Hallo Aurora,
lange habe ich geschwankt, ob er wirklich abhängig ist. Es war so normal, dass er schon mittags Bier trank, abends betrunken war.
Man sollte es nicht glauben, aber ich "gewöhnte" mich ein Stück weit daran.javascript:emoticon('
')
Dann kam die Zeit, in der er schon morgens das erste Bier öffnete,...
Irgendwann wurde es für mich so schlimm, das ich mir Hilfe in einer Beratungsstelle holte. Das tat so gut und ich hatte wieder so viel Kraft. Einmal hat er mich dorthin begleitet. Es wurde vereinbart, dass er ein Jahr nichts trinkt, so richtig mit " Vertrag"
ER sagt ja immer, dass er kein Problem mit Alkohol hat.
Er hat das Jahr ganz gut geschafft und ich habe nach und nach mehr Hoffnung geschöpft, dass er es schafft. Ich habe mir auch immer wieder gesagt, wenn er wieder trinkt, gehe ich!
Ich bin immer noch hier.javascript:emoticon('
')
Nachdem ich hier schon einiges gelesen habe, weiß ich dass sas so nichts bringt.
Das Lesen und das Schreiben hier tut mir gut. Vielen Dank, dass ihr da seit
Beiträge von Ko 68
-
-
Hallo Rhein,
du hast recht, meine Kraft hat schon sehr gelitten, aber ich versuche wieder zu Kräften zu kommen.
Das nächste Mal will ich versuchen, die Diskussion ohne Begründung zu beenden. Ob ich es schaffe???
Er fängt dann meist von etwas anderem an auch wenn ich sage, dass ich das jetzt nicht diskutiere. Er ist dann so grenzenlos ( und ich lass es zu)
Wie weit meine Leidensfähigkeit noch geht? Es geht gar nicht mehr, denke ich und doch traue ich mich nicht zu handeln.
Wie blöd kann man eigentlich sein, ist mein nächster Gedanke.
Ich werde auf jeden Fall darüber nachdenken.
Magst du mir mal sagen, was dir geholfen hat?
LG
KO -
Hallo,
habe ich heute Mittag noch geschrieben, dass diese Woche ruhiger ist? Er hat Stress bei der Arbeit, der natürlich runter gespült werden muss und alles geht von vorne los.javascript:emoticon('
')
Wie kann ich es nur schaffen, diese sinnlosen Diskussionen zu stoppen?
Er hat ja mit einigen seiner Vorwürfen nicht unrecht, aber meine Sicht der Dinge interessiert ihn nicht, ich kann nicht ausreden, mir werden die Worte im Mund rumgedreht. Es führt einfach zu nichts, raubt mir meine Kraft.javascript:emoticon('
') -
Hallo ,
vielen Dank für die aufmunternden Worte.javascript:emoticon('
')
Meine Kinder sind 16 und 14 Jahre alt, sie bekommen des Stress also immer mit und gehen auch sehr unterschiedlich damit um.
Diese Woche ist es bei uns relativ ruhig, nachdem mich mein Partner am Samstag 3,5 Stunden "zugetextet"hat, wie schlecht es ihm geht, wie schlimm ich ihn behandle,... Auch wenn ich versuche, ihm Grenzen aufzugeigen, sage, dass ich dieses jetzt nicht mit ihm diskutieren will, weil wir das schon 1000 mal haben und uns im Kreis drehen, akzeptiert er meine Grenze nicht.
Er hat irgendwann gesagt, ich könne gehen,..
Als ich dann meine Tasche genommen habe und nach meiner Tochter sehen wollte, hat er eingelenkt und mir ein schlechtes Gewissen gemacht, ich würde die Kinder im Stich lassen.
Das Wissen meine Tochter alleine mit ihm zu lassen hat mich veranlasst zu bleiben.
So bemüht er sich, glaube ich, für den Moment weniger zu trinken.
Ich habe gar keine Lust mehr, mit ihm über den Samstag zu sprechen, denn das bringt sowieso nichts. Das hatten wir schon öfters und meistens tut es ihm hinterher leid und er reist sich eine gewisse Zeit zusammen. Bis zum nächsten Mal.
Sehr lange hatte ich das Gefühl der Machtlosigkeit, jetzt hoffe ich wirklich zu schaffen mich zu lösen. Ich merke aber auch, dass wenn es zu Hause ruhig ist, ich wieder wankelmütig werde.
Ich hoffe, dass der Austausch hier mir hilft, stark zu sein.
Es tut so gut, nicht alleine zu sein. -
Hallo,
meine Gedanken fahren mal wieder Karussel. Die Jahre waren so zermürbend, ich habe immer versucht, alles von ihm ferzuhalten, damit er nicht trinkt. Jetzt muss ich wohl einsehen, dass das total falsch war. Warum verharre ich so lange in dieser Beziehung?
Warum fällt es mir so schwer, mich zu lösen? Gute Momente sind doch sowieso selten und die Angst, was mich erwartet, wenn ich nach Hause komme ist mein ständiger Begleiter. -
Hallo Aurora,
nein ich habe noch keine Schritte gemacht. Im Moment will ich einfach nur weg, Aber "Flucht" ist bestimmt nicht der richtige Weg.
Erst einmal muss ich die finanzielle Seite regeln - ein eigenes Konto eröffnen, ...
Ich müsste ein Auto kaufen, um zur Arbeit zu kommen.
Weis gar nicht, wie ich das schaffen soll.
Deshalb habe ich mir vorgenommen, ein Schritt nach dem anderen zu machen.
Aber die Situation zu Hause raubt mir immer wieder die Kraft.
Habe heute mit den Kindern gesprochen, damit sie nicht "aus allen Wolken" fallen.
Sie bekommen ja alles mit. Ich möchte einfach nicht, dass sie denken ihre Mutter ist so schwach und lässt sich alles gefallen.
Der erste Schritt ist wahrscheinlich mir endlich einzugestehen, dass es nicht anders geht.
LG ko -
Hallo Morgenrot,
eigentlich habe ich für mich beschlossen, dass ich mich trennen muss. Es kann nicht ewig so weiter gehen.
Ich habe aber große Angst vor diesem Schritt. Mut hat mir gemacht, von anderen zu lesen, die es geschafft haben.
Ich muss auch an unsere Kinder denken. Sie mussten schon viel zu viel mitmachen ( und ich habe es zugelassen )
Lg Ko -
Hallo,
habe mich heute hier angemeldet, nachdem ich schon eine ganze Weile lese.
Lebe mit meinen 2 Kinder und einem alkoholabhängigen Partner zusammen.
Vieles was ich gelesen habe, kenne ich nur zu gut.
Meine Gedanken und auch mein Tun kreisen nur um meinen Partner, ich will da wieder raus finden. Es tut mir nicht gut und ich möchte wieder zu mir selbst finden.