Beiträge von Freya63

    Liebe Aurora,

    oh, das klingt schlimm,gerade wo Du in Deiner letzten Nachricht so optimistisch geklungen hast.
    Es heisst zwar, die Zeit heilt Wunden, aber so schnell geht das nicht und gerade, wenn das eigene Kind gestorben ist, mit dem Enkelchen, ist das ein Ereignis, was immer wieder hochkommen kann.
    Bei Deiner Familie ist ja auch einiges im Umbruch, aber ich bin sicher, dass sich das einpendelt, wie Du geschrieben hast. Wenn Deine Familie nicht weit weg wohnt bin ich sicher, dass der Kontakt wieder enger wird.
    Ich wünsche Dir, dass sich Deine dunklen Gedanken verflüchtigen und Du wieder Spaß und Freude bekommst.
    Alles Liebe und viel Kraft für Dich
    Freya

    Liebe Aurora,

    schön, dass Euch nichts passiert ist. Spätestens jetzt ist der Terror ja auch hier in unserer Gesellschaft angekommen und man kann nicht mehr davon ausgehen, dass man immer in Sicherheit leben kann.
    Berlin ist meine Lieblingsstadt und den Bereich um die Gedächtniskirche habe ich schon oft besucht. Jetzt hoffe ich natürlich auch, dass der Täter schnell gefunden wird, bzw. die Hintergründe aufgeklärt werden.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie trotz allem noch schöne Weihnachten.

    Liebe Grüße
    Freya

    Liebe Aurora,

    toll, meinen Glückwunsch, auch wenn es erst befristet ist. Die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung ist absehbar, so war es bei meinem Partner auch.
    Jetzt kannst Du eine Sorge wegpacken und Dich um Dein Wohlbefinden kümmern.
    Ich freue mich für Dich !
    Liebe Grüße
    Freya

    Liebe Aurora,

    eigentlich sollte ich ja in meinem eigenen Thread weiterschreiben, aber da Du so direkt fragst, was ich gut finde, antworte ich Dir hier.
    Ja, die Trennung ist ein Thema, das habe ich meinem Partner auch schon gesagt. Er reagiert aber immer nur im angetrunkenen Zustand auf meine Aussagen und Wünsche, meist blockt er ab oder es folgt keine Reaktion. Auf meine Ansage einer Trennung und meine Frage, was er davon hält bzw. warum er nicht darauf reagiert kommt von ihm nur die Aussage, dass er dem nichts entgegensetzen kann. Das ist das, was ich nicht verstehe. In vielen Beiträgen hier habe ich immer gelesen, dass der Partner dann versprochen hat, was zu ändern , aber das kam nie von meinem Partner; das ist der große Unterschied.
    Auch habe ich ihn mal gefragt, was den wäre, wenn sich jemand anderes ernsthaft mal für mich interessieren würde, was er dann täte. Da kam von ihm die Antwort: " Ja dann muss ich was verändern"
    Als ich vor einigen Monaten mal nur für mich bei einer Beratungsstunde war und diese Situation dem Therapeuten geschildert hatte, war dieser ziemlich erstaunt. das hatte er wohl noch nicht gehört. Der Therapeut meinte, dass mein Partner wohl noch Potenzial hätte .
    Aber warum tut er nicht schon etwas bevor das Kind im Brunnen liegt.
    Das ist etwas , was ich nicht verstehe.
    Ich verstehe soviel nicht von dem, was in meinem Partner vorgeht und er kann es auch selbst nicht erklären.
    Bei mir ist es jetzt auch so, dass ich auf Erklärungen gar keine Lust mehr habe. Ich habe schon zuviel versucht und es hat nie etwas gebracht. Wenn er jetzt während seines stationären Aufenthaltes bei mir anruft kommt er mir ziemlich "normal" vor. Das hat aber nicht lange gehalten; Zuhause war wieder alles beim Alten und leider nicht gut. Deswegen habe ich auch keine Hoffnung, dass Besserung eintritt. Mittlerweile sehe ich die Therapien nur als Erholung für die Angehörigen an.
    Ich denke, für mich und auch für ihn ist es besser, wenn ich mir eine eigene Wohnung suche.

    Jetzt wünsche ich Dir noch ein schönes Restwochenende und viel Erfolg beim Gutachter.
    Liebe Grüße
    Freya

    Liebe Aurora,

    erstmal herzlichen Glückwunsch zum 5-Jährigen. Es ist schön, dass das alles bei Dir so gut passt.
    Ich hoffe , Du hattest ein schönes Wochenende mit Sonne und Sunshine. Ich finde es toll, wenn man sich auch privat trifft und gut versteht.
    Ja, mit dem Rentenantrag...das kann dauern, aber eine Reha vorab wäre vielleicht auch nicht schlecht.
    Mir geht es zurzeit sehr gut, vielleicht auch, weil mein Partner gerade wieder in Therapie ist, seit 2 Wochen und wahrscheinlich werden es 6 bis 8 Wochen und das ist für mich Erholung pur.
    Ich hätte nie gedacht, dass ich so schnell wieder in einen "stressfreien Modus" umschalten kann.
    Ich geniesse es einfach, nach Hause zu kommen ohne dass mich da wieder irgendwelche negativen Sachen erwarten. Ich kümmere mich um meine Katze und es ist alles friedlich.
    Ein sehr schöner Zustand, den ich noch lange geniessen möchte. Ich schlafe sehr gut und kann genauso gut abschalten. Ich freue mich, dass meine Selbsterhaltungskräfte und mein Optimismus da sind.
    So, genug von mir gesprochen.
    Ich finde es toll, dass Du Dir immer Zeit nimmst um auf die verschiedenen Personen hier einzugehen, nicht nur weil Du Moderatorin bist. Du hast auch einfach das Gespür für die Menschen.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gute Zeit.

    Liebe Grüße
    Freya

    Liebe Aurora,

    ja , ist schon erschreckend, wie die Zeit vergeht. Das Jahr ist nun auch schon wieder zu einem Viertel rum. Das zeigt einem immer wieder, dass seine Vorhaben nicht auf die lange Bank schieben soll sondern ins Handeln kommen soll.
    Mein Ostern war auch ziemlich normal, da wir keine Kinder haben, ist auch das Feiertagsgefühl nicht sehr ausgeprägt.
    Schön, dass Ihr Euch kurzfristig zu einem Kurzurlaub entschieden habt, das tut der Seele gut.
    Ich finde es auch gut, dass Du viel Abstand zu der damaligen belastenden Situation hast. Aus der zeitlichen Ferne kann man die Dinge wohl auch besser erkennen und erklären.
    Da bin ich leider noch weit entfernt, aber ich schaffe es meist, mich abzugrenzen und etwas Schönes für mich zu tun.
    Demnächst habe ich auch etwas mehr Zeit um mich in Sachen Zukunft zu informieren und mein Leben für mich zu planen, da mein Partner wieder einige Wochen in einer Klinik verbringen wird.
    Ich arbeite für mich daran, dass ich bis zum Jahresende alles für mich geregelt habe, denn wenn ich es nicht tue macht es keiner.
    Jetzt wünsche ich Dir noch eine schöne Zeit, geniesse den Frühling und bis bald mal wieder.
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Ihr Lieben,

    jetzt ist schon wieder mehr als ein halbes Jahr vergangen und ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

    Bei mir hat sich an der familiären bzw. partnerschaftlichen Situation nicht viel geändert, d.h. mein Partner hat weiterhin seine Probleme mit dem Alkohol und den Depressionen.
    Mittlerweile lerne ich aber, mich immer besser abzugrenzen und nicht jede Negativität an mich ran zulassen.

    Ich hatte sogar schon einen Termin bei einem Therapeuten und auch wenn es nicht ganz neue Erkenntnisse sind, hilft es doch, von einer neutralen und professionellen Seite Hilfe zu bekommen.

    Eine der ersten Fragen des Therapeuten war, ob ich mich schuldig fühlen würde, was ich aber verneint habe.
    Das fand er auch gut ! Der Therapeut hat mich auch darin bestärkt wieder mehr für mich zu tun und für mein Wohlbefinden zu sorgen.

    Das werde ich auch weiter tun, auch wenn es mich immer weiter weg von meinem Partner treibt. Ich hatte meinem Partner in einer ruhigen Minute mal gefragt,
    was er denn tun würde, wenn ich auf einmal jemanden hätte, der sich für mich interessieren würde. Darauf hatte er erwidert, dann müsse er sich anstrengen.

    Der Therapeut fand die Aussage interessant, da ja bei meinem Partner nach dessen Ansicht durchaus noch Potenzial zum Handeln wäre, was er aber in der momentanen Situation noch nicht für nötig befindet.
    Alles in allem finde ich es trotzdem traurig, wie eine langjährige Beziehung so den Bach runtergeht.

    Ich denke, ich habe lange Zeit versucht, sie zu retten, jetzt muss ich an mich denken, bevor ich noch gesundheitliche Probleme bekomme.

    Ich war immer stolz darauf eine ziemlich hohe Reizschwelle bzw. Stärke zu haben; mittlerweile bin ich der Meinung, dass es besser ist, den Krug nicht überlaufen zu lassen und viel früher die Reißleine zu ziehen.

    Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Freya

    Liebe Aurora,

    schön, dass es Dir nach den Feiertagen gut geht und Du auf Deine Bedürfnisse gehört hast. Das Jahresende ist halt bei den meisten Leuten mit Stress verbunden,
    bei Frauen noch mehr, da sie ja meist der Mittelpunkt der Familie sind und es allen schön machen wollen.
    Jetzt geht das Leben wieder seinen normalen Gang ( was mir persönlich sehr recht ist).
    Irgendwann werde ich auch in meinen Thread weiter schreiben, wenn die Zeit und die Nerven da sind.
    Zumindest befinde ich mich, nach langem Hin und Her , im "Geburtskanal" , d.h. es gibt kein Zurück und freue mich auf das Leben, das dann kommt.
    Alles Liebe
    Freya

    Liebe Aurora,

    ich wünsche Dir und Deiner Familie ebenfalls ein gutes, erfolgreiches neues Jahr.
    Mögen viele Deiner Wünsche in Erfüllung gehen, aber immer noch einige Träume übrig bleiben.
    Vielen Dank für Deine aufbauenden Beiträge, die ich immer wieder gerne lese.
    Liebe Grüße
    Freya

    Liebe Aurora,

    es tut mir leid, dass es Dir gerade wieder so schlecht geht. Es klang alles so positiv und gerade Du verstehst es immer wieder, die Mitglieder aufzubauen und die richtigen Worte zu finden.
    Aber jetzt musst Du an Dich denken und dann ist es wohl am besten, wenn Du diese belastende Arbeit aufgibst und etwas für Dich tust.
    Du bist nicht allein, nimm alle Hilfe an, die Du bekommen kannst und ich drücke Dir die Daumen, dass es bald wieder Lichtblicke in Deinem Leben gibt.
    Du bist so ein besonderer und wertvoller Mensch, vergiss das nicht.
    Alles Liebe
    Freya

    Hallo Syrinx,

    danke Dir für Deine positiven Worte. Ich denke auch, dass ich immer noch genug Kraft habe , egal woher die kommt....
    Etwas Positives kann ich auch aus der gesamten Situation ziehen.....ich weiß, dass ich für die Lösung meiner Probleme nicht zum Alkohol greifen werde. Alkohol ist kein Lösungsmittel.

    Was ich bei Dir gut finde....Du hast Dir einen schönen Urlaub gegönnt und somit auch Abstand gewonnen.
    Was die Selbstmorddrohungen Deines Ex betreffen, denke ich, wenn jemand so etwas wirklich vorhat, kann ihn keiner davon abbringen. Ich bin eher der Meinung, dass das Erpressungsversuche sind oder wenigstens ein Versuch, Dir ein schlechtes Gewissen einzureden. Aber Du lässt Dich davon nicht beeindrucken und das ist gut so.
    Schön auch, dass Dein Kopf wieder frei wird, das tut so unheimlich gut.
    Jetzt wünsche ich Dir noch einen schönen und nicht zu heissen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Syrinx,

    auf Deine Frage zu meiner Aussage "wie schlecht es mir gehen muss, damit ich etwas mache" kann ich momentan nur als Beispiel bringen, dass es fast jeden Abend, wenn ich nach Hause komme schlecht läuft und ich einfach noch nicht die Konsequenzen gezogen habe zu sagen, jetzt reicht es , ich ziehe aus.
    Also kann das nur heißen, dass ich immer noch zuviel Mitgefühl habe, wenn er wie ein Häufchen Elend vor mir sitzt.
    Aber ich arbeite dran....
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Syrinx,

    ich finde Dein Vorhaben, Dich verstärkt um Dein Befinden zu kümmern sehr gut, auch wenn ich wie Maggy nicht vom "Verlieben" sprechen würde.
    Aber ich weiß, was Du meinst. In einer alkoholgetränkten Beziehung geht es bei den meisten erstmal darum, sich um den Alkoholkranken zu kümmern
    und da bleiben die eigenen Bedürfnisse auf der Strecke. Man wird solange in der Verstrickung bleiben wie man seine eigenen Bedürfnisse hintenanstellt. Es scheint ja auch offensichtlich. Da ist jemand mit einem Problem ( Alkohol), man selbst hat dieses Problem nicht, also möchte man helfen.
    Man stellt seine eigenen Gefühle hintenan und gibt dem Befinden des Partners die erste Priorität. Mit der Zeit verkümmern die eigenen Gefühle, man weiß nicht mehr, was man empfinden soll. Liegt es daran, dass man eine Schutzschicht um sich aufgebaut hat um nicht mehr alles an sich ran zulassen ?
    Ich bin mittlerweile der Ansicht, dass man sich selbst wieder in den Mittelpunkt stellen muss; die längste Zeit hat man versucht zu helfen und wenn nichts funktioniert ist es vergeben Liebesmüh.
    Ich habe mir auch schon gesagt, dass es mir wohl noch nicht schlecht genug geht, erst in dem Moment wenn es "klick" macht und ich mir selbst sage" Du bist wichtig, Du und Deine Gefühle" dann werde ich mich wieder komplett in den Vordergrund stellen.
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Befreiung,

    das, was Du beschrieben hast bei Deinem Partner kannte ich auch nicht ( positiv mit Alkohol, negativ ohne...)
    Aber es ist ja auch egal in welcher Situation man sich nicht wohl fühlt.
    Schön, dass Du weißt, was Du willst. Ich weiß es in meinem Fall auch, kann aber leider aus falschem Mitgefühl noch nicht über meinen Schatten springen.
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Befreiung,

    herzlich willkommen im Forum. Ich kann Deine Gedankengänge und Frustrationen gut nachvollziehen, da mein Partner ebenfalls eine LZT von 12 Wochen hinter sich hatte.
    Er durfte auch zwischendurch raus und war wirklich gut drauf. Jetzt ist die Therapie schon wieder einige Wochen her und leider ist mein Partner wieder in seinen alten Trott verfallen und hat nichts von dem verinnerlicht, was in der Therapie angesprochen wurde.
    In erster Linie ist meines Erachtens eine Therapie nur als Erholungspause für die Angehörigen gut; das klingt hart, aber leider habe ich bisher nur diese Erfahrungen gemacht.
    Während der Therapie klappt es meist sehr gut, aber es dauert nicht lange und es ist nichts mehr mit Abstinenz.
    Ich würde Dir gerne etwas Positives schreiben, aber leider kann ich das nicht. Das muss aber nicht heißen, dass es bei Deinem Partner nicht irgendwann mal hilft.
    Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen.
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Such,

    zu allererst ist es wichtig, nach sich zu schauen und zu überlegen, was Dir gut tut. Das Problem mit den Kontrollversuchen kenne ich auch.
    Dadurch möchte man Gewissheit haben, wie schlimm die Sucht ist oder ob man sich nur etwas einbildet.
    Ich arbeite auch an mir, dass ich die Kontrollen weglasse. Mittlerweile sind mir die Trinkmengen mehr oder weniger egal, ich habe aber trotzdem ein ungutes Gefühl, weil ich nie weiß, ob mal etwas passiert, wenn ich nicht zuhause bin.
    Ich weiß auch, dass ich nicht 24 Stunden präsent sein kann ( das will ich auch nicht). Deswegen ist Abnabeln ein richtiger Weg, wie z.B. Morgenrot ihre einzelnen kleinen Schritte beschrieben hat.
    Viele Grüße
    Freya

    Hallo Rhein,

    danke für Deine netten Worte. Nein, während seiner Therapie war ich nicht mit einbezogen. Wir hatten uns die Einrichtung einige Monate vorher zus. angesehen und es hat auf uns einen guten Eindruck gemacht.

    Es gab allerdings die Möglichkeit, in einer Gruppe gemeinsam mit dem Partner an den Problemen zu arbeiten, aber das wäre halt nur in einer größeren Gruppe möglich gewesen und dann auch nur sporadisch.


    In der Zeit, als mein Partner weg war ging es mir gut. Ich habe mich auf mich konzentrieren können und fand es erholsam , abends nach Hause zu kommen und zu wissen, dass nichts Unvorhergesehenes mich erwartet.
    In der Zwischenzeit hatte ich schon Kontakt mit meinem Partner, konnte ihn in der Klinik besuchen und er durfte nach einigen Wochen auch stundenweise die Klinik verlassen.
    Sein Verhalten in der Zeit war natürlich anders als zuhause ; nur leider verfällt mein Partner daheim wieder in die alten Verhaltensweisen, so als ob er nie in der Klinik gewesen war.

    Was das jetzt für mich bedeutet ? Arbeit an mir selber, mit Abgrenzung und möglichst nicht nachfragen , wenn wieder was schiefgehen sollte. Ich weiß auch, dass ich keine Verantwortung für ihn habe, ich muss loslassen können und keine Vorwürfe machen.
    Grüße
    Freya

    Hallo zusammen,

    ich wollte mich nur mal kurz hier wieder melden. Viel Neues gibt es leider nicht; mein Mann ist nach seiner LZT auch schon wieder einige Wochen zuhause und die Trockenheit hat leider nur 1,5 Wochen angehalten.

    Also wie ich schon dachte, ist so eine stationäre Therapie mehr als Erholung für die Angehörigen gedacht...Ich dachte, je länger ich als Angehörige betroffen bin, desto eher würde ich die Beweggründe oder das Drumherum verstehen aber seltsamerweise ist es genau andersrum. Je länger ich als Partnerin damit zu tun habe desto weniger verstehe ich.

    Ich kann auch nicht helfen oder immer da sein; ich brauche auch meinen Freiraum und habe zum Glück auch einiges zu tun. Wenn ich meinen Partner bei meinen Unternehmungen oder auch Arbeit dabei habe , funktioniert es , nur allein zuhause kann er nicht sein und sucht dann Trost beim Alkohol.
    Dann kann es sein, dass ich nach Hause komme und er ist den Tränen nahe und kann leider nicht erklären, was los ist. Warum macht der Alkohol so weinerlich ? Ist es, weil man dann seine Gefühle nicht mehr verbergen kann ?
    Neulich hat er sogar einem Mitpatienten erzählt, wir hätten uns getrennt, was bislang nicht der Wahrheit entspricht. Nachdem ich ihn darauf angesprochen hatte, meinte er nur, dass der andere was falsch verstanden hätte, also ich kann die Gedankengänge nicht nachvollziehen, vielleicht schafft es sein Therapeut. Das ist alles ziemlich verwirrend.
    Vielen Dank fürs Lesen und Euch einen schönen Tag
    Freya

    Liebe Aurora,

    ich wünsche Dir gute Besserung. Schade, dass das mit dem neuen Job nicht so toll aussieht und Deine Begeisterung diesbezüglich ziemlich verflogen ist.
    Aber vielleicht kannst Du ja morgen ein bisschen entspannen und die Geburtstagsfeiern geniessen.
    Liebe Grüße
    Freya

    Hallo Sunshine,

    zunächst mal bin ich Dir nicht böse, das liegt mir fern; ich kann auch gut Kritik ertragen. Trotzdem sehe ich mich nicht grundsätzlich als Co, aber Du hast Recht, einfach nur aushalten oder vor sich herschieben bringt niemanden weiter.
    Bei mir ist es gerade so, dass ich mich auf mich konzentrieren kann, da mein Partner noch 5 Wochen LZT vor sich hat.
    Ich sollte aber dann auch meinen Hintern hochbekommen und nicht denken, ach so schlimm ist es ja nicht im Vergleich mit vielen anderen hier.
    Vielleicht zieht sich das aber auch als rotes Fädchen durch mein Leben, dass ich im allgemeinen lange ausharre, obwohl das Pferd schon tot ist und ich absteigen müsste...
    LG
    Freya