Beiträge von Maggy09

    ...das tut mir leid, so war es nicht gemeint. Gut, dann hab ich deiner Ansicht nach wohl schon genug Meinungen gehört. Da frage ich mich nur, was mit den Beiträgen ist, die schon über 100+ seiten laufen. Klar gibt es da teils mehr Entwicklung, aber wiederholt sich da nichts?

    Hallo,

    Wollte euch man ein kleines Update geben und um eure Meinung dazu bitten. Also, hab mich jetzt einmal getroffen und, entgegen seiner Meinung, wir könnten dich und erstmal ein paar mal unbeschwert wie ein neues, ganz offenes kennenlernten treffen, hab ich dabei auch gleich (kurz) das Thema Alkohol auf den Tisch gebracht und gefragt, ob in der Zwischenzeit etwas passiert sei und was er weiter wie dazu tun möchte (hab das extra Di offen gefragt, damit er nicht nochmal direkt vorher von mir hört, was ich dazu möchte und mir möglichst nicht nach dem Mund redet). Er meinte, er hat in der Zwischenzeit nichts unternommen (weil er dann erst in ein paar Monaten am neuen Ort) und was er für die Zukunft sich vorgenommen hat, ist kontrolliertes Trinken. Und das in dem Sinne, dass er nicht regelmäßig trinkt, aber sich bei seltenen Anlässen, wenn er sich das shirts gar nicht vorstellen kann, einige Tage vorher überlegt und quasi als Ausnahme erlaubt, dann eine geringe Menge zu Trinken. Und das “nur“ ein paar malim Jahr, weil er kompletten Verzicht angeblich zu sehr als Strafe empfindet und so wäre es ja eh im Rahmen. Er glaubt, durch seine dann bald Therapie außerdem den Grund zu beheben, sodass das kontrollieren ja eh gut klappen würde.
    Soweit seine Ausführungen. Wohlgemerkt, er möchte mich zurück! Ich denke, dadurch, das ich so ein verhalten langfristig gesehen (vielleicht schaff er es eine Weile) für vorhersagbar unmöglich halte, hat er mir selbst die Frage beantwortet, ob wir noch eine Zukunft haben könnten. Und zwar mit Nein.
    Jetzt möchte ich euch um eure Meinung bitten. Ich hab ihm gesagt, ich lasse mir seine Worte durch den Kopf gehen, sehr es aber sehr kritisch. Meiner Meinung steht bald an, ihm zu sagen, das ichso und deshalb also auch mit ihm nicht leben möchte. Eure seht ihr das? Bin ich zu genau? Oder ist es längst überfällig? Wäre für Unterstützung dankbar!

    Ja, das ist wohl der Punkt. Ich weiss zwar einiges, was ich nicht mehr will, aber in anderem bin ich mir noch nicht abschließend sicher.

    Auch solche - sehr wahren, für mich - Aussagen, dass ich nicht Angst vor der Reaktion auf einen noch so kleinen Windstoß, den das Leben bereithalten mag, haben will, ist absolut richtig. Vielleicht fällt mir da aber auch eine Abschätzung auch deshalb so schwer, weil ich eben recht schnell den Absprung geschafft hab (oder kommt mir das nur so vor? Seht ihr das anders, "weiß" ich schon und hab ich schon viel mitbekommen?). Es gibt nicht aus der da noch bestehenden Beziehung x Erlebnisse von denen ich sage, das möchte ich nie wieder haben. Sondern mehr mein Anspruch an die Zukunft, ich möchte nicht jemanden "Wackligen" (ist nicht das richtige Wort, aber ich schätze ihn insgesamt weniger emotional stabil ein als mich, auch das stereotyp?) als Partner, weil das mit Unsicherheit verbunden ist. Andererseits würde ich ja gar nicht überlegen, wenn ich nicht es auch irgendwo für möglich halten würde, dass er es packt ... hm, das klingt schon wieder sehr vage ...

    Hallo,

    Warum er kreuzte Entscheidung angeht? Nun ja, bei der beratungsstelle wurde ihm - nachdem er seinen Konsum geschuldet hatte - als ausreichend gesagt, dass er keinen Alkohol trinkt und sich um psychologische Aufarbeitung seiner Motive kümmert. Da das aber auch vorher seinen Plan entsprach, kann ich nicht sagen, ob sich das so zugetragen hat oder er es nur behauptet. Und, ehrlich gesagt, hatte ich einen Entzug bis zu deinen Zeilen sich nicht als evtl nötig hinterfragt, weil alles noch vergleichsweise “moderat“schien. Vielleicht ein Trugschluss...

    In den darauffolgenden Abenden und Wochen ging es an ca 3-4 Tagen mit soviel Wein weiter, dass er immer leicht auffällig war (leicht anders sprach, emotionaler war, etwas torkelte) aber noch sehr "da" war. Nach einem ersten Gespräch, in dem er von Änderung und sb sofort nichts mehr trinken sprach, war ich alarmiert, dass direkt beim Einkauf am nächsten Tag wieder Weinflaschen im Einkaufskorb waren. Und mit zwar gesagter aber nicht umgesetzter Einsicht ging das weiter bis zur Trennung. Wer zurückblättert, wird sich erinnern, dass für mich auch die Qualität der Beziehung deutlich kühler wurde. Erst nach der Trennung hat er einen Termin zur Beratung bei einer Suchtberatungsstelle gemahct (aber bisher nur den, nichts weiter, angeblich wegen des baldigen Umzugs) und sagt, er habe es verstanden und es käme nie wieder vor.

    So, soweit so tausenfach hier nachzulesen. Ich gebe mich auch nicht der Illusion hin, bei uns wäre ja alles anders. Nein, das einzige ist nur, zum einen könnte man jetzt sagen, Renn und sieh dich nicht um! Ich habs vielleicht kurz vor knapp vor einer jahrelangen Co-Karriere gerade noch so geschafft. Auf der anderen Seite könnte man sagen, ja, aber es waren ja nur ein paar auffällige Monate, wer weiß wie es weitergeht. Vielleicht ist ja wirklich Einsicht eingekehrt und er ist noch nicht weit genug im Sumpf drin, dass er, wenn er es wirklich möchte, noch den Weg heraus findet. Und in diesem Zwiespalt befinde ich mich jetzt. Mir ist auh klar, dass ihr nicht und ich auch nicht in seinen Kopf schauen können. Ich muss wohl anhand der Lage vor der Trennung entscheiden, oder?
    Und, mal aus seiner Sicht gesehen, warum sollte er denn was ändern, wenn sogar ich wieder zurück komme? Ist doch alles gut, oder (Ironie aus). Ich bin mir auch im Klaren, dass er nur das zugibt, was ich wissen kann. Dass er mir zum Beispiel am Ende häufig betrunken vorkam, obwol er uns beiden jeweils nur ein Glas einschenkte, aber in der Küche noch lange (mit dem Rest der Flasche, noch einer Flasche ...?) weiterkochen wollte, und das am liebsten allein. Oder bereits ganz am anfang der Beziehung, ich hatte noch keinen Schlüssel und sollte abends klingeln, er wäre wahrscheinlich noch wach, wenn ich früh von einer Feier zu ihm kommen wollte. Ich war gegen halb neun bei ihm, habe geklingelt aber er machte nicht auf (dabei ist die Klingel richtig laut in der Wohnung). Hab ich mir lange nichts bei gedacht, war halt müde nach einem langen Tag ... klar, kann sein, kann aber auch sein, dass ich übersehe, dass er müde war, weil er getrunken hatte. Solche Beispiele gibt es ein paar, aber er war immer lieb zu mir, gerade und besoners im angetrunkenen Zustand. Nur manchmal kam es zu endlosen Diskussionen, weil er ganz klar Dinge falsch wahrgenommen hatte und ich nicht klein bei geben wollte.

    So, das quasi zur Erläuterung. Ich hatte ein sehr entspanntes Wochenende und werde mich aber zum Abschluss noch etwas mit der Frage herumschlagen, ob ich den sicheren Weg, weg von ihm, oder den ungewissen, hin zu ihm einschlagen möchte. Ein bisschen spielt da vielleicht auch rein, dass ich mir zwar durchaus zutraue, jemand anderen zu finden, aber ihn kenne ich eben ... ach, je mehr ich nachdenke, desto mehr meldet sich mein Verstand ... aber vielleicht ist das ja auch gar nicht übel?

    Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!

    Hallo,

    in letzter Zeit habt ihr mir mehrfach geschrieben, dass ich auf dem Weg bzw. mitten in einem Co-Rückfall bin und mir gut überlegen sollte, ob ich den Kontakt möchte und was er mir bringt. Auch, dass mir ein erneuter Versuch im schlechtesten Fall vergeudete Zeit/Nerven und Herzschmerz bringen mag und ob ich das möchte. Auch hatte ich den Eindruck, dass einige von euch es evtl langsam leid sind, mir mehrmals seh Ähnliches zu schreiben, was ich gut verstehen kann.

    Im Folgenden möchte ich mal versuchen, meine Unsicherheit und ihre Gründe deshalb etwas offen zu legen.
    Also, dass ich nicht mit einem nassen Alkoholiker zusammenleben möchte, ist mir klar. Dass ich, um dahin zu kommen, niemanden manipulieren möchte (und das dahingehend auch nicht könnte) ist mir ebenfalls klar. Für mein Leben hab ich noch einige Ziele, angefangen mit einfach mir ein schönes Leben Tag für Tag zu machen (soweit möglich) über Nicht für Jemanden aufkommen, dessen zukünftige finazielle Lage man mit Alkohol noch nicht im entferntesten absehen kann bis hin zu Kinder bekommen und groß ziehen ohne das Thema Alkohol.
    Jetzt kommen wir zum großen Aber. Mit meinem ehemaligen Freund dachte ich und war lose geplant, all das zu realisieren und zusammen das Leben zu verbringen. Wir waren allerdings nur etwas anderthalb Jahre zusammen und etwas drei Monate vor der Trennung hat Alkohol angefangen eine Rolle zu spielen, die mir nicht gefiel und Sorgen, halb durchwachte Nächte, einige nicht wirklich fruchtvolle Gespräche etc gebracht.
    Jetzt kann ich die Frage, die sicherlich berechtigt ist, inwieweit ich vorher davor die Augen verschlossen hab, nicht abschließend beantworten. Allerdings glaube ich, da ich vorher keinerlei Berührungspunkte mit üermäßigem Alkoholkonsum hatte, dass es einfah ein Schlüsselerlebnis brauchte, bis ich wirklich merkte, dass hier ein Problem vorliegt. Und das war gegeben, als mein ehemaliger Freund sich -nach seinen Worten- große Sorgen um einen nahen Verwandten machte und an einem kritischen Abend so viel trank (genau Menge weiss ich nicht, war in einem anderen Zimmer größtenteils), dass er kaum noch gehen konnte, verwaschen sprach und mehrmals bei kurzen Gängen in der Wohnung hinfiel. Nur wenige Abende weiter (nachdem das so ähnlich am Folgetag wieder vorgekommen war) waren wir bei Freunden eingelagen auf einer Feier. Da trinkt er zwar meist ordentlich, aber der sich herausbildende Kern ist ja das problemlösende Trinken in " " zuhause, also war es nicht über die Maßen. Allerdings war er um neun schon so angetrunken, dass er nur noch mit Mühe Gespräche führen konnte und um Mitternacht hab ich angeregt zu gehen und musste ihn auf dem Heimweg stützen. Erst im Nachhinein hab ich realisiert, dass das untypischerweise vor unserem Hingehen zur Party noch schnell getrunkene Wasserglas wohl nicht nur aus Hast über seine komplette Kleidung verschüttet wurde, sondern er, ohne mein Beisein, obwohl ich in der Wohnung war, vorher schon viel getrunken haben muss ... weiter gleich ...

    Achso, was mri gerade noch einfällt. Ja, es ist wohl richtig, dass ich zu viel hier von ihm und zu wenig von mir schreibe. Gerade hab ich ihm Faden von Syrinx die neuesten Beiträge gelesen, was da steht finde ich super. Dabei wurde mir auch bewusst, dass ich mir diese ganzen Fragen auch stelle - und zum Teil bereits beantworten konnte - nur irgendwie hier fast gar nicht thematisiere. Vielleicht auch deswegen, weil mir das irgnedwie "klarer" scheint als Fragen die sich um meinen XY drehen.
    Werde mich aber bemühen, auch von meinen Fragen/Gedanken/Wirrungen mich betreffend in ukunft mehr zu berichten ...

    Darf ich nochmal auf das Thema Schon Alkoholiker- Noch "Nur" Alkoholgefährdet zurückkommen? Ja, ich weiss, dieser Absatz wird sich um ihn drehen, aber andererseits baue ich ja auch die Entscheidung, inwieweit ich evtl fü uns noch eine Chance sehen kann, darauf auf, wie ich ihn einschätze. Also, in was für einem "Stadium" und wie einfach und wie ernst es ihm dann ist, etwas zu ändern.

    Was meint ihr also, von den Informationen her, die hier auf den letzten Seiten geschrieben wurden? Ist das evtl noch alkoholgefährdet oder seht ihr sein Verhalten als Zeichen für eine Alkoholabhängigkeit?

    Danke!

    Hallo,

    erstmal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten!

    Syrinx : direkt kennen wir uns noch nicht, aber deinen Faden hab ich gelesen. Eine schwierige Situation, und dass du deine Ideen auch gegen Widerstand durchsetzt, finde ich gut. Ja, in einigen Punkten, hab ich da auch meine eigenen Gedanken wiedererkannt, besonders bei den Zweifeln.

    @Sunshine: (da du es am deutlichsten gesagt hast, was ich immer sehr begrüße) Ja, ich hab auf eine Art Beurteilung der Situation gehofft, weniger auf eine Billigung durch das Forum. Denn natürlich muss ich am Ende immer selber entscheiden und mit den Entscheidungen leben. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass ich über eure Meinungen nicht froh wäre! Und ihr ignoriere sie auch nicht, oder so.Insofern glaub ich nicht, dass ich einfach tue, wonach mir gerade die Laune steht und ihr hier schreiben könnt, was ihr wollt. Nur in einem Punkt verstehe ich das Geschriebene nicht:

    Wieso bin ich denn eurer Meinung nach schon in einem Rückfall drin, wenn ich mich erstmal nur ein paar Mal treffen werde. Und dann weitersehe (ja, dass das wohl nicht wirklich "neutral" ist, wird mir auch klar, aber ich bemühe mich). Im Moment stehen die Zeichen klar auf einer Entscheidung gegen "uns", ich möchte diese nur noch etwas mehr auf eine Basis stellen. Und da hat sich mir eben die Frage gestellt, ob das überhautp so sein kann, oder ob ich mir was vormache ...
    Den Zeitpunkt jetzt finde ich auch noch etwas zu früh, es wird nur so sein, dass mein XY in etwa acht Wochen ins angrenzende Ausland umziehen wird. Natürlich ist sein Herangehen im Moment, dass er mich gewinnen will, mitzukommen ... mein Herangehen ist, dass ich schaue ... und dann, so sehe ich es derzeit, wahrscheinlich nicht mitgehen werde. Weil für ein Ja bräuchte ich die Überzeugung, er hat es verstanden und arbeitet daran ... und wie soll ich die realistisch erhalten? Ich hab viel darüber nachgedacht, ob ich genauso denken würde, wenn die Zukunft nicht auch an Heiraten/Kinder gekoppelt wäre, wahrscheinlich würde ich es mir eher vorstellen können, es nochmal miteinander zu versuchen, wenn ich auch in Zukunft jederzeit gehen könnte, wenn ich denke, es geht nicht mehr. Nur mit Kindern möchte ich mir das nicht vorstellen ...

    Stellt es das klarer? Oder denke ich das nur und in Wahrheit ist es weiterhin nicht klug, wieder, wenn auch nur etwas, aufeinander zuzugehen?

    Danke euch!

    Liebe Grüße

    Hallo,

    über eure Fragen hab ich viel nahgedacht. Wo die Reise für mich wirklich und letztlich hin gehen soll, kann ich immer noch nicht genau benennen. Insofern ist es sicher auch richtig, was ihr hier gesagt habt, ich zeige keine ganz klaren Grenzen auf, die quasi dazu einladen, sie zu überschreiten.

    In den Zusammenhang fällt auch, dass sich mein ehemaliger Freund sehr bemüht. Er möchte mich zurück und hat vorgeschlagen, dass wir langsam und mit offenem Ausgang aufeinander zu gehen, wie bei einem "neuen" Kennenlernen. Darauf, ihn erstmal ein paar Mal zu sehen und Sachen mit ihm zu machen (Konzert, Park, Essen ... ) werde ich mich einlassen. Ja, ihr habt auch recht, wenn ihr sagt, dass ich mir meiner Sache wahrscheinlich noch nicht sicher genug war/bin, um eine Entscheidung zu fällen, für oder gegen uns endgültig. Das zeigt sich ja auch deutlich darin, dass ich mir so einen Vorschlag überhaupt vorstellen kann. Ich habe vor, dass sehr bewusst und neutral (ohne Gefühlsüberschwang also) anzugehen und mir einfach anzugucken, was ich dabei empfinde. Nach einigen Wochen werde ich (und er unabhängig davon natrülich auch, aber seine Meinung kenne ich glaube ich) dann weitersehen und eine Entscheidung treffen. Also, nein, ich würde nicht sagen, dass ich einen Co-Rückfall plane. Ich werde auch das Thema Alkohol und was er denkt, dazu zu unternehmen sehr genau nachfragen und aus dem Gesagten meine Schlüsse ziehen.

    Jetzt meine Frage an euch: Hört sich das komisch/falsch/von vornherein nach dem falschen Ansatz an? Oder könnte das für mich so funktionieren? Was meint ihr?

    Was ich noch mal in die Runde werfen möchte, ist die jetzt von Freunden häufiger gehörte Aussage (ein paar wenigen hab ich davon erzählt): Ja, sie denken, er ist alkoholgefährdet, aber (noch) nicht abhängig. Und wenn ich ihn in diesem Vor-Zustand richtig untersütze, dann kann man das Ruder bestimmt noch rumreißen. Was meint ihr dazu? Würdet ihr mir zustimmen, wenn ich sage, ich verstehe zwar, was meine Freunde meinen, aber ich halte es für sehr schwierig. Und dass auch, wenn er wirklich verstanden haben sollte, dass er nicht nur temporär was ändern muss. Weil ich frage mich immer noch, hat er es verstanden und will es von selber angehen oder denkt er es ist mit ein bisschen nicht-trinken getan? Und selbst wenn er es versteht und noch nicht abhängig ist, ist es denn dann nicht schon zum Muster geworden, so nach dem Motto Poblem tritt auf -Lösung Alkohol? Und das kann dann auch für die Zukunft doch sehr haarig werden? Sehe das eben vielleiht auch in Bezug auf das Gründen einer Familie etwas kritischer als die Leute hier im Forum, für die das Thema schon rum ist??

    Danke euch!

    Liebe Grüße

    Hallo,

    ja, mir geht es gut. Vielen Dank für deine Nachfrage :).

    Hab nur im Wesentlichen aus wei Gründen hier nicht mehr so viel Zeit verbracht in den letzten Tagen: a mir ist mal wieder aufgefallen, dass hier phasenweise echt wenig los sein kann - was sich als nur halb richtig, allein aufgrund deiner Nachfrage, herausstellt :) und b wollte ich mich bewusst gedanklich mit anderen, mir gut tuenden Dingen befassen. Vieles zu dem Thema hier wird wohl eh nur die Zeit bringen, das verstehe ich langsam immer mehr.

    Dem etwas entgegen steht vielleicht die Episode, die ich unten einmal kurz skizzieren möchte. Mein ehemaliger Freund und ich haben so etwa alle 10 Tage Kontakt per sms. Das ist zwar nicht null, da es dabei aber nicht hochemotional hergeht, finde/fand ich das so für mich ok. Ich hab gerade immer noch eine sehr stressige Phase und bei ihm steht ein Umbruch an, worüber er sich viele Gedanken macht. Jetzt hatten wir uns gestern auf seinen Wunsch für 10 Uhr abends zum Telefonieren verabredet (ich hatte den Zeitpunkt genannt, er dass überhaupt er das gern möchte). Ich hab ihn um 10.10 h versucht anzurufen, er ging nicht dran. Daraufhin schrieb ich um 11 h, ich sei jetzt müde und gehe schlafen. Er hat erst nach Mitternacht überhaupt auf sein Handy geschaut, schrieb, schade, dass wir nicht telefoniert hätten und mir dann im Verlauf der weiteren sms, dass er es gut fände, wenn ich morgen über Nacht zu ihm käme. Er hätte jetzt eine Entscheidung (Umbruch) gefällt und hätte mich gern bei sich. Ich war doch sehr überrascht, weil a er sich ja scheinbar mehr als 2 h nicht an unsere Telefon-erabredung erinnert hat (oder was war das sonst?) und dann dieser Vorschlag kam. Vorher haben wir über sowas nie geredet und das hab ich ihm auch so gesagt, wie er denn da so plötzlich jetzt drauf kommt, wir hätten doch was ganz anderes besprochen, aber jetzt sofort am liebsten wieder voll in eine Beziehung einsteigen? Hab ihm dann vorgeschlagen, dass wir uns im Laufe der Woche mal (im Restaurant) zum Essen treffen.
    Wa meint ihr?
    Ich merke daran glaube ich mal wieder, dass ich irgendwo doch noch einen soft spot für ihn habe und nicht ganz nein sagen kann/will (deshalb auch die Idee mit dem Essen), aber wie er vorgeht finde ich irgendwie ... dreist, das einfach aus dem Nichts vorzuschlagen? Oder sehe ich das zu eng?

    Liebe Grüße

    Hallo,

    oh, da bin ic angeeckt, glaube ich. Das was nicht meine Absicht! Aber wenn ich mir meinen Schrieb nochmal durchlese, kann ich schon verstehen, warum ;). Ich sehe es so: Ja, meine Gedanken kreisen schon noch oft umd die Thematik, aber weniger weil ich kontrollieren will oder nichts anderes zum denken hab ;), sondern, weil ich gern eine "richtige" Entscheidung für uns beide trefffen möchte. Und das wäre auch (prinzipiell) nicht anders, wenn wir uns aus einem anderen Grund getrennt hätten. Da würde ich mich auch fragen, hab ich zu voreilig gehandelt o Ä ...?

    Ich bedanke mich auch für die Tipps, die ihr mir hier so nebenbei gebt, zB den, raus unter Leute zu gehen. Dazu vergesse ich - wie ich gerade merke - regelmäßig, in den Antworten was dazu zu schreiben. In dem Fall wäre die richtige Antwort, dass ich gerade extrem viel zu arbeiten hab, aber an zwei Abenden die Woche (geplant) und oft auch dazwischen (spontan) raus gehe, was mir sehr gut tut. Trotzdem denke ich, wenn dafür Zeit ist, schon noch über alles nach ...

    Danke jedenfalls (nochmal explizit, das kann ich ja eh gar nicht genug betonen :) )!

    Hallo,

    vielen Dank für eure Meinungen. Besonders dir, Sunshine, für deine deutlichen Worte. Da ich grad wenig Zeit hab, schreib ich mal direkt zurück ...

    Also, schon häufiger wurde hier geschrieben, dass ich unter einem Kontrollverlust leide, XY kontrollieren will usw. ... ich weiß nicht, irgendwie verstehe ich das nicht, was ihr damit meint oder sehe ich es einfach nur falsch? Denn, so wie ich es sehe, will ich ihn nicht kontrollieren, er kann tun und lassen, was er will. Nur werde ich je nachdem, wie er sich verhält, andere Entscheidungen für mein Leben treffen. Aber manipulieren oder so will ich ihn nicht. Und kontrollieren, dachte ich (?) auch nicht, weil ich mich ja entscheide, während wir keinen Kontakt haben (und nein, dass wir den nicht haben, stört mich nicht und ich habe und werde auch nichts unternehmen, dass sich das ändert und über seine Schritte will ich auch gar nicht Bescheid wissen).

    Selbstverständlich werde ich nicht über Familienplanung mit einem nassen Alkoholiker nachdenken. Die einzige Möglichkeit hierzu - und überhaupt für eine Beziehung - sehe ich, wenn er dauerhaft trocken ist/sich das abzeichnet. Und da ich dafür keine Garantie hab, werde ich mich wohl dagegen entscheiden. Nur fällt mir das nicht immer leicht und ich zweifle halt noch. "Mehr" nicht ... schreibe ich denn so verworren?

    Liebe Grüße

    Hallo,

    ja, auf mein Gefühl hören ... ich arbeite dran.

    Und, was du schreibst, Clärchen, dass ich Zeit brauche, ist bestimmt auch richtig. Im Moment weiss ich wirklich nicht, ob ich ihm (noch) vertrauen kann und ob ich den Versuch überhaupt wagen möchte. Vielleicht blockiere ich mich auch etwas selber, indem ich immer mit daran denke, dass natürlich jeder erstmal für sein eigenes Leben verantworlich ist und man notfalls immer eine Reißleine ziehen kann, damit man nicht mit untergeht, aber ich halt auch immer daran denke, was für eine Dimension an dieser Entscheidung mit darn hängt, wenn wir ja (im Fall einer Beziehung) bald vorhatten, eine Familie zu gründen ... es ist dann eben nicht "nur" vertraue ich ihm und führen wir weiter eine Beziehung zu zweit (oder schauen mal), sondern wir würden auf Verantwortung für Kinder hinsteuern. Und dann finde ich das irgendwie ein wackliges Konstrukt. Und mein Verstand erinnert mich daran, dass es dafür auch noch andere Männer geben könnte, die besser geeignet sind. Und dann sagt mein Gefühl, ja, aber die kennt du nicht, warum es nicht erstmal mit demjenigen, den du sehr gern hast probieren ... so kann man sich wudnerbar im Kreis drehen ... gibt es dagegen denn noch ein anderes Mittel als abwarten?

    Außerdem frage ich mich, ob es richtig war, dass wir quasi keinen Kontakt mehr haben. Weil, ob ich noch Vertrauen hab, kann ich ja nicht aus der Entfernung sehen, andererseits werde ich mir so vielleicht über mich klarer? Seht ihr es denn wirklich so, dass ich nichts verloren hab, wenn ich sagen wir in einem halben Jahr zu dem Schluss komme, ich möchte es nochmal probieren und er nimmt mich nicht mehr zurück? Eigentlich denke ich so, aber ab und an kommen mir Zweifel...

    Danke!

    Liebe Grüße

    Hallo,

    ich hab nochmal eine Frage an euch: es wurde jetzt vielfach gesagt, die Zeit wird es zeigen, wie es mit mir und meinem ehemaligen Freund weiter geht. Und dass es erfolgreich nur funktionieren kann, wenn wir beide was ändern und an uns arbeiten. Dem stimme ich voll zu.

    Nur jetzt, bewusst vereinfacht formuliert, die Frage: Wie funktioniert das denn, das daran arbeiten? Also für mich. "Reicht" es, wenn ich versuche, mir übermeine Wünsche und Ziele klar zu werden. Und darüber, ob die besser allein, mit ihm oder mit sonst jemandem umzusetzten sind. Ich glaube irgendwie nicht daran, weil, logisch betrachtet, kann ich schon jetzt sagen, mit jemand anderem hat das mehr Aussicht auf Erfolg und darauf, dass es uns gut gehen wird, langfristig.

    Also, woran erkenne ich denn und wann kann ich das überhaupt erkennen, ob ich es mit meinem ehemaligen Freund so belassen will, wie es derzeit ist oder eben ob ich das nicht möchte? Weil natürlich vermisse ich ihn und natürlich sagt mir dann mein Kopf jedes Mal, lass es sein, du verbaust dir dein Leben. Und dann (falls ich das zulasse) fängt das Karussel wieder an. Stelle mir das Erkennen auch deshalb schwierig vor, weil auch er sich anscheinend daran hält und wir aktuell keinen Kontakt mehr haben. Das heißt es passiert ja auch nichts mehr, woran man sehen könnte "Ja, das ist es halt doch mit ihm" oder "Gut, dass wir nicht mehr zusammen sind". Oder entgeht mir da was?

    Wo liegt mein Gedankenfehler?

    Liebe Grüße

    Hallo Schneefalter,

    das sind ja viele Fragen, die du hast. Meiner Meinung auh ganz zentrale. Nur ist meine Situation insoweit eine andere, als dass ich "nur" für mich alleine entscheiden muss(te), wie es weitergehen soll. Von der Regelung eines gemeinsamen Haushalts, gar mit Kind(ern) kann ich aus eigener Erfahrnung nicht berichten. Was mir dazu einfällt: Regeln klingen erstmal gut, aber helfen sie denn euch auch? Würden sie eingehalten? Und Abgrenzung ist bestimmt schwierig, wenn man keine Tür hinter sich zu machen kann. Vielleicht könnte es helfen, wenn du versuchst, so wenig wie möglich anzusprechen und auch darüber nachzudenken, dich abzulenken? Und fürs nicht Einknicken würde ich mir versuchen, immer wieder zu wiederholen, was meine Ziele sind und dass ich da nur hinkomme, wenn ich jetzt konsequent so und so handele ...

    Liebe Grüße

    Hallo,

    erstmal vielen Dank!

    @Lütte: besonders in deiner Aussage hab ich viel gefunden, was mich im Moment so umtreibt. Mir die nötige Zeit zu lassen und geduldig zu sein, das probiere ich.

    Manchmal ertappe ich mich eben dabei zu denken: Ich dachte, jetzt, wo wir getrennt sind, hatte ich es mir einfacher vorgestellt, wahrscheinlich naiv. Dachte, ich wäre mir selber auch sicherer. Denn was meine Ziele sind, das weiss ich glaube ich ganz gut. Nur kommt in meiner "Rechnung", wenn auch mit Fragezeichen, irgendwo immer noch die Idee Oder wird es doch noch was mit ihm?. Was meint ihr? Mache ich mir da selber zu viel Druck, quasi jetzt sofort alles endgültig geklärt haben zu wollen? Weil ich ja auch sehe, dass im Moment zumindest keine Taten da sind? Oder sollte ich das offener angehen, so nach dem Motto, wenn er doch noch was tut, dann sehe ich wieder neu weiter? Aber dann drehe ich mih im Kreis damit, dass ich mir ja nie sicher sein kann, ob das so bleibt. Und komme wieder zudem Schluss, dass es eigentlich gut und richtig war, wie es jetzt ist und auch so bleiben sollte. Naja, vielleicht muss ich mich mit dem Gedanken auch nur noch weiter anfreunden? Weil manchmal finde ichs schrecklich so aber oft bin ich auch zufrieden mit der momentanen Lage ... hm ...

    Liebe Grüße