Beiträge von Maggy09

    Hallo,

    habe (schon seit deinen Antworten in meinem Faden) mich bei dir mal durchgelesen. Jetzt ist dein letzter Eintrag ja schon etwas her. Magst du evtl ausführen, wie es dir weiter geht? Hast du ein neues Leben für dich entdecken und stabilisieren können? Oder seid ihr wieder, nochmals aufeinander zu gegangen und habt zusammen einen Weg finden können? Wollt(et) ihr das, beide, überhaupt? Oder hörst und hast du von ihm in letzter Zeit gar nichts mehr gehört und fühlst dich allein wohl?

    Liebe Grüße

    Hallo,

    nachdem ich schon vor einiger Zeit deinen Faden komplett gelesen hab, wollte ich doch zur aktuellen Situation einen kurzen Wunsch nach baldiger Genesung und einem (vielleicht möglich? in Maßen zu genießenden) schönen Feier-Wochenende hierlassen.

    Zum Thema Chaos beim neuen Job: Wäre es vielleicht möglich, trotz der spontanen Planung 1-2 Tage in der Woche per se als frei für Nicht-Arbeit zu blocken? Oder geht das bei deinem Arbeitgeber nicht? Oder wäre gar nicht hilfreich? Kam mir nur in den Sinn, damit du anstehende Termine vielleicht besser planen kannst?

    Liebe Grüße

    Hallo Aurora,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

    Ja, da hast du wohl recht, dass hier manchmal für eine Zeit Ebbe sein kann ... sollte ich deshalb mal überlegen, auch im geschlossenen Bereich zu schreiben? Was meinst du?

    Und der Punkt der Rückversicherungen stimmt wohl absolut. Ich denke das liegt daran, dass ich zwar miit de mVerstand weiss, was gut ist, es aber vom Gefühl her nicht recht untersützte. Muss ich wohl noch lernen. Außerdem war es schon immer so, dass ich (meine eigenen) "wichtigen" Entscheidungen hinterfrage und unsicher dabei bin ... auch dann, wenn sie sich hinterher als richtig erwiesen haben.

    Viel bei anderen zu schreiben, traue ich mich nur bedingt, jedenfalls, ob meiner Neuheit hier, nicht im Sinne von qualifizierten Ratschlägen. Aber ja, ich werde, und habe schon begonnen, mich auch schriftlich mehr umzusehen :)

    Danke!

    Hallo,

    " was in der Zwischenzeit geschah": gestern Abend haben wir uns zum Essen getroffen. War soweit ein netter Abend und, um die Situation, wie sie bisher war (also ich überlege mir, ob es grundsätzlich einen Neuanfang nach seinem Wunsch geben kann für mich, und für einige Wochen hatten wir erstmal vorübergehend sehr wenig Kontakt) zu klären, haben wir auch darüber gesprochen. Ich bin in dem, was ich gesagt hab, weiterhin meiner Vernunft-Seite gefolgt und hab gemeint, dass ich es mir anders wünschen würde, aber so von jetzt auf gleich und beginnend jetzt mir nicht vorstellen kann, dass wir uns wieder in Richtung Beziehung aufeinander zu bewegen. Weil es mir zu unsicher ist, weil er (klar, es ist ja auch einfach noch wenig Zeit vergangen) noch kaum was unternommen hat/unternehmen konnte, in der Richtung regelmäßig zu einem Therapeuten zu gehen. Weil ich nicht mir der Sorge leben mag, was passiert als nächstes und hält er den anvisierten Weg durch und was ist, wenn nicht. Hab ihm auch gesagt, dass mir das alles sehr schwer fällt, aber ich es lieber für die nächsten Monate (6-12) aus der Ferne betrachten will und wir dann ggf. weiter sehen können, wenn wir es dann beide wollen. Er konnte das nicht so richtig verstehen, weil er sagt, er packt das an und dann ist es quasi erledigt und weil er denkt, wenn wir keinen Kontakt mehr haben und uns nicht mehr austauschen, dann wird es eh nix mehr werden.
    Zum Schluss war seine Aussage, ich solle mich melden, wenn der Zeitraum verstrichen ist, den ich für angemessen halte.

    Tue mich jetzt sehr schwer damit. Wohl auch, weil ich das alles für eine vernünftige Entscheidung von mir halte, aber es gar nicht wirklich "will". Oder vergesse ich da schon wieder, wie es war? Komme mir auch so hart vor, wenn ich mir überlege, dass ich das Risiko von Rükfällen und einem Leben in Sorge ausschließen will und deshalb mich - jetzt "wirklich" - von ihm trenne...weil, wer sagt mir denn, das es nicht doch klappt und er es in den Griff kriegt? Oder ist das Wunschdenken?

    Außerdem wurde mir hier mehrmals gesagt, ihr verliert ja nichts, wenn ihr erstmal Abstand herstellt und wenn eure Liebe groß ist, könnt ihr auch in einiger Zeit wieder aufeinander zu gehen. Ich unterschreibe das absolut!
    Allerdings, sehe ich es falsch, wenn ich aus seinen Aussage oben schließe, dass er sich das gar nicht (mehr) vorstellen kann?

    Liebe, traurige Grüße

    Hallo zusammen,

    ich bins mal wieder. Wollte mal kurz über Aktuelles berichten.

    In den letzten Wochen hab ich weniger über all das nachgedacht, mehr für mich getan und auch - besonders gut und notwendig :) - mehr gearbeitet.

    Darüber hinaus ist es natürlich nach wie vor so, dass mein Expartner mich zurück haben möchte, dass ich zweifle, ob das mit uns was werden kann und kein "Risiko" eingehen möchte (obwohl man das ja immer tut) obwohl ich überlege, weil ich ihn gern hab. Bin also konsequent, was ich auch für das Richtige halte.

    So, nun möchte ich allerdings auch etwas langsfristiger mal eine feste Meinung, wie und ob oder ob nicht es weiter gehen könnte, für mich gewinnen. Klar, kann ich das auch durch Warten und mir dann hoffentlich klar werden. Aber vielleicht kann ich es ja auch durch einen Termin bei einer Beratungsstelle für Angehörige machen. Jedenfalls hab ich gerade einen für nächsten Dienstag ausgemacht.

    Was meint ihr? Kann mir das was bringen?
    Und bin ich auch sonst auf dem richtigen Weg? Mit erstmal Abstand und nicht wieder, beim kleinsten positiven Zeichen, direkt eine Rückmeldung im Sinne von evtl wieder auf einander zu bewegen zu geben? Sondern in Ruhe abwarten?

    Würde mich über eure Meinungen seh freuen!

    Liebe Grüße

    Hallo,

    ich bins mal wieder! Hab in den letzten Tagen (neben allem anderen, das gerade ansteht, ist viel zu tun!) auch viel nachgedacht. Ausgelöst wurde das bestimmt auch dadurch, dass mir mein Expartner gesagt hat, dass er bei einer Beratungsstelle war und jetzt, bestärkt durch die Beratung, folgenden Plan hat, um nicht mehr in alte Trinkgewohnheiten zu rutschen (das Wort Abhängigkeit vermeide ich hier bewusst, weil ich ja nach wie vor denke, dass er noch nicht abhängig ist und das letztlich ja auch nicht der entscheidende Punkt ist).
    Also, in Punkto Alkohol unmittelbar will er "bloß" genügend Willen aufbringen um immer (also zuhause, unterwegs mit Freunden, auf Feiern ... )keinen Tropfen zu trinken und Angebotenes abzulehnen. Erdenkt, er schafft das. Ich zweifle, halte es aber nicht für ganz ausgeschlossen. Eigentlich denkt er, dass das schon fast reicht. Um aber sicher zu sein, dass er auch die Gründe des Trinkens "behebt" will er ab Start in ca zwei Wochen 1x pro Woche zu einem Psychotherapeuten gehen und mit ihm seine Vergangenheit aufarbeiten (da er dort unverarbeitetes als Grund ansieht). Bin mir auch hier unschlüssig, ob das reicht, aber finde diese Schritte natürlich erstmal gut.

    So, jetzt hab ich, während ich das erfahren hab (und natürlich hatte auch er direkt diesen Wunsch) gemerkt, dass ich sehr schnell sowas dachte wie "ja, dann können wir ja bald wieder zusammen kommen, wenn meine Angst, dass alles gemeinsame den Bach runtergeht, weil er unkontrolliert trinkt ja jetzt nicht mehr gegeben ist" Allerdings nach der ersten Euphorie stellt sich jetzt Ernüchterung ein (sry, soll kein Wortspiel sein), weil im Moment ja noch keiner wissen kann, wie es sich entwickelt, ob zb er alles bald zu anstrengend findet und abbricht oder es durchzieht und ob es Erfolg hat oder nicht ....

    So, genug von ihm berichtet. Jetzt meine Frage - und, ja, das überschneidet sich teilweise mit Früherem, trotzdem wäre ich euch danhbar, wenn ich mir Feedback geben könntet! - ist es zu früh um sich zu freuen und auf eine Wiederaufnahme der Beziehung hinzusteuern, und sei es nur gedanklich? Sollte ich eurer Meinung nach wie vor erstmal in Ruhe abwarten und das mindestens ein paar Monate? Hinzu kommt, dass er mich ja gebeten hat, ihn in zwei Wochen auf ein Fest zu begleiten, was ihm sehr wichtig ist. Bisher hab ich gesagt, das entscheide ich später. Aber irgendwann muss ich es ja machen, und, obwohl ich gerne mitwill vom Gefühl her, warnt mich mein Verstand, dass das an ihn das falsche Signal wäre (auch wenn er sagt, er würde sich da keine Signale ableiten). Wie seht ihr das?

    Ach, eigentlich sehe ich glaube ich selber, was gut wäre: Abwarten und keinen Kontakt inkl kein Fest mit ihm. Warum fällt mir das bloß so schwer? (Und sagt jetzt bitte nicht, das sei mein Suchtmittel. Kann es mir denn nicht auch zB schwer fallen, weil ich ihn gern hab und ihm keine Abfuhr erteilen mag?

    Danke fürs lange Lesen und hoffentlich die eine oder andere Meinung!

    Liebe Grüße
    Maggy

    Danke! Ja, jetzt verstehe ich es glaube ich richtig, so wie du es meintest.

    Ja, ihr habt schon recht, ich merke ja selber, wie ich mich im Kreis drehe.

    Wahrscheinlich ist wirklich das beste Mittel Zeit und Abstand (Abstand, Sunshine, hast du aber auch im Sinne von Zeit ohne Kontakt gemeint, oder?).

    Und dann darf ich mich, auch gedanklich eben nicht davon beeinflussen lassen, was mein Exfreund möchte. zB, dass ich mit auf ein (für ihn wichtiges Fest) in eineinhalb Monaten soll ... einfach nein sagen (nicht, ich überlege es mir), heisst das wohl und abwarten ...

    ...und als Antwort auf deine Fragen, Aiko: Ja, ich liebe ihn und fühle mich geliebt. Wir passen gut zueinander. Aber da bin ich bestimmt nicht die einzige, die sowas sagt :/.

    Nur, was auch richtig ist: Seitdem ich das Thema Alkohol das erste Mal überhaupt angesprochen hab, ist seine (zumindest gezeigte) Liebe stark zurüfkgegangen, hat er mich gleichgültig behandelt. Und bei der Trennung war es unschön. Jetzt könnte man sagen, klar, da mag er sich angegriffen gefühlt haben. Allerdings, wann passiert das wieder? Diesesmal hab ichs so ja auch nicht erwartet? Und das Verhalten am Tag der Trennung hat mich auch an ihm insgesamt zweifeln lassen. Und in einer kühlen Beziehung mag ich nicht leben und mit so jemandem sogar noch Pläne haben ...

    Noch eine Idee. Tut mir leid, dass ich so in einzelnen Stücken schreibe, aber vielleicht werden meine Gedanken ja so klarer ;).

    Wie ich oben schrieb, denke ich bei der Frage einer eventuellen gemeinsamen Zukunft im Moment mehr an charakterliche Eigenschaften als an das Thema Alkohol. Auch, weil ich, wenn ich länger nichts negatives höre, das vielleicht an den Rand schiebe. Und es irgendwie "besser" fände, wenn das nicht der Grund für eine Trennung wäre sondern Anderes.

    Ist da vielleicht der Fehler? Sollte ich mehr in die Richtung denken, ok, ich weiss es gibt zumindest ein Problem mit Alkohol, wie weit das genau geht, kann ich zwar nicht einschätzen, aber es hat mich gestört, also wird es mich mit großer Wahrscheinlichkeit auch in (gemeinsamer) Zukunft wieder irgendwann stören (oder mehr), also reicht allein das, dass ich sage, bis hierher und weiter nicht? Wäre das konsequenter?

    Achso, noch ein Nachtrag, weil ich das gerade vergessen hab: Ich möchte nicht meinen Exreund mit der Trennung manipulieren. Sie hat nicht darauf gezielt. Zum Zeitpunkt der Trennung war ich mir einfach sicherer, keine Zukunft mehr mit ihm zu sehen. Jetzt, nach dem wieder auf mich zukommen und von Veränderungen zumindest reden, zweifle ich halt.

    Der Grund meiner Zweifel ist aber nicht Manipulation, sondern, dass ich "einfach" nur versuche, eine Entscheidung zu treffen, mit der ich gut leben kann ohne dass ich denke, sie war falsch und sie bereue. Darum kreisen meine Gedanken, nicht wie ich meinen Exfreund am effektivsten beeinflusse! Wahrscheinlich wird das die Trennung bleiben, nur beschäftigt mich das halt.

    Hallo,

    auf eure so umfangreichen Antworten möchte ich mich direkt zurückmelden. Und wenn ich was falsch darstelle/verstanden hab, wascht mir ruhig kräftig den Kopf :)!

    Also, zu den Anmerkungen: Ich sehe es eigentlich nicht so, auh wenn das oben ja schonmal steht, dass ich immer Ja aber sage. Jedenfalls nicht, weil ich keinen Rat annehmen will. Sondern eher, weil ich viele Widersprüche und Vielschichtigkeiten sehe, die es zu bedenken gilt un über die ich mir Gedanken mache. Manchmal bin ich deshalb konfus und manchmal auch an einem Tag einer Meinung und am darauffolgenden einer etwas anderen. Aber euren Rat schätze ich seeehr!!

    Vielleicht sehe ich mich auch nicht als die typische Co, und den Alkoholiker in dem Sinne auch nicht als mein Suchtmittel. Denn, ist es denn nicht bei jeder Trennung so, dass man sich fragt, ob sie richtig war? Ich jedenfalls hab bereits in einer früheren Beziehung (keine solche Problematik dabei) nach einer Trennung von mir aus einen Neustart initiiert, der auch erfolgreich war und dann nach einiger Zeit aus anderen Gründen leider nicht dauerhaft war. Vielleicht ist das einfach eine Neigung bzw. Schwäche von mir, dass ich meine Entschlüsse in Zweifel ziehe?

    Oder vielleicht ist es so gesehen für mich auch problematisch, dass es kein wirklich krasses Erlebnis mit meinem Exfreund gab, an dem ich sagte, so was will ich nie mehr erleben. Sondern ich weiss ja noch nicht mal "sicher" ob er abhängig trinkt (oder rede ich es mir schön?). Vielleicht frage ich mich deshalb, ob ich ihm quasi zu früh keine Chance mehr gegeben hab? Dazu kommt, dass ich das ja auch durch sein unschönes Verhalten bei der Trennung begründet sehe und auch da frage ich mich, übertreibe ich nicht ... aber das ist ja ein anderes Thema ... und dann bin ich gedanklich sicher wieder bei ihm, aber eben auch neben dem Alkohol, bei der Frage,kann ich mir ein Leben mit ihm vorstellen. Insofern verstehe ich deine Frage nicht ganz, ist diese Entscheidung nicht immer auch vom Partner und seinen Eigenarten mit abhängig?

    Insofern klar, komplett gelöst hab ich mich nicht, das stimmt wohl. Ist denn der Zweifel nicht auch normal? (und nein, das mag sich zwar als aber lesen, ich weiss nur wirklich nicht, wie ich es anders ausdrücken soll :/

    Liebe Grüße und vielen Dank!

    Danke für deine schnelle Rückmeldung!

    Worüber ichmir unsicher bin (hab ich glaube ich so oder so ähnlich oben bechrieben): was mache ich in einem halben Jahr? Kann man überhaupt davon ausgehen, dass man, von der Zeit, in der wir noch nicht wieder zusammen sein würden zwischendrin, überhaupt auf die Zeit einer eventuellen Beziehung schließen kann? Oder würde er eh vorher schön Wetter machen und hinterher wär (vielleicht auch mit guten Absichten, aber in Summe) nach einiger Zeit wieder alles wie vorher? Weil, Hilfe von außen holen, will er ja nicht. Und kann ich dann glauben, was ich evtl in dem halben Jahr höre und sehe, wenn es ihm besser zu gehen scheint?

    Danke!

    Ich hab mich bereits unabhängig gemacht, durch die Trennung. Und ich denke gelegentlich mehr an all das (heute zB), an vielen Tagen aber auch gar nicht.

    Insofern kann ich deine Antwort, Susanne nicht ganz verstehen. Inwiefern hab ich denn" Ja, aber" gesagt? Zu dem Vorschlag des 1/2 Jahr mindestens gar nichts mehr hab ich doch gesagt, ich finde ihn gut. Ich meinte es sogar noch radikaler, auch dann kann mir keiner sagen, wie es weiter ginge, wenn ich mich wieder einließe (Konjunktiv!). Also eigentlich, gibt und wird es auch dann keine Zukunft geben.

    War das vielleicht missverständlich von mir ausgedrückt?

    Noch ein Nachtrag: Die Situation ist ja derzeit so, dass ich mich vo einigen Wochen schon getrennt hab. Er war erst neutral bis kalt (kann man oben nachlesen), dann hat er per textnachricht und langer Erklärung, was er alles falch gemacht hätte, um eine zweite Chance gebeten. Ich hab es nicht ganz abgeblockt, aber gesagt, ich denke darüber nach mit offenem Ausgang und ohne sagen zu können, wann ich mich wieder melde, wir tauschen uns auf meinen Wunsch jetzt insgesamt (mindestens) einen Monat nicht aus. Er ist (nur per sms, auch Wunsch) seitdem sehr bemüht und liebevoll.

    Ich frage mich, kann ich darauf überhaupt was geben? Oder ist das alles nur rumkriegen und wenn wir wieder zusammen wären ist eh alles wie vorher? Ich will nicht Zeit quasi verschwenden mit einer Extraschleife, die ich ihm evtl deshalb gebe, weil ich jetzt denke, ich weiss ja letztlich nicht, kriegt er vielleicht oh ie Kurve? Und schmeiße ich dann mein Glück, das ich mit ihm hätte haben können weg? Oder ist es umgekehrt, schmeiße ich mein Leben weg, wenn ich mich auf jemanden mit ungeklärtem Alkoholkonsum einlasse? Als Alkoholiker sehe ich ihn (noch) nicht, aber vielleicht will ich es auch bloß nicht sehen?
    Und, verliere ich nicht jede Glaubwürdigkeit, wenn ich mich getrennt hab und dann wiederkomme? Er sagt dazu nein, weil die Trennung ja was bewirkt habe, aber ich bin da unsicher ...

    Was denkt ihr dazu? Ich danke euch!

    Hallo,

    erstmal danke für die Antworten!

    Susannes Vorschlag finde ich sehr gut und werde ich wohl im Endeffekt so oder mit einem etwas längeren Zeitraum auch so handhaben. Meine Frage ist nur doch etwas nach dem Sinn. Denn, klar kann ich dann theoretisch sehen, wie er sich entwickelt hat. Aber: jetzt sagt er mir ja auch schon, dass er nichts mehr trinkt und sein Leben (wieder) mehr im Griff hat und glücklich ist und das also auch nicht mehr braucht. Nur zweifle ich halt, weil er das "allein" macht und auch nicht anders machen will. Jetzt frage ich mich: wenn wir bis in ein paar Monaten nur wenig Kontakt haben, kann ich doch gar nicht wissen, ob das wirklich so ist, oder er sich bloß zusammenreißt, bis er mich wieder "in der Tasche" hat. Und das kann ich doch gar nicht wissen, weil bei dem aktuellen Bemühen um mich, wird er ja wohl kaum was anderes sagen, wär ja nicht gut für ihn?? Also, da gibt es ja dann auch keinen Erkenntnisgewinn für mich, wenn ich wenn überhaupt befürchte, dass sich das auf lange wieder in den alten Trott bewegen könnte?

    Das einzig positive daran könnte ich so sehen: Ich hab dann mehr Abstand und sehe klarer, was ich eigentlich möchte. Ob ich immer noch zweifle, mit der Trennung richtig gehandelt zu haben. Ob ich damit glücklich(er) bin oder ihn doch immer noch sehr vermisse. Aber selbst dann, das Risiko wird wohl leider bleiben ... bin immer noch hin- und hergerisen :/

    Liebe Grüße!