Tag 1
Jetzt momentan bin ich sehr froh, dass gestern mein letzter Saufabend war. Ich bin froh, ab jetzt immer gut schlafen zu können, keine Gedächtnislücken mehr zu haben, morgens kein schlecht mehr sein, kein aufgedunsenes Gesicht und Hände, Morgens fit aufzustehen, nicht mehr so viel Kaugummi kauen zu müssen um die Alkoholfahne zu verstecken und so vieles mehr.
Anderseits habe ich Angst vor dem was kommt, Angst vor einem Rückfall und Angst vor den Gedanken am Abend.
Stark bleiben und nicht mehr sagen, jaja das Aufhören verschiebe ich auf morgen!
Das kenne ich zu gut von mir. Immer und immer wieder habe ich neue Ausreden warum nicht heute und jetzt aufzuhören!
Mit dem Rauchen aufzuhören habe ich ja auch geschafft, dann sollte das auch machbar sein!
Ich muss mir eine neue gesunde Sucht suchen und finden!
Mein Partner weiss von meiner Sucht.
Als ich das letzte Mal beim Arzt war, habe ich normal zu Hause den Entzug/Entgiftung gemacht, darum will ich es diesmal auch wieder so.
Was für Anzeichen treten auf wenn die Entgiftung gefährlich wird? So dass man in die Klinik müsste?
Alkohol habe ich keinen zu Hause. Hatte ich nie ich freue mich keinen Stress mehr zu haben um mir den Rotwein zu beschaffen und natürlich abzunehmen. Einzig Bier hat es im Kühlschrank, aber das rühr ich nicht an, da ich eh kein Bier mag.
Einzig dem Rotwein kann ich nicht wiederstehen. Habe gestern die Weingläser und Flaschenöffner entsorgt.
(Hab ich schon einmal so gemacht, hat aber nix gebracht!!)
Der blöde Alkohol!!
Ach ja was hilft euch wenn die Gedanken um den Alkohol kreisen? und damit es nicht zu einem verschieben kommt? oder ach ist mir eh alles egal etc.