Beiträge von Calida78

    Hallo Martina!
    Du schreibst für mich in Rätseln. Redewendung versteh ich nicht und Deinen letzten Eintrag auch nicht.

    Ich weiß nicht, was Du erlebt hast, um was zur Therapie sagen zu können. Ob das ambulant Sinn macht oder so.
    Möchtest Du die Therapie wegen Deiner Aökoholkrankheit machen oder aus anderen Gründen?

    LG Calida

    Bei Überforderung Hab ich auch oft getrunken. Dieses WE ist so viel zu erledigen, dass mir schlecht werden könnte. Eine Sache, die ich nüchtern gelernt habe, die mir aber immer noch schwerfällt, ist zu sagen, dass es mir zu viel wird und dass ich Unterstützung brauche. Schließlich brauch ich auch Erholung und kann nicht nur durcharbeiten.
    Wir machen gleich mal Familienratssitzung.
    LG Calida

    Liebe Martina,
    Ich spüre, wie ich manchmal unruhig bin und dass mir Sofa und Film nicht reicht, dass ich das dringende Bedürfnis Habe, mich zu bewegen.
    Hast Du eine Sportart, die Du mal gemacht hast? Oder gerne ausprobieren würdest?
    LG Calida

    Hallo Marie!
    Herzlich willkommen im Forum!
    Das 24-Stunden-Denken hat mir am Anfang auch geholfen. Ich hab mir gesagt: Mach so einen Tag nach dem anderen und habe Geduld. Es dauert ein bisschen, bis sich Grundlegendes verändern kann.
    Den Notfallkoffer würde ich Dir auch empfehlen.
    'Mir hat gegen Suchtdruck geholfen, viel zu trinken, am besten etwas mit Kohlensäure. auch essen war gut. Wenn mein Bauch voll war, war das Bedürfnis, da noch was reinzuschütten, weg. Oft bin ich auch laufen gegangen, um nach der arbeit runterzukommen.Und das Lesen und schreiben im Forum.
    Sicher findest Du auch passendes für Deinen Koffer.
    Viele Grüße
    Calida

    Ich spüre, dass mich eine neue Welle überkommt.
    Die letzten Wochen war ich ziemlich ruhig. Ich habe mir nicht selbst unnötig Druck gemacht, sondern mich auch viel entspannt und mir bewusst ruhige Abende auf dem Sofa gegönnt. Ich spüre jetzt, dass ich was anderes brauche. Fühle mich durch die viele Ruhe leider auch etwas unfit. Konnte aus gesundheitlichen Gründen drei Wochen nicht schwimmen gehen - und die Bewegung fehlt mir. Für heute Abend hab ich mir Bauch-Beine-Po-Übungen vorgenommen. Will morgen mal wieder spüren, wo ich überall Muskeln habe;-)
    Und am Wochenende komme ich hoffentlich zu etwas Ausdauertraining.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Martina!

    Ich finde es toll, wie gut Du reflektierst und Deine eigenen Gefühle wahrnimmst. Hinter Gefühlen steckt immer eine Botschaft für uns. Da bin ich mir sicher.
    So wie es jetzt geplant ist, hast Du ein ungutes Gefühl. Wie verändert es sich denn, wenn Du Dir vorstellst, alle zu informieren? Und wie, wenn Du Dir vorstellst, Du würdest da gar nicht mitgehen?
    Gefühle sind ein guter Indikator, um zu schauen, dass eine Sache rund wird.
    Es darf zwar jeder auf sich achten, aber für uns Alkoholiker ist es eben nochmal was anderes. Es ist wichtig, dass wir uns gut überlegen, wie und womit wir uns wohlfühlen und wie nicht.
    Ich persönlich antizipiere auch. Stelle mir z.B. vor, eine Kellnerin würde mir einfach ein Aperitif hinstellen. Das kann ja passieren - und wenn ich vorher weiß, wie ich dann reagiere, find ich das einfach schlau.
    Zur Frage, ob mir das Probleme macht. Nein, so wie ich es mache, nicht.
    Ich gehe nur selten abends in Restaurant. Mittags bin ich oft wo zum Mittagstisch, da trinkt kaum jemand Alkohol. Und wenn ich privat gehe, überlege ich mir, wo ich hingehe und mit wem. Ich muss mich mit den Leuten wohlfühlen und sein können, wie ich bin. Dieses soziale unwohl fühlen war nämlich ein Grund, warum ich es nüchtern in Gesellschfat nicht ausgehalten habe. Ich würde nicht mitgehen, wenn die ganze Firma wo zum Essen geht. Das ist mir zu gezwungen, da fühl ich mich nicht wohl. Aber ich war neulich mit zwei Freundinnen im Restaurant. Sie wussten beide, dass ich keinen Alkohol trinke, ich habe mich mit ihnen wohlgefühlt - und ich habe gar nicht darauf geachtet, was irgendwer am Nachbartisch getrunken hat. Und ich wusste, dass sie auch nichts trinken würden.
    Aber da muss jeder individuell schauen, wie er damit umgeht. Sich Gedanken machen halte ich für unverzichtbar. Und das tust Du ja.

    Liebe Grüße
    Calida

    Hallo Martina!
    Es gibt keine Quatschfragen. Mir war ein bestimmter Supermarkt unangenehm, in dem ich oft Wein gekauft habe.
    Für mich war es wichtig, meinem inneren Gefühl zu Folgen. Es gibt ja viele Möglichkeiten. Man könnte Kopfschmerzen vorschieben und nicht ins Restaurant gehen und hinterher dazu kommen. Kommt halt drauf an, wer dabei ist. Wenn es nahestwhwnde Menschen sind, kann man ihnen ja auch sagen, was los ist. Aber das kannst nur Du entscheiden.
    Fühl Dich nicht unter Druck mit dem geschlossenen. Es ist ein Angebot. Du kannst frei entscheiden.
    LG Calida

    Hallo Martina!
    Ich hab Restaurantbesuche anfangs gemieden. Orte nicht so. Dann hätte ich meinen Keller meiden müssen. Meist hab ich dort heimlich getrunken. Anderswo nicht so sehr.
    Könntet Ihr nicht auch zu Hause essen? Wir holen uns dieses Jahr gebackene Karpfen und Essen gemütlich zu Hause.
    Was hilft Dir denn sonst gegen Druck? Du könntest einen Liter Wasser trinken, bevor Du Essen gehst.
    Liebe Grüße
    Calida

    Hallo Taurus,
    Es ist mir Wurscht, ob jemand 2 oder 8 Bier trinkt, es ist für mich so oder so eine Trinkveranstaltung. Wenn ich rückfällig werde, ist es einerlei, obs eine Kirmes oder ein Abend mit Freunden war. Findest Du es denn normal, dass Alkohol immer dazugehören muss? Findest Du es normal, dass Du Dich gefährdest, damit andere trinken können. Alles immer schön nach Alkohol ausrichten und notfalls rückfällig werden, darauf habe ich keinen Bock mehr. Wer mich mag, kann sich doch auch nach mir richten. Oder nicht?
    LG Calida

    Hallo Martina!
    Das, was Du über Gefühle schreibst, hab ich genauso erlebt. Ich habe sie mit Alkohol gedämpft, unbewusst natürlich. Jahrelang hab ich das so gemacht und emotionsmäßig ein Krüppel. Ich hab's aber wieder gelernt und bin noch dabei. Und gewinne täglich ein Stück Freiheit. Würde ich trinken, würde ich alles kaputtmachen. Für mich ist klar, ich kann nur ich sein mit allen Gefühlen, die dazu gehören, solange ich nicht trinke.
    Wie sind denn bei Dir Deine Gefühle zu Dir selbst? Magst Du Dich? Gibt es was, was Du gerne versteckst?
    Was Thalia gefragt hat, finde ich wichtig. Wovon oder wofür würdest Du Dich frei fühlen?
    Liebe Grüße
    Calida

    Hallo Martina!
    Ich hab zuletzt das Buch gelesen Was meine Wut mir sagen will von Rosenberg. Ist eher ein Heftchen, aber sehr aufschlussreich. Könnte mir vorstellen, dass Dir das helfen könnte.
    Ja, wir haben gebacken, aber die Essen hier alles schnell weg. Wir backen jetzt am Wochenende nochmal nach.
    Ich wünsch Dir einen schönen dritten Advent!
    LG Calida

    Guten Abend,
    Das kann Karsten Dir schreiben. Ich kann nur sagen, dass ich dort regen Austausch habe und mich da echt wohlfühlen. Thalia ist auch drin.
    Ich meinte, welche Gefühle Du hast, wenn Du Dir vorstellst, hier nicht mehr zu schreiben.
    Liebe Grüße
    Calida

    Liebe Martina,
    Du hast geschrieben, was Pro und Contar ist, hier zu schreiben. Das sind Deine Gedanken.
    Aber welche Gefühle hast Du denn? Oft sagen usnere Gefühle uns viel Genaueres als unsere Gedanken.
    Es gibt in der virtuellen Welt genau so viel Böses und Unfug wie in der Realtität. Bestimmte Ecken kann ich virtuell und real meiden.
    Der geschlossene Bereich ist für mich eine total tolle Ecke. Ich habe noch nie erlebt, dass da jemand fertig gemacht wurde oder sonst irgendwas.
    Und im offenen ehrlich gesagt auch nicht. Denn falls dort jemand irre wird, wird er gesperrt. Das ist auch schon passiert.
    Liebe Grüße
    Calida

    Hallöchen!

    Zitat

    Alkolismus ist nichts weswegen man sich schämen muss!

    Das habe ich auch erfahren. Heute gehört er zu mir, wie mein Leberfleck am Bauch. Habe ich für mich voll akzeptiert, find ich gut so, nach außen steh ich dazu wie zu meinem Leberfleck. Nahe Menschen dürfen das gerne wissen, um mich zu kennen, wie ich bin. Fernen muss ich keinen ganz so tiefen Einblick in meinen Innenleben gewähren.

    LG - Calida

    Huhu!
    Wir essen was leckeres, gucken einen Familienfilm und machen vielleicht ne Nachtwanderung. Vor die Tür um Mitternacht will ich gar nicht gehen. Da meinen Nachbarn, die das ganze Jahr nicht sonderlich freundlich sind, sie müssten einen abknutschen. Natürlich mit Fahne. Das wär mir ein Graus. Auf alles andere freu ich mich.
    LG Calida

    Huhu!

    Danke, ja , meine stimmung ist ganz gut. Ich liebe den Advent:-)
    Nur langsam brauch ich doch mal ne Liste, was alles zu tun ist. Diverse Basteleien und Besorgungen schieb ich anfangs gerne auf - und dann muss nur einer krank werden - und alles wird eng.

    Tja, die Menschen. Oft interpretiert man ja was in das Verhalten des anderen rein. Ich habe mir angewöhnt, nachzufragen, wie etwas gemeint ist und auch auszudrücken, wie sich das für mich anfühlt. Manches ließ sich damit ganz einfach lösen:-)
    Vielleicht hilft es Dir ja.

    Ich wünsche Dir ne schönd Adventszeit!

    LG - Calida

    Hallo Taurus,

    ich kann nur sagen: ich weiß, was ich weiß, weil ich es erfahren habe.

    Wenn Du meinst, Du müsstest auf Trinkveranstaltungen gehen und fühlst Dich dort wohl, dann musst Du das halt machen.
    Ich für meinen Teil habe überhaupt kein Interesse für sowas, seit ich abstinent bin. Nüchtern hab ich komplett andere Interessen als mich wo hinzuhocken und angetrunkenen Menschen zuzuhören.
    Es gibt doch noch andere Dinge, die man zusammen mit anderen machen kann, außer zu trinken. Wenn meine Freunde trinken wollen, bin ich nicht dabei, in die Sauna oder ins Schwimmbad komm ich mit.
    Ich vereinsame nicht und tue stets das, womit ich mich wohlfühle. Kann ich nur weiterempfehlen:-)

    LG - Calida

    Hallo Martina!

    Zitat

    @Calida: Das hab ich doch bei Dir gelesen, das Du mit einem Glas Wein mit ner Bekannten beim kochen oder so "rückfällig" wurdest oder?

    Also ich weiß nicht, ich finde es beachtlich, das Du nach einem Glas aufgehört hast. Ich empfinde es nicht so recht als Rückfall und kompletten Neuanfang. Du aber schon oder?

    Ja, das tu ich. Es war ein Rückfall. Und wer weiß wie viel ich getrunken hätte, wenn ich was daheim gehabt hätte.
    Die Bekannte war weg, ich hab den Rest sofort weggekippt. Und dann hatte ich ja nichts mehr, was gut war.
    Und denke ich heute mal an Wein oder würde irgendwann wieder trinken wollen.... Was will ich mit einem Glas? Die Flasche wäre komplett weg - davon gehe ich aus. Ich habe nie ein Glas getrunken und war zufrieden. Und das würde ich auch niemals sein - deshalb will ich nie wieder trinken.

    LG - Calida