Hallo Atze!
Auspowern hab ich anfangs auch immer gemacht. Da wars aber mehr als ein Gedanke. Da war schon etwas Druck da.
Vielleicht sollt ich's jetzt auch noch machen, bin da etwas faul geworden, weils mir auch so gelingt, die Gedanken wegzuschieben.
LG - Calida
Beiträge von Calida78
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Hallo!
Weiß denn Deine Backbekannte, weshalb Du Alkohol meidest?
Dass viele andere aufgehört haben, ist doch schon mal sehr gut! Sprecht Ihr denn gemeinsam darüber, wie es Euch geht und wie Ihr es schaffen wollt, trocken zu bleiben? Ich wünsch mir manchmal, dass ich einen trockenen freund im real life hätte. Einfach zum Reden über die Krankheit. Hab ich nich, hab nur Freunde ohne Alkoholproblem. Aber für Dich könnte das doch ne gute Begleitung werden!
Viele Grüße
Calida -
Hallöchen!
Hab grad in meinem alten TB gelesen. Es ist total gut, dass ich das hier geschrieben hab. So vieles vergisst man, in vielem hab ich mich absolut verbessert und einiges ist noch aktuell, nur anders gelagert.
Jedenfalls gehts mir gut und ich freu mich auf drei Wochen freie Zeit.
Alles Liebe in die Welt,
Calida -
Hallo Atze!
Was machst Du denn, wenn so ein Alkgedanke kommt?
Die kommen bei mir auch. Also nicht so wie Lust drauf, sondern die Erinnerung, dass ich früher in der gleichen Situation getrunken hätte. Es gelingt mir, diese anzunehmen, aber sie dann ganz schnell wieder wegzuschieben.
Viele Grüße
Calida -
Hallo!
Herzlich willkommen hier!
Aus welchem Grund hast Du denn aufgehört zu trinken? Wegen der Fettleber? Oder hattest Du noch andere Gründe? Wie gings Dir in den ersten vier Wochen?
Viele Grüße
Calida -
Hallo Rosa,
einen Termin im September finde ich sehr spät! Hast Du nicht einen Hausarzt, wo Du hinkannst?
Ich hab ja geschrieben, dass ich beim Hausarzt war. Und er hat mir geholfen, jedenfalls was das Körperliche angegeht. Für meine Psyche habe ich mir dann einen langfristigeren Termin anderswo gesetzt.
Du kannst hier Dein Tagebuch schreiben oder im geschlossenen Bereich. Dort kann eben nicht alle Welt mitlesen und der Austausch dort ist sehr viel intensiver.
Ich selbst bin auch drin. Das Lesen anderer Tagebücher hat mir am Anfang unheimlich gegen möglichen Saufdruck geholfen. Ich hatte eine snnvolle Beschäftigung, die mir sehr viel geholfen hat, mich weiterzuentwickeln.
Viele Grüße
Calida -
Hallo Lalu,
schön, dass sich das schon so positiv auswirkt! Ich hab mich da auch total bestärkt gefühlt, dass ich abnehme nur weil ich nicht mehr trinke.
LG Calida -
Hallo Amanda!
Herzlich willkommen hier!
Ich finde mich in vielem wieder. Hab auch zwei Kinder und habe u.a. aus Stress getrunken.
Wie hast Du Deine ersten beiden nüchternen Monate erlebt? Und hast Du Pläne, wie Du weitermachen willst?
Viele Grüße
Calida -
Hallo Rosa!
Herzlich willkommen!
Ich hatte auch Angst aufzuhören. Ich bin zu meinem Arzt. Der hat mir für den Entzug ein Medikament gegeben. Das hat mich auch psychisch stabilisiert. Darf man aber nur kurz nehmen.
Ich habe nur die ersten Tage als zweifelhaft erlebt. Es hat mir irre geholfen, hier viel zu lesen und zu schreiben. Am Anfang ist jeder nüchterne Tag gold wert. Und mit den Tagen haben bei mir auch die Ängste nachgelassen. Ich wünschw Dir, dass Du mit Hilfe eines Arztes einen guten Anfang machen kannst!
Viele Grüße
Calida -
Hallo LT,
das freut mich, dass Du mit Deiner Stimmung gehen kannst! Und wenn Du siehst, dass du das kannst - und zwar ohne Alkohol - dann geht's dir ja vielleicht auch ein bisschen besser, oder?
Ich hab mir immer klar gemacht: würde ich trinken, es würde mir noch viel schlechter gehen. Spätestens wenn ich betrunken und zu nichts mehr fähig bin, wäre ich erst richtig tief im Abgrund. Und da wieder rauskommen? Viel schwerer.
Ich wünsche Dir einen guten Tag!
LG - Calida -
Hallo Barthell!
Alles Gute nachträglich zum Geburtstag!!!!!
Dein Bild mit der Brücke finde ich super!
Das gilt ja nicht nur für uns - aber bei uns ist der Abgrund wohl besonders tief.
Viele Grüße
Calida -
Guten Morgen,
danke für das, was Ihr geschrieben habt!
Da steckt viel für mich drin.
Neidgedanken und Verzichtgedanken hab ich schon mal nicht mehr
Mit diesen jährlichen Anlässen habe ich auch kein Problem.
Das, was mich persönlich vor eine Herausforderung stellt: Leute besuchen. Ich meine länger besuchen - über Nacht. Das kann ich nicht, wenn ich nicht weiß, wie es da alkoholtechnisch aussieht.
In einer früheren abstinenten Phase hab ich durchsowas wieder angefangen zu trinken. Im Gästezimmer, in dem ich schlafen sollte, standen Whiskeyflaschen. Okay, damals wollt ich nur ein paar Wochen aussetzen und nicht dauerhaft ohne Alkohol leben. Trotzdem würde ich mich auf sowas nicht einlassen wollen.
Ich glaube aber auch, dass ich mich nie auf sowas einlassen will. Auch wenn ich nach ein paar Jahren immer noch trocken bin. Muss ich ja auch nicht.
Ich hab gemerkt, dass ich jetzt viele Erfahrungen gesammelt habe und dass vieles auch gar nicht so schwer war, wie ich dachte - z.B. eine alkoholfreie Party zu feiern und allen klar zu machen, dass dies ein alkoholfreies Haus ist. Und dass ich so viele anstrengende und nervenaufreibende Dinge hinter mich gebracht habe und erfahren habe, dass dies doch nüchtern 1000mal besser geht als benebelt.
Aber ich denke, da geht noch einiges an Erfahrungen, die ich sammeln kann. Und ich freue mich auch darauf.
Viele Grüße
Calida -
Hallo!
Ein paar Tage ohne Alkohol, da ist man abstinent, aber nicht trocken - denke ich und auch andere. Ich habe mich bei meinem Tockenprozess öfter gefragt, ob ich jetzt trocken bin oder nicht?Ab wann habt Ihr Euch für trocken gehalten? Gibts da Kriterien für Euch?
Oder ein Zeitmaß?Ich selbst weiß nicht, wie ich mich bezeichne. Habe über ein halbes Jahr nicht getrunken, dann hatte ich einen Rückfall. Habe sofort wieder an mein nüchternes Leben angeknüpft und bin seitdem sechs Monate nüchtern.
Ich merke jetzt aber einen deutlichen Unterschied zur Zeit vor dem Rückfall. Ich nehme es wesentlich ernster, bin viel achtsamer und stehe jetzt auch überall dazu, dass es mich nicht mit Alkohol gibt und bei mir zu Hause wird auch nicht getrunken.Viele Grüße
Calida -
Und warum ist es so schwer, sich und anderen Versagen einzugestehen?
Damit nimmt man sich doch selbst die Chance, da wieder rauszukommen, oder liege ich da falsch?
Und ist das Forum nicht auch dafür da?
Ich meine, es ist ja schön, wenn wir uns gegenseitig erzählen, wie wir trocken leben. Aber gehörts nicht auch dazu, um Hilfe zu bitten, wènn man wieder getrunken hat? Und darum, anderen zu helfen, die einen Rückfall hatten?
Ich glaub schon, dass das auch eine Frage der Forumskultur sein könnte.
Bisher ist es doch so: nur wenige haben geschrieben, dass sie einen Rückfall hatten. Die meisten verschwinden irgendwann ohne Worte und der Rest denkt sich seinen Teil. So wie das läuft, weiß man selbst dann womöglich nicht, wie man im Fall des Falles dem Forum gegenüber auftreten soll.
Dabei kann ich sagen, was den Geschlossenen Bereich betrifft, ich hab bisher nicht erlebt, dass einer einen Rückfall hatte und der Rest über ihn hergefallen ist. Im Gegenteil.
Ich möchte für mich persönlich schon, dass ich das Forum auch als Hilfe nutze, wenn es mir nicht gut geht und nicht nur von meinen Sonnenstunden berichte. 'Viele Grüße
Calida -
Hallo Rattenschwanz!
Warum genau würdest Du lügen?
LG - Calida -
Hallo!
Das Gefährliche ist in meinen Augen gerade das Abtauchen in die Heimlichkeit. Das waren für mich Mauern, hinter denen ich allein war - aber auch sehr einsam. Das gehört für mich mit zur Krankheit dazu, weil Du heimlich eben leichter saufen kannst. Und Sinn der Krankheit ist es ja, dass du saufen sollst. Um jeden Preis. Ich hab deshalb fest im Kopf: wenn ich irgendwann rückfällig werden sollte, dann sag ich es! Ich glaube, mit würde es erstmal sehr schlecht gehen, weil ich doch eigentlich nicht saufen wollte. Die Chance, wieder am trockenen Leben anzuknüpfen, ist meines Erachtens direkt nach einem Rückfall noch vergleichsweise hoch. Wenn ich erst wochenlang getrunken habe - und es hier verheimlicht habe und dann gar nicht mehr hier lese und schreibe, dann bin ich doch wieder richtig drin - hinter meiner Mauer. Und dann wirds im schwieriger, da wieder rauszukommen.
Viele Grüße
Calida -
Hallo Lalu!
Ja, gerade wenn Du da bei den Flachmännern an der Kasse früher zugeschlagen hast, ist Wachsamkeit sehr wichtig!
Mir fällt das nie auf, an welcher Kasse ich stehe. Ich hab ehrlich noch nie darauf geachtet. Mir fallen da auch die Flaschen gar nicht auf, wiel ich da nie gekauft habe. Ist aber ja nicht ausgeschlossen, dass mein Blick irgendwann doch darauf fällt. Ich werde darauf achten.
LG - Calida -
Hallo!
...und manchmal triggert einen das erst hinterher.
Ich persönlich fühle mich unwohl, wenn ich bei Leuten bin, in deren Küche Weinflaschen stehen. Auch wenn sie zu sind.
Will sagen, wenns mir dann später am Tag plötzlich schlecht geht, kanns sein, dass ich mich an diese ganzen Flaschen erinnere.
LG Calida -
Hallo!
Stimmt, muss jeder selbst entscheiden. Ich geb nur eines zu bedenken. Mir persönlich ist wichtig, dass sich niemand neben mich mit einer Bierflasche setzt. Wenn derjenige denkt, ich trinke nicht z.B.aus einer Modeerscheinung, könnte er erwarten, dass es mich nicht stört, wenn er neben mir trinkt. Wenn er aber weiß, was los ist, dann kann ich wiederum erwarten, dass er nicht neben mir trinkt. Das war mir bei zwei engen Freunden wichtig, dass sie wissen, dass Alk eben eine Gefahr für mich sein könnte.
Viele Grüße
Calida -
Hallo LT!
Ja tu das. Hast Du einen Arzt, dem Du auch sagen kannst, dass Du Alkoholiker bist? Es gibt ja offenbar starke Zusammenhänge zwischen beiden Krankheiten.
Ich wünsche Dir viel Kraft!
LG
Calida