Beiträge von Calida78

    Hallo Forum!
    Ich stehe im Moment morgens immer ganz guter Dinge auf, komme auch ganz gut durch den Tag. Allerdings ich kämpfe nach Feierabend im Moment sehr. Die Abende bis die Kinder im Bett sind sind gerade überaus stressig, mein Nervenkostüm ist ohnehin angegriffen. Ich muss ehrlich zugeben: ich habe mehrfach darüber nachgedacht, mir einen Piccolo zu kaufen. "Einen nur" sagte die fiese Stimme. Ich farge mich, wann das wieder aufhört. Heute plane ich, meinen Mann einkaufen zu schicken und slebst nur zum Bäcker zu gehen, um mir was ganz Leckeres zu essen zu kaufen, essen hat ja immer ganz gut geholfen. Aber ich habe Angst! Dass ich irgendwann nicht wiederstehen kann. Shit! Was macht man denn da? Soll ich mir gegeb die allgemeine Hibbelichkeit was verschreiben lassen? Dass das Bedürfnis verschwindet, micht ruhig zu stellen?
    V.a. wundert mich, dass ich ein paar Monate echt stabil war, alles ganz easy - und jetzt werde ich vom Teufel besessen..... Das ist ja wie ein Schub, wenn man MS hat oder sowas. So komme ich mir grade vor!
    Drückt mir die Daumen, dass das aufhört und dass ich stark bleibe!
    DANKE und viele Grüße
    Calida

    Hallo Thalia,
    ja - ich kann vieles von Dir lernen. Also im Grunde hab ich vieles ja auch schon selbst bemerkt: dass es wichtig ist auf meine Bedürfnisse zu hören, wichtiger als das zu tun, was andere erwarten. Ein sTück weit tu ich das. Aber ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich doch allen Ansprüchen gerecht werden will. Und das wird mir schnell zu viel. Okay, ich trinke jetzt nicht mehr. Aber es macht mich unzufrieden. V.a. jetzt diese Adventswochen. Jeder denkt, e sgibt nur seine Idee. Der Kindergarten will selbstgebackene Plätzchen und Eltern sollen basteln, Die Schule will, dass Eltern beim Bazar verkaufen. In der Woche drauf braucht das Kind ein Wichtelgeschenk und dann soll man noch bei der Flüchtlingssammelaktion mitmachen...... Und das machen immer die Mütter. Es mag Ausnahmen geben, aber ich hab keinen Vater am Bazarstand gehsehen und keinen, der im Kindergarte bastelt.....
    Und diese Summe an Dingen, die macht mich echt fertig. Ich muss das ja alles zwischen 17 und 21 Uhr erledigen - aber da auch noch meinen Kindern vorlesen, Schularbeiten kontrollieren,.....
    Und gerade diesen Forderungen den Rücken zu kehren, fällt mir schwer. Bastel ich nicht mit, ist das doof für meine Kinder. also irgendwie fühle ich mich da schon emotional erpresst. Naja. Für Flüchtlinge habe ich schon gespendet und Kleider abgegeben - deshalb hab ich mich jetzt dafür entschieden: Das mach ich jetzt nicht mehr vor Weihnachten - ist mir zu viel.
    Also - ich wünsche Dir eine schöne Woche!
    Mach's ganz gut - und bis bald.....

    Hallo Thalia!
    Du hast ja so recht! Ich müsste einen Gang runterschalten.
    Naja ich tu das, indem ich heute sage: gekocht wird erst heute Abend. Damit ich über Mittag ein bisschen Zeit für mich habe.
    Ansonsten konzentriere ich mich auf die kleinen schönen Momente: ich war so glücklich, dass sich meine Kinder gefreut haben, dass der Nikolaus da war.
    Das war wirklich schön. Und ich freue mich, dass ich in zwei Wochen Urlaub habe:-))) Und mich endlich wieder pflegen kann und Dinge machen kann, die mich zu mir selbst bringen!
    Was tust Du denn, um gut zu Dir zu sein? nd was hast Du im ersten halben Jahr gemacht, als Du so weit warst wie ich?

    Ich wünsch Dir und allen anderen Lesern einen schönen zweiten Advent!

    Calida

    Liebe Sunshine,
    ja - zur Schuld habe ich noch gar nicht geschrieben. Da war ich gestern nur zynisch.
    Ich würde auch sagen: nein - ich bin nicht schuld.
    Sogar mit Selbstverantwortung tu ich mir schwer. Selbstverantwortung insofern, als ich nicht früher ehrlich zu mir war und mir eingestanden habe, dass ich ein Alkoholproblem habe.
    Aber - wie gesagt - ich konnten ja nicht ahnen, dass ich davon krank werden würde.
    Wenn ich bei mir zurückblicke und versuche aus Fehlern zu lernen, dann ist das wichtigste, nicht alles mit mir alleine ausmachen zu wollen. Durch das Trinken habe ich eine Art Mauer um mich gezogen. Ich war innerhalt der Mauer, hatte meine Probleme für mich allein, habe an deren Lösung allein versuch zu arbeiten, habe eigentlich kaum kommuniziert. Diese Trinkmauer ist jetzt weg und ich merke, dass ich mich auch gerne mal mitteile. Dabei erlebe ich, dass das aber ganz schön schwierig ist. Denn es gibt nicht viele Menschen um mich, die einfach da sind und die möchten, dass ich für sie da bin. Im Moment freue ich mich, dass mein Mann und ich wieder mehr gemeinsam sprechen und unds Dinge überlegen und dass ich es geschafft habe, einem Freund gegenüber ehrlich zu sein zu mein Herz auszuschütten.
    Mich nicht abgrenzen mit Stoff - das ist ein wichtiger Punkt für mich.
    LG - Calida

    Guten Morgen Sunshine, Rattenschwanz und Carpenter!

    Kein Threadmissbrauch - das ist doch Sinn der Sache, dass wir diskutieren.
    Sunshine, Du sprichst mir aus der Seele: Wie Du bin ich da reingerutscht. Man trinkt ja nicht das erste Glas mit dem Wissen, dass man abhängig wird.
    Ich möchte auch nicht allein die Gesellschaft für mein Fehlverhalten verantwortlich machen. Ich würd mich einfach freuen, wenn es willkommen wäre, dass wir Mütter oder jeder andere, der sich überlastet fühlt, mal jammern darf. Und dass er Verständnis bekommt und vielleicht sogar Unterstützung. Dieses "immer alles alleine regeln müssen" hat mich halt auch schon zu dem gemacht, was ich noch vor ein paar Monaten war.
    Und mit dem Reichtum - reich hätte ich eher in "" schreiben müssen. Nein, reich sind wir so oder so nicht, das will ich auch gar nicht. Es geht, wie Sunshine sagt, um "über die Runden kommen". Das würde meine Familie nicht schaffen, wenn ich nur halb arbeiten würde.
    Gut, ich hab ja auch erkannt, dass ich selbst viel in der Hand habe - und ich bin dabei, mir andere Entspannungsmöglichjeiten zu suchen. Das klappt ja auch gut bisher. Nur ist eben diese Grundunzufriedenheit da und oft diese depressiven Gedanken. Und die hätte ich eben gerne mal weg.
    Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
    Calida

    Siehst Du, genau das meine ich.
    Ich bin selber schuld!
    Wie konnte ich nur so dumm sein und kapieren, dass ich das alles gar nicht mitmachen muss?
    Ich hätte doch meine arbeitslosen Mann verlassen können und mir einen reicheren suchen.....
    Oder keine Kinder kriegen.
    Genauso wie immer - es ist jetzt voll egal, ob ich und warum genau ich zur Trinkerin geworden bin.
    Es geht darum, dass man in dieser Gesellschaft eben nicht in jedem Fall die Freiheit hat, sich für etwas zu entscheiden -
    wenn man nicht von Natur aus reich ist und wenn man nicht im schlechtesten Stadtteil leben will....
    Die Zeit, in der es Freiheit gibt, ist längst vorbei - wenn sie jemals dagewesen ist.
    Zwang und Druck verkraftet dann nicht jeder gleichermaßen. Alkoholismus ist für mich da nicht viel anders als Burnout -
    Letzteres hat den Vorteil, dass es Heilungschancen gibt.

    Hallo Sunshine,
    mit sicherheit ist das zum Teil gesellschaftlich bedingt. Ja - wir reden zu wenig. Und ich finde es persönlcih auch schwierig Menschen zu treffen, mit denen man reden kann, die auch zuhören. Viele sind mit ihrem Hamsterrad beschäftigt, rennen immer weiter. Richtige Anteilnahme am Leben des anderen erlebe ich kaum. Aber das ist für mich nicht der Grund, eine Therapie zu machen. Denn da geht es ja um noch viel anderes. Sachen aufarbeiten, ein stück weit in der Vergangenheit zu forschen - und das eine Stunde am Stück, so viel möchte ich ehrlich gesagt auch keinem Freund zumuten. Denn das kann auch wirklich viel für eine Einzelperson werden.
    Aber ich mache auch dei Gesellschaft mit dafür verantwortlich, dass ich getrunken habe. Ich will nicht die Schuld abwenden und so tun als hätte ich nix damit zu tun. Das nicht. Aber ist doch wurscht. Die eine trinkt, die andere nimmt Beruhigundmittel, die nächste ist Laufsüchtig....
    Ich erlebe das bei vollberufstätigen Müttern duch die Bank durch. Wir sind alle permanent überfordert. Wenn Du dann noch anstrengende Kinder hats, hast Du geltten. Aber das ist ein Tabu. Darüber redet keiner. Und wenn Du jammerst, bist Du ein Weichei oder eine überforderte Kuh und man hats ja eh gewusst, dass die zu viel arbeitet, selber schuld, wenn man nicht kürzer treten kann..... das alles habe ich so erlebt. Alle tun stets perfekt: Nein, bei uns gibts keine Diskussion um die Hausaufgaben, alles läuft superduper und ich bin soooooo zufrieden. Ha! Denkst Du?
    Und dann allein im Kämmerlein, da liegen die Nerven schon mal blank. Und dass viele andere in der gleichen Situation versuchen sich ebenfalls mit Mittelchen zu beruhigen, das erfährst Du nur mal so, wenn Du bei Deiner Therapeutin bist.
    Ja, manchmal würde ich auch gern in einer anderen Gesellschaft leben!
    Viele grüße Calida

    Hallo Karsten,
    aus allem, was die anderen über Therapien gesschrieben habe, denke ich: Es gibt viel Skepsis. die ist aber oft bei denen angelegt, die gar keine eigene Erfahrung mit Therapien haben. Im Grunde gehts mir wie Ina, die auch jemanden gebraucht hat, der für sie Zeit hat.
    Dieses Forum finde ich wichtig, um mich für einzelne Situationen auszutauschen. Was machen andere, wenn es ihnen nicht gut geht, wie gehen sie mit Saufdruck um, wie schützen sie sich am besten? Wie könen wir uns gegenseitig helfen?
    Ich finde, dass sich Thrapeutin und Forum gut ergänzen. Meine Therapeutin brauche ich, weil ich tatsächlich sonste mit niemandem eine Stunde nur über mich sprechen kann oder will? Und das Forum ist wichtig, weil es auch gut ist zu schauen, wie es anderen geht. D akrieg ich neue Ideen, vielleicht auch mal einen Perspektivwechsel, wo ich sehe: aha - das kann man also auch anders sehen.
    Letztendlich würde ich nach Bauchgefühl gehen, wenn es um die Entscheidung geht: mache ich eine Therapie oder nicht? austausch mit Betroffenen dagagen find ich unverzichtbar.
    Viele Grüße
    Calida

    Habe mal in Rattenschwanz' Thread über Therapien gelesen und mir Gedanken über meine gemacht.
    Also einerseits ist es ein Wagnis - ja! Ich hab mich trotzdem drauf eingelassen, weil mein Leidensdruck so groß war. Und es hat sich bestätigt: meine Trinkerei hängt ganz klar mit einem Trauma in meiner frühen Jugend zusammen. Ich habe sehr wichtige Menschen um mich verloren - und ich wurde mit dieser Trauer allein gelassen. Kurze Zeit später fing ich an zu trinken. Einfach mal so geht ne 15jährige in den Keller ihrer Eltern und bedient sich. Dass das damals der Anfang war, wurde mir auch erst jetzt bewusst. Das ganze Erlebnis hatte ich ja verdrängt, v-a- die Gefühle, die damit verbunden waren. Und das kommt jetzt wieder hoch, deshalb spreche ich von Wagnis. Andererseits war das der Beginn einer Menge von Mustern, die sich durch mein Leben ziehen und bei denen Alkohol stets willkommen war. Und das möchte ich gerne aufbrechen. Deshalb kann ich für mich sagen, dass die Therapie genau das richtige für mich ist. Vermutlich gibt es keine schnelle Lösung. Aber jahrelang hab ich mein Selbst verdrängt und jetzt mache ich mir mit Hilfe endlich Gedanken über mich. Es ist auch nicht so, dass meine Therapeutin mir sagt, was ich machen soll. Sie fragt gezielt nach und mir wird dabei von selbst vieles klar.
    Also, ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent!
    Calida

    Guten Morgen,
    ach - schön zu merken, dass man nicht allein ist:-)
    Ja - ich erarbeite meine Sinnkrise bzw. deren Lösung ja in meiner Therapie. Aber das dauert eben. Diese Gefühle vonn allein sein, verlassen sein, die sind tief in mir verwurzelt, hat sich heraus gestellt. Es gibt eben keine Anleitung fürs weitermachen, sondern ich muss alles zulassen, wie es gerade ist. Und das macht mir als rationaler Mensch zu schaffen. Wenn ich wüsste: zwei Wochen auf Gefühle konzentrieren, sie zulassen und irgendwann ist alles gut - diese Aussicht fehlt mir eben.
    Im Moment merke ich, dass ich mich sehr auf meine Bedürfnisse konzentrieren muss. Nach einigen Wochen ohne Alk hatte ich wieder Lust, Sachen zu machen und Leute zu treffen. Und gerade ist es so, dass mich schon der Gedanke stresst, dass jemand zum Kaffeetrinken kommt oder so. Und da denke ich: lieber nochmal zurückziehen, als dass ich vor lauter Stress zur Flasche greife.
    So sieht es im Moment aus.
    Viele liebe Grüße und ich wünsche Dir, Ina, dass sich bald ein Lichtlein am Horizont auftut!!!

    Hallo Thalia!
    Ja - stimmt. Das Schreiben hat mir ja auch schon geholfen, so ist das nicht.
    Bestimmte Dinge sind jetzt eben so wie sie sind. Ich kämpfe nicht mehr täglich mit migräneartigen Kopfschmerzen und ich denke, dass ich jetzt wieder schreiben kann.
    Wie ich meine Arbeit neu organisiere, das bleibt sowieso ein längerer Prozess. Ich sehe jetzt auch, dass ich das nicht bis morgen lösen kann und dass ich vieles auch nicht in Der Hand habe, sondern abwarten muss.
    Bei mir war es jetzt nicht so, dass ich alles allein lösen musste oder wollte und deshalb über den Sinn des Nichttrinkens nachgedacht habe. Es war eher dies Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, die Frage, warum ich den Kampf weiter führen soll, wenn ich vielleicht in 20 Jahren alleine bin. Mein Mann ist viel älter als ich, meine Kinder sind irgendwann aus dem Haus, mit Freundschaften hatte ich bisher kein großes Glück, im Moment habe ich sehr viel Ärger..... Da frag ich mich eben, wofür ich lebe und was das alles soll.
    Es ist ja auch nichts passiert. Ich hab nur Angst, dass ich schwach werden könnte. Und brauche eigentlich dringend eine Perspektive, die mir am Ende eines Tages einen kleinen Lichtblick gibt.
    Und natürlich hat Kartsten Recht, wenn er schreibt, das man nur nüchtern Sorgen angehen kann.
    Aber gegen depressive Züge kommt man eben nicht immer so einfach an.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Karsten!
    Ich denke, aus vielem, was ich bisher geschrieben habe, dürfte klar werden, dass ich nicht nur schreibe, wenn gerade alles gut ist.
    Ehrlich gesagt hing mir - mit Verlaub - der Arsch auf Grundeis. Es ging drunter und drüber. Ich hatte schlichtweg ein zeitlang keine Kraft, überhaupt online zu gehen. Dennoch hat mir das Forum gefehlt. Ich bin ja jetzt wieder da und möchte mich auch gerne wieder regelmäßig melden.
    Also Karsten: Wenn das jetzt kein Rausschmiss war - dann bis bald!

    Hallo!
    Ihr hört noch was. Ich hatte und habe keine so gute Zeit.
    Schreckensnachrichten von meinem Hauptarbeitgeber, Sorgen mit den Kindern.....
    Ich musste mich erstmal sortieren.
    Es ist gerade schwierig für mich. Durchhalten und mich nicht dem Denken hingeben, dass sowieso alles egal ist, ist für mich vergleichbar mit einem Marathon.
    Ich hoffe so sehr, dass das bald, sehr bald, wieder anders wird! Denn im Moment ist mir die Lebensfreude irgendwie abhanden gekommen.
    Dies als Lebenszeichen von mir.
    Viele Grüße
    Calida

    Guten Morgen,
    Ich bin in mich gegangen, hatte auch nochmal Therapie.
    Ich habe immer wieder Stimmungsschwankungen und dieses Gefühl der Verzweiflung kommt immer wieder, mal mehr oder weniger stark. Das hängt vermutlich mit einem Trauma in der Vergangenheit zusammen. Und das muss ich eben aufarbeiten. Dummerweise brauchen seelische Prozesse eben Zeit. Ich bin ein ungeduldiger Mensch und es fällt mir schwer, das nicht beschleunigen zu können.
    Und in solchen negativen Momenten kommt oft der Gedanke an Alkohol. Weil mein Ich diese Gefühle und Verletzungen weiter verdrängen will. Aber Aufarbeiten klappt dann eben nur nüchtern. Also muss ich eben weiter stark sein.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Sunshine und Thalia!
    Danke für den Link. Dieser Brief ist so vielsagend. Im Prinzip weiß ich vieles, aber in der Situation war es echt schwer, mir das vor Augen zu halten.
    Ich denke ich werde einen eigenen persönlichen Brief schreiben, den ich
    dann immer griffbereit haben werde.
    Und ja, manchmal hab ich Schmerzen mit Alkohol bekämpft oder ihn getrunken, wenn ich eh nix besseres machen konnte. Was genau war, da werde ich in Ruhe darüber nachdenken. Jetzt hoffe ich, dass ich erstmal Ruhe habe von diesem Teufel.
    Ich wünsche Euch eine gute Nacht!
    Calida

    Bin immer noch nüchtern und bleib es auch. Vielleicht kommt meine Verstimmung auch von meinen Schmerzen. Habe häftigste Verspannungsschmerzen. Das kann einem echt aufs Gemüt schlagen, wenn jede Bewegung weh tut. Ich hab meinen Mann gewarnt, dass ich mich gefährdet fühle und er mich nicht allein einkaufen gehen lassen soll. Das war gut so. Wir kochen jetzt gleich was Leckeres und ich hoffe auf einen entspannten Abend.
    Viele Grüße an alle...
    Calida

    Guten Morgen,
    Danke für so viel Zuspruch! Ich hab gut geschlafen und ich will mir treu bleiben. Kein Alkohol!
    Aber das hat mich erschreckt. Wenn man plötzlich alles in Frage stellt, stehen eben auch alle Mühen in Frage. Ich gehe jetzt zum Markt und dann mach ich Sport. Das hat mir ja bisher auch immer geholfen.
    Viele Grüße an Euch alle.
    CALIDA

    Ja, ich hab mich jetzt ins bett gelegt, weil ich Geborgenheut brauche. Jetzt ist auch erstmal alles okay. Ich hab nur Angst, was morgen ist. Meine abschrecker funktionieren nicht wie sie sollen. Normalerweise denke ich, dass ich besoffen bin und das hält mich ab. Jetzt denke ich, dass mir ein kleiner Schluck guttun würde.....