Guten Morgen Dante!
Stimmt ich gebe Dir voll recht. Wenn ich so darüber nachdenke: Ein gutes Essen oder grillen war in meiner Vergangenheit oft Vorwand, um saufen zu können. Und was hatte ich davon? nix! Auf nüchternen Magen zwei Bier intus - ich stand schon neben mir - das Essen war total nebensächlich und ich habe schon daran gedacht, ob ich nach dem Essen einen Rotwein aufmache. Nachtisch habe ich mir immer verkniffen, weil der Alk ja schon genug Kalorien hatte. Und jetzt nüchtern? Es ist einfach herrlich!!! Ich kann endlich wieder genießen. Gegrillt hab ich jetzt noch nicht, Wetter war bei uns eh unstabil. Aber eben gekocht und genossen. Und ich hab wieder Lust auf Schokolade und Eis und Gummibärchen:-))) Und ich darf sie essen, denn damit nehm ich immer noch weniger Kalorien zu mir als durch Alkohol. Ein wirklcih schönes Gefühl.
Viele Grüße
Calida
Beiträge von Calida78
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Hallo Karsten,
schön, dass Du fragst:-) Ja, es geht mir bestens! Dir auch?
Am Wochenende bin ich sleten online, weil ich die ganze Woche vor dem Kasten sitze. Ich hatte ein schönes alkoholfreies Wochenende. Habe viel gelsen über Sucht und erste Anzeichen, die wohl kaum jemand wahrnimmt, der nicht informiert ist. Un dich fühle mich bestärkt, dass ich dieses Teufelszeug nicht wieder in mein Leben lassen will. Ich hatte zwar wieder ein Diskussion, dass ich mich jetzt nicht auspielen kann wie sonst jemand und anderen verbieten könnte zu trinken. Aber in meinem Haus schon - und dabei bleibe ich.
Was ich mich gefragt habe: warum werden die einen eigentlich alkoholkrank und die anderen nicht? Ist das tatsächltich genetisch bedingt? Das stand nämlich in dem Buch, das ich gelesen habe? Wenn das so ist, dann muss ich aufpassen, wenn meine Kinder ins Probieralter kommen.
Ich wünsche Dir einen tollen Tag!
Viele Grüße
Calida -
Hallo Ferra!
Sehr gut! Ich bin ja auch noch frisch. Und dachte auch mal - abgesehen von meiner Wankesituation am Mittwoch - "jetzt ein Schluck Wein".Ich bin erstmal total erschrocken und hab dann realisert wie Du "geht ja nicht". Naja, was wir jahrelang gelernt haben, verlernen wir nicht einfach. Wie Du "Boah jetzt musste nachher erstmal einen ansaufen!"
dachte ich das auch total oft - und probiere jetzt auch 1000 andere Dinge aus.
Viel Spaß ohne Alkohol weiterhin! Und bleib stark! -
Hallo Karsten,
ja - das habe ich schon von Euch gelernt! Ich habe einiges gelesen, welche Erfahrungen Du und andere so gemacht haben. Und wenn ich daran denke, dass dieser jemand zu Besuch kommt mit zwei Flaschen unterm Arm, damits auch für uns beide reicht. Brrrr......in dem Maß fand ich das schon unangemessen, als ich selbst noch mitgetrunken hab. Aber jetzt erst Recht!
VG Calida -
Hallo!
Schöne Anregungen, danke. Ich werde auf jeden Fall Rhabarbersaftschorle ausprobieren. Nur mit der Famielie grillen und Grillparties lassen, das schein mir auch richtig. Und nach dem Grillen Fahrradfahren ist auch ein toller Tipp.
Und Fassbrause - die hab ich schon mal probiert. Erinnert aber tatsächlich an Bier, und hat ja auch 0,2% Alkohol.
Viele Grüße
Calida -
Guten Morgen,
ich wusste bisher noch nicht mal was ein Thread ist, bin nicht so forenerfahren. Ich selber dachte, es wäre übersichtlicher ein neues Thema zu beginnen anstatt immer hintendran zu schreiben, bis man irgendwann seite 100 hat. Aber wenn Ihr das anders seht.....
Nein Ferra, Du hast mich falsch verstanden. Meine Entscheidung steht fest. Ich will mein Leben ohn eAlkohol leben. Aber gerade am Anfang denke ich zumindest oft darüber nach, was das heißt: ich trinke nie wieder Alkohol. Aber nur mit Nachdenken ist es eben nicht getan - ich möchte meine Freizeit auch sinnvoll ausfüllen und mich daran gewöhnen, dass ich keinen Wein trinke, sondern mich z.B. zum Sport verabrede. Ja - und platzt so eine Verabredung, kann einen das ins Wanken bringen. Das habe ich ja gemerkt.
Und über den Notfallkoffer habe ich auch viel gelesen. Und ich habe mir einen zugelegt. Zum einen mental - das sind meine Kinder, wie sie mit mir spielen und kuscheln wollen - das ist ein Buch über Saufenaufhören - das ist Sport, wenn ich die Möglichkeit habe, sofort loszulaufen und ich habe jetzt immer was Leckeres zu Essen da. Denn auch Essen hilft mir über den Druck hinweg.
Und Seidenraupe, ja, ich weiß mit Alkohol wird nix besser. Ich bin ja auch depressiv dadurch geworden. Der Druck wird trotzdem noch kommen, da mach ich mir nix vor. Aber ich werde täglich besser damit umgehen können. Und das macht mich froh.
Was unschönes noch: gestern sagte ich zu jemandem, der ab und zu mal zu uns kommt und dann auch zwei Nächte übernachtet und der gerne trinkt, dass unser Haus jetzt alkoholfrei ist, weil das eine Gefahr für mich ist. Ich will nie mehr trinken und werde mich einer solchen Gefahr nicht aussetzen. Die Antwort: Na - dann weiß ich nicht, ob ich unter diesen Umständen kommen werde. Krass, oder?
Und tschüß, kann ich dazu nur sagen.
Also schönen Tag allerseits -
Ihr habt beide Recht. Es ist nicht schlimm, auf Dinge zu verzichten. Komplett geth das nicht. Ich hab gern beim Kochen schon mal "probiert" - und jetzt gar nicht kochen, geht nicht. Manche Dinge lasse ich aber ganz klar sein. Es kann aber ja auch sein, dass Dinge jetzt plötzlich viel mehr Spaß machen, weil man sie wirklich erlebt und nicht benebelt - und wenn man mal durch die Getränkeabteilung jenseits der Biere stöbert, findet man womöglich total tolle Sachen. Das war mein Gedanke. Aber ja, lieber nicht übertreiben, bevor es brenzlig wird. Ich bin ja nich am Anfang.
Viele Grüße
Calida -
Hallo!
Ich grille schon immer leidenschaftlich gerne. Das erste, was mir außer Braturst und einer scharfen Habanera-Soße, so einfällt, ist ein kühles Bier. Nicht dass ich jetzt gerne eines trinken würde. Will ich ja nicht. Aber soll ich jetzt nicht mehr grillen, weil ich an Bier denke? Ich hätte gerne Anregungen. Wie grillt Ihr? Auf welches kühle Getränk freut Ihr Euch am meisten? Pappsüßes mag ich nicht - aber ich freu mich über Tipps, was ich unbedingt mal ausprobieren muss.
Viele Grüße
Calida -
Hallo Seidenraupe!
Ich habe mir immer mal wieder vorgenommen, eine Weile nichts zu trinekn oder weniger zu trinken. Das hat mal mehr, mal weniger geklappt. Anfang Juni hatte ich ein shclimmes Erlebnis und dachte zum ersten Mal darüber nach, dass ich am besten gar nix mehr tinken sollte. Da war es noch SOLLTE. In den Folgewochen hab ich mich dreimal verführen lassen - es war nicht viel, schlecht hab ich mich trotzdem gefühlt. Und vor vier Tagen war es nicht mehr SOLLTE sondern WILL. Ich WILL nichts mehr trinken, weil ich begriffen habe, dass ich weniger oder seltener auf Dauer nicht kann. Ich habe drei Jahre verplempert - das tut mir sehr leid! Und jetzt will ich bewusst leben und nicht sediert sein, wenn meine Kinder gerne Versteck mit mir spielen wollen.
In welchen Situationen bist Du denn bei Deinen Versuchen eingeknickt? Vielleicht hilft es mir, wenn ich die Fallen anderer kenne.
Viele Grüße
Calida -
Hallo!
Ich freue mich am 4. Tag nach meiner Entscheidung, nichts mehr zu trinken, gut gelaunt und mit klarem Kopf aufgewacht bin.
Und ich bin stoltz, denn gestern Abend musste ich kämpfen. Erstmal hat mir ein Kollege, mit dem ich zum Sport verabredet war, abgesagt. Allers anders als geplant - dabei habe ich mich bewusst verabredet, um was gutes zu tun und nicht in die Lage zu kommen, drüber nachzudenken, ob ich tatsächlich dauerhaft nix mehr trinken will. Gleichzeitig quengelten die Kinder. Ich habe schon wieder so einen Druck verspürt und wenn ich was zu Hause gehabt hätte, oh weh - ich will nicht daran denken. Ich habe also wirklich gemerkt, wie wichtig die Grundbausteine sind!!!
Aber so ohne Alkohol habe ich soforft begriffen, dass ich jetzt das beste aus der Situation machen muss und habe entschieden, einfach alleine laufen zu gehen und sofort loszulaufen, weil das bei mir den Saufdruck rausnimmt. Und es war super und ich bin total froh!!!
Wieder eine kritische Situation mehr überstanden - und jede davon stärkt uns ja!
Ich wünsche allen einen schönen Tag!
Viele Grüße, Calida -
von Anfang an nicht, nein. Aber ich musste, wenn der Saufzwang da war. Ich hatte echt keinen Bock oft, es war als hätte jemand gesagt: und Du MUSST die Flasche jetzt leersaufen.
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Ja - ich bleibe dran! Auf jeden Fall!
Eigentlich unfassbar, dass man erst saufen muss, um sich dann davon abzuwenden und dann zu erkennen, wie schön das Leben sein kann! -
Ja, du hast Recht! Ich hatte drei Tage ohne Schuldgefühle und habe mich auch wieder an kleinen Dingen erfreut:-)))
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Guten Morgen,
heute ist Tag drei nach meinem endgültigen Entschluss, nix mehr zu trinken - und nicht zwischendurch mal ein Bier und mehr nicht. Ich weiß - das klingt etwas lächerlich - was sind schon drei Tage? Trotzdem. Heute morgen war ich bei meiner Therapeutin. Das ist eine "normale" therapie, in der es nicht nur um Alkohol geht. Die Alkoholtherapie im Suchtzentrum würde ich aus beruflichen und familiären Gründen nur schwer hinkriegen, weil sie zweimal in der Woche immer zum gleichen Zeitpunkt ist. Bis gestern war ich mir noch unsicher, ob meine Therapeutin die richtige ist, weil es den Druck wie im Suchtzentrum "Du musst während der Therapie abstinent sein" so erst mal nicht gibt. Aber wir haben heute darüber gesprochen, dass das auch bei ihr möglich ist. Ich bin sehr froh damit. Denn ich brauche diesen Druck! Und jetzt sehe ich auch kein Problem mehr, meinen Eltern zu sagen: Mein Haus ist ab sofort alkoholfrei. Wer trinken will, muss sich ein Hotel suchen. Gestern dachte ich noch, dass ich das nicht machen kann und ich würde schon irgendwie damit klarkommen, wenn andere trinken und ich nicht. Und jetzt weiß ich ganz klar: Nein! Ich muss gar nix. Ich habe eine klare Absprache mit meiner Therapeutin - daran halte ich mich - und ich lasse mich nicht gefährden. Wer mich gefährden will, soll Leine ziehen. Und das macht mich froh! Dass ich jeden Tag ein bisschen weiter komme.
Euch allen einen shcönen Tag!!! -
Hallo Katha-Kolibri,
ich denke an Dich und fühle mich Dir nah, ohne Dich zu kennen. Ich bin frisch trocken - und mir ist bewusst, dass es am Anfang ein Kampf werden kann.
Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst!!! Und schön, dass Du wieder eine Perspektive siehst!
Viele Grüße
Calida -
Hallo Doro!
Ja, ich glaube da kann ich mir eine Scheibe von abschneiden. Gott sei Dank habe ich auch Freunde, die aus Prinzip keinen Alkohol trinken. Und an diese werde ich mich jetzt erstmal halten. Ich kann manchem normal trinkenden gar nicht unbedingt einen Vorwurf machen. Denn die können das einfach nicht nachvollziehen, dass eine Flasche auf dem Tisch ein Gefahr ist. Die denken einfach, wenn man nicht trinken will, soll man es halt lassen. Und vor einem Jahr hab ich selbst noch nicht geusst, dass das eine Gefahr ist. Naja - und den wirklich wichtigen Menschen werde ich das erklären und dann werde ich sehen, wem ich wichtig bin und wem nicht.
Lg - Calida -
Hallo Ferra,
was haben denn Dein Mann und Deine Familie dazu gesagt? Bei meinen Eltern habe ich etwas Bedenken. Mein Vater trinkt auch mehr als er soll und da würde ich mich schon fragen, ob er überhaupt sagen kann und das auch durchziehen kann, dass er meinetwegen nichts trinkt. Wenn ich darüber rede und Forderungen stelle, würde das vermutlich eskalieren. Im Moment denke ich, ich fahre da halt mal hin und wenn einer meint trinken zu müssen, verziehe ich mich.
Einkaufen das werde ich so machen, dass mein Mann mitkommt, wenn ich erst abends einkaufe. Am Morgen, wie auch heute, habe ich keine Bedenken. Ich habe noch nie morgens Alkohol gekauft - und um die Uhrzeit habe ich auch noch immer gedachte, dass trinken scheiße ist und dass ich das gar nicht will. Da Problem taucht erst nach Feierabend auf.
LG - Calida -
Hallo Karsten!
Ja - Du hast völlig Recht. Ich bin nur vermutlich noch nicht so weit, dass ich es JEDEM erzählen möchte. Mein Mann ist ein sher wichtiger Anker! Ich denke es ist auch eine Chanve für uns, dass ich an meinem Problem arbeite und er mich untestützt. Wenn sich am Wochenende ein Freund, der gerne Bier trinkt - und wir haben ab und zu auch zusammengetrunken - ankündigen würde - ja - dann hätte ich erstmal ein zusätzliches Problem. Ich will dem nicht dauerhaft aus dem Weg gehen, aber ich möchte mich gerne erst in meinem allernächsten Umfeld stabilisieren, bis ich der Welt erzähle, dass ich Alkoholkrank bin. DAs alles ist noch sehr neu für mich - und ich bin schon ein kleines bisschen stoltz, dass ich meinem Mann und meinem Arzt die Wahrheit gesagt habe. Aber Du hast natürlich Recht. Auf Dauer muss und will ich, dass klar ist, dass in unserem Haus nicht getrunken wird.
LG Calida -
Hallo Karsten,
ja - ich glaube ich muss wirklich selbstsüchtig werden, um auch klar sagen zu können:Leute, die trinken wollen, kommen mir nicht ins Haus. Ich habe viele Freunde, die nichts trinken und die sich auch nicht wundern würden, wenn es zum Grillen kein Bier gibt. Von anderen dagegeb müsste ich mich trennen. Das fällt mir im Moment noch schwer. Denn ich denke: ich habe ein Problem und nicht die anderen und das gibt mir noch lange nicht das Recht, intolerant zu werden, nur weil jemand zur Bratwurst ein Bier trinken möchte. Tja - und das ist wohl der Haken an der Sache und ich sollte das zum Selbstschutz überdenken.
Viele Grüße
Calida -
Doro und Ferra
Guten Morgen,
ach - mir gehts total gut mit so viel Zuspruch:-)))) Ich habe jetzt quch ein alkoholfreies Zuhause! Mein Mann hat den Rest entsorgt und jetzt gibts nichts mehr.
Aber was macht Ihr eigentlich, wenn Ihr Besuch kriegt oder Geburtstag feiert? Wissen Eure Gäste, dass es keinen Alkohol gibt? Oder hab Ihr nach Wochen ode rMonaten wieder gelernt damit umzugehen, dass andere trinken und Ihr nicht? Ein Problem ist auch meine Familie im weiteren Sinn. Wenn man Eltern besucht, die abends Wein trinken - was mache ich da? Ich möchte deshalb den Kontakt nicht abbrechen. Womöglich hilft es mir, wenn ich tagsüber mit ihnen zusammen bin und mir abends eine andere Beschäftigung suche. Am Anfang denke ich ist es sehr wichtig, dass man sich keiner Gefahr aussetzt. Aber mein Dauerziel ist es zu lernen, damit umzugehen. Denn selbst wenn ich nix daheim habe, der nächste Supermarkt ist nicht weit. Gefahr und Versuchung gibt es immer - ich hoffe, dass es irgendwann ein bisschen selbstverständlich sein wird, dass ich nichts mehr trinke. Ist das bei Euch so? Oder macht Ihr Eich noch jeden Tag neu bewusst: Nein - ich trinke nicht.?
Ich wünsche Euch einen schönen Tag!
Viele Grüße un dDanke für alle Anregungen,
Calida