Beiträge von Calida78

    Hallo Baghira,
    ein verspätetes herzliches Willkommen im Forum:-)
    Wie war Dein Kurztripp? Ging das ohne Alkohol?
    Für mich war es anfangs schwierig, Dinge zu tun wie reisen oder Feiern zu besuchen, bei denen ich immer getrunken habe. Ich habe lange darauf verzichtet, um mich selbst ertsmal nüchtern kennen zu lernen und mich nicht gleich fremder Gesellschaft oder Umgebung aussetzen zu müssen.
    Was Du geschrieben hast darüber, dass Du froh bist, Freiheit zu gewinnen und Deine Zeit nicht mehr mit der Beschaffung von Alkohol vertun zu müssen, kann sich bestens nachvollziehen. Genau so habe ich das auch empfunden. Und es kam dann noch viel an Freiheit mehr, die ich lange lange Jahre nicht hatte.
    Ich bin gespannt, was Du schreibst.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo!
    Bei mir ging's emotional etwas kurvig zu. Deshalb war ich nur im Geschlossenen, weil ich ein starkes Bedürfnis nach Stabilität hatte. Jetzt hab ich frei und kann mich erholen. Ich merke, dass mir das sehr gut tut.
    Viele Grüße
    Calida

    Liebe Martina,

    wie kommst Du denn auf drei Jahre?
    Stabilität ist so ein Thema. Anfangs hab ich hier nach ein paar Wochen geschrieben, dass ich mich stabil fühle - und bin da ziemlich belächelt worden. Zu Recht im Nachhinein:-)
    Ich denke nach einem Jahr kann man sagen, man hat wesentliches einmal nüchtern durch, inkl Feste wie Weihnachten und Silvester.
    Ich würde heute sagen, dass ich mich im Alltag ohne wesentliche Vorkommnisse stabil fühle. Damit meine ich, dass ich z.B. im Supermarkt nicht mehr darüber nachdenke, ob ich Alkohol kaufe.
    Aber ich weiß nicht, ob ich automatisch stabil jemals sein kann. Für mich ist es sehr wichtig, dass ich achtsam bin. Wenn ich das bin, dann fällt mir z.B. auf, dass es bei mir eine Verhaltensweise gibt, die mich sehr an meine nasse Zeit erinnert. Und dann frage ich mich, was es damit auf sich hat. Könnte sie ein Vorbote sein, mich ernsthaft in Gefahr bringen oder kann ich das getrost eine Weile beobachten....
    Und je nachdem, was in meinem Leben passiert, kann ich halt auch sehr schnell aus der vermeintlichen Stabilität herausgerissen werden. Insofern gibts für mich persönlich keine Stabilität. Ich sehe meine Leben als wunderbare Herausforderung zu entdecken und achtsam mit mir und den Dingen umzugehen.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Carl Friedrich,
    Ich empfinde das auch so. Vieles ist jetzt überschrieben. Oft denke ich: schau an, auch das geht locker ohne Alk. Aber ich bin auch auf der Hut. Denn es könnte immer was passieren, mit dem ich nicht rechne. Und da ich auch unter Stress getrunken habe, könnte hier locker mein Suchtgedächtnis anspringen.
    Viele Grüße
    Calida

    Ich danke Euch!
    Ich bin wieder bei mir. Ich hatte ein paar Tage das Gefühl, dass ich nichts mehr steuern kann, sondern ausgeliefert bin. Es war furchtbar. Seit gestern fühl ich mich wieder verankert und weiß, was ich will😊
    LG Calida

    Hallo Marius!
    Ein verspätetes Willkommen im Forum😊
    Zu Deiner Frage: ich habe eine lange Weile niemanden besucht, der Alkohol im Haus hat. Die erste Zeit haben wir auch niemand eingeladen. Ich wollte die Krankheit und das Trockensein erstmal für mich klarkriegen. Später haben wir dann anders eingeladen. Zum Frühstück. Da spielt Alkohol keine Rolle und ich könnte sozialen Kontakt nüchtern erstmal einüben, ohne gleich meine Krankheit zu thematisieren. Das hab ich dann später gemacht. Die Freundschaft hab ich niemand gekündigt, ich hab die Kontakte eben angepasst. Aber ich muss dazusagen, dass auch keiner meiner Freunde und Bekannten viel trinkt.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Martina!
    Ja - ich hatte Deine Schilderung falsch verstanden.
    Ich persönlich reg mich über (fast) nichts mehr auf, versuche mit den dingen umzugehen und mir zu überlegen, welche Haltung ich dazu haben möchte.
    Wie gehts dir denn Martina?
    Ich war jetzt nor sporadisch im offenen - könnte demnächst wieder mehr werden. Kommt drauf an, wie das arbeitstechnishc so weitergeht.
    Viele Grüße
    Calida

    Hi!

    Bin über drei Wochen ohne Rauch:-)
    Schön. aber gestern und heute triggerts mich total.
    Nachmittags immer. Abends war gestern alles wieder gut.
    Aufhören!!!!! Ich find das grad voll furchtbar.
    Denke grad an das ganze Geld, was ich spare, war an der frischen Luft, hab mir nen Kaffee gemacht. Und trotzdem spukt grad der Teufel in meinem Kopf.

    LG - Calida

    Hallo Martina!
    Hab ich nich ganz verstanden. Die haben sich Spitituosen gekauft oder was? Was genau hat Dich gestört?
    Ich hab anfangs immer die alkfreien Kassen benutzt. Inzwischen achte ich gar nich mehr drauf. Aber mir fällt immer auf, wenn jemand Alkohol im Wagen hat. Dann schau ich mir die Leute an und betreibe meine Hobbypsychologie😉
    LG Calida

    Liebe Lena,
    Schön. Freut mich!
    Ja ich bin noch dabei, in der dritten Woche. Ich erleb es wie Du. Es wird leichter und Sturheit ist auch total wichtig. Würde ich schwach werden, würde ich mich selbst ankotzen. Ohne Ende. Und da ich das nicht will, bleib ich beim Nichtrauchen.😊

    ............

    Allen anderen auch liebe Grüße. Bin grad im Job nur unterwegs, weshalb ich selten hier bin. Das wird sich hoffentlich bald ändern.

    LG Calida

    Hallo Marius!
    Herzlich Willkommen hier. Schön, dass Du hergefunden hast.
    Es kommt mir vieles bekannt vor, was Du schreibst.
    Es geht nicht darum, dass Du gleich jedem erzählst, dass Du Alkoholiker bist. Mach das erst mal für Dich klar. Kennst Du unsere Grundbausteine? Mit denen wurden aus Tagen Wochen und Monate und irgendwann hab ich gestaunt, wie positiv sich vieles verändert hat.
    Komm gut hier an und frage alles, was Du wissen willst.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Kaina!
    ich erinnere mich auch noch, dass am anfang die viele freie Zeit ungewohnt war.
    Hast Du irgendwann mal an Alkohol gedacht oder gar nicht?
    Hast Du auch Zeiten nur für Dich allein?
    Diese waren und sind für mich extrem wichtig. Weil ich u.a. auch oft aus Überforderung und Überreizung getrunken habe. Dem beuge ich heute mit mehreren kleinen Inseln nur für mich vor.
    Viele Grüße
    Calida

    Hallo Lena,

    ich bin ein paar Tage abgetaucht, aber bin noch rauchfrei:-)

    Das Zurückziehen kenne ich auch. Im zuge meiner Trockenheit habe ich gemerkt und gelernt zu akzeptieren, dass ich in vielem anders bin - gerne auch mal zurückgezogen und allein.
    Beim Rauchen war ich auch übrigens nie ein Rudelraucher. Kollegen sind oft zusammen raus, ich meist allein. Ich hab das so genutzt, um mir nochmal Dinge durch den Kopf gehenzu lassen.

    Wie geht es dir jetzt nach über drei Wochen?
    Allen Carr schreibt ja, dass nach drei wochen einiges an Schwankungen vorbei sein soll.

    Liebe Grüße
    Calida

    Hi Chris!

    Danke Dir. Es gibt Gemeinsamkeiten - die seh ich auch. Aber einen großen Unterschied. Alkohol verändert die Persönlichkeit viel stärker und ich wusste, ich gehe kaputt, wenn ich nicht aufhöre. Da ist der Prozess beim Niktion schleichender. Irgendwann kriegste auch die Quittung - aber bis es soweit ist bist du nicht so fertig wie als nasser Alkoholiker. Also viele jedenfalls.

    Übrigens ist heute Tag 4 ohne Rauch. Es wird leichter. Aber ich habe krasse Schlafstörungen - schlafe nachts nicht mehr als drei Stunden und tagsüber gehts mir ziemlich schlecht, weil ich so müde bin. Ich dachte erst, das kommst von was anderem, dass ich nicht schlafen kann. Aber ich habs recherchiert - das kann tatsächlich vom Entzug kommen.

    Das macht mir grad zu schaffen - ansonsten alles gut!

    Viele Grüße
    Calida

    Hi Horst!
    Garten und Alkohol, das war auch meines.
    Halte es aus, trink viel Wasser oder was anderes, das Dir schmeckt.
    Bei mir wars so: jede Situation, die ich ohne Alkohol erlebt habe, wurde von Mal zu Mal leichter. Und irgendwann denk ich nich mehr an Alkohol.
    Viele Grüße
    Calida