Beiträge von cherokee

    Hallo step,

    meine Aussage bezog sich auf die Grundbausteine.

    Ich habe mir zwar ein alkoholfreies Umfeld geschaffen, alte Aktivitäten abgeschafft, z.B. in Vereinen wo Alkohol im Vordergrund stand.

    Aber ich sehe wie geschrieben, darin auch eine Gefahr, da ich nun zu 80% alleine zuhause sitze und die Zeit totschlage. Das führt zum Grübeln und früher zum trinken um den vermeintlichen Leidensdruck zu mildern.

    Gruß

    Cherokee

    Hallo Zusammen und danke schön für das Willkommen.

    Ich lese hier schon ne Weile mit und habe mir die Grundbausteine immer wieder mal durchgelesen.

    Mir ist durchaus bewust, dass mein aktuelles Leben und mein Tagesablauf noch einige Stolperstellen aufweist.

    Ich lebe alleine und habe hier in der Region keine Freunde oder Verwandten.
    Soweit niemand da der trinkt und mein Haushalt ist seit anfang des Jahres alkoholfrei, solange bn ich aktuell trocken.

    Leider birgt die Langeweile und das ständige Grübeln große Gefahr. Ich habe früher hauptsächlich am Wochenende getrunken wenn ich alleine zuhause rumgesessen habe.

    Aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen sind mögliche Aktivitäten stark begrenzt.

    In der Tagesklinik habe ich in Bezug auf Achtsamkeit und mögliche Beschäftigung zuhause einiges gelernt und setze vieles davon auch um.

    Soziale Kontake habe ich nur durch meine derpri SHG. Und ich hoffe das sich zukünftig durch die Kreuzbund treffen zusätzliche Kontakte ergeben.

    LG

    Ich habe mich heute hier angemeldet und hoffe auf regen Gedankenaustausch und fruchtbare Diskussionen.

    Ich bin 58 Jahre alt und habe 2008 die Kontrolle über mein Trinkverhalten verloren.

    Anfang 2011 bis zum Herbst 2012 war ich in einer ambulanten Therapie und werde seit dem auch parallel wegen Depressionen behandelt.

    Ende 2012 war ich der Meinung ich habe es im Griff und trank mein erstes Bier nach 18 Monaten Abstinenz. Bald war ich wieder bei meinem früheren Pensum und es wurde noch deutlich schlimmer. Nach mehreren Trinkpausen und wiederkehrenden Kontrollverlusten hat meine Frau mich rausgeworfen. Seit 2013 lebe ich jetzt alleine.

    Anfang 2015 war ich in einer Tagesklinik um etwas gegen meine Depression zu unternehmen. Dort vermittelte man mir den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe für depressiv Erkrankte. Dort bin ich seit März aktiv. Das Alles hat mir bisher sehr gut getan und es geht mir wesentlich besser.

    Nun möchte ich den nächsten Schritt gehen und habe erstens einen Termin zu einem Kreuzbundtreffen vereinbart und zusätzlich habe ich mich hier angemeldet. Mein Ziel und mein fester Wille ist die dauerhafte Abstinenz. Ich habe es schon mal für 18 Monate geschafft, nun soll es dauerhaft halten.

    Auf ein gutes Miteinander...

    LG