Beiträge von condiciosinequanon

    Guten Abend zusammen,

    ich habe mich seit längerem hier nicht mehr gemeldet, kann aber berichten, dass alles bestens verläuft. Alkohol habe ich seit dem Tag, an dem ich meinen Entschluss gefasst habe nicht mehr angerührt und ich muss sagen, dass ich mich viel besser fühle, ich kann besser schlafen, ich bin geistig also auch körperlich belastbarer, fühle mich glücklicher ... ;)

    Trotzdem merke ich jeden Tag, dass ich mir vergegewärtigen muss, welchen schlechten Einfluss der Alkohol auf mich hat, um ja nicht zu leichtsinnig zu werden und zu denken, mir geht es gut, ich habe es im Griff, jetzt probiere ich es erneut aus, aber nun kontrolliert. Kontrolliertes Trinken und ich sind mMn nicht in Einklang zu bringen, das habe ich leidhaft lernen müssen.

    Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

    Liebe Grüße
    csqn

    Liebe Ina, liebe Kiwi,

    ich danke euch beiden für die Beiträge, ich freue mich hier über jede Unterstützung und jeden guten Ratschlag, auch Kritik darf geäußert werden, ich befinde mich schließlich in einem Lernprozess.

    Froh bin ich darüber, mir heute kein Bier gekauft zu haben. D.h. dass ich morgen früh fit in der Birne aufwachen dürfte, danach zum Bäcker gehen kann und mir einen schönen Frühstückstisch decken kann :) Ich muss aber gestehen, dass ich mich heute Abend seltsam gefühlt habe, da ich am Freitag nach der Arbeit fast immer Bier getrunken habe und zum jetztigen Zeitpunkt bereits betrunken war.

    @ Kiwi mein Nutzername hat keine besondere Bewandtnis, ich könnte mir jetzt etwas pseudophilosophisches aus den Fingern ziehen, lasse das aber lieber ;)

    Liebe Grüße
    csqn

    Ich wünsche allen einen schönen guten Abend,

    heute war ich beim Arzt, der mir Blut abgenommen hat. Hauptaugenmerk der Blutuntersuchung sind die Leberwerte. Ich stelle mir die Frage wie Aussagekräftig die Blutwerte sind, da meine Leber durch das vergangene Wochenende stark belastet sein dürfte. Schließlich habe ich am Sonntag mehr als zehn Bier getrunken und das ist gerade einmal zweieinhalb Tage her. Innerhalb der nächsten Tage werde ich den Arzt erneut zur Besprechung der Blutwerte erneut aufsuchen, ich bin gespannt und hoffe, keine bösen Überraschungen erleben zu müssen.

    Während der Woche habe ich schon häufiger nichts getrunken, ein großes Problem stellen für mich alkoholfreie Wochenenden dar. Wie habt ihr das gemeistert? Ich möchte an diesem Wochenende nicht scheitern, ich will am Samstag wach werden und einen klaren Kopf haben und mit gefestigten Gedanken, ohne Kater in das Wochenende starten, mir frische Brötchen kaufen und ein wundervolles Frühstück kredenzen...

    Da ich in keinerlei Hinsicht gebunden bin, ich habe weder Frau noch Kind und leben alleine, sah fast jeder Freitag der letzten Jahre so aus, dass ich an einem Freitag Abend mindestens sechs Bier getrunken habe, in der letzten Zeit waren es wohl eher zehn Bier.

    Die letzten Tage habe ich dafür genutzt alle Dinge aus meiner Wohnung zu entfernen, die mich an den Konsum von Alkohol erinnern, so zB Weingläser, Korkenzieher, leere Bierflaschen vom letzten Wochenende, Bieröffner.

    Ich werde am Freitagabend einen Beitrag in diesem, meinem, Pfad veröffentlichen, mit klarem Kopf, ohne zuvor und danach Alkohol getrunken zu haben! Froh bin ich mich hier in diesem Forum angemeldet zu haben, da mich das Lesen von Beiträgen anderer Mitglieder sehr stark motiviert es ihnen gleich zu tun und die Hände vom Alkohol zu lassen.

    Beste Grüße
    c.s.q.n.

    Ps: Das "Alk" Buch von Borowiak ist bereits auf dem Weg zu mir.

    Hallo zusammen,

    wie bereits angekündigt, war ich heute bei meinem Hausarzt und habe mein Problem bei ihm angesprochen. Er machte einen sehr empathischen Eindruck, hat das Thema der Alkoholkrankheit erstgenommen, war aber auch so ehrlich, mir mzu sagen, dass er kein Fachmann auf diesem Gebiet ist. Dafür hat er mich an eine Suchtberatung verwiesen.

    Wir haben einen Termin zur Blutentnahme vereinbart, um abschätzen zu können, wie sich meine gesundheitliche Lage darstellt. Er meinte, ich könne hinsichtliche dieses Themas jederzeit auf ihn zukommen und vertrauensvoll mit ihm sprechen.

    Ob bei mir eine Alkoholkrankheit oder ein problematisches Trinkverhalten vorliege, kann er nicht beurteilen und verwies mich zur Klärung dieser Frage auf Fachleute.

    Insgesamt bin ich aber erleichtert mein Problem beim Arzt angesprochen zu haben. Die Blutergebnisse bzw. die gesundheitliche Untersuchung werden weiteres ergeben, mich aber auch bei positivem Ergebnis nicht davon abhalten mit dem Alkoholkonsum aufzuhören.

    Liebe Grüße
    R2D2

    Guten Morgen Thalia und Hans,

    ich danke euch beiden für eure Beiträge. Interessanterweise läuft heute in der Früh auf zdf-info eine Doku nach der anderen zum Thema Sucht im Allgemeinen und Alkoholismus im Besonderen.

    @ Hans Das von Dir vorgeschlagene Buch werde ich mir zeitnah bestellen, habe mir gestern ein paar Rezensionen im Internet dazu durchgelesen, die überwiegend positiv ausfielen.

    Der Benutzername, den ich gewählt habe, ist doch recht klobig und kompliziert geworden, aber im Moment der Anmeldung fiel mir nichts Besseres ein.

    Liebe Grüße
    qsqn

    Hallo Martin,

    ich danke Dir für den Tipp. Ich bin sehr auf die Reaktion des Arztes gespannt, da ich ihn nicht wirklich kenne und erst zwei Mal in Behandlung bei ihm war. Dem Erfahrungsaustausch in diesem Forum sehe ich positiv entgegen, bin gerade dabei die Grundbausteine zu studieren.

    Viele Grüße
    c.s.q.n.

    Hallo zusammen,

    den folgenden Text habe ich aus meinem Vorstellungsthread kopiert und möchte mich hiermit auch in diesem Bereich vorstellen:

    ich habe mich vorhin in diesem Forum angemeldet, weil ich keinen Alkohol mehr trinken und mich zu diesem Thema austauschen möchte. Ich bin ein Mann, Anfang 30, und trinke seit 16 Jahren Alkohol. Seit längerer Zeit möchte ich keinen Alkohol mehr trinken. Mehrfach habe ich mir gesagt, dass ich nicht mehr trinken möchte. Trotzdem trinke ich regelmäßig (nach der Arbeit und eigentlich fast jedes Wochenende), obwohl ich es eigentlich nicht will, .

    Letzte Woche habe ich Montag bis Donnerstag keinen Alkohol getrunken und mich darüber gewundert, dass ich grippeähnliche Symptome hatte. Ich habe mich schlapp, also körperlich geschwächt gefühlt, dazu hatte ich leichte Gliederschmerzen und habe mich erschöpft gefühlt. Ich konnte kaum vernünftige Gedanken fassen und war sehr unkonzentriert und vergesslich. Zunächst dachte ich, dass es sich um erste Grippe- bzw. Erkältungsymptome handelte. Jetzt habe ich mich über das Thema Entzugserscheinungen belesen und vermute daher, dass sich diese bei mir zeigen und auch letzte Woche bei mir gezeigt haben. Ich bin häufig gereizt, habe Stimmungsschwankungen, kann Abends schlecht einschlafen und wache in der Nacht häufig auf. Nachdem ich getrunken habe, zB am nächsten Morgen habe ich leicht depressive Gefühle und schäme mich dafür, dass ich getrunken habe.

    Ich trinke eigentlich nur Bier. Wenn ich einmal mit dem Trinken begonnen habe, kann ich mich nicht mehr bremsen. Ich möchte nie wieder trinken und heute damit beginnen.

    Morgen habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt und möchte ihn auf dieses Thema ansprechen.

    Wie ihr vielleicht merkt, bin ich zu dem Thema noch recht unsortiert, da mir viel Wissen fehlt, ich habe mich hier angemeldet um das zu ändern.

    Beste Grüße
    condicio sine qua non