Hallo esgehtanders,
was bitte soll das denn heißen? Ich weiß, in der Kürze liegt die Würze, aber die kann ich an dieser Stelle nicht wirklich erkennen?
Hallo esgehtanders,
was bitte soll das denn heißen? Ich weiß, in der Kürze liegt die Würze, aber die kann ich an dieser Stelle nicht wirklich erkennen?
Hallo Mondlandwirt,
herzlich Willkommen im Club. Dein Nickname sagt schon einiges über deine Gefühle aus.
Ja, der Alkohol macht einsam und unproduktiv. So ungefähr stelle ich mir Landwirtschaft auf dem Mond vor....
Deine Beschreibung hat mich begeistert, da sie literarisches Potential hat, aber leider ist dies kein Literaturforum sondern ein Forum für Menschen die dauerhaft nüchtern leben wollen.
Hast du dir schon Gedanken gemacht welche Schritte du nach der Entgiftung gehen wirst?
Was du ändern mußt?
Ich wünsche dir, dass du den richtigen Weg und vor allem deinen Namen wiederfinden wirst.
Herzliche Grüße Ari
Hallo Ele,
ein Rückfall ist sicher nicht verwerflich, aber die Tatsache dass es nach 3 Jahren passierte bedenklich.
Ich für meinen Teil finde es erschreckend und das zeigt mir, dass der Alkohol immer brand gefährlich bleiben wird.
Das teuflische an der Sucht ist der Selbstbetrug. Gerade nach einem Rückfall nach sooo langer Zeit könnte sich der Gedanke einschleichen Herr über die Situation zu werden. Ich spreche nicht unbedingt aus Erfahrung, aber ich habe mich intensiv mit Süchten beschäftigt.
Der eine Tag nach 3 Jahren...danach hat es wieder paar Monate geklappt...usw. so könnte eine Spirale aussehen die direkt zur getrunkenen Ausgangsmenge führt.
Was ist bei dir schiefgelaufen? 3 Jahre sind eine lange Zeit. bist du in Selbsthilfegruppen gegangen? Wie hast du diese 3 Jahre geschafft?
Freut mic h von dir zu lesen Herzliche Grüße Ari
Liebe Marla,
erst einmal ein herzliches Willkommen und Glückwunsch zu deiner schon geschaften nüchternen Zeit.
Damit aus den Tagen ohne Alk noch viele mehr werden solltest du dir vor allem an freien Tagen und den Abendstunden ein Programm machen.
Mir tut es zum Beispiel gut wenn ich joggen oder einfach im dunkeln spazieren gehe. Ich schau dann in die beleuchteten Fenster rein und genieße die Düfte des Herbstes.
Auch Schwimmbäder haben abends geöffnet und es böte sich an dort ein paar Runden schwimmen zu gehen. Auch ein Sauna oder Solariumbesuch wirkt manchmal Wunder.
Vielleicht hast du in deiner näheren Umgebung ja jemand den du mit gebackenen Plätzchen überraschen könntest. Es gibt überall tolle Rezeptbücher und in Teehäusern den passenden Tee. Zünde dir eine Kerze an, schmeiß ein weiches Sofakissen auf die Erde, stell den Tee mit einem Stöfchen neben dir und gönn dir nebenbei-wenn du magst- ne nette CD.
Mach es dir einfach gemütlich...gönn dir was schönes.
Laß es dir so gut gehen, dass du auch morgen noch etwas davon hast. Mit Alkohol betäubst du alles schöne und fühlst dich morgen besch.....
Das waren nur ein paar Gedanken von mir. Hatte auch einen anstrengenden Tag und werde den Abend jetzt genießen.
Liebe Grüße Ari
Hallo Never,
wollte mal nachfragen wie es dir geht und ob du noch auf deinem Weg bist.
Würde mich freuen mal wieder was von dir zu lesen.
Gruß Ari
Liebe Coraly und liebe Hamburger Deern,
euch beiden alles Gute in den nächsten Tagen.
Hamburgerin, dir wünsche ich sehr viel Kraft bei der Bewältigung dieses harten Schlages. Ich habe Hochachtung vor deiner langen Trockenheit und gerade mit solchen Schicksalsschlägen, wie du sie gerade erfährst, wird es ja auch nicht leichter.
Du machst Mut und baust auf.
Habe vor Monaten schon mal mehr von dir gelesen. Bist du jetzt wieder öfter "lesbar"? Würde mich sehr freuen.
Herzliche Grüße Ari
Guten Morgen NL,
Willkommen in unserer Online SHG.
Auch ich habe nie tagsüber getrunken und geraucht, aber das ganze am Abend nachgeholt.
Ich bin eigentlich keine richtige Raucherin, aber sobald Alk (Wein, Sekt) ins Spiel kam habe ich exzessiv geraucht.
Ich wollte auch mit beiden aufeinmal aufhören, doch das habe ich nicht geschafft. Seit dem ich nicht mehr trinke rauche ich auch tagsüber. An manchen Tagen 10 und dazwischen auch tagelang keine.
Das ist genauso untypisch wie vorher, jedoch schon mal ohne Alk.
Wenn ich etwas stabiler bin, werde ich mir das rauchen aber auf alle Fälle auch noch abgewöhnen.
Grüße Ari
Hallo Ele,
kann deine momentane Gefühlslage gut verstehen, da es mir ähnlich geht.
Was mich ein wenig erschüttert ist die Tatsache, dass du nach 3 Jahren Trockenheit die gleiche Gefühlslage durchlebst wie ich nach 48 Tagen.
Irgendetwas hast du falsch gemacht, aber leider kann ich dir noch nicht sagen was. Ich möchte hier auch lernen zufrieden trocken zu werden, habe den Dreh noch nicht wirklich.
Ich bin aber auch erst 48 Tage trocken!!!!
Herzliche Grüße Ari
Hallo Monika,
nochmal ganz kurz: Ich habe mich vielleicht etwas zu direkt ausgedrückt, aber lieber eine ehrliche Antwort als etwas geschmeicheltes womit du nichts anfangen kannst.
Mir haben auch einige Antworten am Anfang nicht geschmeckt, aber die haben das meiste gebracht.
Herzliche Grüße
Hallo Monika,
noch trinkt er "nur" abends.
Jemand der keine Alkoholprobleme hat trinkt nicht vor dem Essen Magenbitter, am Abend Alkohol zur Schlafförderung und vor allem Schnaps aus der Flasche.
Dieses Verhalten ist nicht nur heftig, sondern auch respektlos, da du es ja siehst und ihn aufforderst ein Glas zu benutzen.
Diese Respektlosigkeit ist nochmal ein Zeichen mehr das du ihm nicht "die Welt" bedeutest.
Du willst ihn nicht verlieren, weil du, so konnte ich rauslesen, eine gewisse Torschlußpanik entwickelt hast. Mit Liebe hat das irgendwie nicht wirklich was zu tun.
Du solltest, wenn dir deine Lebensqualität etwas bedeutet, dich reflektieren und eine Entscheidung treffen mit der du wirklich leben kannst. Dafür viel Kraft Ari
Hallo Monika,
du zeigst ein typisches Co- abhängigen Verhalten und solltest dir dringend die Frage stellen ob dir das Verhältnis zu deinem Freund noch gut tut.
Er behandelt dich schlecht und es scheint ihm auch nicht viel an dir zu liegen...warum tust du dir das an???
Das er ein Alkoholproblem hat ist offensichtlich, aber es sieht auch nicht danach aus das er etwas ändern will.
Ändern kann nur er selbst etwas, aber ich bezweifel, nachdem was du schreibst wie er dich behandelt, dass er es tut.
Du musst deinen Weg finden und dich vor allem aus der Co-Abhängigkeit lösen.
Viel Kraft dabei herzliche Grüße Ari
Guten Morgen Kaulquappe,
erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinen 16 Tagen Trockenheit- eine stramme Leistung ![]()
du schriebst:Ich war heute abend noch kurz auf einer Geburtstagsfeier. Ich denke jeder Gast hatte ein alkoholisches Getränk. Ist es deshalb? Zusehen wie andere sich bedudeln und neidisch sein, nicht mittrinken zu können?
Du solltest solche "Events" zur Zeit meiden, dann kommen solche Fragestellungen gar nicht zu Stande.
Nichts desto Trotz wäre ich bestimmt nicht neidisch, wenn andere Leute sich zulaufen lassen.
Gerade der Kraftakt der letzten 16 Tage sollte dich mit Stolz an die schreckliche Zeit davor erinnern.
Die depressiven Episoden gehören zum Nüchterungsprozess und lassen uns gerade in diesen Stunden auch mal die Zeit uns zu reflektieren.
Ich sehe das mittlerweile als Teil eines Lernprozesses an und den bewerte ich nicht mehr negativ sondern neutral. An solchen Tagen wird mir so richtig bewußt wie schief die letzten Jahre gelaufen sind und vor allem wie sie in Zukunft laufen sollen.
Deshalb braucht nicht jeder Tag eitel Sonnenschein sein und mit der richtigen Einstellung wirst du in Zukunft solche "grauen" Tage mit Brillianz meistern.
Herzliche Grüße Ari
Hallo Ivo,
herzlich Willkommen in unserer gruppe.
Ich freue mich noch weitere Erfahrungsberichte von dir lesen zu können und wünsche dir auf deinem trockenen Weg alle Gute....Herzliche grüße Ari
Hallo Kicki,
herzlich Willkommen in unserer SHG.
Du schriebst:Mein grösster Wünsch ist es nicht mehr soviel zu trinken und vorallem
mich dabei unter Kontrolle zu haben
Aus meiner Sicht wird das leider nicht funktionieren. Solltest Du ein Alkoholproblem haben- und davon geh ich aus- wirst Du dich mit der Tatsache abfinden müssen, dass Du dich zwischen entweder/oder entscheiden mußt.
Kontrolliertes Trinken gibt es nicht, da sich Alkoholsucht unter anderem durch Kontrollverlust definiert.
Du schreibst, dass du schon familiere Probleme hast und dein Selbstwertgefühl leidet. Also, was gibt es dir "Maß zu halten"?
Nutze deine jungen Jahre und gestalte dir dein Leben schön, sonst bist du in 5 Jahren noch an der selben Stelle und fragst dich wo die Jahre hin sind. Glaub mir, das tut weh.
Herzliche Grüße Ari
Hallo Paenuts,
Whitewolf schrieb:--Er hat einen anderen Glauben??--das Christentum ist nicht der Weisheit letzter Schluss, die Weltreligionen ergänzen sich untereinander...will nur keiner hören
Auch ich finde das es keiner Überredung bedarf einen Glauben zu übernehmen.
1. entspräche das niemals dem Sinn einer (anerkannten) Glaubensrichtung
2. Art. 6 des Grundgesetzes überlässt jedem Menschen die Freiheit des Glaubens
Ich finde die Einstellung der Lebenspartnerin deines Kollegen etwas befremdlich, aber nichts desto trotz würde ich an deiner Stelle noch einmal das Gespräch mit beiden suchen um so auf eine Lösung des Alkoholproblems zu kommen.
Herzliche Grüße Ari
Liebe Tizia,
es gibt unendlich viele Möglichkeiten gegen Langeweile.
Wichtig sind an erster Stelle soziale Kontakte, sprich ein Bekanntenkreis der Freizeitaktivitäten nicht mit Alkoholkonsum verbindet.
Ihr könntet euch zum Bsp. einem Sportverein anschließen oder auch verschiedene Kulturelle Angebote nutzen.
Die VHS wäre immer eine Anlaufstelle mit etlichen Freizeitangeboten für jedermann.
Findet heraus was euch liegen könnte und versucht viele Angebote gemeinsam zu nutzen. Das verbindet nicht nur euch beide, sondern ihr habt auch die Möglichkeit in diesen Kreisen neue Freundschaften zu bilden.
Herzliche Grüße Ari
Hallo Elfe,
auch von mir einen herzlichen Willkommensgruß. Du schreibst:"keiner möchte von einer Neuen so viel lesen. Höre lieber auf".
Das stimmt so nicht, ich für meinen Teil finde es sogar wichtig das im Vorstellungsforum erste kompakte Infos zu erlesen sind.
Du schreibst, dass es dir gelungen ist dein selbstverletzendes Verhalten in den Griff zu bekommen, aber was meinst du was Alkoholmißbrauch ist?
Ich möchte nicht dafür plädieren, dass du eine geeignete Klientin für eine Therapie bist, aber das widerspricht sich etwas mit deinen Erfahrungswerten.
Du bist mit der Alkoholsucht und dem zusätzlich verletzenden Verhalten in die Therapie gegangen...zurück blieb der Alkoholismus. How ever.... hat es doch zumindest etwas gebracht.
Ich unterstelle dir jetzt mal das du schon lange weißt, dass du ein Suchtverhalten hast. Einige Menschen machen dann aus der Not eine Tugend, wobei ich mich da nicht ausschließen möchte. Du bist Suchttherapeutin.
Kein schizophrener Psychiater im akuten Schub wird jemals ernsthaft therapeutische Erfolge verzeichnen können. Außerdem möchte ich gar nicht an die Verantwortungslosigkeit denken.
Aber ein an Schizophrenie erkrankter (medikamentös gut eingestellter) und stabiler Psychiater wird genau diese Krankheit am besten verstehen.
Mit diesen Gedanken wünsche ich dir einen schönen und trockenen Sonntag herzliche Grüße Ari
Liebe Coraly,
ein kleiner Tip von mir: statt Bachblüten gibt es Homöopathica die ähnlich wirken und in Globuliform (ohne Alk) hergestellt werden.
Suche dir eine kompetente! Homöopathin (es gibt leider viele schwarze Schafe) und lass dir dein Konstitutionsmittel verschreiben.
Einziges Manko: absolutes Kaffeeverbot, da das Mittel sonst antidotiert (keine Wirkung zeigt).
Liebe Grüße Ari
Guten Morgen Kater,
eine geniale Animation.
Mir ist zwar morgens nicht zum lachen zu mute, aber deine Darstellung ist so gelungen, dass der Tag für mich heute lustig beginnt.
Liebe Grüße Ari
Guten Morgen liebe Doro,
auch von mir ein herzlichen Glückwunsch.
5 Jahre Trockenheit = 5 Jahre Leben, das du dir zurückgeholt hast.
Eine tolle Leistung!!!!
Ich wünsche dir auch noch viele, viele zufrieden trockene Jahre und das du das Forum weiterhin mit deinen Erfahrungen bereicherst.
Liebe Grüße Ari