Beiträge von Gautama

    Guten Morgen Rübezahl,

    auch ich kann mir nicht vorstellen, dass eine tägliche Konfrontation mit Alkohol in deiner Kneipe der dauerhaften! Abstinenz dienlich wäre.

    Ich kann allerdings auch deinen inneren Konflikt verstehen, da du mit Leib und Seele Gastronom bist.

    Auch ich komme aus einer Gastronomenfamilie und mußte 13-jährig mitbekommen wie mein Vater am Alkohol elendig verreckt ist.

    Du hättest vielleicht die Möglichkeit dich ausschließlich um administrative Dinge zu kümmern bzw. auf Einkauf und Küche auszuweichen.
    Du lebst dann zwar noch immer sehr gefährlich, könntest dir allerdings den Tag so einteilen, dass du bei Zeiten gehst und die Zeit deine Familie widmen.

    Etwas ändern kannst nur du allein. Setze dir Prioritäten und suche alsbaldmöglich eine Suchtberatungsstelle auf.

    Viel Kraft auf dem Weg zur Nüchternheit wünscht Ari

    Guten Morgen Peter,

    ich habe mich gefreut deine aufbauenden und nachzuvollziehenden Zeilen zu lesen.
    Bei mir beginnt zwar erst der 3. Tag meines neuen Lebens, aber wenn ich täglich in dieses Forum schaue werden bestimmt aus den 3 Tagen bald 30 Tage geworden sein.

    Auch ich freue mich auf die nüchterne Zeit und wann immer ich in Versuchung komme, werde ich in diesen Augenblicken an viele Texte aus diesem Forum denken. Allein das gibt Kraft.

    Dir weiterhin eine glückliche, ewige trockene Zeit.

    Herzliche Grüße Ari

    Hallo Marianne,

    das Gefühl Angst vor Menschen zu haben, hatte ich schon immer. Deshalb habe ich mir unter anderem einen Beruf gesucht der mir eben diese Angst nahm.

    Seit ich regelmäßig Alkohol getrunken habe verstärkte sich die Angst, da ich zudem unsicher wurde. Eine thypische Begleiterscheinung des Alkoholismus sind paranoide Zustände bis hin zum Beziehungswahn.

    Ich hatte das Gefühl beobachtet zu werden ständig. Ganz schlimm war es an der Kasse im Supermarkt, was sich extrem steigerte wenn die Schlange lang war.
    Hatte ich dann noch Alkohol auf dem Band fing ich an zu zittern. Nicht wegen Entzugserscheinungen, sondern weil ich mich beobachtet und ertappt fühlte.

    An Tagen in denen ich nüchtern war, war diese extreme Angst weg. D.h. sie verschlimmerte sich unter Alkohol.

    Das was am Anfang die Angst linderte, nämlich Alkohol, verstärkt sie in der Sucht. Das ist bei jeder Droge, die das Bewußtsein beeinflusst ähnlich.


    Alles Gute Ari

    Guten Morgen Lily,

    danke für die guten Ratschläge. Habe eine scheußliche Nacht hinter mir in der ich nicht eine Stunde geschlafen habe, aber das kenne ich.
    Kritisch wird bei mir der 3. und der 5. Tag.

    3Tage habe ich in den letzten Jahren leider nicht überschreiten können und 5 Tage freiwillige! Nüchternheit ist das höchste an was ich mich erinnern kann.

    D.h. außer das ich krank oder schwanger war.

    Entzugserscheinungen habe ich keine...die kommen vielleicht am Abend (Depri), das halte ich für extrem gefährlich.

    Bin jetzt 48 h trocken. Habe mit dem Alkohol auch das Nikotin verlassen. Rauchen war bei mir an Alk. gekoppelt. Ich habe nur in Verbindung mit Alk. geraucht und wollte sowieso aufhören.

    Jetzt hätte ich Angst beim rauchen an Alk. erinnert zu werden, deshalb ist es besser so, obwohl mir bewußt ist, dass es schwer wird, aber in den SS ging es auch.

    Liebe Lily, ich melde mich auf alle Fälle wieder und werde berichten...

    Herzliche Grüße Ari

    Guten Morgen Lavendel,

    danke für deine Zeilen. Wenn du etwas aufmerksamer gelesen hättest, dann wäre dir nicht entgangen, dass ich mir und dem Forum eingestehe ein Alkoholproblem zu haben und damit ernsthaft und für die Dauer eines Lebens begonnen habe mich von meinen falschen Freunden zu trennen.

    Beeindrucken möchte ich hier niemanden. Ich bin höchstens beeindruckt von der Leistung der Menschen hier und habe allergrößten Respekt.

    Mein Fachgesimpel bezog sich lediglich auf die Antwort für Cube, aber stimmt manchmal schreibe ich etwas kompliziert, was nicht meine Absicht ist, sich quasi im Laufe der Jahre so entwickelt hat.

    Herzliche Grüße Ari

    Hallo Lilly,

    recht hast du das mir die Theorie diesmal nichts bringt.

    Ich werden mich nach dem Entzug wahrscheinlich einer SHG in meiner Nähe anschließen...Adresse und Tel.Nr. habe ich schon.

    Ich werde ab heute kalt entziehen, d.h. eigentlich bin ich schon mittendrinn: 24h.

    Symptome sind das übliche...habe ja nicht jeden Tag getrunken. Ich habe mir allerdings sonst vor meinen nüchternen Tagen nie Gedanken über die Gefahren gemacht. Das was ich hier gelesen habe macht mich nicht gerade entspannter.

    Erschwerend hinzu kommt mein Urlaub ab Freitag in dem wir mit unseren Kindern wegfliegen.

    Urlaub ist die größte Trinkgefahr. Da habe ich auch schon Mittags ein "gepflegtes Glas" getrunken.
    Man hat ja schließlich Urlaub und alle trinken.

    Wenn ich das trocken geschaft habe, dann bin ich einen riesigen Schritt weiter.

    Herzliche Grüße

    Lieber Cube,

    danke für deine sehr ausführlichen Zeilen. Natürlich ist mir die ICD 10 bekannt, kenne sie fast auswendig - ist schließlich mein täglich Brot-.

    Zyklothymia ist ein hinreißender Begriff...man könnte es auch neurotische Depression bezeichnen. Ich denke die ist nur sehr schwer zu diagnostizieren und oftmals werden sie mit verkappten ADHS Fällen verwechselt.

    Ich habe die Langzeitauswirkungen von ADHS ( die nicht erkannten und persistierenden Fälle) wissenschaftlich ergründet und das nicht ohne Grund.

    Ich denke einer dieser Fälle zu sein, obwohl ich es gelernt habe mich ausgezeichnet zu konzentrieren, aber ich war als Kind hyperaktiv und veträumt...die Hyperaktivität ist geblieben und der ewig wache Geist sucht nach Beruhigung.

    Die klassische Palette wurde von mir erlebt und bekanntlich landen verkappte ADHS Fälle in einer Zyklothymia und der Sucht.

    Lieber Cube, du irrst, wenn du meinst, dass ich bei Fachprüfungen und Klausuren nicht im Tran gewesen bin. Wozu gibt es Lexotanil und Pikkolos.
    Das waren meine "treuen Begleiter" während eines solchen "Events" (schmunzel). Ich leide unter grausamer Prüfungsangst und außerdem unter Soziophobie, aber die haben genau wie meine Sucht eine lange Geschichte. Mein Selbstwertgefühl scheint deinem sehr ähnlich zu sein...es schwankt von 20-100.

    Erfolge habe ich ne Menge eingefahren und mein weiterer Begleiter ist mein Belohnungszentrum. Ich trinke selten während Krisen doch um so mehr nach Leistung. Selbst nach einem 3-stündigem Match brauche ich...und das ist Ritual...ein schönes kaltes Bier und eine Mentholzigarette.

    Ich rauche nur Menthol..da habe ich wenigstens das Gefühl gesund zu rauchen...(lach)

    Schlafstörungen bekam ich auch nicht erst nach Alkoholkonsum, sondern habe sie seit meinem 23sten Lj. Da habe ich noch nicht getrunken. Auch in den Schwangerschaften waren sie so extrem, dass ich dachte ein geschädigtes Kind zur Welt zu bringen.
    Habe ich nüchterne Tage sind sie wieder da und glaub mir von AT bis Yoga habe ich alles durch.

    Meine Erfahrung mit Entzug ist folgende: am ersten Tag fehlt mir nichts...kein zittern etc., außer das ich wortkarg werde
    die nächsten sind wie der erste, außer das ich Fressanfälle bekomme...vor allen auf Süßigkeiten und Früchte und noch wortkarger werde...natürlich auch Schlafstörungen, aber mit denen habe ich mich abgefunden.

    Lieber Kollege, schön, dass du bei deiner Frau auf so viel Verständniss gestoßen bist. Ich wünsche dir alles Gute auf dem Weg zur Trockenheit und freue mich von Dir zu lesen.

    Herzlichst Ari

    Liebe Annika,

    um gottes willen sind Ärzte oder Therapeuten keine besseren Alkoholiker.

    Alkoholiker ist Alkoholiker und Mensch ist Mensch...zumindest vor Gott und auch vor meiner Wenigkeit, aber in der Tat geht es auch um Existenzen.

    Existenziell ist auch die Sucht, aber wird diesen Süchtigen noch die Existenzgrundlage entzogen, bzw. entziehen sie sie sich selbst, ist der Weg nach unten offen.

    Herzliche Grüße Ari

    Hallo Annika,

    danke für deine Zeilen, aber auch Recht und Sinn bedürfen einer Erklärung. Da wir uns hier nur online unterhalten können passiert es schon einmal das Inhalte nicht bei jedem Menschen gleich ankommen.

    Kein Mensch steckt im gleichen Umfeld wie sein Nachbar oder "Leidensgenosse".

    Das Forum läd ein anonym zu schreiben und das ist auch gut so. Für einige "Leidensgenossen ist es halt in der Tat schwer eine SHG aufzusuchen, vielleicht weil sie selber als Ärzte oder Therapeuten tätig sind.
    Glaube mir Patienten oder Klienten können aus Unwissenheit grausam sein....deshalb viel es mir sogar online schwer.

    Du kannst deine gedanklich zurückgelegten Kilometer nicht mit meiner Situation vergleichen. Jeder Mensch lebt in einem anderen Umfeld.

    Dieses Forum erlaubt anonymität und begrüßt sie sogar.....


    Herzliche Grüße Ari

    Hallo Dante,

    vielen Dank für die Aufnahme im Forum, allerdings fand ich deine Zeilen zum Teil ziemlich provokant.

    - Wenn du also etwas gegen dein Alkoholproblem ernsthaft etwas tun möchtest, musst du wesentlich gründlicher vorgehen.-

    Glaube mir, dass die Anmeldung in diesem Forum und die Zeilen die schrieb mich große Überwindung gekostet haben und trotzdem bereue ich diesen Schritt nicht.

    Ich denke, dass ich als ausgebildete Psychologin (mit Studienschwerpunkt Sucht) tatsächlich davon reden kann vom Fach zu sein, zumal ich seit meiner frühesten Jugend wußte eine Suchtstruktur zu haben.

    Erst waren es Süßigkeiten, später Titretta (schweres Schmerzmittel gegen meine Migräne in der Schulzeit), was als Nebenwirkung ein gewisses Glücksgefühl auslöst.

    Mir ist durchaus klar, dass Alk. mein Problem ist und ich mich von ihm trennen muß um dauerhaft! in ein trockenes Leben zu schauen. Es ist keine fixe Idee von mir mich diesem Problem zu stellen.

    Meine berufliche Herausforderung soll keine Alkpause sein, sondern eine zusätzliche Krücke die an meine Vernunft appeliert.

    Sicher habe ich meine Kinder nicht mit einem Altruistischem Gedankengut resp. einer solchen Lebensweise geboren, aber meine Lebenserfahrung hat mir einfach bestätigt, dass jeder schlechten Seite im Leben auch etwas Gutes abzugewinnen ist. Ich bin heute glücklich, dass sie da sind.
    Außerdem geben sie mir einen großen Halt. Allein sie sind es wert mich aus dem Wattepaket zu begeben und der Realität ins Auge zu schauen.

    schauen wir mal liebe Dante

    Liebe lilly, lieber yorkie,

    vielen dank für eure mutmachenden Zeilen. Ja, ich bin zwar ein disziplinierter Mensch, aber nichts desto trotz eine funktionierende Alkoholikerin.

    Auch wenn ich mal ein paar Tage auf Alk verzichten kann, geistert das Gespenst ständig in meinem Kopf.

    Jahrelang habe ich mir eingeredet, dass jemand der so aktiv im Leben steht, Sport macht und immer pünktlich ist kein Alkoholproblem haben kann.

    Ich denke, dass ich mit der Erkenntnis mit Alk nicht umgehen zu können einen gewaltigen Schritt weiter gekommen bin.

    Meinen Mann allerdings werde ich mich nicht anvertrauen, da er mein Problem kennt und es aufbauscht und dramatisiert. So etwas brauche ich nicht und wäre für mich ein Grund erst recht weiter zu saufen.

    Das ist auch typisch für mich...eine Trotzreaktion meinem Mann gegenüber. Er soll still und leise registrieren, dass ich auf Alk verzichte.

    Meistens sagt er, wenn ich mal 3 Tage nichts getrunken habe ziemlich höhnisch: Trinkst du jetzt weniger? Willst du dich vom Alk. trennen?

    Würde ich an dieser Stelle durchhalten bekomme ich Depressionen und das erste was mir mein Mann anbieten würde wäre mal ein Schluck zu trinken....der guten Stimmung wegen.

    Meiner Stimmungsschwankungen bin ich mir bewußt...meine Schlafstörungen kommen nicht von ungefähr, aber ich nehme sie jetzt an und tausche sie liebend gern gegen den Teufel Alk.


    Herzliche Grüße Ari

    Hallo, ich bin Ari, 35 Jahre und habe ein Alkoholproblem.

    Ein gutes Glas Wein, ein chickes Glas Champagner und Party ohne Ende...so fing es mit 25 Jahren schleichend an.

    Mein Mann ist 28 Jahre älter und Alkhaßer...ein konservativer Naturbursche der zeitweise auch in Askese leben kann.

    Er bekam und bekommt mit, dass seine Frau gerne mal ein Gläschen zu viel trinkt und machte keinen Hehl daraus mich -auch immer vor Freunden- darauf "aufmerksam" zu machen, was mich unendlich demütigte.

    Aus Wut und Oppositionismus steigerte ich mich sukzessive. Dazu kam, dass ich seit meinem 23 Lj. bis heute unter extremen Schlafstörungen leide und das Alk - erst ab und zu- jedoch immer öfter meinen Schlaf "normalisieren" ließ.

    Da ich ein sehr rationalisierter, d.h. übermäßig kopfbetonter Mensch bin, außerdem strukturiert und geplant habe ich im stillen abgewogen was gesundheitsschädigender ist: nicht schlafen oder 2-3 Gläser Rotwein am Abend.

    Mit meinem 26sten Lj. begriff ich, dass es der Alk ist und beschloß, da ich damals erst ein Kind hatte ein zweites mal schwanger zu werden.

    Auf Grund meiner Persönlichkeitsstruktur wußte ich, dass ich niemals in der Schwangerschaft (SS) trinken würde.
    Ich wurde schwanger und absolut abstinent. Niemals hätte ich zugelassen, dass dem Fötus etwas zustoßen würde.
    Ich gebar ein proper gesundes Kind, das sich bis heute zu einer charakterstarken Persönlichkeit entwickelte.

    Allerdings freute ich mich während der SS schon wieder auf mein erstes Glas Champus und habe die Geburt mit Freunden schon im KH gefeiert.

    Ja, ich war zurück in meiner alten Welt, schließlich hatte ich etwas großartiges geleistet und mein Belohnungszentrum meldete sich pünktlich zurück.
    Alles fing von vorne an...erst ein mal die Woche ne halbe Flasche Rotwein und ein halbes Jahr später waren es schon fünf mal die Woche.

    Ich schämte mich noch nicht einmal, dennoch dachte ich täglich an die schöne Zeit in der SS und beschloß nach einem Jahr meiner Tochter ein Geschwisterkind zu schenken....den Rest der Story könnt ihr euch sicher denken.

    Heute habe ich ein nach außen intakt wirkendes "Traumleben": finanziell unabhängig, drei fantastische Kinder, einen Mann der zwar meine Sucht verabscheut, dafür positives Vorbild meiner Kinder ist, einen Hochschulabschluß mit 1,2 (beste Diplomarbeit meines Jahrgang, dennoch im Halbtran geschrieben...auch das ist möglich) und einen Beruf den ich liebe.

    Ich spielel aktiv Tennis (2-4 mal die Woche und vertrete erfolgreich den Elternrat meiner Kinder.....doch was steckt hinter der Fassade dieser "erfolgreichen", nach außen eher distanziert und im inneren menschenscheu wirkenden Frau?

    Eine Mutter die ihre Kinder anherrscht und völlig überreagiert, eine für das geschulte Auge farig wirkende Person die sich ständig Gedanken darüber macht in welcher Getränkehalle sie noch nicht oder lange nicht wahr....schließlich will man ja nicht schief angesehen werden. Außerdem eine übernervöse Frau die körperlich durch übermäßigen Sport, den Stress mit den Kids, dem Beruf, dem Haushalt und dem Abusus von Alk Angst hat beim Spaziegang plötzlich umzukippen.

    Jede körperliche und psychische Veränderung an mir ist mir völlig bewußt, reflektiere mich täglich- schließlich bin ich ja vom Fach (würg).

    Fakt ist: Ich trinke maximal zwei Flaschen Sekt oder Rotwein (den weniger, macht schneller müde) nur am Abend. Da ich mich jeden Tag selbst reflektire fallen schon mal ein paar nüchterne Tage in der Woche ab, die mir dann auch nicht schwer fallen. Am Stück allerding ist das schon wesentlich schwieriger.

    Fakt ist: Spätestens im Okt. habe ich die größte berufliche Herausfordeung in meinem Leben und stehe unter ständiger Supervision (Expertenaustausch, Beobachtung). Was für mich selbst nüchtern die Hölle ist.

    Mein Wille ist mich dieser Herausforderung zu stellen und das geht nur ohne ALK.

    Es kann sein, dass ich durch den Druck (ähnlich wie in der SS) meinen Verstand bezgl. des Alk. wieder dominieren kann und mit eurer Hilfe zu einer dauerhaften Abstinenz gelange.


    Ups, ich hoffe euch nicht überstrapaziert zu haben. Wünsche euch allen eine geruhsame, alkoholfreie Nacht und werde mich in Zukunft öfter melden. Lg. Ari

    hallo helge,

    klar ist dir zu helfen, aber dir ist nur zu helfen in dem du selbst die ersten wege einleitest.
    der erste schritt ist dieses forum und der nächste schritt ist der weg zu deinem arzt.

    versuche dir so schnell wie möglich-am besten heute abend- vorzunehmen, das erste glas am morgen stehen zulassen und den gang zum arzt nicht weiter aufzuschieben.

    selbst wenn du angst hast dich zu outen solltest du jetzt die notbremse ziehen. lies die vielen schicksale in diesem forum und du weißt, dass du nicht allein bist.

    versuche schnellst möglich über deinen schatten zu springen und dich an dein früheres leben ohne alkohol erinnern.

    versuche dir die vorteile eines nüchternen lebens aufzuschreiben und tabellarisch die vor-und nachteile des lebens was du zur zeit führst.

    schnell wirst du dir im klaren werden, dass die nachteile deines jetzigen lebens eindeutig überwiegen. koma ist kein umstand sondern ein zustand und den kann man ändern.

    du mußt jetzt was ändern, aber das weißt du selbst, sonst hättest du nicht diesen hilferuf gestartet.

    ich wünsche dir von ganzem herzen die kraft dich aus diesem zustand zu lösen und in den zustand zurückzukehren den du aus deinem früheren leben kennst.

    lg. ari

    hallo frodo,

    viel glück auf deinem weg. du wirst sicher in den nächsten tagen auch mein schicksal lesen können. bis dahin wünsche ich dir von gazem herzen die stärke der abstinenz und ehrlichkeit.

    lg. ari