Beiträge von toby

    Hallo Peter,
    danke für guten Wünsche!

    Mit den Kumpels ist das so eine Sache...
    sie können ja nichts dafür, dass ich immer getrunken habe.
    Es hat mir aus meiner damaligen Sicht ja auch Spaß gemacht.
    Sie können auch nichts dafür, dass ich nicht mehr trinke...
    Manche verstehen es, aber einige können oder wollen das nicht im geringstem Sinne verstehen.
    Ich bin froh, dass bei mir nach über 22 Jahren Saufen noch einige Gehirnzellen übrig geblieben sind. Vor allem die Gehirnzellen die mir jetzt klar zu verstehen geben, dass Alkohol nicht gut für mich ist... :)

    Gruß
    Toby

    :D jetzt gehe ich ganz beruhigt ins Bett und freu mich einfach nur über 3 vergangene trockene Wochen...
    Früher oder später werd ich wohl mit dem Tage zählen und grün im Kalender anstreichen aufhören,
    aber momentan macht es mich irgendwie stolz den grünen Balken in meinem Kalender mit jedem Tag länger werden zu sehen.
    Toby

    Zitat von jochen

    herzlichen glückwunsch toby!!!
    viele grüße
    jochen

    Danke Jochen,
    hab mittlerweile schon gemerkt, dass es nicht immer so einfach ist.
    Vielleicht hatte ich es mir auch zu leicht vorgestellt.
    Aber es gibt keine Alternative!
    Gruß
    Toby

    Hallo zusammen,
    hört sich vielleicht komisch an, aber bei mir hilft gutes und reichliches Essen. Am besten noch mit Schokolade zum Nachtisch...

    außerdem stell ich mir vor, dass mir das Trinken von einem Glas Bier genausowenig zur Besserung verhilft
    wie einem Blinden zum Sehen.
    Völlig sinnlos also...

    Halt durch Billy!
    LG Toby

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    Wenn du nicht weißt wohin du gehst,
    dann bringt dich jeder Weg dorthin...

    Hallo Stö,

    ich hab mir die Frage auch schon sehr oft gestellt:
    Was könnte passieren wodurch ich wieder rückfällig werde und zu Alk greife?
    Wenn ich den Gedanken dann zu Ende denke, fällt mir auf, dass Alkohol die Situation nicht verbessern würde...ja, mich nur noch tiefer in den Abgrund befördern würde.

    Ich wünsche mir und allen hier, die Kraft zu haben, auch außergewöhnliche Situationen zu überstehen!

    Gruß
    Tobi

    Es ist schon ein ungewohntes Gefühl, aus der Disco zu kommen mit 0,0 Promille. Dann ganz relaxed mit dem Auto nach Hause zu fahren, ohne Angst die Polizei könnte einen kontrollieren. Früher waren es mindestens 6 Bier und nach geglückter Heimfahrt mit dem Auto nochmal 2.

    Bitter Lemon kann so herrlich erfrischend sein und langweilig war es ohne Alk auch nicht...
    irgendwie wird mir das nüchtern sein langsam zur Gewohnheit :)

    Gruß
    Tobi

    Hallo Esli,
    Gratulation zu deinen jetzt 36 Tagen! Bei mir ist es genau die Hälfte :)

    Mein Unterbewußsein gaukelt mir auch ständig vor, dass es doch nicht so schlimm sein kann mal ein Gläschen zu trinken.
    Diese im Laufe der Jahre eingeschliffene Verhaltensweise muß eben korrigiert werden.
    Bei der Getränkebestellung "Apfelschorle" anstatt "Weizenbier" zu sagen läuft bei mir auch noch über den Verstand und geht noch nicht automatisch gesteuert durch das Unterbewußtsein.
    Ich hoffe das kommt noch!

    Viele Grüsse
    Tobi
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    Wenn du nicht weißt wohin du gehst,
    dann bringt dich jeder Weg dorthin...

    Hallo Annika,
    danke für die herzliche Aufnahme!

    Keineswegs unterschätze ich die Hilfe bzw. Wirkung dieses Forums!
    Sonst wäre ich ja nicht da, wo ich jetzt bin. >>18 Tage ohne<<<
    Das ging natürlich nicht von alleine. Ich werd versuchen meine Erfahrungen bzw. Vorgehensweise zu schildern.

    Ich hab lange genug als "schlechtes Beispiel" gedient.
    Wenn ich mit meinen Beiträgen auch nur einem anderen Menschen helfen kann, macht das ja schon einen Sinn!

    Viele Grüsse
    Tobi
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    Hallo Michael und hallo Michael :)

    ich hab mir das mit den Kumpels schon vorher überlegt. Ich werde sie einweihen. Entweder es wird akzeptiert oder der Kontakt wird auf das nötigste reduziert. Ist natürlich nicht so einfach nach 36 Jahren in denen wir uns kennen. Wir haben viel zusammen erlebt. Alkohol war immer dabei. Egal ob es schön war oder nicht, es gab immer einen Grund zu trinken.
    Ich seh das jetzt einfach mal positiv, vielleicht kann ich durch mein Handeln ja jemanden zum nachdenken anregen...

    Gruß
    Tobi
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    Wenn du nicht weißt wohin du gehst,
    dann bringt dich jeder Weg dorthin...

    vor gut zweieinhalb Wochen habe ich angefangen hier im Forum zu stöbern. Ich möchte allen hier für die Offenheit danken, es hat mir sehr geholfen.Ich habe viele Paralellen zu meiner Sucht gefunden. Die Synergien konnte ich mitnehmen um damit endlich Anfangen davon loszukommen.
    Ich bin 43 Jahre, mittlerweile geschieden und im Aussendienst tätig. Da ich nicht an feste Bürozeiten gebunden bin, fiel das mit der Sucht nicht so auf. Selbst meine Freundin bemerkte das erst nach Monaten. Sie war sehr enttäuscht von mir und hatte Angst, da Ihr Vater sebst Alkoholiker war.
    In 4 Tagen sind es 20 Tage ohne Alkohol. Danke für Eure Hilfe!
    Tobi

    Hallo Leute

    Trinken aufhören....
    ...hatte ich vor 16 Tagen in eine namhafte Suchmaschine eingegeben.
    Hab da die Geschichte von MarkusM gelesen. Natürlich auch die vielen Kommentare und Antworten. Und viele andere Schicksale. Es hat mir sehr imponiert wie er und auch Ihr das angepackt habt. Von da an hatte ich entschieden, auch damit aufzuhören.

    Mir ist schon länger klar gewesen, dass ich ein Alkoholproblem habe. Ich hab es vor mir nie verleugnet. Ich war nur einfach zu bequem etwas dagegen zu tun. Begonnen hat das mit dem Alk vor 22 Jahren. Meine damaligen (die gleichen wie heute) Kumpels waren mit dem Trinken schon um 3 Jahre im Vorsprung, obwohl gleich alt. So konnte ich im Laufe der Jahre immer ein wenig meine gesundheitliche Zukunft direkt vor mir sehen. Was ich da jetzt sehe gefällt mir ganz und gar nicht. Es wird irgendwie schleichend aber stetig immer schlimmer. Keine Feier mehr mit normalen Unterhaltungen, nur noch Gelaber von den "guten alten Zeiten" zu denen auch schon gesoffen wurde.
    Ich lese hier sehr viel über bestimmte Trinkmengen um den Begriff "Alkoholiker" zu definieren. Denke aber das sind nur irgendwelche Zahlen die absolut nichts aussagen. Mann kann sich als Trinker vielleicht die Sucht harmlos rechnen, weils ja nur 3 Bier oder 2 Gläser Wein pro Abend sind. Bei mir wars sehr unterschiedlich.
    Von 1 bis 8 Bier (0,5 ltr) oder 0,2 bis 2 Liter Wein, wenn mal kein Bier da war. Alles war irgendwie möglich. Selten mal ein Tag ohne.

    Aber es sind bei mir mehr die Gedanken die eine Sucht ausmachen, nicht die Menge des Alkohols...

    Nun beginne ich endlich damit aufzuhören! Und ich freu mich auch den Mut zu haben darüber zu schreiben.

    16 Tage ohne Alk.
    Gruß
    Toby