Beiträge von Chuck81

    Hallo! Ich bin zwar erst seit drei Wochen "weg", aber du sprichst mir aus der Seele. ICh kann es nicht fassen, dass ich so lange dieses Leben geführt habe. ICh habe schon oft in der Früh geweint, da ich Angst hatte, was am abend passiert... Die schrecklichste Zeit meines Lebens. Ich bin so froh, dass ich in Kauf genommen hab nichts zu haben und trotzdem zu gehen (er steht im Mietvertrag, wir sind nicht verheiratet, also keine Rechte...) Diese ewigen Lügen, Beleidigungen und Ausraster. Trotzdem bin ich so lange geblieben. Ich kann mich selbst nicht mehr verstehen... Liebe Grüße

    Hallo! Ich habe insgesamt 8 JAhre mit einem Alkoholiker zusammengelebt, wobei er dacon 2 Jahre trocken war. Zum Schluss waren es wieder 3 durchgehende JAhre, in denen er getrunken hat. Seit ungefähr 2 JAhren habe ich jeden Tag mit dem Gedanken gespielt zu gehen, war aber zu feige, da ich erstens immer glaubte, es würde alles besser werden, 2. weil ich das Haus nicht verlassen wollte. Der einzige Weg war- mit 34 JAhren- zurück zu den Eltern, da ich ein Kind habe, nicht viel gespart und momentan studiere. Vor drei wochen bin ich nach einer Woche durchgehenden Drohens zu gehen, wirklich gegangen, mit unserem kleinen Sohn- DIE BESTE ENTSCHEIDUNG MEINES LEBENS. ICh hatte/habe zwar ein schlechtes Gewissen, doch er wird jetzt 8 Wochen stationär gehen mit anschließender dreijhriger Begleittherapie. Das wäre niemals passiert, wenn ich geblieben wäre, dass weiß ich. Ich merke, wie ich jetzt beginne, mein LEben zu genießen, abzuschalten, nicht mehr darüber nachzudenken, ob er trinkt oder nicht. ICh bin weg aus einem Teufelskreis, der mich krank gemacht hat. Bin mir nicht einmal sicher, ob ich noch mit ihm zusammen sein möchte, auch wenn wir einen gemeinsamen sehr jungen Sohn haben- der übrigens in der trockenen Phase gezeugt wurde. Es tut so weh solche Entscheidungen zu treffen, doch ich habe mich und meinen Sohn gerettet... Viel KRaft und alles Gute!!

    Hallo lütte 69!

    Danke für deinen Beitrag. Du hast so recht, vor allem damit, dass ich es immer auf ihn geschoben habe, wenn es mit nicht gut ging!!! Das ist jetzt eine sehr intensive Erfahrung für mcih und auch ich habe viel aufzuarbeiten. ICh freue mich, wenn mein Studium Ende Mai beendet ist und ich mich mal wirklich auf meinen Sohn und mich konzentrieren kann. Liebe Grüße!!!!

    Hallo JUF! Ich probiere mir immer das selbst vorzusagen. Mein Herz sagt, jetzt wird alles wieder gut, ich will zurück! Mein Verstand sagt, es wäre bald wieder so wie vorher. Gott sei Dank halten meine Eltern sehr dagegen. ICh glaube, ich brauche momentan die Vernunft meiner Eltern, um nicht wieder schnurstracks zurück nach HAuse zu gehen. NEIN!! Es würde nichts ändern. DANKE!!

    Danke Aurora! Es ist grad hart, aber ich bin gegangen. JEtzt heult er Rotz und Wasser und sagt, wir sollen zurückkommen, es tue ihm alles so leid...

    MAl schauen, jetzt bring ich wieder Struktur in mein Leben. Es ist schön, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob jmd. betrunken heimkommt oder nicht!!!

    LG

    Hallo! Ja habe es geschafft endlich "zu fixieren". Habe heute Mutter angerufen und gesagt, dass ich am Montag komme. Sie wusste ja über die Probleme Bescheid und hat sich gefreut. Mir zerbricht es das Herz mein zu Hause zu verlieren, aber der heutige Abend hat mich bestärkt. Erstens kam er wieder betrunken nach Hause. Zweitens meinte er, mein Auszug sei das beste, das ihm dieses Jahr passieren konnte. Drittens wollte ich OSterhase für morgen vorbereiten und bat ihn, mt dem Kleinen in den oberen Stock schlafen zu gehen. Nein! Fernsehen ist wichtiger. Pfeif auf den OSterhasen. Im Enddeffekt habe ich das Gefühl, dass nur ich leide. Der Kleine ist leider Gottes sehr auf seinen Papa fixiert. Er wendet sich sogar teilweise von mir ab. Mit Papa ist immer alles so lustig und der erlaubt alles. Ich bin der Buhmann, weil ich immer nur streng bin und mit Papa streite, wenn es doch grad so lustig ist. Ich wünschte, er würde verstehen, warum wir gehen werden, aber er tut es nicht. Er kann mit diesem Thema noch nichts anfangen. Das schmerzt. ICh werde die Böse sein, wenn wir ausziehen. Alles weg. Der große GArten, das Haus- und die Mama ist schuld.... :(

    Zitat von Elli84

    Ach ja, habe noch was vergessen...
    Er meint sobald wir ein Kind haben würden, würde er sich komplett ändern, weil er ja dann eine ganz andere Verantwortung hätte...( aber bereit für ein Kind komplett auf den Alkohol zu verzichten ist er nicht ).
    Was haltet ihr von so einer Aussage??

    Liebe Grüße Elli

    Hallo!! Bitte glaub das nicht!!! Ich spreche aus Erfahrung!!! Meiner hat nach der Geburt des Kindes wieder begonnen. Ein Kind ist eine enorme Belastung für eine Beziehung!!!! Oder besser eine Bewährungsprobe!! LG

    Vielen Dank für eure Reaktionen! Habe heute meine Sachen gepackt, ich hoffe, dass ich stark bleibe und wirklich gehe. Will zu meinen Eltern. Ich bin wahrscheinlich insofern ein Co, da ich mir immer einrede, er sei doch so ein toller Mensch ohne Alkohol. Ich darf das nicht trennen. Es ist jetzt so wie es ist. Seit drei Jahren schaue ich zu, höre immer wieder, dass er aufhört. Alle Versprechen sind aber am nächsten TAg Geschichte. Ich stehe schon in der Früh auf und denke nur drüber nach, ob er heute vielleicht nüchtern heimkommt. Das ist krank von mir. Und ich kenne auch das Geühl, nichts mehr unternehmen zu wollen, weil ihm das Gelegenheiten zum Trinken bieten würde. Ich kann es so und so nicht verhindern. Er trinkt ja nicht zu Hause, sondern kommt schon betrunken von der Arbeit heim. ICh weiß, wir sollen nicht zu viel über ihn schreiben, aber wie soll ich das trennen??? ICh bin trotzdem der Meinung, dass er mein Leben kaputt gemacht hat, obwohl es ja trotzdem an mir liegt glücklich zu sein. Gehört zum Glücklichsein nicht auch eine wohltuende Beziehung/PArtnerschaft? Alles so konfus momentan, aber ich merke, dass mir klar wird, dass es keinen Ausweg mehr geben kann. Er wird nicht aufhören. Liebe Grüße!!

    Hi!

    Ich habe mich hier angemeldet, weil ich PArtnerin eines Alkoholikers bin und es nicht schaffe wegzukommen. Wir sind seit 8 JAhren zusammen. Anfangs merkte ich nicht, dass er alkoholkrank ist, da ich damals auch gerne PArty machte und auch was trank. Als ich aber feststellte, dass er jeden Tag trinkt und auch Flaschen versteckt, war mir schnell klar, dass was nicht stimmt. Seine Mutter, zu welcher ich ein schlechtes Verhältnis habe, erklärte mir nach bereits sehr kurzer Zeit, dass ich auf ihren Sohn aufpassen müsste, er hätte ein Alkoholproblem... Nach vier JAhren Beziehung, die schon zum Scheitern verurteilt war- wir lebten nur noch aneinander vorbei- hatte er in der NAcht einen schweren Autounfall aufgrund von zu viel Alkohol. Was folgte war das beste was jemals passieren konnte. Er wurde trocken. Im nachhinein denke ich mir, ich habe seine Trockenheit viel zu schnell als selbstverständlich angesehen. Er war so überzeugt über seine Entscheidung nichts mehr zu trinken, ich hätte die Hände für ih ins Feuer gelegt. Nach zwei Jahren beschlossen wir ein Kind zu bekommen. ICh fing zu studieren an- berufsbegleitend. Ein halbes JAhr nach der Geburt unseres Kindes, fing er wieder an zu trinken. Der Konsum und sein Verhalten wurden immer schlimmer, bis es so weit war, dass ich meinte, es ist ärger, als zu dem Zeitpunkt seines Unfalles. psychische und physische Gewalt stehen an der TAgesordnung. Betrunken Autofahren ebenso. ICh bin zu feige zu gehen, weil ich immer noch glaube, es wird wieder alles gut und zweitens sehe ich als alleinerziehende Mutter für mich keinen Weg eine Wohnung zu finanzieren. Muss dazu sagen, ich habe null Erspartes. ICh glaube ich bin ein CO, das einzige was ich nicht tue, ist ihn in Schutz zu nehmen. Meine Eltern wissen Bescheid, meine besten Freundinnen, meine Schwester und auch seine Mutter habe ich damit konfrontiert, dass er wieder begonnen hat zu trinken. Ich nehme ihn nicht in Schutz. Einmal kamen NAchbarn vorbei und bemerkten, dass ich grantig war. NAch der Frage, was denn los sei meinte ich eiskalt, dass ... wieder mal sturzbetrunken sei. Ich glaube mein größtes Problem ist, dass ich schon einmal miterlebt habe, dass er trocken wurde und es war eine sehr schöne Zeit. Er war ein anderer Mensch. ... neigt dazu größenwahnsinnig zu werden wenn er trinkt. Hunderttausend PRojekte, welche er fertigstellen möchte- peinlich, dass er in der Öffentlicvhkeit damit prallt. Was wirklich passiert ist genau nichts. Das waren jetzt mal so meine ersten Gedankengänge- entschuldigt Rechtschreibfehler, habe sehr schnell und intuitiv getippselt... Wie habt ihr es geschafft- vor allem mit Kind/Kindern?? Danke schon mal vorab für Feedback!!