vielleicht sollte sie hinter den Ohren ein wenig nachbessern. ![]()
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Beiträge von luzider Träumer
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Hallo zusammen,
danke Matthias für Apfel Nummer zwei. Ab wann kann man nen Apfelkuchen daraus backen?

Zur Zeit läuft es sehr gut bei mir. Große Veränderungen stehen an.
Ich werde umziehen und meinen Arbeitsplatz wechseln.
Zusammen mit meiner neugewonnen Einstellung zum (alkfreien) Leben, habe ich die Chance bekommen, mir tatsächlich ein neues Leben aufzubauen.Das Forum und der Austausch hier hat mir bisher wirklich geholfen.
Suchtdruck und das Gefühl des Verzichtes wird seltener.
Trotzdem oder genau deshalb werde ich weiterhin konsequent die Risikominimierung beibehalten.
Bin zwar noch lange nicht stabil, aber auf nem guten Weg.Ich halte euch auf dem laufenden.
Bis dahin. Beste Grüße
lT -
Hallo heaven,
ZitatNiemals wieder Alkohol ist eh schon etwas heftiges, womit man erst einmal mit klar kommen muss. Seit dem ich nicht mehr trinke, sind meine Kontakte zur Außenwelt doch etwas wenig geworden.
so geht´s mir auch! Ganz am Anfang war das auch noch schlimmer.
Mitlerweile komme ich aber schon besser damit klar. Die Welt dreht sich trotzdem weiter. Auch wenn wir nicht mehr in Bars oder auf Partys gehen.
In was für eine Gefahr "musst" Du dich denn bringen?
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Hallo Max,
wie geht´s Dir?
Schon länger nix von Dir gehört. Gib doch mal nen Lebenszeichen.

Beste Grüße
lT -
Hallo Heaven,
herzlich willkommen im Forum.

Oft ergeht es mir ähnlich, wenn ich meinen Freunden davon Berichte, das mein Alkoholkonsum problematisch sei.
Das ich Alkoholiker bin, konnte bisher keiner so recht glauben.
Wichtig ist nur, dass Du weißt und Dir bewusst bist, wie sehr Dich dein Trinkverhalten stört und auch krankhaft ist.Alles Gute auf dem Weg zur Trockenheit!
Beste Grüße
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Hallo Älex,
herzlich willkommen im Forum.
Wenn ich mein Vorhaben nicht mehr zu trinken ohne das Forum hier gestartet hätte, dann würde ich garantiert schon wieder an der Flasche hängen. Von daher gute Entscheidung es nun mit Hilfe einer virtuellen SHG zu probieren.
Doch sei gewarnt, hier findest Du hilfreiche Anregungen, Denkanstöße und ggf. Kritik, doch die eigentliche Arbeit liegt bei Dir selbst.
In diesem Sinne
Alles Gute auf dem Weg zur Trockenheit.
Beste Grüße
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Stabil bin ich noch lange nicht!
Deshalb die konsequente Risikominimierung.
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Hallo liebe Freunde des guten Lebens,
die nächsten Schritte der Risikominimierung sind gegangen. Ich habe ein berühmtes Goa-Festival in Portugal abgesagt, von dem ich mir im letzten Jahr schon das Ticket besorgt hatte.
Das hatte ich lange vor mir her geschoben, da ich dies schweren Herzens tat. Nach einigen Tagen des überlegens, kam ich jedoch zu dem Schluss, dass ich auf nem Festival dieses Jahr nix zu suchen habe.
Mein Suchtgedächtnis würde Achterbahn fahren.
Auch jegliche Partys und dergleichen sage ich im Moment ab.
Ich fühle mich dadurch aber auch nicht schlecht. Das Gefühl etwas zu verpassen, wird jeden Tag ein wenig schwächer.Beste Grüße
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Hallo AK,
also körperlich bergab würde ich nicht sagen, es dauert nur etwas mehr Zeit, bis ich wieder richtig fit bin. Wie Du schon festgestellt hast, bist Du Mitte 30.
Ab jetzt wirst Du den Alterungsprozess wohl deutlicher merken als noch vor 10 JAhren.
Du meintest ja, dass Du in deinen Trinkpausen recht schnell wieder fit geworden bist.
Vielleicht solltest Du Dich mit dem Gedanken anfreunden, dass dein Körper sich nun nicht mehr so schnell wie früher regenerieren kann.
Im Grunde kannst Du den Alterungsprozess ab jetzt nur noch verlangsamen, in dem Du gesund lebst und weiterhin viel Sport treibst.Ich hatte durchs saufen irgendwie Probleme im Knie. Das hat sich jetzt deutlich gebessert. Und das schon nach drei Monaten Trockenheit.
Auch ein Punkt, warum ich nicht mehr saufen möchte. Mein Körper wird es mir danken.Beste Grüße
Luzidus
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Hey AK,
was macht die Baustelle? Wurde bei dem schönen Wetter ordentlich was geschafft?
Und auch sonst so. Wie geht´s?

Beste Grüße
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Hallo Wolfgang,
Zitatmit ner 0,5er Eistee aus der PET-Flasche und freue mich wie gut der schmeckt
sowas schmeckt mir auch nicht. Erstens mag ich Weichmacher nicht (PET) und zweitens ist das zur Hälfte der pure Industriezucker.
In gewisser Hinsicht auch Gift.
Die Idee mit dem Bio-smoothie finde ich super! Ich wünsche Dir, dass Du dir den bald machen kannst.
Beste Grüße
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Liebe Suchenden und Zweifelnden,
am Anfang sind es immer nur 24 Stunden!
Mehr ist garnicht nötig um am Ende des Tages zumindest im Punkt "ich habe nicht getrunken" zufrieden und mit dem Gefühl es geschaft zu haben einschlafen zu können.
Nach dem ich mir nochmals das Buch von Daniel Schreiber durchgelesen und hier im Forum stundenlang diverse Threads erkundet habe (und es sind immernoch hunderte mehr), bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich in den folgenden Monaten beim Thema trinken nur an die nächsten 24h denken werde.
Durch den Alkohol (auf biochemische Prozesse möchte ich hier nicht weiter eingehen) haben wir Gewohnheitstrinker uns unser Gehirn über mehrere Jahre umstrukturiert. Wie kann ich nur erwarten, dass diese Veränderungen im Gehirn von heute auf morgen wieder verschwinden?
Bestimmte Umprogramierungen werden sogar mein Leben lang nicht mehr verschwinden.
Deshalb möchte ich mich nun geduldig von Tag zu Tag bewegen und irgendwann, viele sprechen von mind. einem Jahr, werde ich (oder mein Gehirn) hoffentlich das Leben mit all seinen Auf und Ab´s ohne Alkohol zufrieden meistern können.Also macht euch bitte am Anfang keinen all zu großen Stress und denkt nicht zu weit in die Zukunft. Das Ego/die Sucht möchte am Anfang der Trockenheit Sätze wie "ich werde in meinem Leben nie wieder trinken" mit Zufriedenheit absolut nicht in Verbindung bringen.
Es wird wohl einfach seine Zeit dauern, bis ich bei schönem Wetter wieder draußen am Grill sitzen kann, ohne dabei das Gefühl des Verzichtes zu spüren. Jahrelang hat mein Gehirn sich so konditioniert, deshalb wird es wohl auch Jahre lang dauern, bis es wieder ohne Alkohol klar kommt.
Und noch eine ganz wichtige Sache. Man sollte immer genug Wasser trinken, hört sich jetzt vielleicht unspektakulär an, doch ich habe durch Dehydration schon starken Suchtdruck verspüren müssen.
In diesem Sinne genießt das schöne Wetter, auch wenn es am Anfang noch schwer fällt!

Beste Grüße
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Hallo Wolfgang,
danke für das Lob, aber glaub mir, einfach ist das alles nicht für mich.
Hat ja auch niemand behauptet, dass es ein Kindergeburtstag wird.
Du hast absolut Recht, wir sind die Anfänger hier. Ich werde in Zukunft versuchen mehr darauf zu achten, wann ich froh darüber bin, nichts mehr zu trinken.
Momentan habe ich tatsächslich mit diesem schönen Wetter zu kämpfen, irgendwie verbindet mein Suchtgedächtnis das mit Bier trinken.Da hilft mir momentan nur laufen gehen. In diesem Sinn.
Sport frei!

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Hallo AK,
ZitatSondern ich habe meine Zeit eher in
hirachisch Wolfsrudelmässig strukturierten Cliquen verbracht, wo einer so lang angesagt ist, wie er mitspielt oder nie den Leitwölfen auf die Füsse tritt! Mit Mittelpunktsmenschen habe ich eh meine Probleme, weshalb ich wahrscheinlich
früher oder später überall anecke! Ich hatte dabei auch viel Spass, das kann man nicht leugnen, aber das resultierte wohl zum Großen auch durch viel Alk und Dope. Wie viel hinter meinem Rücken über mich gelästert wurde, will ich auch gar nicht
wissen. Richtig dazu gehört habe ich eh nie nirgens!Das selbe hätte auch von mir kommen können. Ich fand diesen Sozialdarvinismus in unserer Säufercluiqe schon immer ziemlich widerlich und habe deshalb oft Stress gemacht.
Das wurde mit der Zeit und entsprechender Reife der Leute auch besser, aber jetzt will ich mich sowieso nicht mehr in dieser Runde aufhalten.
Da wird halt bei JEDER Gelegenheit gesoffen.Zitat
Man kann sagen ich habe meine gesammte Jugend und frühen Erwachsenenjahren mit den falschen Leuten abgehongen und das zu reasilieren tut schon etwas weh oder macht zumindest sehr nachdenklich.Das sehe ich bei mir etwas anders, bei uns wurde auch viel gekifft und sonstwas in die Nase gedonnert, aber letztendlich ist meine Persönlichkeit aus dieser Zeit erwachsen.
Ich hatte auch bewusstseinserweiternde Momente und bin jetzt an dem Punkt, dass ich auf diese Substanzen nicht mehr zurückgreifen möchte.
Selbstbestimmt.
Ich behandel heute jeden Menschen mit dem selben Respekt, solange er sich mir gegenüber nicht respektlos verhält.
Egal wie alt, welcher sozialen Schicht angehörend, welche Hautfarbe, usw.
Und das obwohl ich nur mit Säufern und Party-Menschen unterwegs war.Jetzt sind wir halt an dem Punkt uns aus unseren Süchten emanzipieren zu können, ist doch ne schöne Sache oder?

Beste Grüße
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Hallo MAx,
hast Du schon drüber nachgedacht, wie Du reagieren wirst, wenn Du den Alkohol aufeinmal doch wieder vermisst?
Ich habe immernoch ab und zu das Gefühl, boah jetzt ein paar Bier trinken wäre ne super Sache. Es passiert meistens in den Momenten, in denen ich früher eigentlich immer getrunken habe.
Bsp. man kommt von der Arbeit, man hat ein langes we vor sich, das Wetter ist traumhaft, überall riecht es nach nem brennenden Grill und der Radiosprecher labert irgendwas von wegen freut euch auf das Feierabendbier.Mir jedenfalls hat es sehr geholfen, dass ich nix zu Hause hatte und an dem Abend nicht in alkoholisierter Gesellschaft war.
Alles Gute weiterhin und liebe Grüße!
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Hallo Wolfgang,
das hört sich doch schonmal sehr gut an bei Dir.
Zitat
Alkohol hat mich nie in meinem Trinkerleben aggresiv gemacht, hat mich immer sediert, in Gesellschaft, auf Parties eher euphorisiert. Kurzum habe ich ja Solche Gefühle immer mit Alkohol weggeschwemmt. Sie waren mir daher fremd. Klar dass ich dann auch nicht gut gewappnet war gegen solche Gefühlsattacken. Hab mir daraufhin viele Gedanken gemacht, was ich aus meiner Gefühlswelt noch so alles mit Alkohol verjagt habe, nicht sehen wollte usw..So geht es mir auch. Bei mir schwankt die Gefühlswelt ziemlich stark im Moment.
Freude und Niedergeschlagenheit wechseln sich ab und zwischendurch ist es halt solala.
Manchmal wünschte ich mir weniger nachdenken zu müssen und dadurch unbeschwerter sein zu können, kennst Du vielleicht auch.Wie läuft es in der Werkstatt? Kommen die Leute weiterhin (nach der Arbeit) oder ist es schon ruhiger geworden?
Beste Grüße
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Ein neues Leben. Vor drei Monaten war das eine leere Phrase. Lediglich eine Idee sozusagen. Mit jedem neuen Tag begreife ich, dass diese Idee mit Leben gefüllt werden muss und es tatsächlich weit mehr bedarf, als "nur mit dem Trinken aufzuhören".
Wenn ich heute keine Risikominimierung betreiben würde oder Alkohol im Haus hätte, dann würde ich mir vielleicht sogar denken: Ach komm gib ihm! Dein altes Leben war doch garnicht so schlimm.
Man muss sich das Leben nicht unnötig schwer machen.Bewährte Strategien lassen sich nur entzaubern, wenn man das Spiel nicht mehr spielt, in welchem sie funktionert haben.
Ich muss mir nur immer wieder bewusst machen, dass ich mir das neue Leben ausgesucht habe. Ich bestimme die Regeln. Ich entscheide, was ich tue.
Deshalb kann nur ich mich darum kümmern, dass ich in Zukunft zufrieden und trocken leben werde.In diesem Sinne hoffe ich, dass diese Phrasen/Ideen in den nächsten Monaten auch bei mir ankommen werden.
Ich werde euch auf dem laufenden halten.
Beste Grüße
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Hallo zusammen,
@Matthias: Danke für den Apfel.

Das Thema Risikominimierung scheint jetzt auch so langsam bei mir angekommen zu sein.
Gestern wollte mich eine Freundin besuchen kommen. Sie fragte mich per SMS, ob wir zusammen mit einer anderen Freundin von ihr auf eine Party wollen.
Sie schlug mir vor, dass wir drei uns einen alkoholfreien Abend machen und dabei tanzen gehen.
Nach kurzem Überlegen, lehnte ich ab und wünschte den beiden eine schöne Party. Stattdessen ging ich spazieren und laß im Anschluss stundenlang hier im Forum.
Kurzeitig kam der Drang trinken zu wollen durch. Ich denke es resultierte aus Enttäuschung und dem Gefühl der Einsamkeit.
Nach dem ich das sozusgen durchlebt hatte, ging es mir aber auch recht schnell wieder besser.Beste Grüße
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Hallo AK,
ich hoffe dein Wochenende hat sich noch zum positiven gewendet und die wogen bei deiner Frau sind wieder geglättet.
das hört sich in der Tat alles ziemlich anstrengend an was Du da schreibst. Habe selber keine Erfahrung mitm Haus bauen, aber irgendwann wird es stehen. Dann musst (musst Du das überhaupt?) Du auch keine Bauarbeiter mehr mit Bier versorgen.
Viel Kraft und starke Nerven für Dich!
Beste Grüße
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Sieht gut aus!

Darf man fragen, an was Du in der Werkstatt so gebastelt hast? So eine Werkstatt bietet doch schonmal viele Möglichkeiten, die neu entstandene Zeit kreativ zu nutzen.