Beiträge von josu

    Hallo Karsten,

    ja du hast Recht, aber trotzdem sollten Forenteilnehmer dazu ermutigt werden, auf die Signale ihres Körpers zu achten und eben dann auch zum Arzt zu gehen.

    (Hab bspw. gerade in einem anderen Thread jemanden dazu aufgefordert, der sagt er habe regelmäßig Blackouts nach dem Trinken, diese Warnsignale des Körpers sehr ernst zu nehmen.) Ich hoffe, dass war nicht allzu medizinisch, aber diese "Begeiterscheinungen" werden allzu oft verharmlost.

    In diesem Sinne...

    Hallo Pr0mille,

    ich hab gelesen, dass Gedächtnislücken Anzeichen dafür sind, dass das periphere Nervensystem (Gehirn) geschädigt wird. Du solltest dich also fragen, ob es dir das wirklich wert ist, dich voll laufen zu lassen.

    Das sagt natürlich nichts über deinen Gesundheitszustand, aber du solltest solche Anzeichen nicht ignorieren, sondern sie auch als Anzeichen wahrnehmen. Ich weiss, Filmrisse gehören zum heftigen Trinken dazu, es wird schon beinah als normal angesehen... aber es ist eben leider nicht normal, dein Körper schickt dir Warnsignale!!!!!!!!!

    @ Karsten

    irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du dich mit meinem Thread persönlich angegriffen fühlst. Deswegen möchte ich Missverständnisse aus dem Weg räumen: ich wußte durchaus dass nur ein Arzt eine Diagnose erstellen darf, trotzdem dauert es bei immer extrem lange, bis ich mal zum Arzt gehe. Ich sage mir immer wieder, dass es schon nicht so schlimm sei, dass die Symptome andere Ursachen haben, etc.

    In dem Moment ist es wichtig, dass man ermutigt wird, seine Symptome ernst zu nehmen (Ich denke, dass es nicht nur mir so geht) Sowohl Eveline als auch Dorothea schreiben, dass ich meine Symptome unbedingt ernst nehmen müsse. (finde ich keneswegs verantwortungslos)

    Du schreibst allerdings "Eine Selbstdiagnose stellen und dann hier Fragen, was das sein kann, ist verantwortungslos, wenn dann Ratschläge kommen."

    oder auch: "Nur weil man ähnliche Symptone irgendwo gelesen hat, weiß man noch lange nicht, was man wirklich hat. "

    Jemand wie ich, der Leiden stets bagatellisiert (ich denke viele alkoholiker leiden unter diesem Problem), kann dem auch ganz leicht entnehmen, die Symptome sind schon nicht so schlimm, also muss ich auch nicht zum Arzt gehen. Fühlt sich also genau in die falsche Richtung, nämlich in die einfachste bestätigt, weil zum arzt gehen Überwindung kostet. Hätte ich mich vorher nicht mit den Symptomen auseinander gesetzt, hätte ich auf dein posting wahrscheinlich genauso reagiert...
    In der Situation hilft es, wenn einem einer in den "allerwertesten" tritt.

    Du schreibst zwar: "Du kannst sonstwas für ein Leiden haben und daher ist jeder Rat unverantwortlich. " und vielleicht hast du als Moderator im Forum mehr Verantwortung als andere, und bist dir deshalb diesem Aspekt so sehr bewusst, aber darum ging es mir in erster Linie nicht. Ich brauchte nur einen Anstoß, meine Probleme nicht so sehr zu bagatellisieren, sondern mich zum Arzt zu trauen und darüber zu reden. Die Reaktionen von eveline und dorothea waren irgendwie ermutigender, vielleicht weil auch verständnisvoller, weil eben nicht im dem Ton: du könntest dir ja sonst was einbilden (ich weiss, das hast du nicht gesagt, kommt aber so rüber)

    Also bitte nicht persönlich angegriffen fühlen, sicherlich ist es gut, dass du nicht verantwortungslos handeln möchtest, aber eine solche Rationalität ist eben nicht immer für jeden (emotionalen Menschen wie mich) nachvollziehbar oder hilfreich.

    Trotzdem Danke nochmal

    Hallo

    danke für die Antworten. Also ich war heute morgen beim Arzt, der macht jetzt ersteinmal ne Blutuntersuchung, aber Symptome sehr eindeutig, wie Dorothea auch gesagt hat.

    Ich finde man sollte in den Alkoholikerforen auch mehr über mögliche Folgeerkranken aufklären und hinweisen, da es in der Öffentlichkeit eher selten passiert. So habe ich bspw. bis vor kurzem überhaupt nicht gewusst, dass Alkohol die Pankreas angreift. Ich habe immer nur an Leberzirrhose bei Folgeschäden gedacht, und das ist ja wohl das Ende (vorher hat Alkohol schon alle sämtlichen anderen Organe angegriffen, nur wird das viel zu selten erwähnt.)

    Ich denke viele, die Alkoholmißbrauch betreiben, schlagen sich mit den Beschwerden rum, ohne genau zu wissen, dass es durch Alkoholkonsum kommt. So habe ich z.B. ständig Bauchschmerzen, aber Ursachen immer woanders gesucht. Auch hier im Forum (weiter unten-- ich glaube unter: AN ALLE STILLEN MITLESER), hat einer die von mir genannten Symptome aufgezählt, und gefragt, was das zu bedeuten hat, leider ist niemand darauf weiter eingegangen) Er schreibt, die Beschwerden treten nur manchmal auf... und deshalb, schätze ich, wird er das Problem nicht beheben, wenn er keine Schmerzen hat. So war es auch bei mir... Ich bin be akuten Anfällen nicht zum Arzt gegangen, weil ich schlichtweg nicht konnte, und wenn es wieder ging, habe ich mich nicht zumm Arzt getraut. Es hat sehr lange und sehr viel Recherche meinerseits gebraucht, um zu begreifen, dass dies Schäden des Alkoholkonsums sind, und ich zum Arzt muss, auch wenn es nicht gerade akut ist.

    Man sollte also vielmehr aufklären und die Forenteilnehmer (und stillen Mitleser) unbedingt dazu auffordern, bei Beschwerden zum Arzt zu gehen, egal welcher Art. Auch wenn sie Beschwerden nicht direkt mit ihrem Alkoholkonsum in Verbingung setzten, oder auch wenn die Beschwerden sich nach einiger Zeit wieder gegeben haben!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wenn man sagt, ich weiss nicht ob du was hast schlimm ist, aber geh doch mal zum Arzt, hilft das dem Betroffen den Arztbesuch weiter hinauszuschieben. Wenn man aber sagt, du musst bei diesem Symptomen unbedingt zum Arzt gehen, egal wie lange sie schon zurück liegen, und dem Betroffenen vielleicht einen kleinen Schrecken einjagt, hört der wenigsten auf seine Beschwerden zu bagatellisieren, sondern geht auch wirklich zum Arzt!!!

    Also, solche Threads bitte nicht ignorieren, oder schreiben ich bin kein Arzt, sondern unbedingt den Teilnnehmer auffordern, einen Arzt aufzusuchen, weil er sich vielleicht in einer lebensbedrohlichen Lage befindet. Nicht alle in diesem Forum, sind in medizinischer Betreung aufGrund ihrer Alkoholsucht. Was ist wohl mit denen, die noch "nass" sind und nur einfach Bedenken haben, und deshalb durch die Foren browsen... Die müssen auch auf die schweren körperlichen Schäden hingewiesen werden... Ich kenne so viele Leute, die viel zu viel trinken, aber bei körperlichen Beschwerden nicht zum Arzt gehen wollen.... Auch die müssen gewarnt werden.

    nein, ist schon klar, dass ihr keine Diagnose stellen könnt. Aber wollte wissen ob jemand ähnlich Beschwerden hat/hatte und welche Erfahrungen gemacht wurden. Auch beim Arzt. Manchmal ist es gut sich mit anderen Betroffenen auch hinsichtlich ihrer BEhandlungserfahrungen zu befragen, weil leider Ärzte manchmal nicht weiter wissen. Habe das schon bei anderen Sachen erlebt. Jahrelanges hin und her gerenne wegen Beschwerden und kein Arzt konnte mir helfen (allerdings keine organischen Störungen). Erst PAtienten haben mich dan gezielt beraten und ich konnte zum richtgen Arzt gehen.

    Vielleicht weiss ja auch jemand welche speziellen Diäten eingehalten werden müssen, oder was auf keinen Fall gegessen werden darf. Daran könnte ich mich ja auch so halten.

    (sorry, wenn man sich in der SHG über körperliche Folgeerkranken nicht unterhält, dann wusste ich das nicht. Finde das aber genauso wichtig, weil man eben auch damit manchmal alleine da steht. Ich weiss bspw. nicht, ob ich mich meinem Hausarzt anvertrauen kann, und zu einem völlig neuen gehen... Kostet halt alles Überwindung.)

    Hallo

    Habe folgendes Problem: Wenn ich mal echt viel (und durcheinander) getrunken habe, habe ich am nächsten Morgen mich ständig erbrochen (nichts bei mir behalten können), heftigste Bauchschmerzen gehabt; Fieber usw. Dass hat meistens bis zum Abend angehalten, konnte weder etwas essen noch trinken, dann ging es wieder etwas besser, aber Bauchschmerzen hatte ich noch ein paar Tage danach.

    Zuerst war ich der Meinung das es an der schlechten Luft in Kneipen läge und habe sogar mit dem Rauchen aufgehört. Doch die Beschwerden hielten sogar an und haben sich verschlimmert. (immer kleinere Mengen Alkohol reichten aus, dass es mir am nächsten Tag so schlecht ging.

    Jetzt habe ich mich belesen und meine Symptome einer Pankreatitis (chronisch? akut?), also Bauchspeicheldrüsenentzündung zurechnen können.

    Und nun meine Frage? Hat jemand Erfahrung mit dieser Erkrankung? Wenn ja, was für welche? Wie hoch sind die vollständigen Genesungchancen nach völliger Abstinenz? Ich weiss nicht ob ich jetzt nachträglich mit meinen Bedenken zum Arzt gehen kann. Ich weiss nicht ob mein Hausarzt Verständnis hat? Wie wichtig ist eine medizinische Behandlung? Setzt sich die Krankheit fort, wenn man sie nicht behandeln lässt?

    Wer kann mir helfen?

    Die Fragestellung heisst ja, wie sich das Rauchverhalten seit der Abstinenz geändert hat: Wenn man nun aber schon vor der Abstinenz aufgehört hat (wie ich bspw.), muss man dann sagen, dass Rauchverhalten hat sich seitdem gar nicht mehr verändert? :shock: Eigentlich möchte ich das dann gar nicht mehr als Rauchverhalten bezeichnen, es fehlt also der Punkt: Habe vorher schon aufgehört.

    Im Übrigen fand ich es auch einfach mit dem Rauchen aufzuhören, obwohl ich von 14-21 sehr starker Raucher war. Ich glaube es macht es einfacher mit dem Rauchen aufzuhören, weil diese Gewohnheit nicht mehr überall akzeptiert wird.

    Hallo Freund,

    also es gibt da eigentlich nur noch meine Oma und meine Halbschwester, die aber jünger ist.

    Mit meiner Oma habe ich schon mehrmals über die Probleme meiner Schwester gesprochen, weil ich dachte, sie würde mich verstehen. Meine Schwester hat sie heute seit langem wieder besucht und sie nach Geld gefragt. Als ich meine Oma darauf angesprochen habe, hat sie nur gemeint, dass sie keine Probleme festgestellt habe, und dass sie nicht weiss, wem sie glauben solle, mir oder meiner Schwester.

    Ich weiss natürlich, dass ich sie nicht überzeugen kann, wenn sie die Lügengeschichten meiner Schwester glauben will, aber es macht mich trotzdem wütend.

    Deswegen schreibe ich wahrscheinlich auch immer hier, um Frust abzulassen...

    Hallo,

    habe alle Beiträge gelesen und viele Parallelen gefunden. Dabei denke ich sticht eine Sache hervor: mit dem Alkoholtrinken beginnen die wenigsten, weil es schmeckt, sondern wegen des falschen Bildes, das von der Umwelt und von den Medien (z.B. Werbung) aufrechterhalten wird.

    Hallo Freund,

    leider scheinen auch die anderen Familenangehörigen nicht akzeptieren zu wollen, dass meine Schwester ein Problem hat und unterstützen sie mit Geld, aber auch indem sie meiner Schwester glauben, dass sie die Sache im Griff hat; obwohl sie momentan weder Geld-noch eine Wohnung-noch einen Beruf-und bald auch kein Studienplatz mehr hat.

    Sie lassen sich von ihr hinhalten, und fallen mir in den Rücken, was meiner Meinung nach die Abhängigkeit nur verlängert. Wie kann ich denn anderen klar machen, dass die Sache ernst ist?

    Ich glaube momentan wäre ihr Leben ohne Alkohol wirklich langweilig, bzw. LEER, weil sie sonst keine anderen Hobbys oder Beschäftigungen hat. Sportliche AKtivitäten etc. lehnt sie kategorisch ab, und weil ich bspw. Abends nicht mehr weggehe, meint sie ich führe ein "Rentnerdasein". Sie hält also alle Dinge, die nicht mit Trinken zu tun haben, für langweilig, weil sie sich langweilt, wenn sie mal nicht trinkt.

    Hallo,

    Danke für eure Antworten. Also ich bin die Schwester nicht der Bruder (was aber nichts zur Sache tut).

    Unsere Eltern haben da keinen Einfluss drauf, weil unsere Mutter leider schon sehr früh gestorben ist und unser Vater ja selber säuft und wir uns schon vor langem getrennt haben: nachdem wir ihm vorgewurfen haben, dass er sich nicht um uns gekümmert hat usw. Das hat er nicht eingesehen, und meinte, wir hätten ja nie eine Vater-Töchterbeziehung gehabt, weil wir ja bei seiner Mutter aufgewachsen sind (Die im übrigen die perfekte Co-alkoholikerim war und ihn mit allem unterstützt hat: z.B. seine Kinder grossziehen, damit er saufen kann!) und heute weiss ich natürlich, dass er sich nicht um uns kümmern konnte, weil er starker Alkoholiker ist. Auch die Versöhnungsversuche endeten immer nur im Besäufnis, ich glaube ihm hat es gut gepasst, dass wir auch trinken, weil er dann jemanden hatte, mit dem er trinken kann. Er glaubt nämlich, wie alle in meiner Familie, dass Alkoholiker nur alleine trinken und immer nur Schnaps. Solange er also Wein in Kneipen trinkt, wo er häufig auch mal eine Runde schmeißt, meint er, er wäre nicht abhängig, bzw. sein Trinkverhalten wäre noch im normalen Bereich.

    Als wir dann keinen Kontakt mehr hatten, habe ich viel weniger getrunken, auch weil ich Freunden gegenüber unangenehm aufgefallen bin (was im Grunde genommen gut war), aber meine Schwester ist dann mit besagten Freund zusammen gekommen und hat immer mehr getrunken. Zwar haben die beiden sich mehr oder weniger getrennt, aber ihr neuer Freund trinkt auch extrem und fängt schon morgens an. Als eine Freundin sie einmal darauf hingewiesen hat, hat meine Schwester nur gemeint, dass diese Freundin eifersüchitg ist, weil sie nicht verstehen kann, was die beiden verbindet. Ich befürchte nur, dass diese Sache, die sie verbindet, der Alkohol ist.

    Hallo,

    Habe schon seit langem Sorgen um meine Schwester, da sie ihr Leben immer weniger in den Griff zu bekommen scheint und ihr die Probleme über den Kopf gewachsen sind. Da sie ca. zwei Jahre mit einem Alkoholiker zusammengelebt hat, gab es viele Probleme die scheinbar auf seine Alkoholsucht zurück zu führen waren, so wurde sie beispielsweise mehrmals von ihm geschlagen, ist dann aber, nachdem sie kurze Zeit bei mir untergekommen ist, immer wieder zu ihm zurück gegangen, mit der Begrüngung, es bei mir nicht mehr auszuhalten. Doch auch im Beruf und in der Uni fing es an zu schleifen, so hat sie seit ca. einem Jahr weder etwas für ihr studium noch für einen Nebenjob getan, und erst kürlich habe ich mir eingestehen können, dass es nicht an der Alkoholsucht ihrers Partners lag, sondern an ihrer eigenen.

    Alkohol trinken war in unserer Familie stets normal, und gehörte zu geselligen Abenden, aber auch bei scheinbaren Problemen immer dazu. Als meine Schwester und ich (wir sind Zwillinge), dann mit ca. 13, 14 Jahren auch zu trinken begannen, konnte keiner etwas schlimmes daran feststellen, und so haben wir beide eigentlich seit dieser Zeit regelmäßig getrunken. Im Nachhinein traten schon bald Probleme durch unseren Alkoholmißbrauch auf, die wir aber beide nicht realisieren konnten, da diese Probleme, z.B. finanzielle Sorgen, für uns so normal schienen.

    Zwar trinke ich schon seit einigen Jahren weniger, und habe dadurch weniger alkoholbedingte Probleme, aber dennoch habe ich meinen Alkoholkonsum nicht unter Kontrolle, was ich mir erst vor kurzem eingestehen konnte, nämlich als ich auch endlich einsah woher die Probleme meiner Schwester herrührten.

    Nun habe ich mich bei einer Suchtberatung gemeldet und mir einen Termin für eine Therapie geben lassen, bei meiner Schwester stößt das jedoch nur auf Missverständnis, obwohl sie schon direkt vor dem Abgrund steht. Obwohl wir uns seit langem immer nur noch streiten, kommt sie bei Problemen trotzdem zu mir und mimt so lange die Verständnisvolle bis ich nachgebe und ihr helfe. Als sie heute bei mir anrief um zu fragen, ob ich ihr 100 Euro (!) leihen könne, da ihr Fahrrad angeblich geklaut wurde und sie dass Geld ja bald von der Versicherung bekäme, und mir dann zurückbezahlen könne, sagte ich ihr entschieden nein. Neben dem altbekannten Vorwürfen und Ausflüchten, dass sie mich nur noch einmal um Hilfe bitten müsse, und dann wäre alles geklärt, erlebte ich auch zahlreiche Wutausbrüche und Beschimpfungen, die ich mir jedoch nicht, wie sonst zu Herzen nahm, sondern ignorierte. Fragen, was sie denn mit dem Geld machen würde, wich sie aus, vielmehr hörte ich nur Vorwürfe, dass ich ihr nicht helfe, und! (diesen Vorwurf höre ich in letzter Zeit sehr oft), dass ich doch krank sei und in eine geschlossene Anstalt gehöre.

    Es tut mir sehr weh, mit ansehen zu müssen, wie sich meine Schwester kaputt macht und ich würde ihr so gerne helfen. Was bringt einen Alkoholiker zur Einsicht (außer vielleicht der völlige soziale Absturz)? Was sagt man einem Menschen, der mit 24 Jahren meint, er würde lieber ein kurzes aufregendes Leben führen wollen, als ein langes langweiliges, und eigentlich schon lange nur noch für sein Suchtmittlel lebt. Der unglücklich ist, aber aus Angst, sich die Sucht einzugestehen, weitertrinkt?
    Der andere und vor allem sich selbst so sehr belügt, dass er die Realität nicht mehr wahrnimmt. Der sich von Leuten, die sein Trinkverhalten kritisieren trennt, und stattdessen neue Freunde in Alkoholikerkreisen sucht, um sich selbst vormachen zu können, das eigenen Trinkverhalten wäre noch normal?

    Ich weiss, dass die Einsicht von meiner Schwester ausgehen muss, aber wie kann ich mich verhalten? Was soll ich tun, wenn sie mich bspw. wieder nach Geld fragt und wir uns vielleicht wieder streiten?