Liebe Aurora,
Danke für deine Worte!
Für Morgen habe ich mich bei ihm angekündigt, also wird es morgen soweit sein. Und das ist auch gut so, denn ich merke einerseits, wie sehr mich der momentane Zustand belastet. Und andererseits, dass ich mit dem wachsenden zeitlichen Abstand natürlich auch wieder an meiner Entscheidung zweifle. Wenn das passiert, lese ich mir den Abschiedsbrief durch, den ich ihm geben will.
Ich bin froh wenn das Gespräch vorüber ist und hoffe, dass er es nicht noch viel schwerer macht.
Beiträge von Grethe
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Guten Abend euch allen,
falls noch jemand mitliest hier nun der aktuelle Stand.
Ich will gar nicht näher darauf eingehen, nur so viel: XY war am Wochenende mal wieder betrunken. Unser Gespräch vor zwei Wochen, und dass ich ihm sagte ich werde mich trennen, scheint fast nicht stattgefunden zu haben. Er benimmt sich noch immer wechselweise, als wäre ich sein Liebstes und im nächsten Moment, als wäre ich nicht mehr als ein nerviges Anhängsel.Ich jedenfalls, habe sehr klar vor Augen, dass ich so nicht weitermachen möchte. Ich habe heute schon alle meine Sachen aus seiner Wohnung mitgenommen und sobald ich den Mut finde, wird das finale Gespräch anstehen. Davor habe ich noch ziemlich Angst und merke selbst, dass ich immer wieder Aufschübe suche, um noch eine Weile drum herum zu kommen. Aber es gibt nur diesen einen Weg für mich, alles andere ist keine Alternative mehr. Und ganz ehrlich- ich freue mich auf das Loslassen und auf die Wochenenden ohne betrunkenen Mann.
In diesem Sinne, euch noch einen schönen Abend! Und danke für alle kraftgebenden und zielführenden Ratschläge.
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Liebe Maggy,
ich bin selber noch nicht lange in diesem Forum und maße mir auch nicht an, dir irgendwelche Ratschläge zu geben.
Da ich mich allerdings in einer sehr ähnlichen Situation befinde, kurz etwas zu meinen Gedanken beim lesen. Und ich habe von Beginn an alles gelesen 😉
Ich bin mit Sicherheit auch ein ganzes Stück Co und hatte viele deiner Gedanken selbst schon. Wenn ich hier lese, fühlt es sich an wie in einer Endlosschleife. Jedes mal wenn du halbwegs auf dem Weg bist, dich zu lösen und du für dich die Chance auf einen Ausweg schaffst, findest du Gründe und Argumente doch zu bleiben. Oder zu verharmlosen, oder dich einwickeln zu lassen. Das könnte ich sein..
Aber so was will ich für mich nicht mehr. Und dein Fädchen hier, hat mir das gerade deutlich vor Augen geführt. Insofern hast du mir gerade sehr geholfen.Ich wünsche dir, dass du dein eigenes Glück findest, denn nichts was du sagst oder tust, wird etwas ändern an dem Weg deines XY.
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Ihr Lieben,
ich wollte mal wieder von mir hören lassen. Ihr alle hier findet so passende, tröstliche oder auch antreibende Worte, das ist es allemal wert, euch wissen zu lassen wie sich alles entwickelt. An dieser Stelle auch noch mal ein Danke an Aurora, dein Text traf genau den richtigen Ton und vieles auf den Punkt.ZitatEs ist einer der wichtigen Hinweise auf eine Alkoholsucht, wenn ich von meinen Angehörigen, Freunden oder Arbeitskollegen auf mein Trinkverhalten angesprochen werde.
Lieber Hans, wenn null komma null Einsicht da ist, nützen alle Hinweise nichts. Leider. Ich habe die letzten Tage das Buch von Borowiak gelesen.. einiges war noch einmal sehr erhellend und vor allem in einer angenehmen Art geschrieben. Hat mich ein bisschen an dich erinnert, Hans!
Liebe Calida, nachdem ich nun gerade "Alk" gelesen habe, verstehe ich etwas besser was du meinst. Zu akzeptieren ist es trotzdem schwer.
Liebe Trinkula, ich hoffe bei dir ist die Lage einigermaßen entspannt und dein Seelenleben halbwegs im Geichgewicht. Wie Aurora so schön schrieb
ZitatAuch ein Weg mit Umwegen, mit Regengüssen, mit dicken Steinen und Löchern ist ein Weg...
So, nun noch kurz zu mir: Die Lage hier ist relativ ruhig. In meiner Gegenwart kein Alkohol mehr, seit der letzten Feier vor zehn Tagen. Am Wochenende hat er mit Sicherheit trotzdem getrunken, und unter der Woche vielleicht auch. Nur eben nicht wenn ich dabei war, bzw habe ich diese Situationen bewusst gemieden. Somit könnte man fast sagen, es ist harmonisch. Ich merke jedoch folgendes an mir selbst: Es gab einen echten Bruch, und das innerlich distanzieren klappte erschreckenderweise schneller als ich dachte. Ich spüre deutlich, dass ich auch ohne ihn gut klar kommen würde, wenn er einfach nicht mehr da wäre. Mir fallen Charakterzüge viel deutlicher negativ auf, die mich zwar schon immer störten, jedoch nie so massiv.
Manchmal zweifel ich wirklich an mir selbst.. eben noch knallhart verliebt, dann irgendwie gleichgültig. Aber es ist eben wie es ist. -
Liebe Morgenrot,
mittlerweile denke ich auch, er kann es gar nicht wirklich verarbeiten was ich ihm sage. Es ist ihm nicht möglich, auf sich selbst zu schauen und sein Trinkverhalten zu reflektieren. Genau das ist doch typisch für eine (beginnende?) Sucht.Liebe Lütte,
es ist ein furchtbares Wechselbad der Gefühle momentan. Irgendwo hier im Forum las ich etwas von "Nähe und Distanz Spiel". Da stecke ich mittendrin. Eigentlich bin ich enttäuscht von ihm, und will mich distanzieren. Das gelingt aber nur, solange er um meine Zuneigung kämpft. Aber sobald er mich wegstößt, setzt mein Verstand aus und der Instinkt ist nur noch: Nimm mich wieder in den Arm und mach dass alles Gut ist.
Ich habe leider das Gefühl, für drei mühsame Schritte voran, mache ich fünf schnelle zurück.Lieber Hans,
ich lese gerne Zeilen von dir. Die sind klar und deutlich, und doch ohne zu bewerten. Und außerdem triffst du den Nagel so oft auf den Kopf. Vielleicht sollte ich mir deine Text übers Bett hängen, um sie auch zu verinnerlichen.Liebe Trinkula,
wie ist der aktuelle Stand bei dir? Ich ertappe mich zuweilen bei dem Wunsch, mein XY möge es mir doch bitte mit irgendeiner furchtbaren Aktion leichter machen zu gehen. Ich habe mich entschieden, bei ihm zu bleiben, so lange eine Trennung mich noch so sehr von den Füßen reißen würde. Nun warte ich im Prinzip darauf, dass er irgendwas völlig verbockt, oder dass es mich mit der Zeit so ankotzt, dass keine Liebe mehr übrig ist. Oder zumindest so wenig Gefühle, dass ich nicht schon allein beim Gedanken an Trennung heule.Ihr seht, es geht momentan ncht vorwärts bei mir. Eher falle ich ziemlich zurück. Und manchmal stehe ich ungläubig da und kann nicht fassen, wie meine vorher glückliche Beziehung in den letzten zwei Wochen so kippen konnte.
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Vielen Dank euch alles schon mal für eure Antworten! Sie sind eine echte Hilfe, ein roter Faden für meine Gedanken und ein Wegweiser.
In den nächsten Tagen möchte ich euch ausführlicher Antworten, sobald meine Zeit es zulässt.
Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit und vor allem Trinkula viel Kraft, es ist beruhigend nicht alleine dazustehen. -
Guten Abend euch allen,
ich würde gern einen kurzen Bericht vom Wochenende hier lassen, für mich selbst und falls jemand mitliest.
Mein XY und ich waren auf einer Feier und obwohl wir gerade vor drei Tagen unser Gespräch (meinen Monolog?) hatten, trank er in gewohnter Manier seinen Schnaps. Zu späterer Stunde zog ich mich zurück, weil ich weinen musste. XY folgte mir und wollte mich in den Arm nehmen. Als ich das nicht zulies, war er sofort genervt.Überhaupt ist das der momentane Zustand, ich distanziere mich zunehmend und darauf reagiert XY folgendermaßen: Er ignoriert die Situation und tut als ob alles in Ordnung wäre. Oder er ist genervt. Vielleicht sollte ich dankbar sein dafür, denn gerade hilft mir sein Verhalten mich innerlich zu entfernen von ihm. Jedoch schwankt auch meine Gefühlslage zwischen Distanz und großer Traurigkeit, dass alle schönen Worte von ihm nichts wert waren und er sich ohne Not für den Alkohol entschieden hat.
Ein bisschen Zeit werde ich wohl für mich noch brauchen, bis ich den Schritt zur Trennung schaffe. Doch wenn es so weiter geht, kommt diese wohl schneller als ich es vor kurzer Zeit noch vermutet hätte. -
Hallo Leergebrannt,
offensichtlich habe ich deinen Faden gefunden! Ich maße mir nicht an, dir Ratschläge zu geben, dafür stecke ich selbst noch viel zu tief drin. Ich wollte nur sagen, dass ich dir von Herzen wünsche, dass du mehr Abstand gewinnen kannst und es dir damit dann besser geht!
Viele liebe Grüße,
Grethe -
Lieber Hans,
ich lese deine Zeilen und weiß dass du Recht hast. Mit allem. Und ich fürchte mich vor den Konsequenzen, die mein logischer Verstand daraus zieht.Liebe Lütte,
ZitatDu kannst ihn nicht ändern.
Das begreife ich immer mehr. Nichts was ich sage oder tue wird etwas ändern. Und auch wenn es jetzt eine Weile besser ist, verzögere ich den vorbestimmten Weg nur. Und schmunzel ruhig! Manchmal tue ich das selber, weil ich (meiner Meinung nach) eigentlich ein selbstreflektierter, gereifter Mensch bin und mich das nicht davor bewahrt hat, nun in dieser Situation zu sein. Noch vor einem halben Jahr sagte ich, dass ich gehe, wenn XY ein Alkoholproblem hat. Sieht man ja wie gut das klappt.Ich tue viel für mich selbst. Wir wohnen noch nicht zusammen, ich habe ein tolles Hobby und eine liebevolle Familie und Freunde. Ich werde irgendwann den richtigen Schritt tun und mich trennen.. das will ich von ganzem Herzen, denn ich will mich nicht selbst zerstören. Aber noch kann ich mich nicht lösen. Vllt tut es mir noch nicht genug weh. Gerade fühle ich mich sehr abgekapselt von allem, als würde ich die Situation von außen beobachten.
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Liebe Lütte, ich erkenne mich so wieder in dem was du schreibst. Danke dass du deine Erfahrungen teilst, das hilft.
Ich möchte kurz von meinen gestrigen Gesprächen berichten. Zuerst das Gespräch in der Suchtberatung. Durch den Austausch hier und die vielen Infos aus dem Netz, war ich (zu?) gut vorbereitet. Leider ging es in dem Gespräch ausschließlich um XY, seine Trinkmenge, Trinkmuster und was ich tun kann um ihm zu helfen. Außerdem hatte ich ständig das Gefühl, mein Berater drängt mich in diese r Beziehung auch langfristig zu bleiben. Meine Versuche das Gespräch auch auf mich zu lenken, fruchteten kaum. Auch Suchtberater sind eben nur Menschen.
Trotzdem hat mich das Gespräch nicht dümmer gemacht.
Am Abend Stand dann das Gespräch mit XY an. Ich habe mir da wohl zu viel erhofft und war anschließend tatsächlich etwas resigniert und geerdet. Er sieht, dass ich ein Problem habe. Er hat natürlich keins, seine Trinkmenge und das ich mich sorge, geben ihm keinen Grund sein Trinkverhalten zu überdenken. Trotzdem (o-ton) ist er zu einem Kompromiss bereit. Unter der Woche keinen Alkohol, am Wochenende wäre entweder Bier oder Schnaps okay. Aber er ist nicht bereit gar nichts mehr zu trinken. Beendet wurde das Gespräch von ihm, ob wir jetzt nicht einen Haken dahinter machen könnten.Was soll ich sagen. Gerade fehlt mir einfach die Kraft die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Ich bin das Thema jetzt schon müde. Wahrscheinlich folgt nun eine Phase der Besserung.. Und trotzdem werde ich versuchen mich langsam zu lösen. Ich brauche mir da nichts vormachen.. der Alkohol ist wichtiger als ich.
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Liebe Lütte,
Ich hab deine Geschichte bis zum letzten Eintrag gelesen. Es war eine von denen, die mich am meisten bewegten und in denen ich mich so sehr wieder erkannte. Und es tat so gut, auch mal von einer überlebenden Beziehung zu lesen.Noch ein paar Gedanken die mir durch den Kopf gehen. Ich versuche mehr bei mir selber zu bleiben, mehr auf mich zu achten. Aber es fällt mir so unglaublich schwer das zu trennen von XY, weil ich (vllt dummerweise) immer noch die Hoffnung habe, dass er nicht abhängig ist und den Alkohol wirklich nur aus Genuss&Geselligkeit konsumiert. Darum kreist die Frage, was ist noch normal, was ist schon abhängig. Wahrscheinlich werde ich es erst in der Zeit nach unserem ernsthaften Gespräch herausfinden. Was wichtiger ist, der Alkohol oder ich.
Haltet ihr es für den richtigen Schritt, noch einmal mit ihm zu sprechen? Momentan weiß er nicht mal, wie sehr mich das Thema belastet, denn ich habe mich seit unserem ersten Gespräch nicht noch mal dazu geäußert. Aber wenn XY nicht weiß wie kurz nach zwölf es ist, hat er auch nicht die Wahl etwas zu ändern. Und dann bekäme ich auch niemals die Antwort auf die Frage, Alkohol oder Beziehung.
Ich weiß das sind keine guten, vorwärtsbringenden Gedanken. Aber sie sind eben da und ich lerne erst, mich selbst langsam wichtiger zu nehmen als ihn.
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Guten Morgen Ohneleben,
vielen Dank für deine Antwort! Wenn du Muße hast es aufzuschreiben oder mir sagst wo ich nachlesen kann, würde mich deine Geschichte sehr interessieren!
Ich habe heute einen Termin bei der Suchtberatung.Gestern Abend hatte ich einen ordentlichen Tiefpunkt.. XY rief mich an und ich hörte schon an seiner Stimme, dass er getrunken hatte. Es war nicht stark auffällig, aber diese Nuance zu überschwänglich und liebevoll. Außerdem hatte er Besuch von Freunden, da wusste ich eigentlich auch vorher schon, worauf es hinausläuft. Und dann traf mich die Erkenntnis, dass ich möglicherweise einen Menschen den ich liebe verlassen muss, mit voller Wucht.
Wenn ich mir die nahe Zukunft vorstelle, sehe ich zwei Wege. Der eine ist eher ein Trampelpfad, das ist der Weg, dass ein Gespräch XY zum umdenken bringt und dass der Alkohol noch keine Sucht erzeugt hat und ich wichtiger bin. Der zweite Weg ist eine Straße, diese führt über eine Besserungsphase von XY letztlich doch zur Trennung. Und es macht mich so unfassbar traurig, aber momentan habe ich solche Angst, dass wir den zweiten Weg gehen werden.
Ich hoffe das klingt jetzt nicht völlig wirr, aber wie so vielen hier, hilft es mir einfach meine Gedanken aufzuschreiben.Oft bilde ich mir ein, dass in meinem Kopf vielen bereits klar ist. Zusammenhänge und Co Abhängigkeit, und wie ich mich verhalten muss. Doch in der Realität funktioniert es einfach so unzureichend.
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Hallo Zusammen,
seit einigen Tagen lese ich mich kreuz und quer durch dieses Forum hier. Ich bin dabei vor allem hier, im Angehörigenbereich, so oft auf Zeilen gestoßen in denen ich mich ein Stück weit selbst erkannte. Schon allein das hat mir geholfen, meine Gedanken zu sortieren und etwas klarer zu werden, im Hinblick auf die nächsten Schritte. Und obwohl ich mich ehrlich gefragt habe, ob ihr es nicht schon leid seid, (so viele ähnliche Geschichten und viele wiederkehrende Verhaltensmuster) geselle ich mich nun dazu und hoffe auf Austausch.
Ich bin in einer noch relativ frischen, aber glücklichen Beziehung zu einem Mann, den ich liebe. Jedoch sind die Mengen Alkohol, die er konsumiert für mich Neuland. Bereits von Anfang an fiel mir auf, welchen Stellenwert Alkohol in seinem Leben besitzt und dass dieser oft Begleiter war. Meist zu geselligen Anlässen, an denen es nicht mangelt. Jedes Wochenende eine Feierlichkeit, unter der Woche die gemütlichen Abende mit Freunden. Unter der Woche ein paar Bier(chen- wie ich diese Verniedlichung hasse), am Wochenende ein paar mehr Bier + härtere Sachen. Wenn wir allein sind, trinkt er nicht oder alkoholfrei. Irgendwann kam der Knall, ein ernsthaftes Gespräch folgte und ich sagte das, was ich in diesem Moment komplett ernsthaft meinte. Dass ich Angst um ihn habe und sein Trinkverhalten kritisch sehe. Aber auch, dass ich ihn verlasse wenn ich das Gefühl habe, er hat ein Alkoholproblem.
Seit dem ist Zeit vergangen, es war eine Weile besser/weniger Alkohol. Sind wir allein, trinkt er alkoholfrei oder gar nicht.Ich weiß nicht, ob sich meine Toleranz verändert hat, oder der Alkohol wieder reichlicher fliesst, Fakt ist ich bin hier gelandet.
Ich weiß auch, niemand kann mir sagen ob mein Partner ein Alkoholproblem hat oder nicht. Und dass das auch nebensächlich ist, denn wichtig ist nur, dass ich mich nicht wohl fühle damit. Ich merke selbst, dass ich Bierdeckel zähle und überlege mit wem er sich wohl heute trifft und wie viel Bier er trinken wird. Und dann erkenne ich, dass das von mir nicht gesund ist und ich vermutlich schon Co bin.
Viele Dinge sind meinem Kopf klar, doch sie tun mir schrecklich weh und ich winde mich wie ein Aal, zweifle an meiner Wahrnehmung und an meinem Urteilsvermögen.Immerhin, ich habe einen Fahrplan. Ich weiß nur nicht wie gut der ist. Morgen habe ich einen Beratungstermin und danach werde ich mit ihm reden. Wenn sich nichts ändert an seinem Trinkverhalten und er sich für den Alkohol statt für mich entscheidet, muss ich mich trennen. Aber ich hoffe so sehr, dass es nicht so kommen wird.
Schon jetzt habe ich hier unheimlich viel mitnehmen können.. Danke dafür. Und voerst einen schönen Abend wünsche ich euch!