Bin ein halber Engländer aber deine Texte verstehe ich sehr gut. Werde den Grund aufsuchen. Das finde ich schon. Da ich neu im Forum bin hätte ich eine kurze Frage: deutet Tuunnelblick Rückfall an?
Sehr merkwürdig, den in letzter Zeit entstehen Tunnelblicke beim Fahrrad und beim Auto fahren.
Beiträge von Williams
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Guten Tag Viola, meine Strategien waren letzte Jahre erfolgreich und Problemlos. Ich ging feiern ohne Alkohol und meine Seele hat es nach der Zeit angewöhnt. Hatte gar keinen Suchtdruck und jetzt plötzlich kommt er aus dem nichts.
Zu den Erfolgsrezept: ich habe viel Sport getrieben und das tue ich momentan auch.
Du beschreibst es könnte eine Falle sein? in fern?
Mfg
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Ja Carl, ich bin unterbewusst schon gezielt auf den Alkohol gegangen. Allein der Scherz ist schon verdächtig.
Nun ja Thalia, ich fühle mich einfach noch nicht stabil nach den 3 Jahren Abstinenz. Will nicht trinken aber mir kommt es vor als wäre ich doppellt. Ähm schwer zu erklären, mir kommt es vor als würde in meinen Körper noch eine Person stecken die mir sagt ,,einpaar Schlücke darfst du ruhig trinken" genau das macht mir Angst. Verstehe nicht wie aus den Teufel diese Gedanken kommen. Letzte 3 Jahre vergingen friedlich ohne Suchtdruck und jetzt spontan sowas. Warum bloss?
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Hallo Linde, nun ja es sollte wirklich ein Scherz sein. Meine Oma und die Gäste wussten nichts von meiner Vergangenheit bzw Alkoholproblem vom früher.
In SGH wurde mir empfohlen jemanden anzurufen bevor man anfängt zu trinken und destotrotz 3 jähriger Abstinenz SHG fleissig besuchen.
Wie ich jetzt bei Oma benehme, keine Ahnung.
Ich weiss über jahre dass die Flasche im Schrank steht und komischerweise kam ich auf idee die raus zuholen,nein stop, ich hatte leichtes verlangen einen schluck zunehmen.. -
Hallo Martin, danke für die Nachfrage, hoffentlich geht es dir gut.
Ich war bei SHG und es hat mir gefallen. Mir wurden dort einpaar Tricks vorgeschlagen.Bin also weiterhin trocken aber heute kam es fast zum Absturz, bin deswegen momentan sehr angespannt.
Meine Oma hat eine Wodkaflasche im Schrank. Diese Flasche hat sie über Jahre stehen.
Ausdem Spass stellte ich die Flasche zum Frühstück auf den Tisch, alle lachten mich erstmal aus. Doch während ich die Flasche wieder in den Schrank stellte, guckte ich die Flasche gierig an und dachte mir
,,komm nur ein Schluck" ich war kurz davor einen Schluck zunehmen.
Nun ist mir bewusst wie gefährlich es ist. -
Hallo Viola, Respekt zu deiner 7 Jähriger Anstinenz.
Du hast mich höchstwahrscheinlich schriftlich durchschaut. Ich beneide unbewusst wie sie Alkohol trinken währenddessen auch Mitgleid mit denen habe. Ein komisches Gefühl hin und her. Wenn ich die Bande sehe erzeugt bei mir die Freiheit und merkwürdiger Gedanken, nachdem Motto ich kann an denen ohne Probleme anschliessen und mittrinken und weggehen. Keiner wird mich in der Bande beurteilen.Ich glaube da ich momentan nicht glücklich bin reizt es wieder nach Alkohol um Gefühle zu betäuben obwohl ich 3 jahre trocken bin.
Es wäre keine Lösung, mein Kopf verlangt irgendwie an eine kurzfristige Erleichterung durch Alkohol, so spüre ich das.
Danke dir für deine ausführliche Fragen, somit habe ich mich selbst durchschaut.
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Ich danke euch, Grundsteine sind wichtig.
Es wäre gut wenn ich bei der SHG mich ehrlich öffne und zu den jetzigen Gedanken informiere. Ihre Warnung tut mir gut, mir ist klar dass die Krankheit tödlich enden kann.
Ja könnte von den Rückfall sterben dass sehe offensichlich wenn es dazu kommt. -
Halllo Martin, meine Aussage klingt überheblich, das Stimmt! Nimm die Aussage zurück.
Zu Sunshine: du bist 14 Jahre trocken und lebst quasi mit Risiko? Hast du diese Risikominimierung lebenslang nötig oder was denkst du?
Und ja, ich war bereits auf schiefer Bahn, durch den Alkohol hab ich es nicht zu sehr dramatisch gesehen.
Ich war während Suffzeit irgendwie arrogant und SGH sah ich als eine Schande obwohl es gar nicht so ist! -
Hallo Martin, habe dich falsch verstanden wegen der Achtsamkeit. Du hast keine Panik wenn Umfeld um dich Alkohol trinkt. Das ist ja schon ein sehr gutes Zeichen.
Die Menschen bzw Alkoholiker am Bahnhof sind obdachlose Alkoholiker.
LG -
Hallo Martin, dieStine und Thalia,
danke ihnen für diese Ratschläge. Nächste Woche gehe ich zum ersten mal zur einer SHG.Sowie ich euch verstanden habe vergehen diese komische Gedanken nachdem weiteren trockenen Jahren, richtig?
Im ersten Jahr der Trockenheit hatte ich viele Alpträume vom Alkohol und Kater und inzwischen gar nicht mehr.Notfallkoffer habe ich nicht, durch den Suff habe ich Arbeit,Freundin und Führerschein verloren. Aus diesem Grund habe ich aufgehört.
Ich benachteilige die Alkoholiker am Bahnhof nicht, auf der schiefer Bahn kann jeder landen aber soweit bin ich nicht gekommen. Das komische ist dass ich ihnen viel Achtsamkeit schenke während sie trinken.
Martin hat diese Achtsamket verloren durch längerer Trockenheit? Richtig? -
Hallo Martin, danke für schnelle die Rückmeldung.
Nun ja, wir haben jahre lang gesoffen. Ich persönlich ca. 1o jahre. Auch wenn es unseriös klingt aber wann klingt dieser Suchtgedächtniss aus?
Du guckst nicht weil du Angst hast oder aus welchem Grund? -
Guten Abend, eigentlich wollte ich erstmal mit zweiter Frage im Forum einbisschen gedulden. Aber sowie ich es sehe, stecken die meisten hier im selben Boot.
Also mir kommen teilweise richtig extreme Gedanken im Gange.
Hoffentlich ist es kein Suchtgedächtniss.Wenn ich am Bahnhof bin und Alkoholikerbande ansehe, kommt mir ab und zu ein Gedanke oder vielleicht sogar Verlangen mit ihnen richtig sinnlos zubesaufen... Es ist ein komisches Gefühl als würde ich sie beneiden.
Wie soll ich diese Gedanken einschätzen?
Juckt es noch bei mir?Zur SHG gehe ich nicht und habe es eigentlich ohne geschafft.
MfG
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Hallo dieStine, Hut ab zu deiner Trockenheit! 7,5 Jahre ist schon eine hervorragende Leistung.
Meine Gedanken kreisen nun teilweise umgehrt, ich denke hatte Borderline und aus diesem Grund gesoffen habe. Das entspicht aber nicht die Wahrheit.
Egozentrisch war ich auch und das schlimmste ist, bei mir waren ständig die anderen schuld!
Was mir nun auffällt dass manche Menschen mich mögen und die habe ich überhaupt nicht beachtet..Ich sag mal so: MIR KOMMT ES MOMENTAN VOR ALS WÜRDE ICH MICH SELBST BELÜGEN. Weil meine Persönlichkeit total verändert Monat zu Monat.
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Hallo the Soroww, wahrscheinlich hab ich durch suff ebenfalls Panikatacken zugefügt. Sind es bei dir inzwischen besser mit den Panikattacken?
Was sagt dein Arzt? -
Hallo zusammen, möchte nicht zuviel von meiner Vergangenheit erzählen.
Auf jeden fall war ich ein Alkoholiker und bin inzwischen 3 jahre trocken.Zum Titel: mir kommt es vor als wäre ich während Alkoholzeit ein selbstsüchtiger, arroganter, eingebildeter Mensch. Keiner konnte mir was antun. Ich tat ständig einer cool obwohl ich jetzt merke dass ich es gar nicht bin! Hat jemand sowas auch erlebt?
Alle sagen ich habe mich ins positive verändert.
Höre Menschen zu, gib ruhig meine Schwäche zu und meine allgemeine Wahrnemmung ist total anders. Ich nimm keine Drogen oder Tabletten
aber ich sehe halt alles offener und deutlicher! Plötzlich achte ich auf Bäume, auf meine Nachbarn, interssiere mich stark fürs sport..
Schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall geht es mir sehr gut und gibt euch nicht auf! Die hoffnung stirbt nie! -
Hallo Barthell und Pink Lady, inzwischen weiss ich dass man bei Panikattacken nichts passiert. wer weiss
vielleicht habe ich diese Angst in der Suffzeit unterdrückt.. -
Danke fürs Reaktionen, selbstverständlich konnen diese leichte Panikattacken auch vom Stress kommen oder so.
War beim Neorologen,Psychologen und Hausarzt.
Nun lass man den Zeitraum weg, sind die Panikattacken überhaupt ein Entzugsymptom? -
Danke für eure Reaktionen Calida und Martin.
Mir ist klar geworden dass ich meine Probleme unbewusst mit Alkohol verdrängt habe auch wenn es absurd klingt. Habe durch Alkohol am Steur Führerschein für 1 jahr verloren und daraufhin eine Arbeitsstelle. War ein extremer Wochenendsäufer, es fing Freitags an bis Sonntag abends.
Meine Freundin hat mich verlassen als sie erfuhr wie ich saufe..
Mein Leben hat sich nun ins positive durch Alkoholverzicht verändert.
Habe guten Kontakt mit neuen Freunden die kaum Alkohol trinken und Frieden mit Eltern wieder hergetellt.
Aufgehört habe ich ohne Hilfe.
War beim Arzt, er ist der Meinung dass es besser wird mit den Panikattacken. Aber nach 3 Jahren? Ist Suchtgedächtniss so komplex? -
Das kenn ich all zu gut dass man unbewusst Probleme mit Alkohol verdrängt.
Erst wenn man länger trocken ist wird es einer klar was fehlt.
Du findest es heraus.
Danke für den Tip. Könnte an Vitaminmangel B liegen oder das Gehirn hat sich noch nicht komplett mit 3 jähriger Abstinenz abgeschlossen. -
Hallo Chriss, stark von dir wie du die Zeit durchschlägst. Mit irgendeinen Hobby wird es dir teilweise leichter fallen auch wenn konzentration nachlässt beim Entzug ( war bei mir so)
Was macht man eigentlich in der Geprächtherapie?
Hatte keine Gesprächtherapie während aufshören aber ich glaube es wäre jetzt auch angesagt. Bin fast 3 Jahre trocken aber leichte entzugsymptome noch da und zwar Panikattacken ab und zu.Wünsch dir viel Kraft!
MfG