Beiträge von Ernest

    Ciao Missnoalk

    Schritt für Schritt (Wiederholung). Dein Gehirn macht ja Riesensprünge... Versuch ev. Dich nur auf den nächsten Tag zu konzentrieren und lass die Anderen andere sein, die Männer halt Männer sein und die Zukunft eben auch Zukunft sein.
    In absehbarer Zeit ohne Alk wirst Du bestimmt gefestigter all dies angehen können.
    Wenn Du Dich in Einzelheiten zu verlierst, wird das eigentlich Offensichtliche (Null-Alk) übersehen.

    Zu Deiner Spaßbemerkung:
    "Im übrigen wenn jemand zufällig gestern einen Mann zwischen 35-55, mit Kinderwunsch, Natur- und Tierverbunden, aktiv aber nicht obsessiv, Musik und Kunst interessiert, Essensliebhaber und eher konservativ (puh dieses Wort kann man kaum noch verwenden ohne sich selbst anachronistisch wahrzunehmen) gebacken hat; Bitte auf unbestimmte Zeit lagern. Ich komm dann drauf zurück ;)"
    eine Spaßantwort: "Bürgerliche" Personen, erwähnen noch die Attribute: lieb, treu, zärtlich, zuvorkommend etc etc etc :D:D:D

    Wünsche Dir eine ruhige Zeit
    Ernest

    Hallo Twizzler

    Interessantes Thema!

    Ich war (hoffentlich bleibst bei der Vergangenheitsform) ein Fernseh-Sessel-Säufer. ca. 2 Flaschen Wein pro Abend. Dies über Jahre. Lebe nicht in einer Partnerschaft. Arbeite im Anstellungsverhältnis extern; 5-Tage-Woche.
    Mit dem Entschluss keinen Alkohol mehr zu trinken (Nov. 2017) kam die grosse Lücke. Zu Beginn kein Problem, da ich mit dem Nicht-Trinken stark "beschäftigt" war.
    Aber mit dem Nicht-Trinken wurden auch Energien in mir aktiviert. So wurde Diverses ausprobiert: Modellbasteln; Motoradreparatur und -instandstellung und schlussendlich bin ich bei Naturthemen hängengeblieben. Heute bin ich ein Möchte-Gern-Ornithologe; ein Hobby Gärtner; Lustwandler, Berggänger und ein Naturliebhaber im Allgemeinen. Seit ein paar Monaten setzte ich mich mit der Religion auseinander. Nicht, dass ich religiös werden will, sondern mehr damit, warum während des ganzen Menschheitsgeschichte die Religion immer ein (Haupt-)Thema war.

    Dies hat natürlich all mein Denken auch verändert. Statt betrunken über was zu sinnieren (was eh ohne Händ und Füss war), gehe ich heute bewusst Sachen und Themen an.

    Ja, das ist es in etwa, was es für mich bedeutet, nicht mehr zu trinken.

    Lieber Gruss
    Ernest

    Hallo Feldmaus75

    Du hast kürzlich folgendes geschrieben:
    "Aus diesem Grund habe ich aufgehört, weiter über meinen Weg zu schreiben. Es gab viele ermutigende, mitfühlende, hilfreiche Antworten, aber eben auch jene mit erhobenem Zeigefinger, die bei mir doch sehr überheblich angekommen sind und mich abgeschreckt haben, mehr von mir zu schreiben :("
    In den letzten Tagen wurde nun genügend darüber geschrieben. War ok und jetzt lassens wirs gut sein (hoffe ich :))

    Jetzt schreibe doch wieder! Am 2. 12. (1.Advent) darfst Du doch Deinen 60igsten feiern! 60 Tage trocken!
    Teil uns doch bitte mit, wie es Dir jetzt so geht.

    Lieber Gruss
    Ernest

    Hallo Hartmut und Karsten

    Es geht hier mir nicht um die Sache, sondern um den Umgang mit den Usern. Oder "wie sage ich es meinem Kinde". Nicht im Traum, würde es mir einfallen alterfahrenen Usern in der Sache dreinzureden.

    Aber Ihr könnt den weniger erfahrenen Usern etwas höflicher mitteilen, als ihnen zu vorzuwerfen (!!!), sie seien nicht trocken. Also quasi ein Versagen an den Kopf werfen.

    Die Zeiten sind gottseidank vorbei, als der Bauer den Knecht mit der Geisel schlug, wenn dieser seine Arbeit nicht korrekt erledigte.

    Das war hier meine Aussage.

    Lieber Gruss
    Ernest

    Lieber Hartmut

    Du schriebst:
    schade das du es nicht geschafft hast trocken zu werden

    Und das, nachdem Sven ca 1 Jahr keinen Rausch mehr hatte.
    Wunderbar.
    So eine Ohrfeige, meine ich, ist der Hauptgrund für den Abwärtstrend dieses Forums.
    Warum schreibst Du so was?
    Nimm Dir bitte doch ein Beispiel vom Beitrag von Elly.

    Und jetzt soll bitte niemand berichten, man sei ein Weichei, wenn man solche unangebrachte Bemerkungen nicht vertragen kann.

    Lieber Gruss
    Ernest

    Guten Abend Forum

    Für meinen Teil, möchte ich das Thema "erhobener Zeigefinger" mit folgenden Satz abschießen: Was nützt dem Lehrer ein erhobener Zeigefinger in einem leeren Schulzimmer?

    Zu den schlummernden Vulkanen:
    Das liebe unbekannte Ich... Stefan Sulke sang vor langer, langer Zeit mal ein Lied: "wenn über eine olle Sache mal wieder Gras gewachsen ist, kommt sicher son Kamel geloofen das alle wieder runterfrisst und führt dich dorthin wo du schon gewesen bist". OK, das Lied hat keinen Zusammenhang mit dem Alkohol. Aber könnte....
    Wenn über meine Krankheit Gras gewachsen ist, so habe ich was verdrängt, sonst könnte ja nichts mehr drauf wachsen? Aber da ja unsere Krankheit nicht heilbar ist, kann ja nur Gras drüberwachsen? Hegen und pflegen will ich die Krankheit ja nicht :)
    Hmmm - Und nach Sulke, wäre noch -das ist der Gipfel - das olle Kamel ich selbst :)

    Also verdränge ich die Krankheit nicht, sondern lebe mit ihr. Und denke nicht Non-Stop an sie. Nein, MUSS nicht mehr an sie Non-Stop denken. Keine Ahnung, wie stark ich gefährdet bin, das Gras zu fressen. Sicher ist, dass ich schon lange keinen Appetit mehr auf das Grünzeug hatte. Und in der Zukunft? Nobody knows... Was ist schon neben dem Tod und den Steuern sicher?

    Was solls? Meine Selbstachtung hat in den letzten 12 Monaten zugenommen. Und mit ihr die Willenskraft. So werde ich den alkfreien Weg weiterziehen und mich nicht beirren lassen durch was-auch-immer.

    Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe
    Liebe Grüsse
    Ernest

    Hallo Du "alter" Weggefährte

    Machst wieder mal einen Tanz auf dem Vulkan, gell! "Verrückter Hund" (Sorry, spaßig gemeint). Wenn das nur gut geht...
    Niemals,wirklich niemals,würde ich einem Alk-Kranken empfehlen, sogenanntes Alk-freies Bier, Puntsch und ähnliches zu trinken. Mann-o-Mann.

    Du musst es wissen. Aber wenn ich einen alkfreien Wein (gibts das?) trinken würde, so wäre ich schneller als der Blitz wieder in der Misere.

    Klar ist der Alk überall präsent. Na und? Muss die große Mehrheit der Menschheit, welche mit dem Alk umgehen kann, wegen uns Kranken auf einen guten Tropfen verzichten? Soll auf das Autofahren verzichtet werden, wenn in Europa x-tausend Menschen im Verkehr sterben oder schwerst behindert werden? Und wenn in Deinem Umfeld lauter Säufer sind, so musst du halt das Umfeld meiden, bzw. es wird Dir automatisch zu bunt als einziger Nüchterner in einem lallenden, babbelnden Haufen zu sein.

    Trage Sorge zu Dir und sei Dir lieb.
    Nüchterner Gruß
    Ernest

    Liebe Missnoalk

    Du darfst nicht enttäuscht sein, wenn Du nicht subito ein Echo erhälst. Ein Wald-Feld- und Wiesenheini wie ich, ist schon an der Limite, Deinen Bericht zu lesen, geschweige denn zu verdauen

    Viola bringts auf den Punkt, wenn sie schreibt
    "Das ist auch etwas, was man hier gut lernen kann: bei sich zu bleiben, wenn einen etwas piekt."

    Für mich war dieses Forum zu Beginn wie ein Tagebuch. Manchmal kam ein Echo, manchmal nicht. Wichtig für mich war das Schreiben. Gedanken einigermaßen zu ordnen, überlegen, wie ich was ausdrücken möchte. Im echten Tagebuch, schreibe ich drauflos. Nach einer gewissen Zeit, beim Lesen, kann ich meinen Gedankengänge da nicht mehr folgen. Geschweige denn meine eigene Schrift entziffern :)

    Und Feldmaus75 bringts ebenfalls auf den Punkt:
    "Willst du wirklich Liebling der Massen werden??? Ich glaube, wenn du dein eigener Liebling wirst, ist das viel mehr wert"

    Dem ist nichts beizufügen.

    Du schreibst:
    "Die Verknüpfung, dass der Tag dadurch schlechter wird (weil es nicht bei einem bleibt), wie man denn bitte einen Erfolg mehr feiern sollte als ihn zu erleben, warum das ewig gleiche Prinzip und zwar Erfolg und Zufriedenheit mit Selbstzerstoerung zu nicht zu machen."

    Lese jetzt dies bereits zum x-mal. Also, äh, ich versteh's nicht. Hat vermutlich wieder mal was mit meinem einfachen Wesen zu tun.

    Wie dem auch sei: Schreib weiter. Nimm Dir bitte die Mühe. Es lohnt sich.

    Abendlicher Gruß
    Ernest

    Liebe Missnoalk

    Puuh....hast Du was durchgemacht. Darf ich schreiben: Gottseidank bist Du noch da? Nein, ist wohl überheblich von mir. Mir kommen die Tränen, wenn ich das obige lese.
    Und jetzt als "Einsames Cowgirl" den Mut gefasst, hier dies zu schreiben? Hut ab!
    Du glaubst an Dich, Deine Kraft und an Deine guten Eigenschaften. Das ist doch viel für Dein "neues" Alk freie (oder-was-immer-freie) Leben.

    Jaja, die Theorie... das "Ding" ist ja nur nützlich, wenn "es" umgesetzt wird. Und Du bist - so wie ich dies verstanden habe - eher eine Einzelgängerin bzw. kein Kommunikations-Genie. Musst demnach ausprobieren, statt darüber mit einem Gegenüber zu diskutieren.

    Ich wollte ich könnte Dir einen guten Rat geben... Aber ich hab den nicht. Langsam angehen. Schritt um Schritt. Tag um Tag. Freude haben an Deinem neuen Leben und diese Freude muss höher sein, als das Unüberlegte. Ist das schon wieder Theorie?

    Ich wünsche Dir alle Energie und viel Freude am Umsetzen.

    Wünsche eine angenehme Nachtruhe
    Ernest

    Schon wieder Guten Abend

    Hatte ein wenig im Forum Beiträge seit März 18 durchstöbert. Die Früheren las ich bereits vor einem Jahr. Außerdem aktivierte ich meine restlichen grauen Zellen im Zusammenhang mit "schlummernden Vulkan". Gelangte da noch nicht zu einem Ergebnis.

    Zum Forum allgemein:
    Irgendwo las ich das Bedauern, dass die meisten Neuen irgendwann so nach ein paar Monaten sich ausklinken. So wie ich im März 18.

    Bei mir war ausschlaggebend, dass mir - sagen wir mal - schlampiges Umgehen mit Essgewohnheiten vorgehalten wurde. Na ja - ich bewies mir selber, dass ich weiterhin keinen Alkohol trank/ trinke. Und ich mich auf dem richtigen Weg befinde. Meinen Weg.

    Anregungen, wie die gestrigen von Correns od. C.F. erlebe ich als bereichernd.

    Es sind die lehrerhaften, Tina-Beiträge (Tina = there is no alternative, nach M. Thatcher), welche mit der Zeit nerven.
    Stopp! Keine Aufregung. Zu Beginn sind diese Tina-Beiträge für Neue zwingend notwendig. Für mich waren sie Rettungsringe. Und führten zu meinem jetzigen Zustand.

    Aber mit der Zeit wird einem klar gemacht, dass die Neuen gefälligst auf die Langzeittrockenen hören MÜSSEN. Denn die haben ja schließlich aus IHREN EIGENEN Erfahrungen den Beweis der Trockenheit erbracht. Aber dies ist IHR Weg. Auch wenn dieser Weg "normal" ist, heißt dies noch lange nicht, dass er der einzige Seeligmachende ist.

    Und so erachte ich die Bausteine als wichtig, aber nicht als sakrosankt.

    Tina-Beiträge sind in meinen Augen haupt verantwortlich für das Aussteigen aus dem Forum. Und irgendwo las ich noch was über lebenslanges Fahrverbot, wenn irgend jemand EINMAL mit Alk am Steuer erwischt wurde. Taliban (oder Fanatismus), sag ich dazu. Kunststück, dass mir das Lesen verleidet.

    Vor "100 Jahren", bei einer Weiterbildung, lernte ich die Transaktionsanalysen. Gespräche laufen zw. "Eltern-Ich - Kind-ich - Erwachsenen-ich. Solange die Gespräche zw. zwei gleichen Ich's ablaufen, ist alles ok.
    Hier hatte ich manchmal das Empfinden eines Ablaufes zw. Erwachsenen-Ich und Kind-ich. Und welcher Erwachsener ist gerne ein zu belehrendes Kind (sinngemäß)?

    So - und jetzt bitte bitte bitte keine Empörung. Solche Foren sind wichtig und notwendig. Mir half das Forum und so auch ganz ganz vielen Anderen.

    Muss jetzt wieder über "Vulkane" nachdenken und lass das Forum, Forum sein.

    Lieber Gruss an Alle
    Ernest

    Salutti per tutti

    Nach einem köstlichen Geburttagsmenü sind die Gedanken etwas träge. Trotzdem möchte ich auf die Bemerkungen von Correns und Carl-Friedrich eingehen.

    Vor einem Jahr war der Alk omnipräsent. So wie ich dies hier auch vor einem Jahr beschrieb. Nach Monaten ohne alkoholische Getränke verlagerten sich - logischerweise - meine Interessen und Anderes wurde (ge-)wichtiger. Also wurde der Alk - auch logischerweise - zum Nebenschauplatz.

    Ist da noch - mit den Worten von Correns - ein nicht erloschener Vulkan vorhanden? Schei...benkleister. Klar ist mir bewusst, dass die Krankheit nicht besiegt werden kann. Aber uns ist ja dies bekannt und lassen die Finger von der Flasche. Und ALLE wissen, was geschieht, wenn nur ein einziges Glas angefasst wird.

    Correns denkt wohl eher an das "seelisch" Unverhoffte. Oder das unfassbare, unbekannte Wesen in uns. Ist dem nicht mit Willensstärke/Selbstbeherrschung beizukommen? So wie mit der Wut, dem Zorn oder anderen unangenehmen Eventualausbrüchen umgegangen wird? Ein Autofahrer weiß, dass er einem Mitmenschen, welcher ihm den Parkplatz vor der Nase wegschnappte, nicht Eins auf die Rübe hauen darf, obwohl er dies sehr wohl gerne tun möchte. Nur dass bei uns nicht der Staat, sondern die Gesundheit eingreift.

    Wie dem auch sei: solche Beiträge wie von Correns und Carl-Friedrich regen mich zum Nachdenken an.

    Mache mir mal ein Tee - habe mittlerweile eine ansehnliche Ansammlung von (Kräuter-)Tees - und hänge mal den Gedanken nach. Denke nehme den "Meditationstee" :)

    Wünsche allen einen angenehmen Abend.
    Ernest

    Sonntäglicher Gruss an Alle

    Allerlei Gedanken spucken im Gehirn herum. Seit ich mich gestern das erste Mal seit März 18 wieder aktiv im Forum anmeldete, ist das Thema Alk stark präsent. Ich las den Beitrag von RiSu zum Thema träumen. Nach meinem Einloggen träumte ich seit langen wieder vom Saufen. Ich trank und trank, das Glas stetig in der Hand. Schweißausbrüche.

    Nein, einen Saufdruck habe ich nicht. Ich frage mich nur, warum das Lesen/Schreiben im Forum das Thema Alk wieder zur Nr. 1 erkorte. Habe ich da was verdrängt? Nein, denke nicht. Habe das Thema Alk auf einen Nebenschauplatz verschoben. Will ja nicht tagtäglich über das Saufen und den Alk nachdenken.

    Ich strebe da ein Nullthema an. Alkhoholfreies Leben als Selbstverständlichkeit.

    Und wieso bin ich dann wieder im Forum? Ach ja.... Das Bewusstsein, dass ein Rückfall eben doch immer möglich ist. Wieder mal intensiv darob nachdenken, wie es so weit kommen konnte mit dem Alkkonsum. Saublöde Sprüche, wie "Alk ist eine Brücke, aber kein Weg" aus dem Gehirn eliminieren. Oder, selbst mitleidig feststellen, das bei mir kein gesunder Geist möglich ist, da ich alkrkank bin (Mensa sana in corpore sano)? Auch so ein doofer Spruch.

    Jaja, der Sonntagmorgen.... Die Sonne scheint, die Wiesen sind weiß vom Reif und ich lasse mal die schwermütigen Gedanken. Freue mich auf das Geburtstagfest meiner mittlerweile 29 jährigen Tochter.

    Liebe Grüsse
    Ernest

    Guten Abend allerseits

    Da bin ich mal wieder. Ein Jahr ist vorbei und seit einem Jahr keinen Alkohol oder alkoholähnliche Getränke getrunken. Immer noch locker mit den auswärtig eingenommenen Mahlzeiten :) - außer bei den Süßspeisen. Da kannte und kenne ich kein Pardon. Riechts nach Schnaps - so gehts retour in die Küche.

    Einfach wars nicht immer... der heiße Sommer, die Mahlzeiten in den Restaurants, die Warenhäuser etc. etc. Aber da erzähl ich Euch ja nichts Unbekanntes.

    Nein, mein Wesen hat sich nicht allzu groß geändert. Bin weder zu Frankenstein, noch zu Franz von Assisi mutiert. Eher etwas besinnlicher geworden. Und eine unbändige Freude an der Natur ist meine stete Begleiterin.

    Das Intermezzo mit dem Motorrad, welches ich mit tatkräftiger Hilfe von einem Mechaniker, instand stellte, verkaufte ich wieder - selbstverständlich mit Verlust. Das Kurvenfieber wurde nicht neu entfacht. Ein Versuch wars auf alle Fälle wert.

    Letzten April wurde ich 60. Unternahm eine 6 tägige Wanderung von Ort zu Ort in der Südtürkei (lykischer Pfad). Alle Tage zw 7 und 9 Stunden unterwegs - grandios. Und der Körper/Geist machte mit!!! Wäre vor 13 Monaten noch undenkbar gewesen bzw. wäre mir gar nicht in den Sinn gekommen so lange zu wandern (Berge sind doch Weinberge, oder?)

    Ich müsste enorm lügen, wenn ich behaupte, meine Gedanken waren/sind nie beim Alk. Aber die Pausen zw. dem Nicht-an-Alk-Denken und Alk-Gelüsten dehnen sich stetig in die Länge. Der Notfallkoffer ist/war ein treuer Gehilfe.

    Und leider sind da noch die Langeweile-Phasen. Vor einem Jahr noch ein Grund zum Griff zur Flasche. Abends, nach der Arbeit kann mich diese saublöde, hinterhältige, gemeine, nichtsnutzige, überflüssige und mühsame Zeit überfallen. Ein wasserdichtes Rezept dagegen fand ich bis dato noch keines. Versteht mich richtig, ich rede da nicht von der Mehrzahl der Abenden.
    Aber Rom wurde bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut (neinnein, kein Größenwahn...)

    Das Forum wird sich wohl ändern. Mahl gucken,wo es hinführt.

    Bis dahin freue ich mich wieder bei Euch zu sein und wünsche Allen ein angenehmes Wochenende.
    Liebe Grüsse
    Ernest

    Guten Abend zusammen

    Na, da bin ich im Thread "Vertrauen vs. Vorsicht" in eine schöne Sackgasse reingelaufen. Was solls.... Am Schluss haben Karsten und Carl Friedrich noch ein paar aufmunternde Ratschläge und Denkanstösse gegeben.

    Für die Schmollecke bin ich zu alt, für Rechtfertigungen ebenso und ich denke nicht daran, als sogenannter nasser Alkoholiker, welcher keinen Alkohol mehr trinkt, aber diesen im Menüplan nicht partout verbannt, von meinem Weg abzukommen.

    Und eine Polemik, nur für die Show,vom Zaun reißen, liegt mir nicht besonders.

    Nach einer miserablen Nacht und einem nachdenklichen Tag, beschließe ich, mich hier für ein Jahr zu verabschieden.

    Drei Zukunftsszenarien sind möglich:
    Trocken nach meiner Facon (bzw. untrocken nach Meinung der LZT) = mein erklärtes Ziel
    Fernseh-Sessel und apathisches Dasein mit der Flasche in der Hand
    Der Weg meines Nick-Namensgebers

    Wenn ich mich im März 2019 hier melde, ists ok.

    Ich möchte mich bei ALLEN hier bedanken. Ohne Euch hätte ich die über 100 Tage ohne Alkohol (oder wie soll ich das jetzt beschreiben? Ungetrocknete Abstinenztage? Nasse Trockentage?) nie geschafft. Habe enorm profitiert. Habe mein Leben recht stark umgekrempelt und viel angepackt. Ich werde viele von Euren Ratschlägen und gutgemeinten Worte mitnehmen. Sie werden mich begleiten UND beschützen vor Dummheiten. Und ich weiß: ich bin noch nirgends und der Weg ohne Alkohol, nein, darf ich ja nicht schreiben :), schreibe ich halt, ohne Rausch und ohne Wein DIREKT zum Munde führen, ist noch hart und dauert. Aber ich bin sehr, sehr zuversichtlich.

    Ich wünsche Euch allen eine gute und angenehme Zeit.

    Ganz liebe Grüsse
    Ernest

    Lieber Karsten

    Ja, es ist mein Leben.
    Nein, in meiner Wohnung findest Du weder Alkohol, noch Weingläser
    Nein, ich koche selten und wenn, dann sehr einfach
    Ja, ich profitiere sehr wohl von den Erfahrungen der LZT

    Aber wenn ich mal auswärts esse, dann genieße ich die Speisen, welche mir munden. Aber ich bestelle nie z.B. flambierte Waren.

    Und wenn Ihr LZT dies als Alkoholkonsum ansieht, ja dann...

    Karsten, Du hast klare Regeln für das Forum. Aber eher verzichte ich auf die Teilnahme am Forum, als in den Restaurants akribisch nach Alkohol in den Speisen zu schnüffeln.


    Lieber Gruss
    Ernest

    Guten Abend Karsten

    Zitat

    warum möchtest du denn keinen Alkohol mehr trinken?

    Lebensenergie und -freude zurück gewinnen. Aktiv und freudig in die Zukunft schauen


    Code
    Was hat dir der Alkohol in deinem Leben so kaputt gemacht, dass du nun keinen Alkohol mehr trinken möchtest?


    das obige, aber in Verlustform. Soziales Umfeld. Konzentration. Willensstärke. Suizidgedanken. Übellaunigkeit.

    Gruss
    Ernest