Beiträge von Aliengirl

    Lieber Thomas!

    Ist sicherlich richtig, dass man sich in eine unabhängige Position bringen sollte, hätte mir in der ersten Reaktion lediglich etwas Interesse und ein Nachfragen gewünscht. Aber vielleicht braucht sie einfach Zeit und schaut erst mal was passiert, vielleicht traut sie auch meinem Vorhaben nicht..ist im Moment auch nicht mehr so schlimm, weil sich der Umgang mit ihr im wesentlichen erst mal gebessert hat. Unter anderem auch weil ich vermutlich verbal nicht mehr so verletzend und gereizt und ungeduldig bin wie zu meiner Zeit im Konsum.
    Ich lasse es erst mal so stehen und möchte sie sicherlich nicht in eine Position drängen sich zwischen mir und ihrem Lebenspartner zu entscheiden. Sie lebt mit ihm zusammen , nicht mit mir....
    Zum Thema Doktorarbeit: Ist das eine randomisierte, prospektive Studie gewesen? Ab welchem Zeitraum wurde Rückfallsfrei gezählt? Das braucht man ja für eine Statistik so wie ich das verstehe. Prospektiv, doppeltgeblindet und randomisiert, sind studienkriterien, die für eine wissenschaflichemedizinische Doktorabeit essentiell sind....
    Liebe Grüße

    Lieber Hartmut,

    Ich kann durchaus nachvollziehen was Du damit meinst. Ich habe den Alkohol auch bewusst und viel, deutlich heute wahrgenommen. Also sehr präsent. Habe dann aber bewusst die Unschöne Seite betrachtet.....kotzende Jugendliche, ältere versoffen aussehende Frauen mit fahlem und unglücklichen bzw gleichgültigen Gesichtsausdruck.
    Aber so eine Veranstaltung war für mich definitiv nicht gut, obwohl ich nie ein Fasnachtsmensch war....ich werde so ein Risiko nicht mehr eingehen.

    Hallo:)

    Ja, bei mir ist alles gut. Vielen Dank der Nachfrage. Ich habe gerade nur irre viel zu tun....war gerade mit meinem Kleinen und meiner Mutter auf dem Rosenmontagsumzug! Letztes Jahr stand ich noch nebendran mit einem Glas Sekt in der Hand, diesmal richtig mit meinem Kleinen dabei;) früher ist meine Mutter auf noch eine Flasche Wein mit zu mir gekommen, heute waren wir beim Bäcker und haben Gebäck geholt. Eine gute Erfahrung heute. Obwohl ich irgendwie natürlich wieder in direkten Kontkt mit alkoholiseierten Menschen gekommen bin....habe auch kurz daran gedacht wie es wäre jetzt auch beschwippst an dem Umzug teilzunehmen, habe dann aber den Gedanken zu ende gedacht.....da will ich nie wieder hin! Der Gedanke war sofort verflogen...
    Bei meiner Mutter hat mich zuerst geärgert, dass so überhaupt keine Reaktion auf meine Erklärung kam, mittlerweile hat sie es aber geschluckt und war auch mit Backwaren zufrieden mit mir zusammengesessen. Was will man auch erwarten...
    Ich habe früher zwei Freunde von mir angesprochen, als mir aufgefallen war, dass sie zuviel getrunken haben. Damals war mein Alkoholkonsum für mich noch im akzeptabelen Bereich, war er natürlich auch schon nicht mehr, retrospektiv betrachtet.... Hatte mich mit der Thematik nicht auseinander gesetzt und ihnen vorgeschlagen Ihren Konsum vielleicht aufs Wochenende zu beschränken, natürlich nicht richtig, aber ich habe meine Freunde direkt darauf angesprochen.
    Bin allerdings auch ein sehr direkter Mensch im Gegensatz zu zB meiner Mutter und kann natürlich nicht das von Anderen erwarten, was ich selber tun würde.....

    Hallo:)

    Ich habe es gerade eben nochmal meiner Mutter gesagt. Dass ich Alkoholikerin bin und nie wieder Alkohol trinken möchte. Dass es mir lieb wäre, wenn sie und andere meinen privaten Bereich als Alkoholfreie Zone betrachten und auch in Gesprächen nicht ständig was sie heute trinken und auf was sie gerade anstossen.

    Kein Fragen nix, ausser ein mitleidiger Blick.... ..???

    Wie gesagt ich weiss, dass ich es versuche richtig zu machen, es macht mich aber trotzdem wütend und zornig, wenn so reagiert wird.
    Und all die Jahre davor nie hinterfragt wurde, warum zuviel getrunken wurde und ob man ein Problem hat. Finde ich irgendwie schäbig....

    Wie seht ihr das? Ich gehe jetzt erst mal zum Sport, ich muss mich etwas abreagieren.

    Liebe Grüße von Aliengirl

    Hallo Hartmut,

    Ich habe gemerkt, dass ich am Anfang wohl nicht deutlich und klar genug war, das NIE WIEDER zu betonen. Zum einen weil mir am Anfang noch nicht mal selbst über diesen endgültigen Entschluss bewust war, zum anderen eben weil mir die Grundbausteine nicht bekannt waren. Ich habe diese Forum erst später entdeckt und mir zuvor keine externe yhilfe gesucht. Da ich mich aber als Alkoholikerin bekenne und nie wieder trinken möchte, muss ich jetzt natürlich meine Hausaufgaben nachholen. Und bin auch fleissig dabei, so dass ich in Situationen, die mich triggern könnten, nicht mehr gerate.
    Allerdings habe ich trotz dem entgegengesetzten Rat von einigen von Euch für einen Urlaub mit meinem Sohn entschieden. Allerdings kein Hotel, sondern ein Kinder und Familiencampingplatz mit Selbstverpflegung. Habe mich für eine Strandhütte entschieden und habe mir davor echt Gedanken gemacht, ob die Situation gefährlich werden könnte. Obwohl ich noch weitere 2 Zimmer zu Verfügung habe, nehme ich keinen meiner alten trinkenden Freunde mit. Bevor ich mich in Gefahr bringe, bleiben die Zimmer lieber leer stehen:)
    Ich versuche, ähnlich wie Cadda, eben die Situationen im Vorfeld durchzuspielen und abzuwägen, ob es gefährlich werden könnte oder nicht. Habe hier nicht so viele Freunde mit denen ich mich zum Trinken treffen könnte und meine Nachbarin hat es lediglich einmal nach meinem Start hier versucht. Mit ihr werde ich aber definitiv nochmal konkret darüber sprechen, dass bei mir eben ein alsolut alkoholfreier Raum ist.

    Liebe Penta,

    Komischer Weise gab es die nicht. Die trinken eben alle noch. Und da ich mit der Geburt meines Kleinen die Stadt und damit mein Umfeld gewechselt habe, habe ich hier ehh keine trinkenden Freunde. Habe hier eben nach der Stillzeit angefangen abends alleine zu trinken, und da ging die Trinkmenge eben schnell sehr hoch, so wie vor der Schwangerschaft. Das hat mich erschreckt und ich bin hellhörig geworden....

    Ich habe letztes Jahr von Anfang März bis Mitte Mai keinen Alkohol getrunken, aber eben mit dem Vorsatz eine Pause zu machen und dann kontrolliert weiter zu trinken. Hat natürlich nicht funktioniert und musst dann eingestehen, dass nur ein Weg in frage kommt, wenn ich so nicht weitermachen will. War aber eher so im Unbewussten diese Entscheidung. Vor einem Jahr habe ich allerdings gesagtich mache eine Trinkpause ohne Gründe zu nennen. Wurde auch nie hinterfragt. Allerdings trinken eigentlich die Meisten in meiner Familie recht viel. Der Mann meiner Mutter ist definitiv Alkoholiker und sie trinkt eben auch ihre 1-2 Gläser Wein täglich, hat aber nie dieses nicht mehr aufhören, wenn einmal angefangen wie ich....

    Liebe Penta,
    Ist es nicht irgendwie absurd: Du trinkst über Jahre. Dein Umfeld, incl Familie bekommt das aktiv mit, auch das Ausmaß. Niemand in der ganzen Zeit kommt mal auf Dich zu und fragt, ob Du Hilfe brauchst, oder ob Du ein Alkoholproblem hast. Unter Freunden bekennst Du Dich als Alkoholiker ohne dass Du ein komisches Gefühl damit hast. Und erst ab dem Zeitpunkt der Abstinenz, also wenn Du auf einem gutem Weg bist bzw an deiner Krankheit arbeitest, wird Dein Problem irgendwie negativ belegt.....davor das viele Trinken aber bedingungslos akzeptiert.....sehr skurril...

    Liebe Penta, liebe Cadda ;)

    Ich hatte heute arbeitstechnisch keinen so tollen Tag, nicht wegen der Kollegen, sondern wegen der Thematik. Nichts desto trotz habe ich gerade eben einer Verwandten, die mit mir hier im gleichen Haus ( seperate Wohnung) lebt, nochmal und wie Cadda vorgeschlagen hat noch mal deutlich gesagt, dass ich mich als Alkoholikerin bekenne und nie wieder trinken möchte. Wir kamen dan auf das Urlaubsthema zu sprechen, uns sie meinte, ich könne, dann ja wieder ein bisschen was trinken. Habe ihr dann erklärt, dass genau das bei mir eben nicht mehr geht. Hat sie ja früher auch mitbekommen, sie war oft hier zum Essen und abends. Sie selbst trinkt aber fast gar keinen Alkohol. Zumindest wird sie, obwohl es sowieso sehr unwahrscheinlich gewesen wäre , nicht mit einer Flasche Wein vor der Türe stehen.. so und gestern abend habe ich meinem besten Freund ein lang geplantes Konzert für April abgesagt...ich freue mich da schon seit August drauf. Aber die Prioritäten haben sich geändert.....
    Ich bin stolz auf meine Konsequenz, trotzdem ist heute nicht me8n Tag:(

    Lieber Thomas,

    Mir geht es sehr gut. Danke der Nachfrage. Mich haben die Situationen (Nachbarin und Mutter) jetzt im nachhinein eher gestärkt und habe wie oben erwähnt den Plan nochmal klar das NIE WIEDER und warum nie wieder diesen Personen zu erläutern. Ich konnte das Karnevalsgedöns nie leiden und sehe es eher als Trauerspiel unserer Gesellschaft, werde allerding mit meinem Kleinen dieses Jahr zur Kinderfasnacht gehen. Er ist Feuerwehrmann. Hatte heute richtig Elan und habe sogar bei meinem Nebenjob eine krasse Gehaltsneuverhandlung geführt. Das war längst fällig, jetzt wird nicht mehr länger aufgeschoben, das Leben beginnt gerade neu......

    Liebe Cadda,

    Ja ich glaube es ist wirklich wichtig noch einmal vor den besagten Personen klar zu stellen, dass ich NIE WIEDER Alkohol trinken möchte und werde. Vielleicht war es wirklich zu undeutlich, gerade am Anfang, weil es ja auch eher als Pause bzw. Aufhören ohne genau zu wissen was passiert, also unvorbereitetes Aufhören begann. Da muss ich jetzt definitiv nochmal nachbasteln um die Wichtigkeit meines Lebensprojekts zu untermauern:)
    Vielen Dank für den Gedanken, bringt wahrscheinlich mehr als sich ständig über sowas aufregen zu müssen oder sich vielleicht noch in Gefahr zu bringen. Vielen Dank dafür.
    Ja Fitness ist super, vor allem macht es echt Spass wenn sich so schnell Erfolge einstellen und man einfach sein Körpergefühl zurüch gewinnt. Haben Deine Kinder sich schon irgendwie geäussert, dass sie bei Dir eine Veränderung festgestellt haben? Wenn ja was haben Sie gesagt, oder hast Du bei Ihnen auch schon festgestellt, dass sich für sie etwas verändert hat. Ich glaube mein Kleiner hat es noch nicht so mitbekommen, aber zur Zeit sagt er mir ständig, wie lieb er mich hat und er die beste Mama der Welt hat. Das gibt soviel....ich liebe ihn dafür:)

    Lieber Thomas,

    danke für Deine Worte, kann ich heute wirklich gebrauchen.
    Ja, meine Nachbarin ist schon recht trinkfreudig, allerdings habe ich meistens weitergetrunken, wenn sie nach ihrer ersten Flasche nach hause ging und sich hingelegt hat. Muss dazu sagen, dass sie so das Alter meiner Mutter hat, also über 20 Jahre älter ist als ich, es aber letztes Jahr persönlich nicht gerade leicht hatte. Zu meiner nassen Zeit, hatten wir die Thematik ja schon auf dem Tisch und sie selber was der Meinung, dass unser Alkoholkonsum grenzwertig sei und uns mancheiner durchaus als Alkoholiker bezeichnen könnte....deswegen wundert mich die heutlige Aussage. Als ich gesagt habe, dass ich in fünf Jahren eben nicht mit einer durchlöcherten Leber dasitzen, liegen oder gar nicht mehr sein will, fragte sie, ob es denn wirklich so schlimm sei....Ja, wenn man alle 2Wochen einen Wäschekorb mit Weinflaschen wegbringt...schon!
    ber ich weiss selber, dass man manche Dinge einfach versucht auszublenden, oder sich schönzureden. Wie Du so schön sagtest, man muss eben hundertprozentig ehrlich zu sich selbst sein.... um zu verstehen um zu lernen.
    Gerade für mich und andere, die das Leben drumherum in der nassen Zeit noch irgendwie gewuppt haben und noch nicht einen totalen Absturz hatten, also den maximalen Tiefpunkt nicht erlebt sondern nur erahnt haben, ist diese Reflexion von größter Bedeutung.
    Liebe Grüße von Aliengirl

    Lieber Martin,

    Danke für Deine Anteilnahme. Ich war eben echt etwas vor den Kopf gestossen. Genauso von meiner Mutter, die im Urlaub ist und mir schon mindestens drei Mal am Telefon erzählt, dass sie gerade gemütlich einen Wein, oder einen Sekt oder eine Sangria trinken.. . .wollen die mich alle verarschen? Haben die den Knall nicht gehört? Ich habe es meiner Familie und meinen Freunden gesagt...war ich zu undeutlich?
    Puh, heute war ich nicht im Fitness, das kommt natürlich erschwerend hinzu....

    Liebe Cadda,
    Vielen Dank für Deine Worte hier und ich habe heute in der Tat recht viel von Dir gelesen, bin allerdings noch nicht ganz durch. Ich finde es ganz toll wie Du das ganze umsetzt und ich kann gerade die Schuldgefühle den Kindern gegenüber soooo gut verstehen. Ich war eben auch an einem Punkt, wo ich mir gedacht habe, dass ich das so nicht weitermachen kann und will, eben auch aus Verantwortung meinem Sohn gegenüber. Er hat es zwar nicht soo mitbekommen, aber ich habe ihn regelmäßig mit einer Fahne ins Bett gebracht und ihn abends oft einfach vor den Fehrnseher gesetzt, war oft ungeduldig oder wie Du auch gesagt hast, eben nur physisch anwesend....das hat gereicht!
    Vielen Dank auch für den Tip Gedanken zu Ende zu denken....
    Gartenarbeit und Kochen mit ein bis zwei bis drei Flaschen Wein, waren eben schon die Regel so ziemlich jeden zweiten bis dritten Tag oder auch öfter...
    Ich habe eben auch den Rausch genossen und zum Teil dann gar nicht mehr selber gegessen....es war nicht kochen um zu essen, sondern kochen um zu trinken...wie absurd!

    Heute stiefelt dann eine Nachbarin bei mir abends rein, mit ner Flasche Wein in der Hand. Sie weiss bescheid! Ihre Aussage: Trinkst Du immernoch nichts? Ich: nein, natürlich nicht! Sie: aber es stört dich ja nicht , wenn ich ich was trinke, ... da sitzt sie schon am Tisch und macht siche den Wein auf und fragt micht nach einem Glas. Ich kam mir total überfahren vor. Gerade nach meinem Gespräch mit meinem Kumpel gestern war ich heute eh den ganzen Tag etwas Gereizter als die bisherigen Tage meiner Nüchternheit....
    Ich habe aber nicht das Gefühle gehabt trinken zu müssen. Ich habe ihr dann gesagt evtl mal eine Kur machen zu wollen oder eben eine Therapie, die Antwortunfassbar: also Du bist doch nicht abhängig, denkst Du exht dass Du ein Problem hast. Ja, sonst hätte ich nicht aufgehört und das schon mal a allen gesagt. Dann ihr einwurf: auf keinen Fall eine Kut oder Therapie mit der Thematik, dann bist Du für immer abgestempelt...bei der Krankenkasse, beim Arbeitgeber, nehme meinen gut gemeinten Ratschlag an und mache das auf keinen Fall.....
    Ich wusste gar nicht mehr was ich sagen sollte und war echt froh wieder alleine zu sein, weil Verständnis sieht anders aus. Muss dazu sagen, dass diese Nachbarin davor mindestens 2 Mal die Woche bei mir war zum Weintrinken, jetzt seit Weihnachten war sie das erste mal da....
    What a day!!!!!

    Liebe Sunshine!

    Mich hat das Gespräch schon etwas aus der Bahn geworfen. Aber ich habe kein Verlangen gehabt jetzt Alkohol zu trinken. Ich fühle mich nach wie vor mit meiner Entscheidung sehr gut, weil es mir eben körperlich sehr gut geht. Fühle mich ungelogen 10 Jahre jünger, oder ich habe mich zu meinen Saufzeiten eben unendlich alt gefühlt....
    Allerdings sollte ich meinen Freund jetzt definitiv nicht treffen, das würde definitiv eine Gefahrenquelle für mich sein. Er meine er weiss ja, dass er jederzeit aufhören kann, er weiss ja das es geht.... Genau das hat micht stutzig gemacht. Ich glaube, sein Suchtgedäxhtnis hat ihm eben eine ganz böse Falle gestellt. Ich finde es schön hier lernen zu können und hoffe selber den Fallen ausweichen zu können.... danke für die Hilfe:)

    Mitunter einer der Gründe für meinen damals recht spontanen Entschluss keinen Alkohol mehr zu trinken, war ein Gespräch mit einem sehr sehr engen Freund, den ich schon fast 20 Jahre lang kenne. Wir haben uns im Ausland damals kennengelernt und habe damals viel miteinander getrunken. Wir haben immer in unterschiedlichen Teilen Deutschlands gewohnt, haben uns alle paar Jahre mal gesehen und meistens im Suff unsere damaligen Beziehungen zerstört oder stark gestört, weil wir mit einander dann in der Kiste gelandet sind. Gut wir hatte lang keinen Kontakt, vor Weihnachten haben wir dann telefoniert und er hat mir erzählt, dass er seit über drei Jahren trocken ist. Wir wissen beide schon immer von unserer Sucht. Ich war total begeistert und habe ihn als richtiges Vorbild gesehen. Und unter anderem mich daraufhin eben auch entschieden auch aufzuhören. Gerade hat er mir erzählt, dass er an Sylvester wieder Alkohol getrunken hat und jetzt wieder ca 2-3 Bier täglich trinkt. Ich bin traurig! Das hätte ich nie gedacht....er klang vor Weihnachten so überzeugt. Hat das Gespräch mit mir ihn vielleicht sogar wieder getriggert....er war 3,5 Jahre zufrieden trocken.

    Was ich damit sagen will, ohne den zeitgleichen Entzug von beiden Suchtmitteln, hätte es für mich definitiv nicht funktioniert......Zigaretten schmecken mir ohne Alkohol nicht und Alkohol nicht ohne Zigaretten......und da ich nicht mehr Trinken und Rauchen möchte, sondern gesunden und mich in meinem Körper wieder wohl fühlen will, gab es für mich keine Alternative!!!!

    Hartmut : Suchtverlagerung ja definitiv mehr Schokolade und sehr viel mehr Sport. Ich gehe wenn möglich immer gleich nach der Arbeit ins Finess, da ist mein Kleiner noch im Kindergarten. Finde diese Art von Suchtverlagerung aber nicht negativ, weil es ja mit dem vorgenommenen gesünderen Leben zusammenpasst. Ich bin ausgeglichen und ehrlich zufrieden und das konnte ich echt lange nicht mehr sagen.
    Heute war eine Bekannte da und hat bei mir auf der Terrasse eine geraucht. Durch den Geruch hatte ich kurz das Verlangen mir einen Wein einzuschenken und mitzurauchen....ich gehe den Weg aber nicht mehr zurück.....da sind mir meine Ausgeglichenheit und Zufriedenheit tausendmal wichtiger... ab sofort heisst es deshalb Rauchverbot für Besucher, zum Selbstschutz...dabei wollte ich nie ein militanter Nichtraucher werden. So ändern sich die Sichtweisen....

    Ich wünsche Allen ein schönes Wochenende:)
    Habe total gut geschlafen heute Nacht, so richtig tief....das Gefühl wirklich komplett erholt aufzuwachen ist fantastisch:)
    Heute Sport, was Leckers gegessen und jetzt Zeichentrickfilme schauen mit meinem Kleinen auf dem Sofa, toller Tag:)
    Seit ich nicht mehr Trinke, koche ich nicht mehr so gerne....habe früher immer in der Küche während des Kochens das erste und zweite Glas Wein getrunken. Vielleicht möchte ich unbewusst diese Situationen meiden, vielleicht macht das Kochen ohne Wein auch weniger Spass? Habt ihr eine Idee? Oder evtl einen Lösungsvorschlag?