Doch, aber ich bin noch bei " Du willst eben einfach noch nicht wirklich"..
Sind soviele Tische auf ![]()
Doch, aber ich bin noch bei " Du willst eben einfach noch nicht wirklich"..
Sind soviele Tische auf ![]()
Hallo Herr Palomar,
selbst wenn von anderen keine (unsensiblen) Sprüche kommen, man ist zu Beginn ganz schön auf sich selbst zurück geworfen.
Andere können gar keine Ahnung haben, was in einem zu Beginn los ist
Du lernst dich ja selbst erst wieder neu kennen.
Eine Balance zu entwickeln zwischen 'Dazugehören' und 'ich bestimme jetzt mal für meine eigene Sicherheit' ohne irgendein schlechtes Gewissen , ist mE das größte Übungsfeld.
Kannst du dir vorstellen, dass viele Frische 1-2 Jahre diesen Abstand gehalten haben? Ich hätte es damals nie gedacht und doch war es so.
Üben muss man auch üben.
Dranbleiben und viel Spaß.
Schön wenn du nicht haderst.
Gruß taxi
Hallo Thalia,
ich möchte mich mal bei dir bedanken.
Deine Beiträge, die reflektierte Art haben mich immer sehr angesprochen.
Bei dir konnte ich Worte und Beschreibungen lesen, für das was ich erlebte und noch nicht so formulieren konnte.
Als du hier mit schreiben anfingst, war ich gerade in meinen ersten Monaten und begann mein Leben neu zu sortieren.
Du hast ohne es zu wissen einen tollen Teil dazu beigetragen.
Danke dafür und
Gruß taxi
Hallo Horizont,
mit gut zwei Monaten hast du schon über sechzig Tage und Nächte was anderes getrunken als Alkohol. Literweise ![]()
Schön, zumal du dich wohlfühlst, wenn ich das richtig verstehe.
Vermisst du den skype Freund und klappt es gut mit dem Abstand?
Schlaf ist ein häufiges Thema nach Alkoholstopp. Und Übermüdung, oder auch Schmerzen bei Erkrankung gehen ganz schnell ans Nervenkostüm.
Da sagt dann das Suchtgedächtnis, dass ihm die paar Liter Brause garnichts ausgemacht haben.
Gut gemanaged.
Ein Variante ist es, sich körperlich müde zu machen. Da fordert aber ja gerne ein kleiner Schweinehund Mitspracherecht ein.
Gruß taxi
Hallo herr palomar.
Ja da kann jetzt eine spannende Zeit beginnen, alles aus neuem Blickwinkel kennenzulernen.
Gutes Ankommen hier
Gruß taxi
Hallo,
in Island wurde vor Jahren sehr erfolgreich ein Präventionsprogamm auf die Beine gestellt zum Thema Jugendliche und Alkohol.
Hat Spaß gemacht, mich da mal einzulesen.
Es bestätigt, wie ein erfülltes junges Leben nachhaltig die Entwicklung beeinflusst.
Wenn etwas anderes wichtiger und spannender ist, braucht keine Lücke betäubt oder beeinflusst werden. Dann kümmert man sich gerne um das Tolle.
Etwas das wir auf unserem nüchternen Weg erstmal neu lernen oder wieder aktivieren dürfen.
Deshalb heißt es zu Beginn der Abstinenz auch oft, sich zu erinnern, was ich früher gerne gemacht habe. Muss gar nicht immer was Neues sein.
Gruß taxi
Es sollte heißen :
Ist Fachklinik auch eine Möglichkeit?
Gruß
taxi
Hallo fontifex ,
gut dass du dich meldest, nur nicht isolieren.
Was hat denn die letzten 5 Jahre geholfen?
Du schreibst Wasser trinken geht nicht, Austrocknung geht sehrschnell und macht das Hirn durcheinander.
Merkst du ja gerade.
In die Klinik kam damals jemand mit X Jahren Abstinenz in einem ähnlichen Zustand, wie du es beschreibst.
Er hat sich dort ziemlich direkt zur Aufnahme gemeldet und keinen Rückfall gemacht.
Du beschreibst dich als an der Grenze des Erträglichen, hole dir Hilfe. Hast du die 2 Freunde von oben informiert, ist Fachklinik
Hallo Horizont,
das ist doch eine interessante Beobachtung und hoffentlich war sie nicht nur seltsam sondern auch schön.
Wahrnehmung abspeichern und merken.
Ein klarer Horizont, ahoi.
Ich will ja nichts herbeireden und schon garnicht im öffentlichen Teil herauslocken, aber kratzt dich so gar nichts im Moment?
Damals war es im ersten 3/4 Jahr 2mal ganz haarscharf. Ich war mir keines Auslösers bewußt. Meine ausgeprägte Angst hat mich geschützt.
Fühlst Du Dich geschützt?
taxi
Hallo Thalia,
klasse Artikel, danke dafür.
Gruß taxi
Hallo V15,
was du mit meiner Antwort tun sollst? Keine Ahnung.
Ich dachte nur, ganz pragmatisch die Begriffe auszutauschen, macht ja was sichtbar. Wenn das offene Fass Alkohol vor der Tür steht, dann gilt doch für mich, es nicht anzufassen oder ins Haus zu holen.
Andererseits könnte ich mich in das Fass auch hineinsetzen und schwupp, weg bin ich wieder.
" Ist es denn nicht normal, von Alkohol abhängig zu sein "... egal ob es normal ist, für mich war es jedenfalls nicht gut.
Dein Ansatz war ja ,Angst vor seinem Wiederauftauchen" zu haben.
Die Folgebeiträge fand ich aber auch sehr interessant.
Hallo Mala14,
schade dass du hier nicht mehr schreibst. Wenn du wieder drinhängst, denke bitte daran, dass dein nächster Ausstieg gesünder und sicherer mit Fachleuten ist. Du hast deinen ersten Blick in die nüchterne Welt so schön für dich erlebt. Und ja, man bekommt es mit sich selbst zu tun, die gefluteten Baustellen zeigen sich, wenn der Nebel verschwindet.
Mit Unterstützung und klarem Kopf lassen sich die angehen.
Laufen haben wir auch an der Hand gelernt.
Alles Gute wünscht taxi
Hallo Verzweifelt 15,
bisher habe ich im co- Bereich nicht geschrieben, aber es springt mich gerade an, in deinem Text mal die Vokabeln auszutauschen..
---"meinen xy und er" austauschen gegen "Alkohol"
---"Therapie" gegen "Schrank oder Geschäft"
---" er wieder hier steht" gegen " ein gefülltes Glas mit Alkohol wieder auf meinem Tisch steht"
--- welche Erfahrungen mit " .." nach dem abgeschlossenen Schrank
Was würdest du mir dazu raten?
In deinem anderen Faden hast du großartige Antworten erhalten. Hast du da nochmal durchgelesen?
Viel Erfolg
Gruß taxi
Hallo Horizont,
ich schließe mich Thalias und Dantes Worten an und willkommen auf deinem neuen Weg.
Mein stärkstes Gefühl war anfangs Erschütterung, dass ich es überhaupt soweit habe kommen lassen.
Das forum hatte einen sehr großen Anteil daran, dass ich aus der Sucht herausgefunden habe.
Sowohl hier digital, als auch draußen analog, kam ständig die Erkenntnis "das ist ja wie bei mir".
Und dann ist Platz für Fragen.
Zu deiner Überlegung zu dem Freund:
Du könntest ihm genau das sagen, was du in deinem letzten Absatz für dich festgestellt hast.
Einen Austausch zum Thema habt ihr ja bereits schon länger.
Bist du eigentlich traurig, oder vielleicht schockiert, wohin dein Weg dich nun gebracht hat?
Du liest dich so aufgeräumt.
Gruß taxi
Hallo Mala14,
Glückwunsch zu deinen ersten 1 1/2 Monaten und dass du dich damit gut fühlst.
Ich habe mir damals nur einen ernsthaften Versuch gegeben, weil ich wusste dass es anders keinen Sinn macht.
'Es wird nie wieder so einfach wie beim ersten Mal'
Sätze sammeln--
das wurde in den nächsten Wochen und Monaten zu meinem ersten Rüstzeug.
Nach und nach kamen Erlebnisse und Gefühle dazu, durch die ich diese Sätze erst umfassend verstand.
Manche sofort, andere flackerten mir nach 2 Jahren durch den Kopf.
Und nochwas: " ich bin sowas von am Anfang"
Diesen Satz habe ich selber umso intensiver erlebt, als mir klar wurde, dass es funktioniert und so weiter gehen soll.
Komme was da wolle.
Weiterhin viel Erfolg, wir lesen uns "drinnen".
Gruß taxi
Hallo Mario B,
wie klappt es mit deinem neuen Fundament?
Ich erinnere mich an das gute Gefühl, die ersten großen Steine zu positionieren (Hilfe finden, Akzeptanz, endlich anfangen) und mit der Zeit die Zwischenräume zu verdichten (gute Erlebnisse, verarbeiten, dranbleiben). Die Schritte waren anfangs schmal , stur, ängstlich nur nach vorne gerichtet.
Wie es gehen kann, habe ich hier und in Gruppen gelernt.
Tage zählen macht Spaß. Erstmal Strecke machen u Abstand finden, war aufregend genug.
Du pirschst dich schon bald an die 222 heran, sie ist in Sichtweite.
Das mit der Strichliste gefällt mir.
Alles was einem einfällt, die Veränderung für sich sichtbar zu machen, sind auch neue Steinchen für die Zwischenräume.
Weiterhin viel Erfolg
Gruß taxi
Hallo Mala ,
gefällt mir sehr, wie du deine erste Zeit erlebst und beschreibst.
Mein Lieblingssatz davon ist:
"Ich will wissen, wie das weiter geht ".
Erinnere mich an viele ähnliche Gedanken.
Mein Erleben war anfangs auch sehr verdichtet, alles war positiv aufregend.
Gleichzeitig war ich sehr kritisch und konnte mich durch die Infos hier gut "abgleichen " wo ich denn stehe.
Ach wie schön, wenn der Nebel sich langsam lichtet.
Gruß taxi