Beiträge von Apfel

    Hallo Blume,

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    Vielleicht ist das gerade das, wovor ich Angst habe, was ich nicht möchte.
    Ich kann schlecht aufmachen, und kann ihr sagen, was ich denke...nämlich dass er ein Trinker ohne Rückgrat ist....und das ich für meinen Teil auch nichts dagegen habe, wenn wir ihn hinter uns lassen.
    Dass es nicht ihre Schuld ist, das ist ein wichtiger Punkt. Da kann ich schlecht in sie hineingucken....


    .....
    Vielleicht habe ich Angst, ihr weh zu tun, wenn ich ihr zeige, was in *mir* vorgeht, und darum meine eher indifferente Haltung.
    Mag sein, ich überfordere sie.

    ich denke, dass es für das kind wichtig ist zu erfahren, dass der vater krank ist.

    ich habe nach der trennung versucht meinem kleinen zu erklären, welches verhalten normal ist und welches krank.

    vielleicht sieht die kleine manches auch mit anderen augen, wenn man ihr zeigt, dass es auch menschen gibt, die sich freuen, wenn man sie anruft (z.b. die oma). das ist dann "normal" und auch schön fürs kind und der vater regiert anders, weil er krank ist. also warum dann nicht öfters mit der oma telefonieren? ;)

    gruß apfel

    Hallo Silberstreifen,

    ich habe diese situation auch durch. mein partner war in in langzeittherapie und nach ein paar wochen legte er wieder mit der sauferei los.
    :roll:

    glaubst du, er wird sein verhalten jetzt ändern? er hat soviel gelernt und erfahren und trinkt trotzdem weiter?

    ab diesem zeitpunkt war meine hoffnung vollends zerstört. ich gab ihm dennoch eine letzte chance, doch als er ein paar wochen später wieder trank, trennte ich mich von ihm. mein partner fing damals auch das arbeiten nicht gleich wieder an, vielleicht weil er (krankheitsbedingt) gar nicht wollte?

    nur noch der alk hat gezählt. naja und ich wurde von vorn bis hinten nur noch von ihm verarscht und geblendet.

    jetzt ist die frage, wie lange willst du das noch mitmachen? glaubst du er wird sich ändern? ist noch ein funken hoffnung bei dir da?

    ich habe durch die sauferei nur noch gelitten. und diesem leiden konnte ich durch meine trennung ein ende bereiten.

    gruß apfel

    Hallo Muddi,

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    Am Wochenende klappt es hoffentlich mal mit dem Ansehen einer Wohnung für ihn, drückt mal die Daumen, dass was drauss wird!

    du suchst dir deinen weg. gut so.
    bleib dran! :)

    gruß apfel

    Hallo Charlotta,

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    Und wenn das, was Ketch macht Coabhängigkeit ist, dann finde ich das voll okay. Sich über Alkohol, seine Folgen und seine Behandlungsarten zu informieren, den geliebten Partner anzusprechen, zu drücken, zu drängeln - das ist Coabhängigkeit???? Man muss sich doch erst einmal ein Bild machen, um was es überhaupt geht. Ich habe null Ahnung von Alkoholismus und seine Folgen. Also muss ich erst einmal schauen, wie viel trinkt mein Mann überhaupt. Ich muss schauen, was kann man dagegen machen. Ich muss schauen, dass ich ihm begreiflich mache, dass es so nicht weitergeht.

    deine gedankengänge hatte ich auch einmal, aber da wußte ich noch nicht, wie teuflich der alkohol ist und dass ich nicht gegen ihn ankämpfen kann. ich hatte viel versucht um meinem partner zu helfen....im guten und bösen. nichts half. ständiges hoffen und bangen. die letzten 1,5 jahre unserer beziehung waren einfach nur noch der kraus, weil er den großteil der zeit über trank, weil er mich nervlich fertig machte. ich war einfach nicht mehr ich selbst. und ich glaube, darum geht es bei der co-abhängigkeit. ich litt sehr unter seiner sauferei, aber ich sah nicht, dass ich eigentlich nicht wegen ihm leiden müßte.

    die krankheit steckt nicht in uns. wir können davor flüchten.

    du schreibst in deiner vorstellung, dass du bist mittlerweile 3,5 jahre mit deinem partner zusammen. schnell lebt man 10 jahre, 20 jahre mit einem nassen alki zusammen.
    deine aussage "Ich muss schauen, dass ich ihm begreiflich mache, dass es so nicht weitergeht." zeigt, dass du eine veränderung wünschst. das ist auch gut so. nur leider können wir uns nur wünschen, dass der partner aufhört zu trinken. wir haben es nicht in der hand, aber wir können unser leben verändern und gegebenenfalls aus ausweglosen situationen ausbrechen.

    gruß apfel

    Hallo Mart,

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    Er hat es natürlich nicht gern gehört, aber er hat zumindest gesagt, dass er es selbst weiß, und jetzt mal schauen wird, dass er weniger trinkt.

    das ist eine aussage von deinem partner, die mir gar nicht gefällt.

    solche sätze hatte mein ex in unserer anfangszeit auch gebracht, bis ich verstanden habe, dass er den alk nicht mehr unter seiner kontrolle hat. es ist jetzt schwierig deinen partner einzuschätzen. bei meinem ex war es die reine hinhaltetaktik, da alkoholkrank.
    wenn du wirklich den eindruck hast, er ist abhängig, denn stell ihn vor die wahl - du oder der alk. alles andere bringt nichts.

    gruß apfel

    Hallo Blume,

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    Ich akzeptiere, was mein Mann für sich entscheidet, wenn es auch weh tut, zu sehen, dass es meiner Tochter wehtut und wenn es auch Zeiten gegeben hat, wo es mir sehr weh getan hat. Denn auch gegen mich hat er sich ja entschieden, auf eine Weise.

    Aber ich werde den Teufel tun und meiner Tochter vorschreiben, wie das hier zu laufen hat. Wenn sie den Kontakt möchte, dann helfe ich ihr.
    Wenn sie ihn lieber unterlassen möchte, helfe ich ihr auch dabei.
    Ich unterstütze sie in ihrem freien Willen, denn sie hat es schwer genug.

    ich finde es gut, dass du deine tochter in ihrem willen unterstützt.
    ich glaube, deine tochter hat dennoch ein alter, wo es durch die mutter noch sehr in seiner meinungsfindung beeinflusst werden kann. ich denke, wenn man dem kind verdeutlicht, dass das verhalten des vaters nicht gut für das kind ist, dass es nicht schuld ist, wenn der papa keinen kontakt möchte, dass es seine haltung nicht ändern kann....vielleicht wird das kind dann weniger die nähe zum vater suchen.

    gruß apfel

    Hallo Ayki,

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    Du weißt doch, dass er dir nicht gut tut - warum beschäftigt dich das alles ab und zu denn immer noch so viel? Aber er ist doch mein Mann und der Vater meiner Kinder? Der Alkohol ist wie die Pest...

    durch die kinder haben wir zu unseren ex-partnern immer eine verbindung. da kann man keine 100% abstand halten. dich würde das ganze nicht so beschäftigen, wenn der kontakt voll abgebrochen wäre - aus den augen, aus dem sinn-

    ich selbst hoffe,wenn schon unsere beziehung wegen dem alk kaputt ging, dass mein ex wenigstens ein guter vater sein kann. und das ist er solange, er nicht trinkt.

    ich wünsche dir eine gute reise. erhol dich gut.

    gruß apfel

    Hallo Wibo,

    trennungsforum würde ich das auch nicht nennen. viele haben durch das forum gelernt, grenzen zu setzen. und wenn die grenzen überschritten wurden, haben sie ihre konsequenzen daraus gezogen.

    eine trennung muß auch nichts endgültiges sein. vielleicht beginnt der partner sich zu besinnen und ein neuanfang ist möglich (aber das können wir nicht beeinflussen).

    gruß apfel

    Hallo Mart,

    willkommen im forum.

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    Gestern habe ich ihm zum ersten mal gesagt, dass mich das wirklich stört.

    Zitat

    Wäre auf jeden Fall um jegliche Tipps dankbar. Wie ich ein GEspräch darüber führen soll.


    du schreibst, dich stört das trinkverhalten deines partners. daher halte ich es schon für richtig mit ihm darüber zu reden. das hat nichts mit drängen zu tun.
    durch das forum hier habe ich gelernt, meinen partner vor die wahl zu setzen - ich oder der alk.
    wie sich der partner entscheidet, können wir nicht beeinflussen.

    in einem anderem thread hatst du geschrieben:

    Zitat

    Schau auf dich selbst! Such dir selbst Hilfe. Erzähle wirklichen Freunden davon, geh zu einer Beratungsstelle. Du musst von Deinem Freund weg - nur so kann er einsehen, was er eigentlich macht. Wenn er es überhaupt tut. Das wichtigste ist, dass du dich selbst schützt.

    genau das ist es. wenn sich der partner nicht bereiterklärt sein leben zu ändern, muß man die notwendigen konsequenzen ziehen.

    Zitat

    Er meint, dass dies vor einigen Jahren (schätze ca 7) angefangen hat und sich natürlich gesteigert hat. Er meint damit ein anderes Problem (was ich nicht als Problem sehe - er allerdings schon) unterdrücken bzw. lösen zu können.

    sicherlich gibt es einen grund, dass dein freund so geworden ist, wie er jetzt ist.
    jedoch haben wir alle probleme, aber deshalb greifen wir nicht zur flasche. es rechtfertigt garnichts zu trinken.

    gruß apfel

    Hallo Muddi,

    es ist halt immer die frage, ob dein partner freiwillig sein feld räumt. mein ex ist auch nicht einfach gegangen. seine familie lebt hier und er hätte unterschlupfen können. das war bei mir nicht gegeben. und bei ihm redete ich gegen eine wand, dass er gehen soll. letztendlich habe ich ihm seine schlüssel abgenommen und als er rausging, habe ich ihn nicht mehr reingelassen.
    ich glaube, wir müssen alle unseren inneren schweinehund überwinden, damit sich die situaion ändert. und ich denke, du hast gute möglichkeiten, dem ganzen ein ende zu setzen, wenn du auch wirklich willst.
    wenn du sofort abstand von deinem partner brauchst, würden dich doch deine eltern sicher auch ersteinmal aufnehmen?
    das schwierigste ist es den ersten schritt zu machen. wünsche dir viel kraft für deine entscheidungen.

    gruß apfel

    Hallo Ayki,

    dein blick in dein tagebuch macht wirklich mut. hatte mich ja letztes jahr kurze zeit nach dir angemeldet und deine geschichte von anfang an und dich als frischgetrennte mitverfolgt.

    letzten oktober entschied ich mich meinem partner noch eine letzte chance zu geben. dann trank er wieder und ich beendete die beziehung eine woche vor weihnachten.
    damals dachte ich: "hätte ich mich schon im oktober getrennt, hätte ich schon 2 monate früher keinen ärger mehr gehabt" . :)
    du warst da mitterweile 3 monate single und bist deinen weg gegangen.

    deine geschichte half mir sehr, weil ich wußte, dass du es allein geschafft hast.

    gruß apfel

    Hallo Ayki,

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    Die ganze Situation geht halt nicht spurlos an einem vorbei und muss auch bei einem stressigen und aufregenden Alltag verarbeitet werden. Das schlägt sich bei mir doch sehr auf Schlafmangel (Durchschlafstörungen) nieder und macht mir in letzter Zeit echt zu schaffen. Mein Sohn hat auch drastische Durchschlafstörungen - und das kommt auch nicht von ungefähr. Er schläft keine Nacht durch - und macht nur Theater. Meistens so von ca. 23-2 Uhr. Und das schlaucht sehr!

    also das du das überhaupt durchhälst. :o ich glaub, ich würde durchdrehen, wenn mein kleiner jede nacht 3 stunden wach wäre, weil ich meinen schlaf brauche. an meinem kinderfreien WE lege ich gern auch nachmittags nen mittagsschlaf ein.

    ich hoffe, die kur wird euch dreien genehmigt.

    gruß apfel

    hallo ayki,

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    denn leicht ist mir das natürlich alles nicht gefallen.

    ich glaube, das fällt niemanden leicht. das ultimatum hatte mir auch geholfen. ich habe mich an meine worte gehalten :)

    Zitat

    Ich hab Jahre damit verschwendet, diese Ehe zu retten, wo es doch eigentlich gar nichts für mich zu retten gab...

    ich sah vor jahren noch diese rettung und die hoffnung war da.

    gruß apfel

    hallo ayki,

    naja, das ist alles nicht so einfach, wenn man wenig leute kennt. und die, die man kennt, gehen auch arbeiten. ;)

    irgendwie glaube ich auch, dass mein ex langsam anfängt sich zu wandeln. er hat ein stück losgelassen von mir. vielleicht ist es mir dadurch möglich ein bisschen auf ihn zuzugehen.

    Zitat

    Er schrieb mir, "ich solle die Kinder doch mal bei ihm anrufen lassen, er wüßte schließlich, dass sie das wollen" Frag mich nur, warum ER nicht mal anruft, und seinen Kindern z. B. eine gute Nacht wünscht oder sonst was...

    ich denke,dass hat einfach mit dieser krankheit zu tun. selbstmitleid...nach dem motto: ich armer mann bekomme von dem kindern nix zu hören. ich glaube, dass alkies, es erst wieder lernen müssen, dass sie dinge selbst anpacken müssen, damit sich etwas ändert.

    mein ex hatte auch bei vielen dingen so eine gewisse negativeinsellung. er fragte mich manche dinge nicht, weil er davon ausging, dass ich nein sage, obwohl ich vielleicht nichts dagegen gehabt hätte ...und dann kamen solche sprüche: "du willst ja eh nicht.." irgendwie war dann alles vedreht. ich wurde so hingestellt, wie ich nicht bin.

    gruß apfel

    Hallo Ayki,

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    Alles andere ist mir egal. Aber wenn er sich so schludrig benimmt, dann hab ich hinterher den Ärger. Und das muss wirklich nicht sein!

    ok, das kann ich nachvollziehen.
    hoffe, dein kleiner erholt sich wieder.

    unterschiedliche meinungen zwecks erziehung der kinder, gibt es bei vielen eltern.


    Zitat

    Da muss ich echt schmunzeln: Du bist ihm dankbar
    Ich würde Gott und die Welt in Bewegung setzten in solch einer Situation, nur um mich nicht auf meinen Mann zu verlassen und ihn um Hilfe zu bitten. Das würde ich anders auf die Reihe kriegen, und wenn ich mich mit meinem Chef darüber streiten würde, vorher zu gehen! Irgend eine Lösung hätte ich da schon gefunden... Auf meinen Mann kann ich in solchen Dingen (und überhaupt überall) absolut nicht zählen.

    zum einen, er ist der vater und der kleine besucht ihn gern. mein kleiner freut sich auch riesig, mal früher abgeholt zu werden.

    zum anderen: es ist nicht einfach hier für mich, meine familie wohnt hier nicht. da kann der kleine nicht einfach mal von oma mutternseits abgeholt werden. sein vater ist hier die beste bezugsperson.

    mir liegt viel an meiner arbeit, ich will da gar nicht gehen.

    gruß apfel

    Hallo B77,

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    Das ist mein Standpunkt. Ich möchte ihm nur noch eine Möglichkeit geben, zu zeigen, dass er es schafft.

    das habe ich auch getan.

    Zitat

    Dann will ich nicht ohne Geld da stehen, sondern alles geklärt haben. Also dass heißt, sollte er tatsächlich wieder mit der Sauferei anfangen, mache ich erst mal in der Wohnung räumliche Trennung....

    schön, dass du dir pläne schmiedest, wie du es angehst, wenn er wieder trinkt.
    aber ich stelle es mir schwierig vor, sich in der wohnung räumlich zu trennen. ich meine, dass du dich von ihm abwendest, stelle ich nicht in frage, aber wird er vernünftig reagieren, wenn er getrunken hat? wird er dich in ruhe lassen?

    Zitat


    Es ist richtig, alles der Reihe nach zu planen, damit man hinterher nicht ohne Geld usw. dasteht! Das habe ich auch gemacht. Aber warum machst du das erst, wenn er wirklich wieder etwas trinkt?

    ich hatte ja damals nägeln mit köpfen gemacht, als er wieder trank.
    da ging nichts zu planen, aber ich kam auch finanziell über die runden, obwohl ich alles erst nach der trennung in die wege leitete.
    die idee jetzt vorzusorgen, wo er nicht trinkt, finde ich ganz gut. wie gesagt, ich habe es nicht getan. hätte mich wahrscheinlich irgendwie gefühlt, als würde ich ihn hintergehen.
    auf jedenfall, wenn du dir jetzt etwas beiseite legst, kannst du mit voller konsequenz deine drohung durchführen, mußt auf nichts mehr warten und hast ein paar sorgen weniger.

    ayki, wie war das für dich damals eigentlich? man will weg, hält es nicht mehr aus und wartet doch bis man sein gewisses polster geschaffen hat und geht dann erst? oder hattest du einen gewissen tag x im kopf, bis zu dem du alles durchziehen wolltest?


    gruß apfel