Beiträge von Apfel

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    Habe eben die Kinder zu meinem Mann gebracht. Völliges Hick-Hack, weil er mir mal wieder nicht bescheid gesagt hat, dass er sie nicht holen kann. Erst als ich nachgefragt habe, weil ich irgendwie ein komisches Gefühl hatte, kamen wieder blöde Mails mit doofen Kommentaren seinerseits, so von wegen: "Ich schaffe es nicht, die Kinder zu holen. Ich arbeite schließlich für mein Geld. Und jetzt lass mich in Ruhe." Punkt. Tolle Aussage. Holt sie jemand anderes, holt er sie gar nicht?? Und überhaupt: Wieso ist er schon wieder so bescheuert? Über den dummen Spruch hab ich mal hinweggesehen - das braucht er zur Selbstbestätigung - und ich weiß schließlich, was ich hier den ganzen Tag leiste und muss mich nicht dafür rechtfertigen *g*

    Hallo Ayki,

    du wirst dich damit abfinden müssen, dass nicht alles so abläuft, wie du es dir wünschst.

    übrigens hatte ich es letzte woche auch nicht geschafft, mein kind abzuholen, weil ich überstunden machen mußte. und ich war dankbar, dass mein ex meinen sohn abgeholt hat und sich nicht quer gestellt hat.

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    Mein Mann gibt keinen Laut mehr von sich seit Freitag. Ich hatte ihn mal angesimst, weil die Kinder nur kurze Klamotten mithatten und es echt kalt war gestern, aber 0 Reaktion. Naja, wenn er meint... Wie war das noch mal mit den trotzigen Kindern Wie soll ich bitte schön mit ihm Sachen regeln, wenn man noch nicht einmal darüber kommunizieren kann?

    deine worte sind so voller strenge ihm gegenüber. ich kann mich da jetzt täuschen, aber ich glaube, egal was er macht, es wird in deinen augen nicht richtig sein :?:

    hoffe, du hast einen schönen kindergeburtstag erlebt. :)

    gruß apfel

    Hallo zusammen,

    ich habe wieder nachgedacht. :)

    als kind gab, es in meinem elternhaus immer mal streitigkeiten, wo meine mutter sagte, sie trennt sich. eigentlich hatte ich mir das in diesen situationen auch gewünscht, weil es nicht gut war. es kam nie dazu.

    wenn es streit mit meinem ex gab, wünschte sich mein kleiner auch, dass wir weggehen, weil es uns nicht gut tat.

    manchmal sehen kinderaugen die dinge klarer. es tut nicht gut und es muß beseitigt werden.
    warum fällt das einem erwachsenen so schwer?

    gruß apfel

    Hallo B77,

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    Gestern haben mein Mann und ich noch alle alkoholischen Getränke aus der Wohnung verbannt. Außerdem haben wir sämtliche Wein und Biergläser in den Keller geschafft.

    Gut so. :)

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    Es entwickelte sich also so, dass wenn ich mal wieder explodiert bin und mit ihm einen Ehekrach angefangen habe, gelobte er Besserung. Das hielt dann eine Zeitlang an, bis er dann wieder ins alte Muster verfiel.

    du scheinst deinen mann ja schon des öfteren vor die wahl gestellt haben. wie lange hielt die besserung deines mannes? wie lange hielt er ohne alk aus?

    was willst du tun, wenn er wieder trinkt? hast du schon einen konkreten plan?

    noch etwas aus meiner erfahrung. mein partner hatte wochen nix getrunken, dann ein besonderer anlass und die ansage: man könne ja mal ausnahmsweise nur zu diesem fest und dann nichts mehr zu trinken. naja das geht auch in die hose.

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    Das mit Deinem Ex- Freund tut mir leid. Schade.

    es tut mir für jeden leid, der diese krankheit hat, aber sie macht nicht nur den alkabhängigen krank, sondern auch das umfeld.

    diese krankheit steckte nicht in mir. ich konnte davor flüchten.
    und wenn ich nach hause komme, muß ich keine angst haben vor dem, was mich erwarten könnte.

    gruß apfel

    Hallo B77,


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    Er zeigt sich unheimlich verständnisvoll. Ich habe echt das Gefühl, dass es in ihm arbeitet. Die letzten Male, wenn ich mit ihm Diskussionen hatte, versprach er nur und dann war die Sache gegessen. Diesmal ist es etwas anders. Er redet viel mit mir. Von sich aus kommt er zu mir und sagt, er wolle reden. Klar, er ist mit seinen Gedanken noch nicht so weit, dass er tatsächlich sagen kann: Ich will nie mehr Alkohol!!!

    Gut, dass dein Partner zur zeit nix trinkt.

    es ist trotzdem fraglich, ob er nicht mehr trinkt, weil er es für sich so entschieden hat oder ob er nicht mehr trinkt, weil du ihm grenzen gesetzt hast.

    selbst ein versprechen dir gegenüber nie mehr zu trinken, wird ihn vielleicht nicht davon abhalten, wieder zur flasche zu greifen, wenn ihm danach ist.

    ich selbst wurde auch von meinem partner mit den tollsten versprechungen um den finger gewickelt. er hat aufs leben seines kindes geschworen nix mehr zu trinken (diesen spruch fand ich nicht grade toll). wollte der beste vater und mann sein...alles nur worte und schall und rauch. nach ein paar wochen ging die sauferei wieder los.
    das war jetzt meine erfahrung von den versprechungen, vielleicht machst du ja eine andere.

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    Es ist jetzt seit Montag. Aber mich stört immernoch seine Aussage "fürs erste". Er meinte auch, er könne ja nicht wissen, was in 5 Jahren ist. Weiß das das irgendjemand hier?

    wenn man alkoholkrank ist, darf man lebenslang nichts mehr trinken.
    mein ex war 3 jahre lang trocken, bis er rückfällig wurde.

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    Und was mache ich, wenn es nicht klappt? Wenn er doch wieder zum Glas mit Alkohol greift? Hoffentlich habe ich dann nicht Schuldgefühle, weil ich dann versagt habe. Das gute ist, dass unser Sohn dabei ist. Der passt dann bestimmt wie ein Schießhund auf. Und sobald er sieht das Papa ein Glas mit Bier in der Hand hätte, würde er lauthals den Papa zu Rede stellen.

    du kannst nix dagegen machen. du kannst ihn nicht 24h kontrollieren. wenn er an alk heran will, wird er sich eine möglichkeit suchen. du kannst ihm nicht überall hinterherdackeln. er ist erwachsen und für sein handeln allein verantwortlich.


    [qoute]Ich sagte ihm , dass es das beste wäre ihnen klipp und klar zu sagen: Ich trinke keinen Alkohol mehr. Da sagte er, dann bin ich doch abgestempelt. Sind das dann wahre Freunde? Auf der anderen Seite glaube ich nicht, dass sie so reagieren. Ich glaube eher, dass sie große Augen machen. [/quote]

    das hatte ich mir auch gewünscht. dass er bekennt krank zu sein. dass andere dann eine gewisse rücksicht auf ihn und seine krankheit nehmen. besser offen über seine krankheit reden, als zu lügen. aber das muß er auch für sich allein entscheiden. er ist denke ich noch nicht so weit.

    gruß apfel

    Hallo Paulini,

    als ich deine zeilen las, bekam ich den eindruck, dass du mit deiner jetzigen lebenssituation recht wenig zufrieden bist.

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    mich nervt das: warum muss es alk sein?

    er ist nicht gerade erfolgreich:

    zum anderen nervt es mich: ich finde es ätzend, abartig und ekelhaft, dass er oft schon am frühen nachmittag was trinkt. Es nervt mich, dass er die "guten" Weinvorräte einfach wegtrinkt.

    leider ist er vom typ her die sorte von mensch, die ganz schnell dicht macht und keinen mehr an sich ranlässt.

    warum machst du das alles mit, wenn es dir nicht gefällt?

    ich habe durch dieses forum viel gelernt, nämlich dass ich manche dinge und menschen nicht ändern kann, dass ich aber mein eigenes leben in die hand nehmen kann. ich habe gelernt, das problem alkohol nicht zu meinem werden zu lassen. ich habe gelernt nach einem ultimatum lozulassen und über mich und meine wünsche nachzudenken.

    ich hoffe, auch du wirst hier ein stückchen mehr zu dir finden.

    gruß apfel

    Hallo Marga,

    das ist echt ein dickes ding mit dem kontrollierten trinken. alkoholiker finden ja gerne einen grund, weshalb sie trinken. da haben sie es dann auch noch schwarz auf weiß *kopfschüttel*

    da ist die versuchung groß das auszutesten. völlig normal, dass bei dir jetzt wieder die alarmglocken läuten.

    hallo white

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    ich denke es besteht ein erheblicher Unterschied ob Du Ihn kontrollierst weil Dir die Angst im Nacken sitzt ( Co-Verhalten) oder ob Du süchtig nach der Kontrolle bist ( Co-Abhängigkeit).

    das ist eine schöne unterscheidung. süchtig nach kontrolle war ich nie...ich brauche freiheiten und gebe sie.
    vertauen ist gut, kontrolle ist besser. ich fing an zu kontrollieren, wenn es anzeichen gab, dass er getrunken hat.

    Hallo nochmal an Marga,

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    Der Anfang war gemacht. Mir kam zaghaft der Gedanke an Zukunftspläne. Nun sitzt mir die Angst im Nacken, das alles wieder zu verlieren. Ich will einfach nicht wieder in der selben Misere landen

    ich denke, der anfang ist auch noch gemacht. er hat nix getrunken und ihr habt euch wieder angenähert. die frage ist nur, wie du mit der angst leben kannst. sie wird euch immer wieder begleiten.

    gruß apfel

    Hallo Marga,

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    Du scheinst so langsam Abstand von den Problemen zu bekommen. Das finde ich gut. Macht den Kopf frei. Klar, dass sich nun andere Probleme ergeben, aber ich denke, nichts, womit Frau nicht klar kommt.

    naja zumindest mache ich mir keine gedanken mehr, was mich erwartet, wenn ich nach hause kehre und die wohnungstüre öffne. diese angst ist weg.
    trotzdem komisch, auf alles allein gestellt zu sein. in manchen situationen komme ich mir irgendwie doof vor, weil ich vor problemen stehe, vor denen ich noch nicht gestanden habe.

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    Wäre es leichter allein?

    es war nicht einfach zu sagen:schluß, aus jetzt reichts!
    zwar gehört der alk jetzt nicht mehr zu meinem problem aber nach der trennung fing ich bei null an.


    ich denke, dein mann hat vielleicht noch im allerletzten moment die notbremse gezogen und sich helfen lassen. und wahrscheinlich hätte ich es auch nochmal mit meinem partner versucht, hätte es sich sofort nach seinem rückfall helfen lassen.

    ich denke auch, dass man - solange mit einen alk zusammenlebt - immer mit dieser ungewissheit leben muß, dass er rückfällig wird. man wird leider nie eine garantie haben.

    auch ich bin ein gebranntes kind und gehe sehr sensibel mit dem thema alk um. ich trage den gedanken bei mir, mir könnte das gleiche noch einmal passieren. ich mag keine gespräche übers saufen und habe auch keinen schluck alk im haus.

    gruß apfel

    Hallo Marga,

    mir geht es so weit ganz gut. lebe weiterhin allein mit meinem sohn und habe wenig kontakt zu meinem ex, meist nur wegen angelegenheiten ums kind.


    ich habe - denke ich - mit der zeit hier im forum begriffen, dass ich manche sachen nicht ändern kann und so verschwende ich weniger energie damit vom gegenteil zu überzeugen.

    es gibt aber immer noch situationen, wo ich neue wege gehen muß, weil kein partner mehr da ist. aus den großen sorgen (alkohol) werden kleine (zb. handwerken).

    gruß apfel

    Hallo zusammen,

    sicher werden wir alle durch unsere Eltern in irgendeiner Weise geprägt.
    Ich denke aber auch, dass ein gewisser gesellschaftlicher Druck auf einen jungen Menschen von vielleicht 20 Jahren sitzt. Er braucht einen Freund(in), heiratet dann ein paar Jahre später, bekommt Kinder usw.
    All dieser Druck ist dann nicht mehr da, wenn man sich nach dem Scheitern in eine neue Partnerschaft wagt. Es muß dann nichts mehr überstürzt werden.
    Man wird reifer und wird sich sicher auch mehr Gedanken machen, was man an einem Partner schätzt, was man will und was überhaupt nicht geht.

    Gruß Apfel

    Hallo zusammen,

    bin ja letztes wochenende seit langem wieder bei meinen eltern zu besuch gewesen und ich muß sagen, dass es mir gut ging.
    :)
    freilich hat mich meine vergangenheit geprägt, aber es nützt nix vorwürfe zu machen. schließlich ist man erwachsen und seines eigen glückes schmied. und ich als mutter werde sicher auch nicht alles richtig machen.
    ich merke jedenfalls, wie ich mich ändere, wie ich durch neue sichtweisen anders handle, wie ich auch neue grenzen setze.

    ich bin weiterhin sehr mit mir beschäftigt.
    die phase nach dem krampfhaft suchen, was an mir alles falsch ist, habe ich ersteinmal überwunden. ich weiß, da wird es rückfälle geben und einsicht ist ja auch der weg zur besserung.

    zur zeit denke ich viel darüber nach, was ich will, was ich mag, was ich nicht so mag...
    und dann überlege ich, was mir in meiner alten beziehung so alles fehlte. oder was ich mich so bei meinem ex anzog.

    gruß apfel

    Hallo Ette,

    ich schaue auch auf die eltern, die mit ihren kindern gemeinsam am wochenende ihre ausflüge machen.
    tja, und ich laufe mit meinem kind allein durch die gegend. mein leben war auch nicht so geplant. eigenlich will ich schon einen partner an meiner seite haben.

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    Immer wieder überlege ich, ob ich vielleicht mit ihm zusammen war, weil ich mit einem gesunden Menschen nicht klar käme.

    diese frage stelle ich mir auch.
    wenn man einen menschen kennenlernt, steht ja nicht an der stirn geschrieben, dass er alk ist.
    daher auch die angst, es könnte mir wieder passieren.

    aber ich weiss, ich habe dazugelernt, ich kann manche dinge nicht beeinflussen. ich kann menschen nicht ändern.

    zur zeit gehe ich daran, unabhängig zu sein. wenn ich weiss, dass ich es allein schaffe, muß ich mich auf nix stürzen, an keiner beziehung verzweifelt festhalten, die vielleicht von anfang an verloren ist.


    gruß apfel

    Hallo Pott,

    ich bewundere deine ehrlichkeit und ich kann mir vorstellen, wie sehr dich deine kindheit geprägt hat.

    hatte zu beginn meines treads ja mal geschrieben, dass ich als kind immer so sein sollte, wie mein bruder.

    ...irgendwie, je länger ich drüber nachdenke, bin ich das schwarzes schaf der familie. naja nix ist richtig.
    und ich glaube, das setzt sich auch bei meinem kind und dem kind meines bruders fort. ....mein kind, ist dort schlecht und dort nervig und das andere enkel ist einfach süß und toll und so intelligent.
    ...werde meine eltern seit weihnachten mal wieder besuchen und jetzt wo ich viele dinge einfach mit anderen augen sehe, werde ich sicher auch mit ihren kommentaren anders umgehen.

    "Warum fühlst du dich denn so angegriffen?"....die dame war heute übrigens besonders freundlich 8)

    gruß apfel

    Hallo Heike,

    danke für den beitrag.
    es hilft mir weiter.

    zweifeln, ist vielleicht auch falsche ausdruck. ich bin eher auf ursachenforschung: warum bin ich so, wie ich bin? wie sehr ist mein verhalten co geprägt?

    jetzt, wo mir manche dinge aus meiner kindheit ins bewußtsein rücken, weiß ich auch, was mich geprägt hat.

    habt ihr schon mal eure eltern schon mal auf eure co-abhängigkeit angesprochen? endete das in schuldzuweisungen den eltern gegenüber?

    jetzt, wo mir so vieles ins bewußtsein rückt, sehe ich meine eltern mit anderen augen.

    Gruß Apfel

    hallo ayki,

    Zitat

    Nach Wochen und Monaten kann ich jetzt wirklich sagen, dass ich über diesen ganzen Dingen stehen kann, aber als meine Trennung noch frisch war, da konnte ich das auch nicht. Mit der Zeit wirst du alles gelassener sehen können, glaub mir

    ....bin ja jetzt auch schon 2,5 monate getrennt. und da ist kein trennungsschmerz mehr da. ich trauere nix nach, höchstens meinen pers. gegenständen.
    ;)
    mein kleiner hat sich auch der neuen situation gut angepasst.

    Zitat

    versuch dich nicht so über andere aufzuregen

    ...es muß raus, wenn ich auf die palme gebracht werde. :)


    zu hause hat man sich seine ruhe vor solchen attacken geschaffen.
    aber da draußen wird es sie immer wieder geben, diese ins gewissen redenden personen.

    ok, ich mag diese kollegin nicht, und möchte auch nicht von ihr gemocht werden. das ist auch gut so.


    Gruß Apfel

    Hallo zusammen,

    die letzte woche war ziemlich stressig. abends war ich einfach nur noch müde.
    ich habe aber auch viel gelacht und hier und da ein paar scherze gerissen.
    :lol:
    und dann die andere seite: dinge, die mich wütend machen.

    seit der trennung fehlen mir 2 persönliche gegenstände. er sagt: er kann nix finden, er hats verloren, er schaut noch mal blabla.....das macht mich echt zornig.

    ich fühle mich da absolut nicht ernst genommen.

    jetzt noch ein satz von meiner arbeit: "warum fühlst du dich denn so angegriffen?" von einer frau, die nicht alk ist, aber ständig ihre eigene blödheit anderen zuschiebt, anderen die schuld für ihre fehler gibt und sich nix eingestehen kann. das hasse ich. ich weiss, ich kanns nicht ändern, diskussion zwecklos.

    mein verhalten auf die uneinsichtigkeit: ich wurde erst laut, und es ist sicher auch mein recht laut zu werden und dann legte ich den Telefonhörer auf, um mich wieder zu beruhigen...


    "warum fühlst du dich denn so angegriffen?"

    so ein satz sitzt trotzdem und trifft mich als co an meiner weichen stelle, nämlich an mir zu zweifeln. :roll:


    ich denke, es ist völlig normal laut zu werden, wenn man auf die palme gebracht wird!

    aber:

    ist mein co verhalten nach außen hin "sichtbar"?
    fühle ich mich als co, in vielen dingen stärker angegriffen?

    tja, im endeffekt wurde ich wieder an seinem wunden punkt getroffen. man fängt an, bei sich zu suchen.

    letztendlich fühlte ich mich angegriffen, weil ich angegriffen wurde.

    es ist immer noch schwer für mich mit solchen äußerungen umzugehen.


    Gruß Apfel

    Hallo zusammen,

    Zitat

    Und wenn die Beziehung nun auch enden sollte, versagt habe ich nicht, im Gegenteil, denke ich.
    Ist nur ein weiter Weg, zu dieser Einsicht zu kommen.
    Marga

    ja, ist es.

    ich habe viel zu lange an etwas festgehalten, was ich eigentlich nicht haben wollte.

    ...tja, wie gehts mit der co-abhängigkeit weiter....
    lebt man allein, kann man doch nicht abhängig sein, oder?
    ..obwohl man müßte wahrscheinlich allein im urwald leben, kontaktlos sein, um nicht (co-)abhängig zu sein.
    ....und selbst dann hätte man gewisse verhaltensmuster an sich...will man aus dem dschungel ausbrechen, bleibt man am ende an ort und stelle sitzen und findet sich mit den gegebenheit ab.

    also co wird man auch nach der trennung noch sein. man muß lernen damit umzugehen.

    es ist jedoch schwer einzuschätzen bis wann man etwas tut, weil es getan werden muß oder ab wann man sich etwas antut.

    wenn ich mittlerweile lerne, die schönen dinge im leben wahrzunehmen und mir selbst etwas gutes zu tun, werde ich hoffentlich auch besser erkennen, was nicht gut für mich ist ?

    gruß apfel

    Hallo Ayki,

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    Und ich hab den ganzen "Scheiß" alleine am Hals! Und auch nachts hört es nicht auf, da mein Sohn sehr schlecht schläft! Auf das alles bin ich im Moment mehr als wütend! Denn meine Kindern fordern und fordern (wie das halt so kleine Kinder nun mal tun), und ein 12-16-Std.-Tag ist da gar nichts So ohne die Unterstützung eines Vaters, der eigentlich dafür genauso zuständig wäre, ist das schon ganz schön hart! Ich weiß, ich muss darüber hinwegsehen. Aber im Moment kann ich das einfach nicht! Ich schrei zu Hause oft rum, meine Nerven liegen blank

    ich habe auch solche tage, an denen es mir einfach zu viel wird. es ist schwer, arbeit, kinder, haushalt unter einen hut zu bringen und das zehrt an den kräften. letzte woche donnerstag bin ich schon früh ins bett, weil ich einfach k.o. war.
    trotzdem lebe ich jetzt zufriedener und sorgenfreier.

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    Und auch die Kinder werden größer und selbstständiger.

    mein kleiner ist in den letzten wochen auch wesentlich selbständiger geworden. es ist für vieles weniger zeit da.

    Gruß Apfel

    Hallo Kaltblut,

    Zitat

    Ich betrachte mich nicht mehr als Co, nicht als Light-Co, vielleicht als einen, der nicht ganz normal ist, weil er manchmal anders entscheidet und handelt als es die Meisten tun würden, aus welchen Gründen auch immer, weil ich bin ich, gestern, heute, morgen und das ist auch gut so.

    manchmal glaube ich, ich lege eine gewisse logik in meine entscheidungen.

    ...da trinkt jemand alkohol...alkohol = problem ----> Fazit: der alk muß weg.
    leider geht das nicht immer auf.

    bei uns auf arbeit bringen wir z.b. die päckchen kaffee auf vertrauen selbst mit. da gibt es welche, die selten mal etwas mitbringen, welche häufiger und ich bringe auch alle xmal welchen mit, auf jedenfall nie zu wenig. alles ist irgendwie berechnet, logisch ausgedacht. nix zu schulden mag ich mir kommen lassen.
    ....da glaube ich mich zu entscheiden, wie es die meisten tun würden, aber sie tun es nicht.

    gruß apfel