Beiträge von kiki

    Hallo Eveline,

    ich gratuliere dir zu deinen schon 4 geschafften Monaten.
    Ich lese immer fleißig bei dir mit und du kannst sehr stolz auf dich sein.
    Du hast viele Herausforderungen zu meistern,aber du arbeitest konsequent daran.

    Ich wünsche dir,daß du mit deinem Partner,eine für dich akzeptable Beziehung führen kannst und du auch mit deinem neuen Job zufrieden sein wirst.

    Du bist so stark und das wird dir helfen alle Hürden zu nehmen.

    Ich wünsch dir noch einen zufriedenen Tag!

    LG Kiki

    Hallo Maria,Annika,Ega und Marla,

    danke für eure netten Zeilen,höre ich natürlich gern,daß ich auf einen guten Weg bin.
    Manchmal übersieht man vielleicht selbst was und da ist es ganz gut mal von anderen eine Meinung zu haben.

    @Annika,ich kann dir nur zustimmen,
    werde mal schauen,ob es wieder ruhiger wird hier im öffentlichen Bereich,ansonsten werd ich auch in den geschlossenen wechseln.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Guten Morgen alle zusammen,

    mir geht es gut!

    Heut ist mein 73.Tag,den ich trocken erleben darf.

    Ich sag weiterhin:"Genau so wie mein Leben jetzt ist,hab ich es mir immer gewünscht",
    das heißt,ich werde weiter an mir arbeiten,auf alle Gefahren achten,eben alles für meine Trockenheit tun,
    damit es so bleibt,wie es ist.

    Ich frag mich immer öfter,warum ich es nicht schon eher geschafft hab,warum ich immer wieder trank,obwohl ich es doch schon lange nicht mehr wollte und ich wußte,das mich der Alkohol kaputt machen würde.

    Warum ist es diesmal anders?
    warum fällt es mir noch nicht mal schwer,dem Alkohol die kalte Schulter zu zeigen?

    Weil ich viel dazu gelernt habe.
    Ganz wichtig ist für mich das 24h denken.Das hab ich erst hier im Forum gelernt.
    In meinen anderen Versuchen,hab ich immer das endlose Leben vor mir gesehen und das je wieder ohne trinken,das war aussichtslos für mich,also trank ich erst mal weiter.
    Heute denk ich nur an heut und ich weiß,das schaffst du.

    Eigentlich dachte ich auch immer,es reicht,wenn ich nur aufhöre mit trinken.
    Heut weiß ich,daß wär nie gut gegangen.
    Wie sicher kann ich denn diesmal sein,daß es mir gelingt?
    Ich hab gelernt,daß ich immer aufpassen muß,Gefahren lauern überall,nur lerne ich,sie mit der Zeit besser zu erkennen und kann sie umgehen.
    Ich hab gelernt,daß ich mich,mein Denken und mein Umfeld ändern muß.
    Die Veränderungen kommen oft wie von selbst.Da sich mein Denken geändert hat,möchte ich verschiedene Dinge sowieso nicht mehr,weil es mir nicht mehr wichtig ist.Irgendwie werd ich auf den wohl richtigen Weg geschuppst.das eine ergibt sich aus dem anderen,kann es gar nicht so richtig beschreiben.


    Und wichtig ist für mich dieses Forum hier,auch wenn es z.Z. viele Endlos-Disskussionen hier gibt,wo ich auch nur teilweise mit dem Kopf schütteln kann.Es kommen immer wieder Fragen,die schon zig mal diskutiert wurden(z.B.kalter entzug,Party gehn usw.)Es wird gefragt,dann kommen Meinungen von anderen und es wird trotzdem anders gemacht.
    Warum machen es diejenigen dann nicht gleich wie sie denken und fragen gar nicht erst.
    Wenn sie doch so genau wissen,was ihnen gut tut und was nicht.
    Ich bin ja auch noch nicht so lang hier angemeldet,aber lesen tu ich schon Monate hier und kann also diese Unruhe hier im Forum gut erkennen.

    Das sind meine Zeilen dazu.
    Ich arbeite in der Zeit weiter an meiner Trockenheit und setze auch lieber meine freigewordene Energie da rein und werde denn eben mehr in den alten Threads lesen,sie bleiben ja immer aktuell und immer mal schauen,ob sich hier die Wogen wieder geglättet haben. :(

    Alles wird gut!!!

    Einen schönen Wochenanfang euch allen,

    Kiki

    Hallo Peter,

    habe mir gerade zwei von dir so lecker beschriebene Bratäpfel gemacht,hatte allerdings zum füllen nur Rosinen im Haus.

    Trotzdem einfach nur köstlich und bestimmt eine sehr gute Alternative zum grösseren Schokoladenverzehr in der ersten Zeit.

    Werde mir nachher gleich noch mindestens zwei Kg Äpfel und Mandeln kaufen und dann wird mein Ofen dieses Wochenende Überstunden schieben müssen.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Hallo Demi,

    herzlichen Glückwunsch zu deinem 6. Tag im schönerem Leben.

    Autsch,zum Zahnarzt.Tröste dich,ich glaub 95% der Bevölkerung hat Angst davor.
    Aber du schreibst ja schon,wenn nicht jetzt-wann dann?
    Genau, und heut abend wirst du glücklich und zufrieden in deinem Bett liegen und froh sein,wieder was positives vollbracht zu haben.

    Ich wünsch dir einen schmerzfreien Nachmittag! :wink:

    LG Kiki

    Guten Morgen ren_he,

    ich kann mir nur wage vorstellen,wie es ist einsam zu sein.
    Bei mir ist es so,daß ich mal froh bin allein zu sein,aber ich weiß auch,daß abends meine ganze Familie wieder bei mir ist.

    Aber trotzdem lese ich bei dir schon heraus,daß du dir Gedanken machst und auch nicht bereit bist,deine Trockenheit wieder aufzugeben.
    Und das ist sehr gut.

    Ja such dir doch eine SHG in deiner Nähe,es würde dir vielleicht auch ein kleines Stück aus deiner Isolation helfen.Es sind Gleichgesinnte und vielleicht entwickeln sich ja dort später mal ein paar Freundschaften,wer weiss.

    Bei uns im Ort gibt es jeden Monat eine Zeitschrift kostenlos,was alles im nächsten Monat so abgeht im Ort.Da ist auch eine Rubrik- Kontakte,nicht Beziehungen,sondern da suchen Leute einfach nur andere für Unternehmungen(Kino,Theater,Tagesfahrten usw.)
    Vielleicht habt ihr auch solch eine Zeitschrift.

    Und denk immer daran,das trinken würde an deiner Einsamkeit nichts ändern,es würde dich noch einsamer machen,aber das weißt du ja schon.

    Bleib auf deinem Weg und es wird besser,ganz langsam aber unaufhaltsam.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Guten Morgen,

    mir geht es gut und das ist gut!

    Ich bin weiterhin innerlich sehr ausgeglichen,habe positive Gedanken und viel Stärke,Kraft und Entschlossenheit in mir.
    Bin also rundum zufrieden und das ist gut so.

    Ich bin sehr froh drum,daß es in meinem Umfeld gerade alles so geradlinig verläuft,das heißt;
    es sind alle gesund,die mir wichtig sind.Ich hab meinen Job,wo alles gut verläuft und hab auch sonst z.Z.keine größeren Probleme.
    Und dafür bin ich einfach nur unsagbar dankbar .
    Dadurch kann ich meinen trockenen Weg gehen ohne ins stolpern zu kommen,oder ohne mir nur einmal die Frage zu stellen: Wofür der ganze Sch*** hier??

    Hier im Forum sind viele,die gerade auch in der ersten Phase ihrer Trockenheit mit massiven Problemen und Sorgen nebenbei zu kämpfen haben und all denjenigen kann ich nur sagen; RESPEKT !!!

    Respekt,daß ihr trotzdem euren Weg weitergeht,auch wenn ihr teilweise mal hinfallt,steht ihr doch alle wieder auf.

    Als ich noch trank hab ich mich schon immer gefragt,wo ich denn landen werde,wenn mal die richtig krassen Schicksalsschläge kommen,wie schwere Krankheit oder sogar der Tod eines Kindes,des Partners oder meiner Mama und mir anderer wichtiger Personen.
    Ja wo wär ich da,hatte riesige Angst,daß ich dann ganz abrutsch,schon früh die Flasche am Hals hätte.
    Wäre wahrscheinlich auch so gekommen,wenn ich jetzt nicht mein Leben geändert hätte.


    Die 11 Wochen,die ich jetzt trocken erleben kann,sind für mich seit ganz vielen Jahren die schönsten Wochen.
    Ich erlebe sie bewußt und sehr intensiv.
    Ich lerne mich selbst teilweise erst kennen.
    Ich bin nämlich sehr umgänglich,dank meiner Ausgeglichenheit.
    War ich in meinem trinkendem Leben sehr unzufrieden mit mir und natürlich hat das mein Umfeld zu spüren bekommen,indem ich mich ganz zurück zog oder ich streitsüchtig war. :oops:

    Dieses Leben jetzt möcht ich unbedingt so behalten und was soll ich euch sagen: Es liegt ja NUR an mir,nur an mir selbst,es so weiterzuführen.
    Ohne wenn und aber!

    Alles wird gut!

    Euch allen wünsch ich ein zufriedenes und trockenes Wochenend

    Kiki

    Guten Morgen Demi,

    wie geht es dir heut?
    Du schreibst,Du trinkst nicht und hast trotzdem Magenschmerzen,die hattest du ja sonst auch,nur hast du sie weg getrunken.
    Dein Körper muss sich umstellen,das dauert.
    Bei mir ist alles(Magenschmerzen,Schwindel,Herzrasen,Kribbeln in den Füssen) in den zwei Monaten jetzt deutlich besser geworden.Ich hab Zeit,ich tu ja meinem Körper jetzt nichts schlechtes mehr,also kann es nur besser werden.

    Und die Situation mit deinem Sohn,daß er später essen wollte und du ja immer trinkst,wenn er nicht da war,das war auch ich.
    Meine Tochter schläft eher selten bei Freundinnen,aber ganz am Anfang meiner Trockenheit sagte sie,"Mama,darf ich heut bei meiner Freundin schlafen?"(es war Samstag),
    Ich dachte auch nur, HILFE-nein bitte nicht,aber was kann sie denn für meine"Sauferei".

    Was soll ich sagen,ich hielt es aus.

    Trink immer schön Tee und es wird jeden Tag besser.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Guten Morgen Marla,

    heut ist Tag 2 und ich hoffe,dir gehts gut.

    Ja mit Musik hören sei mal schön vorsichtig,genau das ist mir auch passiert,steht auch irgendwo noch ziemlich am Anfang in meinem Thread.
    Ich hörte auch immer Musik beim trinken,die 80er Jahre Hits rauf und runter und fand es super.
    Eines Tages hört ich dann diese Musik,als ich noch nicht allzu lange trocken war und dann ging es ganz schnell,das ich mich schlecht fühlte,Saufdruck verspürte und alles sch*** war.
    Man schrieb mir hier,unbedingt meiden.

    Das rat ich dir jetzt auch.
    Laß diese Lieder erstmal beiseite,die dich an den "Suff" erinnern.
    Du hast es ja erkannt,daß das der Auslöser gewesen sein kann,also weglassen.Dann bist du schon wieder ein Stück weiter.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Guten Morgen Coraly,

    schön,daß du wieder mehr von dir hier schreiben möchtest,
    es hilft vielen hier die Entwicklung der anderen zu lesen und da ich ja nicht im geschlossenen Bereich schreibe,erfahre ich ja sonst gar nicht,was meine Coraly so macht,
    wie es dir so geht,
    wie du Sorgen bewältigst,
    was deine Gedanken sind.

    Freu mich,wieder mal von dir zu lesen.

    Wünsche dir und allen hier einen schönen Tag.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Och Jukka,

    fang heut einfach nochmal an,du liest doch auch hier,wie vielen es passiert.
    Gib nur nicht auf,das wäre schlimm.

    Machst es diesmal halt besser,du siehst ja wieder mal,daß es dir ausser Scham und Wut nichts gebracht hat,oder?

    Horch aber mal in dich hinein,ob es nicht einfach "endlich" ein Grund war,zu trinken.
    Du liest ja hier auch viel und es wurde ja oft geschrieben-achte auf deine Gedanken.

    Los hoch jetzt deinen Hintern,vergiss Scham und Wut und geh die ersten 24 h wieder an.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Hallo Meni,

    ich kann mich nur den anderen hier anschliessen,hab Geduld,dein Selbstbewusstsein baut sich nach und nach wieder auf.

    Hatte vor kurzen ein schönes Erlebnis,wo ich dachte,siehste es geht doch.

    Meine Tochter hatte Elternsprechtag.
    Mein auftreten diesesmal war ein ganz anderes als sonst dort.

    In meiner trinkenden Zeit,sagte ich nicht viel am Elternsprechtag,hörte zu und hoffte,daß keiner merkt,daß ich trinke(war aber dort immer nüchtern),aber Alkohol hinterläßt ja Spuren.Hielt keinen Augenkontakt,fühlte mich klein.

    Aber der letzte Elternsprechtag war eine Wonne,ich fühlte mich "sauber",ich stellte Fragen ohne Ende und saß Aug in Aug dem Lehrer gegenüber.
    Die Trockenheit hat mich sehr selbstbewusst gemacht,ich brauch mich nicht mehr verstecken und du auch nicht.

    Du bist wer und hast soviel Kraft und Stärke schon bewiesen,das kann nicht jeder.

    Sag jeden offen und ehrlich,was du magst oder nicht.Das ist nichts schlimmes.

    Ich hab auch gelernt,wie Röschen schon sagt,mich an manchen Stellen einfach zurüchzuhalten,trete nur auf,wenn es mir wichtig erscheint.

    Mit einem klaren Kopf geht das alles,wart ab. :wink:

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Guten Morgen,

    mir gehts gut,obwohl ich seit ein paar Tagen nicht gut einschlafen kann,
    es geistern zu viele Gedanken in meinem Kopf rum.
    Gespräche,die ich zur Zeit sehr viel führe,hier im Forum gelesenes,am Tag erlebtes,nehm ich nur auf und fange dann im Bett an,es zu verarbeiten.
    Das ist sicher nicht dramatisch,aber werde versuchen,doch schon am Tage einiges zu verarbeiten und nicht nur aufzunehmen.
    Bin über 40 und brauch ja meinen Schlaf. :wink:

    Ansonsten merke ich,daß die Beziehung zu meinem Partner fester,stabiler,zärtlicher,gefühlsvoller wird.
    Von seiner Seite war das noch nie ein Problem,ich war es,hatte nur mit mir und meinen Alkohol zu tun und er hat sich immer mehr zurückgezogen,was ich noch nicht mal unbedingte merkte.
    Hat seine schlechten Tage mit sich selbst ausgemacht.

    Das tut mir alles so leid. :(

    Aber,da ich jetzt sehr ausgeglichen und doch sehr stabil bin,werd ich alles geben,ihm einfach zuhören,ihn in den Arm nehmen,ihm zeigen,wie ich ihn liebe!

    Ja,das ist mein neues Ziel,meine Partnerschaft nochmal neu aufzubauen,da sie eigentlich bisher nur trinkend stattfand.
    Ich glaub,das ist eine schöne Aufgabe,wo ich viel Freude dran haben werde und meinem Partner wird es sicher auch gefallen.

    Alles wird gut!!!

    Einen sonnigen Novembertag

    wünscht euch

    Kiki

    Guten Morgen Coraly,

    es ist sehr schön mal wieder was von dir zu lesen.
    Hast dich im offenem Bereich rar gemacht.

    Ich freu mich sehr,daß es dir so gut geht und wünsche mir,daß du hin und wieder doch mal schreibst,wie es dir geht,was du für Fortschritte machst und wie deine Gedanken sind.

    Ich wünsch dir einen schönen trockenen Tag!

    Liebe Grüsse Kiki

    Hallo schnell,

    auch mein Papa war Alkoholiker und auch ich hab es am Telefon erfahren,daß er gestorben ist,ganz einsam und allein in seiner Wohnung.
    Eigentich war ich immer drauf vorbereitet und trotzdem traf mich die Nachricht ganz krass.
    Die Trauer ist groß,es ist und bleibt ja der Papa.

    Aber für ihn selbst war es sicher die größte Erleichterung endlich sterben zu dürfen.

    Ich trank bis vor ein paar Wochen selbst und weiß wie schrecklich das Leben als Alkoholiker ist.

    Es ist ein sehr heikles Thema,das mit dem Tod und man muß sehr behutsam damit umgehen.

    Du wirst sehr traurig sein,wenn dein Papa stirbt,aber trauern sollst du auch.
    Aber deinem Papa geht es dann endlich gut.
    Schau mal,wenn er so krank ist quält es ihn alles,
    es wird eine Erlösung für ihn sein.

    Ich wünsch dir viel Kraft für die nächste Zeit

    Liebe Grüsse Kiki

    Hallo Demi,
    ja das Gespräch mit den Kindern,
    Kinder leiden so,wenn Eltern trinken,aber wie groß ist das Leid,wenn du deinem Kind jetzt erzählst,daß du aufhörst zu trinken und es doch nicht gleich schaffst,viele hier brauchen viele Anläufe.
    Wie soll dein Kind dann wieder vertrauen in dich setzen.
    Ich habe mit meinem Jungen auch schon,als ich noch trank,darüber gesprochen,daß ich aufhören will,muss.Auch jetzt red ich mit ihm,wie es mir geht.
    Aber er ist 19 Jahre.
    Meine Tochter ist 13 und da hab ich auch überlegt,ob ich das Gespräch mit ihr suche,
    aber habe entschlossen,erstmal trocken zu bleiben und wenn eine gewisse Zeit vergangen ist,ich mit ihr reden werde.
    Ich glaub für sie ist es Erleichterung pur,mich einfach jeden Tag ohne Alk zu erleben.
    Es würde mir in der Seele so weh tun,wenn ich ihr sagen würde:Mama trinkt nie wieder und würde 5 Tage später wieder die Flasche am Hals haben.
    Sie mussten eh schon viel aushalten.
    Ich hatte selbst einen Papa,der richtig derb gesoffen hat und wie oft versprach er,ich hör auf ehrlich und was war???

    Wie oft war ich enttäuscht!
    Denk gut darüber nach.Mit ihm reden mußt du auf jeden Fall,aber vielleicht kann es ja noch warten.

    Und sieh einfach nur mal in seine strahlenden Augen,wenn du nüchtern bist,das ist schon ganz viel Unterstützung für deinen trockenen Weg.

    Liebe Grüsse Kiki

    Guten Morgen zusammen,

    mir geht es gut!

    Gestern war mein Abend der Offenbarung.
    Hatte gestern abend,die hier im Forum so umstrittene Weihnachtsfeier!

    Geh ich,geh ich nicht.
    Schon in den ersten Tagen meiner Trockenheit machte ich mir Gedanken darüber.
    Hatten jetzt zwei Jahre hintereinander einen Sonntagsbrunch.
    Dachte,wenn wir das wieder machen,ist es ok für mich.

    Nein diesmal hiess es,lecker essen und kegeln,aber Sonntagabend.
    Horchte in mich immer wieder hinein,hatte eure Worte im Ohr,sowas darf man am Anfang nicht.

    Da ich mich aber innerlich sehr stark und gefestigt fühle,soweit man es nach neun Wochen sein kann,ging ich hin.
    Muß dazu sagen,meine Kolleginnen können gut mit Alkohol umgehen,eigentlich war fast immer nur ich die jenige,die am ende von einer Feier nicht mehr gerade saß.

    An meinem Tisch gestern waren noch acht meiner engsten Kolleginnen,zwei bestellten sich nur Cola und ich ein Wasser,aber nur mich fragten sie,was denn mit mir los sei.

    Und da war mein Auftritt,
    Ich erzählte unverblümt,daß ich mit Alkohol überhaupt nicht mehr umgehen konnte,daß ich nie aufhören konnt zu saufen und sie sollten sich mal all unsere Feiern in den Kopf rufen,wer nie mehr wußte,wie er nach Haus kam? :oops:
    Und das ich ganz konsequent den Schlussstrich gezogen hab.

    Sie fanden es alle gut.
    Eine Kollegin sagte,alle Achtung,wie du so offen vor sovielen darüber reden kannst.
    Ich sagte,weil es einfach so ist und ich da auch nichts mehr schön reden kann.

    Wir sprachen noch ziemlich lange darüber.

    Eine Kollegin erzählte,daß sie das letzte mal im April 2005 was getrunken hat,als ich sie nach dem warum fragte,sagte sie,daß sie den Rausch nicht mag,wenn sie in ihrem Denken eingeschränkt ist,
    und genau das wollte ich immer Rausch und nicht mehr denken müssen,wie krank.

    Es war ein schöner Abend.ich hab mich den ganzen Abend beobachtet und in mich hineingehorcht,es war schön nicht zu trinken,ich kann ohne Alkohol sehr gut kommunizieren und das bis zum Ende.

    Das schönste am Schluss,
    das nach Hause kommen,
    die Feier ging von 18-22.00 Uhr,da heut früh ja einige wieder 6 Uhr in der Firma sein mussten.
    Meine Familie war noch wach,meine Tochter lag zwar schon im Bett,aber rief nach mir und ich konnt zu ihr ohne gläsernen Augen,schwerer Zunge und den Bedürfnis jetzt schnell weitertrinken zu müssen.
    Ich konnt einfach auf mein Sofa und einen Apfel essen,einfach so.

    Aber,was ich trotzdem noch wissen möchte ,ob mein Partner oder eins meiner Kinder gedacht hat,na ob das gut geht und sie nichts trinkt.
    Das werd ich heut abend erfragen und es euch morgen berichten.

    Auch möcht ich noch sagen,daß ich mir wirklich Gedanken gemacht hab,ob die Feier mit mir oder ohne mich stattfindet,da ich ja die Meinung der "alten Hasen"hier kenn.
    Es war mein erstes Event und bis auf weiteres das einzige,weil ich es selbst nicht anders will.Hätte es an einem Samstag stattgefunden,hätte ich ohne wenn und aber abgesagt.

    Und ich muß dazu sagen,daß ich sehr viel innere Stärke aufgebaut habe und mir nichts wichtiger als meine Trockenheit ist.
    Und wenn ich nur halb so gefestigt wär oder ich gestern einen schlechten Tag gehabt hätte,ich es noch in letzter Minute abgesagt hätte.

    Trotz euren erhobenen Finger jetzt,war es ein Abend,der mir noch mehr Stärke und Motivation gegeben hat.
    Nicht,weil ich es geschafft hab,nichts zu trinken(das war nicht schwer),sondern weil meine Kolleginnen durchweg positiv reagierten. :D

    Ist wieder mal ein Roman geworden,aber das wollt ich euch erzählen

    Liebe Grüsse Kiki

    Hallo Cathy,

    auch von mir ein herzliches willkommen hier im Forum.
    Ich möchte dir viel Kraft für deinen nüchternen Weg wünschen,
    glaub mir,es lohnt sich!

    Ja,lies erst mal ordentlich hier und schreib,wenn dir danach ist. Mir hat es immer geholfen.

    Einen schönen Samstagabend noch!

    Liebe Grüsse Kiki