Beiträge von kiki

    Guten Morgen,

    mir gehts gut.Ich bin in der 8. Woche meiner Trockenheit.(früher hab ich nur Schwangerschaftswochen gezählt).
    Zur Zeit läuft bei mir alles ziemlich ruhig ab,habe aber ständig diese Alkträume in der Nacht,die mich aber nicht mehr belasten,sie werden sicher auch mal vorbei gehen.Hat sicher damit zu tun,daß ich mich ja doch den ganzen Tag in irgendeiner Weise mit Alkohol in meinem Kopf beschäftige.
    Zu inneren und äusseren Veränderungen kann ich sagen,wir suchen uns eine neue Wohnung.
    Ich war diejenige,die seit 12 Jahren nicht mit sich reden ließ,wegen eines Umzugs.
    Jetzt bin ich es gewesen,die sagte,laßt uns was anderes suchen und wisst ihr was,
    ich freu mich drauf und bin schon ganz gespannt auf die Wohnungen,die wir uns ansehen.
    In der jetztigen Wohnung hab ich jeden Winkel vor Augen,wo ich schon volltrunken gehangen hab.

    Mein Sohn zeigte den einen Tag auf eine Ecke im Wohnzimmer und sagte:
    Mama,da hast du immer gesessen,musik gehört und Wein getrunken(da war er 10 Jahre).
    Er hat es also nie vergessen,wie wahrscheinlich 1000 andere peinliche Sachen auch.

    In der neuen Wohnung wird es keine derartigen Peinlichen Erinnerungen mehr geben,
    weil ich nämlich heute,morgen und jeden Tag meines restlichen Lebens diesen tückischen,hinterlistigen Teufel Alkohol aus dem Weg gehen werde.Ich werde ganz arg auf der Hut sein.

    Euch allen wünsch ich noch einen schönen,alkoholfreien Tag.
    Alle die noch grübeln über die Trockenheit,
    es ist ein schwerer Weg,aber es lohnt sich wirklich.
    Denkt an euer eines kleines Leben,das ihr nur habt.

    Liebe Grüsse

    Kiki

    Hallo Coraly.
    ich wußte,daß du es schaffst :lol::lol::lol:
    Hab auch ganz viel an dich gedacht.
    Nun kannst du ganz behutsam an deiner Trockenheit weiterarbeiten.

    Ich freu mich sooo mit dir und weiß,wie schön es ist diese Worte von seinem Kind zu hören.

    Ich wünsch dir noch einen ganz entspannten,trockenen Tag!
    LG Kiki

    Hallo Coraly,
    ich bin die 7. Frau,die dir morgen die Daumen drückt ind an dich denkt.
    Ich wünsche mir,daß du morgen konsequent Nein zum Alkohol sagst und nicht mal dran denkst ein Glas zu trinken.
    Du hast schon 26 Tage geschafft,wo du doch am Anfang noch gar nicht wußtest,wo du hingehörst und denk an deine süssen Kinder,du warst ihnen sicher oft genug peinlich.Wie traurig und enttäuscht sie wären,wenn du wieder trinken würdest.
    Aber ich glaub an dich und am Sonntag wirst du mit
    erhobenen Hauptes vor deiner Familie stehn und ganz stolz sein können.

    Wünsche dir ganz viel Spass morgen.
    Ein schönes alkoholfreies Wochenende

    Liebe Grüsse Kiki

    Hallo liebe Eveline,
    ich wollte dir mal sagen,daß ich schon lange ein begeisterter Fan deines Threads bin.
    Auch als ich noch nicht hier im Forum angemeldet war,sondern nur ein stiller Leser,freute ich mich immer,wenn du wieder etwas über dein oder euer Befinden berichtet hast.
    Ein klein wenig hast du beigetragen,daß ich doch ziemlich entschlossen mich auf denWeg in die Trockenheit machte,
    du hast ja auch viele Hürden nehmen müssen und mußt es noch,aber das hat sich trotzdem alles immer sehr zielstrebig und ehrlich angehört.
    Für andere Menschen liest sich deine Entwicklung sehr positiv,ich hoffe,du weißt das.
    Ich schreibe in meinen Thread auch ziemlich regelmäßig,wie es mir geht,was meine Gedanken sind und wie mein Umfeld reagiert,weil 1. mir das schreiben sehr hilft und 2. ich denke,daß es noch ganz viele stille Leser gibt,die auch über ein trockenes Leben nachdenken und dadurch vielleicht ein klein wenig motiviert werden.
    Ich weiß,daß ihr auch diese Herausforderung mit dem Jugendamt schaffen werdet,ihr seid so stark zusammen.
    Wünsche mir,daß ich noch ganz viel hier über dich lesen kann,natürlich hoffe ich,nur positives.

    Wünsche dir und deinem Partner ein zufriedenes Wochenende

    Liebe Grüsse Kiki

    Guten morgen zusammen,
    bin heut schon früh auf den Beinen,muß gleich arbeiten.
    Heut gehts mir wieder richtig gut.
    Habe die schlechten Phasen überstanden ohne zu trinken.Man muß manchmal wirklich nur aushalten,nach jedem Tief kommt wieder ein Hoch.
    Irgendwann weiß ich auch sofort,wie ich mit solch Situationen umzugehen hab.Jetzt ist eben noch alles neu und eine so plötzliche Stimmungs-schwankung überrollt mich dann einfach.

    Heut abend geh ich mit meinem Freund lecker essen,hab ja schon geschrieben,daß wir heut 6jähriges haben.
    Da werd ich mir ein fünf-gänge Menüe bestellen.
    Wenn wir sonst essen gegangen sind,war essen für mich Nebensache,hauptsache es stand genug Alkohol auf dem Tisch.Aber heut wird der Tisch voll Teller und Schüsseln stehen.

    Ich wünsch euch allen einen zufriedenen Tag!

    LG Kiki
    .
    .

    Guten Morgen neuesleben,
    erst einmal herzlich Willkommen hier im Forum.
    Was du schreibst,war auch ich,fast 100%.
    Habe auch nur abends gtrunken,nur geraucht wenn getrunken,aber dann am liebsten an jeder Hand fünf Zigaretten auf einmal gehabt.
    Hab mal das eine ohne das andere versucht,bin immer gescheitert.
    Man hat mir schon gesagt,daß ich wohl so oft trinke,um rauchen zu können.
    Und vor allen Dingen dann soviel zu rauchen,wenn man es sonst gar nicht tut.Ich hab die Zigaretten ja gefressen,umso mehr Alkohol im Spiel war.
    Habe dann gedacht,so geht das nicht.Wie alt soll ich denn da werden,wenn ich so viel GIFTE in mich reinpumpe und hab mit beiden aufgehört,aber nicht mehr zu rauchen merk ich irgendwie nicht,weil wenn kein Alkohol auch keine Zigaretten.Hätte auch nicht gedacht,daß das Nichtrauchen so einfach für mich ist.
    Und eine "wohlfühleinheit"war es schon lang nicht mehr für mich.Jeder Schluck,jeder Zug hab ich nur noch mit schlechtem Gewissen getan.
    Horch mal genau in dich hinein,es ist kein Wohlfühlen mehr.
    Dann fang doch mal ein neues Leben an,es lohnt sich auf jeden Fall,das versprech ich dir.

    Nur Mut,liebe Grüsse Kiki

    Hallo Petter,
    das tut mir sehr leid,daß du nun nach schon 4 Monaten Trockenheit solch eine Phase durchmachen musst.
    Ich habe viele Bücher über Alkoholiker auf den Weg in die Trockenheit gelesen und es kam sehr oft darin vor,das nach 3-4 Monaten ein seelisches Tief bei ihnen kam,dann wenn nämlich die erste euphorische Phase vorbei ist und sich das Leben etwas normalisiert.
    Ehrlich gesagt,hab ich da auch etwas Bammel vor,hab es nämlich bei meinen zig Versuchen vom Glimmstengel loszukommen jedes mal erlebt,am Anfang war alles gut und dann nach 3 Monaten kam der Hammer.
    Vielleicht spielt ja aber auch noch der triste November eine Rolle,es ist ja wohl der Monat,wo viele Menschen nichts gebacken bekommen und deprimiert sind.
    Ich wünsche dir ganz doll,daß es dir bald wieder gut geht und du deine Tage wieder gutgelaunt und energiegeladen angehst.

    Ich denk an dich!

    Liebe Grüsse Kiki

    Hallo Meni,
    bei mir läuft es so ähnlich wie bei dir.
    Mein Freund beobachtet das auch alles eher kritisch.
    Aber ich hab zur Zeit auch einen gesunden Egoismus und denke an mich und meine Trockenheit.
    Dabei war er es,der zu mir vor einiger Zeit sagte,daß ich zu viel trinke.
    Seit vielen Monaten lag ich ihm in den Ohren,daß ich mit trinken aufhören will und ich nur noch auf den Klick im Kopf warte.
    Vor 46 Tagen(muß schon auf den Kalender gucken,weil ich es so gar nicht mehr weiss) hat es klick gemacht und er sagt doch tatsächlich,soviel hast du doch gar nicht getrunken.

    Ich glaub,wir müssen ihnen etwas Zeit lassen,für sie fängt ja auch irgendwie ein neues Leben an.
    Wir konnten es im Kopf vorbereiten,sie konnten nur warten,wann es so weit ist und wissen auch nicht,was jetzt auf sie zukommt.

    Aber liebe Meni,ich glaub ganz fest,daß sie innerlich ganz,ganz stolz auf uns sind.

    LG Kiki

    Guten Morgen Coraly und alle anderen,
    Ja heut gehts wieder besser,bin noch nicht in Hochstimmung,aber gestern war schon krass.
    Hatte dann beim Abendessen auch noch ne Ausseinandersetzung mit meinem Freund.
    Er hielt mir vor,ich sei zu viel im Internet,Hallo...
    ich glaub mein Schwein pfeifft,sind so am Tag zusammengerechnet 1,5 Std. Ist das etwa zuviel???
    Muß dazu sagen,bevor ich in dem Forum hier gelandet bin,war ich alle 3 Wochen mal im Internet.
    Ich glaub ,er kommt mit meiner gesamten Veränderung nicht klar,von heut auf morgen Alkohol,Zigarretten weggelassen,mache täglich wieder etwas Sport.
    Merke ja selber,die Veränderungen kommen bei mir richtig von innen,kann es gar nicht ändern und er kennt mich so gar nicht und hat vielleicht jetzt Angst eines Tages auch nicht mehr in mein Leben zu passen.
    Nach dem gestrigen Streit hab ich das auch kurz gedacht(Schäm),aber das glaub ich einfach nicht.
    Ich sag zu ihm,ich sitz jetzt die Zeit vorm Pc die ich sonst gepennt und gesoffen hab und das ist mir Millionen mal lieber.Er hat nichts mehr gesagt.

    Dabei haben wir doch am Freitag Jubiläum.Wir sind 6 Jahre zusammen.

    Naja ausser das ich eben noch etwas angesäuert bin gehts mir gut.

    Achja,merke auch daß ich mit Streitereien schon sehr selbstbewußt umgehen kann,früher hab ich bei jeden Streit losgeheult,hab mich immer angegriffen gefühlt,jetzt diskutiere ich ganz ruhig und sachlich und es kommt keine Träne mehr,hab mir ja nichts schlimmes vorzuwerfen.
    In meiner nassen Zeit war ja immer das schlechte Gewissen da,hab mich sooo klein und elend gefühlt,ja das war schon schlimm.
    Ist also schon eine große positive Veränderung in mir,worüber ich mich sehr freue.

    Ist wieder so lang geworden,aber schreiben hilft ungemein.

    Einen schönen trockenen Tag wünscht euch

    Kiki

    danke liebe Sunas und liebe Lilly
    für eure Antworten.
    Nein,ich leide nicht an behandlungsbedürftigen Depressionen.
    Ja ich darf auch mal einen schlechten Tag haben,aber ich find es besser,wenn es einen Grund gibt,warum mein Tag mies ist und nicht wie heut,wegen solch blöden Traum.
    War auch mit dem Fahrrad unterwegs,hat etwas Ruhe in mein denken gebracht.
    Nehme jetzt ein dickes Vollbad,dann werd ich mich um das essen kümmern und dann sehen wir weiter,
    und das alles natürlich ohne Alkohol.

    Alles wird gut

    Liebe Grüsse
    Kiki

    Guten Morgen,
    Heut gehts mir nicht so gut...
    Hatte einen blöden Traum diese Nacht,hab geträumt,daß ich im wahrsten Sinne des Wortes eine Trinkorgie hatte.
    Müsste ja eigentlich gut gelaunt sein,da es ja nur ein Traum war,aber meine Gedanken sind ganz ungeordnet heute,bin fast etwas weinerlich.
    Auch dieses nur heute nicht trinken in meinem Kopf ist heut eher ein "was,nie wieder Alkohol?"
    Meine Gedanken gehen heut einfach in Richtungen,die ich gar nicht anstrebe.
    Ich weiß,daß auch mal miese Tage dabei sind und morgen schon alles wieder gut sein kann,aber auch daran denken hilft mir jetzt nicht.
    Es ist auch nicht,daß ich was trinken möchte,sondern eher so,was ist,wenn man immer mehr solcher seelischen Tiefs bekommt und dann irgendwann seiner Gedanken nicht mehr mächtig ist?
    Werde gleich erst mal Fahrrad fahren,vielleicht wird mein Kopf wieder frei.
    Genug Tipps sich abzulenken gibt es hier ja,aber ich könnt heut nur dasitzen und doof vor mich hingucken und warten,daß der Tag rum geht.

    Liebe Grüsse,die heut angeschlagene

    Kiki

    Hallo Coraly,
    ich gratuliere dir zu deinen 22. Tag.Das ist doch schon einen riesen Erfolg.Ich kann für mich auch sagen,daß das lesen und schreiben mir sehr hilft.
    Bleib weiter auf deinem Weg,dann hast du bald 22 Wochen.

    Lieb grüsst
    Kiki

    Ja genau Sunas,das vergass ich ja noch,seit 3 Jahren mach ich Diäten ohne Ende,nichts war,die Waage war erbarmungslos und stand still.Jetzt ess ich alles und sogar Schokolade und nehm ab.
    Wie soll man das denn glauben,wenn man es nicht selbst erlebt.

    Ja ich trink auch schon lecker Bratapfeltee...

    LG Kiki

    Guten Morgen zusammen,

    Ich möchte euch allen einen zufriedenen,trockenen Sonntag wünschen
    und sagen,daß es mir gut geht.
    Ich war am Freitag mit meinem Sohn bei meiner Mutti zu Besuch und wisst ihr,was sie sagte...,Mein Kind,du bist im Gesicht und um den Bauch so schlank geworden,ich fragt gleich nochmal,was sie gerade sagte.
    Es war so ein schöner Satz für mich,der mich unglaublich bestärkte,zeilstrebig meinen trockenen Weg fortzusetzten,obwohl ich das ohnehin tue.
    Als ich meine Mutti vor drei Wochen das letzte mal sah,erwähnte ich nur am Rande,daß ich keinen Alkohol mehr trinken will.ich glaub,sie nahm es auch nicht so ernst,da ich es schon oft sagte.
    Nachdem aber am Freitag das mit dem schlanksein sagte,da brachte ich das Gespräch darauf und sagte,daß ich richtig abhängig vom Alkohol war und kein Ende fand beim trinken und jetzt nicht mehr trinken möchte und das für immer.Mein Stiefvater und meine Mutti reagierten sehr positiv und wollen mich auch unterstützen,wenn ich mal in ein Loch fallen sollte.
    Frage mich trotzdem,wie ist es für eine Mutter,wenn ihr doch geliebtes Kind sagt, ...Mama,ich bin Alkoholiker. :cry:
    Sie sagte auch,daß sie mich überhaupt nicht leiden konnte,wenn ich bei Feiern so betrunken und schwermütig rumhang.(Jetzt werd ich erbahrmungslos mit der Wahrheit konfrontiert...Schäm :oops: )

    Aber ich bin sehr erleichtert,daß wir darüber geredet haben.
    Mein Sohn sagte noch,daß er es bewundernswert findet,wie konsequent ich meinen Weg geh.
    Sagt mir,was kann es schöneres geben,als das soetwas das eigene Kind sagt. :D
    Für mich also ein rundum gelungenes Wochenend und es ist noch nicht mal vorbei :wink:

    Lieb grüsst euch die

    Kiki

    Hallo Biene,
    ich hatte mal vor einem Jahr eine ähnliche Sache.
    von einer Sekunde auf die andere wurde mir ganz komisch,schwindlig und ich hatte Schweißausbrüche und dachte jede Sekunde bricht mein Kreislauf zusammen.
    Ich lag auf dem Sofa und rief auch zu meiner Familie macht irgendwas,ruft einen Krankenwagen oder was weiß ich. Bekam dann Hert-Kreislauftropfen.Mein Arzt stellte mich auf den Kopf,meine werte waren alle top.
    War auch beim Neurologen auch er fand nichts.
    Es war nie wieder so schlimm,aber auch bei mir nichts mehr wie vorher.Immer mal ein nicht definierbares Gefühl in meinem Körper,als ob ich neben mir steh.
    Seitdem ich keinen Alkohol mehr trink,wird es immer seltener,dieses ungute Gefühl und ich denk mal,es wird mit der Zeit ganz verschwinden.
    Ich glaub schon,daß es bei deinem Freund mit dem trinken zu tun hat.

    VG kiki

    Guten Morgen zusammen,

    ich möchte euch mal erzählen,wie mein Weg in die Trockenheit sich bei mir im Kopf abspielt.
    Ich seh es immer als Vergleich mit einem Sprung vom 10 m Turm.Es war für mich unüberwindbar.
    Vor ca 10 Jahren konnt ich noch nicht mal auf diesen Turm klettern.
    So vor 2 Jahren fing ich an,ein paar Stufen hoch zu gehen,ging aber immer wieder zurück.
    In den letzten Monaten meines trinkens kam ich schon bis nach ganz oben auf den Turm und fragte mich immer wieder ,was würde mich wohl da unten erwahrten,wenn ich jetzt springe?
    Ich nahm mir morgens vor,ja heut springst du,kletterte mittags auf den Turm um abends wieder zu sagen,nein heut springst du noch nicht,kannst ja morgen immer noch springen :(
    In den letzten Tagen meines Weges stand ich dann schon an der Kante des Brettes und fragte mich immer wieder,was ist das,was mich da unten erwartet,freu ich mich,daß ich endlich gesprungen bin oder fühle ich nur Leere?
    Was ist,wenn ich immer wieder springen muß??
    Heut vor 41 Tagen bin ich früh auf den Turm gesprintet,hab nicht nach rechts und links gesehen und bin gesprungen,ja ich bin wirklich gesprungen :D
    Unten angekommen war meine Freude einfach unbeschreiblich.
    Aber in der 1. Woche musste ich paddeln und strampeln um über Wasser zu bleiben.
    In der 2. Woche wurde mein wildes gestrampel schon weniger und
    heut nach 41 Tagen kann ich sagen,daß ich schon ziemlich ruhig und gleichmäßig durchs Wasser schwimme.Die kleinen Wellen schiebe ich beiseite.
    Mein Ziel ist es,immer geradeaus und so weit zu schwimmen,um den Turm nicht mehr zu sehen.Ich möchte nicht nochmal vor ihm stehen und springen müssen,weil ich weiss,daß der nächste Sprung wieder Jahre dauern kann oder es gar keinen Sprung mehr gibt für mich.

    Wenn ich heut morgens aufwach,nehm ich mir vor,heut ja nur heut schön geradeaus zu schwimmen,genau hinzusehen,daß keine große Welle kommt,daß ich dann darauf vorbereitet bin und nicht ins truddeln komm oder gar untergeh.

    Und wenn ich abends einschlaf,bin ich stolz,wieder einen ganzen Tag gleichmäßig geschwommen zu sein und wenn ich mich umseh,ist der Turm schon wieder ein Stück weiter weg. :lol:

    Liebe Grüsse von der Kiki

    Hallo Coraly,

    Danke,daß du so lieb fragst,ja mir gehts gut und stell dir vor,ich hab schon Wochenend.

    Ich freu mich,daß du nicht ins wanken gekommen bist und deinen trockenen Weg gehst.

    Wünsch dir noch einen schönen trocknen Tag mit leckerem Tee

    Liebe Grüsse Kiki

    Also Coraly,das hört sich für mich aber jetzt auch so an,...endlich kann ich weitertrinken.
    Das willst du ja wohl nicht wirklich.

    Und wie Erik schon schreibt,du bist schon über zwei Wochen trocken und deine Körper ist entgiftet.
    Ich glaub auch,daß du diesen 11.11. als riesige Hürde siehst.Wenn dir deine Trockenheit wichtig ist und du Angst hast,dann lad sie alle wieder aus und sag,es tut mir leid.Jeder,der kein Problem mit dem Alkohol hat ,wird es verstehen und der Rest hat eh kein Platz in deinem Leben.


    LG kiki

    Guten Morgen zusammen,
    hier hat sich ja gestern einiges getan,während ich arbeiten war.
    Wenn ich in nassen Zeiten versucht habe auf Partys mal nichts zu trinken,hab ich mich sehr einsam gefühlt,weil ich es noch als Verzicht angesehen hab.Och alle können trinken und du nicht.
    Da weiß ich jetzt,das ich damals noch lange nicht so weit war.
    Jetzt sind meine Gedanken da völlig anders.Kein Verzicht mehr,sondern eine Bereicherung.
    Klar,wenn ich jetzt auf eine Party der nassen Zeiten(wo auch viele vieltrinker sind)gehen würde,wäre ich auch einsam,aber eben anders.
    Meine Gedanken wären,wenn ihr euch so sehen könntet usw.
    Aber diese Feiern würden mir rein gar nichts mehr geben jetzt.
    Oder z.B. das nur an heute denken ist sehr wichtig für mich,hab ich nicht so einen grossen Berg vor mir.
    Wenn mal Gedanken kommen,jetzt für immer trocken sein,bekomm ich das kribbeln im Bauch.
    Denk ich aber nur an heute,ist es sehr einfach.
    Ich glaub,man muß auch erst lernen mit diesem neuen Leben umzugehen und da überschlagen sich eben auch mal die Gedanken.

    Wollte noch sagen,daß es mir gut geht und das ist wichtig für positive Gedanken im tristen Herbst.


    Liebe Grüsse Kiki