Beiträge von Pott

    Hallo Paddy

    Schön, dass du hergefunden hast.

    Möchtest du eine ehrliche Antwort?

    Nein, so wie dieses Beziehungswirrwar aussieht, gibt es keine Zukunft. Im Übrigen ist das, was du noch Ehe nennst, nichts weiter als ein Riesenscherbenhaufen.
    Warum telefonierst du hinter ihm her? Warum gehst du ihn suchen?
    Ihm gefällt dieses Spiel doch offensichtlich.
    Warum tust du dir (und den Kindern) selbst immer so weh?
    Versuche, dir diese Fragen aufrichtig zu beantworten -dann siehst du, wo du stehst und kannst aktiv daran arbeiten für dich und die Kids ein schönes, friedliches Leben aufzubauen.
    Denk dran, es wird nicht besser werden, sondern immer schlimmer.
    Ich war auch mal mit solch einem Mann zusammen und weiß, was in dir vorgeht. Lass ihn los, nimm ihm den Wohnungsschlüssel ab und komm zur Ruhe. Es wird dir schlagartig besser gehen, glaub mir das.

    Seine Aussagen deuten sehr auf ein Abhängigkeitsproblem hin und wenn du hier liest, wirst du viele Parallelen finden.
    Ich wünsche dir viel Glück und Kraft auf deinem weiterem Weg!

    Alles Liebe
    Heike

    Am Sonntag ist Weihnachten...HOHOHO....... *rumtanz*

    Hallo Diandra,

    na, gehts gut? Der alljährliche Geschenke, Einkaufs- und Megahetzwahnsinn hat dich voll im Griff? Das ist zu blöd......*zwinker*....gerade JETZT sollte man Einkäufe auf ein Minimum beschränken....ich habe eben für ein Sonnenblummenbrot 25 min gebraucht....
    Meine Katze ist rollig, jetzt muss ich nur noch den Baum ohne festbinden aufstellen, dem Hund einen Ball werfen und ich habe das ultimative Chaos :wink:

    Diandra, ich denke auch, dass es zum Teil an deinem Mann liegt, dass du mit seiner Therapieform nicht so klarkommst. AAAAAAABER, wir haben heute die Unterlagen für die stat LZT meines Mannes bekommen und ich hab sofort an dich denken müssen. Ich glaub, da läuft es genauso ab....... Kontakt mit der Familie und der Hauptbezugsperson (Hallo??? Dreht sichs um ein Tier=?) nur nach Einwilligung und inhaltlicher (!!!! ) Besprechung mit dem Klinikpersonal :shock:
    Als ich das gelesen habe, dachte ich, dass es bestimmt gut gemeint ist vom Klinikpersonal, aber trotzdem kann man Erwachsene doch nicht dermaßen maßregeln bzw entmündigen, selbst wenn sie suchtkrank sind.
    Ich denke das ist ein z.T falsches Therapieverständnis.

    Und trotzdem finde ich deine (!!!) Fortschritte bemerkenswert, auch wenn sie dir als nicht so gravierend erscheinen mögen, weil du immer in diese "blöden Situationen" reinschlidderst.

    Schönen Abend
    Heike

    P.S. Nicht, dass jemand denkt, ich wäre eine weihnachtsnarrische Vollkornbrot-Tussi...... ich freue mich auf die freien Tage - den Streß brauch ich nicht wirklich, aber die strahlenden Kinderaugen - auf die will ich nicht verzichten :D

    Hallo Petra,

    Ja, kenne ich!
    Weisst du, ich kann mir vorstellen, dass es für dich sehr schwer ist, nicht unbedingt, dass er Kontakt zu Ex-Arbeit und Ex-Freundin aufnimmt, sondern eher, dass er mit seiner Lügerei deine Intelligenz beleidigt.

    Es ist eine gute Frage, was du denn noch mit ihm bereden willst. Ja, und wenn du was mit ihm beredest, WAS kannst du ihm glauben und WAS wird überhaupt umgesetzt?
    Alkoholiker können keine Verantwortung übernehmen, weil sich ihr ganzes Denken und Handeln nur um die Droge dreht. Das soll keine Entschuldigung sein, nur eine -zugegebenermaßen verallgemeinerte- Erklärung.
    Das ist alles zu verzwickt um da nun eine Patentlösung bereit zu haben.
    Ich denke aber, dass deine Gedanken sich in die richtige Richtung entwickeln, denn immerhin denkst du nun schon, ob sich Geschenke überhaupt noch lohnen...du setzt dich sehr genau mit dieser Problematik auseinander und dazu bricht gerade deine Welt zusammen.
    Ich schicke dir eine dicke, fette Trostumarmung und hoffe mit dir für deinen Vater.

    Alles Liebe
    Heike

    Puuuuuh, da hatte ich gestern ein ernsthaftes Gespräch mit meiner 14-jährigen Tochter, die meint, dass doch alles nicht so schlimm sei und dass mein Mann doch nicht im Januar zur Entgiftung müsse.

    Und was denn die Konsequenzen seien, von denen sie uns reden hört. Ich habe ihr dann erklärt, dass mein Mann ausziehen muss, wenn er nicht in die Entgiftung geht und weiter trinkt.
    Entsetzen!!!
    So schlimm sei das doch nicht, ich würde übertreiben, ich solle mal an sie und ihre Geschwister denken.
    Ich hab ihr geantwortet, dass ich das sehr wohl tue, und was sie denn von ihm hätte wenn er trinkt?!
    Ich habe ihr auch 2 Beispiele genannt (sein Gedächtnisverlust, seltene Wutausbrüche), die sie wohl zum nachdenken brachten, ua. sagte ich ihr auch, dass es nicht besser wird, sondern nur schlimmer. Wohl ist mir bei der Sache nicht, aber ich dachte, dass ich wohl die Flucht nach vorne und mit absoluter Ehrlichkeit antreten muss.
    Ich hab keine Ahnung ob das nun richtig oder falsch war, aber im Endeffekt, sollte er wider Erwarten nicht in den Entzug gehen, werde ich bei den Kindern wohl die Schuldige sein - ziemlicher Mist...

    Hallo Anonymous,

    Raus da, aber schnell!!

    Dein Mann gehört dringend in psychiatrische Behandlung ob seiner Suizidversuche- und Drohungen.
    Guck, dass du schnellstens dort weg kommst, denn ein Leben in Angst ist kein Leben. Und lass dich nicht runterziehen -glaub ihm nicht, wenn er dich im Rausch beschuldigt. Kümmere dich um dich, du bist noch so jung....lass nicht zu, dass er dein Leben zerstört.

    Alles Liebe!

    Heike

    Hallo Petra,

    Also, ich denke, du bist auf dem richtigen Weg. Klasse!

    Es ist nicht einfach, wenn man immer abwägen muss, was und ob man überhaupt etwas sagt. Und die miese Laune des Partners auch noch aushalten zu müssen, ist auch nicht prickelnd.
    Du musst wirklich kein schlechtes Gewissen haben, wenn du dich dem nicht mehr aussetzt - es wäre natürlich einfacher, wenn er sich seinen Kaffee selbst kochen würde .......

    Ob er dich nur ruhig stellen will, kann ich nicht beurteilen, aber ich habe bei meinem Mann festgestellt, dass eine 24 h Trinkpause ihn darin bestärkt hat, dass er ja doch aufhören kann, wenn er denn will.... es hat gar nichts gebracht und was er nicht trinkt, weil er unterwegs ist, holt er dann eben nach,wenn er wieder kann......

    Schönes Wochenende!!

    Viele Grüße
    Heike

    Ohjaaaa...... und wie gut ich das kenne...... ich fühle mich seit ein paar Wochen auch sehr desinteressiert an meiner Umwelt.
    Und die ewig gleichen Gespräche mit meinem Mann tragen auch nicht gerade zur besseren Stimmung bei.
    Nicht, dass er mir von seinem Tag erzählt, nein, davon erfahre ich nichts, wenn die Kinder mir nichts erzählen. Er erzählt mir, welche Filme es gibt, welcher Schauspieler welche Rolle gespielt hat, wie erfolgreich die Filmmusik war und welcher Regisseur verantwortlich war - hat mich noch nie interessiert und ich denke, dass er mir das erzählt, weil er das (noch) weiß....im Gegensatz zu Geschehnissen, die ein paar Stunden zurückliegen oder gestern, vorgestern, letzte Woche waren......ich denke, das gehört zum Abnabelungsprozess dazu und ich kann auch nachvollziehen, dass du dich freust, wenn sie weg ist.
    Ich freu mich wahnsinnig auf den 2 Januar - endlich Ruhe und kein Alkoholgestank mehr....

    Da bin ich wieder... :D

    Schönen guten Abend allerseits,

    ich wollte nur mal kurz vermelden, dass es mir gut geht. Den Kindern auch, dem Hund etwas mies, weil sie in eine Scherbe getreten ist, der Katze ein wenig besser als dem Hund, weil sie nämlich rollig ist und ich kann mir vorstellen, dass es frustrierend ist, wenn man bäuchlings robbend, Popo senkrecht nach oben gestreckt, herzzerreißend fiepend zur Futterbar kriecht....da wär ich auch stinkig :wink:

    Ich zähle schon ganz genau die verbleibenden Arbeitstage, als da wären ab morgen nur noch 6......dann ist Urlaub bis zum 8. Januar und ab 2 Januar entweder die Entgiftung oder er zieht aus :D

    Entspannenden Abend!

    Danke Doro :D
    Am Schlimmsten ist, dass man denkt, es bleibt auf ewig so.....da hilft mir dein Post doch sehr -danke!

    Heute hat er mir erzählt, dass er wieder mit der Rentenversicherung telefoniert hat und die seine bevorzugte ambulante Klinik prüfen. Er meint, egal, wie das nun ausgeht, er ginge am 2 Januar auf jeden Fall zur Entgiftung. :D
    Er ist heute wieder genauso nett wie Sonntag, sogar mit seinem Bier. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich piensig zum Zahnarzt bin und wie Braveheart wieder kam - Paradontosebehandlung, war aber nicht so schlimm*kicher*, aber ich denke mir, dass er das nicht unbedingt so im Detail wissen muss, im betüdeln ist er nämlich gut 8)

    Hallo Blandi

    Ich hab deine Geschichte mitverfolgt und wollte dir einfach nur sagen, dass du auf dem richtigen Weg bist.
    Zu ihrer Mutter möchte ich mich nicht wirklich äußern -dafür gibt es keine Worte, aber vielleicht ist sie mit eine Ursache für die Alkoholsucht deiner L(A)G?!

    Viel Glück weiterhin!


    Meine Spritze lässt gerade nach, da wird das Schreiben etwas schwierig :roll:

    mhhhhhhhhhhhhhh *grübel*.... gerade für Kinder stelle ich mir das Ganze sehr sehr schwierig vor, gerade weil sie auch nicht wissen, warum der Papa so ist - OK, wir wissen es auch nicht, aber ich denke mir, wenn Erwachsene mit der Situation überfordert sind - wie elend müssen sich Kinder fühlen?!!!!

    Meinst du, er merkt wie "unnett" er sich verhält, wenn du ihm die Mürrische vorspielst? Vielleicht denkt er sich eher, dass er sich genau richtig verhält ... da du dich ja so mürrisch gibst - Gott, ist das müßig, dieses "wie muss ich mich verhalten, damit er mal merkt, wie er sich mir gegenüber verhält".....schlimm!!! Aber eine tolle Ausrede hat er ja..... ich glaube, wenn ich morgen mies drauf bin, sag ich meinen Kunden, dass ich heute beim Zahnarzt war ....hat als ich mitm rauchen aufgehört hab schonmal geklappt..... diese Aufmerksamkeit *schwäm* :wink: -> Ironie *dazuschreib*
    Ich finde es eine gute Idee, dass du dich aus dem WG Klumbatsch nun raus hälst -tat dir offensichtlich nicht gut, aber ich meine eine gewisse Erleichterung zu merken, wenn du deine Ruhe hast - ein Schritt nach vorne, TOLL!!!!!!
    Weiter so, immer nach vorne und es wird immer besser :)

    Da fällt mir ein: Kannst DU nicht die Therapeuten kontaktieren und von DEINEN Sorgen erzählen? Vielleicht erzählt dein Partner dir auch nur Mumpitz und alles ist ganz anders? Zumindest hättest du dann Klarheit....

    Guten Morgen,

    der Samstag lief nach den beschriebenen Mustern ab und am Sonntag war er wie ausgewechselt. Wouw!

    Gestern abend kam ich gut gelaunt nach Hause, sah, dass er das Leergut weggebracht hatte und hab mich gefreut dass es in der Küche nicht so aussieht, als hätte man jeden Tag eine Feier mit Gästen.
    Prompt fing er von meinen Eltern an (die kümmern sich nicht um mich), bohrte warum das so ist, warum ich nicht anrufe, mir würde doch kein Zacken aus der Krone brechen und dann: Das wurmt dich mit deinen Eltern!
    Ich hab zugegeben, dass es mir schon weh tut und dann: "Gut - dann werden wir ab sofort nicht mehr über dieses Thema sprechen"
    Ich war so geschockt, dass ich wirklich zu heulen angefangen hab und ihm sagte, ob er nun zufrieden sei denn nun gings mir auch mies. Großes Erstaunen und "du suchst immer bis du einen Streit anfangen kannst! Du sagst, dass man mit mir ab einem bestimmten Level nicht mehr reden kann und den habe ich nun. Thema beendet" :shock::shock::shock:

    Ach ja, er hat gestern mit einer Psychosomatischen Klinik telefoniert und sich nach ambulanter Therapie erkundigt. Nun muss nur noch die LVA zustimmen und die bereits bewilligte stat. Therapie in eine ambulante umwandeln.
    Danke für die netten Begrüßungen
    :)

    Hallo Speedy,

    es tut mir wirklich sehr leid für dich, aber weisst du, wenn eine Tür zuschlägt, macht sich eine andere auf.
    Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass nichts ohne Grund geschieht, auch wenn ich den tieferen Sinn überhaupt nicht erfasse. Aber mit dieser Einstellung lässt sich die Trinkerei einfacher ertragen, finde ich.

    Ich finde es gut, dass du dir nun ein klares Ziel gesetzt hast. Logisch nimmt dein Mann dich nicht ernst, meiner mich ja auch nicht, weil er meint, dass ich nicht berufstätig sein kann ohne ihn. Trugschluß!

    Ich wünsche dir viel Kraft und ein schönes 2 Adventswochenende!

    Viele Grüße
    Heike

    Hallo zusammen,

    ich hatte mich schon kurz vorgestellt, wiederhole das aber gern nochmal - in aller Kürze :)
    - Heike, 33, 4 Kinder, Alleinverdienerin, verh., Hund, Katze und Ehefrau von einem Alkoholiker.

    Ich habe meinen Mann vor 7 Jahren im Chat kennengelernt und wir haben dann vor fast 4 Jahren geheiratet.
    Er hat sein Trinkverhalten am Anfang sehr gut vor mir versteckt, wusste er doch, dass ich aus einer Beziehung mit einem gewalttätigen Quartalssäufer kam. Auf Nachfrage und wenn wir zusammen waren, trank er gar nichts.
    Mir fiel dann doch auf, dass er zuviel trank und wenn ich ihn drauf ansprach, hieß es, dass ich ein Problem hätte, weil ich nichts trinke. Den Mist habe ich mir 6 Jahre angehört und mich immer mehr in mich zurückgezogen. Dieses Jahr an unserem Hochzeitstag im Mai kam ich aus dem Büro und er eröffnete mir, dass wir nicht essen gehen, sondern, dass er eingesehen hat, dass er ein Alkoholiker sei :shock:
    Er redete 2 Stunden und es endete damit,dass ich ihm versprach im August 3 Wochen Urlaub zu nehmen, damit er entziehen kann. Ich habe mich dran gehalten -er nicht und nicht mal, als ich ihm meinen Ehering vor die Füsse warf und ihm seine EC Karte einzog, kam ein Ton.
    Er nutzte die Zeit, in der ich nicht da war um meine Kinder auf seine Seite zu ziehen. Das geht ganz einfach:
    Er erzieht nicht, er lässt sie gewähren! Dann komme ich heim, sehe, dass weder Hausaufgaben noch sonst irgendwas gemacht ist und bekomme einen Wutanfall. Ergo: Mama ist die Böse und er ist der Liebe und Verständnisvolle.
    Haushalt: genau das Gleiche! Weil ich das mit meinem stressigen Job nicht auch noch schaffe und er sich mit versoffenen Hirnzellen (oh ich werde gerade wütend :oops: ) rausredet, habe ich ihm Zettel geschrieben, was zu tun und was einzukaufen ist. Auch die wurden nicht beachtet.
    Ich lebe aber nicht gern im Dreck und habe deshalb Aufgaben an die Kinder verteilt, damit es wenigstens auf den ersten Blick sauber aussieht - die Grundreinigung mache ich am Wochenende.

    Seit Ende September ist er nun bei der Caritas, geht dort im Anzug zu seinen Terminen (hier rasiert er sich nicht mal), gibt sich redegewandt und die Dame der Suchtberatung meinte zu mir, dass ich doch eigentlich froh sein könne, denn es gäbe auch ganz andere Fälle. Sicher bin ich froh, dass er nur nach dem 2 Bier zum Kind mutiert und nicht auch in hellen Momenten -aber vielleicht wünsche ich mir einen Partner und nicht ein 5. Kind. Seitdem habe ich dort auch versch***en *seufz* Ist mir egal!
    Er hat eine stat Langzeittherapie (12-16 Wochen) bewilligt bekommen und will nun aber auf ambulant umswitchen, weil er von Betroffenen gehört hat, dass die Ehen kaputt gingen. Und ich hab von Diandra erzählt und meiner absonderlichen Begegnung im Teeladen. Das gestaltet sich etwas schwierig, aber er ist überzeugt, dass er die Dame der LVA überzeugen kann. Mir ist es egal, es soll nur endlich aufhören!

    Mein Mann will am 2, Januar in den Entzug gehen, säuft bis dorthin fröhlich weiter und wird verbal ausfallend, sobald ich ihn anspreche und ihm eine Frage stelle, die ihn evtl von seiner Flasche trennen könnte, zB mit dem Hund nochmal rausgehen. Ihn auf seinen Konsum anzusprechen habe ich mir ebenso abgeschminkt, wie nach 12 Uhr mit ihm irgendwelche Dinge zu besprechen, die um mehr als um das Wetter und "kochst du bitte Kaffee, wenn ich heimkomme?" gehen. Momentan kämpfe ich gegen den ekel vor ihm an. Ich kanns leider nicht beeinflussen, er ist der tollste Mann, wenn er nüchtern ist, aber wenn ich morgens aufstehe, riecht er nach Bier, wenn ich abends heimkomme, riecht er nach Bier und ich kann diesen Geruch mit Zigarettenrauch vermischt, einfach nicht mehr ertragen.
    Die Situation wird immer belastender, ich bin ständig am heulen und trotzdem hoffe ich, das er wirklich im Januar den ersten Schritt geht. Ich glaube ihm erst, dass er es ernst meint, wenn ich ihn in die Klinik gefahren habe und alleine wieder nach Hause fahre.
    Seiner Meinung nach ist das ein Verhalten, dass ihn weiter in die Sucht treibt und meiner Meinung nach ist es gesunder Menschenverstand.
    Ich werde mich trennen, sollte er nicht in den Entzug gehen und das habe ich ihm gesagt. Seine Reaktion : Denk mal an die Kinder und was haben wir uns alles zusammen aufgebaut.
    Die Realität sieht so aus, dass ich immer nur gearbeitet habe, manchmal 3 Jobs auf einmal und die Kinder entwickeln sich trotz seines Verhaltens so gut, nicht wegen! Ich habe ihnen gegenüber Verantwortung und in diesem Fall interessiert mich die Meinung der Kinder überhaupt nicht, denn manche Dinge regele ich nicht demokratisch!
    Heute nachmittag fahre ich zu einer Freundin und sollte er um 16 Uhr wieder getrunken haben, wenn meine Jüngste abgeholt werden muss, mache ich das eben auch. Nennt man das eigentlich Partnerschaft? *sarkastisch grins*


    Schönen 2 Advent allerseits!

    ohohohoh, weisste, das das Jesuskind weg ist, ist schnell erklärt: es ist noch gar nicht geboren..... und Lametta? Haben wir nicht wegen der Katze (doch, genau das ist der Grund) sondern wegen der Umwelt -jawohl!
    Man muss nur die Sichtweise verändern :D

    Zu der WG, tja, ich versuche ja auch immer zu verstehen, warum das alles so ist. Vermutlich sind wir zu blöd, denn wir sind nur der Anhang. Es geht ja nur um den Süchtigen und nicht um die Familie. -> Ironie!
    Mein Mann wollte auch in die Stat Langzeittherapie, weil er meinte, dass er sich da ganz auf sich konzentrieren kann. Entschuldigung, ich meine, das tut er schon seit er in die Sucht reingeraten ist. Auch wenn sich das jetzt bitter anhört und mir die Süchtigen mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen wollen: Ich denke, auch die Familie hat Rechte und nicht nur Pflichten. Leider wird das allzu oft vergessen, denn man ist ja immer da und wenn man eigene Ansprüche anmeldet, setzt man entweder unter Druck oder wird als Rückfallgefahr eingestuft. Ist doch zum Schreien!

    Ich habe tiefstes Mitgefühl mit dir und mit deinen Töchtern und hoffe, dass ihr trotz all dem Mist schön und ruhig feiern könnt.

    Grüße
    Heike

    Ach Petra, das tut mir so Leid!

    Ich hoffe es geht dir einigermaßen gut, zu deinem Partner kann ich nur sagen, dass er gar nicht mitbekommt, was er da macht, denn für ihn scheint es normal zu sein, sich so schnell wie möglich zuzudröhnen.

    Viel Kraft und ein schönes Wochenende!