Beiträge von Pott

    Zitat

    Ich habe mich mit meiner Frau ausgesprochen. Sie läßt die Kinder da. (Es war wirklich die Frau von früher). Sie brächte es nicht über das Herz die Kinder leiden zu sehen. In Stuttgart würden Sie wohl nicht zurecht kommen, meinte Sie. Dieses Zugeständis hat mir erst einmal gereicht. Da sie bei der Frage der Liebe wegen nicht ausgewichen ist und direkt die Antwort gegeben hat, glaube ich ihr auch bei diesen Worten.

    AHA!

    Wollte sie nicht auch nur 150 EUR abheben und es waren 200? Waren die nicht für das Ticket und im Nachhinein stellte sich heraus, dass das nicht stimmte?

    Stoffelchen, Vertrauen und Glauben ist alles gut und schön, aber hier gehts nicht um dich, sondern um die Kinder. Und wenn du da nix schriftliches hast, stehst du auf verlorenem Posten!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Beweg deinen Hintern und hör auf, den netten, sensiblen, verständnisvollen Mann zu mimen und stell dich der Realität. Ich hätte auch gerne jemanden, den ich unbegrenzt ausnehmen kann, ihm, wenn er sauer ist und Konsequenzen aufzeigt, ein wenig um den Bart gehe und alles ist wieder so wie vorher....

    Wach auf, verdammt - deine Frau ist nicht vertrauenswürdig und die Kinder sind ihr auch nicht so nah, wie sie dich glauben lassen will oder warum hebt sie Geld ab und schert sich einen Dreck darum, ob DU noch genug hast, um die Kinder über den Monat zu bringen?

    Denk mal drüber nach!

    Gruß
    Heike

    :shock:
    Meine Meinung zum Geld leihen für Kumpels habe ich dir ja schon gesagt.
    Rein von der Vernunft, würde ich Ayki zustimmen, aber ich weiß, wie schwer das ist.

    Lavendel hat auch sehr gute Argumente gebracht, denen nichts hinzuzufügen ist.
    Sieh zu, dass du dich wieder wohl fühlst und nicht in einem ständigen Auf und Ab.
    Und freu dich auf Pfingsten - dann gibbet mal einen richtig fetten Knuddler.

    Bis Montag und Kopf hoch!

    Heike

    Ich hab das mal zitiert, weil ich zu faul bin, immer runterzuscrollen und ich finde deine Ansätze sehr, sehr wichtig!

    Erstmal, JEDER macht in der Erziehung Fehler. Wirklich jeder, das hat mit Sucht, Co-Verhalten, etc. gar nichts zu tun. Also guckt bitte mal nach vorne und hört auf mit euren Schuldgefühlen - die sind gar nicht nötig!

    1. Ja, ich habe meinen Kindern genug Liebe gegeben. Mein Mann auch! Wobei man "genug" nicht unbedingt als Maßstab setzen kann, denn das empfindet jeder anders. Mengenangaben sind immer subjektiv, es sei denn,es handelt sich um ein Rezept.
    Manche sind der Ansicht, man kann Kindern nicht genug Liebe geben - da gibts immer noch mehr, das man geben kann.

    2. Ja, wir haben alles in unserer Macht stehende getan, damit es den Kindern gut geht. Das sehen die Kinder bestimmt anders, denn Kinder denken schon an Benachteiligung, wenns mal eine Barbie nicht gibt.

    3. Das Umfeld kannste gar nicht suchtfrei gestalten. Rauchen ist auch eine Sucht und denk mal an die vielen Weinfeste und Restaurants, wo trinken schon zum guten Ton gehört...auch Familienfeste sind nicht suchtfrei!

    4. Ja, meine Kinder sind geschützt worden, auch als mein Mann noch trank. Wie? Ganz einfach: mit absoluter, kindgerechter Ehrlichkeit. Damit können sie besser umgehen, als wenn man verharmlost oder abwiegelt oder dem nassen Partner die Schuld gibt, schlimmer noch, wenn man mit ihm droht (ich sags ihm wenn er heim kommt. wart nur ab!), weil die Mutter total überlastet ist. So einen Fall gibts bei uns im Ort. Furchtbar!

    5. NEIN! Verwechsle unbedingtes Ausharren nicht mit Liebe! Es ist Sucht, nichts anderes. Manche Damen meinen, sie hätten nichts anderes verdient und überall gäbe es Probleme. Sie sind nicht in der Lage sich ein Leben alleine und in ihrer Verantwortung vorzustellen, geschweige denn zu leben. Man suhlt sich lieber im bekannten Elend, weil man Angst vor Veränderung hat. Diese Ohnmacht hat nichts mit Liebe zu tun!

    6. Die Liebe zu dem Kind bleibt unverändert - man ist nur machtlos und sieht nicht, was mit dem Kind passiert. Man denkt nicht nach und ändert nichts. Man redet sich ein, das alles nicht so schlimm ist.
    Auch diesen Fehler begeht man aus Angst heraus.

    Wie gesagt, jeder macht Fehler bei seinem Kind - man merkts bloß immer erst hinterher.....

    Gruß
    Heike

    Huhu zusammen,

    als mein Mann noch nass war, kam ich überhaupt nicht auf den Gedanken, dass er mich oder die Kinder nicht lieben könnte.
    Ich habe es auch nie so empfunden.
    Wir haben immer viel geredet, uns immer ausgetauscht und das ist bis heute so!
    Im letzten Jahr, als sich der Konsum steigerte, hat er auch weder die Kinder noch mich vernachlässigt. WIR haben uns zurückgezogen - nicht er!
    Eben wegen der beschriebenen Fahne, dem glasigen Gang und nicht zuletzt auch wegen der Erinnerungslücken. Die haben mir am Meisten zugesetzt. Trotzdem war er bei anstehenden Problemen immer da. Ich konnte mich auch als er nass war auf ihn verlassen. Zwar nicht in dem Maße, wie das jetzt möglich ist, aber er tat sein Bestes. Wie ich auch!

    Ich weiß nicht, ob ich Co abhängig bin, ich gehe meinen Interessen nach, ich lebe, ich arbeite, ich tue automatisch was mir gut tut. Das habe ich schon immer getan. Ich machte mir Sorgen um meinen Mann.
    Sicher sitzt mir die Angst im Nacken, was ist, wenn ich nächste Woche 5 Tage in München bin, aber ich kann es nicht ändern. Ich tue mir auch selbst keinen Gefallen, wenn ich grübele. Ich habe die Wahl ihm zu vertrauen oder mich selbst zu zerfleischen. Ich wähle das Vertrauen.

    Ich denke wie Maria und Rose. Mann kann nicht für alle Unbill die Alkoholsucht verantwortlich machen. Wenn der Partner nass fremd geht, so hat er diese Anlage auch schon nüchtern in sich gehabt, nur, der Alkohol hat ihn mehr enthemmt.
    Ich denke auch, dass nasse Alkoholiker ihre Familie lieben, aber wer definiert denn, wie diese Liebe auszusehen hat?
    Auch gesunde Menschen sind oft gefühlskalt, sie lieben dich, aber sie können es dir nicht in Körperlichkeiten zeigen, sondern durch kleine Gesten. Man muss es nur zu deuten wissen!!!!!!!!!!!!
    Es gibt auch Kinder, die nicht gerne schmusen -hat man da als Eltern automatisch was falsch gemacht?
    Wer setzt denn die Maßstäbe?
    Die romantische Liebe mit Schmetterlingen im Bauch und das Gefühl der völligen Selbstaufgabe hat man in der ersten Zeit der Verliebtheit. Dann treten andere Dinge in den Vordergrund: Geborgenheit, Vertrauen, Freundschaft (mein Mann ist mein bester Freund!), ein Zusammengehörigkeitsgefühl, etc.. Das ist normal...und auch eine Form der Liebe! Liebe definiert sich nicht in völliger Selbstaufgabe und der Vernachlässigung eigener Interessen - im Gegenteil. Liebe lässt los und klammert nicht - und wenn man zufrieden ist, kann man auch Liebe weitergeben.
    Ich finde man muss differenzieren und ich wäre die Letzte, die mit dem Finger auf den "bösen Alkoholiker" zeigt. Eine Sache hat immer zwei Seiten und einen, der es macht, WEIL der andere es mit sich machen lässt. Und ich denke genau da liegt der Schlüssel.
    Vielleicht ist eine Trennung für einen Co leichter zu verkraften, wenn er liest, dass der nasse Partner gar nicht lieben kann -für mich ist es Selbstbetrug, denn es gibt diese "Dunkelziffer", wo sich alles doch noch zum Guten wendet. Die sieht man hier aber kaum, weil sich diese Menschen eben aus dem Forum zurückziehen. Warum sollten sie auch da bleiben? Alles läuft doch prima und sie sind glücklich -wozu sich dann mit Problemen belasten oder "Oh Gott, SO könnte es passieren!" Das macht Angst und wer möchte sich schon von ständiger Angst beherrschen lassen? Vielleicht sollten wir dem Alkoholiker auch einfach mal was zutrauen, nicht immer bohren, denn ich habe auch Geheimnisse vor meinem Partner - ich MUSS gar nicht alles wissen.

    Ich schreibe hier, weil mir einige sehr ans Herz gewachsen sind und weil ich gerne möchte, dass Betroffene von meiner Erfahrung profitieren können, ob sie das Geschriebene annehmen, bleibt mal dahin gestellt.

    Gruß
    Heike

    Guten Morgen Schoki-Kneif-Zwick-rosaSchweinchen-Hab-Stoffel :D

    Also, als mein Exman ausgezogen ist und ich hatte die Kinder, hat er unser Konto sofort für mich gesperrt. Das ist sein gutes Recht!
    Auf wen läuft denn das Konto?

    Da du die Kinder und alle weiteren Unkosten trägst, steht ihr nicht mehr als ein Taschengeld zu. Wenn Trennung, dann aber auch richtig. Das fängt beim Bett an und endet beim Geld!
    Wenn sie soviel Geld in 3 Wochen verjubelt, dann ist es ihr ziemlich egal, wie du die Kinder ernährst. Haste daran mal gedacht?
    Wo bitte hört denn der gesunde Egoismus auf? Meiner Meinung nach an dem Punkt, wo andere, sprich ihre Kinder, darunter leiden.
    Sie scheint dich als eine zu melkende Kuh zu verstehen.

    Und ICH hätte sie -wie Speedy-auch am Bahnhof stehen lassen. Sowas nennt man Lerneffekt und Konsequenzen aufzeigen.
    200 € im Monat ohne davon Kost und Logis zahlen zu müssen ist mehr als ausreichend.
    Stell dir mal vor sie hat die Kinder und vorher ihr Geld schon verjubelt - was essen die Kleinen dann????
    Da solltest du dringend einen Riegel vorschieben!

    Heike

    PS *knuddel* :wink:

    *grins* OHja, schreiende, nörgelnde, aufmüpfige und nervige Kinder hab ich auch.....ich kann mich auc noch gut daran erinnern, als mein Sohn Drei-Monats-Koliken hatte und ich nachts mit Baby auf dem Arm auf die dunklen Nachbarfenster geguckt hab und dachte, ich sei die einzige Mutter, deren Kind nicht schläft..... is natürlich Blödsinn, aber man fühlt sich unglaublich alleine in solchen Situationen -da hilft schon die Gewissheit, das es anderen Eltern genauso geht/ging!
    Vor allem hab ich den ganzen Trennungshickhack auch schon durch und hab das auch nur mit Sandsack, Hund und vielen Sofakissen durchgestanden.

    Zitat

    Und wir reden NIE schlecht über den anderen vor den Kindern!

    Davon geh ich auch aus! Ich dachte eher an "an einem Strang ziehen" und sich bloß nicht gegeneinander ausspielen lassen. das machen die lieben Kleinen nämlich auch sehr gerne und auch schon in dem Alter *seufz*

    Mit der Geduld ist es so eine Sache, wir sind nämlich auch nur Menschen und erwarten oft einfach zu viel von uns selbst.
    Du machst das schon :wink:

    Zitat

    auch diskussionen mit ihr, wie es mit den kindern weitergeht, können meines erachtens derzeit garnicht mit klarem kopf geführt werden. kannst du es nicht einfach erstmal laufen lassen und abwarten? die kinder sind bei dir, feddisch. hinter den kulissen sprichst du mit dem anwalt und ihr lotet möglichkeiten aus. nach aussen würd ich einfach den ball flachhalten Cool.

    Bist ja schon ne Ausgebuffte, Lavendel :wink:
    Find ich übrigens auch ne prima Idee.....

    Baggerschen, die Schoki versteh ich ja, aber das rosa Schweinchen :shock:

    Und Stoffel, ich hab glatt überlesen, dass du gezwickt werden wolltest - hol ich dann mal nach *kneif* 8) Und verlier bloß dein lachen nicht - Humor hilft immer, auch in den vertracktesten Situationen :D

    Zitat

    Ich weiss gar nicht, was ich weiter tun soll. Ich habe gedacht, ich muss erst einmal ausziehen. Aber davor muss ich wohl mal einen Anwalt aufsuchen, wegen dem Aufenthaltbestimmungsrecht der Kinder. Oder das Jugendamt einschalten. Aber wenn ich das tue, dann ist sofort Krieg

    Könnte sein, ABER: du hast doch jetzt schon einen Krieg, einen Nervenkrieg, der dich und die Kinder fertig macht.
    Deine Frau wird genau gespürt haben, dass bei dir ein Umbruch stattfindet, also will sie dich beruhigen und sich wieder in die Familie einfügen. Allein, wenn ich das lese, kommt mir die Galle hoch.....

    Vergiss nie, dass ein Alkoholiker alles verspricht, aber nicht halten kann. Nicht weil sie nicht will, sondern weil sie trinken muss!

    Die Frage ist nun, inwieweit du bereit bist für dich und deine Kinder zu kämpfen. Ein Trennungskrieg ist schnell vorbei, ein Nervenkrieg ist ein ewiger Kreislauf und wird nicht besser sondern schlimmer!

    Gruß
    Heike

    Huhu,

    *räusper* Also erstmal: du hast toll reagiert!!!!! Echt klasse!!!!!!!!!!!

    Das wird auch deine Frau gemerkt haben, dass sie dich über diese "och ich bin die Arme, versteh mich doch" nicht mehr erreicht. Das macht ihr Angst und sie reagierte so, wie jeder reagiert, der in die Enge getrieben wird.... DU bist der Böse und an allem schuld. Aber du bist clever und ziehst dir diesen Schuh nicht an, weil du nämlich im Recht bist.

    Wenn ihr wirklich soviel an den Kindern liegt, könnte man davon ausgehen, dass sie ihr erstes WE mit ihnen und nicht mit ihrem neuen Freund verbringt. Somit hat sie sich selbst ein Bein gestellt und spielt dir die Trümpfe in die Hand.

    So hart es sich anhören mag: Nutz es zu deinem Vorteil - FÜR deine Kinder!

    So und nu rauch mal eine und komma her *knuddel*
    Kopf hoch - das war eine sehr souveräner Stoffel, der sich nicht einschüchtern lässt am Telefon!

    Heike

    Hallo Kerstin,

    Kopf hoch, es ist der Anfang eines völlig neuen Lebens, das soviel Schönes, Spannendes und (Er)Lebenswertes beinhalten wird.....immer nach vorne gucken und lass dich nicht beirren. Du bist auf dem richtigen Weg!!!!

    Alles Gute!

    Gruß
    Heike

    Nana Jenny, komm ma wieder runter :wink:

    Der Ton ist nicht wirklich hart, sondern soll zum nachdenken anregen.
    Gehen wir das Problem mal logisch an:

    Ich habe auch einen Hund, 4 Kinder, mein Mann war in der Entgiftung und ich bin voll berufstätig ( ein Arbeitsweg dauert 1 Stunde) -geht alles!

    Also, eine Entgiftung dauert in der Regel 7 - 10 Tage, das ist nicht die Welt und wenn die Hunde morgens rausgehen, bzw bevor dein Mann zur Arbeit fährt, je nachdem, ob er in der Pause heimkommen kann, nochmal und wenn nicht, dann halten sie es auch für diese begrenzte Zeit mal 8 Stunden aus. Nachts müssen sie ja auch aushalten, oder?!

    Damit hast du die Pension gespart und musst dir keine Sorgen um die Hunde machen, denn dass du dich auf dich konzentrierst, hat erstmal oberste Priorität.

    Hier ist niemand hochtrabend, weil er es schon geschafft hat, das ist Quatsch. Vielleicht bist du momentan ein wenig sensibel, weil du unsicher bist und Angst vor dem Unbekannten hast. Ein wohldosierter Hinterntritt an der richtigen Stelle kann manchmal den letzten Anstoß geben und letztendlich will dir jeder nur helfen.
    Denk mal drüber nach und Alles Gute

    Grüße
    Heike

    Zur Anregung: deine Frau ist in der Therapie.
    Das gemeinsame Sorgerecht hat die Voraussetzung, dass die Eltern miteinaner kommunizieren können und das das Wohl des Kindes an erster Stelle steht.
    Das ist in deinem Fall nicht gegeben. Es gibt sowas wie einen vorläufigen Sorgerechtsentscheid, der die Indikation der Nichtverfügbarkeit eines Elternsteils voraussetzt.
    Ich denke, das ist in deinem Fall gegeben, weil es sch um eine Ausnahmesituation handelt.
    Kein Mensch kann verlangen, dass du in einem Notfall erstmal die Zustimmung deiner Frau für ärztl. Eingriffe abwartest, gleiches gilt auch für sämtliche Entscheidungen des täglichen Lebens.
    Ich habe für alle Kinder das alleinige Sorgerecht, weil es einfach zu mühsasm ist, immer das Einverständnis des anderen Elternteils einzuholen. Bedenke bitte, dass du nichts, wirklich rein gar nichts, was die Kinder betrifft alleine entscheiden darfst. Das fängt bei Schulausflügen und Klassenfahrten an und endet bei der medizinischen Versorgung. Juristisch gesehen, darfst du deine Kinder nicht mal impfen lassen ohne das Einverständnis deiner Frau.
    Besprich dich am Besten mit deinem Anwalt, aber ich denke, dieser Aspekt ist von enormer Wichtigkeit!

    Gruß
    Heike

    Akute Hilfe:
    Geh aus dem Zimmer, beiß in ein Kissen, schrei auf dem Balkon oder im Garten...das baut erstmal sofort Streß ab!

    Danach, wenn ihr beide euch beruhigt habt: rede mit ihm. Versuch ihm kindgerecht zu erklären, dass der Papa und die Mama ihn und seine Schwester sehr lieb haben, aber nicht mehr zusammen leben wollen. Sag ihm, dass das nichts mit ihm oder seiner Schwester zu tun hat, sondern einfach so passiert ist, weil ihr unterschiedliche Meinungen habt.

    Dann, bitte, versuch mit deinem Mann über diese Situation zu reden, erarbeitet gemeinsam Lösungsstrategien, feste Rituale, zB abends gibts bei ihm noch essen und danach fahren wir zur Mama. Alles was in festen Bahnen und Regeln verläuft, hilft den Kindern sich zu orientieren.
    Versucht das Ganze ohne Schuldzuweisungen zu regeln, ich weiß, dass es schwer ist, aber es tut euren Kindern nur gut, wenn Papa und Mama sich verstehen.
    Mit deinem Sohn passiert gerade folgendes: er ist in der Trotzphase (die allein ist furchtbar) und er muss mit KiGa, Trennung, Mama arbeitet und Papa ist alle 14 Tage nur da klarkommen, das ist schon schwer. Sein ganzes Leben ist auf den Kopf gestellt und da knabbert er dran.
    Sicher müssen Regeln sein und du musst auch drauf bestehen, dass sie konsequent eingehalten werden.
    Da müssen alle Eltern durch, mein Sohn war auch so ein kleiner Wutbolzen, der sich im KiGa immer reingesteigert hat und rumheulte während ich zur Arbeit musste und vor schlechtem Gewissen beinahe umkam. Nach ca 4 Wochen war alles vorbei und er ging selbstverständlich und strahlend hin. Nur Geduld!
    Ist nur eine Phase, Ayki, mach dich nicht selbst fertig!
    Du schaffst das *knuddel*

    Heike

    Hallo Sista,

    schön, dass du hergefunden hast und dann auch gleich einen wirklich sehr guten Beitrag geschrieben hast.
    Wir kennen uns ja schon ein wenig und ich hoffe wirklich sehr für dich, dass es dir bald besser geht. Hier bekommst du auf jeden Fall Hilfe, wirst verstanden und kannst dich ausheulen -jederzeit, auch bei mir. Ich hoffe das weißt du!

    Grüße
    Heike

    Wobei sich mir die Frage aufdrängt, WIE ein intaktes Familienleben definiert wird? Und vor allem: WER setzt diesen -für mich unsinnigen- Maßstab?

    Meiner Meinung nach bildest du mit deinen Kindern eine intakte Familie. Es funktioniert alles, ihr seid euch nah, habt Verständnis und liebt euch einfach!

    Es muss nicht immer diese typische 2 Kinder, Mutter, Vatern, Haus, Hund -Idylle sein, ich denke aus diesem Zeitalter sind wir raus und da sollten wir froh drum sein!
    Nicht auszudenken, wenn man in einer Ehe gefangen wäre, wie es noch vor 50 Jahren der Fall war.....umdenken, Mädels :wink:

    Morgen Pyra

    Nix kannste machen!

    Solange er nicht will, wird sich nichts ändern. Und für ein Verbot ist er doch zu erwachsen, oder?!

    Du kannst dür DICH eine Menge tun - wenns dir zuviel wird, dann grenz dich ab.
    Und schuld bist du an gar nichts, es ist seine Entscheidung zu trinken oder eben auch nicht.

    Zitat

    [Frage hierzu: Ich fragte ihn, ob er nicht ohne kann, und daraufhin kam von ihm: Ich KANN schon aber ich WILL nicht, nur weil Du irgendwelche Flausen im Kopf hast. (so in etwa war der Inhalt.) - Was kann ich darauf antworten, wie soll man sowas kontern?]


    Tja, das sagen Mio nasse Alkoholiker auch, er ist da keine Ausnahme!

    Gruß
    Heike