Beiträge von Pott

    Zitat

    Und noch was zu den Therapeuten und das was Heike beschreibt:
    Ich finde das sehr egoistisch, daß die Therapeuten nur die Aufgabe haben sollen den Patienten trocken zu bekommen. Da muß man schon das Umfeld miteinbeziehen. Die Typen haben doch Ihr Leben teilweise selbst nicht im Griff. Ich glaube unsere Frauen sind nicht in der Therapie, weil sie uns nicht mehr lieben und gerade das wird immer viel zu wenig berücksichtigt. Wir sollten da viel mehr eingebunden werden

    Liebe Leute,

    wie schon gesagt, es ist eine Therapie um den Abhängigen aufs trockene Leben vorzubereiten. Es geht nur um den Abhängigen, denn seine Sucht verläuft ungestoppt tödlich!
    Es gibt Familienwochenenden, in denen die Familie mit einbezogen wird.
    Ich weiß nicht was ihr wollt?
    Habt ihr Angst vor dem Kontrollverlust? Davor, dass eure Partnerin außerhalb eures Einflußbereiches ist?
    Was bitte stört euch daran, dass euren Partnerinnen geholfen wird?

    Stellt euch folgendes vor: eure Partner haben alleine getrunken, da brauchten sie euch auch nicht. Ihr wünschtet euch, dass er/sie trocken wird.
    Jetzt ist es soweit und ihr seid am nörgeln, dass ihr nicht mit einbezogen werdet.
    Ihr habt die Wahl euch selbst therapeutische Hilfe zu suchen um genau das zu verarbeiten und damit klar zu kommen.
    Nach der LzT kann man immer noch in eine Familien/Ehetherapie gehen. Das geht aber nur, wenn beide Partner gelernt haben, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen.
    Ich höre da sehr viel Bitterkeit raus. Und Bunnie, eine Therapie ist sicherlich kein Urlaub.
    Ich möchte ehrlich gesagt nicht, dass alle Verletzungen, die ich im Laufe der Jahre irgendwo verbuddelt habe, wieder an die Oberfläche gezerrt werden.
    Sicher ist das Hilfsangebot für den Alkoholiker besser als für den Co. Trotzdem haben wir auch Möglichkeiten -und wenn wir nur lernen, alleine glücklich zu leben.
    Es gibt eine Menge Selbstbewusstsein, wenn man merkt, dass man sein Leben ohne Partner bewältigen kann.
    Gruß
    Heike

    Hallo Julia

    ich vermisse bei der ganzen Aktion, was DU für DICH tust?
    Du scheinst dein Leben nur nach ihm auszurichten -nach ihm und seinen Bedürfnissen.
    Dein Versprechen in allen Ehren, aber was ist, wenn du merkst, dass du dich selbst bei der ganzen Sache aus den Augen verlierst?
    Was ist mit dir?

    Gruß
    Heike

    Hallo und Willkommen,

    im Prinzip weißt du, was du tun musst, oder?
    Du willst das nicht mehr und nur du kannst es beenden.

    Das Ausreden suchen ist ein Teil der Krankheit Alkoholismus. Mit dem Finger auf dich zeigen und dir vorhalten, dass du auch Alkohol trinkst, ist ein Rechtfertigungsversuch und auch völlig normal.
    Er will (noch) nicht aufhören und diese Entscheidung solltest du akzeptieren. Nicht akzeptieren musst du allerdings die Auswirkungen auf dich und die Kinder. Du kannst ihn nicht ändern, sondern nur dich selbst.
    Wenn du wirklich die Faxen dicke hast, dann ändere deine Situation aktiv.

    Alles andere zögert dein Leiden nur heraus.

    Schöne Ostern

    Gruß
    Heike

    Hallo Ellie

    was du tun kannst? Laß ihn in Ruhe!
    Er ist erwachsen und nur weil er abhängig ist, heißt das noch lange nicht, dass man ihn wie ein Kind behandeln und kontrollieren muss. Was versprichst du dir davon?
    Warum fährst DU ihn zur SHG und wartest draußen um sicher zu sein, dass er auch hingeht? Das ist Kontrolle und ein erwachsener Mensch muss nicht kontrolliert werden. Er hat das Recht selbstbestimmt zu handeln.
    Wenn dein Mann meint, dass er zur SHG oder zum Arzt gehen will, dann wird er das tun. Er wird auf keinen Fall etwas unternehmen, weil DU das willst.
    Würdest du dich wohl fühlen, wenn dein Mann dich zum Arzt oder in eine SHG schleifen will, gegen deinen Willen?
    Würdest du nicht meutern und auf stur stellen?

    Vielleicht solltest du diese Energie, die du jetzt aufwendest um deinen Mann zu kontrollieren auf dich selbst verwenden -dich gibts nämlich auch noch und du solltest dringend dafür sorgen aus diesem Kontrollzwang rauszukommen.
    Das geht aber nur, wenn du deine Bedüfrnisse nicht länger hintenan stellst!

    Gruß und schöne Ostern
    Heike

    Hallo Eagle,

    Willkommen!

    Kurze Antwort: sie tut nichts, weil sie sich in ihrem Elend auskennt und Angst vor dem Unbekannten hat!

    Ihr könnt euch nur helfen, indem ihr den Kontakt soweit wie möglich einschränkt oder ganz abbrecht.

    Wenn sie euch das Leben zur Hölle macht, so gibt es eine Partei, die es macht, WEIL die andere Partei es zulässt!!!!!!!!
    Wenn du dein Leben nicht mehr zum lachen findest, dann ist es höchste Zeit etwas zu ändern. Such dir Hilfe, mach dir nicht so viele Gedanken um das WARUM sondern eher um das WIE KOMME ICH DA RAUS??
    Du hast nicht die Verpflichtung, dich bis zur Selbstaufgabe um deine Mutter zu kümmern, du hast das Recht, nein zu sagen und zu gehen.
    Sie hat ihr Leben so wie es ist gewählt - wähle du deins!

    Gruß
    Heike

    Hallo Mimi

    ich erzähle dir jetzt mal was.

    Vor ca 9 Jahren war ich mit einem Mann zusammen, der Vater meiner beiden jüngsten Kinder, der hatte die Frauen vor mir nach Strich und Faden verprügelt. Bei mir hatte er nie eine Aggression gezeigt.
    Es fing nach einem Streit harmlos an: er hob einen Sessel an und warf ihn nach mir.
    Gut, er war wütend, dachte ich und er hat mir nichts getan.
    1 Jahr später fing ich die erste Ohrfeige, weil ich mich von ihm trennte. Gut, ist verständlich, er ist verletzt, dachte ich mir.
    Dann fing der Psychoterror an und ich floh mit den Kindern und jeweils einem Sack Klamotten für jeden und meinem Hund 600 km Richtung Norden.
    Es dauerte nicht lange und er stand vor meiner Tür. Weil ich Besuch erwartete, öffnete ich ohne in den Spion zu gucken.
    Es endete damit, dass er mich grün und blau schlug, ich zeitweise Todesangst hatte, weil er mir den Hals zudrückte und die Kinder es mitbekamen. Sie bekamen auch mit, je mehr ich mich wehrte umso wütender wurde er.
    Freunde riefen die Polizei, die ihn nicht mitnehmen konnte, weil wir verheiratet waren. So ging die Polizei 4x in dieser Nacht ein und aus. Er versprach mich in Ruhe zu lassen, ie Polizisten gingen und es fing wieder an. Mein Gesich war blutuberströmt, meine Nase war gebrochen, Rippen auch und ich blutete im Genitalbereich. Um halb 3 morgens, 8 Stunden, nachdem es anfing, entfernte die Polizei ihn schließlich aus der Wohnung. 5 min nachdem sie gefahren waren, hörte ich, wie er versuchte an der Regenrinne hochzuklettern. Ich rief den Notruf und dann erst nahmen sie ihn mit.
    Am nächsten Morgen rief ich um 8 Uhr auf der Wache an und der Wachhabende empfahl mir dringend, meine Wohnung zu verlassen, da er gleich entlassen würde und Drohungen in meine Richtung aussprach. Ich verließ wieder fluchtartig die Wohnung mit den Kindern.

    Was ich dir sagen will: ist die Hemmschwelle erst einmal gefallen, so wirst du nie wieder sicher sein. Es wird schlimmer werden und das solltest du mit allen Mitteln verhindern. Oder willst du deinem Kind das antun, was meine Kinder sehen mussten?
    Meine Kinder sahen einen rasenden Mann, der ihre Mutter schwer misshandelte und die -obwohl sie sich wehrte und zurückschlug und trat und auch über sich hinauswuchs - eigentlich keine Chance hatte. Ich hatte meiner Meinung nach rechtzeitig die Notbremse gezogen und hätte nie gedacht, dass er mich suchen und finden würde..... tu was, bevor es zu spät ist.
    Meine Kleine ist damals jede Nacht um 1 Uhr wach geworden (der Zeitpunkt, als ich gewürgt wurde und ihn in den Fernseher trat) und weinte. Ich brauchte 2 Jahre, damit sie ruhiger wurde und dieses Trauma verarbeiten konnte.
    Vielleicht hilft meine Geschichte ja, dass du umdenkst.

    Gruß
    Heike

    Hallo Lilly,

    ich wollte dir gestern schon sagen, dass ich deine Art zu schreiben, auch mal provokant zu sein, sehr schätze!!!!!!!!!!!!!!! Unbedingt solltest gerade du mir antworten - finde ich toll, danke!!! Ich mag es, wenn man meine wirren Aussagen aufschlüsselt und mir somit Klarheit verschafft. Es regt mich zum denken und handeln an.

    Ich konnte nun nicht alles lesen, weil der Threat hier Überbreite bei mir im Monitor hat *grmpf*, aber ich bin dabei etwas für mich zu tun. Ich habe nach der Entgiftung meines Mannes sämtliche meiner Hobbies eingestellt, weil ich es toll fand mit ihm zusammen zu sein. Nun versucht er kontrolliert zu trinken, trinkt morgens heimlich, weil ich ja immer meckere.
    Darüber einen Komentar abzugeben ist nicht nötig, ich weiß es auch so, was ihr mir raten würdet. Und Recht habt ihr in jedem Fall!
    Ich habe ab morgen Urlaub und habe meinem Mann gestern gesagt, dass er sich einen Vollzeitjob suchen soll. Er fing an "die Kinder...." Ich habe ihm daraufhin gesagt, das solle er meine Sorge sein lassen, denn wenn er auszieht, müsste ich mich auch drum kümmern. Und meinen Job setzt ich als allerletztes in den Sand. Mein Mann meinte, dass mich das "Forum gut umgepolt hätte " und ich nich mehr wieder zu erkennen sei - für mich war das ein Kompliment.
    Ich werde ab nächste Woche in eine SHG gehen, weil ich merke, wie mich sein Verhalten runterzieht. Ich schaffe es nicht alleine und werde mir auch außerhalb des Forms Hilfe suchen.
    Am Samstag gehe ich nach langer Zeit mal wieder auf den Hundeplatz und dann werde ich mit meinen Kindern noch ins Freilichtmuseum fahren.

    Ich denke das ist ein guter Anfang und heute morgen bekommt er zum ersten Mal kein Zettelchen mit Morgengruß drauf. Auch ein Zeichen klarer Grenzen, finde ich.

    Ich finde es schade, dass ich keinen Kontakt zu meinen Eltern habe, vor allem für die Kinder tut es mir sehr Leid, wenn andere Kinder erzählen, dass sie bei Oma und Opa waren. Meine Älteste versteht es aber, denn sie hat meine Mutter live erlebt und fand es schrecklich, dass sie mit mir rumbrüllte, nur weil meine Tochter eine kokette Bemerkung machte und ich sie dafür nicht runtermachte.
    Ich denke ich bin auf einem guten Weg und wenn ich mich wieder in meine wirren Gedankengänge verstricke, kann ich mir sicher sein, dass mich hier einige wieder auf den Boden der Tatsachen bringen.
    So angsam kann ich Karstens Frustration verstehen: man weiß, was passiert und das Gegenüber wll es selbst austesten. Ohne Rücksicht auf die Gefühle der Anderen und man redet gege Wände!

    Grüße
    Heike

    Ich hätte da eine Theorie:

    Ich zB habe von meinen Eltern nur Liebe bekommen, wenn ich Leistung erbrachte. Entweder gute Noten (die wurden vorausgesetzt) oder die Whg putzen oder einfach pflegeleicht sein.
    Eine eigene Meinung, Widerworte oder einfach nur " ich möchte lieber mit Freunden spielen als mit euch in der Whg sitzen" wurde mit Liebesentzug gestraft.
    Nein sagen habe ich erst mit Anfang 30 gelernt und auch heute gibt es anschreien, Liebesentzug und Ignoranz von meinen Eltern, wenn ich gut gemeinte Ratschläge ablehne und mir das Recht nehme, für mich selbst zu entscheiden. Seit 2 Jahren habe ich mit meiner Mutter keinen und mit meinem Vater nur Kontakt, wenn ICH ihn anrufe.

    Vielleicht liegt da auch ein Schlüssel zum "gebraucht werden"

    Gruß
    Heike

    Hallo Petra,

    ich weiß gar nicht was du hast?!
    Rückschläge gehören doch dazu - wenn jeder gleich immer das Richtige tun würde, müsste niemand Fehler machen. Dumm nur, das wir Menschen aus Fehlern am meisten lernen.
    Ich denke, du hast den Schritt zurück einfach nochmal gebraucht um dir klar zu werden, dass du wirklich alles versucht hast, bevor du die Beziehung hinwirfst. Jetzt scheinst du dir sicher zu sein und das empfinde ich persönlich als großen Fortschritt!!!!

    Bleib dir selbst treu - alles andere findet sich!

    Gruß
    Heike

    na klar schafft die Funnie das!

    Huhu Funnie,

    also ich bin nicht immer dafür, dass ein Kind beide Elternteile braucht.
    Falls das Kind Schaden nimmt oder nehmen könnte, finde ich, dass der Schutz des Kindes Vorrang hat.
    Es geht auch nicht immer nur um das Umgangsrecht, sondern auch um die Verantwortung, die daraus resultiert.
    Und wir wissen doch alle, dass es auch biologische Väter gibt, die ihren Kinder mehr schaden als nutzen.

    In allem anderen gebe ich Smilla recht!

    Schönen Tag
    Heike

    Huhu

    das Zauberwort heisst Kontaktsperre.....
    Es geht dir nicht gut, wenn du von ihm hörst. Alle negativen Gefühle kommen in dir hoch und das überträgt sich auch auf deinen Sohn.

    Versuche deinen Ex zu ignorieren und wenn er den Kleinen sehen will, dann bitte Freunde oder Familie, den Treffpunkt auszumachen. Ist ja nicht für immer, nur so lange bis du ein wenig sicherer in deinen Gefühlen bist....

    Gruß
    Heike

    *koppschüttel* Ich wollte mich ja raushalten, eigentlich....

    Also Blandi, erstmal prima, dass es bei euch wieder gut läuft...AAAABER:
    Musst du in ihrem Beisein ein Bier trinken?
    Das stößt mir irgendwie auf, denn du mochtest die Fahne an ihr nicht, aber mutest sie ihr zu...denk mal drüber nach

    Heike

    Das haste sehr gut gemacht, Teufelchen....echt prima...
    Mir wäre vermutlich nicht eingefallen zu sagen, dass es dabei um MICH geht! Ich wäre vermutlich leicht , bzw stark, genervt gewesen und hätte das auch gezeigt.
    Den Satz merke ich mir, wenn s wieder heißt, dass das "Forum dich ganz schön umgepolt hat!" Super - danke!

    *Keksschnapp*

    Grüße
    Heike

    Hör mal Gracia, das Arbeitslosengeld errechnet sich aus dem Verdienst und beträgt 68% des Nettoeinkommens, gezahlt wird für ein Jahr. Auch davon MUSS er Unterhalt zahlen!

    Danach gibt es Hartz IV und wenn er nicht zahlen kann, gibt es Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Fällst du aus dem Bezug raus, bekommst du erhöhtes Hartz IV.

    Wir leben hier in einem Sozialstaat, niemand wird verhungern, wenn er/sie sich trennt! Du bekommst auch Hartz IV und die Whg bezahlt und noch zum Lebensunterhalt dazu. Es wird dir finanziell gut gehen.

    Mir platzt langsam der Kragen, wenn ich so ein Rumgeeiere sehe, und man immer neue Ausreden sucht um ja nichts ändern zu müssen. Also, wenns dir nur ums finanzielle geht: du bist abgesichert!

    Noch was: du bist schon längst alleinerziehend und es wird nicht besser werden, nur schlimmer. Überleg dir ob du dir - und vor allem den Kindern - das antun willst!

    Gruß
    Heike

    Hi Bille

    Kommt drauf an wo er die Entgiftung macht. Mein Mann war in einer psychiatrischen Einrichtung und da wurden Gespräche , Einzel -, Gruppengespräche geführt sowie war immer jemand der AA da.

    Was du tust, bleibt letztendlich dir überlassen - du wirst früher oder später rausfinden ob du richtig gehandelt hast.

    Alles Gute
    Heike

    Hallo Stoffel,

    hm, was soll man raten?
    Erstmal: du bist nicht der Einzige, der nach der Therapie alleine ist.

    Sie ist nun nüchtern, d.h., dass sie klar denken kann. Vielleicht hat sie für sich festgestellt, dass eure Ehe ihr nicht mehr viel gibt. Der Therapeutin geht es nur um deine Frau, ihr zu helfen trocken zu werden. Dazu gehört auch, dass sie zufrieden leben kann nach der Therapie. Wenn du da nicht mehr reinpasst, dann ist die Trockenheit der Frau gefährdet, wenn sie wider ihrer Gefühle zu dir zurückkehrt. Es ist keine Familientherapie sondern es geht einzig und allein um deine Frau. Mach also der Therapeutin keine Vorwürfe - sie handelt nur im Interesse deiner Frau.

    Vielleicht hälst du dich einfach mal zurück und wartest ab. Ich weiss, dass das schwer ist, aber du wirst bei deinem Feldzug und Familiengespräch nichts erreichen. Also lass deine Frau, als eigenständige Erwachsene, ihren Weg selbst finden.
    Wärest du weniger verletzt, wenn sie nicht in Therapie wäre und auch nicht abhängig? Wenn sie dir irgendwann beim Frühstück gesagt hätte, dass es nicht mehr passt und sie nicht mehr glücklich mit dir ist? Gäbe es einen Unterschied?
    Menschen und Beziehungen verändern sich - das kann niemand beeinflussen. Ich denke auch nicht, dass es deiner Frau Spaß macht, dir wehzutun, aber sie fühlt nunmal so und das hast du zu respektieren.

    Konzentrier dich auf dich und die Kinder, das ist das Einzige, was mir sinnig erscheint!

    Alles Gute
    Heike

    :shock: Ui.....ich bin beeindruckt!

    Annika, ich würde mich nie selbst trauen am Steuer eines viel zu schnellen Autos zu sitzen, aber Hut ab, dass du den Mut dazu hast :D
    Ich bin als Kind mal diese Go-Cart-Rennen gefahren und hing öfter in den Leitplanken als dass ich auf der Strecke geblieben wäre...seitdem habe ich Respekt vor Schnelligkeit und festgelegten Pisten....Nu ja, ein Go-Cart bricht zwar nicht gerade Geschwindigkeitsrekorde, aber mir hatte es gereicht :oops:
    Übrigens, Auto fahren kann i h und bleibe auch auf der Strecke - keine Ahnung, warum, aber auch mit diesen Indoor-Carts sehe ich aus wie der letzte Depp *grins*
    Ich wünsche dir viel Spaß, immer gute Fahrt und auch wenns unangebracht ist (jaja, der Schis*ser in mir) : pass auf dich auf!

    Alles Liebe Heike

    Poah, warst du schnell *bewunder*

    Also, der Übergang ist schleichend. Du merkst es nicht. Du merkst es erst, wenn sich dein Denken nur noch um den Alkohol und den Partner dreht. Ist bestimmt ähnlich beim Alkoholiker - mein Mann hat vor der Entgiftung nur noch an Bier gedacht, alles andere ging unter.

    Es macht sich dann Verzweiflung breit, man versucht alles, um den Partner zur Vernunft zu bringen und man hofft..... Jedes Glas weniger wird als Fortschritt gesehen....

    Als ich nicht mehr ertragen konnte, ständig einen Betrunkenen neben mir zu haben, habe ich klare Ansagen gemacht. Ich habe nicht alle eingehalten, das gebe ich zu.... die Theorie ist einfacher als die Praxis...aber ich bin auf einem guten Weg.
    Ich hatte meinen Tiefpunkt letztes Jahr: ich wollte einfach vom Büro nicht nach Hause, ich musste mich zwingen, jeden Abend heimzufahren. Das kanns nicht ein und ich habe mich einerseits geschämt, weil ich meine Kinder allein ließ, andererseits hatte ich nicht die Kraft, nach Hause zu kommen und eine verwahrloste Whg nebst verwahrlostem Gatten vorzufinden.
    Ich glaube ganz fest, dass der Co an einem Punkt sein muss, wo er nicht mehr weiter kann. Ab diesem Moment, wenn der Co (also ich) sich die Niederlage vor dem Alkohol (ja, auch ich habe kapituliert) eingesteht, dann ist er in der Lage, sein selbstzerstörerisches Handeln aufzugeben....vorher geht nichts und du drehst dich im Kreis....ein Vorteil ist, dass aus Verzweiflung Wut wird und bei mir hat diese Wut was bewegt...ich bin wütend auf mich selbst, weil ich mein Leben (und was noch viel schlimmer ist, das Leben meiner Kinder) vergeude....das ist die Vorstufe zum gesunden Egoismus und der Punkt an dem man STOP sagen kann...

    Grüße
    Heike