Danke Sunshine. Du hast recht. Wenn ich es nicht begreife und mich nicht bewege bin ich selbst schuld.
Beiträge von Aram
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Hallo Sunshine,
Danke für Deine Nachricht und Dein Zuspruch. Es hilft mir alles sehr. Ich werde manchmal noch schwach, ist ja klar, weil ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin, dass ich mich um mich kümmern soll. Es braucht seine Zeit.
Du hast recht, in meinen Gesprächen dreht sich alles um mein Mann. Ich war gerade beim Therapeuten und habe dort nur ueber das Alkohol Problem von meinem Mann gesprochen!!
Ach, Urlaub ohne Mann wird auch schon gehen. Das ist nicht das Problem. Es ist halt gerade eine wahnsinnige Einsicht, nämlich dass mein Leben, so wie ich es jahrelang geplant hatte weg ist. Und ich muss alles anders gestalten. Das mit 53!!!
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Ich danke euch.
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Wenn ich mit meinem Kopf denke und an die Beschimpfungen denke: Nein.
Aber dann spricht mein Herz!!! Was falsch ist. Ich weiß es ja.
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Guten Morgen. Das war eine furchtbare Nacht. Er hatte ja soviel getrunken, dass er fast ohnmächtig wurde. Mitten in der Nacht, als er vom Sofa aufstehen wollte, ist er umgekippt, hat sich den Kopf gestoßen, lag auf den Boden, konnte zuerst nicht aufstehen, und dann mit Muehe nach 10 Minuten ist er wieder auf den Sofa geschlichen.
Es ist sooooooo traurig ihn so zu sehen. Ich weiß dass ich nicht für seine Handlungen verantwortlich bin. Aber ich habe auch Angst, dass er noch meht abstürzt.
Ich weiß, daß er nicht meine Verantwortung ist. Aber ich bin auch ständig hin und her gerissen.
Ich wuenschte ich koennte ihn dazu bringen eine Therapie zu machen. Aber er sieht nicht mal ein, dass er ein Problem hat. Er sagt, dass er nur trinkt, wenn ich mit ihm Streit anfange (Klar ist das eine Ausrede).
Ich musste euch das mal erzählen. Ich konnte gar nicht schlafen, er liegt aber da, und schläft natürlich den Rausch aus.
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Danke Morgenrot, diese Worte tun gut und ich habe endlich das Gefühl dass ich hier richtig bin.
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Hallo Morgenrot, ich denke immer wieder an Scheidung, damit ich endlich aus diesem Leben rauskommen, aber dann gebe ich ihm wieder eine Chance. Was mir eigentlich gerade leidtut. Er hat wieder mal getrunken, nachdem aufstehen, mittags, nachmittags, abends, Nachts und gerade jetzt normalerweise geht er raus, damit ich nicht sehe dass er ein Gin tonic trinkt, aber den letzten hat er gerade hier getrunken!
Und ich will nicht mehr diskutieren.
Also, nochmal was will ich für mich tun, abgesehen von Scheidung, vielleicht auch mal eine Reha. Das koennte ich nach 25 Jahre Arbeit und so viel privaten Stress gebrauchen. Ich kann wirklich nicht mehr weiter.
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Erschreckend, aber wir sind 25 Jahre zusammen! Und wir hatten so viel zusammen geplant für unsere Zukunft, jetzt da wir beide in Vorruhestand sind.
Aber er sieht nicht ein, dass er unsere gemeinsame Zukunft ruiniert.
In seinen Augen, bin ich es Schuld, wenn er trinkt.
Also, Dante um Deine Frage zu beantworten, meine Vorstellungen für die Zukunft sind nicht mit dem trinkenden Partner machbar.
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Ich kann ihn wirklich kaum wiedererkennen, wenn er trinkt, was ja jetzt öfter ist. Er wartet nur auf ein Streit, dann ist er beleidigt und trinkt, schläft auf dem Sofa, und steht auf und trinkt wieder.
Alternativen habe ich hier leider nicht. Es ist ja eher meine Wohnung, aber er wollte nicht gehen, als ich ihm sagte dass er gehen soll.
Also, bin ich vor 2 Wochen aus meine eigene Wohnung für 3 Tage in ein Airbnb gezogen. Absurd, oder!
Dabei waren alle Frauen in meine Familie sehr stark!!
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Danke. Ich bin wirklich froh in eure Beiträge zu lesen. Es sind so viele paralleln zu meine Situation.
Wenn ich daran denke, wie oft er mich beschimpft, wenn er betrunken ist. Und auf so was kann ich nicht einmal kontra geben, weil ich in dem Moment so sprachlos bin!
Ich muss mich aber jetzt zusammenreißen.
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Ich hatte nicht mehr geplant zu arbeiten. Er auch nicht. Wir hatten beide vor zu verreisen. Aber, so wie es jetzt aussieht, bleiben wir erst mal hier. Nicht nur wegen Corona. Wenn er trinkt, wird er zu einem ganz anderen Menschen. Eine ganz hässliche Seite lerne ich jetzt erst kennen!
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Hallo zusammen, ich bin 53 Jahre alt und ich habe lange überlegt, ob ich etwas schreiben soll, weil ich nicht weiß, ob ich hier richtig bin.
Mein Mann ist Alkoholiker, er hat schon immer viel getrunken, aber er sagt, dass er es selbst kontrollieren kann. Ich habe es immer hingenommen. Obwohl es mich gestört hat. Aber bis vor 2 Jahren haben wir beide gearbeitet, und ich war mit meine Arbeit abgelenkt.
Jetzt haben wir beide aufgehört, und mit dem lockdown ist alles noch extremer. Er trinkt, und ist immer gereizt. Und dann trinkt er mehr.
Zur Zeit ist es die Hölle.
Falls ich hier falsch bin, sagt bitte Bescheid.
Danke.