Beiträge von Schnickschnack

    Guten morgen,

    Mir geht es gut, ich hab kein Bedürfnis zu trinken . Ich hatte unmengen an Stress auf der Arbeit. Ständiges Einspringen keine Zeit mehr für mich und meine Hobbys. Dann im Team eine gute Kraft die jetzt auch gekündigt hat. Ich bin einfach mit Aufgaben überlastet 10 Stunden Schichten und kein Ende in Sicht. Dann war ich nach dem Dienst auf einen Geburtstag eingeladen und so ist es passiert. Es wusste keiner von meinem Problem. Da ich mit meinem Chef ein sehr vertrauensvolles zusammenarbeiten habe, wollte ich ihn in mein problem einweihen . Ich dachte wenn er es weiß komme ich nicht in Versuchung am Tag vor der Arbeit zu trinken und dann nicht arbeiten zu können so war es im vorherigen Job . Es hilft mir wieder abstinent zu bleiben, und durch das Verständnis von ihm mich im Job etwas zu entlasten um mir mehr Zeit für meine leitungsaufgaben einzuräumen damit ich nicht weiter so unter Strom stehe. Ich hab um ein paar Tage frei gebeten damit ich wieder Kraft tanken kann. Hab ihn gebeten es für sich zu behalten leider sieht er das anders und möchte jetzt den gebietsleiter darüber informieren. So viel dazu offen mit dem Alkoholismus umzugehen , der Schuss ging nach hinten los.

    Hallo Zusammen,

    Ich hab meinen Chef heute die Wahrheit über meine Krankheit erzählt. Die Gründe waren das ich gestern einen Rückfall hatte und heute nicht zur Arbeit konnte. Ich dachte ich könnte es offen ansprechen und das mir der Gedanke das mein Chef es weiß hilft einem erneuten Vorfall vorzubeugen. Jetzt möchte er es meinem nächst höheren Vorgesetzen sagen obwohl ich das nicht möchte. Da ich das Gefühl hab das ich von ihm den Stempel aufgesetzt bekomme. Ich bin Pflegedienstleitung hab mir noch nie was zu Schulden kommen lassen aber im Gespräch konnte ich klar raus hören das meine Position dadurch jetzt gefährdet ist. Dürfen Sie mir jetzt deshalb die Position weg nehmen? Hätte ich nur nichts gesagt 😪

    Guten Morgen Tinka, ich bin auch noch am Anfang meiner Abstinenz Zeit und im teilstationärer Therapie. Es ist interessant zu hören bezüglich deinem Job mir geht es genauso ich bin Altenpflegerin und bei mir im Betrieb ist Alkohol auch ein Thema sodass ich auch nicht zurück möchte und mir ebenfalls überlege die Branche ganz zu wechseln. Ich hab mir vorgenommen nach der Therapie mich erstmal weiter in psychologische Behandlung zu begeben da bei mir auch ein Burnout besteht und dann werde ich mich umorientieren. Wie lange bist du noch in Therapie? LG

    Hallo Seeblick, meinen Notfallkoffer habe ich mir schon zusammengestellt zeitweise funktioniert er auch sehr gut. Ja du hast recht ich stelle die Beziehung über meine Gesundheit ich sehe es sogar als so eine Art Selbstbestrafung. Es herrscht sehr viel Manipulation und dadurch hat sich bei mir auch bezüglich der Beziehung Abhängigkeit aufgebaut. Und sicher ist auch das ich trocken bleiben muss um den Weg daraus zu finden. Alkohol hatte die Rolle des mutmachers wenn ich getrunken hab hab ich mich gegen die seelischen Verletzungen von ihm gewehrt. Aber der Schuss ging dann irgendwann nach hinten los . Anfangs hat es ihn eingeschüchtert und ich hatte Ruhe später dann hat er die Situation für sich genutzt und meine Reizbarkeit gegen mich verwendet es war echt horror

    Hallo Seeblick,

    Dankeschön erstmal für eure Nachrichten. Ich hab Beziehungs Probleme die mir zu schaffen machen es ist ein auf und ab. Mein Partner trinkt Gott sei dank keinen Alkohol hat aber andere Süchte. Die Beziehung ist ab und an sehr toxisch wobei ich sagen muss seit ich nichts mehr trinke ist es etwas besser da ich dann eher ruhig bleibe und es somit nicht gleich eskaliert. Mit meinem Therapeut spreche ich darüber. Meinen Freundeskreis habe ich verlassen da alle ein Alkohol Problem haben dies aber nicht einsehen bzw es sich nicht eingestehen. Eine Langzeit hätte ich gerne gemacht jedoch war es schwierig bezüglich meiner Beziehung lg

    Hallo in die Runde, ich bin neu hier und hab ein Alkohol Problem. Die Schritte in ein Abstinetes Leben hab ich schon begonnen. Nachdem meine Hausärztin mit mir ein ernstes Gespräch führte als ich mich nach einem Absturz mal wieder krank schreiben lassen wollte , ließ ich es zu dass Sie mich zur Entgiftung anmeldete. Nach meiner Entgiftung kam ich nahtlos in eine Langzeit Therapie die Klinik war für mich schrecklich sodass ich mit der rentenkasse eine alternative suchte. Leider war die Wartezeit für einen anderen stationären Platz zu lang sodass ich mich für eine tagesklinik entschieden habe. Da dies nicht nahtlos ging war ich nach 2 Monaten Abstinenz wieder zuhause und musste auf meinen Platz warten. Das ging natürlich schief ich wurde an zwei Tagen rückfällig. Da die Entgiftungs Klinik bei mir im Ort ist habe ich mich gleich wieder selbst einweisen lassen und war somit nochmal eine Woche dort. Vor 2 Wochen habe ich dann die tagesklinik angefangen . Leider hatte ich dann wieder 2 Ausrutscher, und bin jetzt erst wieder 1 Woche trocken. Ich bin hier weil ich ernsthaft keinen Alkohol mehr konsumieren will und mich mit Menschen austauschen möchte die das gleiche Problem haben. Für mich ist der Alltag das schwierige wenn ich tagsüber in der Therapie bin ist alles gut aber zuhause wenn ich mit Stress konfrontiert werde geht der Kampf los. Vielen Dank für die Aufnahme.