Beiträge von unbezwinglich

    Ist doch erstmal ein legitimer Wunsch. Die Gefahr liegt m. M. n. darin, dass das in Resignation umschlagen kann. Das Tolle ist ja, du musst dich ja noch gar nicht arrangieren, es warten noch einige Moeglichkeiten, die dir schon genannt wurden und die sich lohnen koennen.

    In deiner Situation ist jede Veraenderung ein Schritt in die richtige Richtung. Du schriebst du tust dir mehr Gutes, gleichzeitig kannst du aufhoeren, ihn zu belauern und zu kritisieren da das zu nichts fuehrt, und dich beraten lassen. Das wird Scham abbauen. Die Isolation muss ein Ende haben, sie haelt dich auch in dem Kreislauf.

    Es gibt durchaus Leute, die sich arrangiert haben, wenn die Wohnsituation es zulaesst und etwa raeumliche Trennung hergestellt werden kann. Mit der Einstellung hat es aber auch zu tun.

    Krankheits- und altersbedingt lebt meine Mutter mit meinem Vater zusammen. Sie moechte nicht zu mir ziehen - fuer sie eine Frage der Wuerde. Ihm das Haus ueberlassen will sie auch nicht. Trotz ihrer Erkrankung hat sie sich in den Kopf gesetzt, ihn zu ueberleben - die Chancen stehen gut, weil sein Lebensstil seine Gesundheit ruiniert. Es kommt jetzt auch Diabetes dazu.

    In allen Dingen weht aber ein anderer Wind. Sie hat ihr Leben komplett neu organisiert und es raeumlich von seinem getrennt. Sie hat wieder angefangen, Sozialkontakte zu unterhalten und bekommt sehr viel Interesse an ihrer Person von aussen.

    Er kommt damit gar nicht klar. Frueher musste er nur saufen, um sie durch das schlechte Gewissen zu kontrollieren. Jetzt ist das Spielbrett ein anderes und jeder Schachzug laeuft ins Leere. Das spart Energie.

    Meine Mutter glaubte immer, sie muesse seine Wuerde mit ihrem Leben verteidigen - von wegen. Es ist natuerlich immer am besten, die Situation komplett zu verlassen, um ueberhaupt durchatmen zu koennen. Meine Mutter ist aber auch so zu einer ganz anderen Person geworden.

    In deiner Brust schlaegt ein Tigerherz, das sich gerade durchaus anfuehlen mag, als reisse dir jemand es aus der Brust heraus. Das wird sich auch noch schlimm anfuehlen morgen, in einem Monat, vielleicht auch in einem Jahr, aber es wird Tag fuer Tag leichter, mit der Entscheidung zu leben, wohingegen ein "weiter so" jeden Tag dir und deinen Kindern denselben Schmerz zufuegen wird.

    Er mag deine erste grosse Liebe gewesen sein, er mag dir eine "Heimat" gegeben haben, die du aus deinem Elternhaus kennst, aber es laesst sich eine andere Wahrnehmung erlernen. Dazu gehoert, dass das Bier - egal wie viel er jetzt trinkt, wie oft, und wann - seine erste grosse Liebe ist und bleibt, so lang er nicht aufhoert.

    Hab Vertrauen in dich und was du fuer eine schoene Zukunft auf die Beine stellen kannst, fuer dich und deine Kinder. Du hast dich auf den richtigen Weg aufgemacht denke ich.

    Das Spiel mit dem Aufnehmen des Anrufs bei der Caritas erfuellt zweierlei Zweck - indem er dich in seinen Privatangelegenheiten involviert, gibt er dir die Illusion von Kontrolle (die "Droge" des Koabhaengigen), zweitens liefert er den Beweis, dass er es vergeblich versucht hat, der tragische Held.

    Und es hat durchschlagenden Erfolg! Anstatt sich Sorgen zu machen um dein geistiges und leibliches Wohlbefinden, sorgst du dich um seine Motivation. Die Wahrheit ist aber (meiner Meinung nach): Ein Trinker, der wirklich fuer sich selbst aufhoeren will, der laesst nichts unversucht, laesst sich nicht abweisen, nicht abwimmeln, ruft ein Dutzend Beratungsstellen an, weil er eben verstanden hat, dass es um Leben und Tod geht. Da er gewalttaetig ist, nicht nur allein um seinen Tod und sein Leben.

    Dass die Caritas erst hilft, wenn der Alkoholiker den Staat vielleicht Geld kostet, und in Arbeit ruhig seine Frau misshandeln darf, an Zynismus nicht zu ueberbieten ist, ist da egal. Wo ein Wille ist, ist wirklich ein Weg.


    Ich haette das auch nie gedacht, als EKA, dass ich mal die Prioritaet in meinem eigenen Leben sein sollte. Es war "nur" eine Entscheidung.

    Alkohol ist nicht der Feind - der bist jetzt du. Denn du bist eine Bedrohung fuer seine "Selbstmedikation", mit der er seine anderen Probleme gegebenenfalls bekaempfen will.

    Er gab zu, dass es schon länger ein Problem sein könnte, er aufhört, Hilfe sucht…

    Sofern er es nicht bloss gesagt hat, um dich zu beschwichtigen, spricht das neben den Filmrissen, dem Leugnen und dem Abstreiten mitten im Suff, den Versuchen kontrolliert zu saufen, schon fuer einen problematischen Konsum. Er kann sich dem Problem aber nicht stellen, weil es nur die Spitze des Eisbergs zu sein scheint.So oder so macht seine "Diagnose" fuer dich wirklich gar keinen Unterschied. Es gibt viele Alkoholiker, die recht lang gut beruflich "funktionieren".

    Du hast es weder in der Hand noch bist du der Ausloeser. Dennoch zaehlst du seine Biere, (ver)zweifelst, du fuehrst ein bisschen Tagebuch... Koabhaengige machen sowas. Und doch ist es ebenfalls eine persoenliche Angelegenheit, ob du dich so bezeichnen willst. Bedeutsam ist nur, welche Konsequenzen du fuer dich ziehst. Und ob du das mitmachen willst, das hast du sehr wohl in der Hand.

    Warum glaubst du, dass sie trockene Alkoholikerin ist? Das ist eine doch ziemlich spezifische Vermutung.

    Worauf stuetzt sich dein Eindruck, dass sie derzeit etwas durchmacht, wenn ihr kaum Kontakt habt? Flurfunk? Wenn ich an ihrer Stelle waere, wuerde es mir schon helfen, wenn die Leute, mit denen ich zusammenarbeite, nicht hinter meinem Ruecken ueber mich raunen.

    Onkologen bekommen Krebs, schaemen sie sich, bei Ihrem Kollegen Tumormarker kontrollieren zu lassen? Psychiater koennen eine Psychose entwickeln... Zahnaerzte koennen sich keinen Karies entfernen.

    Du uebst deinen Beruf so lang aus, dass kein Zweifel daran besteht, dass du eine gute Therapeutin bist, dass stelle ich keinesfalls infrage. Doch wenn ich wuesste, dass selbst meine Therapeutin die eigene Therapie als Schwaeche oder vielleicht schamvoll empfindet, ich glaube, ich wuerde sie wechseln. Jeder kann in Notsituationen geraten. Doch es gibt Kollegen, die die Therapie nicht nur als Bereicherung fuer den eigenen Beruf halten, sondern als Notwendigkeit.

    John Espy bittet in seinem wirklich sehr lesenswerten aber auch ziemlich polemischen Buch "Clinical Dicta and Contra Dicta" den Patienten, den Therapeuten zu fragen, ob er selbst in Therapie gegangen sei; verneinte dieser, das Beduerfnis haette es nie gegeben, solle der Patient die Beine in die Hand nehmen.

    Vielleicht erachtest du meine Empfehlung als vermessen, vielleicht ist sie es auch. Ich hoffe einfach du ueberdenkst das mit der Therapie nochmal. Natuerlich musst du vielleicht deinen Stolz ueberwinden, aber der ist ausgerechnet dort wirklich fehl am Platz. Der Kollege, der dir dein Anliegen negativ auslegt, muss noch viel lernen.

    Du bist Opfer haeuslicher Gewalt geworden, jahrelang, er ist uneinsichtig, seit Jahren alkoholabhaengig, krankhaft eifersuechtig. Psychische Gewalt faellt auch unter haeusliche Gewalt, und nun bist du buchstaeblich mit deinen Kindern und der Oma geflohen, als sich die Gelegenheit bot, und willst dich (hoffentlich) trennen.

    Kommst du ihm entgegen, kann eine solche Situation, wenn solche Drohungen und Trennungsabsichten einmal ausgesprochen sind, wirklich schnell lebensgefaehrlich eskalieren. Vielleicht klinge ich alarmistisch aber es waere gut, wenn du dich jetzt erst einmal sammelst und dann ein paar Beratungsstellen ins Auge fasst und ihn komplett aussen vor laesst.

    Liebe JuSe, ich moechte dir auch meine schmerzliche Anteilnahme ausdruecken, dich durch den Bildschirm ganz fest druecken. Moegen dir die Erinnerungen an die guten Zeiten mit ihm als Mann und Vater dir Kraft geben, zu trauern, Abschied zu nehmen und dich in eine weniger belastete Zukunft voranzutasten. Jene Zukunft, die er dir wuenschen wuerde und die er gesund mit dir beschritten haette. Depressionen sind leider eine furchtbare Belastung fuer die Seele und alle, die sie umgeben.

    Wenn es eines Tages fuer dich moeglich ist: Meiner Mutter hat im Austausch mit Betroffenen im Forum der AGUS Selbsthilfe positive Erfahrungen gemacht. Selbsthilfegruppen in Person werden auch angeboten. Vielleicht ist das etwas fuer dich, wenn die Zeit gekommen ist. Alles Liebe.

    Ich wollte als Kind auch nie reden, da ich mir nicht die Verantwortung (für die Konsequenzen) habe zuschieben lassen wollen. Die Verantwortung liegt einzig und allein beim gesunden Elternteil und von Vorteil ist, dass er/sie die Konsequenzen, die er/sie zieht, selbst gestalten kann. Ist der Schluss erst gefasst, ist man dem Alkoholismus des Betroffenen nicht mehr ausgeliefert.

    Meiner Verantwortung für mich selbst bin ich letztendlich erst nachgekommen, als ich weit weg zog. Da verschob sich dann auch etwas in meinem Denken. Was blieb, ist die Erinnerung an eine akute Ohnmacht, die ich als Kind erfahren habe, die mir aber auch vorgelebt wurde.

    Siris Empfehlung oder zumindest die Internetpräsenz sieht ziemlich vielversprechend aus, einen Versuch ist es wert?

    Was, wenn das exakt das ist, was dein Mann sich sagt, wenn Es darum geht, Gründe zu finden, warum es nicht möglich ist mit dem Trinken aufzuhören? In irgendeinem Profil steht ein Spruch, den ich wirklich sehr schätze: Wer will, findet Wege - wer nicht will Gründe … ich bin sehr sicher, die Kraft kommt zurück, wenn Du nicht mehr mit so schwerem Gepäck unterwegs bist.

    Der ist von Hartmut, ich persönlich hab ihn mir hinter die Ohren geschrieben.

    Ich wage zu behaupten: Die Kraft fehlt dir nicht, du wendest sie nur für falsche Zwecke auf, nicht für dich.

    Hi Steffi,

    Zitat

    Nun da hast du recht , jedoch habe ich aus beruflichen Gründen nicht die Möglichkeit dazu. Weiter kann ich das leider nicht ausführen. Ich kann kein Therapie machen da es mich sonst meinen Job kosten könnte.

    der Psychotherapeut bescheinigt in meinem Umfeld angehenden Lehrern auch auf Bitten eine Anpassungsstörung als Diagnose, damit es da später keine Probleme gibt.

    Ich wäre so gerne wieder glücklich und hätte Freude am Leben. Er hat mir alles genommen. Ich bin nur noch eine Hülle die funktioniert und das Rad am laufen hält. Ich habe keine Freunde (viele haben sich abgewendet). Sonntags unternehme ich oft alleine (eigentlich immer) etwas und sehe diese ganzen happy Familys, während ich alleine dort gehe. Ich frage mich oft warum ich das verdient habe.

    Aus deinem Vorstellungsposting. Er will trinken, du willst glücklich sein, und genau einer von beiden bekommt das, was er will.

    Du willst dich versöhnen? Du bist doch schon allein; im Gegenteil, es wirkt, du wärst ohne ihn weniger allein..

    Liebe Luise,

    ich war auch lange der Gefühlsmülleimer (sehr gutes Wort!) für meinen Vater, ehe ich mich entschied, mir den Schuh nicht mehr anzuziehen und seitdem reden wir nicht mehr miteinander. Der Riss ging schon lange vorher durch die Familie, mit Schwester und Mutter und meinem Vater und mir auf der anderen Seite und er konnte sein "kleines Alkoholproblem" immer wunderbar relativieren, weil meine Schwester krank war.

    Dass du so pflichtbewusst bist, ist dir sehr hoch anzurechnen, aber es scheint auch so, als bietet es Angriffsfläche für emotionale Erpressung und du hast auch eine Verantwortung dir gegenüber, nämlich darauf zu achten, was so eine miese Masche mit dir macht und offensichtlich bist du ohnehin schon verwundbar. Hast du Unterstützung durch Therapie, sofern ich dir mit der Frage nicht zu nahe trete?

    Dass du versuchst ihm zu helfen, ist zutiefst nachvollziehbar aber das kannst du nicht. Das hab ich jahrelang und doch wurde es nicht besser, eher schlimmer mit ihm, weil es ihn in die Enge trieb. Er muss aufhören wollen, von sich aus, und wenn er nicht wahrnehmen will oder kann, wie es dich mitnimmt, dann musst du dich auch schützen.

    Die Entscheidung, dich zurückzuziehen, kann dir keiner abnehmen; aber es kann doch nur zeitweilig sein. Ich weiß, dass es meinen Vater zumindest etwas nachdenklich gestimmt hat, dass ich mich emotional so distanziere.

    Alles Liebe. Du darfst wirklich auch an dich denken und finden, dass dir der Kontakt derzeit nicht gut tut.

    Hallo Cd,

    bin jetzt ungefähr so alt wie du und habe mich von meiner Schwester (nicht wie mein Vater alkohol-, aber auch krank) ganz früh genauso abgegrenzt.

    Als ich 13 war, hatten wir einen riesigen Streit, nach welchem sie weglief und erstmal nicht auffindbar war. In ihrer Wut sagte mir meine Mutter dann, dass ich schuld sei, wenn sie sich jetzt das Leben nähme. Das tat meine Schwester dann viele Jahre später. Und jetzt gibt es einfach zu viele Sachen, die ich ihr noch gerne gesagt hätte, und jedes Wort wäre das Gegenteil von dem, was ich ihr manchmal an den Kopf geworfen hatte, wenn es mir einfach zu viel wurde.

    Aber das ist doch der Punkt, nicht? Der Verlust macht doch all deine alten Gefühle nicht ungeschehen und delegitimiert sie auch nicht - du hast zu jedem Zeitpunkt das Recht gehabt, zu fühlen, vor allem als Kind und Jugendlicher. Die Schuldgefühle sind immer noch da, und wegen meines Vaters werden neue dazukommen - ich glaube, wir können mit ihnen nur leben lernen, wenn wir sie erst einmal akzeptieren.

    Jemanden gegen seinen Willen einweisen zu lassen ist schwierig, die Hürden sind hoch. Oft sind die Leute früh wieder draußen, weil es so wenig Plätze gibt.

    Es muss Schluss sein damit, von dir zu erwarten, auf einem Drahtseil über Lava mit Dynamitstangen zu jonglieren, das musst und kannst du auch gar nicht stemmen. Du gehst dann auch kaputt, und dein Kind gleich mit, und deine Tochter ist abhängig von dir und hat auch keine Wahl. Die hast nur du, und sie wird nicht leichter werden mit der Zeit, nur schwerer. Es tut mir sehr leid für euch.

    Erstmals aufgefallen ist so eine ähnliche Zwickmühle an Krebspatienten, wenn ich meine Mutter zu ihrer Behandlung begleitet hab. Viele sind sehr verschlossen und irgendwo auch eigen, wenn sich die Gelegenheit bietet, Erfahrungen miteinander zu teilen. Meine Mutter versteht das vollkommen, ich wiederum nicht so ganz. Ich glaube, man muss wirklich jeweils drinstecken.

    Hallo Aurora,

    vielen Dank für deine lieben Worte, durch die nun doch ein paar Tränen kommen.

    Meine Mutter ist derzeit noch nicht bereit, sich Hilfe zu suchen, da sie nach vielen Jahren ohne Beruf keinen Ausweg sieht und finanziell abhängig ist (Vater ist Angestellter bei der Stadt). Sie war früher wirklich die unbesiegbare Macherin, bis der Tod meiner Schwester (überspitzt formuliert) sie "gebrochen" hat und sie dann wie auf "Knopfdruck" Krebs bekam. Die Probleme mit meinem Vater waren immer da, sind aber hinter der Krankheit meiner Schwester zurückgetreten. Ich versuche zu verstehen: Ich habe den Eindruck, als könnte mein Vater es meiner Mutter nicht verzeihen, dass sie Krebs bekommen hat. Das ist doch krank!

    Und du hast Recht, ein Zustand ist das nicht. Zum Glück haben meine Eltern ein Haus, sodass wir uns aus dem Weg gehen so gut es geht. Da ich die Behandlungsmöglichkeiten für meine Autoimmunerkrankung an meinem Wohnort schnell ausgeschöpft habe, kann ich hier nicht so schnell weg und hoffe eigentlich nur, dass die Medikamente bald anschlagen oder sie operieren. Ich habe sicher mit meiner Frustration zu dem Unglück beigetragen, früher habe ich doch auch und sehr gut funktioniert.

    Aber wenn wir eines können, ist funktionieren: Weil mein Vater im letzten Herbst betrunken meine Mutter gegen ein Treppengeländer geworfen hat, sind wir vorsichtig und meine Mutter hat wirklich Angst, dass er sie oder mich umbringt. Das war dann der Punkt, an dem meine Mutter und ich "zumachten" und uns dazu entschlossen, mit ihm nicht mehr zu reden. Jetzt trinkt er heimlich aus seinen (schlechten) Verstecken im Keller. Die Caritas und ProFamilia sind mir aus der Zeit mit meiner Schwester noch bekannt; ich mache mich mal daran, da ich derzeit eh nur von Praxis zu Klinik und zurück zuckel.

    Was mich fertigmacht: Ich verstehe einfach nicht, wie egal es meinem Vater ist, wie es meiner Mutter damit geht. Ist das vielleicht auch nur der Alkohol? Ihr erster Mann und Vater meiner Schwester war sicherlich Alkoholiker, da hat sie sich aber sofort in einer Nacht- und Nebelaktion getrennt, als er die Wohnung demoliert hat. Und meine Schwester hat auch in ihren Rückfällen versucht, die Ehe meiner Eltern auseinanderzubringen und meine Mutter bekniet, sie möge ihn verlassen. Wie gern würde ich meiner Schwester jetzt sagen, wie Recht sie hatte, ich war doch echt ein dummes Huhn..

    Da es nun schon wieder so ein Roman geworden ist, würde ich mich gern freischalten lassen, denke ich. Meine Familie ist schon seit ein paar Jahren isoliert und so eine niedrigschwellige Möglichkeit zum Austausch halte ich auf jeden Fall für eine gute Idee, wenn auch nur als ersten Schritt. Vielleicht macht meine Mutter dann auch mal mit, um sie geht es ja. Sie hat was Besseres verdient, wie eigentlich alle in ihrer Situation.

    Euch einen guten Wochenstart und viele Grüße

    unbezwinglich