Beiträge von Sonne.

    Hallo Fibonacci,

    das Gleichnis mit Phantomschmerzen finde ich ein kleines bisschen lustig. Unser Kopf (oder wer auch immer) gaukelt uns vor,den Alkohol zu brauchen, dabei gibt es nichts echtes,was uns Alkohol geben kann.

    Ich sage es auch lieber nicht,das ich nie wieder trinken möchte. Ich finde es ist so was persönliches, schon fast intimes,das geht eigentlich niemanden etwas an.

    Ich wünsche dir einen schönen 55.Tag.

    Gruß Sonne

    Danke für eure Worte, es fühlt sich gut an,dass es Menschen gibt, die sich für meine Probleme interessieren.

    Der "Anfall" ist vorbei. Ich weiß selbst nicht was los war.

    Den ganzen Tag war ich schon mehr oder weniger genervt. Habe immer wieder versucht,dass Gefühl loszuwerden, durch positive Aktivitäten in bessere Stimmung zu kommen. Das klappte auch recht gut,aber jetzt denke ich,ich sollte ergründen, was hinter dem Genervtsein steckt.

    Gruß Sonne

    Hallo

    Ich schreib jetzt einfach mal,vielleicht kann ich es dann besser in meinem Kopf sortieren. Heute ist Freitag, noch vor Kurzem mein Lieblingstag. Meine Gedanken wollen mich immer in meine damalige "Gemütlichkeit " drängen. Und wenn ich mir dann sage,diese "Gemütlichkeit "gibt's nicht mehr,fange ich an mich zu bemitleiden. Die pro und contra Gedanken in meinem Kopf streiten sich und dann stimmen die Gefühle in ihrem Klagegesang ein.

    Es muss doch irgendwann mal aufhören,aber nein ...

    Auf meine 55 Tage ohne Alkohol bin ich gerade sehr stolz,und will noch viele dazuschreiben.

    Gruß Sonne

    ok,

    Hanseat,

    wenn man nur wüsste, was jetzt anderes ist,als bei den vorangegangenen Versuchen. Bei mir ist es so,dass ich glaube ,das ich diesmal einfach den richtigen Zeitpunkt erwischt habe zum Aufhören. So einen richtigen Tiefpunkt hatte ich nicht, Familie, Arbeit, Führerschein hab ich nie verloren.

    Kannst du für dich sagen,was diesmal anders war?

    Gruß Sonne

    Hallo Max,

    Ich liebe Geschichten von Menschen, die es geschafft haben vom Alkohol loszukommen. Diese Wandlung zum Positiven,das Heraussprudeln von Stolz,Zufriedenheit und Glück und genau das lese ich in deinem Fädchen.

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu 8 Monaten Freiheit.

    Ich bin bei Tag 50 und mir geht es gut damit.Auf jeden neuen Tag freue ich mich. Hin und wieder habe ich mal den Wunsch,einfach nicht mehr soviel denken und fühlen zu müssen. Aber mit jedem Mal des durchfühlens, werde ich stärker.

    Gruß Sonne

    Hallo,

    ja Fibonacci, vielleicht hab ich mich da auch verrannt.

    Letztendlich ist dieser Druck da und meine Aufgabe ist es,stärker zu sein.

    Eben war ich kurz einkaufen. An den entsprechenden Regalen komme ich gut vorbei,ich bin darauf gedankl.vorbereitet . Aber dann stand ein Aufsteller mit Alk. an einer untypischen Stelle plötzlich vor mir. Noch bevor ich irgendetwas dazu denken konnte, war das Gefühl-wie ein Blitz in meinem Kopf da-nimm mich mit.

    Hab ich natürlich nicht getan. Das funktioniert aber nur,wenn ich gefestigt bin,wenn ich weiterdenke:was wird nach dem kurzen gelösten Gefühl besser,und meine Antwort kam sehr schnell;nichts,aber auch garnichts.

    Ich liebe z.Zt.mein Leben-auch mit allen Schwierigkeiten- so sehr,dass ich es mir mit Alk. nicht kaputt machen werde.

    Viele Grüße

    Sonne

    Hallo,

    Jetzt bin ich bei meinem 40.Tag.

    Das Wort Saufdruck finde ich nicht schön,es klingt so primitiv,so abwertend,es bezeichnet einen Zustand,dem ein Mensch erliegen kann. Einer Fl.Sekt,die keine 4 Euro kostet, macht mich krank. Dieser verdammte Alkohol- billig,kalorienreich- und ich soll schwächer sein?

    Nein,ich bin nicht schwach.

    Ich will mein Leben leben.

    Liebe Grüße

    Sonne

    Danke fürs verschieben.

    Heute ist mein 39.Tag.

    Es geht mir sehr gut. In den letzten Tagen hatte ich kaum Verlangen. Dieses starke Verlangen und die "Angst" dazu,das aktuelle Gefühl nicht auszuhalten, ist einfach nicht mehr da. Es macht mich glücklich.

    Als ich noch trank, hatte ich mich auf 2 Fl.Sekt Freitag bis Sonntag heruntergeschraubt. Schon am Sonntag Abend fieberte ich dem nächsten Wochenende entgegen.

    Das habe ich jetzt nicht mehr.Ich hatte anfangs Schwierigkeiten Sachen zu finden,die mir Spaß machen. So nach und nach liebe ich meine Tage,die Zeit die ich aktiv nutzen kann,ich glaube,dass hat auch viel mit Selbstliebe zu tun.

    Ich will es auf keinen Fall,aber wenn ich jetzt ein starkes Verlangen bekommen sollte,werde ich auch an euch,ihr tapferen Menschen hier im Forum denken,und nur für heute,das 1.Glas stehen lassen.

    Gruß Sonne

    Hallo,

    Ich möchte noch etwas zu mir sagen. Ich wohne mit meinem Freund und meinen 2 Kindern im Norden Deutschlands. Ich arbeite in einem Büro.

    Alkohol gehörte ab ca.17 Jahre zu meinem Leben dazu. In den Anfangszeit nur am Wochenende bei der Disco. Hier"brauchte" ich ihn als sozialen Schmierstoff.

    Später trank ich dann (ausser in Schwangerschaften und Stillzeiten)

    regelmäßig, so nebenbei und abends. Ich fand es eigentlich immer normal, erst in den letzten Jahren dämmerte es mir.

    Gruß Sonne

    Hallo Linde und Seeblick,

    Danke für die nette Begrüßung.

    Ich bin ganz aufgeregt,freu mich aber auch,mich mit anderen über dieses Thema auszutauschen.

    Im Internet,speziell hier im Forum aber auch in Bücher habe ich viel gelesen. Dieses von Mensch zu Mensch fehlt mir noch.

    Gestern war der 1.Tag,andem ich innerhalb der letzten abstinenten 36 Tage nicht den Wunsch hatte, meine Gefühle auszuschalten. Ich packe mir meine Tage voll mit Aktivitäten, so lerne ich jetzt ein Musikinstrument und gehe 3 mal die Woche zum Sport. Damit ich immer daran denke,was für ein Mist-Zeug der Alkohol ist, schaue ich mir fast täglich Doku's bei Youtube an.

    Eine Therapie mache ich auch aber wegen eines anderen Themas.

    Im Moment glaube ich ,dass ich gut aufgestellt bin. Jedoch an der Langfristigkeit will ich noch arbeiten.

    Gruß Sonne

    Hallo,

    ich bin w50 hab ein Problem mit dem Alkohol. Seit 36 Tagen trinke ich jetzt nicht mehr, und so soll es auch bleiben. Längere Trinkpausen hatte ich immer mal. Aber jetzt möchte ich es richtig angehen und nicht nur "nicht mehr trinken", sondern auch mein Leben ändern,meinen Kopf "umprogrammieren".

    Daher bitte ich um Aufnahme in die Selbsthilfegruppe.

    Gruß Sonne72