Beiträge von Claudia000000

    Ich danke euch wirklich von ganzem Herzen dass ihr euch Zeit für mich genommen habt !!

    Eure Worte, eure Fragestellungen und eure persönlichen Erlebnisse/Erfahrung machen es für mich einfacher und lassen mich auf- und durchatmen. Ich fühle mich verstanden und nicht ganz so wie ein Idiot.

    Es gibt mir sehr zu viel denken...

    Und ja, ich bin ein Alkikind deswegen habe ich auch verstärkt dieses "Helfersyndrom", meine Theorie dazu ist, dass ich immer versucht habe meiner Mutter zu helfen, es aber nie konnte und es auf Teufel komm raus bei anderen versuche. Sie ist mittlerweile verstorben. Das bedeutet ich habe keine Eltern und versuche Liebe und Geborgenheit auf Krampf zu finden, die ich ja vorher auch kaum hatte... nur so funktioniert das leider nicht.

    Nein, er ist nicht der richtige und ein Kind mit ihm wäre absolut Fatal!!

    Rational weiß ich das Haargenau, aber wenn man dann wieder in dieser ekelhaften emotionalen Spirale gefangen ist dann versucht man es sich schön zu reden.

    Abgesehen von seinem Alkoholproblem spielen natürlich auch viele andere Faktoren eine Rolle, der Alkohol ist ja nur ein Symptom seiner eigentlichen Probleme.

    Er hat unfassbar viele Komplexe, - edit -

    Im Prinzip ein armer kleiner Junge, der dass selbe wie ich sucht... Sicherheit, Liebe und Geborgenheit.

    Also würde ich, auch wenn er einen wiederholten Entzug macht auch nicht glücklich mit ihm werden.

    Ich habe oder halte an einer Vision von uns fest die nie existieren wird.

    Dazu kommt noch dass er absolut unglücklich im Kreis seiner Familie ist, da sie ihm quasi krepieren und sich täglich besaufen lassen. Der Vater kümmert sich einen scheiss und die Mutter wischt ihm heute noch den A***** aus.

    Ein Wegziehen mit mir hat ihm zum heulen gebracht, weil er ja immer Zuhause gewohnt hat...

    Im Endeffekt hatte ich auch unfassbar viel Mitleid weil ich wusste was für ein gestörter bzw verstörter Mensch er ist.

    Ich wusste dass ich auch meine Probleme auf Grund meiner Vergangenheit habe und habe mich die letzten Jahre schon sehr viel mit mir beschätigt und viel Reflektiert, aber ich konnte mich quasi nie auf Probe stellen in wie weit ich es geschafft habe - bis er in mein Leben kam.

    Das hat mich absolut auf den Boden der Tatsachen geholt und ich habe noch ein großes Stück arbeit vor mir.

    Ich bin "Dankbar" für die Erfahrung mit ihm den sie hat mir gezeigt wie es wirklich um mich steht und ich endlich weiss wie und woran ich an mir arbeiten muss.

    Ich fange auch eine Therapie nächste Woche an.

    Er hat an mir Psychische und Körperliche Gewalt ausgeübt.

    Ich habe einen Interessanten Absatz über Psychische Gewalt gefunden.

    "Seine emotionalen Gewaltakte sind sogar häufig selbst durchsetzt mit Beteuerungen seiner Liebe, dass sie „das Beste, was ihm jemals passiert“ ist, dass er endlich anfangen will, sie entsprechend zu behandeln. Dies führt zu weiterer Verwirrung. Sie hofft und hofft, dass, wenn sie genug „tut“, wenn sie ihm genug gibt, er aufhören wird, sie zu verletzen, und dass seine liebevolle, umsorgende Seite wieder auftaucht. Diese falsche Hoffnung ist ein häufiger Grund dafür, dass misshandelte Frauen sich nicht trennen."

    Und genau so war es!


    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass ich irgendwann einen Mann finde der meinen Wert erkennt und mir eine Famlilie schenkt - bis dahin werde ich die Zeit nutzen um mit mir an mir zu arbeiten.

    Es tut trotzdem weh wenn ich an ihn denke...
    Und ja, ich trauere ihm hinterher, und frage mich noch immer ob es das richtige war, auch wenn ich es weiß...

    Ich muss mir Zeit geben :(

    Denkt ihr dauert es sehr lange über ihn hinweg zu kommen????

    Liebe Elly, danke für deine Antwort und deine Zeit!

    Nein, ich habe kein Alkoholproblem, ich habe mittlerweile auch eine Aversion gegen Alkohol entwickelt, aber ich bin durch meine Vergangenheit gefährdet und greife bestimmt schneller zu einem Glas als wer anderer.

    Zurzeit habe ich absolut kein verlangen danach, ich war am Wochenende auch mit Freunden aus und trank innerhalb von 4h 3 Gläser Sekt Orange mit viel Orange und ging nach Hause.

    Aber ab wann hat man den ein Problem?

    Es ist die Volksdroge Nummer 1 - soviel ist klar

    Ich trinke nicht täglich sondern nur mit Freunden beim Ausgehen. Ich trinke auch nicht alleine. Ich nutze auch nicht jede Gelegenheit dazu zb beim Essen gehen oder dergleichen

    ...aber natürlich bin ich vorbelastet.

    Es kommt schon vor dass ich Lust auf Party habe und dann trinke ich schon mal einen über den Durst, aber das ist alle paar Monate mal.

    Ich merke nur wenn ich mich damit umgebe dass ich eben leichter hineinkippe auf Grund meiner Vergangenheit.


    Eben, deswegen versteh ich nicht warum ich es beschönige?!?!

    Hallo ihr Lieben!

    Als erstes möchte ich sagen, dass ich dankbar bin dass es Menschen und Foren wie euch gibt! <3

    Ich (35) glaube ich bin Co - und - Emotional Abhangäg von meinem Ex (34)

    Ich habe ihn letztes Jahr im Sommer über Fb kennengelernt und er hat mir von anfang an gesagt dass er ein Problem mit Alkohol hat. Er hat mir optisch irrsinnig gut gefallen, er war zu 100% mein Typ. Es war eine Fb Singlegruppe.

    Anfangs war ich sehr skeptisch da ich schon Erfahrung damit machte und das eigentlich aus meinem Leben verbannen wollte. Meine Nachbarin hat mich ein wenig ermutigt da sie meinte, "Meine Stiefmutter war 20 Jahre trocken dank meines Vaters, siehst du Claudia, es kann also funktionieren, vielleicht bist du ja seine Rettung"

    Sie hat keine Schuld daran, allerdings finde ich es verantwortungslos von ihr da sie auch meine Vorgeschichte kannte.

    Meine Mutter war selbst Alkoholikerin und auch meine ganze Kindheit ist davon schwer geprägt. In meinem Leben hat sich meistens alles um Alkohol gedreht. Vater wollte mich nicht und kannte ich daher auch nicht.

    Somit waren meine Startschwierigkeiten als Kind schon mal schwer.

    Da ich mich sooo unglaublich gut mit XY (Ex) verstanden habe, habe ich das Problem Alkohol ausgeblendet. Von Anfang an hatte mich mein Bauchgefühl gewarnt.

    Wahrend dem schreiben hat er weiter nach Frauen in der SInglegruppe gesucht, beim ersten Treffen hat er neben mir mit einer anderen geschrieben, wir hatten etwas getrunken und wir sind mit dem Auto gefahren, ...

    Es hört sich alles so verrückt an, aber als ich ihn das erste mal sah war es für mich wie Liebe auf den ersten Blick. Die ersten Minuten haben das komplett entschieden - deswegen habe ich auch über alles hinweg gesehen. Ich sagte mir die ganze Zeit : "Wenn so etwas magisches passiert, muss es doch einen Grund haben - quasi dass wir füreinander bestimmt sind"

    Wir hatten dermaßen viele Gemeinsamkeiten dasss es schon unheimlich wurde, egal ob es jetzt Weltanschauungen, Hobbies, Humor oder Musik waren.

    Seinen Konsum habe ich anfangs auch nicht so mitbekommen, den wir hatten zwar einen flüßigen Abend allersinds hat er die Tage danach, solange ich bei ihm war keinen Schluck getrunken. Im Nachhinein hat sich herausgestellt dass er aus Einsamkeit trank natürlich verknüpft mit seinen psychischen Problemen (Depressionen, Suizid Gedanken - fast vesuche)

    Der Vertrag meiner damaligen Arbeit lief aus und wir entschieden uns dass ich für ein Probemonat zu ihm ziehe (Er wohnt mit seinen Eltern + Schweste am Land - Haus ausgebaut für eigene Wohnung)

    Da fing der Horror erst richtig an.

    Ich habe mich zur absoluten Gänze aufgegben um für ihn die perfekte Frau zu sein - die perfekte Schwiegertochter/Schwägerin

    Versucht ihm vom Alkohol weg zu bringen, ihn wieder zu stabilisieren, freude, motivation, unterstützung, vertrauen, Sex, liebe zu zu zeigen.

    Die Mutter mischte sich permanent ein (warum wir einen neuen Staubsauger kaufen wollen, warum wir das Geschirr austauschen, warum wir den Teppich entfernen - alles in einem sehr herrscherischen Ton - er hat nie zu mir gestanden), außerdem war er absolut verantwortungslos und in keinster Art und Weise Eigenständig. Gut verdient aber ein fettes Minus am Konto, bei dem ich ihm raus geholfen habe und er jetzt wieder komplett auf gleich ist. Das stellte sich natürlich erst alles heraus als ich fix bei ihm war. Habe meine Schule, meinen Fuhrerschein und mein Leben komplett vernachlässigt. Ich zerbrach mit jedem Tag ein Stück mehr... anfangs merkte ich es nicht und blieb stark... es kam immer mehr dazu und ich dachte mir "Puh okay, das packen wir schon, das nächste kam, dann dachte ich wieder okay, das packen wir auch schon, dann kam wieder etwas, puh okay langsam wird es viel aber wir packen das schon"

    Nein, einen Scheiss haben wir gepackt!

    Es kamen lügen, blöde kommentare mit anderen Frauen, Erniedrigungen, Kontrolle, extreme Eifersucht, Schuldzuweisungen und sogar handgreiflichkeiten dazu.

    Ich habe ihn die erste Zeit gut stabilisiert und er hat gut ausgesehen, vital und fit - ich wurde immer blasser und schwächer...

    Meine Familie und Freunde haben mich nicht mehr erkannt, ich habe nur mehr geweint - bin aber trotzdem geblieben. Das war der Moment wo ich wahrscheinlich zur Co- Abhängigen wurde.

    Dann kam Dezember 2021

    Unsere Stimmung war nach dem ganzen sehr angespannt.

    Wir tranken und es eskalierte endgültig - die Mutter hört uns wieder mal beim streiten und stürmte in die Wohnung (sie hatte ja den Schlüssel)

    Mitten in der Nacht hat er mich rausgeschmissen und dann rief ich verzweifelt meine Schwägerin an die sich ins Auto setzte und wahrhaftig 2h zu mir gefahren ist.

    Seine ganze Familie samt ihn stellte sich gegen mich und schrie mich an und machte mir Vorwürfe dass ich ihn angeblich von der Familie entferne obwohl ich ihn immer gebeten habe hinüber zu gehen, er wollte nie. Wir waren aber regelmäßig drüben, ich habe oft gebacken und Kuchen hinüber gebracht, sind zusammen gesessen. Aber wenn man einen Partner hat isr es doch normal dass man ein wenig "Abstand" hat, oder?!? Natürlich! Die Schwester war auch von anfang an sehr abweisend zu mir. Zudem stand ich auch permanent unter Beobachtung von der ganzen Familie. Seine Worte "das wachende Auge"

    Ich trug von diesesm Abend eine Beule am Kopf davon.

    Ich ging nach sage und schreibe 2 Wochen zurück.... Unfassbar!

    Aber es wurde nie wieder wie es mal war... es sind natürlich noch vieeeel mehr Sachen vorgefallen dich ich jetzt nicht schreiben will da es jetzt eh schon so viel ist.

    Es wurde immer schlimmer, auch mein Konsum erhöhte sich da ich meinen Druck und Stress kompensieren wollte bzw musste

    Konsum, Streit und handgreiflichkeiten wurden mehr...

    Ich zog im Februar wieder zurück in meine Wohnung.

    Nach Selbstmorddrohunge, Streitereien, Schuldzuweisung hatte ich ihn für eine Woche blockiert und hob sie allerdings wieder auf. Er versprach wieder blabla

    Am 12.03 habe ich mich das letzte Mal mit ihm getroffen und wir haben wieder getrunken und gestritten und er war wieder handgreiflich...

    er blieb über Nacht und ist am nächsten Tag gefahren. 2 Tage später hatte er einen Nervlichen Zusammenbruch und dann habe ich ihn wieder blockiert - bis heute....

    Er hat mir natürlich geschrieben und auch einen Freund animiert mir zu schreiben.

    Ich überlege tatsächlich ihn zu entblockieren und während ich das schreibe heule ich...

    Er fehlt mir und ich dachte er ist der Vater meiner Kinder und er war gaaanz am Anfang mein Traummann. Diese Gemeinsamkeiten, der gleiche Humor, die gleichen Anschauungen, Familienwunsch und dass er optisch genau mein Typ ist lassen mich weich machen und hoffen dass es vielleicht doch noch eine Möglickeit gibt... irgendwann ...

    Er ist ansonsten ein sehr zurückhaltender Typ, Introvertiert und kein Stück Selbstebewusst, eher kleiner und Naiv, ich würde sogar sagen beschränkt, pessimistisch

    Ich bin genau das Gegenteil, Extrovertiert, Lebensfroh, belesen, Weltoffen, Open Minded, Selbstbewusst und eine Starke Persönlichkeit, Interessiert, optimist

    Was will ich also von dem ?? Ich bin anscheinenen Emotional Abhängig, oder?

    Aber ich kenne ja auch seine guten und tollen Seiten in die ich mich verliebt habe.

    Natürlich spielt meine Kindheit und Vergangenheit eine Rolle , ich habe auch schon Ansätze dazu warum es so ist, aber wie komme ich davon los?

    Therapie, ich weiß... aber hat irgendwer von euch Tipps?

    Mit ihm kann ich doch keine Zukunft haben, geschweige den Kinder, oder?

    Meine Hoffnung und meine Emotionen verleiten mich immer wieder...

    Ich habe auch Angst dass ich keinen Mann mehr finde, keine Liebe mehr finde... ich hab nach 10 Jahren wieder Liebe gespürt.. dieses Gefühl hat mich lebendig gemacht...

    Ist er vielleicht doch der richtige?

    Letzter Stand war dass er sich in eine Entzgsklinik begibt...

    Vielleicht funktioniert es dann?

    Vielleicht müssen wir beide heilen uns dann wieder zusammenfinden ?

    Bitte helft mir ;(

    Ich bin jeden einzelnen von euch Dankbar der sich meine Geschichte durchliest <3<3<3<3<3:saint::saint::saint::saint: