Hallo liebe Leute !
@ purzelbaum : Den ganzen Thread hast Du gelesen, da bin ich aber auch beeindrukt !
es freut mich , wenn Du dir da was rausziehen kannst.
Kommt mir noch gar nicht so lange vor, liegt wohl daran , das ich durch meine Co-Abhängigkeit immer mit dem Suchtstoff und seinen direkten Folgen zun tun hatte.
Das ist aber nun Geschichte, ich habe es geschaft, das zu ändern , war genau so wichtig wie die Erkenntnis Suchtkrank zu sein.
Nun hatte ich ein tolles Jahr und habe es mit vollen Zügen genossen.
Viel ist passiert, bin mit einer frau zusammengezogen die mich mit meiner Krankheit liebt und mit mir danach lebt. was will ich mehr ? Nichts.
Habe Kontakt zu meinen Kindern gesucht und bekommen, zugegeben könnte etwas besser gelaufen sein, aber da verlange ich wohl zuviel und weiss das eigentlich auch, aber ich werde mich weiter in Geduld üben und an diesen Kontakten arbeiten.Vieleicht kann ich dann eines Tages einem meiner Kinder persönlich die Hand geben .
Meine tochter hat mir ein Weihnachtspaket geschikt, es kam eigenartigerweise am Sonntag an. Ich habe es noch nicht aufgemacht, es ist ja ein Weihnachtspaket und ausserdem sitze ich davor , wie vor dem heiligen Gral. Zum ersten mal seit 28 Jahren habe ich etwas bei mir was meine Tochter auch in ihren Händen hielt. Ich bin sehr Glücklich und zufrieden darüber und es ist mir eigentlich egal was drin ist. Die Geeste ist für mich das Zufrieden machende.
Mit meinem Sohn hatte ich ein gutes und sehr offenes Gespräch. hat mir viel Kraft gegeben.
Wir reden miteinander wie zwei alte Freunde, erzählen uns unsere " Schandtaten " und lachen darüber.
Er will gerne nochmal eine Lehre machen und durchziehen , sind doch keine schlechten Ansätze.
Je mehr ich bereit bin Geduld zu üben , desto besser werden diese Beziehungen. Meine Partnerin unterstützt mich und hier aus dem Forum konnte ich auch viele Ratschläge mitnehmen.
Das wird schon.
Einzig die Sache mit meiner Hündin Lea , sitzt wie ein tiefer Stachel in meiner Seele.
Manchmal kann ich es nicht begreifen warum mich dieses liebe Tier so gefesselt hat, ich hatte es doch nur drei Monate. Doch in dieser Zeit war ich sehr glücklich zufrieden und gelassen. Ich vermisse sie einfach.
Meine liebe Partnerin macht mir immer mal wieder Hoffnung , das wir später mal einen anderen Hund haben können. Ich liebe sie dafür doch fehlt mir der Glaube daran. Was solls ich kann nicht alles haben, ist Ok.
Meine Arbeitsstelle auf der ich seit 18 einhalb Jahren meine Brötchen verdiene macht mir auch immer noch spass auch wenn ich als Schweisser sicher nicht den gesündesten Job habe. Nun werde ich zum ersten mal in Kurzarbeit gehen, auch das wird wieder vorbeigehen und besser werden, habe ich mehr Zeit für meine Trockenheitsarbeit und meine Beziehungen zu meiner Partnerin und meinen Kindern.
Es war ein sehr gutes Jahr was da zu ende geht. Ich war drei mal bei meiner lieben Mutter und habe sie besucht, war im Urlaub habe mir eine reale Gruppe gesucht und fühle mich dort sehr wohl.
Es geht mir gut.
Ziele habe ich aber noch genug fürs neue Jahr.
Ich will meine Beziehung zu meiner lieben Partnerin weiter so gut pflegen. Es ist eine richtige PARTNERSCHAFT geworden , ein geben und nehmen wie ich es mir immer gewünscht habe. so soll es bleiben.
Um das zu realisieren will ich trocken bleiben, will meinen Weg fortsetzen, betrachte ich als mein wichtigstes Ziel. Die Basis für mein Leben wie es mir jetzt gefällt.
Ich werde im april die Mutter meiner Partnerin kennenlernen , und freue mich drauf.
Ein Neues Auto muss ende nächstes Jahr her , wir sparen dafür , nüchtern alles kein Problem .
so werde die Latte mal nicht so hoch legen , sind ja erst mal genug Vorhaben.
Macht mir aber zum ersten mal richtig Spass diesem Jahr noch mal gedanklich nachzuängen es war einfach Klasse und und ich habe es dazu gemacht, weil ich weiter an mir gearbeitet habe.
Tut gut son Rückblick.
So das wars den mal für Heute .
Viele liebe Grüsse von Bernd G