Beiträge von Bernd G

    Hallo Hasenöhrchen !

    Erstmal , Glückwunsch zu dem Namen.

    Kann sein das Du etwas falsch verstanden hast?
    In dem von Dir genutzten Zitat steht doch nicht, das Du deine Mutter links liegen lassen sollst. Das " zwecklos " bezieht sich sicher auf die Kontrolle des Alkoholkonsums deiner Mutter. Den wirst Du nie kontrollieren können .
    Wenn ich trinken wollte , dann habe ich das getan und immer einen Weg zum Suchtmittel gefunden.

    Es gibt Krücken oder besser erste Schritte in die Abstinenz und da kannst Du deine Mutter wohl unterstützen.
    Der weg zu einem kompetenten Arzt fällt Ihr mit deiner Hilfe sicher leichter. Ebenso der Weg zu einer Beratungsstelle.

    Voraussetzung ist immer das Sie es auch will, etwas " sanfter " Druck hat mir persönlich aber nicht geschadet. Nur sie muß schon Bereit sein das erste Glas stehen zu lassen.

    Gemeint war sicher kein Ellenbogen-Egoismus eher ein gesunder Egoismus in Form von Selbstschutz.
    Es ist gut wenn Du deiner Mutter zur Seite stehst wenn sie Hilfe für diese ersten Schritte benötigt, jedoch trocken sein kannst Du für sie nicht.
    Deine Hilfe sollte auch da aufhören wo sie für dich zur Belastung und damit gefährlich wird.
    Selbsthilfe - heißt sich SELBER helfen und lernen Hilfe dosiert anzunehmen nicht jedoch andere dadurch auszunutzen in dem ich sie alles und immer für mich machen lasse.
    Ich denke aber Du bist da gut dabei , der Weg zum Arzt in deiner Begleitung ist sicher ein guter erster Schritt.

    Viele Grüsse von Bernd G

    Moin nochmal !

    Ich wollte nochmal schreiben wie ich Weihnachten so erlebt habe.

    Am 24. ging es mir nicht so gut. Warum weiß ich nicht wirklich.
    Vormittags war ich allein und da kamen so Gedanken an meine verstorbene Mutter durch . Warum gerade an dem Tag ? Dann hatte ich Heimweh. Das habe ich schon recht häufig aber nicht so intensiv.
    Nachmittags habe ich dann meine Süße abgeholt und sie hat gleich gemerkt das meine Laune nicht die Beste war. Auf Ihre Frage nach dem Warum hatte ich da noch keine richtige Antwort. Wir haben dann gegessen und sind etwas spazieren gegangen. Meine Stimmung wurde nicht besser obwohl ich mit meiner Partnerin darüber gesprochen habe.
    Gegen 16 Uhr waren wir zurück und eine Nachbarin war bei uns zu Besuch. Wir haben sie eingeladen weil wir sie schätzen und weil sie außer einem Bruder der weit weg lebt niemand hat. Meine Liebe Freundin und auch ich haben auch keine Verwandten hier so laden wir uns immer gern Leute ein denen es ebenso geht.
    Es war ein schöner Nachmittag und ich "vergaß" meine schlechte Laune bei Gesprächen über alles Mögliche.
    Als die gute Frau dann am Abend in ihre Wohnung ging und wir wieder unter uns waren war mein Empfinden wieder wie am Vormittag.
    Von 21 Uhr bis ca. halb elf haben wir etwas Fern gesehen und dann ab ins Bett.
    Schon früh hatten wir ausgeschlafen und konnten doch nicht so recht in den Tag starten. Vier Stunden haben wir uns über uns unterhalten , auf`s Jahr zurück geschaut und Pläne fürs nächste geschmiedet.
    Schließlich gab es um 11 Uhr frühstück und da wir wie schon geschrieben alle Verwandten weit weg wissen , musste ich einige Telefonate führen. Es ging mir doch an diesem ersten Weihnachtstag viel besser.
    Keine Heimweh mehr und auch all die melankolischen Gedanken an meine Mutter waren verflogen .
    Um 14 Uhr waren wir in Karlsruhe bei einer Freundin eingeladen , wir waren pünktlich und das Festessen stand schon bereit. Einige junge Leute waren da . Zwei Töchter mit Ihren Freunden ließen uns unser Alter vergessen. Ist doch ein Phänomen , in Gegenwart junger Leute macht alles viel mehr Spaß.
    Die haben andere, frischere Themen . Machen sich nicht soviel Gedanken über : Was wäre wenn .... !
    Wir waren länger dort als wir es wollten und das ist für mich ein gutes Zeichen, wenn ich die Zeit vergesse war es Kurzweilig.

    Achso ! Nein es gab keinen Alkohol .
    Es stand zwar welcher da , doch den haben die Töchter als Geschenk mit zu Ihren Schwiegerleuten genommen. Über den weiteren Verbleib der 2 Sektflaschen kann ich keine Angaben machen.

    Gestern am 2. Weihnachtstag haben mein Schatz und ich uns dann in der Küche zu schaffen gemacht. Zwei Kaninchen und ein großer Rotkohlkopf wurden von mir zerlegt und von meiner Partnerin gebraten , geschmort und gekocht.
    Sie war damit noch lange nicht fertig , da habe ich mich auf den Weg gemacht und meinen Freund und Arbeitskollegen abgeholt.
    Er ist wie ich aus Meckpomm und wir haben das gleiche Hobby , unsere Aquarien .
    Schon 2012 war er bei uns zum Weihnachtsessen und es war sehr schön.
    Auch diesmal hatten wir viel Spaß miteinander , haben gut gegessen , einen schönen Spaziergang im Sonnenschein gemacht und etwas über unser Hobby und die Heimat gefachsimpelt.
    17,30 Uhr sind wir zu dritt mit dem Auto losgefahren und haben Ihn nach Hause gebracht. Meine Freundin und ich sind dann weiter nach Karlsruhe zum Weihnachts-Zirkus gefahren.
    Die Karten hatten wir schon bestellt und ein mit uns verabredetes Paar wartete schon auf uns.
    Was soll ich sagen , Wahnsinn was dort geboten wurde. Es war jetzt das dritte mal das wir Weihnachten dort hin gehen. So toll war es aber noch nie.
    Da wir außer in der Pause keine Gelegenheit hatten uns mit unseren Freunden zu unterhalten haben wir uns gleich für`s neue Jahr zum Essen verabredet.
    Als wir nach Hause kamen ging meine Süsse gleich in die Federn da sie Heute wieder in " Ihren " Supermarkt zum arbeiten musste.
    Dagegen habe ich das Fest noch etwas vor dem Fernseher ausklingen lassen und noch son bischen Hüftgold gefuttert.

    Es war ein schönes Weihnachtsfest. Mit Freunden , mit guten Gesprächen und viel Zeit für einander.

    Warum ich am Heilig Abend nicht so gut drauf war ? Ich weiß es nicht wirklich.
    Meine Mutter habe ich vermisst, musste viel an sie denken . Öfter als sonst.
    Meine Kinder und Enkelkinder habe ich vermisst. Ich habe Kontakt zu Ihnen , jedoch keinen persönlichen. Ich soll mich in Geduld üben . Ich übe , doch es fällt mir schwer.
    Mein Sohn hat mich schon sehr verärgert , meine Tochter hat mir viel Freude gemacht. Doch diese konnte den Ärger nicht ganz wettmachen.
    Vielleicht von Jedem etwas oder Alles zusammen war der unterschwellige Auslöser.

    Ich habe nicht getrunken, habe auch nicht dran gedacht. Das ist das Wichtigste.

    Meine liebe Partnerin schläft, sie ist heute schon um 4,30 Uhr raus . Das ist gut so , soll sie sich ausruhen , die Frauen haben eh immer das wenigste vom Fest. Eher die meiste Arbeit , ich helfe ihr gerne aber sicher nicht genug. Vielleicht ein " guter Vorsatz " fürs nächste Jahr ? Oftmals sage ich Ihr das ich sie liebe . Weil es so ist und es mich ganz wohlig durchströmt wenn ich an Sie denke. Ja , ich werde mehr Zeit damit verbringen sie zu unterstützen. Was wäre ich ohne Sie . Auch ein Mensch , auch ein trockener Alkoholiker aber nicht so Zufrieden und nicht so Glücklich.
    Wo würde ich mit meinem pausenlosen Gedankenstrom bleiben , wer würde mir zuhören , mich beruhigen ?
    Das wird noch mal eine Fragestellung hier. Wer kennt das ? Es gibt keine Sekunde in der ich wach bin , in der mein oller Gehirnkasten nicht rattert und irgendwelche Gedanken aufruft und zum Nachdenken auffordert.
    Früher habe ich das nicht ausgehalten , erst wenn ich besoffen war hörte das auf , um gleich nach dem aufwachen wieder da zu sein.
    Heute rede und schreibe ich über alles was in mir vor geht. Das hilft.

    So das waren meine Weihnachten und meine Gedanken dazu .Schön mal richtig Zeit zum schreiben zu haben.

    Jetzt is aber fertig. Schönes Wochenende Bernd G

    Moin liebe Leute !

    @Karsten : Jaaaa , Schulterklopfer sind mir lieber !

    @ Matthias: Jaaaa, ich (wir) haben damit gemacht was wir für richtig hielten. Selber trinken war nicht dabei !

    @Karsten : Wenn ich Zeit habe schreibe ich gerne , manchmal lese ich auch nur und manchmal schreibe ich später wenn ich Zeit habe.

    @ Tina : In dem von mir bewohnten Haus gibt es 9 Wohnungen. Nun stelle ich mir gerade vor ich gehe auf deinen Vorschlag ein und mache mir einen Zettel an die Wohnungstür mit der von Dir empfohlenen Aufschrift : " Bin Alkoholiker und möchte trocken bleiben ! "

    Vielleicht machen meine Nachbarn diesen Spass ja mit und dann steht bei Fam. A Achtung Diabetiker ! bitte keine Zuckerhaltigen Lebensmittel vor die Tür stellen. Bei Familie B Achtung Bin Medikamentenabhängig , Bitte keine Arzneimittel vor die Tür stellen. Familie C Achtung wir leiden unter Adipositas , Bitte keine Lebensmittel vor die Tür stellen! Familie D Achtung Veganer , Bitte keine tierischen Produkte vor die Tür stellen! Fam. E Achtung wir sind Spielsüchtig, Bitte kein Geld und keine Spiele vor die Tür stellen! Fam. F Achtung hier wohnen Ex-Raucher, Bitte keine Tabackwaren vor die Tür stellen... usw.
    Dann wüsste Jeder woran er ist und Keiner würde Keinem was falsches schenken.
    IRONIE AUS !!!

    Mal im ernst .
    Von meinen acht Nachbarn wissen 5 oder 6 das ich Alkoholiker bin . Manche teilweise über 80 Jahre jung, mögen das auch mal vergessen.
    Grundsätzlich wollte mir mit diesem Geschenk Niemand schaden.
    Deshalb fühle ich mich auch nicht genötigt oder gekränkt.
    Dann unterscheide ich zwei Dinge. Zum einen ob mir Jemand etwas vor die Tür stellt oder ob mir Jemand was in die Hand geben möchte. Zweiteres hätte ich freundlich mit dem Hinweis auf meine Krankheit abgelehnt.
    Dann liebe Tina habe ich nichts gegen Alkohol ! Ich kann nicht kontrolliert trinken. Andere Menschen schon.
    Meine Wohnung ist meine alkoholfreie Zone.
    Sollte sich dort wieder erwarten jemals Alkohol finden werde ich diesen entfernen.
    Was andere Leute machen ist die Sache der anderen Leute.
    Ja es ist durchaus makaber als trockener Alkoholiker Alkohol zu verschenken. Es würde mir auch nie in den Sinn kommen welchen zu kaufen um ihn zu verschenken. Da gibt es aber noch meine liebe Partnerin . Auch die würde keinen Alkohol kaufen , aber weitergeben an eine Freundin , die damit kein Problem hat , schon.

    Meinen Kampf gegen den Alkohol habe ich , solange ich gegen Ihn gekämpft habe , immer verloren.
    Das habe ich irgendwann eingesehen und habe kapituliert .
    Seit diesem Tag habe ich kein Problem mehr mit meinem Suchtmittel . Es existiert weiterhin neben mir .
    Für mich habe ich richtig gehandelt. Die 2 Flaschen Sekt waren nicht bei mir in meiner Alk-freien Zone und nun sind sie bei einer befreundeten Familie . Was die lieben Leute dann damit machen ist mir gleich.
    Sollte mich der Schenker jemals auf sein Geschenk ansprechen werde ich mich artig bedanken und mit dem Hinweis auf meine Krankheit darum bitten mir keine alkoholischen Geschenke wieder zu schenken.

    So genug der Rechtfertigung.

    Jetzt will ich dann noch Karsten seine Fragen beantworten.
    12,50 Uhr ca. habe ich dein Schreiben in meinem Tröd gelesen. Das hast Du wohl gesehen und mir dann um 13,10 Uhr noch mal geschrieben.
    Sorry lieber Karsten . Ich habe meine Süße von der Arbeit abgeholt und dann erst dein zweites Schreiben gelesen. Dann gegessen und nun geantwortet.

    Viele liebe Grüße von Bernd G

    Sag das nicht nicht , lieber Correns . Ich brauche nur rechtzeitig sterben und Du holst mich ein oder ich bin plötzlich kein Langzeitpatient mehr und saufe wieder dann bist Du klar an mir vorbei gezogen.
    Aber Spaß beiseite . Ich bin immer noch der Meinung , das es egal ist wie lange ich nichts mehr trinke , solange das so bleibt. So lange ist alles gut.

    Habe Gestern übrigens von einem Nachbarn 2 Flaschen Schampus vor die Tür gestellt bekommen . Ohne Name drauf , und nun ???
    Keine Sorge ich gehe gleich zu Besuch und dann sind die wieder da wo sie hingehören , nicht bei mir.
    Aber immer schön aufpassen.
    Schöne Weihnacht lieber Correns ( Langzeitmitpatient) ich muss schon wieder lachen.

    Moin
    An der Aquarienpumpe verzweifel ich gerade. Bin aber zuversichtlich das ich das hinbekomme.
    Heute kann ich über absolut alles reden .
    Auch über Themen die hier nicht zur Debatte stehen sollen , obwohl es ja anonym ist.
    Das ergibt sich einfach aus der Erfahrung heraus. Ich habe mich irgendwann getraut etwas zu sagen und bekam eine positive Reaktion. Also habe ich es wieder so gehandhabt mit der gleichen oder einer noch besseren Erfahrung. und es ging mir gut dabei.
    Nach ein paar Jahren hat sich das dann verselbstständigt.
    Heute kann ich mit JEDEM über meine Arbeit , Meine Hobby`s , meine Liebe , mein Konto usw... reden .
    Weil ich einfach noch nie schlechte Erfahrungen damit gemacht habe.
    Ich weis soviel Offenheit ist nicht der Standard ( normal ).
    Ich tue mich auch immer schwer mit Leuten die ich 20 Jahre kenne , von denen ich aber rein gar nichts weis. Weil sie eben immer Angst haben etwas von sich preiszugeben. Dahinter verstecken sich dann solche Gedanken wie : " wenn ich was von mir erzähle , mache ich mich angreifbar. "
    Ich akzeptiere das , diese Menschen haben vielleicht andere Erfahrungen gemacht. Doch ich kann mit denen wenig anfangen, sind halt weiße Blätter .
    Mein Leben sehe ich aber nicht als Kriegsschauplatz. In dem es um Angriff und Verteidigung geht. Mein Leben ist etwas großartiges . Seit ich keinen Alkohol mehr brauche um so mehr und Alle können daran teilhaben. Keine Geheimnisse zu haben gehört für mich zur Trockenheitsarbeit dazu wie absolute Abstinenz.
    Was ich tue, da stehe ich dazu , auch wenn ich sicher viel falsch mache , dann muss ich eben die Konsequenzen tragen.
    Bin gerade bei meiner diesjährigen Inventur. Da hatte ich mir ja vorgenommen mehr Courage zu üben und zu leben.
    Nun habe ich das dieses Jahr sehr bewusst getan und es gab viele Situationen in denen ich über meinen Schatten springen musste . Liebe Leute es geht sehr gut voran damit. Zufrieden bin ich noch nicht ganz aber auf dem Weg dahin.
    Mein Vorgesetzter mit dem ich immer wieder Ärger hatte , akzeptiert mich und meine Meinung inzwischen viel mehr . Sicher weil ich Ihm gegenüber viel couragierter ( selbstbewusster ) auftrete.
    Nun hoffe ich das sich auch diese Selbstbewusstsein in mir verfestigt und sich weiterhin positiv auf meine abstinente Lebensweise auswirkt.

    Jetzt muss aber die Pumpe wieder laufen sonst gibt es heut Abend Fischsuppe.

    Liebe Grüsse Bernd G

    Moin !

    Dankeschön !
    Gefühle und Gedanken sind es doch die einen Menschen ausmachen.
    Da liegt mMn. mein größtes Manko. Diese nicht aussprechen und ausformulieren zu können. Einfacher war es zu trinken bis das Gehirn nicht mehr denken und fühlen konnte .
    Als ich merkte ich werde akzeptiert wenn ich über Selbige rede und dazu stehe brauchte ich nicht mehr zu trinken.
    Klingt simpel . Aber letztendlich war es so.

    Schönes Wochenende hatte ich, Weihnachtsfeier mit der Gruppe war sehr gut.

    Jetzt ärgern mich meine Hobby`s . Aquarienpumpe defekt und mein FC Hansa kurz vorm freien Fall. Was soll`s an Aufgaben kann ich wachsen.

    Schönen trockenen Dienstag
    Bernd G

    Guten Morgen liebe Leute !

    Darüber freue ich mich jeden Tag. Ich lese sehr gerne bei Dir und nehme eine ganze Menge für mich mit.
    Sehe ich genau so wie Du.
    In meinen Augen ist es nicht egal ob Jemand zwei Tage nicht trinkt oder eben drei.
    Es ist aber egal ob Jemand 10 Jahre oder 40 Jahre nichts trinkt. An dem Morgen , an dem ich ein Glas Alkohol trinke bin ich wieder bei Null.
    Eine längere Abstinenz beinhaltet sicher auch ein Stück Lebenserfahrung , wie aber bei allen Dingen des Lebens.
    Ein lange trockener Alkoholiker hat sicher schon einige Klippen umschifft und kann einschätzen was geht und was gar nicht.
    Gefährlich wird es für mich immer wenn ich Achtlos werde und mir in kritischen Situationen nicht bewußt mache das ich diese Krankheit habe.
    Mein leben lang werde ich zur Gruppe gehen und hier schreiben , mich mit mir und meiner Krankheit auseinandersetzen . Das ist inzwischen wie atmen , essen und trinken geworden. Dabei nie leichtsinnig und überheblich werden. Eben auf mich achten.
    Ich sehe sehr viele Krankheiten als wesentlich schlimmer an. Alkoholismus , zu haben ist heute für mich keine Einschränkung meiner Lebensqualität, im Gegenteil niemand lebt so bewußt und achtet so darauf das es Ihm gut geht wie ein trockener Alkoholiker.

    Schönen tag wünscht allen Mitpatienten Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Seit Montag bin ich zu Hause , werde jetzt bis 19,1 Überstunden abbummeln.
    Ein paar Sachen habe ich schon erledigt und bin mit mir zufrieden.
    Gestern war die erste Weihnachtsfeier. Hat mir gut gefallen . Niemand hat sich betrunken und es gab gutes Essen und gute Gespräche.
    Heute fahre ich zum Aquarienverein und helfe dort unsere Weihnachtsfeier für Sonnabend vorzubereiten.
    Dann fahre ich mit meiner Freundin dorthin, ich gehe immer gerne mal mit Ihr aus.
    Am Sonntag ist dann die Weihnachtsfeier von meiner Gruppe . Auch da gehen wir zusammen hin. Am nächsten Freitag dann die Letzte mit meinen Kollegen und schon hat sich das für dieses Jahr wieder erledigt.

    Weihnachtspakete sind auch schon verpackt und verschickt. Der Baum hängt kopfüber auf dem Balkon . Weihnachten kann kommen.

    Seit Nov. bin ich 54 und habe von meiner Firma einen Brief mit der Altersabsicherung bekommen. Das ist eine tolle Sache . Nun habe ich finanzielle Sicherheit und man kann mich auch nicht mehr betriebsbedingt kündigen.

    Anfang Januar werde für 8 Tage nach Kühlungsborn fahren und dort zum ersten mal alleine Urlaub machen. Das wird sicher komisch für mich. Dort will ich zum Geburtstag von meinem Schwager und dann möchte ich gerne mal wieder in der Ostsee angeln und mir den Wind um die Nase wehen lassen.

    Mein trockenes Leben ist wie ein schöner Traum , nur das er eben real ist.
    jedem der hier liest kann ich einfach nur sagen , last es nicht schleifen, entwickelt Euch weiter und geht zur Gruppe oder bringt Euch hier ein es lohnt sich.
    Gerade gab es wieder den Fall das ein Bekannter meinte er müßte mal wieder probieren ob er jetzt mal etwas trinken kann. Der totale Absturz war die logische Folge .
    Nach 15 Jahren Abstinenz sollte er schlauer sein.
    Sowas ärgert mich dann schon sehr. Aber , jeder wie er will.

    Liebe Grüße von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Vielen herzlichen Dank für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag.
    Darüber habe ich mich richtig freuen können und es genossen.

    Der letzte Kurzurlaub an der Ostsee ist nun schon wieder zwei Wochen vorbei aber immer noch sehr präsent.
    Meine Schwester konnte ich zum Geburtstag gratulieren und ein paar schöne Stunden bei Ihr und ihren Kindern verbringen.
    Mit meinem Stiefvater war ich essen und habe gute Gespräche gehabt.
    Gewohnt haben wir in Kühlungsborn, einem schönen Seebad und da das Wetter bis auf einen Tag wunderbar war habe ich viele Strandspaziergänge und eine Radtour unternommen und so auch was für meine Bronchien getan. Einfach herrlich diese frische Seeluft.

    Verlief mein Geburtstag gestern zunächst sehr ruhig und angenehm so musste ich zum Abend hin dauertelefonieren. es ist aber angenehm zu erleben wer sich alles an meinen Geburtstag erinnert hat.
    Meine Tochter hat sich inzwischen auch wieder gemeldet und mir gestern einen Ständchen am Telefon gesungen.
    Auch mein Sohn hat sich gemeldet.
    Es kann fast nicht besser werden.

    Alles geht nur weil ich nicht trinke .
    Jetzt kommt bei mir langsam wieder die Zeit der Inventur.
    Immer zum Jahresende schaue ich zurück aufs vergangene Jahr und gucke was gut war und wo ich noch besser werden kann.
    Aber dafür sind ja noch ein paar Wochen zeit.

    Demnächst steht auf meiner Arbeit das Leistungsbewertungsgespräch an .
    Das ist nicht meins aber da muss ich wohl durch. Habe mir zur Unterstützung eine Betriebsrätin dazu bestellt . sehr zum Missfallen meines Meisters , egal ich will ja dieses Jahr " mehr Courage " üben und das ist ein Teil davon.

    Sonst kann alles so bleiben , es geht mir gut .

    Viele Grüße von Bernd G

    Moin , Moin liebe Leute !

    Es geht gleich in die Heimat , an die Ostsee und ich freue mich sehr darauf.

    Meine Schwester wird 60 Jahre jung und da will ich bei Ihr sein.

    Zwei nicht so gute aber trockene Wochen liegen hinter mir.
    Unser Auto hatte einen kapitalen Motorschaden und ist erst Gestern wieder fertig geworden. Nun hoffe ich sehr das es uns sicher die 900 km nach Meckpomm bringt.

    Auf meiner Arbeitsstelle ist es besser geworden und gesundheitlich geht es mir auch gut.
    Nur meine Kinder melden sich nicht. Dann lasse ich sie mal schmoren und halte das aus.

    So dann melde ich mich mal ab , aber nur füe ne Woche.

    Viele liebe Grüße Bernd G

    Moin Ute

    Meine herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Ich wünsche Dir vor allem Gesundheit und Zufriedenheit.

    Deiner Mutter wünsche ich gute Besserung und das sie schnell wieder auf die Beine kommt.
    Deine Schwestern werden sich sicher um sie kümmern.

    Ich hoffe dein Toto wird dich noch eine ganze Weile begleiten und Dir viel Freude machen .

    Alles Gute und viele Grüße
    von Bernd G :D

    Moin liebe Leute !

    Es geht mental wieder besser.
    Von Tochter und Sohn habe ich nichts gehört.
    Der nervige Koll. ist seit 2 W. krank.
    Hatte ein schönes WE mit Freunden in der Wilhelma Stuttgart und die Sonne scheint auch.
    Mein Auto ist kaputt und stinkt innen nach Benzin, muss Morgen in die Werkstadt .
    Alkohol brauche ich nicht und alles wird wieder gut.
    Nächstes Wochenende habe ich Aquarienbörse , da freue ich mich schon drauf und dann ist auch Bald wieder Urlaub angesagt. Meine Lieblingsbeschäftigung!

    Liebe Grüße von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Danke fürs Kraftpäckchen !
    Ist aber nicht so dramatisch.
    Mein Sohn hat immer mal solche Phasen gehabt .
    Ich denke er kann genau wie ich Freundschaften nicht richtig " pflegen ".
    Dann läßt er den Kontakt ne Weile schleifen und die Scheu sich wieder zu melden wird immer größer. Ich kenne das . Da entsteht dann ein schlechtes Gewissen und die Einsicht das ich es ja bin der sich melden müsste.
    Mir macht mehr Sorge das er vielleicht in den Knast marschiert. Er ist sicher kein Verbrecher aber so Sachen wie Schwarzfahren , keine Rechnungen bezahlen, immer wieder Verträge abschließen und sich nicht drum kümmern wenn dann Mahnungen kommen und letztendlich Briefe vom Gericht.
    Er meint wenn er laufend wo anders wohnt und arbeitet werden unsere Gerichte Gnade vor Recht ergehen lassen.
    Nun waren wieder einige Briefe bei seiner Mutter gelandet , die hat sie Ihm nun geschickt , nachdem ich seinen Aufenthaltsort rausbekommen habe.
    Wir haben beide schon einige male geholfen , sind uns aber einig das es nun genug ist. Mit 27 Jahren sollte er langsam sein Leben in die eigenen Hände nehmen.

    Meine Enkeltochter hatte diese Woche Geburtstag . Eine Karte mit Glückwünschen und einem Geldgeschenk habe ich Ihr geschickt.
    Ihr Vater hat nächste Woche Geburtstag , da werde ich es auch so halten.
    Leider habe ich meine Enkelkinder noch nie gesehen, nur auf Fotos.
    So muss ich immer wieder feststellen das mir wohl ein direkter Draht zu Ihnen und meiner Tochter fehlt.
    Vor zwei bis drei Jahren wollte ich sie besuchen . Das hat sie abgelehnt mit der Begründung das es ihr zu schnell gehe und ich konnte das gut nachvollziehen. Nun ist inzwischen schon ein zweites Kind geboren, mein Enkelsohn Tim. Es fällt mir schwer die Kinder zu lieben . Obwohl ich sicher lieben kann , mehr wie manchmal vernümftig ist. Dann denke ich , Bernd was stimmt mit dir nicht, es sind deine Enkel warum spürst du diese Wärme nicht die du eigentlich spüren solltest ???
    Meine Tochter hat den Kontakt vor Jahren zu mir gesucht und nun droht er wieder einzuschlafen . Ich denke der nächste Schritt sollte von Ihr kommen . Es ist bestimmt nicht gut immer wieder zu fragen, wollen wir uns sehen?
    Geduld ist gefragt doch wie viele Jahre noch ?

    Das WE ist verregnet und so sieht es gerade auch in mir aus.
    Doch ich kenne dieses Gefühl , es nennt sich wohl Selbstmitleid. Auch weis ich wie ich dem begegnen muss. Beschäftigung hilft. Schon um meiner Abstinenz willen lasse ich mich nicht zu weit von meinen eigenen Gedanken runterziehen denn das ist auch irgendwo ein altes Verhaltensmuster aus nassen Tagen.

    Meine Süße wird sich sicher freuen wenn ich sie nach her von der Arbeit hole und die Wohnung glänzt und ich ? Mich wird's auch freuen , in mehrerlei Hinsicht.

    Schönes erholsames Wochenende
    wünscht allen Mitpatienten Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Ein paar Wochen gearbeitet , die Urlaubszeit ist zu Ende und alles läuft wieder etwas ruhiger.
    Nach 14 Jahren habe ich meine Schicht gewechselt da es des öffteren Reibereien mit anderen Koll. gab. Nun bin ich mir gar nicht mehr so sicher ob es jetzt Besser ist.
    Ein Koll. der mich dazu ermutigt hatte geht mir nun nicht von der Pelle .
    Es ist anstrengend. Habe gedacht das wird sich nach zwei Tagen geben. Wenn es so weitergeht muss ich am Montag eine klare Ansage machen.

    Was auch neu für mich ist, ist der erste freie Donnerstag seit Jahren. Seit 14 Jahren bin ich in der Frühschicht immer zu meinem Aquarienverein gefahren. Nun ist Donnerstag und ich bin zu Hause.
    Wenn es sich einrichten läßt werde ich in der Spätschicht ab und zu mal Frei nehmen und hinfahren.
    Fühlt sich aber zunächst komisch an.

    Mein Sohn hat Anfang August jeden Kontakt zu mir abgebrochen. Ohne für mich ersichtlichen Grund geht er nicht mehr ans Telefon. Meine gesch. Frau ( seine Mutter ) hat mich angerufen und gefragt ob ich weiß wo er steckt. Denn auch zu Ihr und seinen Geschwistern hat er jeden Kontakt abgebrochen.
    Ich habe mit Hilfe des Internets seinen Aufenthaltsort rausbekommen und den seiner Mutter mitgeteilt. Ein Sozialarbeiter hat mir am Telefon gesagt, das es Ihm gut geht.
    Ich hoffe das ist nur so eine Phase und er kriegt sich wieder ein.

    Erst mal genug ich muss das mal sacken lassen.
    Liebe Grüße Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Wieder zurück im Süden nach einem herrlichem Urlaub mit sehr viel Aktivitäten.
    Könnte gleich wieder losfahren.
    Mir geht es mental sehr gut nur plagen mich ein paar Wehwehchen.
    Habe mich geärgert wie mein Orthopäde seine Termine mir gegenüber ernst nimmt. Nach zweimaliger Verschiebung hoffe ich nun darauf das es am Ende diesen Monats klappt.
    Die erste Arbeitswoche war recht entspannt , es gibt genug zu tun aber ich hatte auch viel Freude.
    Heute wollte ich mit meiner lieben Partnerin an einem Baggersee noch mal den Urlaub etwas zurückholen . Doch das Wetter sieht eher nach Regenjacke aus . Also hole ich sie von der Arbeit ab und wir machen es uns zu Hause schön.

    Schönes , trockenes Wochenende
    wünscht Bernd G