Beiträge von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Ein wunderschönes Wochenende geht zu Ende. Das Wetter ist zwar nicht Normal, aber ich habe es genossen.
    Habe am Freitag meine Freundin gehohlt und wir sind Spazieren gegangen und haben einen Einkaufsbummel in ein Gartenverkaufszentrum gemacht.
    Dort habe ich dann auch noch eine Nachbarin kennengelernt, die dort als Verkäuferin arbeitet.
    Es geht mir soweit sehr gut , nur habe ich manchmal Zweifel , ob ich mein Ziel, drei Wochen Urlaub in Norwegen erreiche. Ich habe schon die Fähren gebucht und bezahlt aber nun spare ich an dem geld für`s Haus. Im Moment habe ich wohl etwas Pech , es vergeht kein Monat, in dem nichts kaputt geht.
    Naja was soll`s , Kopf hoch und durch.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Ein schönes Wochenende geht zu Ende. Auch wenn ich allein war , so ging es doch vorbei wie im Flug.
    Habe etwas für meinen Urlaub im August vorbereitet und meine Wohnung und Wäsche auf Vordermann gebracht, muss ja auch mal sein.
    Ich nehme mir aber auch immer nur zwei , drei Sachen vor und mache dann wenn möglich noch ein bischen mehr. Bisher fahre ich ganz gut damit.
    Heute geht es wieder mit Spätschicht weiter, freue mich darauf .

    @ Almi : Wenn ich so lese, was Du über deine Partnerschaft schreibst, so fällt mir zu erst auf, das es dich nicht sehr zu stören scheint, das dein Freund trinkt. Ich habe das auch ein paar Jahre mitgemacht, aber es hat mich immer angewiedert und war ständig eine Bedrohung meiner Abstinenz. Eines Tages kam ich von der Spätschicht und habe mir zwei Flachmänner gekauft. Dann sass ich in der Küche und habe überlegt was ich hier eigentlich mache. Nein , habe ich gedacht, nichts wird das ändern, ich muss was ändern . Liebe Almi ich habe es noch mal geschaft die Flaschen zuzulassen. Aber ich habe beschlossen in diesem Moment, einmal Konsequent zu sein. Mit Hlife vieler Menschen hier im Forum habe ich dann die Trennung durchgezogen, hat mir fast das Herz zerrissen und zig mal habe ich geschwankt aber immer dann habe ich hier offene Ohren gefunden. Was daraus geworden ist, hätte ich nie für Möglich gehalten. Nun können wir Beide trocken sein und sehen uns ab und an und telefonieren sehr oft. Es geht mir Gut.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Guten Tag zusammen !

    @ almi : Danke für deine Antwort.
    Ich entschuldige mich bei Dir, wenn ich da in ein Fettnäpfchen getreten bin. Ich hatte nur verstanden , das du nicht Glücklich darüber bist, das Du etwas zugenommen hast.
    Das kann nicht war sein. Auch ich habe eine " Wochenendbeziehung. Wir sind aber schon 14 Jahre zusammen. Ich weiss nicht, ob Du bei mir gelesen hast. Bis Mai 07 haben wir zusammen gewohnt. Jetzt 75 km auseinander und es klappt einwandfrei. Wir sind beide Alkoholiker und nun nach der räumlichen Trennung kann auch meine Partnerin alkoholfrei leben . Ca jedes zweite Wochenende sehen wir uns. Es giebt aber eine Forderung meinerseits, wenn sie wieder trinken sollte ist Schluss. Natürlich setze ich sie damit unter Druck aber ich bin seit 14 Jahren trocken und wollte mich nun einfach vom Alkohol befreien. Heute weiss ich, das ich wohl auch mit ein Grund war , warum meine Partnerin getrunken hat.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo Zusammen !

    @ almi : ich denke bevor man losgeht, sollte man sich ein Ziel setzen. Zumindestens mache ich es so seit ich nicht mehr trinke. Mein Ziel muss aber realistisch und erreichbar sein, sonst werde ich scheitern und das könnte mein Suchtgedächtniss wieder auf " dumme Gedanken " bringen, was ich ja nicht will.
    Da Du offenbar nicht mit deinem Gewicht zufrieden bist oder aber mit der Lebensart die zu diesem führt, musst Du da ansetzen.
    Ich wollte mit dem Rauchen aufhöhren und habe mich sehr damit beschäftigt, denn es sollte mir beim ersten "Versuch" gelingen.
    Das das Auswirkungen verschiedener Art haben wird, genau wie das " Abstinente Leben " , war mir schon klar. Soweit die Theorie.
    Die Praxis sah dann so aus, das ich meinen Geruchssinn und vor allem meinen Geschmackssinn sehr schnell wieder in schon vergessener Qualität zurück bekam.
    In einem halben Jahr nahm ich ca 7 Kilo zu. Nun war ich recht schlank, das es mich nicht behinderte , aber es gab mir zu Denken denn ich wollte ja gesünder leben. Also verbannte ich die mir so lieb gewordene Schokolade von meinem " Speiseplan " , bewegte mich vor allem auf der Arbeit mehr und habe angefangen das Auto auch mal stehen zu lassen.
    Nun ist schon etwas mehr als ein Jahr vergangen und es sind immer noch 7 Kilo.
    Ich bin mit mir zufrieden. Ich bin 47 Jahre alt und nicht dem Schlankheitswahn der Werbung verfallen. Habe genug mit meinen Süchten zu tun und brauche nicht noch eine Neue. Esse viel Obst und Gemüse und Bewege mich.
    Marathonläufer will und werde ich nicht mehr werden.
    Ich habe keinesfalls resigniert oder gar kapituliert, meine Ziele waren , nicht mehr rauchen und gesünder zu leben. Ist mir bis ebend gelungen . Mein Hausarzt ist auch mit mir zufrieden mit dem Hinweis das ich bei 178 cm ca 80 Kilo wiegen sollte und nun 92 kilo wiege.
    Ist für mich OK.

    Das Du liebe almi Konsequent sein kannst, hast Du doch schon bewiesen. Nun leg die Latte mal nicht so hoch, die berühmten kleinen Schritte.
    Wenn ich mir vornehme 20Kilo abzunehmen , werden es wohl 20kilo mehr oder ich saufe wieder. Fang doch mal mit zwei an, und einer Umstellung der Essgewohnheiten , wenn Du Erfolge erziehlst, dann macht es auch Spass und was Spass macht tut man gerne und fällt einem nicht schwer.

    Ich hoffe es ist Niemand Böse das ich hier im Alkoholiker Forum sowas schreibe. Doch gehöhren auch solche Dinge für mich zu meinem " zufrieden sein " dazu . Und erst wenn ich mit mir zufrieden bin, kann ich auch "zufrieden " Abstinent leben.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Diese Woche ist wie im Flug vergangen, hatte Nachtschicht und jeden tag Probleme das ich schlafen kann.
    Auf meiner Arbeit hat wohl ein Kollege , ein Alkoholproblem. Er wurde jetzt schon zum zweiten mal vom Meister nach Hause gefahren. Dieser sprach mich auch schon an ob ich nicht mal was machen kann. Ich habe gesagt, das der Koll. ja weiss das ich Alkoholkrank bin und das es wenig Sinn macht ihm hinterherzulaufen und Hilfe anzubieten wenn dieser das nicht möchte.
    Ich denke er sollte schon zu mir kommen und so seine Bereitschaft zeigen, das er Hilfe annehmen will oder zumindest welche sucht.
    Mein Meister ist der Ansicht , " Du bist doch nicht mehr Alkoholkrank, Du trinkst doch nicht mehr. "
    Seit 2002 ist er mein Vorgesetzter und bis Heute versuche ich ihm vom Gegenteil zu überzeugen.
    Zeigt mir aber immer wieder , wie schwer es für Aussenstehende ist das zu verstehen.

    Vieleicht hört sich das Egoistisch an, aber es ist mein Standpunkt. Ich konnte ja auch erst Hilfe annehmen als ich es wollte. Wenn da einer kam ( ein lieber Nachbar ) , den habe ich verständnislos angesehen, ich habe doch nichts, nur weil ich mal etwas getrunken habe ?

    Sollte dieser Koll. mich ansprechen will ich soweit ich kann gerne Helfen aber wenn nicht, dann eben nicht.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Ich hatte ein super Wochenende mit allem was dazu gehöhrt. War mit meiner Ute zusammen und wir haben zusammen gekocht , sind mit unserem Hund lange spazieren gegangen und haben viel miteinander geredet.

    Mir fällt auf, das wir seit unserer Trennung viel besser miteinander umgehen und viel mehr und intensiver miteinander reden.
    In zwei Wochen werde ich Ute und Momo wiedersehen und darauf freue ich mich schon. So wie es ist kann es bleiben. Das Leben kann ja auch mal schön sein, oder ?

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo Luzy !

    Was willst Du ???

    Du schreibst, Du willst die Meinung der " Anderen " hier höhren.
    Schreibt dir dann Jemand seine Meinung " regt dich das voll auf " . Weil es nicht das ist was Du höhren willst.

    Ich denke mal Zustimmung für deine Entscheidung wirst Du nicht viel bekommen, da muss ich deinem Suchtberater und dem Member Blizzard recht geben.

    Ich habe diese Erfahrung selber machen dürfen. Bei meiner zweiten Therapie, habe ich eine Frau kennengelernt und wir sind gegen den Rat aller Therapeuten zusammengezogen. Es ging gleich nicht gut , sie baute viele Rückfälle, mal mehr mal weniger. Zwar habe ich nicht wieder angefangen zu trinken doch bin ich ohne es zu merken in eine gefährliche Co -Abhängigkeit gerutscht. Auch von meiner Gruppe ,dem Freundeskreis habe ich mir das nicht ausredenlassen. Das ganze hat dann gut 13 Jahre gedauert. heute sind wir Freunde und leben getrennt und siehe da wir können nun beide trocken leben. Zusammen haben wir das nicht geschaft.

    Liebe Luzy , ich bin mir sicher das Du dich , wie ich damals, von Niemanden mehr beeinflussen lassen wilst. Doch Prozente hin oder her es ist ein schmaler Grad auf dem Du wandelst. Ich wünsche euch Glück und Dir die Kraft deine Krankheit anzunehmen.

    Viele Grüsse von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    @ Brigitte : Auch ich wünsche mir, mein Leben TROCKEN zu beenden. Bin da ganz optimistisch !
    Geschenkt bekomme ich das nicht, muss ebend was dafür tun. Aber es geht.

    Die zweite Baustelle, das Rauchen beschäftigt mich auch noch sehr, aber nicht in dem Sinne, das ich wieder Rauchen möchte sondern zwei andere Sachen. Erstens, an diesem Spruch die ehemaligen Raucher sind die " Schlimmsten Nichtraucher " ist wohl was dran, ich wünsche mir da für mich etwas mehr Tolleranz. Ich sollte nicht Leute für etwas Verurteilen was ich vor einem guten Jahr noch selbst gemacht habe.
    Zweitens, Ich babe seit ich nicht mehr Raucher bin etwa 7,5 Kilo zugenommen und mein Hausarzt war bei der letzte Woche durchgeführten Krebsvorsorgeuntersuchung zwar sehr zufrieden mit meinem Gesundheitszustand , jedoch so sagte dieser , hätte ich 10 Kg Übergewicht.
    Einerseits fühle ich mich wohl, andererseits ärgere ich mich über mich selbst.
    Denn genau so wie es nicht reicht, einfach nichts mehr zu trinken, genau so reicht es nicht einfach nicht mehr zu rauchen.
    Ärger bereitet mir die Tatsache , das ich das weiss , aber den Hintern nicht hoch bekomme um etwas dagegen zu tun, jedenfalls nicht dauerhaft.
    Daran will ich noch arbeiten.
    Deshalb werde ich jetzt sofort zum Nachbardorf spazieren um dort eine Postkarte für meine kranke Mutter in den Postkasten zu werfen. Obwohl in meiner Nähe auch einer ist.
    Sind zwar nur fünf Kilometer aber es ist doch ein Anfang.

    Schönen Trockenen Sonntag wünscht Bernd G

    Hallo Juliane !

    Ich bin Beides, Alkoholiker und Co-Alkoholiker.
    deine Fragen sind einfach gestellt und eigentlich auch einfach zu beantworten.
    Erstens, wenn er Alkoholkrank ist, kann er die Sucht über kurz oder lang nicht kontrollieren. Das heist aber nicht, das er ständig betrunken sein muss, er macht Trinkpausen oder ist Spiegeltrinker ( versucht immer einen bestimmten Pegel (promillewert) zu halten ).
    Zweitens, das liebe Juliane musst Du selber entscheiden.
    Ich will ja nicht den " Moralapostel " geben, aber ich denke das dein Partner nicht EHRLICH zu dir ist. Das Eingeständnis wieder " Kontrolliert " zu trinken, im Urlaub zu machen, da Du dann ja anwesend bist, sagt doch schon einiges aus. Auf jeden Fall hat er sich wieder für die Sucht entschieden.
    Eine persönliche Meinung ? Warum läst Du dich durch Fremdgehen betrügen ? Ich bin ein Mann, aber das hat meiner Meinung nach niemand verdient und ist in meinen Augen ein Vertrauensbruch.

    Ich denke auch , das Du weist was Du machen musst, nämlich Konsequent sein, nur das Umsetzen macht dir wohl Schwierigkeiten. Das nennt man dann Co-Abhängigkeit.
    Sicher sind da noch Gefühle und sicher ist es schwer einen Schlussstrich zu ziehen. Aber auch Du hast nur dieses eine Leben.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo Michael !

    Was Du nicht tun solltest, brauche ich Dir hier wohl nicht zu sagen. Ich finde es aber Klasse , das Du dir hier gleich Hilfe holst.
    Deinen Frust kann ich gut nachvollziehen, ich denke , da hilft nur mit ihr ( deiner Tochter) drüber zu reden.
    Wenn das im Moment nicht möglich ist, bleib hier am Ball und lese dich hier ein.
    Einen schönen trockenen Tag wünscht dir Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Was soll ich sagen, es geht mir gut !

    War Heute zum ersten mal zur Krebsvorsorge und es waren alle Werte gut, bis auf den Leberwert, den hat der Doktor einfach nicht untersuchen lassen. Nun habe ich ihn darum gebeten und er hat es veranlasst.
    Auf die Frage wo ist ihr Impfausweis konnte ich nur antworten, was ist das ? So hat er mich dann auch noch geimpft.
    Irgentwie merke ich, das ich mich immer mehr für meine Gesundheit interessiere, ob das nun damit zusammen hängt, das ich älter werde oder das bei mir dieses Denken einsetzt, nun trinke und rauche ich nicht mehr nun will ich auch was davon haben, weiss ich nicht.
    Es kann jedenfalls nicht schaden, etwas mehr in mich reinzuhöhren.

    @ Brigitte : Tja liebe Brigitte , da haben wir etwas Gemeinsames. Oder auch nicht ?
    Wenn bei einer Familienfeier jemand ein glas Wein trinkt, dann stört mich das heute nicht unbedingt, da ich weiss, das es dabei bleibt. Ich nehme es jedoch bewusst war , nur löst es bei mir keine Verzichtsgedanken mehr aus. Jedoch , so wie beschrieben, in einer Bierkneipe , das halte ich Heute noch nicht aus und ich habe auch nicht die Absicht und das Ziel es an diesen Orten auszuhalten und mich dort vieleicht noch wohlzufühlen.
    Ich ärgere mich nur das ich überhaupt so Gedankenlos war dort reinzugehen. Es war sicher kein Test von mir ,an mir. In diesem Augenblick hatte ich einfach vergessen oder verdrängt ( Hilfe , mein Auto ist kaputt, was wird das wieder kosten ? ) das ich Alkoholiker bin. Aber ich habe auch was aus dieser Situation gelernt, habe nicht , beim gehen " Aufwiedersehen " gesagt, das wäre nämlich eine Lüge gewesen.

    Etwas Positives giebt es auch noch !
    Lange habe ich Jemand gesucht, der mit mir nach Norwegen in den (Angel ) Urlaub fährt, nun habe ich ihn gefunden. Ein, wie ich meine netter Mann, der kein Problem mit meiner Krankheit hat und es nach seiner Aussage bei dem obligatorischem Glas Sekt an Sylvester belässt. Allerdings raucht er, naja man kann nicht Alles haben und damit kann ich leben. Meine Freundin raucht auch und meine Arbeitskollegen ebenfalls, ich habe nach wie vor die feste Absicht nicht wieder damit anzufangen.
    So steigt bei mir schon langsam die Vorfreude auf einen hoffentlich schönen Urlaub, im August.

    Nun wünsche ich allen Mitpatienten noch einen schönen trockenen Tag.

    Viele Grüsse von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Ich muss noch mal zurück zum 12,01,08 .
    Immerwieder schiessen mir Gedanken zu diesem Erlebnis durch den Kopf, verzeiht wenn ich mich wiederhole.
    Da habe ich mich wohl total überschätzt, dachte , das mir ein kurzer Aufendhalt in einer Kneipe ( er war nicht geplant ) nichts ausmacht. Nun merke ich doch, das mir Tag für Tag immer wieder diese Bilder vor Augen kommen.
    Bisher hat mir das Schreiben hier immer geholfen solche Situationen heil zu überstehen, ich hoffe das bleibt auch so.

    Auch wird mir immer bewuster, wie " Einsam " mich der Alkohol gemacht hat.
    Heute habe ich zwar Kontakt zu Arbeitskollegen, aber kaum Privat, dann bin ich noch in einem kleinen Verein aber auch dort beschränken sich die Kontakte auf die Vereinsarbeit.
    Nun bin ich hier auf ein Dorf gezogen , auch wieder eine Flucht, vor meiner damals noch trinkenden Partnerin. Also vor dem Alkohol.
    Ein Nachbar hier bot mir an mit zum Tischtennisverein zu kommen, er suche Jemanden der die kleine Vereinsgaststätte am Wochenende weiterführt. Ich lehnte dankend ab mit dem Hinweis das ich Alkoholiker bin, er sagte das stört ihn nicht, ich brauche ja nichts zu trinken. Da fehlt also jedes Verständnis für unsere Krankheit. Seit dem beschränkt sich das zusanmmenleben auf freundliches Grüssen.
    Manchmal denke ich dann, Bernd du hast über die Jahre alles was auch nur im entferntesten mit Alkohol zu tun hat gemieden wie die Pest, nun sitzt Du hier allein , das ist dann wohl der Preis dafür.

    Aber war dieser zu Hoch ?
    Ich denke nein. Es ist mir relativ früh , mit 32 Jahren gelungen von diesem Suchtstoff zu lassen .
    Nur dem Alkohol die " Schuld " an meiner Situation zu geben ist wohl etwas zu einfach. Sicher liegt es auch an meinem Charakter, das ich mich vieleicht lieber zurückziehe und Probleme mit mir selber ausmache?

    Diese Erfahrung in der Kneipe läst mich wieder sehr nachdenklich werden und auch vorsichtig. Zeigt sie mir doch, das es nicht falsch ist mich jeden Tag mit meiner Krankheit zu beschäftigen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo Pitato !

    Ich war als nasser Alkoholiker einer der besten " Schauspieler " dieses Landes, grins !
    elocin, hat den einzigen Weg ja aufgezeigt und alles andere ist NIX !
    Ich war immer Bereit Kompromisse einzugehen, wenn es darum ging wieder in mein gemachtes Nest zurück zu kommen.
    Lass Ihm erst mal die ersten Beiden Schritte machen, wenn er dann aus der Entgiftung kommt und bereit ist auch den dritten anzugehen , kannst Du ihm ja mal wieder ne SMS schreiben.

    Viele Grüsse von Bernd G

    Hallo Chris !

    Da schliesse ich mich mal der doro an.
    Es war eine Krücke für mich, das alle in meiner Familie wusten was mit mir los ist.
    Es war mir auch sehr Hilfreich, denn seit dem wurde mir auch nie wieder etwas angeboten.
    Schaffe klare Verhältnisse und Du hast deine Ruhe vor solchen " Attacken ".

    Viele Grüsse von Bernd G

    Ein schönes Wochenende geht zu Ende.
    Habe am Donnerstag meine Ute und meine Momo abgeholt und mit den Beiden ein schönes und geruhsames Wochenende verbracht.
    Je öffter ich diese erlebe , desto sicherer werde ich alles richtig gemacht zu haben. Ich bin frei von Angst und habe mich an das Alleinsein in der Woche gut gewöhnt.
    Meine Befürchtungen, Ute würde alleine nicht zurecht kommen, haben sich nicht bestätigt und darüber bin ich sehr Froh.
    Nun muss ich wieder zur Nachtschicht und freue mich doch schon auf das nächste , schöne Wochenende.
    Das Leben ist einfach nur schön und trocken kann ich es auch noch geniessen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Auch die beiden " Fälle " die mir begegnet sind waren noch recht jung, der eine davon aus Südamerika, der so seine Abschiebung verhindern wollte.
    Ich dachte, das Jemand vieleicht auch ein positives Beispiel kennt, denn dann wäre dieses gerichtlich verordnete " Strafmass " ja eine gute Sache.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G

    Hallo liebe Leute !

    Ich bevorzuge eher den offenen Bereich, weil für mich ein wesentlicher Punkt meiner Trokenheitsarbeit das sich öffnen ist.
    Mit dem sich Abschotten und der Heimlichtuerei bin ich leider immer wieder auf die Nase gefallen.Erst als ich bereit war mich zu öffnen, konnte ich trocken leben.
    Womit ich mein Hirn fülle kann ich auch im offenen Bereich bestimmen, ich muss ja nicht alles lesen.
    Ich sehe meine Krankheit als Krankheit. Krank sein, ist für mich kein Makel. Somit kann jeder wissen das ich Alkoholkrank bin oder eine Grippe habe oder Bandscheibenvorfälle oder,oder, oder....
    Ich habe bis Heute keinen Nachteil dadurch erfahren, das ich Alkoholkrank bin und jeder es wissen darf der danach fragt.
    Die Scham , Alkoholkrank zu sein , kenne ich aber auch sehr gut. Nur habe ich da noch getrunken. Als mir jedoch bewust wurde , das ich " nur " eine Krankheit habe, mit der ich auch noch alt werden kann, war diese Scham vorbei.

    Aber keine Frage selbstverständlich akzeptiere ich auch die Mitpatienten, die lieber nicht wollen, das alle Welt erfährt das sie diese unheilbare Krankheit ( Sucht ) haben. Sie werden wie zum Beispiel Freund ,ihre Argumente haben und wenn es einem ermöglicht abstinent zu leben so finde ich das ganz Toll.

    Was mir aber auch noch wichtig ist, ist der Umstand das eben viele Menschen nach wie vor ein falsches Bild vom Alkoholiker haben.
    Durch mein offenes umgehen mit dieser Krankheit wird vieleicht dem einen oder anderem bewust , das nicht nur die " ewig Betrunkenen am Hauptbahnhof " diese Kanheit haben sondern das es jeden treffen kann.

    Bei deinem Schreiben , lieber Freund hat mir besonders gut gefallen, das du beiden Möglichkeiten der Offenen sowie der Geschlossenen seine Hilfsfunktion nicht absprichst,so kann sich jeder frei entscheiden, welche Art der Hilfe er annehmen möchte.

    Viele liebe Grüsse von Bernd G