Beiträge von Bernd G

    Guten Abend liebe Leute !

    Heute vor 14 Jahren hatte ich das Glück den Menschen zu treffen mit dessen Hilfe ich aufhören konnte zu trinken.
    Leider ist dieser liebe Mensch schon verstorben, vergessen werde ich ihn nie. Auch er war Alkoholkrank und hat die letzten 32 Jahre seines Lebens ohne diesen gelebt.
    Ich hoffe das auch mir das gelingt, ich will alles dafür tun.

    Dieser Tag ist für mich , wie mein Geburtstag denn seit 14 Jahren lebe ich.

    Ich hatte heute also einen schönen Geburtstag mit lieben Menschen . Auch bei meiner Ute bin ich gewesen. Sie trinkt nicht mehr und ich freue mich jeden Tag darüber.

    Dann war ich zu einer Weihnachtsfeier von meinem Aquarienverein. Es war sehr lustig, auch ohne Alkohol. Mein Vereinsvorsitzender ist ebenfals trokener Alkoholiker und seit ca . 18 Jahren klien.
    Am Anfang meiner Abstinenz, konnte ich noch nicht zu solchen Feiern gehen aber Heute macht es mir wieder sehr viel Spass. Auch das musste ich lernen, feiern ohne Alkohol. Macht spass, denn am nächsten Tag weiss ich noch alles im Gegensatz zu Früher.

    So kann ich mich auch Morgen noch an den Erinnerungen erfreuen.

    Jetzt muss ich aber ins Bett, glücklich und müde werde ich das nächste Jahr angehen. Ich möchte ja noch ein paar Geburtstage feiern, natürlich ohne Alkohol.

    Eine geruhsame Nacht wünscht Euch allen Bernd

    Hallo blizzard !

    Es ist nur so, das meine Schwester genau wie ich unseren Vater erlebten, bis zum bitteren Ende. Dann hat sie gesehen wie ich mich langsam aber sicher kaputtmache, trotz dieser " hautnahen " Beispiele und einiger Vorträge meinerseits sagt sie : " wenn Du trinkst bist Du wohl krank, aber wenn Du nicht mehr trinkst, dann nicht mehr. "

    Ein ihrerseits unverrückbarer ,felsenfester Standpunkt.
    Da ich aber nicht zu den Missionaren gehöhre werde ich nicht weiter daran rütteln. Es nervt und ist der berühmte Kampf des Don Quichotè .

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Guten Morgen liebe Leute !!!

    Was Timster da geschrieben hat, finde ich sehr ehrlich und kann mich dem nur anschliessen.

    Vor einiger Zeit hat hier eine Frau geschrieben , das ihr Mann an Krebs gestorben ist und bis zum Schluss trocken war, das hat mich sehr beeindrukt und ich habe ihr das auch geschrieben.
    Eigentlich geht es doch darum , wie reagiere ich in Stresssituationen. Für meinen teil kann ich mir viele Scenarien vorstellen und durchspielen aber die Nachricht, in fünf Tagen werde ich sterben, nein beim besten Willen, da kann ich nicht sagen wie ich reagiere. Ich liebe das leben und deshalb habe ich aufgehört zu trinken und zu rauchen, ich will auch alles dafür tun, das es bis zu meinem Tod so bleibt.

    Doch wie Timster schon geschrieben hat, Gefühle kann ich nicht im voraus im Sandkasten durchspielen.

    Übrigens, um ehrlich zu sein, zuerst habe ich über die Frage gelacht, aber ein wenig Philosophie kann ja mal ganz spannend sein.

    Schönen trockenen Sonntag wünscht Bernd

    Hallo liebe Leute !
    Bin ein wenig genervt. Immer wieder diese Discusion mit meiner Schwester. Wenn ich sage ich bin Alkoholkrank, dann sagt meine Sippe , NEIN ! DU WARST ALKOHOLKRANK !

    Na dann kann ich mir ja mal schön einen Gönnen. das tu ich jetzt auch , in Form eines heissen Bades.

    Schönen Abend wünscht Bernd

    HalloZilli !

    Eine kleine Geschichte: Ziemlich am Anfang meiner Abstinenz habe ich Besuch von meiner Schwester und meinem Schwager bekommen. Da er wuste das ich nicht trinke hat er sich schlauerweise ein Sixpak mitgebracht.
    Als ich das sah, habe ich es ins Treppenhaus gestellt und ihm angeboten dort einen Campingstuhl dazu zu stellen. Er hat mich nicht ernst genommen und so hat es das Getränk wieder in meine Wohnung geschaft. Dann war genug und ich habe es ausgekippt.
    Nun wollte er mit mir streiten, dazu hatte ich jedoch auch keine Lust und bin nicht auf seine Vorwürfe eingegangen.
    Noch Heute sagen meine Schwester und mein Schwager, Du bist doch nicht Alkoholkrank, Du trinkst doch schon solange nichts mehr. Seit 14 Jahren versuche ich Ihnen das zu erklären ohne Erfolg.

    Es ist eben sehr schwer für Nichtalkoholiker nachzuvollziehen, warum man sich unbedingt an seine Grenzen halten muss. Da deine Eltern wohl auch nicht der Meinung sind , das sie Alkoholkrank sind, stehen dir sicher noch einige " Kämpfe " bevor.
    Ich wünsche dir die nötige Konsequenz dafür.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Zilli !
    Da gebe ich dir recht, es braucht immer klare Grenzen.
    Wenn ich die dann festgelegt habe, muss ich mich aber auch drann halten.
    Die Sache mit dem Schild an der Wohnungstür zum Beispiel, finde ich sehr mutig , ist sicher nicht Jedermann`s Sache aber wenns Hilft, warum nicht.
    Nun steht deine Mutter oder dein Vater angetrunken vor der Tür, was tun ?
    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Zilli !

    Ich denke so stark kannst Du nicht sein und ja , solche Situationen solltest Du zu deinem Schutz meiden.

    Wichtig ist natürlich was Du willst. Ein abstinentes Leben in dem Umfeld halte ich für sehr schwierig wenn nicht unmöglichlich. Schon mal daran gedacht dir ein trockenes Umfeld zu schaffen ?

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Habe gerade gesehen, das ich Heute ein Jahr im Forum bin. Vieleicht mal ein guter Tag um allen die mir geholfen haben Dankeschön zu sagen.
    Mir war und ist es eine grosse Hilfe und ich hoffe vielen anderen auch.

    Auch wenn ich nicht jeden Tag etwas schreibe , alleine das Wissen ich kann es jederzeit tun hilft mir immer sehr.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !!!

    Vielen Dank für die Glückwünsche zu meinem Geburtstag.

    Ich habe mich sehr darüber gefreut.
    Trotz des wirklich miesen Wetters habe ich einen schönen Tag. Viele Geschenke und Glückwünsche mit denen ich nicht gerechnet habe.

    Meine Ute und Momo sind bei mir und wir werden uns ein ruhiges und gemütliches Wochenende machen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Liebe Leute !
    @ Brigitte : Danke für die Glückwünsche, aber mein Geburtstag ist erst am Freitag.

    Ich werde jetzt nicht aus " Solidarität " wieder anfangen zu rauchen.
    Ich fand es nur Schade wie Einer nach dem Anderen wieder anfängt zu rauchen, das zieht sich durch den ganzen Betrieb.
    War doch ne tolle Sache wenn man gemeinsam ein Ziel verfolgt aber ich habe auch ein eigenes Ziel und das heist nicht mehr zu trinken und zu rauchen und das mache ich von niemandem abhängig. Ich bin da wohl irgentwie konsequenter.
    Ich werde auch nicht von der Brücke springen, wenn jemand etwas nicht schaft , aber das sind Kollegen die ich schon ein paar Jahre kenne , und da " Leide " ich eben etwas mit.
    Hat aber keinen Einfluss auf mein Verhalten.

    Heute abend muss ich zur Nachtschicht. Die erste ist immer blöd. Um 2,00 Uhr soll ich essen, habe aber keinen Hunger, naja der Körper braucht immer etwas Zeit um sich daran zu gewöhnen.
    So jetzt werde ich mal einen kleinen Sonntagsspaziergang machen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Bin wieder von meinem Seminar zurück. Hat mir sehr viel Spass gemacht und es war auch eine gute Gelegenheit ein paar Arbeitskollegen besser kennenzulernen.
    Gestern Abend , nach Seminarschluss kamen dann auch die ersten alkoholischen Getränke auf dem Tisch. Es ist jedoch zunächst bei einem Bier zum Abendbrot geblieben.
    Gegen 20,00 Uhr habe ich mich dann zurückgezogen und bin aufs Zimmer gegangen.
    Heute Mittag dann beinahe ein Unfall . Zum Nachtisch gab es Schokoladeneis. Im Gespräch vertieft, hätte ich beinahe davon gegessen, es war ein wenig Eierlikör daran. Habe es aber noch rechtzeitig gerochen.
    Im Gespräch habe ich dann noch erfahren , das es noch einen Kollegen gab, der die gleiche Krankheit hat wie ich. Leider hat er nach ca. 6 Monaten einen Rückfall gebaut und wurde entlassen.

    Am Donnerstag war ich ein wenig geschockt. Wir sind drei Schweisser in einer Schicht, die anderen beiden hatten am ersten Januar mit dem Rauchen aufgehört und mich am 9. Januar überredet es ihnen gleich zu tun. Der eine hat es nur ein halbes Jahr geschaft und am Donnerstag hat nun der andere auch wieder angefangen.
    Ich war etwas Enttäuscht und auch etwas Sauer und habe das auch meinen Kollegen gesagt.
    Das Suchtgedächtnis ist ebend wie ein wachsamer Hund, es ruht manchmal aber es schläft und vergisst nie.
    Es tut mir leid, das meine Kollegen so schnell einknicken, ich weiss aber auch, das ich ihnen nicht Helfen kann. Kann nur aufpassen und an mir arbeiten, das mir das nicht auch passiert.
    Irgentwie vermisse ich Heute Abend meine Ute und meine Momo sehr. Werde sie am Freitag nach meiner letzten Nachtschicht holen, dann habe ich Geburtstag und möchte mit ihnen schön Kaffee trinken.

    Warum bin ich jetzt auf eimal so traurig ? Keine Ahnung, geht auch wieder vorbei.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Ich sehe das auch relativ gelassen, ich fahre wegen dem Seminar dorthin. Nicht um zu feiern .
    Ich habe keine Verzichtsgedanken, nur habe ich mir für den Rest meines Lebens vorgenommen vorsichtig zu sein und das will ich nicht vergessen.
    Ausserdem sorge ich bei solchen Gelegenheiten immer für ein " Hintertürchen " , also ich meine eine Möglichkeit mich entfernen zu können. So habe ich zB. eine Fahrgemeinschaft abgelehnt, da ich mir nicht die Möglichkeit nehmen will mich zu entfernen wenn es kribblig wird.
    Das sind aber alles nur Vorsichtsmassnahmen, in meiner Firma weiss jeder das ich Alkoholkrank bin. Es wird mir niemand was anbieten oder versuchen mich zu bedrängen. Aber ich kann auch nicht erwarten, das 19 Leute nichts trinken. Das will ich auch nicht, Ich kann mich ja zurückziehen wenn es mir reicht.
    Die Weihnachtsfeier mit meinen Kollegen habe ich abgesagt,das ist ein " Reines Besäufnis ", da gehe ich sicher nicht hin.

    Mein Verhältnis zu Ute ist auch ganz entspannt.
    Ich finde es auch toll, das sie solange schon trocken ist und ich freue mich immer wenn wir uns sehen.
    Auch ist meine Angst völlig weg, es giebt eine klare Abmachung zwischen uns . Das tut uns wohl beiden gut.

    So nun muss ich mich für die Spätschicht vorbereiten.

    Allen einen schönen trockenen Tag
    wünscht Bernd

    Hallo liebe " Hoffnungslose " !

    Deine Fragen sind für mich Ausdruck deiner Frustration und ich denke die Antworten darauf weisst du selbst.
    Ich bin Alkoholiker und auch Co-Alkoholiker.
    Habe mir mal alles von Dir durchgelesen und finde , das Deine Gedanken schon auf dem richtigen Weg sind, nun musst Du sie Umsetzen, der bekanntlich schwerere Teil, aber zu schaffen.
    Solange deine Mutter deinem Vater den Rücken freihält und ihn " unterstützt " hat der keinen Grund etwas zu ändern, warum auch ? Wegen einer enttäuschten und verletzten Tochter ? Das kriegt er nur mal mit wenn er nicht total betrunken ist und sollte es noch soetwas wie ein schlechtes Gewissen geben, dann ist da ja deine Mutter die ihm die " Medizien " gegen dieses Leiden besorgt.
    Nein liebe " Hoffnungslose " , Du wirst an der Situation deiner Eltern nichts ändern können, aber Du kannst an deiner was ändern.
    Ich habe ein paar Jahre an der Seite einer nassen Alkoholikerin gelebt und musste erkennen, das ich nicht für sie trocken sein kann.
    Ich habe mich damals sehr verzweifelt an dieses Forum gewandt und habe Hilfe erfahren. Auch ich hatte kein Geld für eine Trennung, das ist nämlich deine einzige Alternative , nun lebe ich getrennt von ihr. Ich muss jetzt ein paar Schulden abstottern aber es geht, weil ich es wollte.
    Heute ist sie trocken , wir treffen uns regelmässig und verstehen uns sehr gut.

    Liebe " Hoffnungslose ", sicher ist dein geplanter Auszug in eine Wg der richtige Weg, nur nicht um die Ecke, Du solltest schon etwas Abstand zwischen Dir und deiner Familie bringen, denn sonst sitzt Du eh wieder jeden Abend da um " unbewusst " zu kontrollieren.
    Du hast wie alle Menschen auch nur diese eine Leben zur verfühgung, nutze es für dich.

    viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Zusammen !

    So die erste Arbeitswoche ist geschaft und das Wochenende ist auch schon vorbei.
    Es ist mir ganz gut ergangen.
    Eine Sache beschäftigt mich jedoch und deshalb schreibe ich sie hier rein.
    Ich habe nach ein paar Jahren mal wieder für ein Seminar von der IG Metall angemeldet. ( bin Ersatzbetriebsratsmitglied ) Nächstes Wochenende geht es los, nach Bad Kreuznach. Es werden 20 Leute sein, soweit so gut. Meine Sorge ist das am Abend eine" kräftige Auswertung" des Tages stattfindet. Ich kann dann auf mein Hotelzimmer gehen, aber dieser Erfahrungsaustausch untereiander ist ausdrücklich erwünscht und auch Teil der Veranstaltung.
    Was tun ???
    Beim letzten Seminar dieser art, vor ca 10 Jahren bin ich unter einem Vorwand nach Hause gefahren , das ist diesmal aber etwas sehr weit.

    Übrigens, ich freue mich wie meine Ute ihr Leben meistert. Sie ist ca ein halbes Jahr trocken, wir sehen uns jedes zweite Wochenende und waren zusammen im Urlaub. Bis jetzt klappt das gut und ich geniesse die Stunden mit ihr.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    Melde mich wieder aus dem Urlaub zurück.

    Das Wetter war nicht so toll an der Nord- und Ostsee, aber das kann ich im Oktober/November ja auch nicht erwarten.
    Habe meine und Utes Mutter besucht und auch meine Schwester zum Geburtstag überrascht.
    Dann habe ich versucht meiner Schwester zu erklären, das Ute " nur " Krank ist und kein schlechter Mensch, aber ich denke da muss noch etwas Zeit verstreichen und das Vertrauen wieder wachsen.
    Jedenfalls war ich zufrieden, das ich schon mal mit ihr darüber reden konnte. War vorher nicht möglich.

    Morgen gehe ich wieder zur Arbeit und freue mich auch schon darauf.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Guten Morgen !

    Das werde ich tun.
    Es war auch noch nicht richtig durchdacht.

    Nun freue ich mich ersteinmal auf meinen Urlaub der am Freitag beginnt. Ich werde meine Mutter besuchen und zu meiner Schwesters Geburtstag fahren.
    Dann werde ich wohl zwei Wochen kein Forum haben. dafür freue ich mich dann anschliessend wieder drauf.

    Heute hatte ich auch meine letzte Krankengymnastik, schade das tut mir immer gut und da bin ich mir noch nicht sicher was ich da nach dem Urlaub unternehme.
    Auf Rezept wird es wohl nichts mehr geben. Na mal sehen , vieleicht sollte ich nochmal zum Arzt gehen denn ich habe immer noch Lähmungserscheinungen.


    Dann werde ich noch einen ehemaligen Schulkammeraden besuchen, nach 30 Jahren , das wird bestimmt auch sehr spannend.
    Der weiss das ich Alkoholiker bin, trinkt selber aber auch nichts , sowas giebt es also auch noch.Da giebt es bestimmt noch genug zu erzählen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Joe !

    Ich hoffe dein nächstes Experiment ist nicht " ein kontrollierter Rückfall " !
    Ich verstehe den Sinn dessen nicht was Du da veranstaltest.
    Wir werden im Leben oft genug in Situationen kommen in denen Alkohol eine Rolle spielt , aber ich für meinen Teil muss diese nicht veranstalten und moderieren.
    Wäre mir zu gefährlich.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo liebe Leute !

    @ spedi : Danke für deine Worte .
    Das mit der Gruppe beschäftigt mich hin und wieder. bezeichnender Weise , war mein erster Weg zum einzigen Arzt hier im Ort. ( nach meinem Umzug hierher ) Dort fiel mir im Warteraum sofort ein Plakat vom Blauen Kreuz auf. Ich erzählte dem Arzt von meiner Krankheit und fragte ob es eine Gruppe hier gäbe. Leider nicht sagte er, gab mir jedoch eine Telefonnummer von einer Beratungsstelle.
    Dort erfuhr ich dann das die nächste Gruppe 18 Km entfernt ist.
    Nun kommen meine Ausreden . Zu weit, dann bin ich Schichtarbeiter , kann also nur ab und zu dort hin.
    Spass beiseite , ich habe dort angerufen und mit dem Gruppensprecher reden können. Nun habe ich seine Nummer im Portemonet und die Gewissheit jederzeit anrufen zu können. Ich habe ja meine Gruppe hier im Forum.
    Auch hatte ich schon solche Gedanken , wie zum Beispiel : eine Anonce schalten und in der Nähe " Gleichgesinnte " zu suchen und vieleicht dann selbst eine Gruppe zu eröffnen. Nur ist es leider so, das gerade Suchtkranke am Anfang ihres Weges Schwierigkeiten haben sich zu offenbaren.
    Gestern hatte ich noch ein Erlebnis , das zeigt, das es nicht verkehrt ist offen mit seiner Krankheit umzugehen.
    Ich habe durchs Internet nach 30 Jahren wieder Kontakt zu einem Schulkammeraden bekommen.
    In der zweiten E-mail habe ich ihm geschrieben , das ich trockener Alkoholiker bin .
    Gestern Abend haben wir zum ersten mal miteinander telefoniert. ( 2,5 Std ) Der erste Satz nach 30 Jahren war." Bernd ich finde es toll das Du so offen damit umgehst . "
    Das ging runter wie Oel.
    Soetwas giebt mir immer wieder die Kraft und Selbstsicherheit die ich fürs tägliche Leben brauche.
    Sollte diese nicht ausreichen , habe ich ja Euch.

    Einen schönen trockenen Tag wünscht Euch allen Bernd