Beiträge von Bernd G

    Hallo Astrid !

    Bitte sei Vorsichtig. Wer an vielen Fronten kämpft kann schnell mal den Blick fürs wesentliche verlieren.
    Nicht vergessen " Schritt für Schritt "
    Will dich keineswegs demotivieren, ganz sicher nicht.
    Bin schon etwas länger Trocken und der Alkohol bedeutet mir nichts mehr , aber vergessen tue ich ihn nicht, es giebt ihn noch auf diesem Planeten . wenn ich ihn vergesse und ignoriere könnte er die Chance nutzen sich wieder an mich heranzumachen.
    Das werde ich nicht zulassen!

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Astrid !
    Danke für die tips .
    Ein letzter Satz dazu, es ist ja kein Raucherforum hier.
    Ich weiss von diesen Hilfsmitteln, stehe ihnen aber sehr skeptisch gegenüber. Ich denke das ich erst mal im Kopf auf die Reihe kriegen muss was ich will. Habe Heute morgen mit meiner Süssen beim Frühstück darüber gesprochen das in meiner Firma so ein Seminar angeboten wird. Ich soll mich anmelden, denn dann kann sie ja auch endlich mit dem Rauchen aufhören. sagt sie.
    Da klingeln bei mir die Alarmglocken. Bin Froh das sie seit sechs Wochen nicht Trinkt und was für sich tut. Wenn sie mit dem Rauchen aufhören möchte kann sie das gerne tun aber bitte für sich und nicht weil ich mich gerade damit beschäftige. Habe bedenken das sie sich da unter Druck gesetzt fühlt, obwohl ich das ganz sicher nicht tue.
    Seit drei Tagen liegt sie mit Grippe im Bett und raucht sehr wenig, zum Glück. Ich denke da müssen wir noch mal drüber sprechen.

    Viele grüsse von Bernd

    Hallo jean !

    Willkommen hier im Forum.
    Warum machst Du dir das leben so schwer?
    Nach Entgifftung und Therapie habe ich allen die es hören wollten oder auch nicht hören wollten offen von meiner Krankheit erzählt. Das war für mich am Anfang nicht leicht , aber das stehenlassen des ersten Glases war es auch nicht. Da hat sich dann ganz schnell herauskristalisiert wer ein Freund ist und wer nur Saufkumpan. Auch auf der Arbeit und in der Familie bin ich so verfahren. Anders als ich mir das vorgestellt habe, bekam ich nur Anerkennung und Unterstützung. Das hat mich bestärkt auf dem richtigem Weg zu sein. Ich muss aber auch sagen , es ist nur ein Freund übriggeblieben. Das sehe ich aber keineswegs als Verlust, lieber ist mir ein Freund auf den ich mich verlassen kann als 20 die wenn ich sie brauche eh nicht zu mir stehen.
    Mir hat diese Öffnung gut getan, das konnte ich aber erst nachdem ich akzeptiert hatte das ich Krank bin .

    Ich hoffe du findest die Kraft darüber nachzudenken.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo schmusebombe !

    Willkommen im Forum.

    Ich bin etwa gleichen alters wie du, und kann mir vorstellen wie es bei dir aussieht.
    Vor 13 Jahren habe ich den " Absprung " geschaft, leider war da schon alles weg, Familie ,Arbeit und Wohnung.
    Ich kann dir versichern, es lohnt sich was für sich zu tun aber einfach aufhöhren zu trinken wird nicht reichen.
    Den Entzug hast du ja schon fast geschaft, hoffentlich geht es gesundheitlich gut. Du hast ja schon gelesen das es nicht ganz ungefährlich ist.
    Du bist auf dem richtigen Weg. Doch so denke ich solltest du mal über eine Therapie nachdenken denn nach 30 jahren Saufkariere sind deine lebensgewohnheiten sicher " gut " eigefahren. Die musst du aber auch so ändern das ein zufriedenes ,trockenes Leben möglich wird.Für mich war das erreichen der Zufriedenheit sehr wichtig, denn nun brauchte ich nicht mehr mit dem kleinen Mann im Hinterkopf kämpfen. Ich habe ihn loslassen können und er konnte mich auch meinen Weg gehen lassen.

    Bleibe am Ball , das Forum ist eine gute Plattform. Hier kannst du 24 Stunden am tag Leute finden die dir helfen.

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo meni !

    Dein letzter Satz hat was , Du hast absolut recht. Nur so habe ich das noch nicht gesehen. Ich rauche seit ca 30 Jahren und habe noch nie versucht aufzuhören. Habe auch was von Pott darüber bei dir gelesen. Jetzt qualmt mir die Rübe. Werde mich jetzt erst mal damit auseinandersetzen.
    Achso, ein Kollege hat mir gesagt, das er als er mit dem Rauchen aufgehört hat unheimlichen Heisshunger auf Süsses bekommen hat. Finde ich ja " Toll " !!!
    So jetzt giebt es erst mal was zu essen, was ein Zufall , Pellkartoffeln mit Quark und Leberwurst. Ich schwöre meine Partnerin hat nichts von meinem Geschreibe gelesen. Wenn das kein Zeichen ist !!!

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Meni !

    Danke , das mit dem Calzium habe ich nicht gewusst, aber nun hast du der Katze auf den Schwanz getreten.
    Ich esse jeden Aben eine Tafel Schokolade und ein Eis.
    Wenn es daran liegt, sollte ich das sicher einschränken.

    Glückwunsch, zu den sechs jahren Nichtraucher.
    Das muss ich erst noch im Kopf klarkriegen, noch rauche ich einfach zu gern. Aber ab Februar ist in meiner Firma das Rauchen verboten. Ich hoffe das mir das die nötige Motivation giebt.

    Du schreibst, Du bist momentan ziemlich mit dir beschäftigt, ich werde mich mal bei dir einlesen.
    Danke nochmals für den Tip.

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo boston !

    ist doch schon mal ein anfang.
    bei mir lief das ähnlich, habe ihr dann von diesem forum erzählt und konnte sie etwas neugierig darauf machen.
    an nächsten tag hat sie dann auch angefangen hier zu lesen von alleine ohne druck von mir. jetzt schreibt sie hier auch und kommt gut damit zurecht.
    ist ja sicher mal einen versuch wert.

    viele grüsse von bernd

    Hallo Zusammen !

    Gestern hatte ich mal eine Frage, aber anscheinend sind alle hier zufriedene Raucher, Nichtraucher und völlig entspannt, na was solls.

    Heute geht meine Süsse nicht zur Gruppe aber damit kann ich leben, denn eine kräftige Erkältung hat sie ins Bett befördert.
    Ich hoffe nur ,das sie wieder hingeht, wenn es mit der Erkältung besser geworden ist.
    Meine Angst ist eben noch nicht ganz weg obwohl ich es toll finde das sie was für sich tut.
    Jetzt macht es mir auch Freude ihr zu helfen.
    Die Hilflosigkeit in mir ist gewichen, nun hoffe ich das ich meine Angst noch besser in den Griff bekomme.
    Geduld ist offensichtlich nicht meine starke Seite.

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo luca !

    Willkommen hier im Forum.

    Hatte das gleiche Problem.
    Aber extra was auf Grund ,das du Alkoholiker bist giebt es nicht.
    Die Krankenkasse übernahm bei mir 50 Prozent der Kosten. Allerdings war ich nicht Arbeitslos.
    Bei meiner Lebensgefährtin hat die Kasse 100 Prozent übernommen, die war zu dem Zeitpunkt arbeitslos.
    Sicher kann dir das jeder Zahnarzt sagen oder rufe doch einfach mal bei deiner Kasse an, Fragen kostet nichts.
    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Marjel !

    Gut das du das berichtigt hast. Gestern habe ich dir ja schon etwas geschrieben und als ich dann las was du hier geschrieben hast, war ich etwas erschrocken. Dachte schon ich hab dich falsch verstanden.
    Wie geht es dir jetzt nachdem du eine Nacht drüber geschlafen hast ?

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo marlasinger !

    Meine Vor-schreiber sprechen mir aus der Seele.
    Vieleicht hilft dir meine Geschichte.
    Ich bin selber Alkoholiker und meine Partnerin auch. Seit 13 Jahren bin ich Trocken meine Partnerin nicht.
    Alles was Du geschrieben hast ich meine Deine Versuche ihn zum Aufhören zu bewegen habe ich auch versucht, obwohl ich es Besser Wissen sollte. Auch das " unauffällig " platzierte Buch. Alles für die Katz.
    Erst ein Klares Ultimatum von mir hat was gebracht. Und zwar in dem ich ganz deutlich gesagt habe was ich erwarte , nämlich das sie SOFORT aufhört zu trinken und sofort anfängt etwas für sich zu tun( SHG, Entgiftung,Therapie, Alkoholikerforum ) hat was bewirkt. So fertig wie ich als nasser Alkoholiker war, bevor ich aufgehört habe, war ich nun als Co-Alkoholiker. Und genau das wollte ich doch nie wieder zulassen.
    Habe mich dann erinnert , wie war das bei mir damals? Ich hatte eine Familie die für mich gelogen hat , mir den Rücken frei hielt, mich finanziell unterstützte und überhaupt alles abnahm. War doch toll ich konnte in RUHE SAUFEN. Kam mal etwas Kritik , kein Problem. Die Anderen hatten Schuld und überhaupt was ihr immer habt, der willi und der klaus die trinken noch viel mehr und sind die etwa auch alle Alkoholiker ? Bis ich es geschaft hatte ganz allein dazustehn, kein Geld ,keine Wohnung, keine Arbeit und keinen Menschen weit und breit der mir hilft. Ich war an meinem persönlichem Tiefpunkt angekommen.Jetzt erst wollte ich mein leben ändern und habe es geschaft. Soweit dazu.

    Das kann bei jedem Alkoholiker anders sein, es kommt immer darauf an was einer als seinen Tiefpunkt betrachtet. Es kann der Verlust der Arbeit sein oder der Familie vieleicht auch "nur" das der Führerschein weg ist, will sagen, nur der Alkoholiker selbst kann das sagen. Genau so ging es mir als Co-Alkoholiker. Niemand kann dir ein Rezept geben, Du must entscheiden wie lange Du was mit dir machen lassen wilst. Meiner meinung nach ist es immer einfacher zu agieren wie später zu reagieren. So schmerzlich das auch sein mag.

    Ich wünsche dir die Kraft, die für dich richtige Entscheidung zu treffen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Nochmal Hallo !

    Irgentwie haben wir uns überschnitten.

    Deinem dritten Schreiben zufolge kämpft da gerade jemand verzweifelt um sein " gemachtes " Nest.
    Oder War bei den E-Mail eine in der etwas von " ich bin Alkoholkrank und will nicht mehr trinken- Bitte helfe mir " stand ?

    Werde nicht weich, du wirst es sicher bereuen.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Marjel !

    Sehe ich beides genau so.

    Das Vertrauen in meine Partnerin ist auch noch ein ganz kleines Pflänzchen aber es wächst mit jedem Tag.
    Das muss der Partner denke ich verstehen , das das nicht per Mausklick wieder ist wie vorher.
    Für mich kann ich sagen ,das ich meine Freundin jetzt nach 12 Jahren erst kennenlerne. Denn da war ja immer " Kumpel " Alkohol der unsere Beziehung bestimmt hat.
    Eine Garantie giebt es jedoch nicht.
    Bei Dir kriege ich aber das Wort Gewalt nicht aus dem Kopf. Für mich muss ich sagen, kein Mensch auf diesem Planeten der mir Gewalt antut ist es wert das ich ihn liebe.
    Warte doch erst mal ab , ob er überhaupt bereit ist seine Krankheit einzusehen und dann auch noch bereit ist ein abstinentes Leben in Angriff zu nehmen.
    Dann kanst du dir Gedanken machen was du willst.
    Wie gesagt ich finde es toll wie du reagiert hast, mehr kannst du meiner Meinung nach im Moment nicht tun. Jetzt ist er dran.

    Viele liebe Grüsse von Bernd

    Hallo Marjel !

    Willkommen im Forum.

    Das nenne ich mal wirklich Konsequent !!!

    Du schreibst da was von Gewalt ! Ich denke spätestens dann sollte die Schmerzgrenze überschritten sein.

    Aus deiner Fragestellung entnehme ich aber das da bei dir noch Gefühle wie Zuneigung oder Liebe vorhanden sind. Ich denke Du hast alles RICHTIG gemacht und kannst eigentlich nur abwarten wie dein Partner darauf reagiert. Der Ball liegt nun bei ihm, wenn er bereit ist was für sich zu tun kannst du ihn vieleicht unterstützen. Wenn nicht solltest du über eine Trennung nachdenken. Niemand hat das Recht dir Gewalt anzutun.
    Auch ich bin immer wieder " weich " geworden und das Spielchen ging von neuem los. Dann habe ich meiner Partnerin ein Ultimatum gestellt und ihr deutlich gemacht , das ich mich beim nächsten Rückfall trennen werde. Seit diesem Tag ist sie trocken und geht zur Gruppe, sie tut also was für sich und somit auch für uns.
    Vieleicht ist das ja auch eine Möglichkeit für dich. Geht dein Partner nicht darauf ein, weist du eigentlich das erst der Alkohol kommt und dann Du. Diese Reihenfolge kann eigentlich Niemandem gefallen, oder ?

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Teufelin !

    Aus deinem Schreibe lese ich das dir dein Freund doch eigentlich sehr leid tut. Pass bitte auf dich auf, Du bist auf dem besten Weg in eine perfekte Co- Abhängigkeit zu rutschen.
    So hart das sein mag, stelle ihm ein Ultimatum mit der Konsequenz der Trennung. Dann wirst Du sehen ob er sich und auch dich ernst nimmt.
    Du bist noch Jung,und aus eigener Erfahrung kann ich dir versichern das du je länger du sein Spiel mitspielst desdo schwerer da wieder rauskommst.

    Viele Grüsse von Bernd

    Hallo Heike !

    Ich bin beides, Alkoholiker ( seit13 Jahren trocken ) und Co.
    Habe mir ebend alles von dir mal durchgelesen.
    Hut ab ,ich denke du bist eine starke Frau, alleine mit vier Kindern und " Dem Fünften " noch dazu.

    Meine Partnerin hat mit mir das selbe Spiel getrieben. Wenn sie zur Entgiftung oder zur Therapie war hatte ich 1000 gute vorsätze wie ich sie dazu bringen werde mich endlich ernst zunehmen . Dann kam der Tag an dem sie nach Hause kam, und dann?
    Die " arme , liebe Frau " hat ja so gelitten, will sagen es ging gleich im alten Trott weiter.

    Aus dem forum habe ich dann Hilfe bekommen.
    Jemand sagte mir, stelle ihr ein Ultimatum und mache ihr klar, das sie nur noch diesen einen Versuch hat. Entweder der Alk oder ich. Es hat geholfen, seit diesem Tag ist sie Trocken und vor allem sie tut was für sich. Geht zur Gruppe, schreibt hier im Forum und hat auch noch Einzelgespräche.
    Sollte sie mich wieder Enttäuschen, werde ich mich trennen.

    Du warst so gut davor, jetzt da der Tag der Entlassung kommt wirst du Wankelmütig, WARUM ?

    Glaube mir ,ich bin selbst Alkoholiker, wir merken das sofort und unser Spielchen geht wieder von vorne los.
    Solange ich jemand hatte der mich Versorgt hat, für mich gelogen hat, mir wie auch immer den Rücken frei hielt hatte ich keinen Grund aufzuhören oder etwas für mich und meine Beziehung zu tun.

    Liebe Herike , ich wünsche dir die Kraft das richtige zu tun.

    Viele liebe Grüsse von Bernd