Beiträge von Marion

    Sicher, aber er will dann eben trinken.

    Gesprochen hatte ich ja schon mit ihm, wenn der Saufdruck wieder da ist, dass man sich eben anders beschäftigt. Rausfährt, was weiß ich.

    Aber man macht es nicht, ist ja auch lecker, nach längerer Zeit mal wieder was zu trinken, und schon ist der Kreislauf wieder da.

    Und da ich ja auch noch mitmache...

    Ich glaube daran sollte ich mal arbeiten, dass er dann eben alleine trinken muß. Und am bestern nicht in meiner Nähe.

    Ich weiß ja.

    Alles was ich mache, mache ich falsch :cry:

    Aber was soll ich machen :/

    Der Gedanke, wie schon geschrieben, wieder zurück nach Deutschland zu gehen, ist schon da.

    Aber den Schritt zu machen, oder zu drohen, wenn du wieder anfängst mit dem Saufen, hau ich ab.

    und es dann doch nicht zu tun.

    Das ist richtig. Die Hilfsangebote sind nicht so breit gestreut wie in Deutschland. Aber es gibt sie.

    Das ist eine gute Frage, schaffe ich, glaube ich, nicht.

    Ich sorge jetzt für ihn. Das er mal was ißt, natürlich auch das Stoff da ist :(

    In der Phase, in der er jetzt ist, sagt er natürlich "morgen ist schluß".

    Und reden kann man jetzt natürlich auch nicht mit ihm.

    Aber selbst wenn er wieder nüchtern ist, und das Thema mal angesprochen wird, will er davon nicht hören.

    Er ist davon überzeugt das er keine Hilfe braucht.

    Stimmt schon.

    Nur wenn mein Mann einfach gar keine Hilfe annehmen will.

    Werden wir in einigen Monaten genauso wieder da sitzen.

    Und jemanden zu überzeugen, dass er Hilfe bräuchte, er sie aber nicht will.

    Ein Kreislauf.

    Ja, stimmt schon. Ich würde mich natürlich auch als Alkoholiker bezeichnen, da ich ja mit trinke.

    Ich habe mir den Link durchgelesen.

    Mit jemandem aus meinem Umfeld zu sprechen fällt schwer. Ich nehme meinen Mann in "Schutz" und erzähle das er Krank ist, stimmt ja auch. Aber nicht um welche Krankheit es geht. Das ist mir zu peinlich.

    Einem Freund hat er sich geöffnet. Der aber leider gestroben ist. Mit dem konnte ich schreiben, oder er hat von sich aus bei mir angefragt, wenn er längere Zeit nichts von ihm gehört hat.

    Blöde Situation.

    Vielen Dank für deinen Willkommensgruß, Morgenrot.

    Ja, dass ist es wohl. Die Situation erträglicher machen.

    Weißt du, wenn du den ganzen lieben Tag alleine sitzt, keinen Ansprechpartner hast. So wie jetzt, dann ist es für mich erträglicher, dann trinke ich. Jetzt gerade Wasser.

    Ich hab keine Idee, eigentlich schon, rauszugehen an den Strand, laufen. Aber ich fühle eine so große Unruhe in mir. Die Angst, das mein Mann einfach stirbt. Ihm geht es ja auch nicht gut, mit der Situation. Ich ist traurig, weint. Traurig auch deswegen, weil er wieder zur Flasche gegriffen hat. Es ist immer das selbe. Erster/zweiter Abend des Trinkens hat man Spaß. Am dritten und vierten Tag gibt es Stress, er macht mir Vorwürfe usw. Und dann kommt das große Elend, traurig, weinen, verlaß mich nicht usw. Es ist wie ein Schalter der im Kopf umgelegt wird. Und dann kommt der Tag, auf den ich jetzt wieder hoffe, das er nicht zur Flasche greift. Dannach ein paar Tage braucht, um wieder wie ein Mensch (sorry, ist aber so) auszusehen.

    Und dann sind wieder ein paar Monate Ruhe. Ein Quartalstrinker eben.

    Danke für den Link, den werde ich mir dann mal durchlesen.

    Ich überlege nach Deutschland zurück zukehren. Aber die Entscheidung ist eben auch nicht so ganz einfach, denn ich liebe meinen Mann.

    Hallo zusammen,

    erstmal zu mir, ich Marion bin 59 Jahre, verheiratet und lebe seit 10 Jahren in Süd-Ost-Asien. Mein Mann ist 64 Jahre. Weswegen ich mich hier angemeldet habe ist das Problem Alkohol. Mein Mann trinkt alle ca. 3 Monate exzesiv Alkohol. Wie jetzt auch gerade wieder. Und dann für ca. 1 Woche. Er liegt nur im Bett, ist nicht imstade aufzustehen. Ich wollte ihn schon gerade in's Krankenhaus fahren, nichts zu machen, er will einfach nicht. Es ist schlimm, sehr schlimm. Ich trinke auch, aber nicht so stark. Meist dann wenn er trinkt, dann trinke ich auch. Ich fühle mich so hilflos, weiß nicht was ich machen soll. Aber vielleicht hat der eine oder andere ja einen Tipp für mich.

    Freue mich auf einen Austausch.