Danke Alex. War ein schöner Abend. Ebenfalls danke für die Verlängerung
Beiträge von Ely
-
-
Upps hab wohl gleich zu viel gelöscht. Danke für den Beitrag. Toll geschrieben und ein Anstoß das man nicht so sorglos mit dem Internet umgehen sollte.
Ely
-
Hallo SIE38, ich finde es gut das du es zum Anwalt geschafft hast. Bin stolz auf dich. Das dein Mann sich um Hilfe bemüht ist ja gut. Dann muß er aber auch aktiv dran bleiben.Das wiederum ist leichter gesagt als getan. Du musst dich jetzt erstmal um deine eigene Gesundheit kümmern. Deinen Kindern nützt es nichts und dir auch nicht wenn du zusammenbrichst. Versuche eine psychosomatische Kur zu bekommen. Dort hast du Abstand wo du den Kopf frei bekommst. LG Ely
-
-
Würde dein Mann mit zur Eheberatung gehen? Wie stellt er sich das vor,, einfach für ihn da sein,,? Offenbar ist es ihm egal wie es dir geht. Ich möchte dir nicht zu nahe treten ich kenn deinen Mann nicht, habe aber das Gefühl das er dich gar nicht für voll nimmt. Deine Probleme und Sorgen sind für ihn belanglos. Hauptsache du kümmerst dich um ihn.
-
Sie, du schreibst das er dir leid tut. Warum tut er dir leid??? Hast du dich schon mal gefragt ob du ihm auch leid tust?
-
Hallo SIE38, wie alt sind denn deine Kinder? Und wieviele Jahre lebst du mit deinem Mann zusammen? Mit dem Besuch eines Anwaltes hast du einen ersten richtigen Schritt getan. Du bist quasi losgelaufen um etwas zu ändern. Ich denke mal das du immer weiter laufen wirst. So war es jedenfalls bei mir. Ich stand damals völlig neben mir aber ich bin nicht umgekehrt. Wahrscheinlich war es die Wut das ich weiter vorwärts gegangen bin. Hast du für dich schon mal eine Liste geschrieben welche Wege zu erledigen sind. Wo du finanzielle Unterstützung bekommst. Wo du dich ausheulen kannst wenn du schwach wirst und zu ihm zurück gehen willst.
LG Ely
-
Hallo SIE38,
ich kann dein Dilemma gut verstehen, aber wenn du nicht handelst wirst du in deiner Ehe kaputt gehen. Deine Psyche und deine Gesundheit leiden ja jetzt schon. Jeder Tag ist ein Kampf für dich. Deine Kinder brechen in Tränen aus.
Ausserdem musst du ihm nicht sagen das es vorbei ist. Ich vermute mal das weiß dein Mann auch. Sprich mit deinen Angehörigen Freunden, Bekannten ob sie dir helfen können. Es geht IMMER weiter. Ich wünsche dir einen schönen Abend und viel Kraft und vor allem Entschlossenheit.
LG Ely
-
Ich wünsche dir das du es schaffst dich zu lösen. Versuche dabei nicht immer an die guten Zeiten zu denken. Die hatte ich auch. Ich hatte keine finanziellen Sorgen, die schönsten Autos usw, usw. Am Ende nützt es einem gar nix. Der Mann hätte mich kaputt gemacht. Jedes Gespräch endete in einem verständnisvollem nicken, einem Schmuckstück mehr und ich habe ihm wieder geglaubt. Wie du schon geschrieben hast, es ist ein Teufelskreis und den zu durchbrechen ist sehr schwierig.
Alles Gute für dich

-
Hallo SIE
Wie sieht es bei dir finanziell aus? Hast du einen Job? Wann du aus dem Karussell aussteigen willst kannst leider nur du sagen.
Dir fehlt wahrscheinlich genauso wie mir damals der richtige Auslöser. Der Punkt an dem du ganz alleine losläufst. Ich wollte es auch 27 Jahre nicht wahr haben. Nur das mein Ex kein Alkoholiker sondern ein Narzisst ist. All die Jahre hat er es gut verstanden mich zu manipulieren. Wenn ich die Schnauze voll hatte wurde er wieder Zuckersüß. Ich habe auch jedesmal gehofft das es danach besser wird. Absolute Fehlanzeige. Am Ende hatte ich Burn out, Depressionen und hab gesoffen. Hab mir die Ehe schön geredet. Als ich dann sprichwörtlich am Boden lag ist er über mich hinweg gestiegen und zur nächsten ins Bett gekrochen. Auf meine Frage nach dem "Warum" meinte er nur lapidar, das es mit mir ja nur noch Bergab gehen würde. Das war mein Auslöser. Ich bin dann einfach gegangen obwohl es nicht leicht für mich war. Nach so vielen Jahren musste ich auf einmal alleine klar kommen. Ich habe die letzten 4 Jahre gebraucht um mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut. LG Ely
-
Hallo seb, ich gratuliere dir zu 3 Wochen Abstinenz. Ich kann mich noch gut an deine Vorstellung hier erinnern weil ich mich fast zeitgleich hier angemeldet habe. Auch bei mir sind es drei Wochen ohne Alkohol. Ich habe meinen Alkohol damals komplett verschenkt. In meinem Leben geht es seitdem wieder aufwärts. Ich bin fitter, motivierter und schlafe besser. Bei mir steht ebenfalls ein Umzug ende Oktober Anfang November an. Ich habe mir ein Haus gekauft welches ich zur Zeit noch ausbaue und renoviere. Seit ich den Alkohol weglasse bin ich wieder voller Elan dabei. Als ich noch getrunken habe hatte ich die "Bude" satt und hätte sie am liebsten gleich wieder verkauft. Jetzt freue ich mich richtig auf mein Haus. LG und einen schönen Tag Ely
-
Hallo alle zusammen, ich verstehe das es gut tut so einer Gruppe anzugehören. Ich denke das ich dort jede Menge mitnehmen werde, viel lernen kann, gleichgesinnte treffen werde, von ihnen etwas lerne. Mein Problem ist momentan die Überwindung daran teilzunehmen. So weit bin ich noch nicht. Jahrelang habe ich alles heimlich gemacht, niemand wusste von meinem Problem. Ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch. Ich habe erkannt das ich ein Suchtproblem habe und bin dabei das zu ändern. Aber diesen Schalter umzulegen das in einer Gruppe zuzugeben, quasi in der Gruppe öffentlich zu machen davor habe ich Angst. Liebe Grüße Ely
-
Stimmt. So herum habe ich das noch gar nicht gesehen
. Ihm/ihr ist das dann wahrscheinlich genauso unangenehm wie mir. Lassen wir es einfach rankommen. Noch ist es nicht in dem Topf wo es kocht 
-
Guten Morgen Cadda, ich bin generell nicht abgeneigt an Gruppentreffen teilzunehmen. Allerdings wohne ich in einer kleinen Stadt, bin dazu noch Verkäuferin mit großer Laufkundschaft. An den Gedanken bei der Suchtberatung jemanden aus meiner Stadt /Kundschaft zu treffen muß ich mich erst gewöhnen. So weit bin ich noch nicht. Bis jetzt ist die Gruppe auch noch nicht gegründet. Also habe ich auch noch bissel Zeit mich damit auseinander zu setzen. Einen schönen Tag und liebe Grüße
Ely
-
Hallo Sonne
Die Termine sind erstmal wöchentlich, später wollen wir in einen 14tägigen Rythmus übergehen. Sie hat mich auch gefragt ob ich mir vorstellen könnte an einer Gruppensitzung teilzunehmen. Sie wollen eine neue Gruppe eröffnen. Bin ich aber noch am überlegen ob ich es will.
LG Ely
-
Hallo ich hatte heute meinen ersten Termin bei der Suchtberatung. Ist sehr gut gelaufen. Die Therapeutin hat mich freundlich empfangen. Ich habe über mich erzählt und dann hat sie Fragen gestellt. Die Atmosphäre war ganz entspannt. Als Hausaufgabe soll ich Tagebuch schreiben. Aufschreiben wie ich mich fühle, ebenso Erfolge und Niederlagen eintragen. Im großen und ganzen war es ein sehr gutes Gespräch. Nächste Woche ist der nächste Termin. LG
-
Hallo Elly, den Termin für die Suchtberatung will ich diese Woche erledigen. Hoffe das ich gleich einen bekomme und nicht allzu lange warten muss. Ich strebe auch eine lebenslange Trockenheit an. Getrunken habe ich lange genug. Ausserdem bin ich froh das meine Werte alle optimal sind und ich bis jetzt keine organischen Schäden davongetragen habe. Das war auch einer der Gründe aufzuhören, das es noch nicht zu spät ist für ein gesundes Leben.
-
Hallo nach einer ziemlich stressigen Woche will ich euch kurz berichten wie es mir geht. Ich habe dennoch die Zeit genutzt um etwas zu ändern. Inzwischen habe ich mit meinen Kindern über meine Sucht gesprochen. Sie wussten beide nicht das es so um mich steht. Beide waren sehr verständnisvoll und wollen mich im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen. Ausserdem war ich nochmal beim Hausarzt. Er hat mich jetzt zur Suchtberatung geschickt, weil er meinte dass ich dort besser aufgehoben wäre. Ich soll aber sofort zu ihm kommen sollten körperliche Probleme auftreten. Einen kleinen Erfolg habe ich auch zu berichten. Seit ich mich bei euch angemeldet habe, habe ich keinen Tropfen Alkohol mehr angerührt. Trotzdem ist es nicht leicht. Am Tag denke ich überhaupt nicht darüber nach. Aber am Abend wenn ich zur Ruhe komme und vorm Fernseher sitze kreisen meine Gedanken um Alkohol. Ich lenke mich dann immer irgendwie ab. Mit ner Freundin telefonieren, kurzer Spaziergang etc. Aber ich habe auch Angst davor das ich es nicht schaffe, das ich wieder schwach werde. Wie habt ihr das in eurer Anfangszeit gemacht. Wie seit ihr damit umgegangen wenn ihr rückfällig geworden seid
-
Auf eure Frage ob ich Alkoholiker bin weiß ich ehrlich gesagt nicht so richtig was ich antworten soll. Das ich ein Problem mit zuviel Alkohol habe weiß ich. Ab wann ist man denn Alkoholiker? Und ab wann Alkoholkrank? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Vielleicht bin ich ja ein gut funktionierender Alkoholiker und weiß es nur nicht
Mich hat noch nie jemand aus meinem Umfeld auf das Thema das ich zuviel trinke angesprochen. Meine Arbeitskollegen nicht, meine Verwandten und Bekannten auch nicht. Der einzige der es weiß ist mein Exmann. Bisher konnte ich das trinken gut verstecken und ich kann es immer noch. Ich gehe arbeiten, bin morgens nicht verkatert, habe ein gepflegtes Äußeres. Meine Wohnung ist ordentlich. Trotzdem trinke ich inzwischen jeden Abend die ganze Woche über und am Wochenende Alkohol. Ich schaffe abends locker eine Flasche Wein ohne das ich irgendeine Wirkung habe. Morgens steh ich 5 Uhr auf und es geht mir prima. Keinen Kater, einfach alles i. O. Ich möchte aber so einfach nicht weiter machen. Mein Vater ist schon am Alkohol zu Grunde gegangen. Ich möchte nicht am Alkohol sterben, sondern endlich meine Baustellen im Leben in Ordnung bringen. Und meine erste Baustelle ist :Weg mit dem Alkohol. Die zweite Baustelle ist, das ich in Zukunft mehr für mich tun werde. 
-
Ich danke euch das ihr mich so herzlich empfangen habt. Beim Arzt war ich schon. Es wurde eine Blutentnahme veranlasst, Ultraschall der Organe durchgeführt. Urin wurde untersucht. Körperlich bin ich in einem Top Zustand. Sogar die Leberwerte waren sehr gut. Was mir allerdings Sorge bereitet ist meine Vergesslichkeit, mein langsames Reaktionsvermögen, ich bin auch in letzter Zeit total gereizt,müde, angespannt. Nun zu deinen Fragen. Regelmäßig heißt inzwischen täglich. Auch am Wochenende. Ich bin nie betrunken. Habe auch keinen Kontrollverlust. Ich kann auch nicht sagen das ich morgens auf einer Parkbank wach geworden bin und nicht weiß wie ich dahin gekommen bin. Aber ich trinke bestimmt locker 2 Jahrzehnte. Der Prozeß begann schleichend, am Anfang habe ich zwar getrunken aber mit längeren Pausen, später wurde es mehr. Meist Wein und Sekt. Seit der Trennung von meinem Mann vor 4 Jahren kam es immer häufiger vor das ich mich abends mit Alkohol getröstet habe. Vergangenes Wochenende habe ich zum ersten Mal eine Flasche kleiner Feigling 0,5 l geleert. Und seit gestern Abend ist mit total bewußt das ich ein ernstes Problem habe das ich nicht mehr leugnen kann