Vielen Dank für die freundliche Begrüßung hier im Forum.
Also ja, ich denke schon, dass ich mich in einer Co Abhängigkeit befinde. Ich war 1,5 Jahre in therapeutischer Behandlung. Anpassungsstörung……mein Stiefvater hat mich als Kind unschön angefasst und meine Mutter ist ihm hörig. Zudem habe ich einen stark ausgeprägten Geruchssinn (z. B. riechen frisch gewaschene Wäsche oder Geschirr metallisch oder nach Ei für mich). Demnach rieche ich natürlich Alkohol 5 km gegen den Wind. Ich selber trinke keinen Alkohol. Einerseits aus Abneigung, andererseits wegen Migräne. Ich habe mich zuletzt dieses Jahr im Sommer räumlich, also innerhalb des Hauses, von meinem Mann getrennt, den Ehering abgenommen (für eine Woche) In der Zeit hatte ich das Gefühl, er würde nachhaltig etwas ändern. Hat leider nur kurz geholfen. Zuerst hatte ich auch die großen Kinder (21 und 25) mit ins Boot geholt. Er beteuerte ihnen Besserung. Zuvor schwor er mir mehrfach beim Leben seiner Kinder, er würde aufhören. Alle sind bereits „mehrere Tode“ gestorben. Dann habe ich mit seinem Bruder nebst Frau gesprochen. Sie äußerten, bereits diesen Verdacht gehabt zu haben. Sowie auch meine Schwiegereltern. Ein Gespräch unter Brüdern war ihm unangenehm, trug jedoch zur kurzzeitigen Abstinenz (4 Wochen in etwa). Mit meinem Mann habe ich etliche Gespräche geführt. Sachlich und emotional. Abmachungen für den Ernstfall besprochen, nur er respektiert es dann nicht, wenn ich mich zurückziehe. Diese Lügen und Aggressivität belasteten mich am meisten. Mein Vertrauen ist gänzlich zerstört in diesem Punkt. Natürlich leidet darunter auch das Liebesleben massiv. Ich könnte noch ewig weiterschreiben……Pläne habe ich konkret nicht. Ich liebe meinen Mann von Herzen und eine Trennung ist das aller alller letzte Mittel. Ich habe schon daran gedacht mal mit seinem Hausarzt zu sprechen. Austausch wäre mit wichtig. Zu wissen, dass man Leidensgefährten hat bzw. auch Tips und Sichtweisen Abhängiger zu erfahren, um Beweggründe und Handlungsweise besser verstehen zu können.