Sisu kommt aus dem Finnischen und bedeutet Kampfgeist.
geschrieben am 24.10 2010 von.....?...... SISU.
Beiträge von Frozen Tears
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Lammfleisch ist mein Lieblingsfleisch und ich habe viele unterschiedliche Zubereitungsarten.
Hier meine Lieblingsrezepte:
Ich brate zunächst das Fleisch kurz mit ein paar Zwiebeln in einem großen Kochtopf an. Dann wird viel Wasser drauf gekippt. Gewürzt wird mit Pfeffer und salz und eine ungeöffnete Chillischote kommt mit ins Kochwasser.
dann noch ein - edit - würfel fette Fleischbrühe und eine Gemüsebrühe. Später kommen noch - edit, bitte keine Markennamen nennen, danke, Linde - und ordentlich Tomatenmark dazu.
Das ganze muß sehr lange kochen bis das Fleisch richtig zart wird. Daher auch schon von Anfang die große Menge Wasser nehmen. Ich rechne mit einer Stunde Garzeit.
Hier gibt es jetzt zwei Varianten.
1te:
Ich gebe nach einer halben Stunde 2 kleingeschnippelte Möhren, 1 Paprikaschote ( eventuell noch ein bis zwei frische Tomaten)und ein oder zwei in große stücken geschnittene Kartoffeln um Andicken dazu. Das ganze wird so lange gekocht bis der Sud schön dickflüssig ist. Nachwürzen kann man dann mit etwas Zitronensaft oder Chillisoße. Ich esse das ganze mit Basmatireis.2te: ich koche das Ganze bis es schön dickflüssig ist und gebe am Schluß ein paar Löffel Erdnussbutter dazu. Nicht mitkochen, da die sonst anbrennt.
Das esse ich dann auch mit Basmatiries. Köstlich! -
Hallo Chaosimleben,
du schreibst, dass Du Alkoholikerin geworden bist, OBWOHL Dir das vorgelebt wurde. aber ich denke, es ist gerade passeirt, WEIL es Dir vorgelebt wurde. Aich ichbin ja EKA und mir wurde es auch vorgelebt. Und genau das ist das gefährliche, dass wir in so einem Zwiespalt aufwachsen zwischen Vorbild und Abschreckung. Das zieht sich durch unser ganzes Leben und wir müssen immer auf der Hut sein nicht in die Alkoholabhängigkeit, nicht in die Coabhängigkeit abzurutschen. Wir müsen uns schon dannein stabiles Umfeld aufbauen, wenn wir auch NICHT mit einem Alkoholiker zusammen sind. Also völlig unabhängig von dem Partnertypus steckt das ja schon in uns drinne.
Und womöglich eben auch schon in dem Anblick der Glasflaschen, um aufs eigentliche Thema zu kommen.
Ich hatte mal ein Erlebnis , wo ich mit einem Alkoholiker unterwegs war udn der sich schnell noch was zu trinken holen wollte. Mir war eigentlich kalr, was der da suchte. natürlich gehörte er ja auch zu den nciht bekennenden Alkoholikern. Dann kam er zurück in mein Auto mit zwei - edit - . Insgeheim mußte ich shcon schmunzeln und wartete nur auf das lange Gesicht, als er es dann trank.
Da war der antürlich im Zwiespalt, denn wenn er sich laut beschwerte mußte er ja zugeben, dass er "Alkohol" erwartet hatte. Also fragte ich dann: Und- lecker? Und er erklärte mir dann : Ja voll lecker, werde ich mir dann heute öfter kaufen. Und schaute auf das Etikett und tat so, als ob er sich die Sorte merken wollte. Ich denke, das war die erste aber auch letze - edit - , die mein Kumpel in seinem Leben getrunken hat. Aber ich bin ja nicht so Co, dass ich nun kontrolliere, wieviel leere - edit - in seiner Wohung stehen.hehe.Also, ob jetzt Limonade extra so prickelig frisch hergestellt wird , um dann später auf Alkohol zuzugreifen bezweifel ich. Ich bin keine Alkoholikerin , aber ich mag sehr gerne Getränke, die beim Eingießen schäumen, eine 'Blume' bilden. Dabei ist es mir egal, ob die Limonade goldgelb, rot oder grün aussieht . Obwohl ich da natürlich aussehende Farben bevorzuge wie rot und goldgelb. Aber einfach deswegen, weil ich auf einige künstliche Farbstoffe allergisch reagiere und das getränk dann ebenso schäumend wieder rauskam. Eine Bierbrauerei würde vielleicht auch alsbald seine Kunden verlieren, wenn sie abhängig werden, weil man ja auch weiß, dass Abhängige dann mit der zeit auf immer härtere Mittel umsteigen. Und das ist meines Wissens ein ganz andere Zweig.Sollte man also auch nicht voreilig den Menschen was unterstellen. Es gibt sicher genügend 'nichtabhängige' Konsumenten in unserem Lande von denen die Brauereien auch existieren können.
Ich glaube auch nicht, dass bewußt Alkohol in Lebensmitteln zu geführt wird, um die Menschen dadurch süchtig zu machen. Und schon garnicht in Medikamenten, wo das ja auch enthalten sein kann. Alkohol entsteht doch auf Grund eines ganz natürlichen Gärungsprozesses.
Alkohol konserviert und desinfiziert auch und löst Stoffe. Daher ist auch beispielsweise kaum ein alkoholfreies Haarspray zu finden, suche es immer noch.
Dass Flaschen "typische Alkoholflaschen" gefüllt werden ist auch nciht unbedingt ein Grund, dass man Alkohol sugerieren will. Genauso gut kann ein Kostenfaktor dahinter stecken. hat eine Firma nämlich schonmal solche ein Abfüllanlage und stellt beides her dann ist es für die Firma auch günstiger das alles in der gleichen Flasche abzufüllen.
Die Firma geht damit ein ebenso großes Risiko ein, dass das produkt gerade deswegen NICHT gekauft wird, weil es aussieht , ALS OB es Alkohol enthält. Zielgruppe von ncichtalkoholischen Getränken und insbesondere von - edit, bitte keine Markennamen nennen, danke, Linde - ist ohnehin erstmal eine andere.
Was ich damit auch zum Ausdruck bringen will ist, dass eine Denkweise, dass andere die ALkoholiker immer dazu verleiten/ täuschen wollen, um letztlich Alkohol zu konsumieren ist eine immer noch nasse Denkweise.
Natürlich manipulieren Firmen mit ihrer Werbung usw. Aber es geht nicht alles nur in Richtung Alkohol. Wer es trinken will , der trinkt es ohnehin. Und wer nach Schuldigen sucht kann auch seiner Mutter die Schuld geben, dass sie einem die Babyflasche in den Mund gesteckt hat, oder während des Stillens ein alkoholhaltiges Parfum auf ihren Pullover sprühte. Wer seine Assoziationsmuster kennt sollte die meiden, ganz klar. Man wird auch immer wieder auf Spuren von Alkohol in irgendwelchen Dingen treffen. aber ich denke, man sollte aufhören überall danch zu suchen, dass die ganze Welt manipulativ und intrigenhaft darauf abzielt Menschen zu Alkoholikern zu machen.
Braucht sie auch garnicht, denn abhängig werden die Abhängigen nämlich von GANZ ALLEIN. Und unabhägig auch. -
Liebe Solveijg,
es ist schön, dass du heir gelandet bist und ich denke, dass du hier viele Menschen finden wirst, die dich verstehen, dich respektieren, Dich Ernst nehmen, nachempfinden können, was du fühlst und dich begleiten.
Ich kann Dir nur empfehlen, immer wenn es dir schlecht geht ein paar Zeilen hier zu lesen und zu schreiben.
Von dem, was Du schreibst kann man schon spüren, dass Du viel aufzuarbeiten hast udn das ist ein langer Weg. Auch ich bin schon lange dabei und noch längst nicht am Ziel, sofern es überhaupt eines gibt.
Auch ich bin - als Kind eines Alkoholikers aufgewachsen- schon in meiner Kindheit und Jugend harten Dingen ausgesetzt gewesen. Da gibt es noch einiges,w as ich irgendwie sogar verdrängt habe und noch garnicht drüber geredet habe. Das könnte schon fast zu viel sein für mich.
Als Jugendliche habe ich mich schon immer zurückgezogen und gestalterisch gearbeitet. auch ich bin beruflich dabei geblieben. Ich finde dass es ein guter Weg ist für mich. Wenn man emotioanl bewegt ist, etwas auszudrücken hat , dann sollte man es auch tun. Davon lebt die Kunst. Egal ob Darstellende Kunst oder Gestaltung. Daher möchte ich Dich auf jeden Fall ermutigen da weiter zu machen.
Mit Deinem Partner das ist auch sehr typisch. Wenn Du heir viele threads liest dann findest du dieses verhalten überall wieder. Wundere dich also nicht. typische symptome eiens Alkoholikers. Er streitet ab süchtig zu sein, trinkt heimlich, will sich ncith auf Diskussionen einlassen udn wird dann aggressiv und beleidigend. Dieses Verhalten wird dann imemr schlimmer, weil er darin seien befriedigung findet. Denn ein Alkoholiker sucht udn findet auch imemr ienen grund zu trinken. Vorzugsweise in seinem engen Kreis. Somit wirst du mehr und mehr zu seienm "Objekt der begierde". Dadurch wird Dein Leid immer größer werden. Denn Du wirst ungerecht behandelt werden. Du wirst Dich vertreidigen wollen, Dinge klar stellen wollen und merken, dass Du damit gegen die Wand rennst. Denn es geht nicht um die Sache an sich, sondern um die Sucht.
je eher Du dieses Muster begriffen hast und durchschaust desto besser sit es für dich. Ich habe als Kind auch imemr als Sündenbock dastehen müssen. Ich habe das alles auf mich persönlich bezogen und sehr gelitten. Nach und nach geht Deine Seele daran zu grunde, wenn Du keinen Schutz findest. Ritzen ist dann nur ein anderer Weg mit diesem Schmerz klar zu kommen, ihn woanders zu fühlen, als in deinem Herzen. Da wandelst Du nur den seelischen in eine physischen schmerz um. Aber Ziel sollte es sein, diesen schmerz nicht mehr zu fühlen, nicht mehr zuzulassen, dass dir jemand seelisch so weh tut. Du mußt lernen Nein zu sagen, grenzen zu setzen. Immer wieder. Du mußt ein Gefühl dafür entwickeln, was gut für dich ist. Denn irgendwann in deinem Leben hast du das bereits verlernt.
Dieser Mann tut Dir nicht gut, auch wenn Du es im ersten Moment glaubtest. Es gibt sicher eine Verbundenheit. Er kann Dich auf eine gewisse Art verstehen, nachempfinden, was in Dir vorgeht. Ihr seid wie Spiegel füreinander. So funktionieren die meisten Beziehungen hier zwischen nassen Alkoholikern und Coabhängigen. Ein Team zweier kaputten Seelen , die einander (ge)brauchen, um sich die Bausteine der Sucht liefern. Man hilft sich gegenseitig und versteht sich in dem Sinne, das der eine die Sucht des anderen unterstützt. unterstützt heißt eben auch dass man sie toleriert. Da die Süchte sich voneinander nähren kann man einander auch nicht aus der Sucht heraus helfen, sondern nur mehr hineinziehen. Das habe ich hier durch das lesen im Forum so nach und nach für mich erkannt. schonmal der erste schritt und kein einfacher. Denn man könnte ja denken, dass gerade derjenige einem doch helfen kann, der weiß wie man selber tickt. Wer denn dann, fragt man sich. Der "Normale" weiß garnicht worum es geht und nimmt ein nichmal ernst. Da bleibt dann nciht mehr viel übrig. Wir heir im Forum, in einer selbsthilfegruppe oder auch ein Therapeut können dir weiter helfen. aber am allermeisten mußt DU Dir selbst helfen, so wie auch nur dein Freund sich selbst helfen kann udn auch erst dann tuen wird, wenn ER seine Konsum als Problem ansieht und nicht Du, wie Du es ja jetzt bereits siehst. Und Du wirst sehen, dass Du hier nicht die erste und einzige bist, die sich hier anmeldet um Hilfe für den trinenden Partner sucht, aber im Grunde diese Hilfe für sich selbst benötigt.
Versuche eien Raucher vom rauchen abzubringen. oder die stark übergewichtige freundin vom schokolade essen. auf Zigarettenschachteln sthen sogar die schlimmsten Hinweise. keiner heutzutage kann sagen, dass er nciht weiß, wie gefährlich und ungesund das alle sist. auch dein freund weiß es. aber der süchtige WILL ES NCIHR HÖREN UND SCHON GARNICHT VON ANDEREN, solange er selber kein problem damit hat. Kurzum- es geht ihm gut mit seinem Konsum.
Aber warte ab, es wird ihm nicht gut gehen mit seinem leben, seinem Job, anderen schlechten Leuten, mit Dir, Deiner ewigen Meckerei und kritik, mit dem Geld, mit .... tausenden von Dingen, und das Wundermittel Alkohol kann ihm doch all diese Probleme wegnehmen. Wie heißt es doch so schön: Alkohl ist das beste Lösungsmittel.
Setz Dich gemeinsam mit ihm hin, einer Flasche Wein und redet gemeinsam darüber wie schlecht die Welt ist, dann bist Du sein allerbester Freund. Ist er dann aber erstmal betrunken kann auch das plötzlich ins Gegenteil umschwanken, also versuchs lieber garnicht erst.
Ich hoffe, dass wir hier noch ganz viel von Dir hören. Von deine Gedanken, deinen Ängsten, Deinen Fortschritten...
Fühl dich erstmal herzlich willkommen hier. -
Mir ist gerade so eine Idee gekommen, wie man sich gegenseitig weiterhelfen könnte. Ich habe mittlerweile durch das Lesen und Vergleichen der vielen Threads hier den Eindruck gewonnen, dass der Werdegang der Krankheit Alkoholsucht sich so sehr ähnelt. Zu Anfang hätte ich das ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten. Ich dachte, dass viele Dinge viel individueller ablaufen.
Aber dass es doch nciht so ist könnte man sich im Grunde doch zunutze machen und step by step die sich immer wiederholenden Schritte des Alkohols, also den teufelskreis zu durchbrechen.
Unterschiede im "Umgang" mit Alkohol habe ich im wesentlichen in diesem Forum bemerkt , ob man Partner oder Kind eines Alkoholikers ist. Die ansprüche und erwartugnen unterscheiden sich und damit auch der Umgang, denke ich. Obwohl ich in einigen Fällen auch verwundert bin, dass es auch gleiche Denk- und Verhaltensweisen gibt.
Tatsache ist aber doch, dass wir alle nahestehende Angehörige sind und wir gehen auch mal davon aus, dass wir diese nahestehende Person lieben. Sonst wären wir hier wohl alle nicht angemeldet. Dennoch sind die Sichtweisen unterschiedlich. Das erkenne ich schon daran, dass meine eigene Mutter völlig anders damit umgegangen ist als ich.
tatsache ist ja auch, dass der Alkoholiker bestimmte "Fallen" stellt, in die der Coabhängige hineinschnappen soll, damit diese Muster aufrecht erhalten werden. Die ienzige Chance diesen Teufelskreis zu druchbrechen sehe ich darin diese Fallen zu erkennen und auch den Teufel Alkohol, der dahinter steckt und nicht den geliebten Angehörigen dahinter zu vermuten.
Ich sehe, dass es Jahre dauern kann und ein langer Leidensweg durchquert wird, wenn man es nicht schafft die Muster des Alkohols zu druchbrechen. Ich bin unfreiwillig diesen Weg ja auch gegangen , vom Anfang bis zum bitteren Ende. Warum? Weil meine Mutter gesehen hat , aber nicht gehandelt. Sicher lieben wir beide meinen Vater. Also hat das Ganze mit Liebe nicht wirklich zu tun, dass wir die Dinge mit anderen Augen betrachtet haben. Ich wäre gegangen, sie nicht.
Somit hat das ganze auch gewaltige spuren in meinem Leben hinterlassen, an denen ich jetzt arbeiten muß.
Aber vielleicht hilft es ja der einen der anderen coabhängigen Mutter einmal zu überdenken im Sinne ihres Kindes zu handeln. Kinder sind abhängig von den Eltern.
Ich möchte Euch hier einmal dazu inspirieren die Suchtfallen nieder zu schreiben, was damit bezweckt werden solll un wie man im einzelnen damit umgeht und umgehen könnte.
Ziel ist ja immer, sich von der Sucht/ dem Süchtigen bzw dessen "Verhalten", also genau diesen Suchtfallen unabhängig zu machen , um wieder ein stressfreies Leben leben zu können und nicht tiefer in die Leiden des Alkoholkrankheit zu verfallen. Diese Trennung kann vielleicht nur ganz abrupt erfolgen, wenn man eifnach von allem die Sch**** voll hat, seinen Tiefpunkt erreicht hat. Aber vielleicht gibt es auch eine Chance sich Step by step von den Mustern zu befreien, indem man sie durchschaut und duchbricht.
Ich fange mal damit an, dass der betroffene sich selbst nicht eingestehen will, dass er süchtig ist. Er will es aber auch nicht von anderen hören und sich belehren lassen. Daher kommt doch dieses heimlich trinken, Flaschen verstecken. Auch Lügen, dass er/ sie irgendwo war und stattdessen in der Kneipe war.
Ich denke, dass es nciht unsere Aufgabe ist den Süchtigen zur rede zu stellen. Denn er darf ja trinken, er darf sich ja auch selbst zerstören.
Als Partner hat man da sicher andere Ansprüche, möchte diese Sachen klären. Als Kind registriert man sehr wohl auch was da los ist aber man hat ja nicht "das Recht" dem Erwachsenen etwas vorzuschreiben.
Wenn ich also bemerke, dass der Süchtige zB Flaschen versteckt, will er sich selbst ja nciht eingestehen dass er süchtig ist. andererseits weiß er es ja logischerweise sehr wohl, denn warum sonst versteckt er es. Eien normalen Umgang mit Alkohol, hie rund da mal ne Flasche Wein versteckt doch kein Mensch. Also hat derjenige doch schonmal selbst über sein Trinkverhalten geurteilt und schämt sich dafür, obwohl es ja vom Verhalten eher so aussieht, als ob er es verteidigt oder ok findet.
Die Einsicht, dass er an dem Trinkverhalten was ändern muß muß auch vom betroffenen selber kommen. Das Leid muß also vergrößert und nciht verkleinert werden, indem man ihn noch deckt oder ihm was abnimmt.
Und auch Vorwürfe und Diskussionen führen wohl nur zu Streit, Enttäuschung, führen dazu dass sich der Süchtige Raum sucht, wo er in Ruhe trinken kann. Eigentlich ist das für den Coabhängigen auch eine gute Lösung, denn man hat ja endlich seine Ruhe, zumindest für eine Zeit.
Das einfachste wäre ja selber zu gehen. ich, als Kind hätte es ja getan, konnte aber nicht. Ich habe mir aber dennoch soweit wie möglich eine eigene Welt geschaffen, mich in mein Zimmer zurück gezogen, zu Freunden usw. Das ist durchaus kein normales Leben. Das soziale Miteinander wird dadurch erheblich gestört. Wenn niemand zu besuch kommen darf oder kann ist das schon ziemlich grausam.
Vielleicht wäre es eine gute Lösung dennoch Menschen einzuladen. Vielleicht wäre es eine gute Lösung den Süchtigen mit allem zu konfrontieren. Nicht druch Vorwürfe, sondern so, dass er es selber merkt. Wie gesagt, denke ich, dass der süchtige ja eh schon weiß, dass er es ist. Aber er sollte das schlechte Gewissen selbst bekommen und nicht duch Vorwürfe gemacht kriegen. ich denke, dass das dann nur auf Widerstand stößt. Versteckte Flaschen würde ich beispielsweise gut sichtbar in eine Ecke stellen. Ohne Kommentar. Nicht selber entsorgen. aber auch nciht verdeckt lassen.
Für das eigenen Wohlbefinden ist es aber am wichtigsten, dass man auf gar keinen Fall sich schuldig fühlt für das trinken des Süchtigen.
Ich habe mich als Kind geschämt für meinen Vater, wollte auch eine heile welt. Aber ich fühlte mich nie daran Schuld, zum Glück.
Auch in diese Falle sollte niemand tappen.
Was ich auch beobachte ist, dass der süchtige den Prtner versucht zu erniedrigen und zu demütigen. Das kann sein duch Eifersucht, indem er den Partner beschuldigt und damit indirekt ja wiederum eine schuld zuweist dafür dass es ihm schlecht geht und damit für sein trinken.
Ich finde, dass diese Art von Erniedrigungen und Demütigungen mit das schlimmste sind am Umgang mit einem Alkoholiker. Hier können sowohl beim Kind als auch beim Partner ganz sensible Punkte getroffen werden, in Wunden gepickt werden und viel Selbstbewußtsein zerstört werden.
Wenn man es schafft mit genug Selbstbewußtsein etwas entgegenzusetzen kann ein das vielleicht auch stärken. Aber besonders für Kinder ist das eine Überforderung. Ich habe festgestellt dass Süchtige eine hohe Kunst entwickeln andere Menschen zu manipulieren. Sei es, dass sie selber auf die Tränendrüse drücken, sei es dass sie in offene Wunden picken.
Davon ernährt sich die Sucht. Die Sucht wird zum Mittelpunkt des Lebens und wird sie vom Partner nicht 'bedient' Und 'genährt' sucht sich die Sucht andere Wege, Menschen usw. Daher passiert es ja wohl auch, dass der Süchtige dann einfach geht. Eigentlich gut, wenn man es selber nie geschafft hat. Aber auch da steckt ja nie Einsicht und Vernunft hinter sondern ein Druckmittel, ein Erpressungsversuch. Die Sucht geht ja sogar so weit, dass der Süchtige sich notfalls bei der nächstbesten einnistet und damit gleich alle seine Bedürfnisse befriedigen kann. Sich da dann nicht mehr beeindrucken zu lassen und "über den Dingen" zu stehen ist sehr schwer. Die Sucht wird regelrecht zu einem Machtkampf zwischen Selbstbewußtsein und Befriedigung der Sucht. Dem allen ohne Leid zu begegnen ist fast unmöglich. Dennoch kann man aus diesem Teufelskreis auch nur ausbrechen, wenn man die Muster der Sucht durchschaut und durchbricht.
Als Partnerin sieht man sich oft vor der Wahl: Entweder bleibe ich und leide unter seinen Macken, die er hat wenn er trinkt. Oder ich schmeiße ihn raus und er gesellt sich zu einer anderen, die womöglich ebenfalls trinkt und ich gehe leer aus, leide einsam weiter. Oder aber ich gehe, er bleibt in der wohnung und ich leide weiter aus Schuldgefühlen, weil ich ihn im Stich gelassen habe und er sich dann womöglich auch noch was antut oder total abstürzt.
Leider kennt/ spürt der Süchtige auch diese Varianten und macht sie sich notfalls zu Nutze.
Kürzlich habe ich mehrmals in Threads gelesen, dass sich Süchtige einer Therapie unterziehen und dann voreilig eine Partnerschaft mit einer/ einem anderen eingehen. Ich denke, dass auch das die einfache Lösung der Sucht ist. Bei Gleichgesinnten wird man nicht so leicht unter Druck gesetzt . Falls man dann doch rückfällig wird zum Beispiel. Man fühlt sich vielleicht in seiner sucht besser verstanden. Nass oder trocken sucht sich die sucht doch oftmals die einfachste Lösung.
Es ist sehr schwer bei sich zu bleiben und das zu finden, was ein selber glücklich macht. Ganz besonders, wenn es der Wunsch ist dies mit einem Partner zu verwirklichen, der selber plötzlich andere Ziele und Lebensinhalte hat. Ein ganz wichtiger erster Schritt ist es zu erkennen, dass das Ganze aber nicht eine Sache von 'Liebe' ist , sondern eben der Zielsetzung, des Lebensinhalts und der Ansprüche, die man selber an das Leben stellt. -
Man bleibt nicht aus Liebe, man bleibt aus Abhängigkeit.
der Partner trinkt nicht aus Durst, er trinkt aus Abhängigkeit.
vielleicht ist es gerade deshalb so schwer sich zu trennen, weil man tief im Innern weiß, dass diese trennung für immer, endgültig ist und sein muß. Denn der Süchtige ist lebenslang der Süchtige und kann nur mit seiner sucht leben, wenn er seinen Suchtmitteln aus dem Wege geht. -
hallo,
ein bißchen schmunzeln mußte ich schon beim durchlesen deines threads. Ihm noch ein bißchen Alkohol hinstellen, damits schneller geht. die sucht akzeptieren, den Mund halten, damit er nich tmehr so unisch ist und in ruhe weiter trinken kann. All das sind natürlich klägliche versuche doch noch irgendwo einen versuch zu starten, wie du mit deinem süchtigen partner weiterleben kannst, dich nicht zu trennen brauchst, die sucht irgendwie hinnimmst, um wenigstens noch ein kleines bißchen glück zu spüren und ein kleines bißchen Liebe erfährst und an deienr Hoffnung fesklammern kannst.
Die erste Variante mit dem Alkohol kaufen war garnicht mal so verkehrt gedacht. Und so gesehen hast du ja schon den ersten schritt in die richtige richtung getan. Du hast dein leben jetzt selbst im griff und dein schicksal. Du bist jetzt nicht mehr seinen Launen ausgesetzt und das ist gut so.
Und was ist mit ihm passiert?
er jammert, winselt, weint. Gut so.
Es geht nicht um eine Machstspielchen. Ich gehe und er läuft dir hinterher- oder auch nicht. Wenn du das erwartet hast, schön, dann hast du ja jetzt den weinenden Mann am Telefon.
Es geht doch darum, dass er irgendwie mal seinen Tiefpunkt spürt. Vielleicht ist er jetzt in der Richtung, aber längst noch nicht angekommen.
Er ist mittendrin, so wie du auch mittendrin bist. Nur ihm muß es noch schlechter gehen und dir noch besser.
Wenn er morgens aufwacht und sich nciht mehr selbst wiedererkennt, dannist vielelicht sein Tiefpunkt erreicht. aber wenn du ihn so, in dem Zusatnd siehst wirst du ihn auch nicht mehr wiedererkennen. Dann wirst du vielleicht nich tmehr verstehen, warum du diesen menschen geliebt hattest. vielleicht wirst du ihn verachten.
irgendwann, wenn du mit einem alkoholiker zusammen bleibst wirst du eh nicht mehr die wahl haben, ob du dich um dich selber kümmerst oder nciht. Denn das Geld wird für den Alkohol drauf gehen. Das interesse, die varantwortung schrumpft auf Null.
Stell dir vor ein lallendes Etwas, unrasiert, nur noch halb angezogen, schon morgens betrunken schläft bereits mittags auf dem sofa. leere Flaschen umgekippt um ihn herum. nach dem aufwachen beschimpfungen. alle weiteren neu eintretenden Probleme werden weggesoffen. Der freundeskreis reduziert sich auf Saufkumpels und du kannst aus den gennaten gründen auch niemanden mehr zu dir nach hause einladen, weil dein zuhause einem müllberg gleicht.
Vielleicht raucht er noch und da fallen dem Alkoholiker schonmal die ien oder andere zigarette aus der hand, so dass sämtliche Möbel nur noch aus Brandlöchern bestehen.
wie würde Dir das gefallen. So bin ich groß geworden. Ich bin dann ausgezogen und die noch etwas krassere steigerung durfte ich dann noch von meiner mutter erfahren: Nächtliches halbnacktes Herumirren auf der strasse bei temperaturen unter Null.
Doch davon seid ihr noch weit entfernt, denke ich.
Du könntets also noch ein paar halbwegs schlechte Jahre an seiner seite verbringen.
zeit gibt es allemal, denn der tiefpunkt kommt meist nicht so schnell, wie du es dir gerne wünscht. aber da muss es doch irgend ewtas geben? fragst du dich jetzt bestimmt. Ja, sachen packen und weg, so wie du es jetzt auch schon getan hast. schick ihm Bilder vom hund, wenn er die vermisst und deines noch dazu. Statt ihm Alkohol zu kaufen- den kauft er sich ja ohnehin- frag ihn lieber ob er dir nicht helfen kann deine strom- oder telefonrechnung zu bezahlen.
wenn das alles so einfach wäre, wenn es so ein Patentrezept gäbe dann würden die leute nicht alle hier angemeldet sein.
Dann würden die vielen süchtigen nicht rückfällig werden.
Sucht ist ein langwieriges lebenslanges thema, wo du nur mit geduld etwas erreichen kannst.
Was ich dir jetzt rate ist, dass du aufhörst dich schuldig zu fühlen. dann bist du ein ganzes stück weiter. Dieses schuldphänomen ist wohl was typisches für coabhängige Partner. Ich würde nie auf die idee kommen, dass ich schuld habe oder hatte an der Sauferei meines Vaters oder irgendeiner anderen Person. Und auch Mitleid gibts nur in begrenztem Maße. Das wäre ja noch schöner. Aber der Unterschied ist auch: Du hast dir den Mann ausgesucht, ich mir nicht. Und wenn ich imemr höre: Ich kann mich nicht trennen, weil ich nciht will, das die Kinder ohne Vater aufwachsen...
Was ahbe ich von meinem Vater gehabt all die Jahre, wo war er überhaupt? Er war eh ständig unterwegs und hat nur Unruhe und schlechte Stimmung in unser Haus gebracht. Da hätte ich gut und gern drauf verzichtet. -
Liebe Sonnenschein, so ein schöner nick.
ich kann Dir nur sagen: Wo die Liebe hinfällt.
Was in Deinem Mann vorgeht ist nur Spekulation, nur er allein weiß das. Und selbst, wenn ihr darüber redet wirst du es nie genau wissen, ob es so ist. Denn in solch einer Situation sagt man dem langjährigen Partner ungern ins Gesicht, wie man sich fühlt, aus Rücksicht ihn nicht zu verletzten.
Ich denke, es würde jeder so machen.Das Phänomen 'Kurschatten' ist ja allgemein bekannt und dasss an neugierig ist auf neue Menschen. Es gibt ja auch das Sprichwort: Gelegenheit macht Diebe. Gut, es handelt sich ja nich tum Diebstahl, aber ich denke du weißt schon was ich meine. Kein Mensch ist davor geschützt.
Wir wachsen in einer Kultur auf, wo einem vermittelt wird, dass es nur eine große Liebe gäbe, dass man nur einen Menschen lieben kann , dass eine Ehe hält bis dass der Tod uns scheide usw. Die Reaität sieht sehr viel anders aus.
Mit der Ehe hat man sich keinen Partner erkauft und schon garnicht die ewige Liebe. Für Ehe und Partnerschaft gibt es auch keinen Garantieschein.
Das schlimmste aber, was man machen kann ist, sich mit einer anderen Frau zu vergleichen.Dein Mann ist in eine Lage gekommen auch mal andere Menschen kennenzulernen. Da passiert es, dass man jemanden auch sympatisch findet. Das kann auch mal über normale Sympatie hinausgehen und kribbelig werden. Wir tragen keine scheuklappen. Und- Dir könnte es genau so passieren. Sowas sucht man sich nciht, es passiert.
Dann gibt es die Möglichkeit diese Gefühle zuzulassen oder zu bekämpfen, zu kontollieren.
Lässt man sie zu passiert sowas wie in deinem Fall.
bekämpft man sie - die Gefühle sind ja da- dann kann das auch zu Unzufriedenheit fürhren und auch gegen Dich gerichtet werden in Form von Frust ablassen, sich eingeschränkt fühlen.
Geregelt werden solche Situationen ja eigentlich von unserer Moral. du darfst nicht Ehe brechen. Du sollst Deinen Partner nicht betrügen etc.
Aber das sind nicht gesetzte der Liebe sondern der Vernunft.
Die Liebe regelt sich von alleine. Man muß niemanden zwingen oder auffordern, dran erinnern dass er dich liebt.
Es ist ja auch nicht gesagt, dass er dich nciht mehr liebt, nur weil er sich gerade für eine andere interssiert, die er einfach auch attraktiv findet.
Kämpfen? Wofür? Um die Liebe kann man nicht kämpfen, sie ist der sie ist nicht. Und wenn sie nciht da ist dann hat es nichts mit der anderen zu tun.
Und man kann in der Tat mehrere Menschen gleichzeitig lieben und das ist auch gut so. Man kann drei Kinder gleichzeitig leiben. Man kann nach dem Tod einer geliebten person einen neuen liebenswerten Partner kennenlernen und dennoch den verflossenen weiter lieben usw.
Wenn Du aber dich gedanklich mal von der Liebe entfernst und statt dessen das wort beziehung setzt, da wird es schon schwieriger. der mensch kann mehrere menschen lieben , aber er kann sich nicht aufteilen in viele teilchen. ein Mann kann 15 freundinnen / Geliebte haben, aber es sit unmöglich, dass jede davon auf ihre Kosten kommt. Familie, Kinder aufziehen , Zukunft planen , Alter planen, all die Dinge kannst du wohl kaum mit 15 Frauen/ Männern , ausser sie leben mit dir alle zusammen in einem großen Haus der Freude, haha.
Wir sind ja auch nicht so erzogen worden, dass wir das akzeptieren, sondern würden die anderen als Rivalen sehen.
Da könntest Du ja versuchen umzudenken . Mache dir deinen Feind zum freund. Die Frau kann nichts dafür, dein Man hat sich ja auf sie eingelassen. Sie interssiert sich auch nciht für deine Mann , um dir zu schaden oder weh zu tun, sondern weil irgend etwas ihr an IHM gefällt.
Irgendetwas gemeinsames haben die beiden. Mag sein, dass es die gemeinsamen Erfahrungen mit und ohne dem Alkohol sind und dass sie sich das jetzt zu ihrem Lebensinhalt machen möchten. aber ich vermute, dass es nur Zufall ist, dass sie sich auf diesem Wege eben kennengelernt haben. sicher gibt es noch andere Komponeneten, wo sich die beiden anziehen. sonst wäre es ja bei einer ganz sachlichen Ausienandersetzung über das Thema geblieben, so eben in Form einer SHG.
Ich denke, dass die 'Wurzeln' des Alkoholkonsums ja immer schon weiter zurück liegen. Alkohol betäubt Gefühle und lässt Menschen auch Dinge tun, die sie sich sonst nicht trauen würden. Eine bestehende Beziehung zum beispiel kann - trotz aller Liebe- auch sehr einengen. Man kann es alles ganz toll finden, Frau, Kinder, Haus usw. Dennoch kann man es auf der anderen Seite als eine Belastung empfinden. Keine Freiheit, keine Abwechslung, Festgefahrenheit, keine Abenteuer, Langeweile....
Man ist ind er Tat ja nicht mehr so flexibel, wenn man sich vieles erschaffen hat . Auch das sind ja Abhängigkeiten, eben in eine anderen Sinne. Ich glaube schon, dass sich nciht wenige unbewußt aus genau diesen Abhängigkeiten versuchen für einen Moment, ein paar Stunden, Tage .... durch den Alkohol zu befreien. Eine kleine Reise in eine andere welt.
Es müssen ja nicht immer Probleme und Ungereimtheiten aus der Kindheit dahinter stecken. Es gibt genügend Menschen , die einfach nur aus Spaß, um Spaß zu haben trinken. Da kann man sich auch fragen, warum denn die keinen Spaß ohne Alkohol haben. irgendwie hängt das mit dem Kopf zusammen.Ich kann Dir aus Erfahrung nur raten: Grübel jetzt nicht herum, nach dem warum. Versuche nciht irgendwelche sachen an dir zu suchen, dich zu vergleichen oder zu interpretieren. du kannst es nur hinnehmen, dass es so passiert ist. ungewollt. ungepalnt. schicksal. sowas tut weh.
du hast jetzt sicher das gefühl, dass du ja schon so lange gekämpft hattest und dass es jetzt so ungerecht ist, dass es ausgerechnet dich trifft. aber wenn du mal genau über die coabhängigkeit liest, da steht, dass sich coabhängige gerne ihre liebe verdienen und erkämpfen. sich selbst aufopfern um anerkennung und liebe zu erhalten.
dein beispiel zeigt bestens, dass es nicht so funktioniert.
Liebe verdient man sich nicht.
Du bist einfach eine tolle liebenswerte Frau, weil du so bist wie du bist. Und weil du so bist ward ihr auch jahrelang zusammen, hattet eine schöne zeit.
Die andere kennt er nicht. Klar, er ist jetzt neugierig auf sie, auch sie hat etwas interessantes. Ob sich das als liebenswert, als dauerhaft, als beziehung herausstellt wird sich erst zeigen. aber wie kann er es wissen, wenn er es nicht ausprobiert. Im Moment zählt für ihn nur der Reiz des neuen. Und - Liebe macht blind. Wobei man eher sagen müßte: Verliebtheit macht blind.
Ich weiß genau, wie du dich jetzt fühlst. sicher irgendwie weggeschmissen und ungerecht behandelt. Beiseite gestellt.
Aber zwei dinge sollst du dir vor augen halten:
1. es hätte dir ganz gemauso passieren können. Du gehst in eine SHG Gruppe, verliebst dich und denkst, das es DER MAnn für dich ist und plötzlichist es dir vielelicht vollkommen egal, ob dein Mann trinkt oder nciht, weil der andere plötzlich da ist.2. er ist ja schon lange jahre nicht mehr 100% für dich da, hat sich bereits durch den alkohol von dir entfernt. dies ist jetzt eigentlich das i-tüpfelchen.
du hast ihn vielleicht verloren. Aber er hat dich auch nicht mehr. wer weiß, auf welchen tausch er sich da eingelassen hat. es sit nciht unbedingt imemr eine verbesserung.
Stelle dir mal vor jemand hat sich mit schönen, edlen, wertvollen antiken möbeln eingerichtet. Plötzlich sieht er bei freunden mal was ganz anderes. jugendlicher stil, modernes, mit der zeit gehen, trendy-style.
Die Antiquitäten kommen erstmal in den keller. haben sie dadurch tatsächlich ihren wert verloren? nein. Im gegenteil bleiben sie ja auch erstmal von ihm verschont, nutzen nicht so ab.
und die neuen trendmöbel? sind nächstes Jahr langweilig, überholt, zerschlissen und landen auf dem sperrmüll, werden wieder durch neue ersetzt. Aber immerhin wurde mal der wunsch nach was neuem erfüllt.
welche möbel sind nun die besseren? oder die, die besser zum ihm passen?
Und noch was: Eine wundervolle schön erhaltene und wertvolle Antiquität hat wesentlich höhere Chancen mal in einem luxeriösen Haus zu landen als
die lila Couch von ****. -
Hallo myself,
so wie die kleinen Füßchen von einem Kind wachsen, so wächst auch die sucht und braucht immer größere Schuhe.
Du schreibst, dass hier die meisten die Hoffung aufgegeben haben. Ist so nicht ganz richtig. Es fragt sich nur worauf man hofft.
Du kannst eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben, doch Du alleine entscheidest wie diese aussieht. Und da hast Du nicht die große Auswahl.
1. Du gehst gemeinsam mit ihm unter.
2. Du gestaltest Dein Leben ohne ihn, so dass es Dir gut geht und ER sich eines Tages VEILLEICHT auch besinnt sich zu verändern. Wohl bemerkt "vielelicht". Dafür erhälst Du keine Garantie und hast schon gar keinen Einfluß drauf.Alternative 3: Du überzeugst ihn aufzuhören udn alles wird wieder wie früher : Gibt es nicht. Das ist Wunschdenken von allen hier. Zu einfach. Es funktioeneirt glaube ich schon allein deswegen nicht, weil es sich hier um eine Sucht handelt. Das muß man als allererstes begreifen. Es ist keine Grippe oder ein beinbruch.
Erst wenn Du das erkannt hast und auch akzeptiert hast kannst du nach Lösungen suchen. Solange bewegst Du Dich vermutlich bei Variante 1 und zwar so lange bis es unerträglich für dich wird und du automatisch Variante 2 nimmst. Ich persönlich bin mit der ersten aufgewachsen und hätte mir gerne die Variante 2 gewünscht. Aber meine Mutter war nicht in der Lage sich zu trennen und wir waren als Kinder von ihr abhängig.
Und da siehst du schon, dass es um viel mehr geht als nur der Alkohol. Du mußt dich wirklich fragen, was du von und mit diesem Mann willst. Denn wenn du weitermachst, vielleicht noch Kinder kriegst ziehst du die automatisch mit in solch ein Leben.
Liebe hin, Liebe her. Es hat alles gar nciht so viel mit Liebe zu tun.
Alkohol und beziehung, Alkohol und verantwortung, Alkohol und Kinder schließen sich irgendwie aus. Und zwar mehr und mehr .
Liebe mag latent vorhanden sein, obwohl man es den nassen Alkoholikern immer weniger anmerkt.
Ist dein Partner noch am Anfang seiner Sucht, aber schon richtig abhängig dann ist es vielleicht am hoffnungslosesten, dass er es einsieht, dass er süchtig ist. Denn dazu benötigt der Süchtige erstmal so viel selbsterlebtes leid, also seinen individuellen Tiefpunkt, der es ihm ermöglicht auszusteigen. Denn momentan sieht er vermutlich mehr die Vorteile des trinkens. Das passiert ganz automatisch und da wirst du gegen die wand reden, wenn du versuchst ihn vom gegenteil zu überzeugen.
genau das ist es , was deine Seele kaputt macht.
Eine Zukunft wird es also nur geben, wenn du dein Leben lebst und dich von ihm , seiner Sucht zumindest distanzierst. Das ist nahezu unmöglich. ich habe es geschafft, indem ich mich sehr zurückgezogen habe, sehr kreativ war. Aber als Kind bin ich auf einer anderen emotionalen Ebene. Da hat man nicht die Vorstellung ein ganzes leben damit zu verbringen. Ich hatte auch nie die vorstellung, dass ich meine vater ändern könnte. Auch die Liebe ist natürlich eine andere.
Coabhängigkeit von Kindern ist etwas anders als von partnern.
Als Kind habe ich glaube ich noch etwas besser funktioniert und intuitiv das machen wollen was richtig gewesen wäre. nur ich war halt nicht in der Lage. Doch wir hätten uns manches Leid erspart. und zwar alle.
Dennoch gab es ein Happy end. mein Vater wurde trocken und ist es noch bis heute. Wenn Du Dir aber den weg dazwischen anschaust, was wir alle mitgemacht haben, was wir versäumt haben usw, dann würdest du auch den anderen weg wählen, da bin ich mir sicher. denn langsam langsam verändert sich der alkoholiker und wird zu eienm anderen wesen, der nciht mehr viel gemeinsam hat mit dem was mal war. Und auch nachher , also trocken, wird er nicht mehr sein, was anfangs war. was übrigens ja auch kein Mensch ist. Auf jeden fall rechen damit, dass viele Jahre vergehen werden bis die trockenheit eintritt. Ich weiß, du willst es jetzt und ganz schnell, weil du wieder glücklich sein willst. aber jetzt und ganz schnell wird nicht gehen, sei dir dessen bewußt. willst du bei ihm bleiben und es überhaupt aushalten mußt du verdammt stark sein, und verdammt geduldig. lies dich heir druch wie lange die Partner hier schon trinken bis der eine oder andere einen schritt unternommen hat. Das sind eher 10, 20, manchmal 30 Jahre. hast du die Geduld? Ist die Liebe dafür groß genug, da du ja von Liebe redest. Passt das vor allem zu deiner Lebensplanung. denn das Leben mit einem nassen Alkoholiker sieht sehr viel anders aus als eine "normale beziehung". -
Hallo Chaos...,
ich bin in einer eher dörflichen gegend aufgewachsen, wo es üblich war, dass sich die menschen oft zu irgendwelchen Gelegenheiten trafen, wo nicht wenig Alkohol getrunken wurde. Schützenfest, Polterabend, Hauseinweihung, Maifest, Geburtstage etc. Auf diesem Niveau galt es allgemein noch als gesellig. Viele waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht der Sucht verfallen. Wohl aber , wie sich später heruasstellte auf dem besten Wege dahin. Ich war ja noch ein Kind und ahne nichts was ich da erlben durfte.
Aus den geselligen treffs wurden mit der zeit nachbarliche Partys, denn die offziellen Termine reichten nicht mehr aus. Es wurde privat gefeiert. Grillpartys, Geburtstage usw kamen hinzu. So langsam spaltete sich da auch schon die Nachbarschaft. Die, die nicht genug bekamen und die anderen, die keine Sinn darin sahen. Hier machte sich bereits Distanz zueinander bemerkbar.
Aus den privaten Feiereien wurden allmählich anlassfreie Saufgelage. Später täglich. Zuhause wurde es nicht immer angenehm aufgenommen. Streit kam auf und es entwickelten sich auch Kneipenbesuche.
Nach all den Jahren verloren die menschen ihre Gesichter. Von lustigen Trinkgesellen mutierten die Leute zu heruntergekommenen 'saufsäcken'.
Viele wurden arbeitslos. Langsam starb einer anch dem anderen in Folge des Alkohols. Mein Vater machte alle Stufen bis auf die letze mit.
Meine Einstellung zum Alkohol und zu den Menschen änderte sich auch mit der zeit. Die menschen widerten mich an , mein Vater mit inbgriffen. Sie sind ein Abbild dessen, was der Alkohol aus einem Menschen macht.
Sie sind ein Spiegel füreinander. Ein Aufdruck auf einer Alkoholflasche könnte bei mir nicht das hervorrufen,w as ich in meienr Nachbarschaft erlebt habe. Sozialer Absturz. Endstufe des Alkoholsmus. Diese menschen stehen kurz vor einem Punkt, wo es nciht mehr weiter geht. Ich glaube jeder spürt das. Egal, ob man nasser Alkoholiker ist. Und irgendiwe löst es eine Art Angst aus, eine Art Selbsterhaltungstrieb. Da will ich niemals hinkommen. Wenn man es dann noch mit Leib und Seele erfahren aht, wie schnell es doch gehen kann, dass man diese Kontrolle verlieren kann macht das natürlcih noch mehr Angst. Denn im grunde ist es ja die Angst die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Und das haben diese menschen.
Darüber braucht man nciht neidisch sein. ich denke, dass man da Arroganz empfindet ist eher ein schutzmechanismus. Vorher kannte man die Leute ja auch trinkend. Da war die Welt ja noch nach ussen hin in ordnung. Sie hatten noch einen Job, gepflegte Kleidung. Die Ablehung kommt erst dann, wo es anch aussen hin auch ungesund rüber kommt. Ich war nie Alkoholikerin, aber ich kenne diese gefühle. ich würde es bei mir nicht so sehr als Arroganz bezeichnen , sondern als Ablehnung. Ich weiß auch, dass man in diesem Stadium nicht mit diesen Menschen zu teilen hat. Da gibts keine gemeinsamen Interessen oder sowas. Weil da keine anderen Interessen mehr sind ausser Saufen. Was soll man da schön reden.
jeder coabhängigen Partnerin hier im Forum sagt man doch, dasss ei sich besser trennen soll. Warum denn? genau aus dem grunde, weil sie eines tages mit einem 'solchen' Menschen das Bett teilen muß.
Diese Menschen sind Menschen und verdienen Achtung. Aber das bedeutet nicht, dass man sein leben mit ihnen teilen muß. Man darf nciht vergessen, dass trotz aller angebotenen Hilfe jeder seinen persönlichen Tiefpunkt erreichen muß. Da sollte man nicht arrogant sein und sagen: Warum tun die nichts für sich ...
Ich finde es bedauerlich es mit anzusehen. Aber - vielelicht auf grund meiner eigenen Geschcihte als Kind eines Alkoholikers und eienr coabhängigen Mutter- kann ich sagen: Das ist nicht meine Welt und ich fühle mich nicht für deren Schicksal zuständig.Sehr viel bedenklicher finde ich es allerding auch, dass du dir selber in den Kopf gesetzt hast dich umzubringen als im Leben nochmal anfangen zu trinken. Vielleicht brauchst du das als abschreckendes Beispiel für dich selber, weil du erkannt hast, dass das leben im nassen Zustand nciht mehr lebenswert ist. Du solltest aber auch bedenken, dass du mit solchen Äußerungen auch anderen Menschen wie zB deinem Sohn Leid antust und Angst auslöst. Hat der nicht schon genug gelitten?
Du schreibst, dass er dir Kraft gegeben hat aufzuhören.
Jetzt soll er nochmal mißbraucht werden, indem er mit der Vorstellung leben soll, dass er seine Mutter dann verliert, wenn du nciht stark genung bist trocken zu bleiben?
Also, was für eine Mutter bist du?
Ich hoffe, dass Dein Sohn niemals diesen Thread zu Gesicht bekommt.
Ich empfehle Dir mal Dein Leben wieder mit Dingen aufzufüllen, die Dir persönlich Spaß machen, die Sinn und Freude ergeben. Diese innere Zufriedenheit, die sich auf Deinem eigenen Leben begründen sehe ich nciht in Dir. Dein Sohn, Dein Hund geben Dir freude. Das ist schön. Aber das reicht nciht, denn dann bist Du von anderen Lebewesen abhängig. Vielelicht zieht Dein Sohn weit weg. Auch der Hund könnte weglaufen oder sowas. weißt Du, was ich meine? Wen Du etwas hast, worauf Du selber und ausschließlich Einfluss hast dann wird Deine einstellung anders. Dann stören Dich andere Menschen nicht mehr. Du könntest Dir ja auch zum Ziel setzen in eine andere schöne Wohngegend zu ziehen mit nettem Garten, die du dir schön gestaltest. Du bist doch schon ein paarmal umgezogen.
Wenn Du innerlich zufrieden bist mit dir selber wirst du das auch nach aussen hin ausstrahlen. Dann kannst du auch für leute als positives beispiel mit deinem kleinen Hund druch die straße gehen. Wenn die eh alle wissen, dass du früher auch getrunken hast- vielleicht inspiriert es die anderen??? -
Hallo DesperateS , es tut mir leid für Dich, dass Du das alles so miterleben mußtest. ich selber bin Tochter eiens Alkoholikers und bin damit groß geworden, weiß bestens was das heißt. mein Vater hatte nie daran gedacht jemals mit dem Trinken aufzuhören. Auch wir, die Familie hätten es nie geglaubt. besonders in der Endphase, so nenne ich es mal, habe ich ihn schon abgeschrieben. Mein Vater wandelte herum wie ein Ungeheuer. grau, eingefallen, abgemagert, kaputt. Halluzinationen, lallend, aggressiv. irgendwie nicht mehr zurechnungsfähig. Manchmal nur noch halb bekleidet, die haare hingen wild ins gesicht. Hin udn wieder schaffte er es sich zusammenzureißen. Irgendwann als ich schon nicht mehr zuhause wohnte erreichte mich die nachrich, daa mein Vater in der Entzugsklinik war. ich konnte es kaum glauben.
Es wirkte irgendiwe unwahr. Dein Partner ist vielelicht noch meilenweit davon enfernt, scheint noch aufrecht gehen zu können. Weißt Du, diese ganzen Erfahrungen , die er gemacht hat waren vielelciht noch nicht einshlägig genug, dass man sagen kann, er hat seinen Tiefpunkt erreicht.
Wenner eingeliefert wird, wurde er es unfreiwillig. Ich galube der Tiefpunkt ist der Punkt, wo der Alkoholiker selber aufgibt, vor dem Alkohol kapituliert und es bis in die letzte Zelle spürt, dass es nciht mehr gut geht. Das löscht den letzten Funken Liebe zum Alkohol aus udn dann gibts kein zurück mehr. Alles andere stelle man sich vor wie ein Ehestreit mit anschließender Versöhnung. In einer Beziehung ist es doch meist genauso. erst wenn man eine bestimmte Liedensgrenze überschritten aht macht man Schluß. Da wimmelt es hier doch nur von Beispielen. Und letzlich muß der Alkoholiker es selebr merken, dassdie Liebe zum Alkohol ihm nicht gut tut.Mag sein, dass es noch sehr lange bei deinem Partner dauert, aber denke nicht, dass es nie passieren könnte. mein Vater ist nach seiner Therapie trocken geblieben. und ich bin mir sicher, dass er es nicht wäre, wenn er diese therapien vorher schon versicht hätte. Er war ein paarmal zu Kuren wegen anderen Problemem und mußte sich da auch zusammenreißen, durfte nicht trinken. aber das war dan nur ien Verdrängen. Die Frage ist nur: Willst Du Dir das antun das alles mitzuerleben? Ich wünsche mir, dass mir das alles erspart gebleiben wäre. Bei meinem Vtaer hat es sich furchtbar in die Länge gezogen und ich vermute, dass es auch mit darn gelegen hat, dass meine Mutter kiene Konsequenzen gezogen hatte.
Sei mutig und pack deine Sachen bevor Du anfängst ihn zu hassen. denn der Zustand wird imemr unerträglicher werden. Die trockenen Alkoholiker hier, die wissen, wie die Geschcihten weiter verlaufen und die Kinder in der Regel auch.Lies dich da durch. einige Coabhängige hier haben auch schon die Erfahrung gemacht und den absprung geschafft.
Es muß nicht für immer sein, aber es muß sein, dass etwas passiert. -
Es ist gut und auch eure einzige chance, wenn deine mutter geht. Es ist nicht einmal die scheidung unbedingt. Hauptsache weg, denn so macht der alkoholkranke Vater euch alle kaputt. Ihr habt ein recht auf ein ruhiges Leben. Du hast Angst, dass er sich was antut. Du solltest mehr Angst haben, dass er sich todsäuft, wenn deine mutter nicht geht. Mein vater war ganz kurz davor und ich wünschte meir, dass es uns kindern und auch meiner mutter erspart geblieben wäre. Aber guck, was aus uns geworden ist. Wir sind beide hier gelandet- nicht ohne grund. rette noch, was zu retten ist und befreie lieber deinen geschwister und mutter.
Der nasse Alkoholiker säuft sich die welt schön. Lieden tun WIR , die Angehörigen. Und as Leiden kann schwere Folgen haben. Bei uns in der Familie sind alle sehr davon mitgenommen. Viel erschreckender, als das was mit meinem Vater passierte. ER ist jetzt trocken.
Dein Vtaer kan auch trocken werden. Mag sein, wenn ihr geht, dass er dann in eine tiefes Loch fällt. Aber GENAU DAS ist es , was er braucht um trocken zu werden. Ihr müßt ihn richtig auflaufen lassen. Kien Geld, nichts mehr für ihn tun wie kochen, wäsche waschen , papierkram erledigen usw.
Er wird immer mehr in ide enge getrieben. er wird imemr mehr alkohol brauchenund es wird immer körperlich und psychisch erstzmal schlehcter gehen . UND DANN wird er spüren. Sein eigenes Elend spüren. Noch spürt er es nciht, gerade WEIL der konsum noch reicht um seine recht kleinen Problemem zu betäuben.
Ich habe mein Leben lang in dieser Angst gelebt und jetzt arbeite ich daran, dass ich mich davon löse. Irgendwann hat mich meinen Vergangenheit eingeholt und jetzt ist es an der Zeit, dass ich sie verarbeite. Früher war es nicht so schlimm, da habe ich wohl einiges verdrängt, mich viel um andere Sachen geümmert. Zum Glück auch. Es macht ein auch stark auf der einen Seite udn selbständig. Aber die inneren Verletzungen bleiben. Wie sieht es bei dir aus? -
Ich frage mich gerade sogar, ob es im grunde gerade das ist, was den Partnern so weh tut und warum sie gegen die Alkoholsicht so vehement angehen. Denn der widerstand gegen andere süchte, die ja auch dem Süchtigen schädigen oder sogar töten wie zB Zigarettne rauchen wird eher akzeptiert. Ebenso Kiffen, wo der Partner in der Regel eher ruhig wird. also liegt es vielelicht schon speziell an den Auswirkungen des ALkohols auf den Partner, wie sehr er/sie das toleriert. denn prinzipiell hat ja jeder das Recht sich die Mittel in den Kopf zu schütteln bis zum Umfallen. Das besondere am Alkohol ist doch, dass da andere irgendiwe leicht mit reingezogen werden in den Sumpf.
Und durch dieses Verhalten stirbt dann letztlich auch die Liebe. -
Ich frage mich gerade, ob ich vielleicht auch verhungert wäre, wenn ich mit mienem Vater alleine aufgewachsen wäre. Auf jeden Fall wäre ich bestimmt auch zur Alkoholikerin geworden, denne r hat seine harten Sachen immer in Limoflaschen abgefüllt. wie lächerlich.
also, schenk ihm doch zum geburtstag oder zu Weihnachten ne große Packung Hundefutter.
Nein wirklich, hier ist die Grenze, wo man wirklich unterscheiden muß. Ganz klar hilfst Du dem Hund und nicht ihm, wenn Du den Hund fütterst. Ob ers nun weiß oder nicht. Wenn er sieht, dass Du den Hund fütterst wird ihm vielleicht noch eher bewußt, dass ER ihn vernachlässigt.
Normalerweise kann man sogar den Tierschutzbund anrufen, denn ein Tier tagelang ohne Futter zu lassen ist doch Tierquälerei.
Aber zeigt das nicht, wie weit der Alkoholismus geht?
Zeigt es nicht, dass de süchtige derart nachlässig und nur noch fixiert auf sich selbst wird. Tierliebe? Spätestens hier hört sie auf und mit der Menschenliebe ist es wohl ähnlich.
Eigenliebe ist ja auch nicht mehr da. auch wenn der Süchtige nur noch an sich denkt, dann doch in der weise, dass er seine sucht befriedigt. Die große Liebe oder eher Hingabe gilt allein dem Alkohol. -
Ob Du Alkoholsüchtig oder coabhängig bist- egal- alle haben Halt in seinem Suchtmittel gesucht und das ist ja der erste Schritt, den man gehen MUSS- Halt wieder in sich selbst zu finden. Überhaupt wieder zu sich selbst finden, sich wahrnehmen. Das kann mitunter auch schmerzhaft , unangenehm sein. Denn plötzlich wird man auch mit seinen Unfähigkeiten konfrontiert und unangenehme Dinge für sich lösen, die man bisher weggeschoben hat.
Das schöne ist, dass man daran wächst. Ich habe irgendwo mal was interessantes gelesen, weiß nicht mehr wo. Aber sinngemäß befinden wir uns noch in alten verhaltensmustern unserer Kindheit, die wir nie überwunden bzw abgelegt habn. Vielleicht weil wir auch nie was anderes kennengelernt haben. Vielleicht, weil wir es so gelernt haben, dass es richtig ist. Doch jetzt sind wir Erwachsene. Jetzt müssen wir lernen diese alten Muster neu zu überdenken. wir müssen einen gewissen kreislauf druchbrechen, der sich verselbständigt hat. Sehr schwierig sich von alteingesessenen flachen denkweisen und Verhaltensmustern zu lösen.
Aber dazu bin ich hier. Mich zu durchschauen. Mich in Euch wiederzufinden wie ein Spiegel, um so auch meine Fehler zu erkennen. jeder findet hier ein Abbild seiner selbst in abgewandelter Form. Lauter Aha- und Deja- vu- Erlebnisse. Bei anderen sieht man immer mehr, als wenn man selbst emotional beteiligt ist und sozusagen selber in einer Situation drin steckt.
Man liest und weiß schon: So darf es nicht sein. Und jede solche Erkenntnis macht man im Grunde hier für sich selbst. Und wenn man es dann 20mal gelesen hat und 20mal überdacht hat, dann beginnt es auch allmählich sich zu verinnerlichen und die alten Muster zu überschreiben. So denke ich. Darum halte ich es für gut VIEL hier zu lesen. Vieles haben wir vom Verstand her schon kapiert. Abere unsere gefühle sagen vielleicht noch etwas anderes. Einiges schwirrt noch im Unterbewußtsein herum und genau da ist glaube ich sehr schwer ranzukommen. Aber darin sehe ich den richtigen Weg. Für mich. wieder Halt zu bekommen. Wieder eins mit mir selbst zu werden. Nach meinen Bedürfnissen zu leben. Eine innere Ruhe zu bekommen.Neben dem Lesen versuche ich erst einmal das was ist zu akzeptieren. Mir selbst einzugestehen, dass es so ist wie es ist. Dass ich so bin wie ich bin.
Aber auch dass es nicht ok ist und ich mich verändern muß. Dazu muß man sich aber auch selbst vertrauen und den Mut finden einen neuen Weg einzuschlagen. Die Kraft und die Überwindung finden. Niemand sagt einem, dass es dann besser wird. Es ist ja gewissermaßen Neuland. Hier können wir uns auf das Gelesene berufen. Von denen, die es geschafft haben und wie die sich besser fühlen. Auf unseren Verstand, der das ja alles schon wahrgenommen hat. Denn alle werden sich hier schon nicht irren. Und egal aus welcher Sucht man aussteigt. es wird danach ja immer besser. auch wenn nicht immer das absolute Happy End, so doch dann immer besser als vorher. Normalität zumindest, ohne ständiges Leid, Mitleid, Selbstmitleid. Das ist es schon Wert dafür zu kämpfen, finde ich. Der Verstand und das Gefühl müssen wieder in Einklang gebracht werden.
Störenfried ist meiner Meinung nach das Unbewußte, das ich aus der Kindheit falsch erlernte. Ich versuche dies beispielsweise, indem ich mit meinem 'Inneren Kind' gedanklich spreche. Ich versuche es für voll zu nehmen, es zu respektieren mit all seinen Ängsten und Sorgen. Mein inneres Kind muß lernen, dass es nciht mehr so hilflos ist wie es einmal war. Dass es jetzt ganz andere Möglichkeiten hat. Gedanklich also spreche ich zu meinem inneren Kind. Das tut mir sehr gut. Und ich verspüre danach Erleichterung, mehr innere Ruhe. Geduld. Geduld mit sich selbst ist sehr wichtig und Respekt auch. Kleine Schritte sind auch Schritte.Das sind zwei Möglichkeiten, die ich ausprobiere zu mir selbst zu finden. Auch ich würde mich freuen zu hören wie IHR damit umgeht.
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Hallo Blandi_Blub,
5 1/2 Jahre ist eine lange Zeit. Wie hast Du Dich seit der Trennung weiterentwickelt, Dich mit Deienr Coabhängigkeit auseinandergesetzt?
Die Trennung ist die eine Sache. Aber wenn man nicht an sich arbeitet bleibt man in seinen Mustern gefangen.
Nicht der Partner ist Schuld/ verantwortlich für die Coabhängigkeit , sondern es ist ein teil von Dir selbst, der es hat dazu kommen lassen.
Ein Teil in Dir hat 'gelernt', dass es ok ist, sich so an der Nase herum führen zu lassen ( wie immer es bei dir auch aussah). Du hast es mit dir machen lassen während ein gesundes Wesen längst stop gesagt hätte. Nicht mit mir. Das tragen wir alle mit uns herum.
Um Dich vor weiteren Übergriffen zu schützen solltest Du an dir arbeiten. An deiner Baustelle, wie man so schön sagt.
Dass Du allein bist ist keine schlechte Sache. Wir Cos müssen es gerade lernen uns selbst zu ertragen. Und selbst dadurch wahrzunehmen und ins Reine kommen mit uns selbst. Selbstbewußtsein neu erlernen.
Oft sind wir starke Persönlichkeiten - nach aussen hin. Stark, dass wir anderen helfen könnnen bis zur Selbstaufgabe. Aber wir müssen lernen wo die Grenzen für uns selbst sind. Da wo wir anfangen müssen nein zu sagen.
Allein sein auf seinem geburtstag ist nicht gerade schön. Aber wieviele hier stecken noch in einer beziehung mit einem nassen Partner und sind dennoch allein. Weil der Partner nicht einmal dran denkt und sich irgendwo herumtummelt. Das find ich persönlich noch viel enttäuschender. -
Hallo Stupsi,
ich hab als Kind eines Alkoholikers auhch ein ganzes Leben in Angst verbracht. Aber ich habe mich nie verantwortlich gefühlt. Vielelicht liegt es darn, dass es bei mir schon in früher Kindheit begann. Trotzdem ist es ja der Vater und da 'darf' man ja nicht reinreden. Zum Glück. Ich hatet hauptsächlich Angst um meine mutter, um uns Kinder.
Er war so schrekclich, ich habe ihn gehaßt dafür.
Auch wenn es zwischendruch immer gute Phasen gab. Auch wenn er sogar ein Vater war,d er vieles positives geamcht hatte, was andere nciht machten. Dieses Verhatlen in nassen zeiten war unverzeihbar.
Dorothe drückt es doch am besten aus. Nimm es einfach so hin. besser kann man es garnicht sagen. SIE ist erwachen. SIE ist die Mutter. respektiere ihre auch noch so kranken Wüsnche. Auch den Wunsch , sich ihr Lben kaputt zu machen. Auch den Wunsch nicht in den Urlaub zu fahren.
Stell dir mal eine umgekehrtte Sitaution vor, die es ja wesentlich häufiger gibt. Deine Eltern sind voll normal, vieleicht sogar etwas spießig. Das Kind will nun aussteigne aus der Gesellschaft und wird zum Punk, zum Grufty oder sonstwas. Reden wir nunmal garnicht von Drogen. Selbst bei solchen Abgrenzungen werden die Eltern gegen die Wnad reden, wenne s ihnen nicht gefällt. Auch Kinder fordern ihr eigenens Leben ein udn die eltern haben sich da rauszuhalten. je mehr sie sich dagegen sträuben desto extremer wird das kind dann vielelicht. Und vielelicht auch GERADE DESWEGEN. Vielelicht besteht tief im Unterbewußtsein der wunsch deienr mutter aus deisem Leben auszusteigen und ZB Pennerin zu werden udn auf der Straße zu schlafen oder sonstwas. Sie hat ein recht dazu.
Du machst Dir Sorgen, weil Du nicht willst, dass Deiner Mutter was zustößt. Das ist ungewöhnlich. Denn Deine Mutter ist alt genug , zu wissen,w as gut und was schlecht für sie ist. Sie kan jeden Tag aufs neue die entscheidung treffen. ob sie sich betrinkt oder nciht. Dass Trinken gefährlich ist usw weiß man auch in dem Alter. Also- was willst Du?
Du bestimmst über sie, Du kontrollierst sie udn das will sie nicht. Auch wenn es von Dir gut gemeint ist. Aber ihr geht es doch gut. Wenn es ihr schlecht geht , wird sie sich an jemadnen wenden. nichtmal das mußt du dann sein. Es gibt Ärzte, freunde, Ehepartner usw. Eine Mutter muß ihrem Kind nciht die Ohren voll jammern und erzählen wie schlecht es ihr geht und was sie für Probleme hat.
Du versuchst das irgendwie zu erzwingen. Ich weiß, das sind Verlsutängste. Ängste, dass deiner Mutetr was passieren kann usw. Aber es gibt Eltern, die arbeiten als Stuntman, mit gefährlichen Tieren, Fallschrimspringer oder sonst was gefährliches. Du würdest nicht auf die idee kommen Dein Leben aufzuopfern , um sie von diesen Ideen, die auch iene Gefahr in sich bergen, abzubringen, oder?
verusche als ersten Schritt mit Deinen Schuldgefühlen klar zu kommen, die da hinter stecken. DU hast keine Schuld, dass sie trinkt und auch nicht daran, wenn ihr was passiert dabei. Und hier ist es kein Beruf, Kein hobby, Es handelt sich sogar noch um eine Sucht, worauf du ÜBERHAUPT KEINE einfluß hast. Oder ist es GENAU DAS, was dich sört, diese Ohnmacht?
Denke immer daran,dass deine mutter das selber will, ihren genuß auch dabei hat, ihr geht es gut dabei.
Wem es nicht gut geht das bist du. All die energie , all die Sorgen, die du verschwendest an deienr Mutter sollten dir selber gelten. -
Diese ganze Leiderei hat schließlich bei uns allen dazu geführt, dass wir unseren persönlichen Tiefpunkt erreicht haben. Einige haben es noch nciht geschafft. Aber jeder, der diese Aufzählungen hier liest hat die Möglichkeit sich darin wiederzufeinen udn sich seiens eigenen Leids mehr und mehr bewußt zu werden. Denn im Grunde sind Coabhängige doch die besten Verdränger. Aber irgendwas sich ja bei jedem von uns schon in Gang gesetzt, dass wir überhaupt in diesem Forum gelandet sind.
Meist fehlt es nur an der Erkenntnis und der Einsicht, dass man dem Partner nicht sondern nur sich selber helfen kann. Ich finde diesen Thread ganz gut, weil er uns zu diesem Punkt führt, den man Tiefpunkt nennt. Oder Punkt der Erkenntnis. -
Das ist ganz klasse. Wenn Du beschäftigt bist , und zwar sinnvoll, dann mußt du nciht so viel über seienn kram nach denken.Du hast ja auch die Kinder mit denen man doch schöne Dinge machen kann.
wenn er dich noch will soll er dich doch 'nüchtern' zurückerobern. Wie sieht es denn aus mit ihm ? Ist er auf dem Wege der trockenheit oder immer noch das alte Spiel?
Sind denn die Kinder Eure gemeinsamen Kinder?
Wie gehen die damit um? -
Lieber Xelos,
als Kind eines Alkoholikers kann ich Dir nur raten zu einer trennung und zwar so schnell wie möglich. Ob es gleich eine Scheidung sein sollte weiß ich nciht. Ich würde auch aus Rücksicht auf dein Kind nciht gleich mit der Neuen zusammen ziehen. Lern sie erstmal selber richitg kennen.
Auch die Trennung von der Mutterbesonders in dieser schweren Situation wird dem Kindauch schwer fallen udn da ist ne Neue erstmal unangebracht.
Wie ich es heraushöre hast Du Dich eh schon entschieden udn wartest nur auf eine bestätigung. Du hast sicher ziemlich gelitten und das leid wird auch immer größer , wenn Du bleibst. Die Beziehung zu einem nassen Alkoholiker ist auch keine wirkliche Beziehung mehr. Was Dir vielleicht noch nciht so klar ist: SIE hat Dich längst verlassen und sich für den Alkohol entschieden udn Du hast lange genug erfolglos gegenangekämpft, richitg? Sicher wird Deien Frau erstmal in ein tiefes Loch fallen. Aber genau soclhe Tiefpunkte sind ja eine Chance für den Alkoholiker sich aus ihrer Sucht zu befreien. Kann sicher auch nach hinten los gehen.
Sollte sie es aber doch schaffen und ernsthaft aufhören, trocken bleiben udn wieder zu ihrem "alten bewußtsein" zurückgelangen udn um Eure EHhe kämpfen, was dann? Erfahrungsgemäß kehren Männer geren wieder zu ihrer alten Beziehung zurück und was ist dann mit der Neuen?
Dann würdest Du sicher verwirrt und hin und hergerissen sein. Die nadere fühlt sich dann vielelicht benutzt.
Um Klarheit in Deinem Kopf zu bekommen würde ich erstmal eine räumliche Treenung vorschlagen. Vielleicht ist nach der anfänglichen Euphorie Deine neue Bekanntschaft auch ncith die Richtige.
Ein bißchen höre ich auch Schuldgefühle heraus, die Du aber wirklich nciht haben brauchst. Dennoch verdient Deine Frau auch noch einen gewissen respekt als langjährige Partnerin, finde ich. Denn diese Umstände werden sie sicher ganz schön umhauen udn sicher ist sie darauf nicht vorbereitet.
Denkst Du, dass ausser dem Alkohol auch sonst einiges nicht mehr gepaßt hat oder hast Du Dich tatsächlich auf Grund des Alkohols von ihr entfernt. Ich empfehle Dir mal den thread von Paddy zu lesen. Da wird ziemlich klar, dass die Beziehungen durch den Alkohol schon allmählich kaputt gehen. Auch wenn noch etwas wie Liebe da ist so kann man doch sagen, dass oft in solchen Beziehungen wichtige Dinge wie Verlässlichkeit, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, verantwortung oftmals nciht mehr vorhanden sind. Aber das gehört nunmal auch zu eienr Beziehung. Der Thread heißt: Die Liebe, die uns zusammenhält. Den lese ich immer mal wieder gerne zwischendurch.
Naja, und scheiden lassen kannst Du Dich ja noch immer.
Viele Kraft für Dich und Dein Kind. Ich denke, ihr seid auf dem richitgen Weg.