Beiträge von Frozen Tears

    Das sind ja schon fast Nägel mit Köpfen. Ich denke, es tut Dir gut, dass du jetzt eine Perspektive gefunden hast. Ich finde es sehr gut mit dem Sozialarbeiter. Ich kenen übrigens eine andere Person in meinem Bekanntenkreis, die es genauso gemacht hat udn es hat gut geklappt. Der Partner hat zwar ncith aufgehört zu trinken. aber der sozialpsychatrische Dienst kümmert sich um den Partner. Die beiden sind räumlich gertrennt aber sie ist dadruch nciht mehr so belastet udn in der Verantwortung. Also jetzt ist dadruch eher eine Art Freundschaftliches aber distanziertes verhältnis geworden. Das paßt dem Partner zwar nicht, aber er kann da auch ncihts machen, denn die andere Alternative wäre die komplette Trennung. Das will er nciht , aber er kann auch noch nciht aufhören zu trinken. Was ich dir zeigen will ist, dass du wenig einfluß daruaf hast, was SIE dann macht. aber wohl viel einfluß darauf, wie es dir geht. Und nasse Alkoholiker verstehen es sehr gut auf die Tränendrüsen zu drücken. Bleib hart und wachsam.
    Sie hat es selber so gewollt udn wird nun vom Teufel Alkohol bestimmt. Wenn sie die letzten zehn Jahre trotz Alkohol studiert hat und noch dazu dir geholfen aht dann ist sie doch eigentlich eine starke frau. Sie wird as schon packen, glaube mir, In der Not mobilisiert man schon einiges an Kräften. Ich denke sie wird nciht so schnell aufgeben, weder dich noch sich selbst. Aber sie braucht diese Situation, dass du ihr diesen kick gibst. Ich habe mich mal mit einem nassen Alkoholiker unterhalten, der auch ständig seine Meinung änderte, ob er denn nun abhängig ist oder nicht. jedenfalls sagte der selber, dass er jemandenn bräuchte der ihm einen Tritt gibt. auch dass es besser ist, wenn es dort keien Alkohol im Huas gibt, wo er hingeht. aber die Sucht läßt ihn dennoch dorthin gehen , wo es was gibt. alles sehr widersprüchlich. Aber so siehts eben in einem süchtigen Kopf aus. Das erklärt auch die Launenhaftigkeit, wie sie ja auch hier in den threads ständig beschrieben wird. Ich denke, dass ein nasser Alkoholiker auch innerlich immer hin und hergerissen ist. Aber die Sucht ist eben sehr stark und verhindert den Ausstieg. Das ist eben das Wesen der Sucht.
    Bin gespannt, wie es bei euch weiter geht. Wünsche dir viel Kraft.

    Lieber Lukan,
    lies erstmal weiter in diesem Forum. Du mußt ja jetzt auchnichts überstürzen. Du kannst das Ganze auch gut durchdacht vorbereiten. Denn ändern auf ihrer seite wird sich in Zukunft mit Sicherheit nichts, es wird mit dem Alkohol erfahrungsgemäß immer schlimmer.
    Aber die einizge Chance, die du ihr gibst sich auch aus ihrer Misere zu befreien.
    Eiegentlich - das mag jetzt sher makaber klingen- aber eigentlich hat sie schon die besten Voraussetzungen. Keinen Job, Schulden, sie hat im Grunde nur noch Dich. Alkoholiker müssen ja einen gewissen tiefpunkt erlangen. Und wenn du gehst könnte das für sie das aus bedeuten. Da wird sie in der tat nicht mehr klar kommen. Das bedeutet dass sie dann von sich aus handeln muß. Sie muß sich irgendwo Hilfe sichen. Und falls sie es nciht kennt, kannst du ihr vorher noch eines mit auf den Weg geben: Es gibt Suchtberatungsstellen. Solange Du noch da bist wird sie dort nciht hingehen. Also, setz dich mit ihr ins Auto, in den Bus und zeig ihr wo das ist oder drück ihr nen Prospekt in die Hand. Denk nciht, dass es eine endgültige trennung sein muß. Sag ihr, dass du zugrunde gehst und eine Auszeit brauchst und sie sich jetzt dort Hilfe suchen muß, denn das ist die Bedingung. Dann liegt es an ihr. Sie wird Theater machen. Aber da mußt du durch. Such Dir doch ein Zimmer in einer WG. Und dann helf ihr nur bei sachen, die einen Sinn ergeben. Also kein geld geben usw. Nur was ihr hilft wieder ein normales Leben zu führen. Therapie , Ärzte , Job, Wohnung usw. Sag hr, dass es dir schlecht geht und was du vorhast udn dann frag sie , was sie dann vorhat. dann muß sie sich erstmal gedanken machen. Du bist jetzt noch voll in der Mitleidsschiene. ja, sie hat viele Problem, viel Pech usw. Du suchst ja auch nach Gründen für ihr Trinken. Damit unterstützt du aber ihr Trinken. Es gibt keine Gründe. Sie wurd enciht dazugezwungen. Sie muß wie jeder andere auch lernen mit ihren Problemem umzugehen. Es gibt Menschen, die haben wesentlich größere probleme auf dieser welt und trinken nichts. Es gibt Menschen, die wissen nicht , wie sie am nächsten Tag ihre Kinder ernähren. Es gibt Menschen, die Körperteile verloren haben udn dennoch nicht aufgeben.
    bedauerlich was ihr passiert ist. aber kein grund sein Leben wegzuschmeißen. es gibt andere Jobs, es gibt Schuldnerberatzung. Sie hat eine gute Ausbildung und alles in ihrem Leben steht ihr noch offen, wenn sie nur will. Also hör auf zu jammern, sondern gib ihr einen kick.

    Hallöchen. Will mich auch mal einmischen in Eure Diskussion. Ich beschreibe euch mal aus der sicht des Kindes. Meinen Vater habe ich als Kind erstmal als einen liebevollen sensiblen Menschen geshene, der verantwortungsvoll ist, ordentlich und handwerlich sehr geschcikt und fleißig.
    Durch den Alkohol ist er nach und nach zu einem Monster mutiert. Er hat Dinge getan, die er ohne Alkohol sicher niemals getanhat. Jetzt ist die Frage , ob das die Wesensveränderungen sind.
    ich würde schon sagen, dass der ALkohol einen menschen sehr stark in seinem Verhalten ändert. Dasist ja auch wohl der Grund warum Menschen trinken. Sie fühlen sich dann stark, locker, fit, ruhig, sicher. Sie verhalten sich dan ungehemmt, lsutig, mutig, zügellos etc. Der Alkohol bewirkt ja schon, das gewisse Tabus nicht mehr da sind usw. Viels aus dem Unterbwußtsein kommt an die Oberfläche. Somit also auch Dinge, die in ihrem Wesen schon vorhanden sind, aber wohl durch Moral , Wertvorstellungen usw unterdrückt wurden. Mal so mit einfachen Mitteln beschrieben. Hab da mal einiges drüber gelesen. Das bedeutet aber nicht, dass derjenige , der im alkoholisierten Zustand seien Frau geschlagen hat nun ein ohnehin schon immer schlechter mensch gewesen ist. Wenn man kleine Kinder betrachtet, die noch nicht so sehr von werten geprägt sind, kann man sehen, dass Menschen nciht von Natur aus friedlcihe kleine engel sind. Kleine Kinder grabschen auf brutalste Art anderen Kindern ins Gesicht und freuen sich. nehmen sich, was ihnen gefällt, mach kaputt, was andere mühselig aufgebaut haben. oder aum hört man immer: nein, fass das nicht an. Finger weg. Entschuldige dich. Tu dies nciht, mach das nicht. Unter Drogen werden all diese Tabus unter umständen wieder ausser Kraft gesetzt. Daher könnte man auch sagen, dass eigentlich der Mensch unter Drogen in seinen ursprünglichen Wesenszustand wieder zurückgesetzt wird. Erst durch Erziehung, Moral, Manipulation etc wird der mensch doch 'sozial, gesellschaftsfähig, angenehm....
    Also auch mal über diesen Aspekt nachdenken.
    Möglicherwiese ist die Sucht an sich auch so stark, weil in ihr der Wunsch nach diesem unbeschwerten ursprünglichen Kindheitszustand lauert. - Das jetzt mal als so ein Gedanke von mir, der mir hier beim Schreiben gerade kam.
    Jedenfalls war es dann so, dass mein Vater in seiner trockenen zeit in wesentlichen wieder zu dem wurde,wie er vorher war. Obwohl man dabei nicht vergessen darf,d ass ein mensch sich ja ohnehin irgendiwe weiterentwickelt udn auch aus seine Erfahrungen geprägt ist. Von daher ist kein Mensch der gleiche, wie er es vor 5, 10 oder 20 Jahren war. Wäre ja auch traurig. Ich würde mal sagen, dass der Alkohol schon spuren hinterlassen hat. Reife, Erkenntnis, Selbstbewußtsein im positiven Sinne. Aber irgendwie sind auch Dinge hängengeblieben aus der nassen zeit. Diese Launenhaftigkeit ist irgendwie geblieben. Zwar nciht mehr so extrem , aber schon unangenehm, finde ich.
    Dass Partner von nassen Alkoholikern immer mehr alleine entscheiden müssen ist für mich eine logische Folgerung, auch dass sie dann dadruch dominant/ bestimmend werden.
    War bei uns nicht so der Fall. Aber finde ich dennoch logisch.
    Mann wird doch dann automatisch sehr selbständig, ob man will oder nciht. Da stehn Frauen mit vielen Kindern da und müssen den Haushalt alleine schmeißen, geld verdienen usw. dadruch verändern sich doch die Partner wesentlich mehr und werden gewissermaßen stark, wachsen da ien ine Rolle automatisch hinein. Wenn dann hinterher der Partner wieder mitmischen will, was der andere uU 10 Jahre kontrolliert hatte kann das schon schwierig werden. Jedem Coabhängigen wird geraten sich möglcihst seine eigenen kleine heile welt aufzubauen. Das muß man ja auch schon während der beziehung schon. Das alles wieder aufzugeben und noch dazu ein Risiko einzugehen, dass es nicht mehr klappen wird wäre doch auch nciht gerade ratsam. Sicher muß man dann wieder neu anfangen mit dem trockenen Partner und ihn in sich wieder einmischen lassen in seine selbsterschaffene heile Welt. Ob das dann klappt und ob es überhaupt erstrebenswert ist? ich denke jetzt dabei auch an das Risiko der Rückfälligkeit. Jedenfalls muß es so sein, dass nichts mehr ist wie vorher, denn beide haben sich verändert. Und genau genommen darf das dann auch nciht mehr passen. Ein trockener Alkoholiker 'muß' sich doch aus seienn Zwängen befreit haben. Eine Coabhängige muß sichauch freier und unabhängiger gemacht haben. Nun stellt sich die Frage, die Paddy in einem Thread so wunderbar ins Leben gerufen hat. ist es die Liebe, die uns zusammenhält. Und was macht eine Beziehung aus. da geht es eben nicht nur um Liebe, da müssen wieder gemeinsame Werte, Ziele usw vorhanden sein. Ich würde sagen, das hängt auch sher davon ab, wie sehr man sich auseinandergelebt hat. und das auseinandergelebt haben sollte man sich ja auch garnicht so negativ vorstellen. Man kann ja auch auf freundschaftlicher Ebene wieder zusammen finden.

    Liebe Ruru,
    ich kann sehr gut nachempfinden wie du dich fühlst Auch ich bin in einem Elternhaus von Abhängigem Vater und coabhängiger Mutter aufgewachsen. Wörter wie: Du dummes Schaf usw hängen mir noch bis heute in den Ohren. Ich wollte es damals unbedingt beweisen, dass ich was drauf habe. Habe mein Abitur gemacht usw.
    Ruru, jeder sollte vor dir den Hut zeihen. Denn unter den Umständen sein Abitur gut zu schaffen , mit dieser Doppelbelastung , das ist mehr als bewundernswert.

    Schau Dir doch Deinen Vater an. er ist ein notorischer Nörgler, der wohl an allem rummeckert, weil er mit sich selbst unzufrieden ist.
    MAchs wie die drei kleinen Mädchen. Sag ihm einfach: Halts Maul oder denk es einfach für dich.
    Wie ich es sehr bist du absolut inordnung. Die häusliche Situation hat dich auf der einen seite auch recht stark gemacht, sonst hättest du das alels nciht geschafft. Du kannst richtig stolz auf dich sein.
    Alkoholiker erniedrigen gerne andere nahestehende menschen. Das liest du heir immer wieder. DFas gehört wohl zu dieser sucht dazu.
    Die Ratschläge deines Vaters sind auch nicht unbedingt die besten. Wieviele Bewerbungen hat er denn wohl selber in seinem Leben geschrieben. Bewirb dich auf jeden Fall auf Stellenanzeigen und zusätzlich Initiativbewerbungen. Doch bei letzteren läuft man Gefahr, dass die ja gerade niemanden suchen udn du vielelicht nur ad acta gelegt wirst.
    Wichtig bei Bewerbungen ist es, dass Du Dich von Deinen Mitbewerbern abgrenzt. Vielelicht hast Du zusätzlich noc was ganz besonderes drauf. Sprichst du viele fremdsprachen?
    Beim Arbeitsamt gibt es gewöhnlich auch Stellen, die mal Deine bewerbung durchsehen udn gegebenenfalls verbessern oder Tipps geben. Ich denke,d ass du das schon richitg machst. Pack alles in eine schöne Mappe und dazu ein nettes Foto udn dann wirds klappen.
    Manchmal ists auch gut erstmal irgendwo ein Praktikum zu machen. Dann kennen die Leute dich schon.
    Ich hoffe, dass du bald was findest und schnell bei deinem Vater wieder ausziehst. Dennich sehe , dass er dir nciht gut tut.
    Und übrigens: Deine Eltern sind beide abhängig udn es sit unvernatwortlich ein Kind in die Welt zu setzen und es dann zum Opfer zu machen Nicht Du bist es, die sich um die eltern kümmern sollte, sondern sie sich um dich. Stattdessen versuchen sie dein selbstbewußtsein zu zerstören.
    Glaub weiterhin an dich.
    Auch den Kopftopf nimm weiterhin mit 2 Topflappen. Männer mögen etwas stärker sein. Aber erstens gibt es nicht ohen Grund ein 2er Set. Zweitens ist es sicherer udn auch schonmal gefährlich, wenn man beim Abgießne das heiße Wasser abkriegt. Also mehr als vernünftig zwei zu benutzen.
    Mein Vater ist nun seit langem trocken. Die Meckerei ist nicht mehr so schlimm wie früher, aber ganz hat er sie nie aufgegeben . und so ganz auf den grünen Zweig werden wir wohl auch nie mehr kommen.
    bei mir haben auch gerade diese erniedrigungen tiefe wunden hinterlassen.
    Zum glück habe ich mich nicht so sehr drum geschert, was aus emine eltern wid. zumindest nicht was meinen vater angeht. In seinen heftigen Phasen hatte ich ihm nur das übelste gewünscht.
    Süchtige sollten sich mal überlegen was sie ihren kinderna ntun. Aber da sie sich ja auch nicht überlegen, was sie sich selbst antun ist das wohl kaum zu erwarten.
    Also bleibt für uns nur uns selsbt zu schützen und unser eigenes Leben in den griff zu kriegen. Du bsit auf dem besten wege dahin. es wird noch viele Menschen geben, die dir wirklich helfen und es gut mit dir meinen. du findest sie überall. versuche dich abzugrenzen, indem du auch garnicht so sehr über deine sachen redest. rede nur belangloses mit ihm solange du da wohnst. deien Sachen sind DEINE Sachen. Du bsit erwachsen genug.Sag deienm Vater einfach: Lass mich mal machen udn mach dein ding. oder: Mach dir mal keinen Kopf wegen meiner bewerbungen. Das klappt schon. Sag, dass du dir professionelle Beratung geholt hast. Auch im Internet kannst du recherchieren udn Musterbewerbungen durchlesen.
    Also: Viel Glück auf Deinem Weg und Kopf hoch!!!

    Ich bin ja keine Alkoholikerin, würd emich aber schon als suchtgefährdet einstufen. Die Geschichte meines Vaters ist für mich aber auf jeden Fall abschreckend. Auch das, was ich in meinem Umfeld, wo ich aufgewachsen bin, die Nachbarschaft, wo es viele Alkoholiker und auch entsprechend viele Alkoholtote gab empfinde ich auch als Warnung.
    Für das Rauchen hätte eigentlich das Gleiche gelten sollen.
    Da habe ich mich schwer getan. Dennoch haben Bilder, Warungen usw zumindest so viel in meinem Kopf in Gang gesetzt, dass die Bereitschaft, der Wunsch sich entwicklete davon los zukommen. Es gab sehr viel Anlaufversuche. Aber die wirklcihe Entschlosseneit war erst da, als wirklich meine Gefühl sagte: Das Maß ist voll. Jetzt oder nie.
    Daher dnke ich, dass äußere Einflüsse einiges, aber nciht alles bewirken. Sie sind nciht schlecht, aber man darf wohl nie erwarten, dass man es gleich in die Tat umsetzt, wenn man schlimme Bilder oder Warnungen sieht. aber ich denke schon, dass so eine Art Bewußtseinsarbet in Gang gesetzt wird. Dahingehend, dass man sich nach und nach eingesteht, dass man tatsächlich süchtig ist. Aber dann muß ja uch noch der wunsch von sich selbst ausgehned kommen, dass man das auch ändern will, und nicht weil es dem Partenr nicht paßt. Die Motivation aufzuhören würde ich sagen, kommt nicht uas der Einsicht, dass man süchtig ist und auch nciht aus der Abschreckung oder sonst einem äußeren druck oder Vorwürfen.
    Da kann auch sogar eher eine Art Trotzreaktion entstehn, so nach dem Motto: Ich lasse mir von niemanden was sagen und über mein Leben bestimme ich noch selbst. Schlimme selber miterlebte geschcihten hingegen lösen bei mir schon eine gewisse Angst aus, auch wenn ich es nicht am eigenen Leibe erfahren habe.
    jemand, der aber schon selber in der Sucht drin steckt könnte ja schon von seinen eigenen erlebnissen abgeschreckt sein. aber das funktioniert ja anscheinend nicht besonders, eben WEIL die Sucht da ist. Sonst wärs ja ganz einfach, zu einfach wohl. Wie mans auch dreht und wendet. Und egal ob Alkohol-, Nikotin, Coabhängiekeit... Es läuft irendwie doch alles auf den selbsterlebten tiefpunkt hinaus.
    In Sachen Coabhängigkeit empfinde ich es doch schon mehr, dass man seine eigene befindlichkeit ( dass es einme also wirklich mies geht) mehr wahrnimmt, wemm na anderer Leute geschcihten liest. Und ich meine, dass es daran liegt, dass man das eigene verdrängt. Das mag ja auch ein Phänomen der Coabhängigkeit sein. Oder geht es den nassen Alkoholikern auch so?

    Als ich endlich auszog und mich von dem leiden befreite habeich bemerkt, wie anspruchlos ich eigentlich in meinem Leben war. Nun hatte ich endlich mein eigenes Leben und da begann ich erst auch eigene träume zu entwickeln.
    Zeit zum träumen hatten ich vorher nicht. sondern es war eher ein Überleben vom einen Tag zum anderen.
    Ich kann sagen, dass ich mich endlich frei gefühlt habe und möchte diese Freiheit auch nie mehr verlieren.

    Oh je Salbei, dieser Mann versucht ja wirklich ALLE Register bei Dir zu ziehen. Das klingt sooo übel. Das ist ja wirklich schon emotionale Erpressung, wenn er sich absichtlich mit anderen Frauen vor Dir zeigt. aber auch ein zeichen wie hilflos er doch eigentlich noch nach Mitteln sucht um dich runter zu putzen.

    Kopf hoch, Salbei. Falle nicht drauf rein. weine blos nicht um solche Dummheit , sondern schenke ihm dafür einfach nur ein müdes Lächeln. Dann hast du es geschafft.
    Ich kenne soclhe Situationen, kommen lieder nicht nur bei Alkoholikern vor, diese billigen Machtkämpfe.
    Wenn Du ihn aber durchschaut hast, wie er nur danach lechszt Dich zu verletzen dann sage Dir einfach, dass Du Dir zu schade dafür bist. Mache Dir klar, dass solche Profilneurosen vollkommen pubertär und lächerlich sind.
    Zudem zeigt es doch auch, dass er es nicht einmal mit sich selbst alleine aushalten kann, dass er sich gleich auf die nächstbeste stürzen muß. Armselig, wirklich.
    Mach Dir mal klar, dass Du nicht nur ihn verloren hast, sondern insbesondere hat ER DICH verloren.
    Du hast ihn ja ohnehin schon lange an den Alkohol verloren. Was übrig blieb kannst Du ja nun wirklich auch drauf verzichten, oder? Und bedenke auch- die Neue muß da anfangen , wo Du aufgehört hast. Die UHR LÄUFT NICHT RÜCKWÄRTS. Die wird wohl noch schneller die Schnauze voll haben als Du. Und dann kommt er bettelnd zurück, da wette ich jetzt schon mit Dir.

    Hallo Krista, es freut mich für Euch, dass Dein Mann es geschafft hat jetzt so lange trocken zu bleiben. Ich kann Dir übrigens Mut machen. Mein Vater ist seit seinem Entzug immer trocken geblieben. Und das ist jetzt schon mehr als 20 Jahre her.
    Ein Rückfall muß also nicht unbedingt sein.

    Allerdings denke ich schon, dass Du Dich auch mal intensiver mit Deienr Coabhängigkeit auseinander setzen solltest. Normalerweise ist es nämlich Dein Mann, der als Betroffener sich heir im Forum anmelden sollte und schreiben sollte, was DU schreibst.

    Aber DU bist es, die diese Rolle übernimmmt.
    Mag sein, dass Du nicht so stark in die Coabhängikeit hineingeschlittert bist wie andere heir. Aber auch die haben mal so angefangen wie Du. Erstmal nur erkundigen, Infos sammeln... für den Partner...
    Am Ende des Threads sieht man dann häufig doch die Verzeiflung und die Trennung.

    Wenn Dein Mann es so schnell geschafft hat dann ist das ein großes Glück für Euch, dass Du Dir nur vorstellen kannst ( wie groß es überhaupt ist) wenn Du viele viele Geschcihten hier liest. Die meisten enden anders. Daher sind hier sicher auch viele mißtrauisch darüber, dass es bei Dir udn Deinem Mann so glimpflich verlaufen ist.

    Die "Regel" sieht leider anders aus. Aber wie es so schön heißt: Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Aus meinem Lesen udnmeinen Erfahrungen beobachte ich, dass besonders diejenigen Alkoholiker eher trocken bleiben, die einen sehr krass erlebten Tiefpunkt hatten. Wo alles quasi am seidenen Faden hing.
    Aufhören ohne Leidensdruck ist garnciht möglich. Und der kann so unterschiedlich sein. Natürlich kann man auch einen Tiefpunkt verspüren , wenn der Partner einem die Pistole an den Kopf setzt udn sagt: Ich oder der Alkohol. Oder auch wenn man seinen Führerschein verloren hat. Aber ich vermute, wenn der Tiefpunkt von stark existenzieller Natur war, dass dann die Chance trocken zu bleiben höher ist.
    Leider kenne ich Menschen, die auch mehrmals Rückfälle hatten, aber das dann so interpretieren: Wenn ich will kann ich ja aufhören ( für ein JAhr oder ein paar Monate) - also bin ich gar kein richtiger Alkoholiker. Darin sehe ich eine ziemlich große Gefahr.

    Oha, das hört sich ja ziemlich heftig an, was Du in Deienr Kindheit erlebt hast. auch ich bin Kind eines Alkoholikers und in dieser Rubrik empfehle ich Dir auch mal intensiv zu lesen.
    Du hast schon sehr früh verantwortung übernehmen müssen udn warst damit überfordert. Allein gelassen, im Stich gelassen, Das kenn ich nur zu gut. es gibt auch ein Buch darüber: Um die Kindheit betrogen. Habe ich auch noch nciht gelesen, aber selber empfohlen bekommen.
    Du mußt auch bedenken, dass Du mit dem Alkohol aufgewachsen bist udn alles drum herum Deine erste Erfahrung von "zuhause" war. Das prägt eine Vorstellung, wie ein zuhause auszusehen hat. Bei mir zum Beispiel ist es so, dass ich von dem Alkoholgeruch manchmal regelrecht angezogen bin, es als angenhem empfinde , ein anderes Mal es mich voll anekelt. Das spiegelt doch genau die Situation in unserer Kindheit wieder. Du hast ja keine wahl- ews IST Dein zuhause. Es gibt da ja auch schöne Erlebnisse. Dann weider diese Situationen die du beschrieben hast. streit etc. Auch imemr im Zusammenhang mit Alkohol. Unser ganzes Leben ist ja schon von Alkohol und dessen Auswirkungen geprägt. Uns wird vorgelebt mit Alkohol Probleme zu lösen udn auch gleichzeitig , dass es nciht klappt. Alkohol ist kein tabu wie in anderen Familien. All diese Dinge prägen uns und dazu finden wir dann häufig auch noch Problempartner, schwanken zwischen Coabhängigkeit und freiheit, sind selber extrem gefährdet abhängig zu werden.
    Auc in meinem Leben habe ich Ups and downs. Im Großen und Ganzen bin ich immer dann gut zurecht gekommen, wenn ich mich zurückgezogen habe und mich kreativ mit sinnvollen Dingen beschäftigt. Wir haben ja auch viel verpasst in unserer Kindheit und können da einiges auch als Erwachsene nachholen, finde ich,
    Lebe Deine träume schon mal tun wolltest. Du bist doch jung und voller Energie, eigentlich gibts nichts besseres. Du bsit jetzt erwachsen, frei zu tun was Du tun möchtest, veruschst das Leben positiv anzugehen. Das hört sich als basis super an was ganz neues anzufangen. trau Dich.

    Hört sich gut an. Ja, mit den Kindern weiß man nie wie es sich entwickelt. Man kann ihnen etwas vorleben als schlechtes beispeil sozusagen- und sie machen es besser in ihrem Leben- Zum Glück. Oder du lebst ihnen was vor, was sie nachahmen. Passiert leider auch oft genug. Und Mischungen aus beidem gibts auch. Bei mir zum beispiel gibt es Jahre, da läuft alles bestens, da will ich nciht so sein wie meine Mutter. Dann plötzlich gibt es Zeiten, wo ich voll in diese Rolle schlüpfe und mich aber von aussen her betrachte und auch verurteile. Ich denke, das liegt möglicherweise daran, dass Kopf und Gefühl nicht immer zusammen spielen.
    So habe ich mir auch vorgenommen, vom Kopf her, ein anderes Leben zu führen. Dann aber kann es passieren, dass ich mich in dem mir bekannten Chaos plötzlich zuhause 'fühle'. Aber ic hoffe, dass Deine Kinder einigermaßen stabil sind und bleiben.

    Ich finde dass man sich jetzt nicht so sher an dem einen Jahr festkalmmern sollte. Entscheidend ist doch, dass Du offensichtlich eine Entscheidung getroffen hast und das ist wunderbar . Vielleicht ist es einfach nich die Unsicherheit und etwas angst vor dem entgültigen.
    Aber ich kann die Situation auch gut nachempfinden und würde es so sagen wie Nici und es Dir auch so prophezeien: Es wird schneller gehen wie Du denkst.
    Wünsche Dir viel kraft und viel Seelenfrieden.

    Liebe Leute,
    ich finde, dass hier von allen Seiten mal ien bißchen zurückgeschraubt werden sollte mit Verallgemeinerungen, Pauschalisierungen usw.

    Wie ich es sehe ist dieses Pärchen noch ganz am anfang und daher noch volle Hoffnung.
    Die alten Hasen heir wissennatürlich wohin das alles führt. Aber keiner weiß es mit 100%er Gewissheit, dass es in diesem Falle auch so sein wird.

    Wir wissen nicht, ob Freycys Mann tatsächlich abhängig ist, sondern vermuten es wohl alle auf Grund der Aussagen hier.
    Alkoholiker können natürlich Trinkpausen einlegen, es gibt ja auch die sog. quartalssäufer und die Problemtrinker. Aber Tatsache ist ja auch, dass Alkoholabhängige keienn Weg mehr zurück zum kontrollierten Trinken finden. Das bedeutet doch: Entweder oder.
    Entweder ist dieser Mann nicht abhängig- oder ?
    - Es wird sich bald wieder eine andere Seite zeigen,
    - er trinkt, wie viele Alkoholiker heimlich wieter
    - er ist ien prima schauspieler, wie ebenfalls viele alkoholiker

    Tatsache ist doch aber auch, dass vorausgesetzt beide abhängig sind, beide längst noch nicht an ihrem Tiefpunkt angekommen sind.

    Du, freycy leidest ja offensichtlich nicht unter dem Trinkverhalten deiens Mannes. Zumindest nicht momentan.
    Warum dann Trennung?
    Weil der alkoholabhängige Ehemann es wie ein Wunder geschafft hat kontrolliert weiter zu trinken?
    Wäre doch prima, wenn das klappt.
    Auch ich übrigens , die eigentlich Bier verabscheut trinke an heißen Tagen ab und zu ein Alster.

    Übrigens sidn wir EKA ja mit dem Alkohol(iker) aufgewachsen und so noch besser an die Bedingugnen gewöhnt als Partner, die da reingewschlittert sind. Wir fühlen uns ja regelrecht 'zuhause', was uns die Situation noch viel schwerer macht. Müssen wir erst geschlagen werden, um zu sehen wie sehr wir leiden?
    Naja, Du leidest ja im Moment nicht.

    Wenn alle Dir raten Dich zu trennen würdest Du es eh nciht tun.
    Schon alleine deswegen, weil Du sehr sehr weit von Deinem Tiefpunkt entfernt bist wie Dein Mann. Ihm schmeckt sein Bier noch und Dir Deines auch.

    Ich hoffe für Dich, dass Dein mann im grunde garnicht abhängig war und ist. Ich hoffe für Dich, dass Du Deien Augen offen behälst. Keiner kann hier sagen, was bei Euch los ist. Aber jeder kann hier sagen, auch Du, was passieren wird, wenn Dein Mann abhängig ist. Es sit ja nur eine Frage der Zeit. Ich rate Dir zumindest , dass Du Dir immer eine Tür offen hälst.
    Mach Dich so unabhängig wie möglich. Finanziell, familiär usw.
    Ich würde versuchen mein Leben so zu gestalten, dass Du jederzeit gehen kannst, also nciht noch an gemeinsamen Dingen hängst. Das Kind wird schon immer ein Grund sein, der Euch verbindet.
    aber sollte Dein Mann abhänggi sein udn rückfällig werden so nenn ichs jetzt mal, obwohl er ja noch nie aufgehört hat zu trinken) dann mußt du mit dem schlimmsten zumindest rechnen. Sucht ist unberechenbar und sogar die trockenen Alkoholiker werdenja recht häufig rückfällig.
    Und dann gibts ja auch noch die Suchtverlagerung.

    Wenn Du jetzt noch eine schöne zeit mit Deinem Mann hast, warum nciht.
    selbst wenn er sich doch später als hochgradig süchtig entpuppt, du kannst eh nichts dran ändern. Trennen kannst Du Dich eh erst, wenn auch Du Deinen tiefpunkt erreicht hast.

    Und das sollten vielelicht auch alle die hier geschrieben haben sich nochmal vor Augen halten: Einem Süchtigen ( auch Co-Abhängen) kann man nicht bekehren, schon garnicht, wenn er/sie seine Sucht ( noch) nicht sieht, selber keine Hilfe möchte. Helfen kann man nur, wenn derjenige um Hilfe bittet.

    ZUm Verständnis der anderen möchte ich hier auch nochmal schreiben, dass ich denke, wenn man unter diesen Bedingungen groß geworden ist auch schon viel bessere Verdängugnsmechanismen gelernt hat udn auch Möglichkeiten sich eine Distanz zu halten. Ich würde das mal Überlebensstrategie nennen. Eigentlich gehört dieser Thread daher auch mehr in den EKA- Bereich statt hier bei Coabhängigen.

    Auch empfehle ich Dir mehr im EKA Bereich zu lesen, damit Du auch mehr über Dich selbst und Deine Muster erfährst, die noch viel tiefer liegen als bei Coabhängigen. Wie gesagt- Du bist - und zwar unfreiwillig- damit aufgewachsen. Und zwar mit beidem. Alkohol- und Coabhängigkeit.
    Ich hoffe für Dein Kind, dass es nicht so aufwachsen 'muß'.

    Du hast so tolle Sachen aufgebaut, kannst Verantwortung übernehmen, bist beliebt, stark und cool.
    Gib Dich nicht selber auf, nur weil deine mutter es tut.
    schau mal welch ähnliche mechanismen es sind. Hat sie dir das vorgelebt? jetzt kannst du ihr vorleben, dass DU dich nicht der sucht hingibst und dass es wege aus der sucht gibt- aus deiner eigenen. Oder willst du von deienr mutter verlangen, dass ie etwas schafft, was du selber nicht hinkriegst???? Denk mal drüber nach.

    Liebe Hilflose,
    ich kenne dieses gefühl nur zu gut, dass ich so unter druck stehe, dass ich mir den bauch aufschlitzen möchte. Ich denke, dass das auch eben diese innerlichen zwänge sind, die man sich selbst macht, die dann irgendwie platzen wollen oder raus wollen. Wenn nicht aus dem bauch, dann uas dem Kopf in form von schmerzen, so bei mir.
    Diese ganze Prozedur hatte ich jahrelnag hinter mir bis ich anfing mich selbst zu druchschauen.
    Ich vermute, der Hintergrund ist, dass Du SEIN Problem zu DEINEM machst. Das ist ja eigentlich das grundproblem bei Coabhängigen. Wenn er also jettz anfängt was für sich zu tun, fängst du parallel dazu an für ihn zu denken. schafft er es, wird er es durchhalten, was wenn nicht usw.
    Der Kopf rattert wieder los, gleichzeitig bist du ja iohnmächtig, denn ER muß es ja druchmachen. Du hast kein Fünkchen Einfluß darauf. Kannst Da nur dastehn wie ein Trainer, am Rande des Fussballfeldes und rumzappeln wie du willst. Spielen muß das team. In diesem Fall Dein Mann.

    Du möchtest ein beispiel , wo es auch ohne trennung ging.
    Da nenne ich dir gerne eins: meine Eltern.
    Mein Vater mußte, also MUSSTE trinken bis zu seinem absoluten Tiefpunkt. Kein reden, kein Flehen, kein Streit, kien Bitten,kein Betteln, keien Liebe , keine Kinder halfen.
    Der Tiefpunkt kam, als ich schon das Elternahus verlassen ahtte. Da kannst Du Dir ja ausrechnen wie lange Du noch ungefähr warten mußt. Der Tiefpunkt war so grausam, dass ich ihn dir lieebr ersparen würde. Mein Vater hatte nur noch die WahL In kürze zu sterben oder eine Therapie. Sein Arzt hat es ihm vor Augen gehalten, sein Körper hat es ih auch gesagt. Der Zustand war schon so schlecht, dass ich ihn schon als wandernde Leiche bezeichnen würde. Ich habe nicht mehr damit gerechnet, dass er jemals da raus kommt.
    Ich wußte damals nix von Tiefpunkt, Coabhängigkeit usw.
    Ich dachte damlas einfach, mein Vater säuft sich tod, wie so viele in unserer damaligen Nachbarschaft es schon getan haben. Damals haben wir ihn auch alle gehaßt für das was er uns und unserer Mutter angetan hat.
    Das zu verzeihen ist bis heute schwer. Natürlich weiß ichheute, dass es der Alkohol war, der ihn zu dem werden ließ. Aber niemand hatte ihm das Glas an den Hals gesetzt. Er hatte uns Kinder, wie konnte er das tun? So dachten wir.
    Dann hat er also sich für das Leben entschieden, eine Therapie gemacht un dist trocken geblieben.
    Trocken geblieben aber sicher deswegen, WEIL er so weit unten war, verstehst du?
    Es ist nichts mehr was mit Versatnd zu utn hat, oder mit Liebe. Du kannst stundenlang auf deienn partner einreden, er wird dir mmer wieder nach der Nase reden, weile r ja auch interessen hat. Du nagelst ihn druaf fest udn er enttäuscht dich wieder. Solange du das immer wieder versuchst, ihn trocken reden zu wollen, hast du die sucht nicht verstanden. dann musst du weiterlesen.
    was du versuchst ist , ihn trocken zu legen, für dich, für ein schöne glückliche beziehung. schön einfach. Dieses forum würde garnicht existieren, wennes so einfach wäre.
    Achso, ich möchte noch hinzufügen, dass mein vater bis heute trocken ist. Wenn du das eien glückliche beziehung nennst, frage dich erstmal was glück bedeutet. für mich war das alels andere als glück.
    Ich würde es insgeamt als in leben voller Leid bezeichnen.
    Mag sein, dass solch ein Leben den einen oder anderen auch glücklich macht. Es kann auch etwas reizvolles haben, etwas abenteuerliches, aufregendes immer udn immer wieder Auf und Abs im Leben zu haben. Streit, Versöhnung, Hass, Liebe, schmerz, wenige Momente der Nüchternehit mit Versöhnung etc. Auf jeden Fall zerstört es eine Kinderseele und deswegen bin ich wohl hier her geraten.
    Wenn Du also dich entscheidest mit ihm zusammen zu bleibeb, dann machs am besten ohne Kinder. Ich habe bisher noch kein Kind kennengelernt, die glücklich waren mit zwei süchtigen Eltern aufzuwachsen.

    Hallo , ich denke, was ihr da schreibt kann man nicht verallgemeinern. Es gibt Menschen, die müssen Neurotransmitter ihr Leben lang einnehmen, weil sie ein Störung haben, die nicht mehr reparabel ist. Dann gibt es Menschen, die zeitweilig (zum Beispiel nach einer trennung oder einem Todesfall) unter Depressionen leiden und auch zeitweilig diese Medikamente einnehmen, ohne süchtig zu werden. wieder andere Menschen leiden über lange zeit unter Depressionen und nehmen diese Medikamente, obwohl nach langer Einnahme sie davon abhängig werden können.
    Einige Alkoholiker haben sicher angefangen statt Medikamente zu nehmen ihre Stimmung mit Alkohol aufzuhellen. Aber allgemein kann man es nicht sagen, dass wenn diese dann Neurotransmitter nehmen davon süchtig werden. Einige menschen müssen dann diese Medikamente ein leben lang einnehmen, weil sie eben eine echte chronische Krankheit haben und nicht nur die Sucht, die nur dazu diente die beschwerden dieser Krankheit zu lindern. Die beste Lösung ist auf jeden Fall immer ohne Medikamente auskommen zu können, so wie Karsten schreibt.
    Aber das funktioneirt nicht bei jedem, weil sich hinter der sucht sich also auch noch eine andere ernsthafte krankheit verbarg. Ich habe eine Freundin bei der das der Fall ist. Sie mußihr Leben lang leider diese Sachen einnehmen, die auch sehr starke Nebenwirkungen haben. Aber mittlerweile hat sie versucht mehrmals abzusetzen oder zu reduzieren, was fatale Folgen hat, schlimmer wie der schlimmste Rausch.

    Hallo Frage,
    sei froh, dass Du diesen Mann los bist. Das ist ja schon Irrsinn was Du da beschreibst. Ich hatte auch schon einmal eine Beziehung mit diesem Typ von Mann. Es war kein Alkihil im Spiel. aber er war so total von sich überzeugt und er versuchte mich dahungehend zu erziehen,d ass ich ihm hörig bin oder so, Ich war da noch sehr jung. Er sah auch gut aus usw, udn ich war anfangs sehr verliebt. Ich war absolut fertig, als er dann imemr seien Anfälle bekam, Dieses Vorzählen von Namne , 30 mal, das erinnert mich total an diesen Mann. Auch meiner hatte sich solch irrsinnige Sachen ausgedacht, Wenn ihm etwas nciht gefiel wurde er jähzornig und hat mich an meinen eigenen Haare hoch und runter gezogen. Zum Schluß hat er mich als seien Freundin verleugnet und sich auch andere frauen gesucht. Er war und ist heute noch der absolute Egozentriker. Es sit schon sehr lange her , aber er hat sichnciht verändert. Ich habe keinen Kontakt mehr, höre aber ab und zu von seienen irren Aktionen. Soclhe Menschen sind echt gefährlich udn verloren. Diser Typ ist ohne Liebe aufgewachsen, als Kind imemr hin und her geschoben worden. Ich vermute, dass es das ist, was ihn so egoistisch gemacht hat. er wollte immer Aufmerksamkeit, weil er als Kind ohne bedeutung war. Und diese Rolle hat er dann selbst übernommen. Er war so herzlos. Zum Glück habe ich diese Geschichte heile überwunden und jetzt im Nachhinein denke ich mir: Wie konnte ich nur. Ich glaube solch ein Mann ist ein Wolf im Schafspelz. Ich glaube, dass Du mit diesem Mann auch ohne Alkohol nicht glücklich wirst.
    Du bist etwas besserers wert, wirklich. Und im Unterbewußtsein hat er das sicher gewußt. Das war der Grund warum er versuchtr hat dich zu erniedrigen , dich klein zu machen udn dein selbstbewußtsein zu vernichten.
    Zuerst die seele und was kommt dann als nächstes?
    Liebe Frage,
    Du schreibst, dass du Freunde hast, Menschen mögen dich. Frag dich , warum keiner ihm das wasser reichen kann. ER ist hochmütig und arrogant. Sowas mag keiner. Keienr mag ihn und das spürt er. Dennoch kommt er nciht herunter von seinem hohen Roß. aber das wird ihn schon irgendwann abwerfen und dann liegt er GANZ UNTEN.
    Es gibt viele gute Menschen auf diesem Planeten udn Du wirst sicher so jemanden finden. Du mußt Dir ejtzt vielelciht einfach mal ne Auszeit gönnen, Dich erholen von dem schock. Dann langsam fängst Du wieder an Dich um Dich selbst zu kümmern. Gönn Dir alles was Dir gut tut. Ich wette, dass Du auch eine hübsche Frau bist .
    Ich weiß, auch für Dich wird dieser Mann, wenn DU an ihn zurück denkst nur noch eine Lachnummer sein.
    Ich kann mir so gut vorstellen, wie du dich jetzt fühlst.
    Als ich mich damals von diesem Psychopathen getrennt habe ( Master of disaster würd ich ihn allenfalls nennen) habe ich mir neue Klamotten gekauft, mich neu gestylt und hab ordentlich ein drauf gemacht. Ich bin hocherhobenen Hauptes durch die Straßen gegangen udn habe mir nur gessagt. DU kannst mich nicht fertig machen. Guck her, ich bin noch da und mir geht es gut.
    Glück, udn Liebe ist etwas anderes als das was du da erlebt hast. Es ist weit davon entfernt. allenfalls sind dies Machtspielchen, Besitzdenken, Manipulation.
    Liebe hat etwas mit dem herzen zu tun und dieser Mann ist herzlos, so wie Du es darstellst.
    Du hat etwas anders verdient, wirklich.
    Ich wünsche Dir alles Gute, ganz viel kraft und ich wette, dass es dir sehr schnell wieder gut gehen wird.
    wieso ich das denke? Du bist ihn los und er hat alle deine energiereserven aufgebraucht. aber nun kannst Du wieder volltanken und diesmal für Dich. ich spreche da aus Erfahrung.

    Wenn zwei Menschen schon beide einmal ein Sucht druchgemacht haben fühlen sie sich vielelicht schonmal sowas wie seelenverwandt. Das kann bestimmt auch verbinden. Aber genauso gut kann der eine dem anderen ein Spiegel sein und man sich genervt fühlen, zum Beispiel von den Schwächen, Rückfällen des anderen.
    Er braucht jettz sicher auch viel Energie für sich selber.
    Versuch Dein Leben auch ohen ihn aufzufüllen.
    Sprich mit ihm. Wen Du denkst , dass ihr wieder eine Chance haben könntet dann sag ihm unter welchen bedingungen und lass ihm Zeit diese auch zu erfüllen, denn sonst tust du dir damit auch keinen gefallen. Das braucht seine zeit.
    Auch Du must dich mit Dir ausienandersetzen udn dieses Klammern an den anderen könnte schon auf eine Coabhängigkeit deuten. gestalte Dein Leben schön, geniesse einfach mal dass er nicht da ist und dass du ihn vermißt.
    Wenn du ihn jetzt unter druck setzt wird das nach hinten losgehen. er soll das ja freiwillig und in seienm rhythmus machen.
    Alles gute wünsche ich dir.
    Frozen Tears

    Hallo Ein Neuer,
    grundsätzlich ist Dein Gedanke, so denke ich mal, richtig, dass man , wenn man sich auf etwas Positives konzentriert und dem seine ganze Energie zufliessen läßt dieses Positive noch größer wird. Und umgekehrt wohl auch, wenn man sich nur noch aufs negative konzentriert auch alles noch schlimmer wird. Wenn man nur noch Negative Gedanken hat beispielsweise, udn sich aus allem regelrecht das negative herauspickt oder negativ interpretiert, dann wird die Welt immer düsterer von Tag zu Tag.

    Aber Du hast diesen Vergleich mit der krankheit gemacht, wie ich nicht richtig finde.
    Du bezeichnest Alkoholsucht als negativ udn trockenheit als Positiv.
    Deine Schlußfolgerung ist dann, wenn man sich die ganze Zeit nur auf seine Krankheit konzentriert ,nämlich der Sucht, dass die Krankheit/ die Sucht dann größer, negativer, schlimemr wird?
    Das ist ja in der regel schon automatisch der Fall bei einem nassen Alkoholiker, dass sich das Leben mehr und mehr nur noch um das Suchtmittel dreht.

    Aber Deien Theorie hört sich für mich verdreht an. Du schreibst, dass die Gedanken und Konzentration um die Krankheit, also auch als trockener Alkoholiker negative Auswirkungen haben könnten, vergleichst es mit fanatischer Religion , zum Mittelpunkt des Lebens.
    Ich denke, dieser Ansatz ist falsch.
    Wenn Du Dich für Deine Trockenheit entscheidest, dann weil Du wieder ein positives, oder besseres Leben haben möchtest. Weg von dem Leid, was es Dir bisher beschert hat. Wenn Du nun einen schritt weiter gehst und auch andere Wege einschlägst um Dein Leben noch positiver zu gestalten, dann bekommst Du diesen Effekt, dass es immer besser wird. Wenn Du beispielsweise anfängst Sport zu trieben, Dich gesund zu ernähren, Entspannungsübungen machst, eien reise, neue freunde gewinnst, Kreativ wirst etc.
    Das ist meiner Meinung nach die Konzentration auf das Positive, weg vom negativen.
    Wenn Du den ganzen Tag nur immer dran denkst, dass Du trocken sein willst, bleiben willst, mußt, darfst, etc. wird es sicher eine neue Krankheit. Die Sucht anch der Abstinenz oder so. Wichtig ist es doch, dass Du Dir Dein Leben so einrichtest, dass Du garnicht ständig dran denken mußt.
    Du gehst eben nicht mehr in Kneipen, meidest andere Saufkumpels, die Dir ausser Saufen nichts gebracht haben, gibst dein geld für andere schöne Dinge aus, gestaltest Dein Leben 'immer positiver'.
    Deine Frage beinhaltet eigentlich schon die Antwort.
    Ganz ignorieren kannst Du auch die Krankehit nicht. Du mußt auf versteckten Alkohol in Lebensmitteln achten, ein gewisses bewußtsein dafür entwickeln. Eben so, wie man es bei anderen Krankheiten auch macht. beispielsweise bei Gicht oder Bluthochdruck. Man muß lernen mit der Krankheit zu leben.
    Dann kommt Dir manchmal dieser Gedanke, dass Du gerne mal mit einem Gläschen dem Alltag entweichen willst.
    Da gibt es tausende andere gesündere und spannendere Dinge um dem Alltag zu entweichen.
    Frag mich, ich mach Dir ne Liste. Oder frag Dich seleber mal, was Du gerne mal so außer der reihe machen würdest- Denn wenn DU DICH mal auf diese Dinge KONZENTRIERST dann fallen Dir imemr MEHR ein. Und genau das sit doch der Punkt. So kannst Du Dir eine schöne Notfallliste machen. Oder setzt es gleich um, und gestalte Dein Leben interessanter, so dass der öde alltag garnicht mehr eintritt.
    So jetzt zum Gewitter. Alles was man wahrnimmt kann man so oder so betrachten. Der eine findet etwas klein, was der andere als groß empfindet. Mir ist aufgefallen, dass nasse Alkoholiker dazu neigen die Welt immer negativer zu sehen. Überall dran rummeckern, Sich so auch Gründe zum Trinken verschaffen. Aus diesem Teufelskreis mußt Du auch aussteigen und umdenken. Fang an wieder Positiv über die Welt zu denken. Schau Dir mal kleine Kinder an, wie oft die lachen, wie die mit Matsche spielen, bei Regen und Schnee stundenlang draussen sind. Wir haben als Kinder am Fenster gesessen und gezählt bis der Blitz kommt. Gewitter war ein aufregendes Erlebnis. Wie ein spannender Film. Du hast schon auf den nächsten Blitz und das nächste Krachen gewartet. Wir brauchten keinen Alkohol, wenns Gewitter gab.