Ich hatte früher in der Schulzeit einen Kumpel , dessen Mutter immer Selbstmorddrohungen ausgesprochen hatte. Bei ihr konnte es hinkommen, dass sie immer gerettet werden wollte. Denn sie hat wohl auch manchmal selber die Polizei alarmiert. Das letzte Mal ist es jedoch mißglückt, die Hilfe kam zu spät und sie starb. Ih weiß nicht , ob da Alkohol mit ihm Speil war.
Erschreckend fand ich allerdings dass sie Leiterin einer Kinderpsychatrie war. Jedenfalls hat sie ihren sohn, also meine damaligen Kumpel damit ganz schön psychisch fertig gemacht.
Bei meinem Vater kam es ohen Vorankündigung, er hatte eben Glück, dass er entdeckt wurde.
Ein anderer Junge von meiner schule hat sich uach ohne Vorankündigung umgebracht. Keienr hätte es gedacht. Da war gar kein Anzeichen. also kann die Theorie schon ewisermaßen stimmen. Zumindest diejenigen, die großes Theater drum machen wollen sich vielelicht nur in Szene stellen udn brauchen wohl auch den tatsächlichen Kick. springen dann ja tatsächlichauch ins wasser oder so.
Aber ich habe jetzt eher an die kleineren Andeutungen gedacht. Wenn jemand zum Beispiel in einem gespräch fallen läßt, dass er nciht mehr leben möchte, das Leben ihm keinen Spaß mehr macht . Also vielelicuht nicht mal direkt, das er sich umbringen will. Und wenn dann noch eine Sucht im Spiel ist, also gerade dann. Was tut man dann?
oder ist das eine depressive Phase?
Man kann natürlich demjenigen sagen, dass er sich dringend Hilfe holen soll. aber wo? Ein Psychotherapeut? Und meistens hört man doich aber, dass man da ewig warten muß. Hat derjenige dann überhaupt noch den willen,denn es klingt ja schon danach als ob er isch aufgegeben hat.
Ich glaube, was man nie vergessen darf ist, dass die Sucht ja eine Sucht ist. Viele sind da offensichtlich hineingeschlittert. Irgendwie aus Unwissenheit, Leichtsinnigkeit oder sonst wie. Ich denke keiner macht das freiwilllig. Und ich vermute auch, dass jeder, der so richtig tief in der Sucht steckt ja auch selber ziemlich leidet. Auch dann, wenn er es noch nciht schafft aufzuhören. Ich denke schon, dass der Leidensdruck in der Phase vor dem Tiefpunkt sehr sehr stark ist. Und wenn man diesem Druck nciht standhält und aber den Ausstieg durch Entzug auch noch nicht schafft sehen einige wohl darin eine weniger anstrengendere Alternative sich von der Sucht zu befreien. Mir ist gerade klar geworden, dass es in der Tat ja eine endgültige Lösung, die dann keine weitere Anstrengung und Auseinandersetung mehr bedarf. Es sit so erschreckend dass die Sucht einen Menschen so weit dahin treiben kann, dass er sein eigenes Leben nicht mehr erträgt, nicht mehr als lebenswert oder sinnlos sieht.
Gerade ist mir der Gedanke gekommen, dass sich da etwas auf der spirituellen Ebene änderen muß. Der Mensch muß seine Lebenssinn wiederfinden. Und vielleicht ist das auch genau das, was ein süchtiger Mensch verloren hat. Menschen, die verheiratet sind, Kinder haben, vielelicht ein Haus, einen Beruf, selbständig sind fangen an zu trinken und geraten in den sog der sucht. Vielleicht deswegen, weil man plötzlich bemerkt, dass ein Leben, dass man nur nach den gängigen gesellschaftlichen werten geplant hat einem plötzlich nicht mehr genügt. Aber da auszusteigen ist sicher auch nicht einfach. besonders, wenn viel Materielles dran hängt. Ein verheirateter Familienvater in guter beruflicher Stellung kann nicht so ohne weiteres einfach aus seienm Leben aussteigen.
Die Gesellschaft, das Umfeld würde ihn verurteilen. Aber mit dem Alkohol , oder anderen Suchtmitteln kann er zumindest geisitg aussteigen und verurteilt sich selbst.
Nicht aufzuhören kann alsoa uch bedeuten, dass der jenige auch ganricht wieder zurückkehren will in genau diese Rolle, die aber von ihm abverlangt wird. Die Partnerin träumt davon, dass er genau wieder derjenige ist, der er mal war, als sieihn kennen lernte. Damit wird derjenige dann eigentlich richtig unter Druck gesetzt wieder in diese Rolle zurück zu kehren. Und einfach und ohne Schuldgefühle kann jemand sich wohl auch kaum aus einem Leben herausmanövrieren, in das er isch einmal begeben hat.
Mein Vater zum beispiel hat sehr früh geheiratet. früh viele kinder bekommen. Schnell angefangen ein Haus zu bauen. alles verpflichtungen. Keine wirkliche Ausbildung. Auch meine Mutter hat ihre abgebrochen. Nichts war wohl wirklich geplant. aber man ha t ja nur ein leben und da hat man nicht jeden tag eine neue Chance udn kann nciht einfach alles wieder rückgängig machen. Dann immer dieser Zwiespalt entweder das beste draus zu machen oder ganz auszusteigen. Ich denke, dass das ganz schönen Druck erzeugt, den man vielleicht irgendwann nicht mehr aushält.
Das Wegsaufen der gefühle hat dann eine Linderung geschaffen, aber ebne keine Ausweg. Und der Selbstmordversuch war dann der Versuch endgültig aus diesem Leben auszusteigen. Was ihm vielleicht nicht so bewußt war ist, dass ich es wohl besser gefundne hätte, wenn er uns alle im Stich gelassen hätte und sich aus dem Staub gemacht hätte statt uns ein Leben lang zu quälen. Denn mit dem Alkohol wird das Leben ja von Tag zu Tag schlimmer.