Beiträge von Frozen Tears

    Der Alkoholiker schadet mir
    und frisst mich auf mit all seiner Gier.

    Das reimt sich - und bringt es noch dazu auf den Punkt.

    Wenn Du es nicht schaffst Dich abrupt zu trennen, dann mach es allmählich.

    begegne ihm nur noch in nüchternem Zustand. Wenn er betrunken ist geh oder er soll gehen. Sag es ihm auch.

    Und die andere zeit konzentrier dich auf dich, zieh dich zurück aus seienr Alkoholwelt. Du wirst sehen, er wird dann reagieren. Vielelicht erstmal ziemlich schlimm, so wie du es nciht willst. Denn wenn der alkoholiker merkt , dass er seienn Komplizen, den Co, seinen Hilfssheriff verliert, dann wird der erstmal grantig . Wenn da keienr mehr ist, der ihn auffängt, was für ihn macht, ihn wieder aus der sch***** ruasholt usw. dann klann er ganz schön böse werden. gern schafft sich der Alkoholiker auch Gründe und schuldige fürs trinken. Da wäre dann ja wieder einer. der Co ist weg, ein Bier muß her. Egal. Langsam wirst Du dann merken 'wofür' Du eigentlich gut warst. Und das wird er Dir auch zeigen.
    Wenn er Dich braucht - dann nüchtern. mach ihm das kalr. Wenn er Dich braucht, dann für die normalen Sachen in der beziehung und nciht um den Alkohol oder seine Unfähigkeiten im Alkohol zu unterstützen.
    Kann sein, dass er sich dann von Dir zurück zieht, weil Du nicht mehr nützlich bist für ihn. oder er reduziert die beziehung und gesellt sich zu anderen Cos und saufgenossen. du mußt wissen, dass die sucht ja immer heftiger wird. sie wird imemr mehr zeit udn Geld in Anspruch nehmen. Das kann ein langer Weg wrerden auf diese Art. besser wäre Du machst dich gelcih aus dem Staub. aber die andere Möglichkeit , dich zurück zu ziehen kann Dich zumindest vor dem gröbsten schützen. Und- blos kein geld investieren.

    Hi Acukus,
    zunächst mal solltest Du Deinen Thread in die Rubrik 'Erwachsene Kinder von Alkoholikern' verschieben lassen. Da gehört er hin. Zwar ist man dann ja auch coabhängig, aber es gibst da doch gewisse Unterschiede. Ein Partner wächst nicht damit auf. Ein Partner hat eine andere 'Liebesbeziehung', kann also ganz anders reagieren. Wir Kinder sind zudem noch suchtgeährdet, sei es durch vererbung , sie es dass man es uns vorgelebt hat. Wir Kinder sind unfreiwillig dieser Situation ausgesetzt-
    Viele Cos hatten eine schöne gesunde Kindheit und rutschen durch den trinkenden Partner in dieses co-Verhalten. Mag sein,d ass da auch schon vernanlagung da ist. Wir Kinder wachsen aber in der regel geich mit 2 Süchtigen auf.
    Wir haben als sehr wenig Chancen davon schonend davon zu kommen, nicht betroffen zu sein. Andererseits hab eich festgestellt, dass eine trennung mir einfacher fiel, als das was ich heir bei Coabhänggen lese und auch von meiner Mutter kenne. Irgendwann ist eh das bedürfnis nach einem eigenen Leben da. und ich bin sofort ausgezogen als es eben möglich war, mit 18. Bis dahin hab eich mich schon sehr abgegrenzt. ich habe mich nie verantwortlich gefühlt für das trinken meines Vaters. ich bin so aufgewachsen und habe es so hingenommen, als normal. Aber ich habe gelitten unter seinen Stimmungsschwankungen und Beschimpfungen. Als er seinen Höhepunkt erreicht hatte habe ich ihn auch regelrecht gehaßt. Ich kann auch sagen, das war nicht mehr mein vater. Das war nur noch ein Monster.
    Du hast für dich einen Weggefunden udn das sit gut.
    deine schwester udn Dein Vater müssen ihren eigenen Tiefpunkt erfahren und deine Mutter auch.
    Bei Dir hat es Klick gemacht und das ist auch gut so.
    Aber genau wie der Alkoholsüchtige begleitet uns unsere sucht auch ein leben lang. Das bedeutet, das wir imemr wachsam sein müssen. Ich hatte Jahre garnichts mehr damit zu tun gehabt. aber sobald ich auf einen betsimmten Typ mensch treffe muß ich aufpassen. Das muß nicht unbedingt ein Alkoholiker sein. dieses helfersyndrim, Aufopferung bis zum Umfallen kann auch von anderen scheinbar Hilfebedürftigen herausgefordert werden. Egozentrische Menschen können uns da genauso gefährlich werden. Auch beim alkoholiker ist es letztlich egozentrisches verhalten. Das bringt eine sucht automatisch mit sich, macht sie gewissermaßne ja aus. Es dreht sich dann nur noch um das Suchtmittel, egal welches. Das Umfeld wird total vernachlässigt. Lass Deine Mutetr einfach ihr Leben leben. Und sag Deienr schwester , dass Du ihr hilfst, wenn sie meint Hilfe zu brauchen. Beim Vater genauso. schenk ihnen ienfach entsprechende Bücher, damit sie isch mit dem thema selebr auseinandersetzen können. Das beste was Du machen kannst ist ihnne vorzuleben, dass es einen Ausstieg gibt. Lass Dich aber nicht mit Schuldgefühlen vollabern. Du kannst nichts dafür dass Deine Mutter trinkt. SIE hätte für Dich da sein sollen. Und nicht Du für sie. Wenn sie ihr Problem nicht einsehen will, dann mach mal Videos von ihr, wenn sie betrunken ist und zeig ihr das dann im nüchternen Zustand.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und ich hoffe, dass Du es schaffst Deine Schwester und Vater auch loszulassen in ihrer sucht.
    Denn den Punkt hast Du noch nicht ganz verstanden. Bei Deienr Mutter schon udn da fällt es Dir vielleicht einfacher, weil jemand der besoffen ist auch meist widerlich wird.
    bei den anderen ist es "Miteid". Aber Du mußt nich mit ihnen Leiden. Du darfst auch ohne Leid leben. Die beiden auch.
    Mein Vater ist übrigens seit langem trocken. Er mußte erst einen sehr harten Tiefpunkt erreichen. Da war ich schon icht mehr zuhause. meine Mutter und Schwester schon.Ich habe mir auch viel sorgen um meine kleinere schwester gemacht und sie rief mich oft an, bat um Hilfe. Wie tief der Tiefpunkt erst kommen muß möchte ich Dir von meinem Vater erst garnicht erzählen. ich fasse es nur mal so zusammen: Finanzieller Ruin der ganzen Familie, gesundheitlich an der harten Grenze zum Tod. schließlich hat sein Hausarzt ihm gesagt: Entweder ...oder... Er hat sich für eien Therapie entschieden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es erst so weit kommen mußte, damit die Therapie auch wirklich anschlug. Erzwungenes, Überredetes, ein aufhören für die Famlie oder sonstwas, trinkpausen usw bringen nichts.
    ich hätte es begrüßt, wenn meine mutter so stark gewesen wäre und uns gepackt hätte und gegangen wäre. aber sie war eben auch in ihrer sucht gefangen. unterschätze auch ncith die Coabhängigkeit.

    @ Hardcore.
    Ich denke, wenn ich gerne mit Menschen über ein Thema diskutieren möchte, welches mich beschäftigt, dann sollte ich selber darüber entscheiden und nicht du. Was Dir vielleicht unsinnig erscheinen mag, mag für mich Sinn haben und wertvoll sein. Ich denke, wir sollten hier keine persönlichen Diskussionen führen und Deine ironie kannst Du Dir daher sparen.
    Wie kommst Du auf halbseidenen Rückzug???
    Ich denke, DU solltest Dich aus diesem thread zurück ziehen, da Du es nicht für sinnvoll hälst darüber zu diskutieren. aber anderen kannst Du dies nicht verbieten.
    Mir scheints, als seist Du persönlich angegriffen, allein weil hier Leute über dieses thema diskutieren. Ich habe mir auch auf andere Internetseiten Informationen geholt udn festgestellt, dass es da durchaus berührungspunkte gibt zwischen Suizid und Drogenmißbrauch. Ebenfalls habe ich dort gelesen, dass es mögliche Zeichen vor dem Selbstmord gibt. gerne kann ich Dir mal den Link dazu schicken.
    Aber ich denke, ich schicke ihn lieber denjenigen, die es auch interessiert.
    Statt über die Sache an sich zu diskutieren zitierst Du hier meine Äußerung, dass ich unter sonstiges schreibe.
    Wenn Du genau hinschaust, dann sind da einige Theman , die die Alkoholsucht am Rande berühren. So wie Frage anch Alkoholgehalt im Essen oder medikamente, Umgang mit Gefühlen, Formen von therapien etc.
    Genau genommen kannst Du dann jedem schreiben, dass es hier nicht her gehört.
    Wie dem auch sei, ich vermute, dass Du Dich so sehr auf den schlips getreten fühlst, da Du in Deinem Leben so eine krasse Erfahrung machen mußtest.
    Der eine oder andere hat aber vielleicht wie ich Situationen erlebt, wo es vorher Phasen gab, wo vorher Andeutungen gemacht wurden, wo es ein auffälliges Verhalten gab bevor der suizidverusch stattfand.
    Man kann sicher nicht verallgemeinern. Aber man kann, wenn man von schilderungen der anderen erfährt wacher, sensibler werden.
    Selbstmordkandidaten begegnet man nicht jeden tag und doch geht es vielelicht einigen wie mir, die im Laufe ihres Lebens desöfteren auf solche situationen gestoßen sind. Auch Unfällen passieren nciht täglich und man lernt nen 1te Hilfekurs.
    Ich möchte mich schon dafür sensibilisieren und bin dankbar für jeden Eintrag, der mich in dieser Richtung weiterbringt.

    Das ist jetzt so die Frage, ob dieser Narzissmus schon vorher da war. Aber wenn Du es so empfindest. Auf jeden Fall scheint mir, dass der Alkohol den Menschen zum Narzisten macht. Ob das dann nachher wieder weggeht? Keine Ahnung.
    Meinen Vater habe ich beispielsweise nie als Narzisten empfunden, eher konnte ich beobachten wie der Alkohol ihn immer mehr in eine strudel gezoegen hat. natürlich drehte sich da auch zunehmendst alles nur noch um den Alkohol. Alles ging bei drauf.
    Er tat auch viele unschöne Dinge als er betrunken war, die man gleichstellen könnte mit einem Narzisten. Doch im nüchternen Zustand war er anders. Klar, dass er auf uns nicht mehr rücksicht genommen hat, garnicht wahrgenommen hat wie wir uns dabei fühlen.
    Ganz früher hat meine Vater sehr viel getan, auch für uns Kinder. Er war sicher dieser leibenswerte Typ Mann, den hier alle scheinabr geheiratet haben. haha.
    Ich vermute fast, dass er sogar viel mehr getan hat als er verkraften konnte, hat sich jede menge aufgehalst.
    Mit dem Alkohol ist er dann sicher in eine andere welt abgedriftet, wo er sich mal so richtig austoben konnte und wie man so schön sagt " die Sau rauslassen" konnte.
    Na, und wie die aussah wissen ja auch alle hier.

    @Hardcore,
    tut mir leid für iDich, was mit Deinem bruder passiert ist udn nun verstehe ich, dass DICH das Ganze natürlich noch mehr aufwühlt.
    Aber geanu, weil solche Dinge unvorhergesehen passieren denke ich, dass wir darüber diskutieren müssen. Wir, die Angehörigen sind natürlich die ersten, die etwas bemerken könnten, wenn e s was zu bemerken gibt, weil wir ihnen am nächsten stehen. Und wennman schon weiß, dass man eine Person in der Umgebung hat, die nciht nur Alkoholabhängig sondern auch selbstmordgefährdet ist kann man ja seine Lauscher vielleicht etwas größer aufmachen. Das bedeutet ja nciht, dass man sich die Krankheit des anderen zu seiner eigenen machen muß. So weit muß es ja nicht gehen. Man kann auch eine Personen nicht 24 h bewachen. Aber genau wie man sich heir im Forum austauscht über die Alkoholabhängigkeit und da gibts ja auch Anzeichen, ne Werdegangsliste usw. könnte es ja auch Anzeichen von Selbstmord geben. Und wenn es die gibt, dann würde ich hier an dieser Stelle gerne davon erfahren. Dafür müßte ich nciht mal Erfahrung vorweisen, denke ich.
    Du selbst klingst etwas verbittert und wirfst mit harten Sachen um Dich. Es ist ja nichts schlimmes sich mal Gedanken zu machen und darüber auszutauschen. Selbst wenn dabei im Endeffekt herauskäme, dass man da überhaupt nichts machen kann, so wie Du es behauptest.
    Aber in Deinem Falle war es dann wohl sicher so. Aber das kann man ja vielleicht auch nicht verallgemeinern.

    Generell kann man sicher nicht sagen, dass man als Angehöriger nichts machen kann. Es kommt ja auch darauf an, ob derjenige sich irgendjemanden offenbart , anvertraut, etwas andeutet oder nicht.
    Natürlich kann keiner von uns Gedanken lesen. Und wenn jemand so hemlich still und leide palnt diesen Planeten zu verlassen ist natürlich klar, dass man da nichts tun kann.
    Ich dachte schon bei meiner Frage daran, ob man was amchen kann, wenn es Anzeichen gibt, wenn eine Person etwas geäußert hat.
    Mir ist klar, dass ich keine schuld an sowas trage.
    Mir ist jetzt aber aufgefallen, dass ich doch relativ häufig in meinem engeren Bekanntenkreis einem Selbstmordkandidaten begegnet bin.
    Da waren alle varianten verteten, wie ich ja schon beschrieben habe. Angedeuteter, versuchter und auch gelungener Selbstmord.
    Es scheint mir halt, dass Selbstmord unter Einfluss von Alkohol doch relativ oft vorkommt. Mich wundert es auch nicht, denn wie hier schon geschrieben wurde ist das exzessive Trinken ja in der Tat ohnehin schon ein Selbstmord auf Raten, die langsamere Variante.
    Ich denke allerdings nicht, dass der Alkoholabhängige sich dessen bewußt ist, wenn er sich das Glas zum Minde führt, ebensowenig, wie der Raucher trotz Aufdruck auf der Schachtel.
    Vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen Hinweis, bevor jemand Selbstmord begeht und man hat nur nicht die Signale bemerkt.
    Auch wenn jemand damit nur Aufmerksamkeit erzeugen will wie im beispiel der Mutter meines Kumpels. Im Endeffekt ist sie ja gestorben.
    Natürlich kann man dann in der Situation die Polizei rufen.
    Aber wenn sowas öfter vorkommt müßte doch schon eine nadere Stelle dafür zuständig sein, die sich der Person annimmt.
    In der krisensituation denkt derjenige ja sicher nicht daran sich professionelle Hilfe zu suchen. Und wie ich hier lese dauert es ja sogar Monate bis zb eine Psychotherapie bewilligt ist.
    Also, ich wüßte jetzt selber nicht, an wen ich mich wenden sollte, wäre ich mal in solch einer Situation.
    Jedenfalls würde ich die Personen jetzt schon ernst nehmen wollen, wenn sie sowas andeuten und nicht einfach denken: Lass die mal, die will nur Aufmerksamkeit. Nur eben wüßte ich nicht, was zu tun ist.

    Also meint ihr, dass noch vor dem eintreten der alkoholabhängigkeit eine Selbstsucht vorhanden ist und diese dann mit Hilfe des Alkoholkonsums unterstützt wird , also indem man sich dann mit Alk stark fühlt. Und dann tritt die Alkoholabhängigkeit später durch die gewöhnung ein? Oder hab ich das jetzt wieder falsch verstanden?
    Und attraktiv ist er dann zu anfang, weil er so stark erscheint, und man sieht noch nciht, dass das nur ne Maske ist. So etwa?

    Das war jetzt wenig hilfreich, Mr hardcore.
    Mit anderen Worten also: wegschauen?
    wie aknsnt du heir von eigenen erfahrungen sprechen? ich denke, in diesem Forum wird sich kein einziger finden, der erfahrung mit selbstmord aht, das liegt wohl auf der Hand. also aknn die eigen erfahrung nur die in der familie sein oder im bekanntenkreis wie bei mir. worin besteht da deien erfahrung, dass du dich dazu äußerst? Also, prinzip in diesem thread ist es doch schon aus gewisser eigenrfahrung heruas u schreiben.
    mein problem hast du nciht richitg erkannt. es stellt sich für mich die frage, wie und ob man helfen kann, wenn jemand selbstmordgefährdet ist. später hat man dann keine zeit mehr darüber nachzudenken. daher ist es schon eine sache über die man heir mal diskutieren sollte, denn sicher werden heir viele angehörige davon betroffen sein. die sucht ist die eine sache. da kann man nichts amchen.
    Mir scheint, dass du noch niemals in der situation warst.stell dir vor, du hast ein kin dund es sagt, dass es nciht mehr leben möchtest. seien entscheidung, ab und hopp in die kiste?
    Mir geht es nicht darum , dass ich jetzt durch den selbstmordversuch meiens vaters traumatisiert bin oder so.
    es berührt mich ebneso wie es viele andere berührt hat. aber auch nicht in dem maße dass es mich krank macht und ich nur noch selbstmordkandidaten um mich sehe.
    deine antwort ist so eine unüberlegte pauschalantwort. mach die krankheit der anderen nicht zu deiner und mach ne therapie. solche äußerungen kannst du hier in jeden thread schreiben. Lies erstmal richitg worum es hier geht.
    ich schreibe hier unter: sonstiges!!!
    Und was ich aus meinem leben geschrieben ahbe sind beispiele und überlegungen, die zur diskussion anregen sollen mit denen, die sich damit schpnmal auseinandergesetzt haben und es wollen.

    Hier ein thread von Paddy,der eigentlich auch schon alles durchleuchtet. https://beispiel.rocks/beispiel.rocks…pic22160-0.html.
    Im Grunde die gleiche fragestellung, nur anders formuliert. Auch sie fragt sich anch dem warum, und stellt diese vorgehaltene Liebe in Frage. Das finde ich recht gut. je öfter ich solche art von threads lese, desto klarer wird mir, dass es mit Liebe garncihts zu tun hat. Und ich fühle so ein inneren Knoten, wenn sich jemand heir wieder neu anmeldet und schreibt: ...aber ich liebe diesen mann doch so sher udn er soll wieder so werden wie er mal war. Dann stlelt sich heruas, dass die schon 10 Jahre verheiratet sind . Wer ist nach 10 Jahren wieder der gleiche mensch, der er vorher war? auch ohne Suchtmittel ist das nciht möglich. Auch viele ältere menschen würden egrne mal wieder 10 jahre jünger sein. Aber die wissen, dass das auch nciht dann eintritt, wenn man Nächtelang über die Falten weint oder den ganzen Tag rumjammernd vor dem Spiegel steht.
    Erstmal muß man das doch begreifen, dass man im Hier und jetzt udn allenfalls noch morgen lebt.
    Das Hier und Jetzt ist in der Regel für alle, die sich heir anmelden erstmal Sch****.
    So, und das einzusehen ist erstmal der erste Schritt.
    Und dann der Tiefpunkt. nämlich zu sehen wie tief man schon in der Sch**** steckt. Und zwar selber. auch muß man mal betrachten , wie sehr man vom Partner mitgerissen wird. Wenn man sich dessen bewußt wird, dass man viele Dinge nur tut , eben weil man sich auf das verhalten des Partners einstellt- als beispiel: ich sage meine meinung nciht mehr, damit er keinen Wutausbruch kriegt- dann wird es Zeit. Wie beim Alkoholiker auch muß beim Coabhängigen in gewisser leidensdruck da sein. Allein sich heir angemeldet zu ahben bedeutet ja nciht, dass man schon am ende ist. Vielelicht am Anfang vom Ende, wenn man nichts für sich tut. Ich weiß auch nicht, ob sich nur abzugrenzen schon reicht,oder auch diese tollen ratschläge: Tu mal was schönes für dich, ne schöne Massage, ein schönes Bad.
    Martha hat es gut ausgedrückt. Das reicht nicht. Das ist ein schritt, eine möglichkeit überhaupt wieder Kraft zu schöpfen, um etwas zu ändern. Acuh ein Alkoholiker bringt es nix, wenn er mal nen Tag aussetzt oder Wein statt Schnaps trinkt. Die Leber hat mal nen Moment Pause und gut.
    Ich glaube, dass die ursachen sooo tief sitzen, dass es echte harte Arbeit ist sein gesundes ICH wieder herzustellen.
    Denn auch , wenn der Partner trocken wird, oder man sich trennt- man ist immer noch selbst die Person mit ihren coabhängigen veranlagungen. Und wenn man nichts dagegen tut, es nicht einmal erkennt, dann wird man es auch bleiben.

    Liebe Sinnesrausch,
    herrlicher nick übrigens,
    was Du jetzt ergänzend geschrieben hast kann ich nachvollziehen.
    Aber Du schreibst ja auch, dass die Süchtigen süchtig nach sich selbst sind. Das macht jetzt erstmal keinen Sinn für mich. Und inwiefern ist jemand anfänglich attraktiv, wenn de r süchtig nach sich selbst ist?
    Dass sie so gewissermaßen Egozentrisch werden bringt die Sucht ja mit sich. aber ist es wirklich das Ego, das Ich auf dass sich der süchtige bezieht. Ich denke , es ist ganz klar das Suchtmittel. Da hat dann auch keine andere Person Platz. Nicht einmal der Süchtige selber, denn der verkommt ja dabei. So gesehen ist er wiederum überhaupt nciht Egozentrisch. Obwohl es sich für außenstehende bestiimt ähnlich anfühlt. Es ist ja gerade nur der Anschein, der in den Suchtmitteln steckt, dass man etwas für sich tut. Das gegenteil ist ja der Fall.
    Aber da es hier in diesem thread ja um die Liebe geht, die uns zusammenhält muß man an dieser Stelle ja auch fragen, warum der Coabhängige festklammert an einem Egozentriker bzw scheinbarem Egozentriker.
    Denn dass zunehmend immer weniger für den Partner und die Familie über bleibt ist auf jeden Fall klar.
    Doch wie anfangs schon festgestellt wurde hat das Ganze nur noch wenig, wenn überhaupt, mit Liebe zu tun.
    Mehr und mehr entpuppt sich für mich eine Beziehung zwischen Süchtigem und Coabhängigen als eine art Rollenspiel, wo jeder versucht eine gewisse Aufgabe zu erfüllen. Ein spiel, wo keiner der verlierer sein möchte, es aber scheinbar nur verlierer gibt.

    Ich hatte früher in der Schulzeit einen Kumpel , dessen Mutter immer Selbstmorddrohungen ausgesprochen hatte. Bei ihr konnte es hinkommen, dass sie immer gerettet werden wollte. Denn sie hat wohl auch manchmal selber die Polizei alarmiert. Das letzte Mal ist es jedoch mißglückt, die Hilfe kam zu spät und sie starb. Ih weiß nicht , ob da Alkohol mit ihm Speil war.
    Erschreckend fand ich allerdings dass sie Leiterin einer Kinderpsychatrie war. Jedenfalls hat sie ihren sohn, also meine damaligen Kumpel damit ganz schön psychisch fertig gemacht.
    Bei meinem Vater kam es ohen Vorankündigung, er hatte eben Glück, dass er entdeckt wurde.
    Ein anderer Junge von meiner schule hat sich uach ohne Vorankündigung umgebracht. Keienr hätte es gedacht. Da war gar kein Anzeichen. also kann die Theorie schon ewisermaßen stimmen. Zumindest diejenigen, die großes Theater drum machen wollen sich vielelicht nur in Szene stellen udn brauchen wohl auch den tatsächlichen Kick. springen dann ja tatsächlichauch ins wasser oder so.

    Aber ich habe jetzt eher an die kleineren Andeutungen gedacht. Wenn jemand zum Beispiel in einem gespräch fallen läßt, dass er nciht mehr leben möchte, das Leben ihm keinen Spaß mehr macht . Also vielelicuht nicht mal direkt, das er sich umbringen will. Und wenn dann noch eine Sucht im Spiel ist, also gerade dann. Was tut man dann?
    oder ist das eine depressive Phase?
    Man kann natürlich demjenigen sagen, dass er sich dringend Hilfe holen soll. aber wo? Ein Psychotherapeut? Und meistens hört man doich aber, dass man da ewig warten muß. Hat derjenige dann überhaupt noch den willen,denn es klingt ja schon danach als ob er isch aufgegeben hat.
    Ich glaube, was man nie vergessen darf ist, dass die Sucht ja eine Sucht ist. Viele sind da offensichtlich hineingeschlittert. Irgendwie aus Unwissenheit, Leichtsinnigkeit oder sonst wie. Ich denke keiner macht das freiwilllig. Und ich vermute auch, dass jeder, der so richtig tief in der Sucht steckt ja auch selber ziemlich leidet. Auch dann, wenn er es noch nciht schafft aufzuhören. Ich denke schon, dass der Leidensdruck in der Phase vor dem Tiefpunkt sehr sehr stark ist. Und wenn man diesem Druck nciht standhält und aber den Ausstieg durch Entzug auch noch nicht schafft sehen einige wohl darin eine weniger anstrengendere Alternative sich von der Sucht zu befreien. Mir ist gerade klar geworden, dass es in der Tat ja eine endgültige Lösung, die dann keine weitere Anstrengung und Auseinandersetung mehr bedarf. Es sit so erschreckend dass die Sucht einen Menschen so weit dahin treiben kann, dass er sein eigenes Leben nicht mehr erträgt, nicht mehr als lebenswert oder sinnlos sieht.
    Gerade ist mir der Gedanke gekommen, dass sich da etwas auf der spirituellen Ebene änderen muß. Der Mensch muß seine Lebenssinn wiederfinden. Und vielleicht ist das auch genau das, was ein süchtiger Mensch verloren hat. Menschen, die verheiratet sind, Kinder haben, vielelicht ein Haus, einen Beruf, selbständig sind fangen an zu trinken und geraten in den sog der sucht. Vielleicht deswegen, weil man plötzlich bemerkt, dass ein Leben, dass man nur nach den gängigen gesellschaftlichen werten geplant hat einem plötzlich nicht mehr genügt. Aber da auszusteigen ist sicher auch nicht einfach. besonders, wenn viel Materielles dran hängt. Ein verheirateter Familienvater in guter beruflicher Stellung kann nicht so ohne weiteres einfach aus seienm Leben aussteigen.
    Die Gesellschaft, das Umfeld würde ihn verurteilen. Aber mit dem Alkohol , oder anderen Suchtmitteln kann er zumindest geisitg aussteigen und verurteilt sich selbst.
    Nicht aufzuhören kann alsoa uch bedeuten, dass der jenige auch ganricht wieder zurückkehren will in genau diese Rolle, die aber von ihm abverlangt wird. Die Partnerin träumt davon, dass er genau wieder derjenige ist, der er mal war, als sieihn kennen lernte. Damit wird derjenige dann eigentlich richtig unter Druck gesetzt wieder in diese Rolle zurück zu kehren. Und einfach und ohne Schuldgefühle kann jemand sich wohl auch kaum aus einem Leben herausmanövrieren, in das er isch einmal begeben hat.
    Mein Vater zum beispiel hat sehr früh geheiratet. früh viele kinder bekommen. Schnell angefangen ein Haus zu bauen. alles verpflichtungen. Keine wirkliche Ausbildung. Auch meine Mutter hat ihre abgebrochen. Nichts war wohl wirklich geplant. aber man ha t ja nur ein leben und da hat man nicht jeden tag eine neue Chance udn kann nciht einfach alles wieder rückgängig machen. Dann immer dieser Zwiespalt entweder das beste draus zu machen oder ganz auszusteigen. Ich denke, dass das ganz schönen Druck erzeugt, den man vielleicht irgendwann nicht mehr aushält.
    Das Wegsaufen der gefühle hat dann eine Linderung geschaffen, aber ebne keine Ausweg. Und der Selbstmordversuch war dann der Versuch endgültig aus diesem Leben auszusteigen. Was ihm vielleicht nicht so bewußt war ist, dass ich es wohl besser gefundne hätte, wenn er uns alle im Stich gelassen hätte und sich aus dem Staub gemacht hätte statt uns ein Leben lang zu quälen. Denn mit dem Alkohol wird das Leben ja von Tag zu Tag schlimmer.

    Rosa Li
    Du solltest mit deinem Thema deienn eigenen Thread aufmachen, denn hier geht es ja eigentlich um was ganz anderes. Du schreibst hier mitten in einem thread irgendwas, worüber Du dir Gedanken machst. Männer und Frauenrollen ist ja ein ganz anderes thema. außerdem sind es ja genauso die frauen, die die Alkoholabhängigkeit haben und die Männer die Coabhängigen. Ich sehe da jetzt keinen Zusammenhang.

    Der Thread von traurige Maus im Coabhängigenbereich hat mich doch sehr berührt und nachdenklich gemacht. Der Mann von traurige Maus hat seine suchtdruck mit dem freiwilligen Tod beendet.
    Plötzlich mußte ich daran denken, dass auch mein vater, als ich Kind war einen selbstmordversuch startete.Er wurde noch in letzter Minute gerettet, War aber schon ohnmächtig. Er hatte sich in einem vollgeräucheten Zimmer eingeschlossen.
    Auch in anderen threads habe ich schon oft von Selbstmordäußerungen ( des Patners) gelesen. manchmal wird dann gesagt, dass man sowas nicht ernst nehmen sollte. Auch ich habe schon so gedacht. aber nach genauem Überlegen denke ich doch anders. Auch in meinem bekanntenkreis weiß ich von zwei versuchten Selbstmordversuchen von Süchtigen, die es vorher angekündigt hatten. Gut, man trägt ja keine schuld daran. aber was kann man tun, wenn man in seinem Bekannten oder Angehörigenkries solche Andeutungen hört? Kann/ soll man überhaupt etwas tun?
    Was ist Eure Meinung/ Erfahrung dazu?

    Liebe traurige Maus,
    auch ich bin sehr berührt von deinem/ Eurem schicksal und wünsche Dir mein herzlichstes Beileid.
    Aber glaube mir eins. Deine eigene Coabhängigkeit ist damit nicht beendet. Vielleicht hast Du Dich hier angemeldet, damit Du ihm helfen konntest. Und nun siehst Du - Du konntest es nicht. Nichts zeigt dies klarer wie hilflos wir eigentlich sind als Partner und Angehörige.
    Er hat Dich allein gelassen. Vielelicht suchst Du jetzt nach irgendwelchen Schuldigen, fragst Dich, ob Du nciht mehr für ihn hättest tun sollen / können. War es nun ein Fehler von den Kassen / Krankenhäusern?
    Nein, es ist so gekommen wie es kommen mußte. Und jeden hier erwischt es auf seine Art und Weise, wenn er es nicht schafft etwas dagegen zu unternehmen. Mein Vater stand auch kurz davor. auch er hatte versucht sich das Leben zu nehmen. Das mußte ich als Kind alles miterleben. er wurde gerettet und es folgten noch weitere bittere 6/ 7 Jahre des Trinkens.
    Es wurde immer schlimmer. Wie sehr er doch an seinem Leben hing zeigte sich, als sein Arzt ihm nur noch wenige Tage prophezeite.
    Er schaffte es und wurde trocken. Kaum einer glaubte mehr daran.
    Mein Vater hat es geschafft. Aber wer hat sich um mein schicksal gekümmert. Meine ganze Kindheit und Jugend ist dabei drauf gegangen.
    Die meiner Geschwister noch dazu. Opfer wurde letzten Endes meine schwester, die im Alter von 36 Jahren in Folge einer Suchterkrankung starb. Auch sie hinterließ zwei Kinder. So nimmt die Suchterkrankung ihren Lauf durch die Generationen.
    warum ich Dir dies alles schreibe ist, damit Du siehst, dass DU das Opfer bsit. Du hast gelitten, leidest noch. Du sollst nun aus dieser bösen Erfahrung sehen, dass Du weiter an Dir arbeitest , damit Dir so etwas nicht noch einmal passiert.
    Mit der Sucht zu leben ist auch kein schönes Leben. Ich denke, das weiß jeder Süchtige. Nicht jeder ist so stark, dass er den Kampf gegen den Alkohol oder andere Suchtmittel schafft. Dein Mann wollte nicht mehr mit dieser Sucht leben. Das zeigt auch, wie furchtbar es auch für den Süchtigen ist. Und er hat es auf seine weise gelöst und sich davon befreit.
    Es ist furchtbar traurig, dass er den anderen Weg nicht geschafft hat.
    MIT der Sucht zu leben , trocken weiter zu leben, da gehört eine ganze Menge dazu.
    Ich denke gerade an Dich, in welchem Gefühlswirrwarr Du Dich jetzt befindest. Ich hoffe Du findest nun die Kraft und auch die Ruhe für Dich in Deinem Leben. Hier heißt es immer : In Liebe loslassen, freiwillig. Bei Dir ist es nun einfach geschehen und das ist das einziege , was Dir nun noch zu tun bleibt: In Liebe loslassen.
    ich wünsche Dir noch alles Gute für deine Zukunft und hoffe, dass wir Dich heir noch weiterhin antreffen.

    Ich muß nochmal hinzufügen, dass ich ja Kind eines Alkoholikers bin und so emotional in eienr anderen Rolle war. Ich habe natürlich auch meinen Vater geliebt. Aber ich war nei in dieser Rolle der Unselbständigkeit und emotionalen Abhängigkeit wie meine Mutter. Da hatte ich sogar noch ne ganz gesunde Kindliche Einschätzung, die mir gesagt hat: Hier ist was nciht in Ordnung. Meine Mutter soll weglaufen, weit weglaufen mit uns Kindern. So war meine Vorstellung. Und mein Vater war mir in diesem Moment völlig egal. Ich hatte selten Mitleid mit ihm. Es war eher Verachtung, manchmal auch Hass.

    Hallo Susanni,
    wie ich es verstanden habe hat Paady ja diesen Thread genau aus diesem grunde eröffnet. eben, weil man es überall immer wieder liest wie sehr Coabhängige ihre trinkenden Partner so vergöttern, so lieben etc.
    Das sit ja genau was hier hinterfragt wird, ob es wirklich Liebe ist. Und ich habe jetzt auch verstanden, dass es dabei um was ganz anderes geht. Dass wir sos trukturiert sind, dass wir dies ganze Aufregung rund um den Partner als Leid aber auch als Rausch empfinden. Ich sage jetz mal ganz bewußt Rausch, um klar zu machen, dass es sich ja bei uns auch um eine Sucht dreht. Der Alkoholiker trinkt, genießt seinen Rasuch und lande danna uch wieder auf dem Boden der tatsachen udn das Leid geht weiter,wird noch schlimmer.

    Das ist wohl prinzipiell die Struktur eine jeden Sucht. Eine 'Sinnestäuschung'.

    WIR sind auch süchtig. Es gibt hier eine prima Liste für Coabhängige. aber was Paddy heir anspricht geht noch tiefer. Es erklärt vieles noch mehr. Nämlich auch unseren Rauschzustand. Auch wir haben ja etwas, was uns nciht losläßt und in der Sucht festhält. Nicht weniger als bei einem Alkoholiker. Unsere Gefühle sind so sehr an einen Partner gebunden, auf eine ungesunde Art udn wir erklären das als Liebe. Ein gesunder Mensch kann ncihts schönes an eienr kaputten beziehung entdecken oder gar nachempfinden.
    Ein gesunder mensch würde sich uachnciht täglich Literweise nervengift in die Birne kippen, mal ganz krass ausgedrückt.
    Was mir heir ganz klar geworden ist, ist, dass wir Cos in diese schlaufe geraten, weil unsere gefühle, unser Verständnis von Liebe völlig falsch entwicklet ist.
    Was andere als vollkommen nervig und abartig, ekelig empfinden- was andere Leute nie mitmachen würden an Demütigungen etc. Wir nehmen es hin. Wir empfinden sogar etwas angenehmes dabei, um jetzt mal nciht das wort Liebe zu benutzen. Wir warten förmlich uaf die kleinen Momente, die wieder ok sind. So wie eine keline Belohung, weil wir ja so viel Leid ertragen haben. Zuckerbrot und peitsche nennen es die anderen. Normalen Menschen ist dieser Zusatnd zu nervig, zu dumm und sie würden sagen: Wie kann die das nur 'aushalten', warum macht die das nur mit. Ich würde mich sofort trennen. Auf sowas hätte ich keine 'Lust'. Aber uns bereitet es wohl irgendwie doch Lust. Wenn vielelicht auch unbewußt geniessen wir dieses andere Leben, dieses Abenteuerliche, diese Heruasforderung. Es sit auch ein Machtgefühle, wenn man es geschafft hätte, die Sucht des Partners zu besiegen. Dann könnte man sich so herrlich feiern als Heldin gegen den Alkoholismus. Dann hätte man es im Griff. Eine Garantie ewig geliebt zu werden????
    Irgendwie steckt eben auch hinter unserer Sucht eine Lust und eine Sinnestäuschung. Ein gefühl, dass dem Verliebtsein in seienr Struktur womöglich ähnelt. Herzklopfen, Aufregung, Sehnsucht, kurze Momente des Glücks. So als ob man den Partner nur alle drei Wochen trifft.
    Sogar reden sich ja viele ein, dass sie auch noch die auserwählte sind , um den Partner aus dieser Misere zu retten. Ein gesunder Mensch würde solch ein Paar womöglich belächeln. Eine Süchtige will einen süchtigen retten. Welch eine klägliche Fehleinschätzung.

    Ich finde diesen beitrag und die daraus folgenden Threads auch einfach nur fabelhaft und jeder heir sollte den Beitrag am besten als erstes lesen. Besser kann man die Coabhängigkeit doch nicht entlarven, meine ich.

    Es spielt sich doch wirklich alles unter dem 'Deckmantel Liebe' ab. Man könnte auch sagen, eine falsch verstandene oder falsch definierte Liebe.
    Als kind, die in solch einer Beziehung / Familie groß wurde will ich noch mehr darüberhinaus hinzufügen. Nämlich die Folgen der nächsten Generation, wenn man in solch einer Beziehung ausharrt.

    Ich hatte es irgendwo in einem anderen Thread schonmal beschrieben.
    Als Kind in eienr solchen Konstellation wird Dir etwas vollkommen falsches regelrecht vorgelebt. Dennoch spürst Du doch als Kind, dass irgendwas nciht stimmt.
    Du siehst, dass die Mutter unglücklich ist und leidet. Als Kind weißt Du , dass DAS nicht Liebe ist und auch dass DAS nicht Glück bedeutet. So möchtest Du niemals leben und So wie Deine Mutter möchtest Du niemals werden. Du versuchst Dir Dein Schneckenhaus zu bauen udn ziehst dich zurück.
    Das ist die eine Seite, die Dich vielelicht vor Coabhängigkeit bewahrt.
    Dann ist da aber auch die andere Seite.
    Du bist aufgewachsen mit dem Alkohol. Dem Geruch, dem ständigen Streit, dem leid, den Verlsuten, der Gewalt. Du bist immer toleranter geworden. Du hast Dich dran gewöhnt. Reine Überlebensstrategie.
    Noch schlimmer. Das ist Dein Gefühl von 'Zuhause', welches Dir ein Deinem Leben vermittelt wurde.

    Nun strebst Du nach was besserem, willst so niemals mehr leben. Aber wenn Du in solch eine Atmosphäre kommst, soclhe Menschen kennenlernst fühlst DU DIch sogar heimisch, angezogen, verstanden - zuhause.
    Das gesunde, was Du DIr insgeheim wünscht ist beängstigend und fremd. Du fühlst Dich fehl m Platz, ausgeschlossen. Eine gesunde Beziehung ist langweilig. Keine Action, keine Ups and Downs. So wie es beschreiben wurde. Du wirst irgendwie zu einer gespaltenen Persönlcihkeit und dieses Gefühl von 'Zuhause' ist leider das bekannte, was Dich irgnedwie beherrscht . Das Gesunde mußt Du Dir regelrecht in Deinem leben 'erarbeiten'.

    Das sind also die Folgen der 'falschen und falsch vorgelebten' Liebe.

    Je eher man aus diesem Traum, dieser Illusion erwacht, dest mehr Chancen hat man für sich und eben auch für seine Kinder ein normales, gesundes, glückliches leben zu führen.

    Aber diese Illusion muß man erstmal erkennen udn erkennen wollen. Und dafür ist dieser Thread genial.

    Vielen Dank, liebe Paddy
    Vielen Dank auch Euch anderen wirklich mal ganz ehrlich und offen an diesem Thema zu arbeiten.

    Ich finde, es hört sich jetzt ein bißchen hart an, was in den letzen Threads geschrieben wurde. Und Du, Beluna solltest ja auch nicht entmutigt werden.
    Im Vergleich zu naderen muß man doch sagen, dass der Partner ja schon seine Sucht eingesehen hat und dran arbeitet. Das ist ja ehrlich hier bei den meisten Coabhängigen-Threads nicht einmal der Fall.
    Doch Tatsache ist, dass Du eben Deinem Partner diesen Druck, diesen Schmerz, diese Verantwortung nicht abnehmen sollst, nein, sogar nciht darfst. Denn genau DAS ist der Erfolg zum Trockenbleiben, dass ER es selbst und gnaz allein in die HAnd nimmt.

    Daher stimmt es natürlich, dass Du Dich noch nicht besonders mit dem THema auskennst. Soll also nicht heir als Kritik , sondern eher als Anregung rüberkommen. Lies weiter und nimm an, und nimm ernst , was die vielen leute hier schreiben und durchmachen.
    Diese Fahrt macht ja fast jeder mit: Du meldest Dich an , weil Du helfen willst und erfährst dass gneau dieses HELFEN das falsche ist.
    Keiner kann das wissen, wenn er sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat.

    Ob Du Dich hier angemeldet hast, weil DU es bist die leidest kannst nur Du selber wissen. Aber eigentlich solltest DU unter seiner Trockenheitsarbeit nicht leiden. Selbst dann, wenn er wieder rückfällig wird ist es SEIN Problem. Dann könnte es aber auch nach und nach zu DEINEM werden. Es sit also gut, wenn Du dieses Forum weiterhin nutzt, um Dich über die Besonderheit dieser Krankheit informierst. Jeder Partner möchte natürlcih sienem schwer kranken Partner helfen. Avber eben das sit die Besonderheit an dieser und auch anderen SUCHTERKRANKUNGEN - da ist Hilfe sogar schädlich.
    Stell Dir vor, dass ein großer Teil dieser Krankheit darin besteht, DASS ein Mensch sich selbst nicht im Griff hat.
    Dann hilfst Du ihm eben nciht, wenn Du ihm was abnimmst.
    Wilslt Du Dich neben ihn stellen und sagen: Sieh zu dass Du selbständig wirst. Auch das bringt nichts. Da muß er eben selber hinterkommen.

    Du kannst eben nur was für Dich tun. Du kansnt Dich informieren über die Eigenarten udn Folgen der Karnkheit. Udn Du kannst dann für Dich überlegen, ob Du bereit bist mit solch einem Menschen eien beziehung einzugehen. Das hast Du ja beriets. Aber ich denke dabei auch an weitere Lebenspalnung. Ehe, Kinder, Verbindlcihkeiten. Denn ein Rückfall ist nie vorhersehbar. Und sollte er es eben nciht im Griff bekommen wirst Du mit Sicherheit und auch die Kinder leiden. Ich dneke, dafür kann DIr dann jeder hier garantieren. Wenn Dir schon bewußt ist, was da auf Dich zukommen kann , dann kannst DU DIch zumindest absichern. Eigene Interessen bewahren, eigenes Geld, eigener Beruf. unabhängig bleiben udn die Möglichkeit bewahren, dass Du jederzeit ohne große Probleme gehen kannst. Mit Kindern und gemeinsamen Haus oft nicht ganz einfach. Ich will Dir jetzt nicht Angst machen, sondern nur auf etwas aufmekrsam machen. Und diese große helfende Liebe, die man sich vielleicht vorstellt ist genau diese große Liebe, die alles noch schlimmer macht.
    Härte und Konsequenz, Grenzen setzen ist angesagt und eben genau das, was den Coabhängigen ja auch fehlt. Verstehst Du nun die Zusammenhänge?