Liebe Beluna,
Deine Frage war: Hilft Massage gegen Saufdruck. Hier wird nun viel darüber diskutiert, ob Dein Partner trocken, nass ist, überhaupt aufhören will zu trinken etc. Das ist natürlcih ne ganz andere Fragestellung und auch seine Sache.
Die Tatsache allein, dass DU es bist, die hier im Forum schreibt udn sich danach erkundigst lässt aber heir wohl alle vermuten, dass DU coabhängig bist. Denn auch das ist eigentlcih allein seine Aufgabe. Denn Er muss ja mit disem ständig wiederkehrenden Gefühl ferig werden.
Nun stell Dir mal vor, Deine Massagen würden hervorragend gegen seinen Saufdruck helfen. Nun ist er gerade mal 50 km von Dir netfernt und der Saufdruck kommt. Oder Du bist gerade auf der Arbeit , im Krankenhaus, im Urlaub.
Nun muß er sich wohl schnell ins nächstliegende Massagestudio begeben.
Siehst DU da nicht die Gefahr einer erneuten Abhängigkeit.
Weißt Du, ich habe mich sehr viel in meinem Leben mit unterschiedlichen Entspannungstechniken beschäftigt.
Und auf jeden Fall sind Massagen und andere Techniken immer gut.
ER kann auch ausprobieren, ob es IHM mit Hilfe von Entspannungstechniken besser geht seinen Saufdruck zu überwinden. Dann wäre sicher eine Methode geeigneter, wo er nciht von eenr anderen PErson abhngig ist und die er jederzeit und überall ausführen kann. Autogenes Training, Yoga, Feldenekraisoder Jakobsche Entspannungsübungen.
Dennoch kannst Du ihn ja jederzeit massieren und ihm Nähe geben.
Das sind doch eh grundlegende Dinge in einer Beziehung.
Der Punkt, den ich hier aber ein wenig bei Dir herausshöre ist, dass Du auf dem Wege bist, dass Du Dir nach coabhängigen Manier versuchst Zuneigung zu 'verdienen', indem Du anfängst für ihn udn mit ihm seine Probleme anfängst zu lösen. Vielleicht ist es bei Dir nicht so stark a usgeprägt wie bei anderen. Aber immehrin möchte ich Dich mal drauf aufmerksam machen, dass es schlciht udn einfach zu viel des Guenist und auch unnötig und sogar schädigend bei Süchtigen.
Dabei spielt es garnicht mal so eine Rolle, ob Massage nun hilft oder nicht usw. Es ist mehr eine Kopfsache. Denn Du sollst nicht helfen 'wollen'.
Du sollst einfach ab und zu, wenn Du Lust hast eine Massage geben ohne Zweckgebundenheit.
Du sollst damit nicht in die Rolle der Helferin, der Heilerin oder unterstützendenn Heilerin geraten. Und wenn Massage, dann lieber nicht Du. Du solltest nur sogennante Partnermassagen geben.
Siehtst Du den kelien Unterschied?
Der Unterschied ist, dass er jederzeit und jeden orts die Verantwortung für sich übernehmen muß und soll.
So wie Kinder, die schwimmen lernen sollen, damit Du sie nicht ihr Leben lang durchs Wasser tragen mußt.
Ihr könntet gemeinsame Kurse besuchen, wo ihr beide Entspannung erlernen könnt usw.
Das ist ein anderer Ansatz. Aber niemals Verantwortung abnehmen oder abnehmen wollen.
Sogar seine erste Hilfe Liste sollte er selber erstellen.
Aber er soll dann selber seine Flasche Wasser einstecken, tragen udn überhaupt dran denken, sei mitzunehmen.
Das ist wohl die Kunst des Loslassens, auch wenn man zusammen bleibt.