Beiträge von Frozen Tears

    Liebe Beluna,
    Deine Frage war: Hilft Massage gegen Saufdruck. Hier wird nun viel darüber diskutiert, ob Dein Partner trocken, nass ist, überhaupt aufhören will zu trinken etc. Das ist natürlcih ne ganz andere Fragestellung und auch seine Sache.

    Die Tatsache allein, dass DU es bist, die hier im Forum schreibt udn sich danach erkundigst lässt aber heir wohl alle vermuten, dass DU coabhängig bist. Denn auch das ist eigentlcih allein seine Aufgabe. Denn Er muss ja mit disem ständig wiederkehrenden Gefühl ferig werden.

    Nun stell Dir mal vor, Deine Massagen würden hervorragend gegen seinen Saufdruck helfen. Nun ist er gerade mal 50 km von Dir netfernt und der Saufdruck kommt. Oder Du bist gerade auf der Arbeit , im Krankenhaus, im Urlaub.
    Nun muß er sich wohl schnell ins nächstliegende Massagestudio begeben.
    Siehst DU da nicht die Gefahr einer erneuten Abhängigkeit.

    Weißt Du, ich habe mich sehr viel in meinem Leben mit unterschiedlichen Entspannungstechniken beschäftigt.
    Und auf jeden Fall sind Massagen und andere Techniken immer gut.
    ER kann auch ausprobieren, ob es IHM mit Hilfe von Entspannungstechniken besser geht seinen Saufdruck zu überwinden. Dann wäre sicher eine Methode geeigneter, wo er nciht von eenr anderen PErson abhngig ist und die er jederzeit und überall ausführen kann. Autogenes Training, Yoga, Feldenekraisoder Jakobsche Entspannungsübungen.
    Dennoch kannst Du ihn ja jederzeit massieren und ihm Nähe geben.
    Das sind doch eh grundlegende Dinge in einer Beziehung.

    Der Punkt, den ich hier aber ein wenig bei Dir herausshöre ist, dass Du auf dem Wege bist, dass Du Dir nach coabhängigen Manier versuchst Zuneigung zu 'verdienen', indem Du anfängst für ihn udn mit ihm seine Probleme anfängst zu lösen. Vielleicht ist es bei Dir nicht so stark a usgeprägt wie bei anderen. Aber immehrin möchte ich Dich mal drauf aufmerksam machen, dass es schlciht udn einfach zu viel des Guenist und auch unnötig und sogar schädigend bei Süchtigen.

    Dabei spielt es garnicht mal so eine Rolle, ob Massage nun hilft oder nicht usw. Es ist mehr eine Kopfsache. Denn Du sollst nicht helfen 'wollen'.
    Du sollst einfach ab und zu, wenn Du Lust hast eine Massage geben ohne Zweckgebundenheit.
    Du sollst damit nicht in die Rolle der Helferin, der Heilerin oder unterstützendenn Heilerin geraten. Und wenn Massage, dann lieber nicht Du. Du solltest nur sogennante Partnermassagen geben.
    Siehtst Du den kelien Unterschied?

    Der Unterschied ist, dass er jederzeit und jeden orts die Verantwortung für sich übernehmen muß und soll.
    So wie Kinder, die schwimmen lernen sollen, damit Du sie nicht ihr Leben lang durchs Wasser tragen mußt.
    Ihr könntet gemeinsame Kurse besuchen, wo ihr beide Entspannung erlernen könnt usw.
    Das ist ein anderer Ansatz. Aber niemals Verantwortung abnehmen oder abnehmen wollen.
    Sogar seine erste Hilfe Liste sollte er selber erstellen.
    Aber er soll dann selber seine Flasche Wasser einstecken, tragen udn überhaupt dran denken, sei mitzunehmen.
    Das ist wohl die Kunst des Loslassens, auch wenn man zusammen bleibt.

    Meine Liebe, gerade ist mir auch noch bewußt, dass Du ja auch noch dazu alleinerziehend bist. Du weißt selber, was dabei rauskommt.
    Ich würde sagen, was Du zuletzt geschrieben hast solltest Du Dir öfter druchlesen. Du hast ja garnciht mehr die Kraft´. Aber allein für Dich und die Kinder brauchst Du diese Kraft. Das ist schon alles, was Du schaffen mußt. Bürde Dir nciht noch mehr auf. Vor allem bekomme keine Schuldgefühle. Genau wie er es sagt: Du hast etwas anderes verdient.
    Wenn man angenheme Gefühle zu einem Menschen hat muß dies nciht imemr gleich eine Beziehung werden. Es gibt auch glücklich verheiratete Paare, wo es mal funkt und sie schmeißen nicht gleich ihr ganzes Leben hin.
    Es ist auch nichts schlimmes sich in einen alkoholabhängigen Mann zu verlieben. Man kann ja auch einfach mal genießen verliebt zu sein. Es kann sich ja durchaus auch eine Freundschaft draus entwickeln.
    Aber in diesem Falle muß eine große Distanz gewahrt bleiben.
    Am besten keine Verbindlichkeiten. Keine gemeinsame Wohnung. Keine gemeinsame Kasse. Keine Versprechungen oder beziehung.
    Alle Annhemlichkeiten fördern bei ihm das trinken.
    Fängst Du an Dich um seine Belange zu kümmern dann hast Du verloren.
    Er wird Dich immer weiter in diese Rolle drängen. Mit Forderungen, Schuldzuweisungen etc.
    Erst wieder Kontakt, wenn eine Therapie begonnen oder abgeschlossen ist. Er läuft ja nciht weg. Und wenn er dich vermisst, weil du nciht kommst und dafür einen guten Grund hast dann hat er ja auch einen guten Grund aufzuhören.
    Ich habe auch mal an einem nassen Alkoholiker herumgewerkelt. sicher waren das Versuche, dass man das hinbekommen kann, denn mein Vater ist letztlich ja auch trocken geworden. Aber was ich vergaß- er ist trocken geworden als er seinen übelsten absoluten Tiefpunkt erreicht hatte. Und der sah absolut mies aus udn niemand wollte mehr dran glauben. Der Arzt hat ihm dann die Pistole an die Brust gesetzt. Glaube nciht, dass er jemals auf irgendwelche Worte, Drohungen oder Ratschläge von irgenjemandem gehört hat. Seitdem mir das wieder ins Bewußtsein gekommen ist dachte ich mir: Das beste ist, Du kaufst ihm noch ne Flasche Wodka damit es schneller geht.
    Ich habe dann wirklich aufgehört ihn bekehren zu wollen. Denn letzlich habe ich gemerkt, dass er noch weit weit entfernt ist von dem Punkt.
    Es gab ne kurze Phase, wo er anfing Blut zu erbrechen. Da hatte ichauch Angst. Da hatte er mal vier Wochen aufgehört. Es stellte sich als ne Trinkpause raus. Seitdem geht es dann aber bis heute immer weiter bei ihm. Ich habe die Distanz bewahrt. Man muß immer aufpassen, dass man bei solchen Menschen nciht in die Mitleidsfalle gerät. Zu oft ist es mir passiert und ich bin , wie ich dann im Nachhinein festgestellt habe burschikos ausgenutzt worden. Nciht nur alkoholabhängige springen auf Coabhängigkeit an. Du mußt im Prinzip ständig auf der Hut sein.
    Wir müssen unseren eigenen "Rasuchzustand" genau anschauen. Wie fühlt es sich an, wenn man mal wieder etwas getan hat für jdn und sich erhofft damit Anerkennung oder gar Liebe zu erhalten. Vielelciht sind es auch nur ien paar schöne Worte, die sich nach Liebe anhören.
    Vielelicht sind es auch nur ein paar schöne Worte, die dafür eingesetzt wurden, dass es sich nach Liebe anhört und Du schön weiter Deine bequeme Rolle spielst. Ich habe das mal druchschaut und demjenigen gewagt es ihm offen ins Gesicht zu sagen. Dass ich nur ausgenutzt wurde usw. Konnte es auch genau belegen. Natürlich war es meine eigenen DUmmheit, dass ich daruaf reingefallen war. Aber die reaktion darauf, dass ich endlich mal meinen Mund aufgemacht hatte, mich beschwert hatte, ihn zur Rede gestellt hatte, die hatte mir dan nauch die Augen geöffnet. Da habe ich erkannt nach welchem Muster das Verhältnis Abhängigkeit/ Coabhängigkeit zusammenwirkt. Auch dank dem Lesen in diesem Forum hatte ich das endlcih mal erkannt und handeln können. Dazu muß man Mut aufbringen. Gerade jemandem , den man meint zu lieben etwas ins Gesicht zu sagen. Das ist sehr hart . Das kannte ich bislang nciht so auf diese Art. ER selber hingegen hat nie ein Blatt vor den Mund genommen, gerne mit Beschimpfungen udn Kritik um sich geworfen. Ich hatte dann nur noch das bedürfnis ihm mitzuteilen. DAS habe ich nicht nötig.
    ICH möchte ein schönes stressfreies Leben leben.
    ICH möchte Harmonie.
    ICH möchte mein Leben genießen- ohne Alkohol.
    ICH möchte Freude verspüren udn Glück.
    ICH möchte mir eine schöne Zukunft aufbauen, auch finanziell, und nciht dem Abgrund immer näher stehen müssen.
    ICH möchte keine verbalen Ausrutscher, Lügereien, Betrügereien, Gewalt.
    ICh möchte respektvoll behandelt werden.
    ICH möchte auch dass meine Kinder respektvoll udn in eienr kinderfreundlichen Atmosphäre aufwachsen.
    NIEMALS im Leben werde ich meine Kinder verraten.

    Ich habe desöfteren Begegnungen mit Menschen gehabt, dei auf meine Coabhängigkeit angesprungen sind.
    Ich bin segr stolz, dass ich es zumindest geschafft habe mein Kind davor zu schützen und einen Menschen nie so nahe in mein Leben treten lassen habe, der mir nciht gut tut.
    Vielleicht habe ich durch meine familiere Situation auch eine Art Instinkt für das gefährlche entwickelt. Auch wenn ich es nie gnaz geschafft habe zu meiden. Ich kenne die beiden Seiten. Wie schon gesagt: Es stößt mich ab und zieht mich gleichzeitig an. Aber ich weiß, dass es für ein Kind nur abstoßend wäre.
    Vielleicht gelingt es Dir auch mit diesem Bewußtsein Distanz zu bewahren vor dem was Dir nicht gut tut.
    Was ich meien ist: Wenn Du es ganz schaffst den Kontakt zu diesem Mann abzubrechen ist das gut für Dich. Wenn Du DIch dennoch hinreißen läßt, dann versuche es zumindest aus einer Distanz heraus zu leben. Die ersten Liebeswallungen lassen immer nach eienr Zeit nach. Und wenn DU dann nciht verfangen bist kannst Du das nochmal aus eienr anderen Sicht betrachten. Es sit eien Einstellungssache. MAn kann auch an eine Sache so rangehen mit dem bewußtsein, dass es auch wieder vergeht, statt immer an die ewige Liebe bis dass der Tod Euch scheidet zu glauben.
    Viele junge Menschen treffen sich, verlieben sich und ihre Wege gehen vielelicht wegen Studium in anderen Ländern wieder auseinander. Trotzdem kann man eine schöne Zeit miteinander verbracht haben.
    Leider ist es wohl mit ienem Alkoholiker so, dass eine Beziehung sich immer schrecklicher entwickelt. Zumindest habe ich die Erfahrung und lese hier auch nichts anderes. Ich würde mich über eine einzigen Thread hier in diesem Forum freuen. Selbst wenn jemand schreibt, dass er einen Bekannten hat, wo das alles wunderbar läuft.
    Nie im Leben habe ich sowas gehört. Diejenigen die Trinken wissen das noch am Allerbesten. Ich selber habe nur geraucht und kann zumindest bestätigen dass ich auch nie auf andere gehört hatte und letzlich nur aufgehört hatte weil ICH es wollte.

    Hallo Engelchen,
    auch ich bin Kind eines Alkoholikers und einer Coabhängigen Mutter. Eigentlich gehört Dein Thread auch in die Abteilung Erwachsene Kinder...
    Coabhängigkeit der Kinder scheint noch tiefer verwurzelt zu sein als wenn Du druch eine Beziehung da hinein schlitterst. Denn bei uns sind die Weichen schon in der Kindheit und unfreiwillig gestelllt.
    Wir sind sozusagen schon nach diesem Muster geprägt, ohne unser eigenes Dazutun. Für uns ist es leider zu einer Normalität geworden. Man hat ja schon das Gefühl des 'Zuhauseseins'. Das ist bei Partnern von Alkoholikern noch anders.
    Zum Beispiel habe ich ein ganz gespaltenes gefühl zum Geruch von Alkohol. Es gibt Momente, wo ich mich richtig davor ekele. Und dann kann er wieder wie ein vertaulicher Duft in meine Nase steigen und mir so ein Gefühl von Nähe. Vertrauen, Zuhausesein vermitteln. Das ist sehr gefährlich.
    Auch ich habe es geschafft mich in meiner Jugend abzukapseln und mein eigenes Leben zu leben. Bin sehr früh selbständig dadruch geworden. Aber Begriffe wie Coabhängigkeit kannte ich nciht und wäre nie auf Die Idee gekommen, dass bei MIR was nicht stimmt.
    Coabhänges Verhalten hat sich bei mir lange nciht gezeigt. Es hat nocht immer mein Leben durchstreift. Aber immer mal wieder und dann heftig.
    Vielelicht könnte man das vergleichen mit einem Alkoholiker, der immer mal wieder einen Rückfall hat. Und so ists ja eben bei jeder Sucht.
    Das sowas in mir auch schlummert, die Veranlagung vorhanden ist habe ich lage nicht bemerkt bis sie dann zugeschlagen hat. Hätte ich eher davon gewußt hätte ich es vielleicht meiden können.
    Ich denke, gerade für uns Kinder ist es ein lebenslanger Job daran zu arbeiten und auf uns aufzupassen. Wir müssen nciht den Partner, wir müssen uns selber kontrollieren.
    Du kensnt ja die Sucht bestens und wohin sie führt. Da braucht Dir keiner was erklären. Auch Dein Freund wird da keine Ausnahme sein. Dass er seinen Tiefpunkt bruacht und vielleicht auch gerade jetzt erreicht ist für ihn doch eine Chance. Wenn er Dich wirklich auch leibt udn jetzt leidet, weil er dich nciht sehen kann dann ist das das Beste was ihm passieren kann. Wenn DU jetzt nachgibst und ihm hilfst und in Mitleid verfällst dann ist die Chance vertan. Denn er wird die Kraft nur dann sammeln, wenn in seinem Leben eine Art Notstand herrscht. Und diesen Notstand hast DU ja hervorgerufen. Wenn die Mutter schlau ist dann wird sie ihm jetzt sagen: Siehst Du, so wird keine Frau Dich wollen, die werden alle vor Dir wegrennen. Mach jetzt was aus Deinem Leben. Damit kann sie sein Bewußtsein vielleicht noch in die Richtung lenken, dass er was tut.
    Wenn sie zu Dir hält, dann soll sie ihm sagen, dass sie dich gut verstehen kann usw. , dass sie das gleiche getan hätte, dass ihm das Trinken jetzt auch wenig hilft. Eine Änderung im Leben eines nassen Alkoholikers ist nichts was so mal eben von heute auf morgen passiert udn schon lange nciht auf Knopfdruck. Das wird ein langer Prozeß sein. Vielelicht Jahre lang. Und das weißt Du selbst. Vielleicht hast Du da was in Gang gesetzt. Aber selbst wenne r jetzt eine Therapie anfängt wird das alles sehr lange dauern, und es gibt keine Garantie. Auch ist bei dir ja immer die gefahr, dass du in ein coabhängiges Verhalten gerätst. Denn er ist für Dich ja immer eien Art Auslöser. Die Gefahr, dass DU ihn ein Leben lang kontrollierst usw ist sehr groß. Ihn jetzt gehen lassen, warten, ob er was tut für sich und dann bei Erfolg damit umgehen zu können ist ein sehr harter Weg . Und der erste Schritt, ihn jetzt auch loszulassen ist ein ganz schwieriger. Aber wenn Du Dich ejtzt einlullen läßt von ihm kann es vielleicht Jahre dauern bis es mal wieder eine zweiten Tiefpunkt gibt. Vielelciht erst, wenn seine Leber zerfressen ist. Denk jetzt also mal nicht egoistisch, denk an ihn. Du wirst ja ebenso leiden, wenn Du in jetzt läßt.
    aber die Alternative des Gemeinsam schaffen wir das schon und finden einen Weg, und unsere Liebe ist ja stark genung- das findest DU hier in fast jedem Thread und kannst genau nachlesen wohin es führt.

    Liebes Blaubaerchen,
    mir scheint, bei dem was Du alles druchgemacht hast bis heute mußt Du schon eine sehr starke Frau sein. Wieso denkst Du das Du schwach bist? Wieso Blaubaerchen und nicht Blaubaer?
    Mir scheint es, dass Du all die Kraft, die Energie, die Stärke, die DU hast einfach nur falsch einsetzt. Fang mal an was für DICH zu tun und Du wirst sehen wie stark Du DICH plötzlich FÜHLST.
    Ich kann Dir jetzt schon versichern, dass dies ein wunderbares gefühl sein wird. Du hast doch jettz schon lange Zeit versucht gegen den Alkohol anzukämpfen. Gönne Dir doch einfach mal ne Auszeit und mach was für Dich.
    Es erstmal wirklich zu akzeptieren, als Tatsache anzunehmen, dass der Partner süchtig ist und Du dagegen machtlos bist , noch mehr wie er selber, das ist der erste Schritt.
    Zu akzeptieren , dass NUR ER dagegenwas unternehmen kann ist der zweite.
    - Oder würdest Du annehmen, dass Du Deinem Partner helfen könntest, wenn er Krebs hätte, eine Herzkrankheit...?
    Als Coabhängige(r) muß man loskommen von dem Gedanken, dass man helfen kann. Denn man ist kein Arzt, kein Fachpersonal und auch kein Wunderheiler, oder? Selbst DIE können wenig tun, wenn der Süchtige sich ncith helfen lassen will, warum dann DU?
    Man muß sich vergegenwärtigen, dass es regelrecht absurd ist den Partner heilen zu können oder beeinflussen zu können.
    Nicht nur absurd. Es ist krank. Es ist das was auch u.a. die Coabhängigkeit ausmacht.
    Versuch Deine Kraft zu nutzen DIR selber zu helfen. Es steckt sicher eine Menge in Dir.

    Ich kann Dich gut verstehen. Wenn man sich einmal verloren hat ist es nicht einfach sich wieder zu finden.
    Ich glaube es sit gut sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Nachdenken und aufschreiben, was man selbst braucht.
    Mal versuchen alle Ideen, die man entwickelt für andere zu tun erst einmal sich selbst zu geben. Sich was gönnen, was kaufen, sich beschenken, sich auch Zeit geben, sich spüren, sich wahrnehmen. Überhaupt nach sich selbst zu schauen, was man mag, braucht, was einem gut tut. Bei sich selbst immer anfangen udn aufhören zu verzichten, sich klein zu machen.
    Das sind ein paar Ansätze, wie man wieder zu sich selbst findet.

    Manchmal ist es so, dass eine Beziehung, die scheinbar gut funktioniert plötzlich nur noch funktioniert und für einen Partner einengend wirkt. So wie in einem Gefängnis. Man ist vielleicht verheiratet , hat Kinder, Haus etc, alles ist bzw scheint perfekt. Möglicherweise sidn die Erwartungen an den Partner oder an sich selbst zu hoch. Möglicherwiese wird einem bewußt, dass man sich schon zu sehr festgelegt hat und keine Freiheiten, keine Bewegung mehr im Leben da ist. Trennung würde zu Vorwürfen, Schuldgefühlen führen. Manch eienr flüchten dann in den Alkohol. Dann geht es einem nicht besser. Man ist ja noch mehr abhängig.
    Ich kann mir vorstellen, wenn man dann geschafft hat auszubrechen aus dieser Situation, dass man dann ein komplett neues Leben anfangen will. Ein richtiger Neuanfang. Ich denke, es fällt auch niemandem leicht eine Person zu verletzen, die man einmal geliebt hat und vielen fällt es dann schwer das auszudrücken, was man fühlt. Nämlich den Wunsch wieder frei zu sein. Dieses Versprechen, dass sich Menschen geben, einander ewig zu lieben usw. ist eine romantische Idee. Aber in der Realität doch schwer umzusetzen. In neuen Umgebungen, neuen Situationenn gibt es auch neue Reize. Ich denke, das liegt in der Natur der Dinge, dass da mal was passiert. Ich vermute , gerade in einer Therapie, die man ja gerade deshalb macht um sein Leben zu verändern , liegt so etwas ganz nahe. Und in eienr Umgebung von Gleichgesinnten, wo man sich von den anderen verstanden fühlt, Gemeinsamkeiten entdeckt, da ist es auch wohl sehr naheliegend.
    Das schlimmste, was man da machen kann ist, dass man sich nun selber in frage stellt. Soclhe Dinge passieren einfach, auch wenn das weh tut. Man darf nie vergessen, dass es einem selber auch passieren könnte. Gefühle kann man nicht planen und Liebe oder Verliebtheit ist ja kein Verbrechen. Gefühle sind immer in Bewegung. Man kann sie auch durch Versprechen, Eheverträge nicht einfangen udn festhalten oder eine Haltbarkeitsgarantie erhalten.

    Liebe Colibri,
    es hört sich gut an, was Du schreibst. Dass Du Dir ein schönes Leben aufgebaut hast. So war es beimir auch udn ich hatte mich während des Studiums auf etwas anderes konzentrieren können. Das war meine beste Zeit. Und auch für Dich ist sie sehr sehr wichtig.
    Das ist Deine berufliche Grundlage. Deine existenzielle Zukunft. Du trägst schon sehr viel kaputtes in Dir und ich rate Dir solange Du die Kraft hast: Lass DIr das nicht kaputt machen. Denk jeztt erstmal an Dich. Du hast doch gerade noch selber geschrieben, dass Du auch mal herumexperimentiert hast mit allerlei Drogen udn es nciht einmal bereust. Warum sollte es Deiner Mutter anders gehen im Moment. Ihr geht es gut, sie genießt ihren Alkohol. So wie du sie jetzt von aussen betrachtet siehst ist nur eine seite. Du selbst sollst dir jetzt an erster stelle stehen. Du hast ja jetzt in der Tat niemanden, der Dir gute Ratschläge geben kann. Dann nimm sie heir von uns an. Wäre ich so hilflos dem Alkohol verfallen dann würde ich mir wünschen, dass meien Tochter das richtige tut für sich. Und so würde deine Mutter im Normalzustand auch denken. Wird sie einmal eine Therapie machen un clean sein dann kanst Du ihr das erzählen, und sie wird stolz auf Dich sein, dass du es geschafft hast alleine die Verantwortung zu übernehmen. Hinterher lastet auch ein großer Druck der Betroffenen auf ihnen. Kannst Du heir auch nachlesen. Natürlich wird man von Schuldgefühlen geplagt udn so würde es auch deienr mom gehen. Jetzt kannst du ja garnichts für sie tun. Und mich wundert es, dass ihr Chef Arzt ist und nichts sagt. HM. Er weiß doch sicher bescheid.
    Er könnte ihr sicher mal die Pistole an die Brust setzen. Naja, vielelicht weiß er auch,d ass sie noch nciht so weit ist. Aber das wird kommen.
    Also- wenn DU etwas Gutes für Deien Mutetr tun möchtest dann tu etwas sinnvolles für dich. Mit den Depressionen , das kenn ich nur zu gut. Wenn Du es schon spürst,d ass die Situation kippen könnte dann hör auf Deine Intuition. Nimm Abstand, tu was für Dich. Sammle Deine Energie. Lass es nicht zu, dass der ALkohol Dich mit in den Sumpf zieht. Denn so ist es mit der Sucht. Ich wünsche Dir viel Kraft.
    Bleib hier im Forum udn schreibe wie es dir geht.
    Du hast gute Voraussetzungen. Ich wußte in Deienr Situation nichts davon, was Sucht bedeutet, was Coabhängigkeit ist. Ich habe einfach auf meine innere Stimme gehört und bin geflüchtet.
    Und das war das beste was ich tun konnte.

    Liebe Colibri,
    Deine Geschcihte hat mich auch sehr stark berührt. Besonder Dein gedicht. Du hast das alles so treffend beschrieben. Und auch ich mußte richtig weinen.
    Wer das nciht selber durchgemacht hat kann es wohl nicht verstehen.

    Aber wie heir schon geschrieben wurde- der Alkohol macht 'Einheitszombies' aus dem Menschen. Genau so ist es. Und psychische Wracks aus uns Kindern. In einigem bin ich Dir voraus: Ich sehe, dass Du noch große erwartungen an deine mutter hast. Meine Liebe, Du darsft ÜBERHAUPT KEINE Erwartungen an eien Einheitszombie haben. Der Alkohol tötet , verfremdet die Gefühle. Es sit eine Droge. Da sind keine mitmenschlichen Gefühle mehr. Vieelciht hin und wieder mal ne Anwandlung. Aber grundsätlich nichts mehr, was sich um dich sorgt. Alkohol ist ein teufel, ein Monster. Macht alles kaputt.
    Fange an, eifnach überhaupt nichts mehr zu erwarten. Ich verstehe Deine Wut, Deine Enttäuschung, Deienn HAss. Mir ging es genau so.
    Als mein Vater noch trank war ich auch so alt wie Du. Udn unser Haus sah ebenso verwahrlost aus. Mittlerweil zwangsversteigert. Mein Auszug aus der elterlichen Wohung war meine Erlösung. Da ging mein Lebene rst los. Alles vorher war jetzt im Nachhinein wie Gefangenschaft in diesem irren Leben der Süchte. Mein Vater war mir damals schon egal, er hat uns so viel Leid angetan. Niemals hatte ich geglaubt, dass er es jemals schaffen wird aufzuhören. Ich machte mir nur noch Sorgen um meine kleine Schwester. besonders wenn sie mich nachts anrief und weinte und sagte: Papa und Mama streiten schon wieder, hol mich hier raus.
    Und so sehe ich Dich ejtzt auch: Rette Dich vor dem Monster Alkohol.
    Mein Vater mußte noch jahrelang wieter trinken bis er eiens Tages zu seinem Hausarzt ging udn dieser sagte: Sie habendie Wahl- entweder werden Sie ejtzt an *** sterben oder sie amchen eien Therapie. Nur dieses körperliche Lied , was er erfahren mußte hat ihn selbst dazu gebracht sich auf eine Therapie einzulassen. Es mußte aber wirklcih so weit kommen, dass er schon rumrannte wie eine wandelnde Leiche. Es war sein individueller Tiefpunkt, von dem heir imme rgeschrieben wird. Leider erfahren manche ihn nie und saufen sich tot.
    Mein Vater ist jetzt seit vielen Jahren trocken, hatte nie einen Rückfall. Ich denke, dass er so eisern dabei geblieben ist, weil er so tief gesunken ist.
    Das einzige, was Du vielleicht einmal tun kansnt ist auch mit der Ärztin deienr Mutter sprechen. Auf Dich wird deine mutter eh nicht hören. Niemals.
    Colibri ist ein sehr schöner positiver Nick. Schwinge Deine Flügel und lass die Vergangeheit hinter Dir. Ich denke, dass in Dir viel Kreativität und Gefühl stekct. mach was aus Deinem Leben udn mach Deine Welt nciht abhängig von dem Leben Deienr Mutter. Sie ist im Moment nciht das was Du Dir erhoffst, sie ist im Moment unsichtbar für Dich, verschleiert vom Alkohol, der durch sie spricht. Vielelicht habt auch ihr irgendwann mal wieder die Chance euch zu begegnen. So wie ich jetzt meinem Vater wieder in die Augen schauen kann. Ich wünsche es mir für euch. aber bis dahin mußt du ganz stark sein und alle Vernantwortung für dich selbst übernehmen, so wie deine 'alte' Mutter (bevor sie trank) es sich für dich gewünscht hätte.

    Liebe Underground.
    Du fragst Dich, warum läßt man sowas zu?
    Warum trinkt der Partner?
    Abhängigkeit = nicht anders können.
    Man mag das als Liebe empfinden, doch wenn man genau hinschaut, dann hat es wenig damit zu tun.
    Es ist keine Liebe , wenn man so egoistisch veranchlöässigt udn beschimpft wird.
    Es sit auch keine Liebe , wenn man alles hinnimmt an Miesen Dingen, was der PArtner macht. Wenn man sich für ihn aufopfert bis zur Selbstaufgabe.
    Wenn man es nicht schafft sein Kind und sich selsbt zu schützen.

    Das ist Krankheit. Schwere Krankheit, die ncihtmal eben so auf die Schnelle zu heilen ist.

    Du schreisbt, Du möchtest Deinem Kind nciht den Vater nehmen.
    Möchtest Du leiebr Deinem Kind die Kindheit nehmen?
    Und- welcher Vater? Er kann auch weiterhin seine Vaterrolle in Anspruch nehmen. Schieb das nicht als Vorwand vor, weil Du es nicht schaffst Dich zu lösen.

    Lies mal in den Threads der erwachsenen Kindern ( wie ich es auch bin) von Alkoholikern. Da wird Dir vielelicht ein Licht aufgehen.
    Ich sage es einfach mal so: Du wirst die Seele Deiner Kinder zerstören, wenn DU bei ihm bleibst und der schaden wird sogar noch tiefer sein und noch schwieriger therapierbar als bei Dir und Deinem Partner. Denn schäden, die schon in der Kindheit entstehen werden das ganze Leben der Kinder beeinflussen und begleiten.

    Immer , wenn ich solche eine Geschcihte hier im Forum lese werde ich wütend, traurig etc.
    Es gibt Dinge im Leben, die man nur einmal machen kann, die man nicht wieder gut machen kann. Und Du mußt jetzt stark sein, jetzt handeln.
    Die Liebe zu Deinen Kidnern sollte Dir die Kraft geben jetzt auszusteigen aus diesem Teufelskreis der Süchte.
    Tu es für sie, wenn Du es nciht schaffst es für Dich zu tun.
    Dein Partner wird schon für sich entscheiden. Wenn er ein guter Vater ist wird er wieterhin für die Kinder da sein.
    Wenn er eine Therapie amchen will, wird er sich drum kümmern.
    Wenn er weiter trinken will, lass ihn.
    Du merkst es vielleicht nicht, aber DU selber hast das Schicksal in der Hand, mehr als Du denkst.
    Wenn er Dich wriklich liebt wird er ohnehin zu Dir zurück kommen.
    Wenn da keine Liebe ist oder war hast Du ohnehin verloren, denn DU kannst niemandnen dazu zwingen Dich zu lieben oder gar überzeugen dadurch, dass Du Dich für ihn aufopferst. Du denkst zwar,d ass DU was gutes für ihn tust. Aber er sieht es ganz anders: Er will trinken- udn DU wilslt ihn daran hindern. Vielleicht schwer zu verstehen in der Situation wo Du gerade bist. Aber denk mal drüber nach. Du versuchst die ganze eit deinen Mann zu überzeugen, zu kontrollieren, überreden zu etwas,w as er garnciht will. Sowas nervt. Udn wenne r es wollte- dann würde er es tun. Ganz einfach. Guck bei den Alkoholikern, die hier im Forum schrieben. Sie haben sich selsbt entschlossen diesen Weg zu gehen.
    Keiner der nassen Alkoholiker wird Dir heir in Deinen Thread schreiben: Ganz einfach, Du mußt Deinen Partner so lange bearbeiten, anflehen, betteln , heulen oder sonst was , dann wird er aufhören zu trinken. Keiner wird sowas schrieben, weil es einfach SO nicht funktioniert.

    Hallo,
    ich denke diese Sprüche mit 'DU bsit nciht mehr meine Tochter' usw, darf man nicht persönlich nehmen. Das ist die Sucht, die da durch Deinen Vater spricht.
    Das sind Erniedrigungen, Schuldeinflößungen- typisch für eine Alkoholiker. Ein echter Kerl läßt sich nichts sagen, schon garnicht von Frau und Kind. Und der ALkohol macht ihn ja zu solche einem 'echten Kerl'. Und dieses 'tolle Gefühl' willst Du ihm mit Deinen 'naiven Ratschlägen' nehmen?
    Ach, was war ich shcon alles schlimmes in meinem Leben. Das Gute daran ist, es treibt einen so allmählich fort von dem Alkoholabhängigen. Das schlechte ist - es hinterläßt tiefe Spuren.
    Ich kann Dir nur sagen: DU bsit ok, versuche Abstand zu gewinnen und mache Dein Studium so gut Du kannst. Motiviere Deine Mutter sich auch unabhängig zu machen. Denn je mehr Abstand alle zu Deinem Vater nehmen desto mehr ist er auf sich allein gestelltund desto eher kann er sienen Tiefpunkt erreichen. Das mit dem Tiefpunkt das mußt Du ernst nehmen. Nicht zureden, belohnen etc hilft. TIEFPUNKT. Bereite DIch drauf vor, dass der übel aussehn wird. Dass es ein schwerer körperlich angeschlagenenr Zustand sein wird, ein schwerer finanzieller Verlsut oder sowas. Wenn es so einfach mit gut zureden udn vernunft funktionieren würde, dann würde es nicht Sucht heißen. Es sit ja nciht so, dass der Süchtige nicht weiß, dass es nicht gut ist zu trinken. Er findet aus sich heraus nciht den Kick auszusteigen. Das ist ein tiefes Gefühl, welches DU ihm nciht über den Kopf her vermitteln kannst.
    Das schaffen nicht mal die besten Therapeuten.
    Denn auch in den Suchtklinken kann nur dann geholfen werden, wenn der Süchtige sich auch helfen lassen will. Du zermürbst Dich , wenn Du ihn überreden, überzeugen willst. Das macht dich noch coabhängier, weil Du damit immer gegen die Wand läufst und immer wieder enttäsucht wirst. Erstmal die Krankheit als Krankheit annehmen udn erkennen wie sie funktioniert ist der erste schritt. Und dann lsolassen, so schwer es fällt. Loslassen heißt machen lassen. Geduld üben ( auch jahrelang) , persönlichen Abstand nehmen ohne sich dabei schlecht zu fühlen, hoffen auf so schlechte Zeiten, dass ein Tiefpunkt erreicht wird , so schlimm das auch jetzt klingt.
    Das beste ist, dass Du als gutes Beispiel voran gehst und Dich selebr auch Deienr Sucht befreist, aus Deienr eigenen Coabhängigkeit.

    Vielelicht hilft Dir die Vorstellung, dass Dir zwar wohl viele Dinge in Deiner Kindheit passiert sind, aber diese Dir nicht absichtlich und bewußt zugefügt wurden, sondern aus einer Unwisseneheit oder Krankheit heraus. Vielelicht hilft Dir das erstmal um zu verzeihen.
    Wie sind Deine Gefühle jetzt? Ist es nur Selbstmitleid oder spürst Du Enttäsuchung, Wut? Lass es mal raus und versuche wieder zu fühlen, was es noch in Dir gemacht hat. Mitleid und Selbstmitleid ist nett. Aber es bringt Dich nciht viel weiter. Du kannst dem Arbeitslosen sagen, dass Du es schade findest, dass er seinen Job verloren hat. Aber noch nützlicher wäre es, wenn Du ihm sagst, wie und wo er ne neue Stelle findet, ihn ermutigst. Oder? Das gleiche solltest DU auch mit Dir machen. Nutze das Ganze als Deine Chance. Eine Chance eine neues Leben OHNE diese Spuren der Abhängigkeit zu leben. Vielleiht hast Du noch nicht den richitgen Weg gefunden auszusteigen. Vielleicht versuchst DU mal eine andere Richtung einzuschlagen. Denn irgendeien andere Richtung ist allemal besser als sich imme rim Kreise zu drehen. Ein kliner Schritt, der Dir hilft wieder zu Dir selbst zu finden kann schon der erste wichtige große Schritt sein. Überlege mal was Dir gut tun könnte. Gönn Dir mal was außergewöhnliches. Mach Dir selbst mal eine Freude.

    Hi,
    ich denke, es ist immer gut so viel im Forum zu lesen, wie Du auch verarbeiten kannst. Es gab Phasen, wo ich sehr viel gelesen habe und Veränderungen bei mir bemerkte. Es gabe aber auch Phasen, wo so krasse neue Erkentnisse bei mir kamen, isnbesondere Erinnerungen, die ich wohl verdrängt hatte. Da war es teilweise nciht so gut, denn die müssenirgendwie auch verabeitet oder aufgefangen werden. Dann brauch ich auch mal etwas Abstand. Wir müssen halt auch imemr bedenken, dass hier keine Profis mitmischen und uns auch vor Schaden bewahren. Es gibt hier zwar auch Vertreter, die meinen ohne professionelle Hilfe auszukommen. Aber das trifft nicht unbedingt auf jeden Fall zu.
    Wenn Du DIch an dem Schicksal andere mißt mag es Dir besser gehen. Aber Du bsit doch hier damit es DIr GUT geht und nicht damit du siehst auf welcher Skala der Abhängikeit Du DIch einordnen solltest, oder?
    Ein bißchen schlecht ist auch schlecht.
    Wenn es DIR noch nciht so schlecht geht, dann vielleicht darum, weil DU deinen Tiefpunkt noch nicht ereicht hast.
    Dann lies ruhig weiter und achte mal drauf: In keiner Geschcihte wird es besser, es wird immer schlimmer außer natürlich von denen die den Absprung geschafft haben). Oder finde mal eine hier, wo ein Alkoholabhängiger plötzlich geschafft hat wieder kontrolliert zu trinken oder gar in Harmonie mit dem Partner zu leben. Oder andersrum eine Coabhängige glücklich neben ihrem nassen Partner lebt. Wenn Du die Geschichte hier findest, dann sende mir ne Nachricht.

    Generell solltest Du Dich schon informieren, wo echter Alkohol drin steckt und wo nicht. Da findest Du ja zum Beispiel auch Informationen hier im Forum drüber. Sicher auch sonstwo im Internet.

    Alle anderen Dinge sind doch schon individuell verschieden. Sind es bei Dir die Colagläser, so bei dem anderen vielleicht die Schnapsgläser.
    Klar kann ich nciht wissen, was mein Vater fühlt. Ich sehe aber und weiß was er zu sich nimmt undwas da klappt. Du wirst auch nie wissen, was irgendein anderer Forenteilnehmer hier fühlt. Er kann Dir auch nur berichten, was bei 'ihm' geklappt hat.
    Im Zweifelsfalle würde ich eher was weglassen statt es auszuprobieren. Ich will jetzt auch garnicht sagen, dass Du ruhig Sauerkraut essen solltest, auch wenn mein Vater das sehr oft ißt udn trotzdem noch trocken ist. Vielleicht würde es tatsächlich ganz anders aussehen, wenn er jetzt plötzlich erfahren würde, dass da Spuren von Alkohol drin sein könnten.
    Also, Du weißt es jetzt ja und dann wäre es wohl besser es wegzulassen. Was ich ausdrücken wollte, ist eben, dass es individuell verschieden ist.
    Die Verantwortung trägst Du ohnehin für Dich selbst.
    Ich finde es toll, dass Du es bis hierher geschafft hast und hoffe, dass auch Du ein weiterhin trockenes Leben führst.

    Liebe Martha, ich finde das hast Du sehr schön geschrieben. Mich bringt es wirklich auch zum Nachdenken und hoffentlich auch ein Stückchen weiter. Ist schon interessant wieviel doch in unserer Sprache verborgen ist.
    Genau wie Du es beschriebst so ist es auch. ich sage mir das auch oft. Wie konnte ich nur so dumm sein. Selbst wenn ich es doch besser wußte, habe ich oftmals nciht nach meinem Verstand gehandelt. Obendrein wird ja auch immer gesagt: Du hast es zugelassen.
    Da denkt man dann schon an Schuldgefühle. Zumindest dass man dafür selber verantwortlich ist oder es sich selbst eingebrockt hat. Kommt im Endeffekt das gleiche dabei raus. Auch bei Alkoholiker wird imemmr gesagt: Keiner hat ihm die Flasche an den Hals gehalten.

    Warum tut man dann doch Dinge, von denen man wieß, dass sie nicht gut für einen sind. Nicht nur das- man leidet sogar.
    Man ist nicht Herr seiner Gefühle.
    Warum?
    Sicher schlummert die Angst vor dem Alleinsein, vor weitere Enttäuschungen, vor dem Unbekannten, vor dem Mit-sich -selbst-allein-klar-kommen -zu -müssen in einem.
    Oder ist es vieelciht mehr die Angst vor der Kapitulation? Das Gefühl, dass man nicht fähig war, nciht die MAcht hatte diesen Kampf zu gewinnen?
    Kapitulation bedeutet auch Ohnmacht, Kontrollverlust.
    Viele Coabhängige sind doch so wie ich es heir lese eigetnlich die absoluten Powerfrauen, könnten sie sosnt so viel auf ihren Buckel laden undfür zwei arbeiten, organisieren, Famiklien alleine druchbringen. Selbst diejenigen, die denken, dass sie sich von dem Partner nicht trennen könnnen, weil sie finanziell abhängg sind- ich wette, dass die auch die Situation perfekt meistern werden.
    Sind das nicht vielleicht doch vorgeschobene Gründe?

    Ist es tief im Innern vielleicht doch der verletzte Stolz, diese Demütigung, dass man so viel Energie in etwas gesteckt hat, so viel Hoffnung und man einfach gegen den Feind 'Alkohol' nicht ankommt?

    Es ist einfach so, dass wir keine Schuld haben. Der Alkohol ist unberechenbar . Nciht jeder hier hat Erfahrung mit Sucht. Einige schlittern immer wieder in die Rolle. Sind sie dann selber Schuld?

    Es ist also nicht 'dumm' gewesen, wenn man sich coabhängig verhalten hat. Man könnte sagen, dass man nicht informiert war über die Zusammenhänge und Konsequenzen. Und daras in Zukunft lernen will.
    Aber wenn das auch nicht klappt, man also trotz Wissen immer wieder in die Co-falle gerät?

    Sucht ist nicht einfach nur ein flasches Verhalten, dass man durch besseres Wissen hätte besser machen können. jeder ALkoholiker weiß zumindets mit der Zeit, dass Alkohol nciht gerade die Vitambinbombe ist. Doch dieses Wissen hilft ihm nicht aufzuhören. Ich denke, kein süchtiger hört letzlich uaf, weil er es nun endlich besser weiß. Nein, ausschlaggebned ist doch bei Süchtigen, also Alkohol- als auch Coabhängigen immer der individuelle Tiefpunkt. Leidensdruck.
    Die Frage könnte dann eher heißen: Warum habe ich nicht eher auf meine Gefühle gehorcht?
    Warum hat es so lange gedauert bis ich es nciht mehr ertragen konnte?
    Warum bin ich so leidensfähig?
    Also keine Schuldfrage.
    Oftmals wird ja jemand, der alles so hinnimmt als Stark bezeichnet. Diese Fähigkeit sich als Mülleimer bis zum Überlaufen behandeln zu lassen hat man aber sicher irgendwo in seinem Leben erworben.
    Ich habe mich auch schon manchmal gefragt, warum da bei mir so eine große Toleranzgrenze ist. warum einige Signale anscheinend nicht funktionieren.
    Mich würde auch mal die Meinung der anderen dazu interessieren.

    Hallo Xenica,
    ich denke, man sollte ich uas allenbeiträgen heir das heraussuchen, was einem selbst am besten weiter hilft. Wenne s bei Hartmut anders ist als bei Dir dann solltest Du Dich nciht angegruiffen oder mißverstanden fühlen. Manachmal formuliert man auch Dinge falsch. So sollte es dann heißen: MIR könnte es schaden, wenn ich Essig trinek. Oder ICH habe die Erfahrung gemacht, dass Essig nicht gut ist udn eien Rückfall provozieren könnte.
    So redet ihr voll aneinader vorbei, denke ich.
    Mein Vater ist schon seit über 25 Jahre trocken.
    Er ist körperlich und psychisch abhängig. Sehr stark und bis zum übelsten Tiefpunkt.
    Er achtet darauf, dass nirgendwo etwas alkoholisches drin ist. Er handhabt es eigentlich wie Du. Sauerkraut und Säfte, Essig, senf nimmt er zu sich. Auch künstliche Aromen wie Amaretto, Rumaroma oder sowas in Torte udn Nachspeisen. ich denke, dass man das mit sich selsbt ausmachen muß. bei ihm funktioniert es so. Was 'für ihn' keinen Alkohol darstellt ist auch in seinem Kopf keine Gefahr. Ich glaube darauf kommt es an. Ich glaube es ist Bewußtseinsarbeit. Würde ich jetzt hingheen zu ihm und sagen, dass im Essig doch etwas Alkohol drin steckt und er das dann plötzlich auch rausschmeckt könnte es vielelciht wirklich eine Gefahr für ihn bedeuten. Hartmut hat Dich auf was aufmerksam gemacht, mehr nicht. Es leigt an Dir diese Sachen zu verarbeiten, anzunehmen oder aussortieren.
    Wünsche Dir noch weiterhin viel Stärke bei Deiner Trockenheitsarbeit.
    Dein Thema war ja eigentlich das 'denken' an andere Dinge asl Alkohol.
    Ein guter Weg ist es Meditation zu erlernen. Gedanken beobachten udn dann nicht festhalten, sondern einfach Deinen Kopf passieren lassen udn gehen lassen. Wenn Du es schaffst aus einer übergeordneten Position Deine Gedanken zu beobachten und zu kontrollieren hast Du sehr viel geschafft ( auch Bewußtseinsarbeit). Es gibt Unmengen an Getränken, die keine Alkohol enthalten. Probier doch einfach mal nach und nach alles aus und dekce DIch dann Kistenweise ein mit dem was Dir zusagt. Apfelschorle, Wasser mit Erdbeeraroma, Bitter Lemon...das trinke ich zum Beispiel gerne. Leckeren gewürztee, heisse Schokolade, Milchshakes. Ach, es gibt so viel leckere Flüssigkeiten.
    Und für das billigste aller Getränke brauchst Du dir überhaupt keine Gedanken machen. Leitungswasser.

    Hallo Rivanna,
    ich finde , dass Du das gut so machst udn DU brauchst auch kein schlechtes Gewissen dabei haben. Du kannst eh nur jemandem helfen, wenn e s Dir selebr gut geht. Und irgendwann, nciht jetzt, aber vielleicht irgendwann, wenn Dein Kind zu der Einsicht gekommen ist, dass er aufhören muß und Hilfe annimmt- dann kannst Du ihm helfen udn dafür mußt Du stark blieben. Was würde sein, wenn Du Dich auch gehen läßt und ihr seid am Ende beide zwei psychische Wraks.
    Dass ein nasser Alkoholiker sich erst am 'runterwirtschaftet', darn geht kein Weg vorbei. Auch bei Dir/ Euch nicht. Aber DU kannst für Dich ncoch entscheiden, ob er Dich mit in den Sumpf zieht oder DU oben bleibst. Du kansnt hier im Forum hunderte Threads lesen, udn DU wirst keine einzigen finden, worin steht, wie ein Partner, eine Mutter, eine Tochter oder ein Freund es geschafft hat einen nassen Alkoholiker trocken zu kriegen.
    ABer es gibt viele, die es an Stelle dessen geschafft haben sich selbst zu retten. Ich denke, dass DU auf dem besten Wege dahin bist.
    Und - Du wirst eines erreichen. DU bsit Deinem Sohn ein gutes Beispiel - Du tust etwas gutes FÜR DICH.
    Und das willst Du doch genau, dass er das auch für sich tut.

    Hallo Petra,
    wünsche Dir erst einmal ein freidliches Weihnachtsfest für Dich und Deine Familie.
    Liebe Petra, Du machst Dir sehr viele Gedanken und zermürbst DIch dabei total. Ich kann Dir nur einen Tipp geben, der Dir wirklich weiter hilft. Lies hier sehr viel im Forum. Sauge die ganzen geschcihten einfach mal in Dich auf. Solnage bis Du selber zu der Erkenntnis kommst: DU kannst Deinem Sohn nicht von der Sucht abbringen. Es sit vollkommen egal, ob DU ihm nun zu Weihnachten 20 Euro schenkst udn er sich dafür zwei Flaschen weinbrand kauft oder Du schenkst ihm nen warmen pulli.
    Oder Du lädst ihn garnicht ein. Für IHN änder sich nichts. Sein Geld wird in Zukunft ohnehin immer und imemrm wieder in Alkohol umgesetzt. Und das - weil er süchtig ist. Das mußt Du erstmal begreifen und akzeptieren.
    Du mußt uach begreifen, dass es eigentlich DU bist , die leidet. Weil DU seien Mutter bist. Das ist verständlich. Aber zieh Dir den Schuh nicht an, dass DU als Mutter versagt hast und Dein Kind deswegen trinkt. Die Such tkann einfach so etnstehen. Hier und da mal ein bißchen Party. Das ismmer öfter, immer regelmäßiger. Und shcon wird es zur Gewohnheit udn ruck zuck zur Sucht. Wenn überhaupt ist die Gesellschaft dran schuld.Oder die Politiker. Das Zeug sollte verboten werden. Unter das Drogengesetz fallen, wie alles andere an Drogen auch.
    Aber am Beipiel anderer Länder sieht man ja, dass die Gestze da eher noch gelockert werden. Gut, jeder soll das recht haben sich selbst vergiften zu können. Das ist ja nciht nur der Alkohol, der den Menschen kapuut macht. Da gibst ja auch noch ungesunde Ernährung, Zigaretten, Umweltgifte etc. Da müßte man dann ganz weit ausholen. Aber DU hast sicher Dein bestes gegeben. Und das tutst DU immer noch. Mein Vater war auch jahrelang Alkoholiker , ca 18 JAhr elang. Auch ER konnte nur aufhören anchdem er schon richtuig abgestürzt war. Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle schon in dem 'egal was wird' Stadium. Denn anders ging es nciht mehr. Du kansnt nämlich nur eines machen. DIch selbst und Deien anderen Kinder schützen. Dies ganze Verhlaten, die Beleidigungen, Zügellosigkeit. Das sind Dinge, die zwar diese Sucht hervorbringem. Aber DU mußt es Dir nciht antun. In dem Moment ist es schon der ALkohol,der zu Dir spricht. Du mußt es auch nciht persönlich nehmen, was auch garnicht so leicht ist. Und schon allein deshalb hast Du es genau richitg gemacht: Lade Deinen Sohn ein, aber lade den Alkohol nciht ein. Wen n DU ihm sagst , dass er nüchtern kommen soll ist das absolut ok. Er ist groß, kann machen was er will. Aber seinen freund den ALkohol soll er bitte zu hause lassen. Der richtet nämlich nicht nur bei Dir, auch bei den Geschwistern Schaden an. Und es sollte auch kein Anlass werden Dich mit Deinem freund zu streiten. Es soll Dein Leben garnicht negativ beeinflussen, lass das nciht zu. Dein Freund ist sicher nciht so gut informiert, dann kläre ihn lieber auf. Aber lass Deine Leben nciht davon zerstören. Wie Du es auch drehst und wendest. DU kannst Dir auch sagen, dass Du Deinem Sohn Geld gibst, dmait er isch noch mehr betrinkt und er so schneller zu seinem Absturz komt. Auch absurd dieser Gedanke. Denn dann wird Dein Portemonaie leiden. Tatsache ist- Er muß zu sienem Tiefpunkt, zu sienem schmerzhaften Absturz kommen- udn das ganz alleine ohne Dich. Du kannst vieles für Dein Kind tun. Aber eben nciht alles. DU kannst Deinen Kindern keinen Schmerz abnehmen. Genau wie Dir keiner die Schmerzen bei der Geburt abnehmen konnte. DU kannst doch Deinen kindern nicht einmal einen kleinen Husten abnehmen. Wenn es so einfach wäre und Du ihm sagen könntest: Du mußt einfach aufhören zu trinken- wenn es so einfach wäre würde man ja nicht von Sucht reden. Es ist ja noch nicht einmal einfach für die meisten Menschen ein paar Kilo Übergewicht abzunehmen. Andere wiederum nehmen garnicht erst zu. Petra, DU kannst nur eines: Stark bleiben für Dich, Deinen Freund und Deine anderen Kinder. Und im richitgen Moment da sein für Deinen älteren Sohn-nämlich dann wenn er von sich aus aufhören will zu trinken. Und das scheint mir noch ein langer Weg.
    Was Du für ihn tun könntest ist beispielsweise ein Sparkonto anlegen. Wenn er sich in seinem Leben einmal so runtergewirtschaftet hat udn tatsächlich dann shcafft trocken zu werden, dann kannst Du ihm dieses Geld auszahlen. So kansnt Du ihm immer was auf das Konto zahlen, wenn DU den anderen Kindern auch was gibst. Aber sag ihm das lieber nicht solnage er nass ist, denn sonst wird er irgendwann dieses Geld im nassen Zustand haben wollen. Mein Vater zum beispiel hatte alles verloren, unser Haus ist zwangsversteigert worden.
    Du mußt an einen Punkt kommen, dass DU kein Mitleid für Deinen Sohn bzw für sein Verhalten verspürst. Das kansnt Du erreichen, indem DU DIr vorstellst, dass er einen bösen Freudn hat, dem er alles gibt was er hat udn der ihm nicht gutes will. Den so ist es . Der ALkohol ist teuflisch udn hiterlsitig. er verspricht dem Menschen Glück, Freude , etc. Aber in wirklichkeit macht er den Menschen kaputtund nimmt hm dabei sein gnazes Geld ab. Dessen mußt Du Dir bewußt sein. Errsta dann kanst Du überhaupt erwarten, dass auch Dein Sohn das eiens Tages durchblickt.
    Sicher kommt Dein Sohn Dir jetzt schon vor als hast DU es mit zwei Personen zu tun. So ist das. De nasse ALkoholiker hat zwei Persönlichkeiten. Udn die eine mußt Du aus Deinem Leben verbannen. Das ist nämlich sein böser Freund, der da 'druch ihn' spricht.
    Und Du hast das recht diesen unwillkommenen Gast rauszuschmeißen.
    Wünsche Dir viel Kraft.

    Alles Gute
    Frozen Tears

    Hallo Plejaden,
    ich kenne solch eine Situation wie Du sie durchlebst sehr gut. Ähnliches habe ich auch schon einmal durchlebt. Sicher ist das beste Dir von einem Arzt helfen zu lassen. Ich habe das in meiner Situation nicht gemacht , bin aber nach und nach da auch allein wieder raus gekommen.
    Nachdem ich wochenlang total in mir selbst gefangen war und ncihts tun konnte habe ich langsam angefangen érstmal meinen Zustand zu akzeptieren. Erstmal mir selbst gesagt, dass es ok ist , dass es jetzt so ist. Das war für mich ganz wichitg zu erkennen,dass ich eine Auszeit scheinbar brauchte. Habe auch ein bißchen recherchiert. Dann bin ich richitg strategisch daran gegangen. Ich habe Stück für Stück ganz banale Dinge erledigt, die normalerweise zum Alltag gehören. So wie geschirr abräumen. Wäsche waschen. Sowas war zu diesem Zeitpunkt schon richitg anstrengend für mich. Zwischenzeitlich habe ich mir erlaubt immer wieder kleine oder auch große Pausen zu machen. Das war ganz wichitg für mich, dass ich mir das alles selbst 'erlaubt' habe. Denn vorher hatte ich mich innerlich selsbt so sehr unter Druck gesetzt, dass garnix mehr ging. Ich habe mir kleine To-Do-Listen gemacht. Wichitg und unwichitg unterschieden. Und langsam langsam habe ich den Stein wieder ins Rollen gebracht.
    Vielleicht setzt du dich selbst auch einfach zu viel unter druck , oder auch andere. Die dinge kommen sowieso wie sie kommen sollen. Ob es Menschen sind zum Kennenlernen oder andere Dinge. Lass es einfach auf dich zukommen statt es zu erzwingen. Du hast noch viel vor dir und es wird noch sehr viel in deinem leben passieren. Freue dich auf dein Leben , wie auf einen Kinofilm, den du dir noch anschauen willst. Niemand weiß was kommt, und vieles sit im leben noch möglich. Vieles kommt ganz anders als geplant. Versuche einfach dich zu lösen von dem was war und lass neues auf dich zukommen. Vor allem freue dich auf ein neues und spannendes stück leben. Wenn du merkst wie sehr du selber einfluß drauf nehmen kannst , was daraus wird, in welche richtung du gehst, und du dich nicht einfach nur treiben läßt dann fängt es auch an wieder spaß zu machen. Dein Leben steckt Voller Möglichkeiten. Du schreisbt, dass du dich leer fühlst. Das ist auch eine gute Basis. Fange an dein Leben wieder aufzufüllen mit schönen Dingen. Vielelicht hattest Du einfach mal nötig dich von allem Ballast zu befreien und zu 'entleeren'. betrachte es mal alles unter diesem Aspekt.

    Hallo Irrlicht,
    nach vielen Lesen hier im Forum habe ich auch für mich ähnliches herausgefunden. Zwar habe ich keine aufeinanderfolgenden Beziehungen mit Alkohol- oder Drogenabhängigen. Dennoch habe ich durch mein Leben als Tochter zweier Abhängiger ( alkohol und Co) offensichtlich eine Gewohnheit entwickelt, dass ich Beziehungen nicht mehr ertragen kann, wenn es für andere vielleicht perfekt wäre. Wenn es so richtig chaotisch war habe ich mich wohl gefühlt.Wenn ich mich richtig schlecht gefühlt habe habe i ch mich 'zuhause' gefühlt. Also- warum sollte es dann ein Grund sein sich zu trennen. Ich hatte mich selbst nie verstanden, es kam mir vor wie ein Widerspruch. Es IST ein Widerspruch würde ich sogar sagen. Ich kann mich gut in Deine Situation reinfühlen. Mich würden die gleichen Ängste plagen. Ich kann alles dafür tun, dass es meinem Partner gut geht und geht es ihm gut dann ist er nicht mehr interessant. So liest man ja auch hier im Forum, dass viele Beziehungen nach eienr Therapie auseinander gehen. Ich erkläre das schon damit, dass man sich einander nciht mehr 'braucht'. Eingie Beziehungen haben so vielelciht nue funktioniert. Als Coabhängige muß man aber nciht unbedingt einen Alkoholabhängigen Partner haben. Ebenso ist die Coabhängigkeit nciht einfach weg, wenn man sich vom Partner getrennt hat. Sie wird dann in der nächsten Beziehung weiter gelebt.
    Auch ich bin gerade dabei mich in dieser Hinsicht besser zu verstehen und die Gründe dafür noch besser zu erforschen. Einiges ist mir da durch meine Kindheit schon klar geworden. Zum Beispiel neben dem gewohnten Chaos in demich aufgewachsen bin spielen auch schuldgefühle eine große Rolle oder auch dass man lernt oder glaubt nur dann geliebt zu werden, wenn man eine besondere Leistung vollbringt.
    Entweder selber oder durch die Mutter , die die aufopfernde Rolle vorspielt udn somit eine Vorbildfunktion hat.
    Vielleicht kansnt Du auch mal bei Dir schauen, woher eigentlich dieses vergalten , diese Gefühle kommen, dass Du Dich ausgerechnet bei 'Problemmenschen' wohl fühlst.Auch bei Dir wird es sicher irgendwelche Ursachen haben.