Vielleicht würde es Dir weiterhelfen, wenn Du hinschaust woher genau Deine Wut kommt und n welchen Situationen.
Ein wenig beschreibst Du schon am Anfang: Wenn Dein Mann unzuverlässig ist, Sachen nciht migibt, vergißt etc.
Wut ist ja oft auch ein unterschwelliges Gefühl. Und die Gründe könnten auch nur vorgeschoben sein. Da mußt Du selebr mal bei Dir schauen.
Wut kann auch von Enttäuschung her rühren. Und Enttäuschungen resultieren aus Erwartungen.
Was Du beschreibst kommt natürlich oft nach Trennungen vor.Es sit auch kein mensch perfekt und ist die Liebe erstmal weg verzeiht man ja auch nicht mehr die kleinen Fehler, legt gerne alles auf die Waagschale.
Ich könnte mir vorstellen, dass da ein Stück enttäuschte Liebe dahintersteckt, noch dazu weil er ja jetzt auch eine Neue hat. Du hattest ja schon die Erwartung, dass ihr mal eine gutfunktioinierende Ehe haben werdet. Dann kam der Alkohol. Dann kam die Erwartung, dass er aufhört zu trinken , wenn Du ihn verläßt. Auch das hat nicht geklappt. Alles Erwartungen, die nciht in Erfüllung gehen.
Nun erwartest Du, dass er zumindest als Vater gut funktioniert. Tut er auch, bis auf Kleinigkeiten, die Dich wütend machen. Aber Du schreibst auch, dass er noch nasser Alkoholiker ist. Du weißt ja selber, was da abgeht. Ohen jetzt die frage zu diskutieren, ob es Recht ist, ob DU Deine Kinder da abgobst mußt Du schon damit rechnen, das bei einem kranken , einem Süchtigen Menschen nciht alles so funktioniert und auch in Zukunft immer weniger funktionieren wird.
Du hast ja selebr auch Bedenken, das lese ich daran, dass Du schriebst, dass Du eigentlich frph bist, dass da noch eine andere frau dabei ist, auf die Du meinst Dich verlassen zu können.
Jetzt schau mal Deine Wut an. Worauf bist Du eigentlich wütend?
Auf Deinen Mann, dass er so chaotisch ist?
Auf Dich selbst, weil Du Dir das alles gefallen läßt?
Auf den Alkohol, weil er Dir alles zerstört hat?
Auf die Frau, weil sie Dir den Mann genommen hat oder weil bei denne alles besser funktioniert ( scheinbar)?
Man muß schon ein Stück ehrlich zu sich selbst sein, wenn man an sich arbeiten will. Darum schriebe ich Dir diese Dinge mal so, wie ich an Gefühle rangehe und sie hinterfrage, wenn ich mal in so einer Lage bin.
Tatsache ist ja, dass Dein Mann krank ist. Diese Krankheit macht etwas mit ihm. Unter Umständen auch, dass er an viele Dinge nicht denkt, denken kann. Hast Du diese Krankheit schon 100% akzeptiert. Akzeptieren bedeutet ja hinnehmen, dass es so ist und diesen Zustand erstmal nicht bekämpfen zu wollen.
Wenn Du akzeptiert hast, dass er diese krankheit hat, ohne zu beurteilen, ob er selber daran Schuld idt, oder sich nciht zusammen reißt etc. , mußt Du u.U. auch akzeptieren, also hinnehmen , dass er Dinge tut, die er ´'normalerweise' nicht tuen würde.
Es gibt doch nur drei Möglichkeiten.
1. Er ist so, weil er trinkt. Dann mußt Du es leider so hinnehmen. Es ist eine Teil seiner Krankheit, auch wenn Du vermutest, dass er das tut wenn er nüchtern ist. Auch an trinkfreien Tagen gibts noch Restalkohol, gibts noch Entzugserscheinungen, Stimmungsschwankungen, Launen, Persönlichkeitsveränderungen. Da kannst Du immer noch nichts dran ändern. Es sit nach wie vor 'seine ' Krankheit , über die ER selber entscheidet. Dann müßtest Du einfach noch mehr loslassen, als wie Du es bisher getan hast.
2. Er ist einfach ein tüdeliger Mensch, wie viele andere auch. Alles wäre auch so ohne diese Krankheit. Dann gehört das alles nciht in dieses Forum. Aber für Dich würde das gleiche gelten wie bei 1. Du kannst eine Menschen nciht verändern. Nimm ihn so an wie er ist.
Beide Fälle 1 und 2 sind Zeichen dafür, dass Du coabhängig handelst. Du kontrollierst udn erwartest etwas anderes. Bist wütend und enttäuscht.
Andererseits läßt Du es mit Dir amchen. Was wäre eine alternative?
Du akzeptierst- oder Du bsit Konsequent udn gibst Deine Kinder da nciht mehr hin.
3. Du bewertest es über, es sit garnicht so unnormal. Es sit Deine eigene Unzufriedeneheit, die Dir diese Gefühle bereitet udn Dich Dinge so übertreiben sehen läßt. Dann mußt Du hin Dich hieinschauen, was das alles mit Dir macht. Wirklich mal überdenken, woher Deine Wut und Enttäuschung kommt. Vielleicht auch mal toleranter werden. Du stellst regeln auf, die werden nciht befolgt? Sind die Regeln nicht zu streng?
Ist Er überhaupt einversatnden mit den Regeln, habt ihr die je gemeinsam diskutiert? Wird er von Dir für voll genommen, oder gehst Du davon aus, dass es ja eh alles richitg ist wie Du entscheidest und fest setzt .
Alle drei Varianten sollten Dir aber schonmal zeigen, dass das Problem irgendwie mit Deienr Coabhängigkeit zu tun hat:
Du kontrollierst die Dinge, Das müßtest du ja nciht, wenn Du einen zuverlässigen eigenverantwortlichen Vater vor dir hast, der die Dinge im Griff hat. Auch dann nciht, wenn da mal nicht alles so klappt, wie es sein sollte.
Du bist nicht konsequent. Es pasieren Dinge, mit denen Du nicht einverstanden bist und Du nimmst es dennoch so hin und statt die Konsequenzen zu ziehen, statt dessen wirst Du wütend.
Suchst Du nun nach Gleichgesinnten in Deinem Thread, damit Du Trost erfährst oder einen Tipp wie Dein Mann sich ändert ( = Coverhalten), oder bist Du bereit Dein coabhängiges Verhalten mit Hilfe der anderen aufzudecken und daran zu arbeiten?
Immer wieder lese und las ich in Deinen Beiträgen, dass Du Dir schwer tust den Tatsachen in die Augen zu schauen. Oft fühlst Du Dich angegríffen, wenns ums eingemachte geht. Letztlich hast Du Dich aber dennoch getrennt von Deinem Mann, zumindest um Dich zu schützen.
Du hast scheinbar Deine Tiefpunkt erreicht. Aber nun sehe ich es ,d ass Du sozusagen aus der Ferne weiter machst. Das sit so, als ob ein ALkoholiker aufgehört hat zu trinken und nach einger Zeit wieder schlückchenweise probiert.
Wenn Dir jemand was schreibt, um Dir zu helfen, dann sieh das nciht als etwas abwertendes ( auch das ist ein Teil der Coabhängikeit, dass man sich gerne schnell in Frage stellt) , sondern als etwas kostbares, was Dir weiterhelfen soll.
Auch wenn einige Dinge nach Vorwürfen und Kritik in einigen Beiträgen aussehen. Überall steckt auch ein bißchen Wahrheit drin, jeder sieht in Deinen Äußerungen etwas, was auch nicht direkt mit Deiner Fragestellung oder Deinen 'Erwartungen' zu tun hat. Oft gerade für Menschen, die in ähnlichen Situationen stecken, wie zB Paddy, bist Du eine Art Spiegel. Sie sieht die Dinge plötzlich in Dir, weil sie sie möglicherweise selber so handhabt udnsie dadruch bei Dir, aber vielleicht noch nicht einmal bei sich selber erkennt. Denn bei anderen sieht man Dinge oft eher. warum? Weil man da den Abstand hat und nicht gefühlsmäßig verwickelt ist. Da fängt man nicht an sich Dinge schön zu reden.
Du schreibst ja doch wohl hier, weil Du Hilfe suchst. Nimmst Du sie auch an?