Beiträge von Frozen Tears

    Ich bin auf diese Fragestellung gekommen, da scheinabr dieses Auf und Ab der Gefühle für die Coabhängigkeit sehr wohl eine Rolle spielt. Der Coabhängige erfährt ja imemr Ablehung udn Bestätigung. Die Ablehnung bestätigt ja, dass - so wie er/ sie's ja von sich glaubt - ncihts wert ist. Und durch die immer wiederkehrenden Steicheleinheiten baut sich dann das Selsbtwertgefühl wieder auf. Aha , ich werde doch geliebt. Da reicht ja schon ganz wenig Aufmerksamkeit für jdn. , der nciht viel von sich hält. Der Alkoholabhängige Partner spielt dieses Spiel ja irgendwie mit. Das ist ja neben der Suchtbefriedigung doch eigentlich eine sehr anstrengende Sache. Logisch wäre dann ja , dass sich in der Regel der ALkoholiker lieber zurück zieht, seine Sachen packt und auszieht, sich trennt oder ähnliches. Denn dieses Bedürfnis in Ruhe saufen zu wollen lese ich immer wieder, auch ja in den bisherigen Beiträgen hier.
    Tnedenziell ist es aber wohl doch so,d ass sich der Alkoholabhängige ehre zurück zieht vom PArtner als der Coabhängige. Dennoch funktionieren doch beide irgendwie zusammen. Es wird ja sogar gesagt, dass beide sich in ihrer Sucht unterstützen und der Coabhängie die Sucht des Alkoholikers 'verlängert', wenn er sich nciht trennt. Daher meine Frage. Mir ist kalr, wie es von der Seite des Coabhängigen aussieht. Aber worin besteht der Reiz, dennoch bei ( beispielsweise) einer immer meckernden Person zu bleiben. Nimmt man diese Meckerei dann garnicht so wahr? Berührt es einen garnicht. Empfindet man es selber garnicht so sehr als Auf udn Ab in der Beziehung, wie es die Coabhängigen selber ja sehr satrk empfinden. Und dieses Auf und ab ist ja tatsächlich wohl durch den wechselnden Nass- / Nüchternzustand stetig da. Mir ist nämlich zum Beispiel noch nicht genau klar, wie eigentlich ein Coabhängiger die Sucht des Partners verlängert.
    Wenn ich dies in einigen Threads lese empfinde ich das manchmal als irgendwie ungerecht, da doch der Alkoholiker für sein eigenes Schicksal selber verantwortlich ist und der Coabhängige sich doch auch erst durch Erfahren des eigenen Tiefpunkts von seiner Sucht trennen kann. Daher kam bei mir mal die Frage auf, wieso eigentlich trennt sich der nasse Alkoholiker nicht, obwohl dann wieder gesagt wird, dass nachdem er trocken ist oftmals eine beziehung in die Brüche geht, die Trennung dann ehr von seiten des Alkoholabhängigen ausgeht. Daher meine Vermutung, dass er während der nassen Phase doch auch irgendeine bestätigung oder anderes von Coabhängigen erfahren dürfte, was er dann als trockener Alkoholiker nicht mehr braucht.
    Puha, hätte ich jetzt vielleicht auch etwas einfacher erklären können?

    Hallo Rachel, Fuego hat schon alles so gut und so klar und deutlich geschrieben. Man, sei froh, dass du nicht noch beziehungsmäßig verwickelt bist und ihr keine Verbindlichkeiten oder Kinder miteinandner habt. Freundschaft, ok. aber die hat doch ihre Grenzen. Mach ihm das klar, dass er dich auch nicht so maßlos beanspruchen darf. Er wollte doch nur zur Reha bleiben, dann hat er doch wohl noch ne eigene Wohung ,oder? Bleibt Freunde im Rahmen von freundschaft, so wie du es auch mit anderen machen würdest. Es spricht nichts gegen Hilfsbereitschaft , aber vieles gegen Ausgenutztwerden und Aufopferung. Erkläre ihm , dass er jetzt an deine grenzen gestoßen ist und du das so nicht mehr weiter machen kannst udn willst. Dafür brauchst du auch keine Schuldgefühle ahben oder dir einreden alssen. Denn was du bereits gemacht hast war schon mehr als genug.

    Das ewige Hin und her der gefühle. Mal der liebevolle Partner und in betrunkenen Zustand voller Aggressionenn , Beschimpfungen etc- so kennen es viele Coabhängige und irgendwie scheint es ja auch einen gewissen 'positiven Reiz' auf den Co auszuüben. Aber wie sieht es auf der anderen Seite aus?

    Ist es für den Alkoholiker in nassem Zustand auch ein gewisser Kick immer wieder Ablehnung zu erfahren und dann doch wieder so angenommen zu werden. Drohungen, dass du gehen kannst und dann doch wieder ein flehen, dass du gebraucht wirst. oder die Drohungen ja doch nciht ernst gemeint waren. bestätigt das sogar das Selbstbewußtsein so nach dem Motto: Ach sie an, sie braucht mich ja doch. Sie ist so schwach, sie kann nicht ohne mich. ich selber entscheide wann und wieviel ich trinke, denn sie hat ja eh nichts zu sagen etc. Wie ist das? Unterstützt solch ein Hickhack das eigene trinken udn kann man sagen: Egal was mit der Partnerin ist, das geht mir in der Zeit der Sucht eh alles am A**** vorbei. Da ist es egal was sie sagt und was sie denkt.

    Stimmt, dicke Katze, so von der Seite hab ich es auch nicht nicht betrachtet.
    Der Alkoholiker weiß ja mit der Zeit alle Register des Co's zu ziehen. Und ist er zwischenzeitlich immer mal wieder lieb, so liebdass uns die Streicheleinheiten wieder reichen, dann hat er sich wieder ein verdient und kann weiter machen( saufen). Und wenn sie dann wieder aufmüpfig wird hat er doch noch dazu guten Grund zum schimpfen und um seine Aggressionen abzulassen. War doch schließlich gerade eben noch soooo lieb.
    Eben der Wolf im Schafspelz. Ob es nun aber in Wirklichkeit der Wolf oder das Schaf ist sehen wir, wenn wir mal ein nettes Stück Fleisch ( oder ne Flasche Wodka?) stehen lassen. Das Schaf wird es nicht anrühren.

    Hallo Erdling,
    mir fällt gerade ein, dass es vielleicht sein kann, dass der Alkoholkonsum bisher diese Funktion erfüllt hatte Dich gewissermaßen ruhig zu stellen. und nun scheint Dich Deine Vergangenheit einzuholen. Bei solch massiven Bildern kann es schon sein, dass Du richitg truamtisiert bist. Setze Dich nicht zu sehr unter Druck, sondern geh Deine inneren Bilder langsam an, Stück für Stück. Mir ist es auch schonmal passiert, dass ich zu sehr an mir gearbeitet hatte und was dann hochkam ich garnicht alles 'verdauen' konnte. Dann habe ich lange Zeit an einem heftigen Druck in der Solarplexusgegend gelitten. Langsam habe ich bemerkt woher es kam und mal einfach aufgehört, mich einfach nur entspannt und mal wirklich nichst gemacht . Das hat geholfen.
    ich vermute auch, dass Du mit Dir selber genügend beschäftigt bist, dass Du die Probleme Deiner Freundin nicht auch noch auffangen kannst. Das sit es ja eben, wovor hier im Forum ja immer gewarnt wird. Zwei Süchtige reißen sich gegenseitig runter, statt sich aufbauen zu können.
    Die Coabhängigkeit hat halt auch ihre Wurzeln in der Vergangenheit der Betroffenen. Und Coabhängige suchen sich ihre Suchtmittel genau iwe andere Süchtige. Daher hat es nicht mit Deiner Abhängigkeit zu tun, dass sie coabhängig ist, sondern Du bist ihr mit den rhamnebedingugnen, der entstandenen Hilflosigkeit imnassen Zustand zu einem willkommenenOpfer geworden, wo sie ihre eigenen Sucht gut ausleben kann. Sie ist durch Dich wichitg geworden und fühlt sich gebraucht udn dadruch scheinbar geliebt. Weil sie es so gelernt hat udn ihr diese Aufopferungsmechanismen vertraut sind. Dafür kannst du ja nichts. Als coabhängiges Kind fühlst DU DIch auch im erwachsenenalter in chaotischen Zuständen wie 'zuhause'. Man könnte sagen: Die Geborgenheit der Nichtgeborgenheit. Das Normale kann Angst machen, da es ungewohnt ist, und das ist bei uns EKA's leider sehr tief verwurzelt. Noch mehr als eine Partnerin, und noch mehr als ein Alkoholiker, der vielelicht selbst in der Jugend anfängt zu trinken und da reinschlittert sind wir Kinder oft regelrecht mit der Sucht aufgewachsen. Wir kennen es nicht anders.
    Hat ein Elternteil seit Du zur Welt gekommen bist getrunken und ist der andere Elternteil auch noch coabhängig dann ist das Deine Welt, in der Du aufgewachsen bist. Alles dreht sich um Alkohol in jeder Hinsicht. Es riecht danach, die Gespräche, der Streit, die Folgen und Begleiterscheinungen, die Sorgen, der Bekanntenkreis. DU mußt nicht mal drüber nachdenken, denn Du weißt erstmal garnicht dass da was falsch ist. Ein coabhängiges Kind wächst erstmal ohne Sicherheit und Vertrauen auf, denn Du weißt ja nciht was am nächsten Tag passiert. Aus dieser Unsicherheit/ Mißtrauen entsteht natürlich schnell Eifersucht in einer Beziehung. genau wie Du Deine Sucht in Angriff genommen hast muß eds auch Deine Partnerin tun. DU kannst es ihr ebenfalls nicht abnhemen udn darfst Dich von ihr nciht tyrannisieren lassen. Eine trennung im Notfall kann sogar für beide hilfreich sein, genau wie auch eine Trennung von einem Alkoholiker. Das muß man abwägen. Aber DU darfst nciht denken, dass dies eine so große Liebe ist , was sie zur Eifersucht bringt. Das wird ja oft verwechselt. Krankhafte Eifersucht ist auf jeden Fall zerstörend und kann auch heftig ausarten. Das sollte Dir schon bewußt sein. Darum ist es ja gar keine Frage, ob Du da irgendeinen Fehler gemacht hast. Die geafhr ist sogar,dass Du jetzt selber in eine Coabhängigkeit hineinschlitterst , indem DU durch DEIN verhalten wiederum IHRE Sucht unterstützt, verstehst Du. Dann würdest Du von der einen in die andere Sucht schlittern= Suchtverlagerung. Also: Augen auf. Bleib bei Dir und konzentriere Dich auf Dein gesundes Leben.

    Herzlich willkommen hier im Forum. Liebe Rachel, für mic h hört es sich so an, als ob Dein freund Dich nur ausnutzt um in Ruhe weitertrinken zu können. Er setzt sich ins gemachte nest, will niemanden von seiner Krankheit erzählen und flunkert Dir etwas von Reha vor.
    Ich würde ihn schnellstens bitten Deine Wohnung wieder zu verlassen, da er ja diese Rehamaßnahme doch nciht in Anspruch nimmt. Ich weiß nciht, ob Du jetzt wieder eine beziehung mit ihm eingegangen bist oder ihr nur nich befreundet seid. Aber wie dem auch sei, erstmal würde ich ihn bitten sich eine eigene Wohnung zu suchen, denn sonst reißt er dich immer weiter mit rein. Er ist ja schon lange Zeit dabei und dann wohl schon in einer höheren Stufe der Abhängigkeit. Und es wird ja auch nciht besser, der Konsum steigt ja in der Regel. Willst Du ihm das alles finanzieren und Dir dann auch noch seine Jammerei anhören? Du kannst ihm nur helfen indem Du ihm nicht unterstützt. Ihr habt Euch doch scho einmal getrennt udn statt um Dich zu kämpfen hat er sich den bequemeren Weg gesucht: Eine Frau , die auch trinkt. Und was will er jetzt wohl von Dir? Deine gemütliche coabhängige Ader ausnutzen. Mir scheint, als ob Du nach der Trennung noch nicht wirklcih an Deiner Coabhängigkeit gearbeitet hast.
    Lies mal etwas hier und daann wirst DU nach und nach die Mechanismen und Tricks der nassen Alkoholiker durchschauen und auch wissen, was DU für DICH zu tun hast.
    Ich wünsche Dir viel Kraft das alles durchzustehen.

    Hallo Jazzy,
    willkommen hier im Forum. Du hat ja wirklich allerhand mitgemacht und es hört sich für mich jetzt so an: Eine Coabhängige hat ihren absoluten Tiefpunkt erreicht. So extrem höre ich es selten heraus aus anderen Threads. Du wirkst sehr entschieden. Und ich glaube, dass Du jetzt sehr viel Kraft für Dich brauchst und Dich sehr abgrenzen mußt vor weiteren Belastungen. Wie schon oft erwähnt wird führt auch die Coabhängigkeit zu ernsthaften Schäden. Du hat ja auch schon einiges davon 'erfahren' und durchgemacht. Ich glaube, Du bist auf dem richtigen Weg und dass es Dir gut tut auf Deine innere Stimme zu hören. Vielleicht kannst Du Dich ja mal für eine Zeit ein wenig abkapseln, Dir eine kleine Oase schaffen oder eine Reise machen. Ich finde sowas imemr gut um sich zu regenerieren udn auch mal um auf andere Gedanken zu kommen.

    Das klingt ja mal nach was, hört sich gut an.
    Gerade habe ich mal was gelesen, was ich Dir hier mal sinngemäß wiedergeben will.
    Wenn man etwas verändern will muß man nur aufhören das zu tun, was man bisher getan hat.

    Das klingt so einfach. Und es ist so wahr, oder? Es wirklich auch wollen und es wiklich umszusetzen, das machts.

    Der Wille ist doch da bei Dir, das schreibst Du ja jetzt ganz klar.

    Und was Hartmut schreibt stimmt auch, es kann dich keiner in die Trockenheit streicheln.
    Auch mit dieser Angst vor Einsamkeit bist Du nicht alleine. Lies mal im Cobereich, da ist es würde ich mal sagen einer der Hauptgründe, warum man sich nicht ändern möchte.

    Wenn ich so Deinen nick anschaue , das Glücksbärchen, das klingt ja eigentlich gar net so schlecht. Solche nicks können natürlich sehr in die irre führen, aber irgendwie sehe ich da auch sowas, was du schreibst und was in deinem nick steckt, nämlich dass du dich so 'klein' machst.
    Weiß jetzt nich wie ich das anders ausdrücken soll.

    Mir fehlen jetzt einbißchen die passende Worte um das auszudrücken, was ich sagen will. Es kommt bei mir so rüber also ob du nicht daran glaubst, dass es auch eine andere Alternative ( für deine Problemlösung) gibt als zu trinken.So als ob du es dir nicht zutraust einen anderen Weg zu gehen. Wobei Weg gehen jetzt erstmal so gemeint ist, dass du anders drüber denken kannst.
    Vielleicht war es vorher falsch ausgedrückt, dass ich sagte, dass ich glaube dass dein Problem woanders liegt.
    Ich meine, dass Du anfangen könntest anders über die Dinge zu denken.
    Gefühle und Sichtweisen fangen immer im Kopf an, wie oder aus welcher Perspektive man über etwas denkt. Mal ein Beispiel: Ein Riese würde ein Haus kein finden, eine Maus hingegen groß.
    Ich kann so einiges wie du es beschreibst gut nachvollziehen, weil ich auch mal so gedacht und empfunden habe wie du ( jetzt in Bezug auf Beziehung / Einsamkeit etc.).
    Aber mit der Zeit denke ich da anders drüber, wenn eine Beziehung auseinander geht. Wenn eine Beziehung auseinander geht, dann hat es für mich ganz klar nicht gepaßt. Dann waren da verschiedene Vorstellungen; Erwartungen, Ziele, verschiedene Gefühle.
    Aber das hat nichts damit zu tun , dass ich ein schlechter minderwertiger Mensch bin oder der Expartner. Nicht nur ich habe ihn verloren (so habe ich es früher imner nur gesehen) - sondern ER hat ja auch MICH verloren.
    Ich will jetzt nicht nur auf diesen Beziehungssachen rumreiten, sodnern habe es hier nur als ein beispiel für vieles genannt und weil es dich ja auch akut betrifft. Aber Du kannst es auf viele andere Dinge übertragen.

    Das meine ich mit Selbst-Bewußtsein. Wieso denkst du überhaupt, dass es dir mit der nächsten genauso gehen muß? Wenn Du ein Mädchen triffst deren exfreund beispielsweise ihr Geld gestohlen hat , willst du dann auch als Dieb bezeichnet werden? Gib dem nächsten Mädchen eine Chance, denn damit gibst Du Dir bzw euch beiden eine Chance.

    Das wird dein Alkoholproblem direkt nicht lösen und das kann es ja auch nicht. Aber vielleicht habe ich dir hier mal ein paar Denkanstöße fürs Leben gegeben. Hoffe, dass es dich ein bißchen beschäftigt und dich auf andere , positive Gedanken bringt.

    Hi Flo,
    es ist jetzt 1:38, ich bin eigentlich schon total müde. Habe gerade deine Geschcihte gelesen und irgendwie hat es mich berührt. Okay, und ich könnte dir jetzt so viel erzählen, was ich darüber denke. Aber ich will mal ganz kelin anfangen, denn sonst sitz ich morgen früh noch hier.
    Ich bin in einer Alkoholikerfamilie aufgewachsen udn kann dir nur kurz zusammen fassen: Es war grausam. Und - Alkohol hat kein einziges Problem gelöst, aber einiges mehr an Problemen gebracht. Kannst dir also aussuchen, was dir lieber ist.
    So jetzt zu dem was du geschrieben hast.
    Du machst auf mich den Eindruck, als ob Dein ganzes Leben nur davon abhängt, ob eine Frau Dich liebt und mit dir kuschelt.
    Und wenn grade keine da ist dann schwelgst du so in Selbstmitleid. Gefällt dir das, dieses Gefühl?
    Würde dir das selber gefallen, ein Mädchen, die dir die ganze Zeit erzählt wie schlecht sie ist und das sie es nicht wert ist geliebt zu werden? oder stehst du mehr auf Mädchen die voller Lebensfreude protzen udn mit denen man so richitg Spaß haben kann?
    Möchtest du aus Mitleid geliebt werden? Willst Du das noch ein bißchen ein drauf setzen und dich so vollaufen lassen, dass dich irgendwann jemand auf der Straße aufliest und dir sagt: hey, komm Flo, du hast ja ein echt armseliges Leben, kannst mal ne Nacht mit zu mir kommen.
    Also, was ich jetzt mal von DIR hören möchte ist: Was ist an Dir liebenswert? Was macht DICH, FLO aus? Beobachte dich mal genau.
    Du hattest ja schonmal ne Freundin, die idch geliebt hat. Hast du ja zu Anfang geschrieben.
    Ach und übrigens - die hast du verlassen , wegen einer anderen. Und- ist deine Exfreundin jetzt Alkoholikerin geworden?
    Du hast sie verlassen, für ein die dich nicht mal liebt. Das war ein dummer Fehler, der dir keine zweites Mal passieren sollte. oft weiß man erst hinterher etwas zu schätze. Dann wenn man es nicht mehr hat. Und das kann Dir mit Deiner Gesundheit genauso passieren oder mit Deinem Leben an sich. Lieber Flo, Du hast nur ein einziges Leben. So wie wir alle hier. Viele haben bereits sehr viel mehr mit ihrem Leben gespielt als Du, und bereuen es sicher. Mit ALkohol kannst Du Jahre Deines Lebens wegwerfen, alles was du Dir aufgebaut hast wieder zerstören. Alkohol ist der Teufel schlechthin. Und die meisten Mädchen ekeln sich auch noch vor Jungs, die nach ALkohol stinken oder sich ständig besaufen.
    Glaubst Du dass DU mit ALkohol den betörenden Geruch erhälst, der die Mädchen anzieht und sie sich an Dich schmeißen?

    Dein Problem ist doch scheinbar ein ganz anderes und geh das mal an.
    Dazu BRAUCHST Du gar keine Alkohol, wie Du meinst. Die Einsamkeit vertriebt man nciht druch ALkohol, sondern eher macht Alkohol einsam.
    Den Schmerz kann man kurzfristig betäuben, um dann nach ein paar Stunden mit den eigentlichen Problemen und dazu noch einem dicken Kopf wieder aufzuwachen. Was bringt Dir sowas? Der Alkohol nimmt es Dir nicht ab, Dich mit Dir selbst und Deinen Problemen auseinader zu setzen. Das macht er für keinen hier und hat er auch noch nie gemacht.
    Also, was ich jetzt mal hören möchte von Dir. Bist Du Deiner Meinung nach liebenswert? ( Ich brauch dich jetzt wohl nicht zu fragen, ob Alkohol dich noch liebenswerter macht , nicht wahr?) Was ist es was Dich ausmacht, was Dich besonders macht, was die Mädchen an Dir mögen oder mögen sollen? Wenn Du es hier nicht reinschrieben magst , dann durchdenke es einfach mal für Dich selber. Denn ich meine, dass Du einfach mal anfangen mußt an Deinem Selbst- Bewußtsein zu arbeiten. Darum heißt es ja so. Versuche mal Dich bewußt wahrzunehmen. Dich einzuschätzen, Dich anzuschauen und entdecke als ersten Schritt einmal wer Du bist. Schreib es auch ruhig mal auf.

    Ich fresse normalerweise leider erst immer viel in mich hinein bevor ich meine wut zulasse udn dann kommt sie eher unkontrolliert aus mir ruasgesprudelt .Das kann unterschiedlcihe erscheinungsbilder haben. manchmal möchte ich dann irgendwo gegen treten. Oder es wandelt sich auch gleich um in Haß oder Rache. schonmal habe ich meinem dmaligen freund die schuhe ins Klo gesteckt und nass gespült, weil ich so wütend auf ihn war oder Kleidungsstücke zerrissen. Das habe ich auch schon in meiner Kindheit gemacht, habe meine ganze Strumpfhose durchlöchert.
    Ich muß auf jeden Fall etwas aktives tun, um meine Wut auszuleben. was mir grade in den sinn kommt. Spontan. Wenn mir ncihts einfällt, was meine wut befriedigt dann heule ich auch und würge ein kopfkissen oder sowas.
    Auf jeden Fall bekomme ich immer das Gefühl etwas 'symbolisch' zerstören zu müssen. Mir steigt dann Hitze in den Kopf udn ich werde unruhig, laufe rum wie ein tiger. Ich kann dann nicht mehr klar denken und werde auch rücksichtslos. Eine Gafahr für die Umwelt sozusagen.
    Ganz schlimm für mich ist es wenn ich in situationen bin, wo ich meine wut nicht ausleben kann und ich dem ganzen hilflos ausgeliefert bin. Wo ich mich zusammen reißen muß. Dann koche ich innerlich und fühle mich als ob ich zerspringe. Das empfinde ich als höchstgradig ungesund.
    Wie man mit Wut vernünftig umgeht weiß ich nicht. vernunft und wut sind irgendwie schon ein widerspruch in sich.
    Bin mal gespannt was dein therapeut so sagt.

    Hallo Nats Bo,
    Auch ich möchte Dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Vielelicht tröstet es Dich ein bißchen, dass Du hier nciht alleine mit Deinen Problemen stehst, dass vielen ähnliches passiert ist und vor allem: Hier könne Dich alle verstehen und wissen was in Dir vorgeht. Ich glaube jeder versteht heir, dass neben dier Trauer auch noch diese Hilflosigkeit da ist, diese Wut auf die Sucht, diesen Haß auf den Alkohol, der Dir Deine Mutter eigentlich schon seit langem genommen hat. Du hast gekämpft und wurdest noch als egoistisch bezeichnet. Das ist typisch für die Sucht. Und das tut nochmal extra weh.
    Dann kommen vielelciht noch Schuldgefühle, Fragen , ob Du es nciht hättest verhindern können, ob Du nciht vielleicht hättest doch mehr tun können.
    Aber die Antwort findest Du genau hier , wenn Du hier aufmerksam liest: Du hättest nichts machen können. Im Gegenteil, Du hast sicher sogar schon zu viel gemacht. Du kannst aber noch eines machen: Du solltest etwas für Dich machen. Lies im Forum bei den erwachsenen Kindern.
    Da wirst Du vieles wieder finden, was auch dich betrifft, was dir vielleicht bis heute nicht klar geworden ist, wie es mit der Sucht deiner Mutter zusammen hängt.
    Es ist schmerzhaft dass du dich nciht verabschieden konnest. Es ist aber auch schmerzhaft sich zu verabschieden. Du kannst jetzt noch ein kleines Ritual für Euch machen. Schreib etwas auf, was du ihr noch gerne gesagt hättest.
    Mein Vater hat auch einen Selbstmordversuch hinter sich als ich ungefähr 10 Jahre alt war und er ist noch in letzter Minute gerettet worden.
    Er hatte sich in ein Zimmer eingeschlossen und was verbrannt , wo sich dann Rauich entwickelte oder so. Er überlebte und es wurde nie drüber geredet. Das war grausam. Er hat weiter getrunken und nochmal 10 Jahre später hat der Alkohol ihn körperlich als auch seelisch so zugerichtet, dass er kurz vor dem Tod stand. Ich hatte ihn damals schon abgeschrieben. Die ganze Situation hatte sich mit dem Alkohol so sehr zugespitzt, dass er mir mittlerweile so egal war. Er hatte uns so dermaßen verletzt. Er war nciht mehr mein Vater. Diesen absoluten Tiefpunkt mitzuerleben , den jemand braucht um aus der Sucht aussteigen zu können ist eine wahre Zumutung für die Familie. Wenn Du Dich da nicht abkapseln kannst reißt dich das erbarmungslos mit rein. Mein Vater hatte Glück. Sein Arzt , also Hausarzt hat ihm klipp und kalr ins Gesicht gesagt, dass er sich jetzt entscheiden muß ob er Leben oder sterben will. Und da gibts nur eine einizige Möglichkeit: Entzug und nie mehr trinken. Ich hätte dmals nie mehr an sowas geglaubt. Aber ermußte so tief sinken um dahin zu kommen wo er jetzt ist. Er ist seitdem trocken. Aber es aht tiefe Wunden in uns hinterlassen. Er hat uns Kinder alle da mit reingezogen. Meine Schwester ist auch dem Alkohol und anderen Süchten verfallen und mit 36 Jahren gestorben. Die ganze Familie ein seelisches Wrack. Auch ich hasse die Sucht und den Alkohol. Aber ich blicke in die Zukunft. Ich habe eine Tochter und ich möchte ihr diese Dinge nicht weitergeben, so wie meine Eltern es gemacht haben. Ich arbeite an mir für mich und für mein Kind.
    Auch Du bist noch jung und kannst das für Dich tun. Hier in diesem Forum oder in eienr Therapie haben wir die Chance diesen Teufelskreis zu durchbrechen, denn auch UNS hat die Sucht der Eltern krank gemacht. Und das können WIR tun. Für UNS . Für ein gesundes Leben und eine schönere Zukunft. Ich wünsche Dir viel Kraft, dass Du es schaffst es für dich zu realisieren und würde mich freuen noch vieles in diesem Forum von Dir zu lesen, Deine Genesung mitzuerleben.

    Liebe Julia,
    was Tini Dir noch geschrieben hat ist wirklich sehr wichtig. Du mußt schauen, wie du etwas sagst, damit man die glauben schenkt. Ansonsten ist eigentlich schon alels gesagt, was gesagt werden muß, denke ich und ich wünsche dir viel Glück dabei, dass du es in Zukunft schaffst dich durchzusetzen.

    Liebe Martina, ich lese heir schon lange Zeit im Forum. aber Dein Thread schriet regelrecht nach Coabhängigkeit, so sehr, dass ich selber schreien könnte, wenn ich es lese.
    Ich spüre schon deine Hilflosigkeit und dass tief im herzen du es ja nur gut meinst mit deinem sohn. aber Martina, ich habe vor kurzem eine Artikel gelesen über Misshandlung. Psychische Misshandlung. Und was da beschrieben war trifft genau zu auf das was du hier schreibst.
    Dein Sohn braucht unbedingt seine Freiheit sich zu entfalten. Und du ja auch, du tust euch beiden keinen gefallen damit.
    Mit dem Aufräumen usw ist imemr schwierig mit Kindern, besonders wenn man sie ein Leben lang verwöhnt hat. Da wirst du jetzt mit 21 wohl auch nichts großartiges mehr ausrichten können. Das wird er dennoch schneller lernen als du denkst, wenne r mal ne eigene wohung hat. Dann ist es aber auch SEINE Sache udn du solltest dich da vollkommen raus halten.
    Ausser den dingen die schon gesgat wurden ist mir noch aufgefallen, dass du deinme sohn anscheinend auch schon einiges vorgelebt hast. Du klebst an ihm, kontrollierst ihn . ER kontrolliert seien freundin. Du hast es versäumt ihm vertrauen zu schenken, so hat er es jetzt auch nicht gelernt loszulassen und kontrolliert seine freundin. und wenn die ihn mal belogen hat dann vielleicht aus eben diesem grund. genau wie er es mit dir macht. Und- ist er in seienm alter überhaupt dazu verpflichtet dir alles zu erzählen? er grenzt sich eben ab und das muß er auch. wahrscheinlich sind das gar keine lügen sondern insgeheim denkt er sich: ich sag es ihr jetzt nciht, denn es geht sie nichts an. so ist es .
    er braucht auch seinen freiraum. du versuchst die ganze zeit ihn durch gezielte fragestellungen auszutricksen. der ist doch nciht blöde mit 21.
    Und letztlich bewirkst du eventuell genau das gegenteil: Du nervst ihn.
    aber da du ja die mutter bist wird er versuchen dich mit diesen gefühlen zu verschonen. denn sicher weiß er dass dein verhalten eskaliert , wenn du die auch nich sorgen machst. Ich an seiner stelle würde es garnicht mal anders machen.
    Und liebe Martina, wie steht es bei dir mit der Ehrlichkeit. Geh doch mal zu deinem sohn und sag ihm klipp und klar, dass es dir einfach zu viel wird, dass du alles alleine machen mußt, dass du am Ende deiner Kräfte bist. Und frage ihn mal was er bereit ist zu übernehmen. so hast du vielleicht mehr erfolg.

    Wenn er tatsächlich vortäuscht, dass er zur Arbeit geht, dann sit es auch seine Sache. Dann muß er die Konsequenzen tragen. DU kannst ihm nciht alles abnehmen. Wer weiß, vielleicht geht es ihm auch wie dir, dass er keine kraft mehr hat. Oder die zeit braucht , um siene freundin zu kontrollieren, oder ihr hinterher zu trauern. Egal was mit dem mädchen ist, er muß da selber durch und seine eigenen erfahrungen machen.

    wenn ihr weiterhin zusammen leben müßt solltet ihr vielleicht wege finden, wie ihr euch ein wenig mehr aus dem wege geht. du kannst ja auch mal wegfahren, bei freunden übernachten. oder er bei seiner freundin.

    Und am besten ist es , wenn du mal anfängst was für dich zu machen.
    Stopf deine tage voll mit aktivitäten, dass du gar keine zeit mehr hast an deinen sohn zu denken. wenn er dich braucht wird er sich schon melden.
    Vertraue ihm mindestens in dieser hinsicht. Udn da kann ich dir auch mein wort drauf geben. Ich kann meine tochter getrost gehen lassen und ich höre manchmal tage nichts von ihr. aber wenn sie was braucht meldet sie sich schon. wenn man von den indern nichts hört geht es ihnen gut sagt man. bei uns trifft das voll zu. Klar macht man sich dann auch mal sorgen, aber meine erfahrung hat mich gelehrt , dass ich mich da auf mein gefühl verlassen kann. Und ich mußte da schon viel aushalten, sie ist schon in ihrer Kindheit oft verreist.

    Dass du seit dein sohn 1 1/2 ist keine Partner mehr gefunden hast, dem du vertrauen kannst spricht auch für sich. Sind denn nun alle menschen schlecht, weil du mal enttäuscht wurdest? Ich weiß selebr wie schwer das sit mit dem vertrauen. Aber auch wenn du mal ne neue erfahrung machst, wo es nicht klappt- auch da kommst du drüber weg.Man muß eben auch ein wenig probieren im leben. Meist hat man doch zumindest auch ein paar gute zeiten zusammen in jeder beziehung. diese schönen erfahrungen willst du dir alle vorenthalten, nur weil du angst hast vor enttäuschungen?
    Also ich kann dir nur sagen, dass ich lieber mein leben in vollen zügen genieße, auch wenn ich letzlich auf die schnauze falle. ich habe einfach gelernt immer wieder aufzustehen. Auch wenn es schwer fällt.
    Glaube mir, auch mir tut es weh belogen und betrogen zu werden oder sosnt wie verletzt zu werden. Aber man darf auch nicht alles zu ernst nehmen. Ich finde, es muß nicht jeder Mensch den man kennen lernt gleich die große Liebe des Lebens sein. Bis man den Deckel zum Topf gefunden hat kann man auch mal aus Schälchen essen, oder?

    Liebe Julia
    größtenteils hast Du ja Deine Fragen schon selbst beantwortet.
    Ich kenne solche Situationen nur zu gut, alles immer unter Kontrolle haben zu wollen. Das ist ganz klar eine Folgeerscheinung unserer Kindheit. Die war ja imemr von Unsicherheit geprägt udn wir konnten nie Vertrauen aufbauen , da wir ja nie wußten was der nächste Tag uns beschert. Selbst auf meine Mutter konnte ich mich ja nicht verlassen, denn sie war ja auch nciht fähig uns vor dem Leben mit unseren trinkenden Vater zu beschützen. Wir waren also total auf uns gestellt. Das ist schon eine große Heruasforderung, die sicher auch wieder postitves mit sich gebracht hat, aber eben auch diese großen Überforderung als Kind. Vieles haben wir nicht ausleben können.
    Mittlerweile habe ich es gelernt auch vor anderen meine Menung zu vertreten. Aber das hat auch lange gedauert. Klar gibts auch ab und zu mal Rückschläge. Aber auch das gehört dazu.
    Da ich in meinem Leben mich oft gedemütigt gefühlt habe möchte ich dies nciht an andere weitergeben. Daher ziehe ich es vor ganz diskret mit Mitarbeitern zu sprechen und sie nicht vor anderen Leuten zu diffamieren.
    Ich würde es also folgendermaßen machen. ich würde die Mitarbeiterin ansprechen, dass du ein Gespräch mit ihr wünscht. Dann sagst du, dass es da einige Probleme gab, die sich nicht wiederholen dürfen, da sie sonst mit Konsequenzen rechnen müßte. Da reicht vielleicht erstmal an Androhungen ohne konkret was auszusprechen. Die soll sich ja erstmal Gedanken machen und soll auch sehen, dass mit dir nicht zu spaßen ist.
    Dann kannst du ihr noch sagen, dass es nicht angehen kann, dass sie deinen Arbeitsplan übersieht oder verwirft und das das nicht in ihrem Kompetenzbereich liegt solche Änderungen vorzunehmen, sondern zu Deinen Aufgaben gehöre und sie das auch respektieren solle.
    Also schön sachlich bleiben. Und dann vielleicht nochmal fragen, ob sie es verstanden hat.
    Ich würde auch darauf hinweisen, dass du in Zukunft auch keine sms diesbezüglich haben möchtest. Denn es kann auch mal sein, dass die garnicht ankommen. Lass Deine Mitarbeiter Arbeitspläne mit Unterschrift gegenzeichnen, wenns nicht anders geht. Mache Besprechungsprotokolle, Kannst Du auch jeden zumailen, wenn ihr emailaccounts habt.
    So hast Du immer was in der Hand, was Du Deinem Chef nachwiesen kannst.

    Zu Deiner Krankheit würd eich mal sagen , das sind auch typische Anzeichen, wenn man sich zu sehr verausgabt. Sei es Burnout-Syndrom oder einfach nur eine Abgeschlagenheit. Das wichtigste ist es dass du dich jetzt selbst beschützt, Grenzen für dich setzt und du dir selber im Mittelpunkt stehst. Vielliecht machst du für dich selber auch mal einen Plan, eine Wohlfühlplan, den du dann auch einhälst.
    Gönn dir einfach mal Ruhe, du mußt ja auch nicht immer für alle erreichbar sein. Lass dein Telefon mal zuhause und geh ne stunde raus.

    Übrigens diese Situation mit deinem Freund und dem Perfektionismus deinerseits - das kenne ich auch nur zu gut. Es sit ja auch nicht falsch ab und zu mal zu helfen. aber denke eher an Hilfe zur Selbsthilfe statt ihm das ganze aus der hand zu nehmen. Das hilft ihm tatsächlich und ist für dich auch besser. Also Duden in die Hand drücken und so!

    Hallo Asche,
    uih, ein harter nick.
    Es ist schon erstaunlich zu lesen in welchen Kategorien wir Kinder von ALkoholikern denken. Immer wieder erwische ich mich, denke, das könnte auch von mir stammen.
    Dass Du kein Bafög erhälst finde ich schon erstaunlich, zumal Du ja schreibst Dass Dein Vater gestorben ist. Hat man dann nicht Anspruch auf eine Halbweisenrente solange man in Ausbildung ist?
    Das nur mal so nebenbei.

    Aber zurück zu Deinem eigentlichen Anliegen. Eigentlich wurde ja schon alles gesagt, aber ich möchte Dich auch nochmal ermutigen, das zu tun was Du selber ja eigentlich auch für richtig hälst.
    Dein Lehrer scheint doch ein genz netter und kluger Mensch zu sein, der Dir immer gute Ratschläge gegeben hat. Es macht ihm doch offensichtlich auch Spaß und er mag wohl auch gerne Deinen Umgang.
    Sicher liegt es nicht nur an Dir, sondern insgsamt an der Kopflastigkeit unsere Gesellschaft hier. In manch anderen Ländern würde man garnciht lange überlegen und sieht es als eine Ehre eingeladen zu werden, und der Gastgeber würde es als eine Beleidigung sehen, wenn man nicht kommt.

    Lass es doch einfach auf dich zukommen. Was schlechtes kommt bestimmt nicht dabei heraus. Und sicher wird es ein interessantes Gespräch, was sich durch einen Brief niemals ergeben könnte. Ausserdem ist es mühseliger einen Brief zu schreiben und vielleicht fühlt sich Dein Lehrer dann auch noch verpflichtet Dir zurück zu schreiben.
    Ist ja nicht jedermanns Sache. Jedenfalls scheint ER ja eher Meister der direkten Worte zu sein und ist doch auch viel persönlicher.

    Zudem glaube ich, dass es Dir gut tut, wenn Du auch mal hin und wieder Austausch hast mit einer Person, die Dir gute Tipps geben kann, denn diese Seite fehlt Dir sicher ja auch durch den Tod Deines Vaters.

    JA, ich würds einfach machen an Deiner Stelle.

    @graffiti
    das scheint mir alles sehr einleuchtend was du schreibst. Erklärt einiges. So langsam versthe ich auch, was mir vorher imemr ein Rätsel war. ich fragte mich immer, wo doch ALkohol eigentlich als Partydroge gilt um gut drauf zu kommen, warum trinken danneinge weiter, wenn siedadruch schlechte Laune bekommen. Oder auch anders betrachtet: Bekommen sie dann durch das Trinken selber schlechte Laune oder fällt es nur leichter diese gefühle plötzlich zu zeigen? Also, ist es eine Befreiung für denjenigen, mal so richtig die negativen Gefühle los zu lassen? Aber ejtzt gibt es noch eine dritte Variante. Es könnte eben auch eine gestiegerte Form des Selbstschutz sein. Wo Alkohol nicht mehr greift und keine Steigerung mehr bringt. Da setzt der notorische Nörgler plötzlich ein. Eine eigens geschaffene Persönlichkeit , die nach aussen tritt, um sich die Leute fern zu halten, die ja womöglich Forderungen stellen könnten. Oder als Alternative die Flucht. Wobei das Trinken an sich ja auch schon eine Flucht ist. Genauso habe ich den Ablauf in Erinnerung. Betäubung bis zu einer gewissen Grenze, Aggressivität, Flucht, Rückkehr, wieder Aggressivität, Alkoholkonsum wieder steigern. Bis dieses Level erreicht ist, also bis zum Umkippen. Eine einzige Selbstqual.
    Gerade habe ich einen anderen Thread über Angst gelesen und ich sehe da eine ganz enge Beziehung.
    Dieser Teufelskreis kann nur durchbrochen werden, wenn man sich seinen Ängsten stellt, sie überhaupt erstmal erkennt, wahrnimmt und an Lösungen arbeitet. Und dazu gehört auch viel positives Denken. Aber zu allererst muß man wieder ein gefühl für sich selber bekommen und lernen sich selber auszuhalten. Und dafür muß man trocken sein.
    Für mich persönlich ist das eine ganz wertvolle Erkenntnis, denn meine Eltern haben mir ja gewissermaßen solche Verhaltensmuster/-abläufe vorgelebt und ich teilweise sicher einiges davon übernommen. Wenn auch nicht übernommen, so ist man ja als Kind auch imner ein wenig gefährdet es zu übernehmen. und je mehr man von diesen Mustern durchschaut und wahrnimmt, desto mehr ist man davor geschützt. So empfinde ich es.
    Daher bin ich euch sehr dankbar für Eure Erklärung/ betrachtungsweisen etc.

    Hm, wenn diese These so stimmen sollte, dann gibt es mir schon zu denken. Denn das würde vielleicht die Trockenheit der Co's doch in Frage stellen und zwar klingt es für mich dann doch nach einer weiteren Ausführung des Helfersyndroms- also mal vorausgesetzt dass es so ist. Aber ich bin mir da nicht so ganz sicher.
    So ganz intuitiv, ohne eine neue These aufstellen zu wollen, denke ich eher dass es damit zu tun hat, dass die Coabhängigkeit doch mehr Frauen betrifft und Frauen eher auch in gewisser weise mehr auf andere zugehen. Aber kann sein, dass es auch ein Vorurteil ist. Meine Erfahrung in der realen Welt als auch hier im Forum ist jedenfalls nciht, dass trockene coabhängige extrovertierter sind als trockene Alkoholiker. Schon habe ich allerdings das Gefühl, dass Alkohliker, wenn sie trocken sind eher auch trocken rüberkommen mit dem was sie schrieben. Oder auch ihre kritischen Phasen realer einschätzen. Coabhängige scheinen mir manchmal nur pseudotrocken und leben meiner Meinung nach ihr Helfersyndrom auch gerne in anderen Threads aus, meinen dass sie allein durch die Trennung von Partner trocken geworden sind. Solch ein Forum lädt natürlich ein bißchen dazu ein seine Sucht dann auf andere zu verlagern, denn hier gibst ja genügend Hilfebedürftige.

    Ich würde sagen, dass das doch eher Charaktereigenschfaten eiens Menschen schlechthin sind, ob jemand introvertiert oder extrovertiert ist. Das hat doch auch garnichts mit Alkohol oder coabhängigkeit zu tun. Da gisbt doch sone und solche. Bei meinen Eltern wäre es zum Beispiel ganz umgedreht.
    Es ist doch wol auch die Sucht an sich, die einen Menschen mehr oder mehr egoistisch macht. Ich würde es nciht einmal egoistisch bezeichnen, denn es sit ja nicht das Ego dass befriedigt wird, sondern diese Übermacht . Diese Sucht, die noch über dem Ego steht. Ein richtig egoistischer mensch kann der Sucht ja vielleicht noch eher antkommen, eben WEIL er egoistisch ist. aber das wäre jetzt wieder so eine andere Theorie.
    irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier eigentlich über etwas ganz anderes diskutiert wird. Dass einfach die Defintionen nicht stimmen.
    Ich denke, man muß sehr vorsichtig sein , wenne s darum geht alle über einen Kamm zu scheren. Es gibt wohl inder Tat Dinge, die sher oft identisch sind bei ALkoholikern und Coabhängigen. Ich habe heir auch gelernt, dass diese Eigenschaft allesamt mit dem typischen Suchtverhalten udn seinen Erscheinungen zu tun haben. Aber es gibt Dinge , die sind sehr individuell. So habe ich vor kurzem von jemandem gelesen, dass Alkoholiker wohl immer gerne im Rampenlicht stehen. Kann ich so garnicht bestätigen. Kann mir aber vorstellen, da Alkohol ja auch extrem enthemmt, dass der eine oder andere sich dann eben gerne in den Vordergrund rückt. Andere Alkoholiker sind aber eher absolut zurückgezogen. Es gibt ja auch viele gemeinsamkeiten, was Unzuverlässigkeit, Heimlichkeiten, Schuldzuweisungen, vertuschen der Sucht etc angeht. Auch das ist wohl unterschiedlich ausgeprägt und dient doch aber letzlich der Erhaltung der Sucht.
    Wenn jemand beispielsweise den Geburtstag seiner Frau vergißt, weil er sich schon morgens maßlos betrunken hat, dann würde ich das nicht als egoistisch bezeichnen, sondern als eine Erscheinung des Alkoholkonsums.

    Hallo Äffchen,
    Du sprichst hier sehr viel von Liebe, dass Du ihn liebst udn zurück haben möchtest. Hast Du Dir schonmal Gedanken darüber gemacht udn Dir überlegt was Liebe ist. Findest Du, dass es Liebe ist , wenn man sich einen Menschen zurecht basteln möchte und sich nur die guten, angenehmen Dinge herauspicken will? Du darfst eines nicht vergessen. Er hat das recht zu trinken, auch wenn es Dir nicht paßt und all die Begleiterscheinungen Dir unangenehm sind. Und was ist mit Dir? Du hast das Recht zu gehen, wann immer es Dir gefällt, bzw nicht mehr gefällt.
    Du schreibst Du leibst ihn, aber Du merkst, dass Deine Liebe nicht bedingungslos ist. Du schreibst selber, dass eure beziehung nur funktionieren kann, wenn er seine Krankheit selber einsieht und FREIWILLIG eine Therapie macht. Das tut er nicht.
    Ich will dich nur , wenn du trocken bsit bedeutet aber auch : Ich kann nur einen trockenen Alkoholiker lieben udn daraus folgt für mich: Du liebst ihn nicht. Ich denke, dass Du 'meinst' ihn zu lieben, dass Du einen Teil von ihm magst , aber nicht seine ganze Person. Diese Krankheit ist auch ein Teil von ihm, leider.
    Jetzt stell Dir mal vor, Dein Partner würde immer sagen, dass er gehen kann wenn Du nciht so wilslt wie er will. Androhung eines Rausschmiß. Das würde ich mir nciht einmal dreimal bieten lassen. ich würde gehen udn nie wieder kommen.
    So etwas sollte man sich genau überlegen udn dann auch tun, wenn man es so meint. Ich denke, dass es so ein typisches coabhängiges verhalten ist, dass gedroht wird mit etwas um dann wieder eine Liebesbekenntnis vom Partner zu erzwingen. Mit einem Rausschmiß ist noch kein Süchtiger geheilt worden, oder ist dir einer bekannt? Wenn es so wäre würden sich ja die Krankenkassen eine Menge Geld sparen und könnten uaf die ganzen Therapien verzichten.
    Vielleicht weißt Du jetzt worauf ich hinaus will. DIR paßt etwas nicht an eurer Beziehung. DU bist unglücklich. DU solltest dir eingestehen ,d ass solch eine beziehung dich nicht glücklich macht. DU möchtest dir gerne den partner zurechtbasteln, wie es dir gut tut. Du behauptest, dass Du ihn dennoch liebst. Du liebst, was dich nciht glücklich macht? er trinkt, was ihm nicht gut tut. Siehst du da die Parallelen. Ihr beide tut, was euch schadet. Warum soll ER aufhörenmit dem was er gerne tut, nur damit es dir gut geht? Warum darf ER nicht weitrmachen, was er gerne will, damit es IHM gut geht. Du liebst ihn doch?!
    Pandora
    Dann zu dieser bemerkung mit der anderen Frau. Wieso soll diese Beziehung nicht lange halten? Wenn sie auch entsprechend Coabhängig ist kann das sogar Jahre halten. Lies mal hier genau im Forum. Lies mal wie lange einige hier mit Alkoholikern verheiratet sind. Meine Mutter zum Beispiel über 50 Jahre!!!!
    Die Tatsache, dass jemand trinkt bedeutet nicht gleich, dass die Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.
    Und wie kannst man behaupten, dass er diese Frau nicht liebt, nur weil er sie jetzt kurze Zeit kennt? Liebt man sein neugeborenes Kind auch weniger als sein 10jähriges?
    Ich denke Liebe hat wenig mit Zeit zu tun.
    Vielelicht fand er sie schon seit längerem sympatisch und hätte sie gerne mal etwas näher kennengelenrt jetzt bietet sich die Gelegenheit an.
    Wie du schreisbt hat er ja auch sehr angenehme seiten udn die werden dieser frau womöglich genauso gefallen wie dir sie gefallen. wie sie dann mit dem alkoholproblem umgehen kann ist eine andere sache.
    wichtig ist doch: wie gehst du denn damit um?
    wenn er sich so einfach und schnell auf eine andere frau einlassen kann udn nicht um dich kämpft dann ist da vielleicht noch mehr im argen bei ihm. Normalerweise versucht man doch schon um seine freundin zu kämpfen, wenn man diese liebt. oder man hat ein wenig liebeskummer.
    was ich mich gerade auch frage. Fühlst du dich eigentlich von IHM geliebt?
    Denn was Leute sagen und was Leute tun können manchmal zwei sehr verschiedene DInge sein. Und besonders bei nassen ALkoholikern. Lies mal ruhig noch ein wenig zu diesem Thema.

    ..und was mir noch so gerade dazu einfällt. Vielleicht wäre es schön, wenn du andere wege findest, ihr deine gefühle mitzuteilen. du könntest ihr kleine liebesbriefe schrieben. einladung zu romantischem essen, spaziergänge, kino, frühstück ans bett. eine blume. ein schöner duft. zeig ihr, dass sie dir wichtig ist, auch wenn es gerade mit der zärtlichkeit nicht so klappt.
    das mag vielleicht ertsmal wie ein widerspruch auf sie wirkken, und sie mag sich verar***t vorkommen. Aber wenn du ihr erklärst,d ass du im moment sehr mit dir selber beschäftigt bsit und sie dir dennoch viel bedeutet, dann versteht sie dich vielleicht ein bißchen. viel glück mit euch beiden.