In erster Linie habe ich hier durch das Lesen in den verschiedenen bereichen gelernt, welche Zusammenhänge überhaupt bestehen und wie der einzelne empfindet. Das war mir früher überhaupt nciht klar. Die informationen über diese Krankheit sind schon viel komplexer als ich es mir vorgestellt habe. Obwohl sich doch alle Beteiligten in meiner Familie wiederspiegeln konnte ich erst als Erwachsene und auch mit Abstand das Verständnis für die Krankheit gewinnen. Und dabei hat mir der Austausch mit anderen Betroffenen aller drei Beeiche sehr geholfen.
Beiträge von Frozen Tears
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Viele Coabhängige erhoffen sich ja, dass sie nach dem Trockenlgen ihres Partners diesen liebevollen tollen Menschen wieder erhalten. Daher ja auch oft das Bemühen, sich an der Beziehung festzuhalten, sich nciht zu trennen udn den Weg gemeinsam druchstehen zu wollen.
Frage ist jetzt natürlich: Lohnt es sich? Oder jagt man hier nur einer Iluusion nach? Ist es nciht vielelicht sogar eine Lebensnotwenidkeit für den ALkoholiker in siener Theapie diesen 'ach so lieben' menschen abzulegen, weil genau der ihn in die Sucht getrieben hat?
Als mein Vater trocken wurde wohnte ich nciht mehr zuhause. Also kann ich es nciht mehr so direkt beurteilen. aber ich habe nicht den Eindruck, dass er wieder dieser liebevolle Vater wurde, wie ich ihn als Kleinkind noch in erinnerung hatte. Stattdessen ist er nun ein Mensch, der sich gerne zurück zieht und sein eigenens Ding macht.
Ansonsten ist er eher zu einem notorischen Rumnörgler geworden. All dei Aggressivität ist aus seienr nassen Zeit ist fort. Ich weiß nciht, ob es der Mann ist, den sich dann meine Mutter gewünscht hatte. Aber leider hat sie nicht wirklich an ihrer Coabhängigkeit gearbeitet und die Ehe meiner Eltern kam mir in der Trockenzeit eher vor wie ein nebeneinander herleben, eine gegenseitige Duldung. Für mich keine ersrebenswerte Situation. -
Was mir jetzt so auffällt bei Dir und Deinem Mann ist, dass er ja so gar kein coabhängiges verhalten aufweist.
Er scheint sogar sooo wenig von dem Helfersyndrom befallen zu sein, dass er es nicht einmal bemerkt hat, dass du süchtig bist.
So etwas lese ich nun das erste mal hier im forum.
Mir zeigt es aber auch, dass die sucht an sich erst einmal sehr subtil abläuft. Es sind ja schon einige geschcihten hier zu lesen, wo man hört, dass der Partner erst nach Jahren wahrgenommen hat, dass der Partner süchtig ist. Es wird eben seitens des süchtigen auch viel verheimlicht. Und manchmal gelingts wohl auch tatsächlich über Jahre hinweg.
Andere Partner wollen es vielleicht nicht wahrhaben oder zugeben, weil sie ihre heile welt dann angeknackst sehen und verdrängen es deswegen. Das wäre dann schon Co-Verhalten.
Und wie wohl auch in deinem falle kommt dazu, dass man ja eine immer größer werdende Alkoholtoleranz entwickelt, so dass der Partner also garnicht merkt, dass man betrunken ist.
In der Tat setzt die wirkung ja auch erst immer später ein.
Ist ja eben auch das schlimme an der sucht, dass man immer größere mengen benötigt.Alles in allem kannst du von glück reden, dass du doch im vergleich relativ für dich früh bemerkt hast, dass du ein problem hast.
viele mußten noch viel tiefer fallen. Auch frage ich mich, und so wird es ja auch oft geschrieben, dass ein coabhängiger die krankheit noch verlängert.
Ob und wie das funktioniert weiß ich nur teilweise. Klar, wenn man dem partner alles abnimmt begünstigt es die grundlage zum trinken.Dein partner hat das nun nciht getan, hat sozusagen ganz blauäugig sein leben mit dir weiter gelebt. Das ist ja eigentlich der zustand, den ein coabhängiger anstreben sollte. nämlich sich abzugrenezn udn sich nciht in den sog des süchtigen mit reinreißen zu lassen. vielen gelingt das nur mit harter arbeit.
Was ich mich nun frage, ob vielleicht sogar das verhalten deines Partners begünstigt hat, dass du so relativ schnell an deinen tiefpunkt gekommen bist. Für dich ist dies eigentlich eine sehr günstige sache, denn was du getan hst , hast du für dich getan.Man sagt ja, dass dies die vorraussetzung ist für ein gutes gelingen einer entgiftung und auch der weiteren trockenarbeit. Vile werden unter druck gesetzt und versuchen aus liebe zum partner aufzuhören. Da scheint es wesentlich schwieriger zu sein udn auch höhere rückfallquoten zu geben, was mir jetzt nach alle dem lesen hier auch immer logischer erscheint.
Daher beglückwünsche ich dich, dass du dies alles so für dich aus eigener kraft erkannt und durchgezogen hast. das verdient großen respekt.
Und ich kann dir nur eins auf den weg geben: Bleibe bei dir, so wie du es jetzt schon tust. Es lohnt sich nicht tagelang zu diskutieren, wer nun recht hat, ob süchtig oder nicht süchtig. Viele coabhängige partner kommen hier ins forum und stellen die frage, ob ihr partner süchtig sei. erhalten die antwort, dass derjenige das nur selber wissen kann. und so ist es. DU weißt es. das sit ausschlaggebned, sonst nichts. Und du bist für dein Lebne, deine Gesundheit verantwortlich. Ich finde, du hast es sehr gut gemeistert. -
Liebe Renate,
so wie du deinen Freund beschreibst ist das sehr typisch für einen Alkoholiker. Du machst den Fehler, dass du das alels auf dich beziehst, aber das sind die gesichter eienr bösen Krankheit. Denke nciht, wenne r leib zu dir ist dann ist es die eine Seite, wenn er böse ist ist es der ALkohol. Dieses Auf udn Ab ist ein Gesamtpaket, die gesamte Palette des Alkoholikers besteht aus der Achterbahn von Liebe und Gemeinheit. Ein Wechselbad der Gefühle zwischen Lug und Betrug, Selbstmitleid , Demütigung. Die schönen Liebesepisoden berühren dich und geben dír Mut. Dann kommt wieder der Schlag ins Gesicht. Meine liebe, ich bin so aufgewchsen von klein auf. Du kansnt das agnez nur überleben, wenn du dich abgrenzt, glaube mir, du mußt es von außen anscheuen, wie ienen film, und es nciht uaf dich beziehen. sosnt gehst du dabei drauf. würde ich glauben, dass ich ein dämliches kamel sei, dass man mit dem kopf gegen die wand knallen sollte oder die tolle tochter auf die er so stolz ist.
Nein, mein Vater mit seinen Launen hat mich sehr verletzt, aber er hat nciht die Macht über mcih ergriffen. Sobald ich konnte habe ich mich entfernt aus meinem Elternahaus, mit 17, sozusagen befreit. mit ihm wurds immer schlimmer.
wenn du noch viel in diesem forum liest wirst du die krankheit besser als krankheit verstehen können und du darfst druch diese miese krankheit nciht dein selbstwertgefühl zerstören.
ein normaler mensch, der dich liebt würde dir nie von eiener großbusigen erzählen, die auch trinkt udn die er gleich trifft. das ist die absolute demütigung . das sollte man sich nciht reintun, nciht gefallen lassen. er weiß nciht mehr, was gut und böse ist, die moral ist absolut hinüber. stelle s dir vor, wie viele persönlichkeiten, die in ihm leben. er nimmt dich nciht mehr wahr.
ich kenne viel solcher momente. ich mußte viel einstecken udn bin dadruch viel zu tolernat geworden. meine grenzen hätte ich oftmals schon viel enger stecken müssen. es gibt auch andere psychische krankheiten, wo auch ohne alkohol ähnliche erscheinungen sind. verigiß nciht, der alkohol bewirkt wesensveränderungen, der alkohol wirkt auf die nerven, die psyche. das ist nciht mal der nüchterne , mal der betrunkene. alles geht allmählich ineinander über. der nüchterne wird nie mehr völlig nüchtern. der nüchteren ist schon , wenn er nüchtern ist auf der siche nach dem nächsten schluck. sucht ist ein 24-Stunden_Job.
Tut mir leid. Es gibt nur ein Akzeptieren der Krankheit mit all ihren bitteren unberechenbaren Facetten oder ein Entfernen. Er liebt sich selbst nicht und daher hast du in seinen Augen etwas besseres verdient. er lebt statt dessen mit der Vollbusigen seine Bedürfnisse aus, sie meckert ja nciht gegen seine sucht. schön, dass er dich noch informiert hat. siehst du wie ehrlich, aber auch wie verletzend es ist . In vielen threads wirst du auch diese herbeigeholten inszenierten streits wiederfinden. so ticken alkoholiker. sie brauchen tatsächlich den streit als Kick ohne schlechtes gewissen trinken zu können. der kopf will vielleicht garnicht. der körper schreit danach. also macht das köpchen einen netten streit und schon ist auch wieder ein netter grund zum saufen. ganz einfach. wir werden also ausgenutzt , zum opfer gemacht. er zeiht sich zurück, weil er in ruhe und ungestört , ohne schlechtes gewissen trinken kann, nciht weil er nichts mit dir zu tun haben möchte. mit dir hat die ganze sauferei im grunde nichts zu tun. verstehste? dann kommt er mal wieder raus aus seinem schneckenhaus. hat andere bedürfnisse, die auch befriedigt werden sollen. das agnze mit der liebe zu vergleichen , das geht nicht. er liebt sich selbst nicht und das ist die vorraussetzung jemandem anders was geben zu können.
vorwürfe, moralpredigten, tränen, alles kannst du dir sparen, wenn du die alkoholkrankheit begriffen hast. alles was du ihm sagst, weiß er im grunde selber und das macht ja alles noch schlimmer.
alles was er dir sagt, sagt er ohne sein eigentliches bewußtsein, unkontrolliert. er meint es vielleicht nicht so, vielleicht aber auch schon. kann sein, dass er dich wirklcih liebt. aber in seinem Unterbewußtsein schmachtet er nach unkomplizierten vollbusigen wesen. der normale partner hat das vielelciht auch , aber es wird kontrolliert. jeder sieht mal , wenn man in eienr beziehung ist, einen anderen attraktiven mensch. aber man bespringt ihn nciht gleich, schon gar nciht in anwesenheit des partners, oder? Aber lies heir mal threads. unter alkohol bist du nicht sichtbar für deinen partner. er kann in einer minute dich umarmen und küssen, die andere sekunde mit deiner besten freundin flirten und dir den rücken zuwenden. kannst du das ertragen? das ist alkohol.
das ist sucht. kannst du da trennen zwischen der krankheit und deinen gefühlen? Alkoholiker können sehr egoistisch sein, nein, sie sind es. die sucht macht den menschen so ichbezogen. reicht es dir aus, auf die launen zu warten, wenn er dir wieder wohlgesonnen ist, du nicht mal weißt wann das sein wird? mit einem alkoholiker gibt es keine regeln, es gibt nur launenund stimmungen. Und zwar SEINE.
Alkohol regiert ihn. Und wenn du mit ihm zusammen sein möchtest dann reagiert dieser ALkohol auch über dich. ER aber betäubt seine gefühle, ist berauscht. DU nicht , du wirst mit höchster wahrscheinlichkeit leiden. -
Wasser, das ist doch ein schöner Nick, wollte ich dir erstmal sagen, schön klar. Den hast du dir sicher nicht ohne Grund ausgesucht.
Du kannst jeden Tag etwas stolzer sein, dass Du diesen weg gegangen bist udn es auch durchhälst.
ich selber hatte auch schon freßattacken, Cola udn Kaffeeorgien hinter mir. Aber das sind Gewohnheiten, keien Süchte. da muß man sehr unterscheiden, ungesund ist es allemal. aber amn bekommt keine entzugserscheinungen, keinen saufdruck, sondern schmacht. mit nikotin ist es schon eher vergleichbar. da muß amn echt kämpfen. da muß man auch auf der hut sein nicht wieder anzufangen. du schreibst, dass du anfangs gar keinen alkohol mochtest. so ging es mir mit zigaretten. sie haben eigentlich nie wirklich geschmeckt. udn so lecker sind alkohol und alkoholfahne auch nicht. ist es nicht doch eher das Süße oder ähnliches , was den alkohol schmackhaft macht. den kann man auch einfach als saft genießen. weißt du, ich habe lange gebraucht um vom nikotin loszukommen, immer wieder neue anläufe gestartet. irgendwann wurde es ernst udn ich hatte mich richtig innerlich drauf vorbereitet.
ich wußte, dass ich den richitgen zeitpunkt erwischen mußte, um nciht rückfällig zu werden.
dann als ich sozusagen über den berg war hat sich mein körper auch verändert. das ist ganz normal. man muß bedenken, dass man sich doch tagtäglich aufs Neue vergiftet hat. das hat dem körper energie gekostet , und diese energie ist jetzt frei und man kann dann schon ein paar pfunde zunehmen. das aht sich bei mir alles wieder eingependelt. Ich nehem es auch gerne in kauf, denn früher habe ich schon richitg alt ausgesehen, meine haut und so. nach ca 4 monaten gings mir richitg gut. aber nciht nur der körper verändert sich positiv. auch die seele war doch vergiftet. ich galueb du kannst dich noch auf vieles freuen. besonders auf die viele kraft , die mehr und mehr frei gesetzt wird, die du bzw dein körper für vieles gebraucht hatte. Überlege mal wie gefangen man in der sucht ist, wie sehr der alkohol dich kontrolliert hatte, dich in der hand hatte. du hast nie wirklich etwas zurück bekommen, immer nur gegeben, oder? habe gerade den thread mit den verstecken von alkoholikern gelesen. allein der reicht schon, um zu verstehen wie absurd das ganze ist. mein vater hat sein ganzes lebenswerk versoffen. er sit jetzt seit langem trocken, nie rückfällig geworden. sein lebenswerk aht er versoffen, das find eich richitg schmerzhaft. aber hättest du ihn nur für eine sekunde sehen können, wie er aussah bevor er in therapie ging. es war ncihts mehr über von diesem liebevollen vater, über den in allen threads geschriebn wird. er war ein haufen elend udn hat sein leben wieder erhalten. für mich grenzt es schon fast an ein wunder, ich hatte nicht mehr dran geglaubt. so tief mußte er sinken. ich bin sehr froh , dass ich nie dem alkohol verfallen bin, den nicht weiß dass ich auch gefährdet bin. ich kenne eben nur diese erwähnte nikotinsucht. die reicht mir schon udn ich denke nur noch an die negativen dinge. den ekeligen geruch, meine bescheuerten nächtlichen aktionen um mir nikotin auch bei eiseskälte zu holen, meine vollgequalmte stinkige wohung und mein stolz, der nicht zugeben wollte dass ich abhängig bin, doch jederzeit aufhören könne.
es ist nicht nur der nikotin, den ich los bin. es sit auch diese last, das ganze drumherum der sucht.
ein schweres Paket , das ich über bord geworfen habe, was mcih gehindert hatte vorwärts zu kommen. geht es dir nicht ähnlich?
Ja, diese dumme sucht nimmt ja auch so viel aufmerksamkeit und zeit in anspruch, dass erstmal ein loch entsteht, was man auffüllen kann.
Aber das sollte man absolut positiv sehen.
man hat echt mehr zeit, was andere schonmal wieder nciht haben. denn schneller als einem eigentlich lieb ist füllt sich dieses loch wieder auf mit anderen verpflichtungen. ich kann sagen, es geht mir gut, seit ich erkannt habe, dass ich mir jeden tag etwas gönne, etwas schönes. dass kann auch nur mal rumlümmeln sein und was auf den nächsten atg verschieben. Schön ist das Leben, wenn man sich wohl fühlt. Und ich glaube das sind eher die kleinen dinge, die ein glücklich machen. ne tafel schokolade, ein blumenstrauß, ein witz, ein netter film, ein gelungener kuchen, ein neu ausprobiertes rezept, ein duft, ein räucherstäbchen, ein agnz trivialer zeitungsartikel, ein kuschelkissen. Und wenn ich dann noch an meine kleinen Nichten denke, es kann auch einfach ein gewonnenes spiel sein, ein versprecher. Ich glaube, wenn man sich trotz seiner hohen materiellen ansprüche und großen wünsche von erfolg etc nicht von den kleinen Dingen entfernt, die das eigentliche Leben ausmachen, dann hat man schon seien Füße im Trocknen.
Vor einem Jahr noch hatte ich mcih auch von alle dem entfremdet gefühlt und mich garnciht mehr richtig wahrgenommen, wußte nicht was mich glücklich machen könnte, was ich mir überhaupt wünsche. Irgendwie habe ich einige Male im Leben meine Mitte verloren, obwohl ich grundsätzlich ein kreativer Mensch bin, der Langeweile nicht kannte.
Ich habe mich richtig schwer getan wieder zu mir zu finden, hatte mcih irgendwo verloren, mich zu sehr um dinge gekümmert, die mir meine Lebensenergie abgesaugt haben. Jetzt weiß ich, dass ich und auch alle anderen hier gewissermaßen prädestiniert sind für so etwas und wir uns in erster Linie schützen müssen. Wir haben scheinbar alle, ob co oder alkoholsüchtig, eine Labilität und eine Neigung uns selbst zu vernachlässigen. Aus welchem Grund auch immer wir uns vergessen haben, wir können uns immer udn zu jeder Zeit wieder finden, wieder spüren und nach unseren Bedürfnissen leben. Jeden Tag aufs neue. -
ok, es gibt ja noch einen recht ähnlichen thread hier, mit den verstecken. Ja,dieses versteckspielen unserer Eltern- es kommt mir irgendwie auch so naiv vor. Für wie blöd die uns gehalten haben, das ärgert mich schon ein wenig. irgendwie habe ich auch den respekt dadurch verloren. Ich finde es einfach armselig.
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Ja, jetzt ist mir auch gerade klar wieviel Energie es eigentlich kostet diese ganzen Rituale des Trinkens aufrecht zu erhalten.
Wenn man dann auch noch bedenkt, dass der Abhängige sich doch ständig selbst belügt und auch damit noch klar kommen muß.
Da kann ich sogar ein bißchen nachvollziehen, dass einem dann nicht mehr viel Energie bleibt, um aufhören zu können.
Ich habe nie nach Verstecken meines Vaters gesucht. Aber bei der Suche nach anderen Dingen ist man schon mal hier und da auf Alkohol gestoßen. Mein Vater hatte sich nach und nach schon siene Garage als Partykeller fertig gemacht. Sowas war in unserer Nachbarschaft auch teilweise üblich, viele Alkoholiker wohnten in der Straße, daher brauchte man auch nciht so viel verstecken.Mal wurde hier, mal da gesoffen.
Als Teenager wurden wir schon miteingeladen, wie heftig.
Hatte ich längst vergessen. Wirklich schockiert hatte mich dann, als ich udn meine Schwester in einem Schrank auf Liköre stieß, die immer weniger wurden. Sowas trank unser Vater nicht. Also die Mutter auch.
Zum Glück hat sie sich selbst irgendwann und irgendwie wieder in den Griff gekriegt. Teilweise finde ich das alles so eigenartig, als wenn es sich garnicht um mein eigenes Leben handelt.
So viel habe ich wohl schon verdrängt.
Naja, jetzt habe ich ja wieder was zu suchen, die Trümmer meiner Kindheit nämlich. -
Du trennst Dich von deiner Freundin, aber empfindest das Alleinsein als Schmerz und nicht irgendwie als Erlösung?
Für mich gerade etwas schwer nachvollziehbar. es hört sich an als schwebst du zwischen dem drang nach freiheit und dem schlechten gewissen und kannst dich weder für das eine noch für das andere entscheiden. hast du jetzt die geborgenheit gegen das abenteuer getauscht. Nähe gegen oberflächliches amüsement? kann es sein, dass deine freundin der wohl liebe gegeben hat, aber dir die bestätigung deines selbstwertgefühls fehlt ?
oder hast du vielleicht angst vor verantwortung, angst davor, etwas zu verpassen, das gefühl eingeengt zu sein? -
Liebe Almi, ich habe deine ganzen Thread verfolgt und mir sind so viele Dinge in Deiner Geschichte aufgefallen, dass ich Dir viel viel schrieben kann.
Zunächst einmal zu Deinen Depressionen. Auch ich habe hin und wieder Depressionen, habe es bisher geschafft sie ohen Medikamente zu überwinden, was aber auch nicht ganz einfach war. Aber eines habe ich dabei gelernt: Zulassen. Stimmungsschwankungen können immer mal wieder auftreten ohne äußere Gründe. Betrachte sie als Gefühle, die irgendwo von Deinem Körper ausgelöst werden. Beispielsweise wie es schon beschrieben wurde als begleiterscheinung/ Nachwirkungen Deiner Krankheit. Aber auch hormonschwankungen können Auslöser sein. Zum beispiel während der Menstruation, während der Wechseljahre, nach der Entbindung. das beste ist, dass du es erstmal akzeptierst und nicht dagegen ankämpfst. es ist ein unangenehmes gefühl, welches dir dein Körper gerade vermittelt. Doch du must dir vertrauen, dass es auch wieder vergeht. Gönn dir ruhe, wenn es deine kraft raubt und setze dich nicht unter druck. Vielleicht schaffst du jetzt nur das nötigste, aber dann ist es eben so, dann läufst du halt mal auf sparflamme. wenn du deinen job nicht schaffst dann lass dich krank schreiben. auch das darfst du dir gönnen. Im großen und ganzen habe ich bei dir den eindruck, dass du dich selber zu sehr unter druck setzt und dich selber dabei vernachlässigst und dich von anderen abhängig machst. du kannst nur jemandem helfen, für jemanden da sein, wenn du selbst stark bist. mach dich nicht selber zum opfer, zum beispiel wenn deine mutter krank ist.
vieles was du schreibst ist vom 'prinzip' her tendenziell bei coabhängigen angesiedelt und vielleicht hilft es dir auch mal ein bißchen in dem bereich zu lesen.
Es ist schön, dass es deiner Mutter wieder gut geht.
aber du hast dir gedanken über den sinn des Lebens gemacht und ich schreibe dir jetz mal etwas aus der Sicht einer Mutter:
Meine Tochter hat mir in meinem Leben sehr viel Kraft gegeben , auch einen Sinn, aber dennoch ist meine Tochter nicht der einzigeSinn in meinem Leben, sie steht aber immer an erster Stelle und ich würde alles für sie tun. Aber wenn ich einmal so krank wäre, wei deine mutter dann würde es mir das Herz brechen, wenn ich meine Tochter so leiden sehen würde wie dich. dann würde es mir noch schlechter gehen udn ich hätte vielleicht sogar schuldgefühle dass ich krank bin. Und ich bin mir 100% sicher, dass es deiner mutter genauso geht, dass es ihr größter wunsch ist, dass es dir gut geht- auch dann wenn es ihr schlecht geht.
Du mußt sie auch eines Tages gehen lassen können. Ich habe meine Mutter noch, habe aber meine Omas und auch meine Schwester verloren. ich weiß, wie schmerzhaft es ist. Aber zu unserem Dasein gehört das auch dazu. Wir werden alt und verfallen, und wäre es nicht so, dann würden wir nur noch mit schmerzen leben. das würde unerträglich.
Und daher komme ich auch gleich nochmal zum Sinn des Lebens.
Das Leben was du jetzt hast ist dein einziges und deine erfahrung wie schnell es zuende gehen kann sollte dir einmal anlass geben drüber nachzudenken dass du es jetzt lebst, so schön wie du kannst. Deien mutter wünscht sich nichts mehr als ein glückliches zufriedenes kind zu haben. sicher hat sie sich auch schon viel sorgen um dich machen müssen. wenn du noch etwas für deine mutter tun willst, dann tu etwas für dich.
es gibt tausende von dingen , die dein leben erfüllen können und viele plätze wo du nette menschen kennenlernen kannst. du hast ja schon eine wichtige erfahrung gemacht, als du aufgehört hast zu trinken. Du hast den ersten schritt getan. mach doch einfach noch einen schritt mit dem anderen bein.
vielen menschen geht es ähnlich wie dir und sie warten nur darauf , dass mal jemand auf sie zugeht. warum nicht du selber?
Mir scheint es auch, dass du lange zeit an deiner beziehung festgehalten hast, mit der du eigentlich unzufrieden warst. das hat dir offensichtlich viel deiner energie genommen. meist ist es so, wenn kopf und gefühl etwas unterschiedliches sagen und man sich in einem Zwiespalt befindet und manchmal hilft es sich selbst zu hinterfragen, denn die antwort steckt immer in einem selbst. Hoffentlich war das jetzt nicht zu kompliziert.
Ich kenne dich nicht, aber du hast irgendwie einen eindruck bei mir hinterlassen, dass für dich alles so einfach sein könnte, du es dir aber sehr kompliziert machst. versuche auch mal loszulassen, dich selber und dinge anzunehmen wie sie sind. du schreibst, dass du mit kindern arbeitest. Neulich habe ich mit meinen beiden 10jährigen Nichten gespielt und da ist mir aufgefallen wie oft sie lachen, wie fröhlich Kinder sind, wie sich Kinder über Kleinigkeiten freuen können. Und dabei ist mir dann aufgefallen wie oft ich selber mit ihnen gelacht habe.
Versuch doch auch nochmal Dein inneres Kind wiederzufinden. -
wenn Du Dir nicht sicher bist, welcher der richtige ist, dann treff dich doch mit beiden. Sag jedem, dass du noch keine beziehung willst, sondern ihn erstmal besser kennen lernen. Das ist doch ehrlich und legitim. irgenwann wird es sich für dich herauskristallisieren. Und schließlich geht es ja um Dich, um deine gefühle, um dein Leben, um deine Zukunft. Da hast Du das recht dir zeit zu lassen. Du bist niemandem verpflichtet.ich glaube, das ist auch wichitg für dich, dass dir das bewußt ist. Dein leben ist wertvoll. Und du kannst für dich selber entscheiden was gut für dich ist und was nicht.
vielleicht stellt sich heraus, dass eienr von beiden eher ein freund ist, ein kumpel, der andere der richtige. oder auch ganz anders. ich würde mir das recht und die freiheit nehmen das auszuprobieren. ich war auch schon in solchen situationen wie du. Ich habe es so gemacht und stehen dazu, würde es auch immer wieder so machen. was sollte daran verwerflich sein. es geht um dich, das darfst du nie vergessen. vielleicht hast du bereits die richtige entscheidung getroffen. aber vielelciht hast du alels überstürzt und dir nur den einfachen weg gesucht? -
Mein Vater hat zum Schluss versucht seine Abhängigkeit zu übertünchen, indem er seinen Schnaps in Limonadeflaschen füllte. Vollkommen besoffen und mit lallender Stimme hat er dann noch bestritten, dass er Alkohol getrunken hat. Ein absoluter Witz, wenns nicht so traurig wäre.
Aber eins muß ich auch schon sagen: absoulut einfallsreich macht diese Sucht. Und was es doch teilweise für eine Geschicklichkeit erfordert.
Stelle mir gerade vor, wie es wohl gewesen wäre wenn vielleicht in meinem Pausentrunk auch schon was drin war. Ein fruchtbarer Gedanke, aber auch nicht so abwegig. Ich kann mich erinnern, dass meine kleine Schwester im Alter von 2/3 Jahren immer die Biergläser leer trank, die mein Vater überall rumstehen ließ. Das finde ich schon schlimm genug. -
Ich finde Deine Fragestellung auch sehr interessant, habe mir selber öfter schon Gedanken darüber gemacht. Mir geht es ähnlich wie Roa, da ich auch Kind von beiden bin. In erster Linie kann ich durch die Beiträge meine Eltern besser verstehen, wie sie eigentlich ticken. Ich kann mich selber so auch immer besser kennenlernen, wie ich selber ticke. Das gibt mir die Möglichkeit erlebtes zu verarbeiten, zu verzeihen, zu verstehen etc.
Für mich ist auch die Coseite etwas schwammiger. Viel schwieriger zu verstehen und viel emotionaler. Doch so langsam kann ich diese gegenseitige 'krankhafte Konstellation' von Alkoholiker und Coalkoholiker' verstehen. Ein bißchen habe ich dazu schon geschrieben in meinem Thread ' der liebevolle Alkoholiker' im Bereich Sonstiges.
Was hier in diesem Thread aber noch nicht richtig klar rüberkommt: Der Alkoholiker an sich ist nicht das Suchtmittel des Coabhängigen. Der Coabhängige hat schon diese Veranlagung, dieses Helfersyndrom. Er würde es dann also auch an irgendeinem anderen nicht alkoholabhängigen ausleben. Vielleicht sogar heraufbeschwören, wo keine Hilfe nötig ist.
Der Alkoholiker kann sich von seinem Suchtmittel trennen, auf sich aufpassen, sein Leben neu strukturieren, sich Grenzen setzen.Der Coabhängige, wenn er dann bei diesem trockenen Alkoholiker bleibt hat dann logischerweise sein bisher funktionierendes Suchtmittel verloren. Bleibt er mit dem Partner zusammen bedeutet es nicht, dass er rückfällig geworden ist, sondern er ist ja gar nicht geheilt.
Er sucht sich möglicherweise neue Opfer. Die Kinder? Freunde? Versucht erneut beim Partner seine Sucht auszuleben?
Ein partner, der unter einem Helfersyndrim leidet und sich für den anderen bis zur Selbstaufgabe aufopfert kann dem einen sehr nervig sein, dem anderen sehr gelegen kommen. Dennman kann sich ja zu einem richitg faulen Sack entwickeln, wenn jemand einem alles abnimmt.
andererseits kann es einem auch auf die Pelle gehen, wenn man ständig bevormundet, bemuttert und kontrolliert wird. Das sind ja auch Eigenschaften eines Coabhängigen. Der nasse Alkoholiker, der sein Leben nicht mehr im griff hat, Geld braucht, Alkohol braucht und seklebr kaum mehr laufen kann, der Ausreden für seinen Chef braucht, seine Wut und seine Enttäuschung über sich selbst irgendwo ablassen muß, eine Bleibe braucht usw- für den gibt es nichts besseres als ein coabhängiger Partenr. Solange der keinen Stress macht und anfängt herumzunörgeln an seinem ALkoholkonsum. Sicher merkt er auch wie sehr der Partner emotional an ihm hängt und nutzt es für sich aus, benutzt ihn als Mülleimer seiner Launen. So gesehen ein ideales kaputtes Paar der Süchte, welches dazu bestimmt ist sich gegenseitig in den Abgrund zu ziehen. Oder eine zum scheitern verurteilte Beziehung. je nachdem wie weit es gehen kann bis einer der beiden seinen Tiefpunkt erreicht. jedenfalls sind in dieser Konstellation doch alles andere als rosige Zeiten vorprogrammiert.
Ich erinnere mich daran, dass meine mutter sich dagegen wehrte, dass sie ein Problem habe, als mein Vater eine Therapie begann.
Mein Vater hat es geschafft trocken zu werden. meine Mutter? ich weiß nicht, ich glaube sie ist coabhängig geblieben. Aber mein Vater grenzt sich ab. In meiner Kindheit war mein Vater immer der Böse. Ich habe aber nie begriffen, dass er krank war. meine Mutter hingegen war unser Halt. Aber dennoch hat sie mich auch enttäuscht, denn sie hätte uns aus dieser Situation retten müssen. Für mich haben beide Elternteile als eltern versagt. Aber tatsächlich habe ich durch das Lesen dieser Threads verstanden, dass auch meine Mutter süchtig ist, krank ist. Das war noch schwieriger zu verstehen. Eben weil diese Krankheit so schwammig ist. So ungreifbar. Ich wollte nie so werden wie mein Vater und längst schon nicht wie meine Mutter. Und dennoch trage ich diese Parts in mir.
Ich habe bisher auch überwiegend im Coabhängigenbereich gelesen, weil es für mich so verblüffend war, dass es diese Krankheit überhaupt gibt. Hier habe ich erst verstanden, dass sie überhaupt exisitiert und meine Mutter betrifft. ich wußte immer, dass ich Kind eines Alkoholikers war. Aber dass beide Eltern süchtig sind ist für mich nochmal erschreckender.
Für mich wird es auch immer interessanter zu erfahren, wie beide Süchte miteinander funktionieren. So stellt sich auch die Frage, ob das eine vielleicht auch das andere auslösen kann. Auch solch einen Thread gibt es hier schon im Bereich Sonstiges.
Wie fühle ich mich als Kind?
Ich fühle mich mißbraucht, seelischer Mißbrauch würde ich es nennen, aber auch körperlich durch Gewalt.
Ich glaube, wenn ein Coabhängiger mit Kindern mal mein oder auch eines anderen EKA-Kinds Innenleben als Kind anschauen würde dann dürfte er sich gar nicht die Frage stellen, was er machen soll. Wir Kinder von Alkoholikern /Coalkoholikern sind alleingelassene, sich selbst überlassene, vernachlässigte Kinder.
Um die Kindheit betrogen, wie der gleichnamige Buchtitel?
Ich weiß nicht, ob man es Betrug nennen kann. Ich würde sagen, ich habe verstanden, dass wir in den Sog zweier suchtkranker Menschen geraten sind. Bei anderen drogenabhängigen Eltern wäre es vielleicht sogar anders verlaufen. Aber Alkoholsucht und Co-sucht sind wohl gesellschaftsfähiger. Gerade frage ich mich, warum eigentlich die Öffentlichkeit da nicht eingreift. Gerade frage ich mich, warum coabhängigen Partnern nicht auch mal ins Gesicht gesagt wird wie unverantwortlich sie mit ihren Kindern umgehen, sie teilweise dem trinkenden Partner überlassen, sie mit ihm ins Auto steigen lassen.
Es gibt Partner, die sich abgrenzen können, obwohl sie mit einem süchtigen Partner zusammenleben, die dann auch noch ihre Kinder beschützen können. Aber leider auch in diesem Forum werden coabhängige oftmals nicht wirklich darauf aufmerksam gemacht wie krank sie sind. Das sehe ich schon allein in diesem Thread.
Es reicht nicht einfach nur sich von dem alkoholabhängigen Partner zu trennen. Das ist ein Irrglaube, man kann das nicht so vergleichen wie der Alkoholiker , der sich von seinem Alkohol trennt. Dann könntest Du dem Alkoholiker auch sagen: Trinke kein Bier, versuchs mal mit Wein.
Das sind also die Erkennntnisse, die ich selber aus diesen Threads gezogen habe. ich würde mir wünschen, wenn Alkoholiker , aber besonders Coabhängige auch mehr in den Threads der Kinder von Alkoholikern lesen würden. ich bin zudem sehr froh darüber, dass diese Bereich getrennt wurden. Denn zu Anfang konnte ich mich nicht so darin wiederfinden, war irgendwie irritiert. Aber in dem Bereich Erwachsene Kinder habe ich sehr schnell auch meine eigenen Wurzeln entdeckt.
Es gibt noch sehr viele Dinge für mich, die ich hier erfahren möchte, die immer weiter in die Tiefe gehen. Je mehr ich über diese Krankheiten erfahre, je ebsser ich sie verstehe, desto besser kann ich alles verarbeiten. Daher habe ich mir persönlich vorgenommen auch noch mehr im Bereich Alkoholiker zu lesen, da habe ich mich bisher noch nicht all zu oft bewegt. -
Liebe Caro, bei Euch scheint es ja auch ganz schön heiß hergegangen zu sein, so mit fliegenden Flaschen. Das erinnert mich an meine eigene erbärmliche Kindheit. allerdings habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht, wo die Flaschen verblieben sind. Bei uns lagen sie zeitweilig überall herum. In seiner ganz harten Phase, wo mein Vater schon von Bier auf Korn umgestiegen war, und er es wohl selebr bemerkt hattte, dass er abhängig war, füllte er seinen Schnaps in Limonadenflaschen um. Haha. Dann lag er sturzbesoffen schon tagsüber auf dem Sofa , mit ner Limoflasche in der Hand. Da hätte er auch gleich ne Babyflasche mit Schnuller dran nehmen können, so lächerlich war das. Bier galt für ihn wohl noch als 'normal' und war seine Einstiegsdroge. Dafür schämte er sich anscheinend noch nicht , also wurde es auch liegen gelassen.
Mich haben die Flaschen nie gestört, sondern der Inhalt. manchmal, wenn wir eine Volle oder halbwegs volle Flasche gefunden haben, haben wir das Zeug weggekippt. Oder was anderes reingefüllt. Das nützte natürlcih gar ncihts. Aber was wußten wir schon. Zumindest haben wir ein wenig unsere Wut in den Ausguß gekippt.
Aber was macht es für dich für einen Unterschied, ob diene mutter jetzt Tetrapack oder glasflaschen benutzt? Meinst du sie ist jetzt umweltbewußter geworden. Oder ist es schon ein ziechen, dass das geld jetzt knapp wird und sie sich den ganz billigen fusel kauft? Braucht sie schon so eine große menge, dass sie es nur noch schafft tetrapacks zu tragen? was auch immer. es ändert überhaupt nichts an der tatsache sich darüber gedanken zu machen. sie trinkt. so ist das. es ist einfach nur eine andere verpackung mit gleichem inhalt.
Vielelicht kannst du rückschlüsse auf den grad ihrer sucht schließen. würde dir persönlich das irgendwie weiterhelfen? -
Vielen Dank für alle Eure Antworten und ich wünsche mir noch ein paar mehr davon zu bekommen, da die Antworten ja auch aus allen 'Richtungen' kommen sollen.
Warum ich diesen Thread eröffnet habe?
Nachdem ich hier überwiegend auf den Seiten der coabhängigen Partner gelesen habe, dass der abhängige Partner scheinbar diesem beschriebenen Profil entspricht habe ich mir angefangen Gedanken zu machen. Zunächst , ob dies auch auf meinen Vater zutrifft.
Ich habe ihn tatsächlich noch als Kleinkind in guter Erinnerung, wo er ein wirklich liebevoller guter Vater war, wie man ihn sich schon wünscht.
Kann sein, dass ich da auch schon vieles nicht gesehen habe, ich war ja noch sehr klein Aber dieses Bild überlagerte sich mit den Jahren, wo dann mein Vater zu einem wahren Monster mutierte. Bis hin zu dem Zeitpunkt, als ich dann etwa 15 Jahre alt war und ihn abgrundtief haßte und auch meiner mutter kein Verständnis mehr zeigen konnte.
Auf den Seiten der Kinder von Alkoholikern findet man diese Aussagen übrigens auch nicht so oft vertreten.
Auch nicht auf denen der Alkoholiker, die das gleiche ja auch über sich selbst aussagen können.
In erster Linie wird dies eigentlich als eine Art Grund vorgeschoben, warum sich Coabhängige Partner ( und damit dann wohl auch meine Mutter) es nicht schaffen sich von ihrem Partner zu trennen.
Als Kind ist es anders. Hätte ich die Wahl gehabt wäre ich sofort gegangen, somit ist da auch schonmal ein wesentlicher Unterschied in der Coabhängigkeit an sich.
Dann stellt sich natürlich auch für mich die Frage, ist es eine Art Illusion oder wirklich nur eine einseitige Sichtweise. ist es tatsächlich so, dass man das bißchen Positive so überschätzt?
Oder ist es doch eher so, dass es tatsächlich dieses Profil ist, was es unterstützt abhängig zu werden. Aus meiner persönlichen Erfahrung tendiere ich schon ein bißchen zum letzteren.
Ich kann schon sagen, dass mein Vater, so wie ich ihn vor der beginnenden Sucht in Erinnerung habe ein sehr liebevoller, sogar selbst noch etwas kindlicher verspielter Mensch war. Was mir im Laufe der Kindheit immer mal wieder auffiel ist, dass er sehr verletzbar und unstabil war. Beide meiner Eltern hatten kein besonderes Durchsetzungsvermögen. Mein Vater trug eine große Verantwortung, mußte seine Mutter, Geschwister und uns 4 Kinder usw unterstützen. Ich glaube, dass er irgendwann dieser Verantwortung nicht mehr gewachsen war, hatte sich auch irgendwie übernommen. In den Threads heir finde ich viele Parallelen.
Ich denke, dass beide meiner Eltern sich total überforderten, was sich dann auch darin äußerte, dass wir oftmals verprügelt wurden.
Um das alles verarbeiten zu können, auch verzeihen zu können möchte ich in erster Linie erstmal verstehen, was da passiert ist und warum.
Natürlich stellt sich dann auch die frage, ob ich selber über so eine Labilität verfüge und dadurch suchtgefährdet sein könnte. ich trinke hin und wieder Alkohol, selten und in Maßen. Habe mich aber auch schonmal dabei erwischt, dass ich in Krisensituationen zur Flasche gegriffen habe um mir ein zu kippen.
Da ist dann der Punkt, wo ich eigentlich genau weiß, dass dies nicht die Lösung ist. Doch vielleicht ist da das Vorgelebte doch tiefer vernakert.
Diese Einstellung 'es jedem recht machen zu wollen' kann ich gut nachvollziehen von Seite meines Vaters und erkenne ich auch in vielen Threads. Gleichzeitig sehe ich auch die andere Seite meiner Mutter, die dann auch noch dazu hohe Ansprüche stellte und vieles bestimmen wollte.
Auch solch eine Tendenz empfinde ich in vielen Threads von Coabhängigen.
Dann stelle ich mir die Frage, ob dies dann ein Thema in einer Therapie ist. Wenn es zutrifft, dass ein Alkoholiker tendenziell sich nicht abgrenzen kann, seine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt, sich Aufopfert für ander usw, wäre es doch auch denkbar schon viel früher, also vor der beginnen den Sucht , zum Beispiel bei Jugendlichen, anzusetzen. oder auch bei suchtgefährdeten Menschen wie wir Kinder von Alkoholikern es ja sicher sind. Was für mich bedeutet, dass ich mich also auch selber damit auseinander setzen müßte. Auf der einen Seite müssen wir Kinder von Alkoholikern unsere Kindheit aufarbeiten, andererseits aber auch uns vor der Sucht schützen. Dazu benötigt es viel Aufklärungsarbeit, Verständnis, beantwortung vieler Fragen. Vieles liegt bei uns im Verborgenen . Vieles im Unterbewußtsein, vieles wurde verdrängt, oder aus kindlciher Persoektive auch verfälscht wahrgenommen. Das ist dann alles gar ncith so einfach. Da kann man dann nicht einfach sagen: trenne dich von deinem Vater oder so, wie man es hier bei Threads von Partnern von Alkoholikern liest.
Eine andere ganz wichtige Sache wäre auch, dass man eventuell ganz andere Ansatzpunkte finden kann, um Suchtkranke zu behandeln.
Klar ist , dass ein Alkoholiker von sich aus erstmal seinen Tiefpunkt erreichen muß. Diesen Tiefpunkt erreicht er aber oftmals erst sehr spät oder manchmal auch garnicht.
Ein aus Liebe Loslassen könnte dann auch noch viel mehr bedeuten. Nämlich eine Möglichkeit des Alkoholikers sich aus der Situation einer Überforderung zu lösen und dadurch Kraft zu gewinnen wieder neu anzufangen.
Eine Trennung ist auf der einen Seite ja wieder eine neue Stresssituation udn damit eine neue Überfprderung für eine Suchtkranken. Daher läuft man ja eben auch Gefahr, dass derjenige noch tiefer abstürzt. Da habe einige auch Angst vor. Auf der anderen Seite ist es dann wiederum für einige eine Art Erlösung. Ein Punkt im Leben, wo man sich neu orientieren muß, neue Entscheídungen treffen muß und auch Darf.
Der Alkoholiker erhält damit doch eine vollkommen neue Chance. Er kann sich von dem alten Ballst lösen , ein vollkommen neues Leben anfangen oder zumindest sich mal ein Auszeit gönnen und sich therapieren lassen , und dann wieder neu entscheiden wie es danach weiter geht. Das alles stellt für den Partner natürlich ein gewisses Risiko dar, ihn durch ein 'Verlassen' erst recht 'verlieren' zu können. Auf der anderen Seite wird aber das Leben an der Seite eines Alkoholikers unerträglich. Als Kind denkt man da wohl eher an sein eigenes Wohl und es fällt einem nicht so schwer loszulassen, auch ohne Tiefpunkt.
So ging es jedenfalls mir. Ich hätte es damsl jedenfalls auch begrüßt, wenn ER gegangen wäre.Für mich stellt sich dann auch die Frage, ob einem Alkoholiker auch geholfen werden könnte, solange er seinen Tiefpunkt noch nicht erreicht hat. Denn ich meine es gibt noch eine Phase dazwischen, wo er selber erkannt hat, dass er ein Problem hat. aber eben es ihm noch nciht so schlecht geht, dass er es schafft aufzuhören. Kann man mit einer gewissen Bewußtseinsarbeit auch dazu beitragen, dass jemand erst garnicht abhängig wird oder auch sich aus der Abhängigkeit befreien kann. Auch die bewältigung der Coabhängikeit ist ja eine Art Bewußtseinsarbeit, so nenne ich es jetzt einfach mal. Da gibts sicher auch andere Ausdrücke für.
Also nochmal anders ausgedrückt: Muß der Süchtige erstmal ganz tief fallen, oder hätte er auch die Möglichkeit an seinem Profil zu arbeiten und sich zu verändern und damit aus den Fängen der Sucht zu befreien?
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Wenn ich mal alles gelesene der ganzen Threads zusammenfüge und meine eigenen Erfahrungen ( als erwachsenes Kind eines Alkoholikers ) auch noch dazu füge dann könnte man meinen, dass es ein gewisses 'Profil' eines Alkoholikers gäbe.
"Mein Partner ist, wenn er nüchtern ist der liebevollste, einfühlsamste mensch, ein wunderbarer Vater/ Mutter ..."(- dennoch hatte man eine fruchtbare Kindheit und leidet ind er Ehe)
So ähneln sich jedenfalls Aussagen über alkoholkranke Partner/ Eltern.
Sicher ist dies auch mit ein Grund, warum man sich nicht trennen kann.
Darauf will ich in meinem Thread aber nciht hinaus.
Ich stelle mir gerade die Frage, ob da nicht vielleicht die Wurzel allen Übels liegt. Kann man vielleicht auch 'zu nett ', 'zu liebevoll' sein. Ist man damit vielelicht automatisch drogengefährdet?
Ist es irgendein Ventil, um auch mal den anderen Part, der wohl in jedem steckt, herauszulassen. Etwas, was man eventuell ohne Dinge nicht schafft. Zum Beispiel weiß ich noch von meinen Eltern, dass sie sich nie getraut haben unangenehme Dinge vernünftig zu äußern, oder Dinge die sie ärgerten. Sie waren immer bemüht nach außen hin gut auszusehen. Dabei haben sie dann viel zurück gesteckt. ist es bei anderen auch so oder so gewesen? Wie habt ihr gelernt damit umzugehne, zjm Beispiel die jetzt trockenen Alkoholiker, bei denen es auch so war.
Seid ihr jetzt weniger 'nett' udn 'einfühlsam'?
gehen dadruch dann Beziehungen zu Bruch, weil man dann nicht mehr so idealisiert wird udn auch mal nach seinene igenen bedüfnissen lebt, sich nciht mehr alles gefallen läßt? -
Darf ich mal fragen, worauf Du hinaus willst mit der Sprüchesammlung?
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Hallo niesheija ,
auch ich kann ein Lied davon singen, was ein Alkoholiker für Uasreden erfindet. Den Schuh darfst Du Dir aber auf keinen Fall anziehen. Klar, es tut weh, wenn einem irgendwelche Boshaftigkeiten unterstellt werden. Aber Du mußt Dich mit der Krankheit einmal intensiv auseinandersetzen, versuchen zu drucschauen wie ein Alkoholiker 'tickt'.
Es sind nämlich immer die Gleichen 'Muster
oder 'Prinzipien', die da ablaufen.
Die Alkoholabhängigkeit kommt schleichend. ohne dass der Betroffene es bewußt wahrnimmt.
Irgendwann kommt ein Punkt, dass man merkt, man sittz sozusagen in der Falle, muß immer weiter trinken. Man nimmt also die Abhängigkeit wahr.
Gleichzeitig stellt sich ja eine gewisse Hildlosigkeit ein, denn sich die Blö´ße geben und es zuzugebne, auhc noch vor anderen, aber besonders vor sich selsbt würde ja bedeuten, dass man follich an seiner Sucht was ändern müßte. Was übrigens garnicht unbedingt nur vom Druck von außen kommt, sondern ich denke, dass jeder insgeheim schon auch was dagegen unternehmen möchte, es aber nciht schafft. Und ein persönlicher Tiefpunkt ist noch nciht erreicht. Das ist ebne so ein absoluter Absturz, der auch für den Alkoholiker so schlimm ist, dass er es nciht mehr erträgt und ihm diesen gewissen Kick erteilt , was zu verändern. Bei manchen kommt dieser Tiefpunkt aber nie.
Und durch Vernunft oder Liebe oder Aufklärung wird das auch nicht erreicht. Das muß man als Coabhängiger besonders verstehen. In dieser Phase zwischén Tiefpunkt und Wahrnehmen, dass man abhängig ist entstehen Schuldgefühle, Scham usw. Da man ja nichts ändern kann. Also werden Gründe herbeigeschafft, damit das Ganze wieder eine Logik bekommt und damit ja auch aufgeschoben werden kann. Dann ist man ja wieder fein ruas und kann sich noch etwas Mitleid erhaschen. Ausserdfem aht es ja auch ncoht den Effekt , dass irgendwelche Kritiken gleich zurück gewiesen werden können. Denn wenn doch der Partner oder die nächststehenden Personen Schuld sind ( und das sind sie ja immer) dann müssen DIE sich ja erstmal ändern. Und das klappt ja eh nie , denn in Wirklichkeit sind sie ja nicht Schuld. Falls der Grund dann doch nicht zieht, dann kommt eben wieder ein neuer her. Wenn es nicht so traurig wäre könnte man schon darüber lachen.
Mein Vater beispielsweise hat sich selbst nach langjährigen schweren Saufphasen seinen Korn in Sprudelflaschen gefüllt, um nicht zugeben zu müssen, dass er Alkoholiker ist.
Gründe gab es immer neue.
Mein Freund- auch ALkoholiker- versucht schon manchmal morgend krampfhaft schlechte Laune zu bekommen, hat sich schon eine richitg negative Denkweise angeeignet, um schlecht drauf zu kommen, damit er nen Grund findet zu trinken.
So war es für ihn zu Neujahr schon Grund genug, dass ihm angeblich vorgeworfen wird, er hätte Sylvester Mist gebaut, als er betrunken war.
Er konnte isch nämlich an ncihts mehr erinnern, so betrunken war er. Er hat nichts schlimmes gemacht. Aber sein Gewissen hat ihn anscheinend so sehr geplagt, dass er selber schon meinte, jemand würde ihm etwas vorwerfen. Wenn das nicht krank ist. Dann aber, nachdem er nun mitgekriegt hat, dass ihm doch nichts schlimmes vorgeworfen wird nervt es ihn, dass er 'kontrolliert' wird. Hm. Wenn auch keiner da war , der hätte kontrollieren können, dann ist es eben schlimm, dass keienr da war. Wie man es macht ist es also falsch und es kommt in der Tat garnicht auf den Inhalt des Grundes an, sondern die Tatsache, dass ein Alkoholiker einfach zur eigenen Beruhigung und um sein eigenes versagen vetuschen zu können einfach einen grund vorschieben muß.
Das ist wohl auch Teil der Krankheit. Müßte er anfangen bei sich selbst zu suchen, dann würde die Krankheit sicher unerträglich und somit ist der grund auch eine Art Selbstschutz. Man darf also auch nie vergessen, dass der Alkoholiker ja auch selber unter dieser Krankheit leidet.
Leider wird man durch genau diese Dinge in 'Mitleidenschaft' gezogen udn so entsteht dann die Familienkrankheit. Genau genommen müßte man so stark und so schlau sein, dass man diese Beschuldigungen ignoriert, denn man weiß ja selbst am besten, was stimmt und was nicht. Leider kann man sich doch aber meistens nciht persönlich von so etwas distanzieren udn wird immer wieder aufs Neue verletzt. Daher finde ich immer eine räumliche Distanz zum Süchtigen wichtig. besonder bei Kindern, die das alles noch garnicht verstehen können. Ich würde nie meine Kinder mit einem süchtigen Elternteil aufwachsen lassen. Und auch als Partner würde ich mir versuchen zumindest räumliche Distanz, eine eigene zu Wohnung verschaffen. -
Für mich klingt es doch so, als ob es deinem mann mal gut täte allein zu leben. ihr müßtet auch ja nicht wirklich trennen, könntet euch ja mehrmals die woche treffen, aber er würde vielelicht so lernen verantwortung zu übernehmen und dann später könntet ihr mit dieser neuen erfahrung wieder zusammen ziehen. und auch du lernst so mal loszulassen und ihn nicht zu bemuttern.
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Liebe Mali,
die situation ist schon sehr verzwickt undi ch wüßte jetzt auch nicht was ich an deiner stelle machen würde. aber weißt du was, an erster stelle solltestdu selber stehen. Dir muß bewußt sein, dass du nur helfen kannst solange es DIR SELBER GUT geht, Dafür solltest du jeden Tag sorgen. Und dann hilfts du so gut du kannst, das reicht. du mußt dich nicht aufopfern, oder verausgaben. man kann nur geben, was man über hat an energie. und damit ist deine schuldfrage auch schon geklärt, denn du mußt garnichts, das was du gibst ist freiwillig. und da ist es vollkommen egal wieviel das ist. dein vater sollte dir einigermaßen egal werden. du weißt, du kannst ihn nicht ändern, und das solltest du verinnerlichen. schwer, wenn man jemanden liebt. aber das kann man lernen. hier im forum lesen wird dir schon dabei helfen. du brauchst kein mitleid haben mit jemandem der sich kaputt machen will. er ist dein vater, er sollte vorbild für dich sein. sag ihm das ruhig mal, statt auf ihn einzureden. mit liebe oder mitleidsvollen gesprächen wird er nie wach. die meisten alkoholiker wissen schon, dass sie abhängig sind und was sie zu tun bzw NICHT zu tun haben. sie schaffen es aber nicht und das kannst du jdn nicht abnehmen. dieser absolute tiefpunkt muß schon da sein, das ist wie ein tritt in den Ar***.
Spann deinen vater ruhig mit ein in seine verantwortung. Lass ihn ruhig auch mal alles alleine regeln, damit er mal seine grenzen sieht,wenn Du nicht da bist. -
Hallo Strickmütze,
ich glaube , dass es gut ist, dass du dich an viele dinge nicht erinnerst. Das brauchtest du wahrscheinlich zum überleben. Und wenn du dich intensiver damit beschäftigst werden sicher auch viele erinnerungen wiederkehren. Vielleicht ist es jetzt auch noch nicht die zeit für dich. Du willst ja erstmal deinleben ordnen, dein jetziges. Das ist schon schwer genug, dann solltest du dich auc nciht mit neuen problemen belasten.
Ich kenne dein problem nur zu gut und habe es auch noch immer nicht im griff.
wenn ich mir selber zu viel zumute kommt der sichere zusammenbruch. wie mir scheint haben wir EKAs eine gefährlicher Mischnung aus Chaos und übermäßiger Selbsterwartung verinnerlicht. das ist der widerspruch an sich. wir wollen etwas erreichen, haben aber nie disziplin und ordnung gelernt. manchmal klappts auch so , klar. aber vieles wäre einfacher, wenn wir gewisse dinge schon von kindheit verinnerlicht hätten. ich merke das auch. ich verusche das so zu lösen, dass ich mir kelien dinge vornehme udn diese dann auch bis zu ende führe. dann aber mir auch erlaube anderes liegen zu lassen. ich versuche zu unterscheiden zwischen wichtig und unwichitg. zu gerne schiebe ic auch unwichtige dinge vor. dann habe ich mir angewöhnt viele dinge miteinander zu kombinieren, um zeit zu sparen. dafür mache ich mir mindestens in gednaken eine liste. Überhaupt brauch ich immer to-do-listen, weil ich vieles vergesse. und zwar keine zettel, die verliere ich, sondern ein kleines heft. für papierkram hat sich ein hängeregister für mich als sinnvoll erwiesen, da ich es nciht schaffe dinge abzuheften. dort kann man alles reinschmeißen udn dann bei bedarf aussortieren. eine gewisse ordnung ist aber schon drin: Haus/finanzen/ diverses/ auto/ versicherungen/ Gehaltsabrechnungen mit steuern und rentenpapieren/ telefon - das sind schon fast die wichtigsten dinge.
Wenn du tatsächlich ein depressiver typ bist dann mußt du dich gut schonen und dir nicht zu viel auf einmal vornehmen. lerne einzuschätzen, was du überhaupt realisieren kannst. dann hast du auch erfolgserlebnisse. und die sind sehr wichtig für uns.
Achso, eine gute Sache ist es auch, wenn man dinge mit freundinnen zusammenmacht. kochen oder putzen macht auch zu zweit spaß und man kann sich dabei unterhalten und voneinander lernen.
hoffe, dass ich dir ein bißchen helfen konnte.